AT136237B - Handapparat zur künstlichen Lichtbestrahlung. - Google Patents

Handapparat zur künstlichen Lichtbestrahlung.

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AT136237B
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Austria
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patient
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pistol
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Anton Dr Brosch
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Anton Dr Brosch
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  Handapparat zur künstlichen Lichtbestrahlung. 



   Alle bisherigen Bestrahlungsapparate von grosser Strahlenintensität sind unförmig gross und dadurch schwerfällig und erfordern zur Behandlung relativ viel Zeit. Kleine handsame, sogenannte Handstrahler sind wohl vorhanden, aber viel zu schwach, um in kurzer Zeit starke Bestrahlungseffekte hervorzurufen, und müssen die Bestrahlungen daher verhältnismässig lange dauern oder verhältnismässig oft wiederholt werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, denn die Wirkung bedarf, wenn sie einen grösseren Teil der Körperoberfläche des Patienten betreffen soll, entweder lange Zeit oder aber sie kann nur eine ganz kleine Partie der Körperoberfläche des Kranken betreffen. 



   Diesem Übelstande abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, durch welche ein Handapparat geschaffen wird, der eine wirksame Bestrahlung mit äusserst konzentriertem künstlichem Licht innerhalb von wenigen Sekunden ermöglicht. Dies wird dadurch erreicht, dass eine starke elektrische Lampe oder sonstiger Leuchtkörper in einen konisch rohrartigen Reflektor derart eingesetzt ist, dass die austretenden Strahlen wenige Zentimeter vor der Rohrmündung einen Brennknoten bilden, welcher mit Hilfe eines spiegelnden Zinn-, Kupfer-, Silber-oder Goldbelages im Reflektor aus auf die menschlichen Körperzellen in verschiedener Weise spezifisch oder selektiv wirkenden Strahlen besteht und der, solcherart mit spezifisch wirkenden Strahlungskräften ausgestattet, zur eigentlichen Krankenbehandlung (Brennknotenbehandlung)

   durch Bestreichen der Hautoberfläche des Kranken verwendet wird und zu diesem speziellen Handhabungszwecke in einer pistolenähnlichen Form ausgeführt ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, dargestellt. 



   Der Apparat zeigt die Form einer mittelalterlichen Kartätschpistole, bei welcher der Lauf aus einem konischen nach vorne sich erweiternden an der   Innenfläche   spiegelnden Rohr a besteht, welches am hinteren Ende mit einem pistolenartigen Handgriff b versehen ist. Dieser trägt an seinem vorderen Ende eine Fassung c für eine starke Glühlampe d, eine Leuchtröhre oder sonst einen Leuchtkörper (von 300 bis 600 Watt). Der Reflektor a konzentriert die Strahlen der Lichtquelle   d   wenige Fingerbreiten vor der Laufmündung zu einem Brennfleck (auf der Haut) oder Brennknoten (im Raum) von intensivster Wirkung. Der pistolenartige Handgriff ist mit einem   Anschlusskabel   und eventuell auch mit einer Schaltvorrichtung versehen. 



   Entsprechend den beabsichtigten Heilwirkungen ist entweder das Innere des Reflektors mit auswechselbaren spiegelnden Zinn-, Kupfer-, Silber-und Goldbelägen ausgestattet oder aber die Reflektoren selbst bestehen aus den genannten Materialien und sind dann an dem pistolenartigen Handgriff ausweehsel-und einstellbar befestigt. 



   Die Behandlung des Kranken erfolgt in der Weise, dass der Arzt oder die den Apparat handhabende Pflegeperson denselben wie eine Pistole bei dem pistolenartigen Griff erfasst und die   Laufmündung   3-6 cm von der Haut des Kranken entfernt ansetzt, worauf derselbe nach wenigen Sekunden ein heftiges Brennen verspürt und die Haut sich zu röten beginnt. 



   Wegen dieser starken Wirkung darf der Apparat auch nicht ruhig über einer Hautstelle gehalten werden, weil dies zu einer Verbrennung der Haut führen würde, sondern der Apparat muss entweder in langen Strichen oder in Kreislinien über die zu behandelnde   Hautfläche   geführt werden. Die zur Behandlung einer Hautstelle erforderlichen Zeit beträgt wenige Sekunden und die zur Behandlung der ganzen Körperoberfläche nur wenige Minuten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Handapparat für künstliche Lichtbestrahlung, dadurch gekennzeichnet, dass eine etwa 300 bis 600 Watt starke elektrische Lampe oder sonstiger Leuchtkörper in einen konisch-rohr artigen Reflektor derart eingesetzt ist, dass die austretenden Strahlen wenige Zentimeter vor der Rohrmündung einen Brennknoten bilden, welcher mit Hilfe eines spiegelnden Zinn-, Kupfer-, Silber-oder Goldbelages im Reflektor aus auf die menschlichen Körperzellen in verschiedener Weise spezifisch oder selektiv wirkenden Strahlen besteht und der, solcherart mit spezifisch wirkenden Strahlungskräften ausgestattet, zur eigentlichen Krankenbehandlung (Brennknotenbehandlung) durch Bestreichen der Hautoberfläche des Kranken verwendet wird und zu diesem speziellen Handhabungszwecke in einer pistolenähnlichen Form ausgeführt ist, EMI2.1
AT136237D 1932-08-02 1932-08-02 Handapparat zur künstlichen Lichtbestrahlung. AT136237B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936282C (de) * 1952-01-18 1955-12-07 Martin Achner Waermestrahler mit einer reflektierenden Innenverkleidung aus Metallfolie fuer einzelne Koerperteile, insbesondere fuer Heilzwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936282C (de) * 1952-01-18 1955-12-07 Martin Achner Waermestrahler mit einer reflektierenden Innenverkleidung aus Metallfolie fuer einzelne Koerperteile, insbesondere fuer Heilzwecke

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