AT1393U1 - Verbindungsteil - Google Patents

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AT1393U1
AT1393U1 AT36196U AT36196U AT1393U1 AT 1393 U1 AT1393 U1 AT 1393U1 AT 36196 U AT36196 U AT 36196U AT 36196 U AT36196 U AT 36196U AT 1393 U1 AT1393 U1 AT 1393U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
connecting part
component
groove
locking ribs
ribs
Prior art date
Application number
AT36196U
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ing Sumnitsch
Walter Voith
Original Assignee
Sez Semiconduct Equip Zubehoer
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  • Connection Of Plates (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Eine Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen (5, 6), von welchen einer eine hinterschnittene Nut (7) aufweist, besitzt einen Verbindungsteil (1) mit zwei zueinander senkrecht stehenden ebenen Flächen (3, 4), welche jeweils an einem der miteinander zu verbindenden Bauteile (5, 6) anliegen. Von einer Fläche (4) stehen zwei Rastrippen (10), die in der Nut (7) des einen Bauteils (5) einrastbar sind, ab. Um die Rastrippen (10) und damit den Verbindungsteil (1) am Bauteil (5) festzulegen, ist im Verbindungsteil (1) eine Vorrichtung (15) zum Auseinanderspreizen der Rastrippen (10) vorgesehen. Weiters ist im Verbindungsteil (1) eine federbelastete Rastverbindung mit einem verdrehbaren Bolzen zum Befestigen des zweiten Bauteils vorgesehen.

Description


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   Die Erfindung betrifft einen Verbindungsteil, welcher dazu dient, insbesondere plattenförmige Bauteile an einem weiteren 
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 Verkleidungen an Rahmen von Vorrichtungen, die aus Profilstäben zusammengesetzt sind, sind verschiedene Vorrichtungen vorgeschlagen worden. Nachteilig bei diesen bekannten Vorrichtungen ist es, dass deren Handhabung nicht einfach ist und das Befestigen der beispielsweise plattenförmigen Verkleidungsteile an dem Rahmen der Vorrichtung oft nur mit grossem Aufwand möglich ist. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach aufgebauten Verbindungsteil der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen. 



   Die erfindungsgemässe Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. 



   Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Verbindungsteils sind Gegenstand der Unteransprüche. 



   Der erfindungsgemässe Verbindungsteil kann in einer bevorzugten Ausführungsform mit seinen von einer seiner Flächen abstehenden Rastrippen in eine hinterschnittene Nut des Profilstabes eingerastet werden. Bis zur Betätigung einer Spreizvorrichtung, welche die Rastlippen gegenüber der Profilnut verspannen, kann der Verbindungsteil längs der Nut verschoben werden. Um einen Bauteil zu befestigen, wird in eine zur Fläche, an welcher die Rastlippen vorgesehen sind, vorzugsweise senkrecht stehenden Fläche ein Verbindungsmittel, z. B. eine Schraube oder ein Verrastungsstift, eingesetzt, der den zweiten Bauteil am ersten Bauteil über den am ersten Bauteil bereits festgelegten Verbindungsteil festliegt. 



   Insbesondere eignet sich der erfindungsgemässe Verbindungsteil dazu Verkleidungsplatten an aus Profilstäben mit hinterschnittenen Nuten zusammengesetzten Rahmen von Vorrichtungen zu befestigen. 



   Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, in welcher auf die angeschlossenen Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigt : Fig. 1 einen Verbindungsteil, welcher zur Befestigung einer Verkleidungsplatte an einem Profilstab eingesetzt ist. Fig. 2 und 3 zeigen den Verbindungsteil aus unterschiedlichen Richtungen in Schrägansicht, Fig. 4 einen Schnitt durch den Verbindungsteil ohne eingesetzte Spreizeinrichtungen und Befesti- 

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 gungsvorrichtung und Fig. 5 eine Seitenansicht des Verbindungsteils. 



   Der   erfindungsgemässe   Verbindungsteil 1 besteht aus einem im wesentlichen quaderförmigen Körper 2, der wenigstens an zwei zueinander senkrecht stehenden Flächen 3,4 im gezeigten Ausführungsbeispiel eben ausgebildet ist. Die Flächen 3,4 dienen zur Anlage einerseits an einem Profilstab 5 und anderseits zur Anlage an einer Verkleidungsplatte 6. Der Profilstab 5 und die Verkleidungsplatte 6 sind im vorliegenden Zusammenhang lediglich als Beispiele für Bauteile zu verstehen, die miteinander unter Zuhilfenahme des erfindungsgemässen Verbindungsteils   l   miteinander verbunden werden können. 



   Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Profilstab 5 mit mehreren, hinterschnitten ausgebildeten Nuten 7 ausgebildet und besitzt eine im wesentlichen quadratische Querschnittsform. 



   In eine der Nuten 7 des Profilstabes greifen Rastrippen 10, die von der Fläche 4 des Verbindungsteils 1 abstehen, ein, und die gegenüber dem Körper 2 des Verbindungsteils 1 verschwenkbar ausgebildet sind. Vorzugsweise sind die Rastrippen 10 mit dem Körper 2 des Verbindungsteils   1,   der beispielsweise aus Polypropylen besteht und im Spritzgussverfahren hergestellt sein kann, einstückig ausgebildet und mit dem Körper 2 über Dünnstellen 11 verbunden. 



   Die freien Ränder 12 der beiden Rastrippen 10 sind keilförmig ausgebildet, so dass sie ohne weiteres in die Nut 7 im Profilstab 5 eingedrückt werden können und sich dann mit ihren widerhakenartigen Ansätzen 13 an der Hinterschneidung 8 der Nut 7 verrasten. Wenn dies erreicht ist, liegt die ebene Fläche 4 des Verbindungsteils 1 an der zugekehrten Fläche des Profilstabes 5 an. Es ist ersichtlich, dass die widerhakenartig ausgebildeten Ansätze 13 an den beiden Rastrippen 10 von der Fläche 4 des Verbindungsteils 1 einen Abstand"X" (Fig. 4) aufweisen, der dem Abstand"X" (Fig. 1) der Hinterschneidung 8 der Nut 7 im Profilstab 5 von der zugehörigen Aussenfläche des Profilstabes 5 entspricht. 



   In diesem Zustand kann der Verbindungsteil 1 längs der Nut 7 noch verschoben werden. 



   Um den Verbindungsteil 1 am Profilstab 5 festzulegen, ist eine Spreizeinrichtung 15 vorgesehen, welche die Rastrippen 10 auseinanderdrückt, so dass diese reibschlüssig an den Nutwänden des 

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 Profilstabes 5 anliegen. 



   Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Spreizeinrichtung 15 durch einen verdrehbaren, mit einem Schraubenkopf 16 zum Angriff eines Schraubendrehers versehenen Bolzen 17 gebildet, der an seinem vorderen, im Bereich der zu spreizenden Rastrippen 10 mit einem länglichen (ovalen) Spreizansatz 18 ausgestattet ist. Durch Verdrehen des Bolzens 17 um 900 wird der Spreizansatz 18 so verdreht, dass er quer zu den Rastrippen 10 orientiert ist, und diese gegen die Nutenwände gedrückt sind. Durch Reibung und teilweise plastische Verformung der Rastrippen bleibt der Bolzen in seiner Lage. 



   Um den zweiten Bauteil, im gezeigten Ausführungsbeispiel eine Verkleidungsplatte 6, am Verbindungsteil 1 zu befestigen, können beliebige Verbindungsmittel verwendet werden. Beispielsweise kann eine in den Kunststoffkörper 2 in eine Bohrung desselben eingedrehte, gegebenenfalls selbstschneidende Schraube verwendet werden, wie sie für Kunststoffteile üblich ist. 



   Eine besonders einfache Befestigung ergibt sich, wenn in die Ausnehmung 20 im Verbindungsteil   1,   die zur ebenen Fläche 3 hin offen ist, eine federelastische Verbindungsvorrichtung 21 eingesetzt ist, die aus einer gegen Federkraft (nicht gezeigt) von der Fläche 3 weg gedrückten Schlitzscheibe 22 und einem Bolzen 23 besteht, der an seinem freien, durch den Schlitz der Schlitzscheibe greifenden Ende einen länglichen Verriegelungskopf 24 trägt. 



   Um den plattenförmigen Bauteil,   z. B.   die Verkleidungplatte 6, am Verbindungsteil 1 zu befestigen, wird der Bolzen 23 durch eine entsprechende Bohrung in der Platte 6 in die Verriegelungsvorrichtung 21 so eingesteckt, dass sein Verriegelungskopf 21 durch den Schlitz in der Schlitzscheibe 22 ragt, und verdreht, so dass der Verriegelungskopf 21 am Bolzen 23 die Scheibe 22 unter Zusammendrücken der Feder (nach aussen, zur Fläche 3 hin, verschiebt, so dass der Bauteil, nämlich die Verkleidungsplatte 6, am Verbindungsteil 1 festgelegt ist. 



   Von Vorteil ist, dass bei der Erfindung die beiden Bolzen, nämlich der Bolzen 17, der den Verbindungsteil 1 am Profilstab 5 festlegt und der Bolzen 23, der in den Verriegelungsteil 21 eingreift, identisch ausgebildet sein können. 



   Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt werden :
Eine Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen 5,6, von 

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 welchen einer eine hinterschnittene Nut 7 aufweist, besitzt einen Verbindungsteil 1 mit zwei zueinander senkrecht stehenden ebenen Flächen 3,4, welche jeweils an einem der miteinander zu verbindenden Bauteile 5,6 anliegen. Von einer Fläche 4 stehen zwei Rastrippen 10, die in der Nut 7 des einen Bauteils 5 einrastbar sind, ab. Um die Rastrippen 10 und damit den Verbindungsteil 1 am Bauteil 5 festzulegen, ist im Verbindungsteil   l   eine Vorrichtung 15 zum Auseinanderspreizen der Rastrippen 10 vorgesehen. Weiters ist im Verbindungsteil 1 eine federbelastete Rastverbindung mit einem verdrehbaren Bolzen zum Befestigen des zweiten Bauteils vorgesehen.

Claims (12)

  1. Ansprüche : 1. Vorrichtung zum Verbinden von Bauteilen (5,6), von welchen wenigstens einer eine hinterschnittene Nut (7) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungsteil (1) vorgesehen ist, der mit Hilfe von zwei Rastrippen (10) in der Nut (7) des einen Bauteils (5) einrastbar ist und dass an dem Verbindungsteil (1) eine Vorrichtung (21) zum Befestigen des zweiten Bauteils (6) vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (1) wenigstens zwei zueinander senkrecht stehende, ebene Flächen (3,4) besitzt, welche jeweils an einem der miteinander zu verbindenden Bauteile (5,6) anliegen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastrippen (10) von der einen ebenen Fläche (4) des Verbindungsteiles (1) abstehen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastrippen (10) über, gegebenenfalls filmscharnierartig ausgebildete Dünnstellen (11) mit dem Verbindungsteil (1) verbunden sind.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastrippen (10) an ihren freien Rändern (12) keilartig ausgebildet sind und nach aussen weisende, in Hinterschneidungen (8) der Nut (7) eingreifende Haken (13) aufweisen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (X) der Haken (13) von der Fläche (4), von welcher die Rastrippen (10) abstehen, gleich gross ist wie der Abstand der Hinterschneidung (8) von der zugekehrten Fläche des die Nut (7) aufweisenden Bauteils (5).
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Verbindungsteil (1) eine Vorrichtung (15) zum Auseinanderspreizen der Rastrippen (10) vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizeinrichtung (15) ein verdrehbarer Bolzen (17) mit einem länglichen, im Bereich der Rastrippen (10) angeordneten Kopf (18) ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da- durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Befestigen des zweiten Bauteils (6) am Verbindungsteil (1) eine Bohrung zur Aufnahme einer Schraube ist. <Desc/Clms Page number 6>
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Befestigen des zweiten Bauteils (6) eine federbelastete Rastverbindung (21) mit einem verdrehbaren Bolzen (23) ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (1) einschliesslich der Rastrippen (10) einstückig aus Kunststoff geformt ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsteil (1) im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist.
AT36196U 1996-06-17 1996-06-17 Verbindungsteil AT1393U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20213537U1 (de) * 2002-08-29 2004-01-15 Rixen, Wolfgang, Dipl.-Ing. Träger

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT265760B (de) * 1964-10-20 1968-10-25 Glissa Ag Befestigungsknopf zum Anbringen von Metalleisten
CH563536A5 (de) * 1973-05-15 1975-06-30 Alusuisse
US5173001A (en) * 1990-06-05 1992-12-22 Phoenix Mecano Ag Apparatus for connecting together a pair of profile bars

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