AT135204B - Selbstsperrende Schraubenverbindung. - Google Patents

Selbstsperrende Schraubenverbindung.

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AT135204B
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Jakob De Rytter Kielland
Harald Stange & Co As
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstsperrende   Schraubenverbimlung.   



   Es sind Schraubenverbindungen bzw. -sicherungen bekannt, welche aus zwei im Winkel bzw. in Höhe gegeneinander versetzten Gewinden bestehen und die Wirkung haben, dass beim Anziehen der Mutter oder des Bolzens der eine oder der andere Teil in das zweite Gewinde einschnappt und dieses nicht ohne Anwendung von Gewalt wieder verlassen kann. Bei diesen bekannten, sieh selbst sperrenden Zwillingsgewinden bedarf nun aber sowohl der Bolzen als auch die Mutter einer besonderen Herstellung und der Verwendung besonderer Gewindeprofile. Wollte man diese an sich äusserst zuverlässige Schraubensicherung, beispielsweise in   Eisenbahngeleisen,   nachträglich anwenden, so müsste man zuvor alle Schraubenbolzen auswechseln, was praktisch nicht in Frage kommt. 



   Die Erfindung beruht in der Erkenntnis, dass es durchaus möglich ist, eine gleich zuverlässige Wirkung auch dann zu erzielen, wenn man nur einen der beiden zu verschraubenden Teile, also entweder nur der Bolzen oder, was im allgemeinen zweckmässiger sein wird, nur die Mutter am Kern des Gewindequerschnittes mit einem Zwillingsgewinde versieht, welches zwei Stufen verschiedenen Durchmessers aufweist, so dass der Spitzendurchmesser des Normalgewindes nach Anzug dem kleineren Durchmesser des Zwillingsgewindes entspricht. Zweckmässigerweise werden die Übergangsflächen zwischen den beiden Kernstufen steil wellenförmig abgerundet, um den Anzug zu erleichtern und die Sicherung zu verstärken.

   Das Zwillingsgewinde kann hiebei aus zwei an sich normalen Gewinden bestehen und der andere Teil, der mit dem Zwillingsgewinde zu verschrauben ist, bedarf keinerlei Veränderung, so dass beispielsweise eine nach der Erfindung ausgebildete Mutter ohne weiteres auf die bereits vorhandenen Schraubenbolzen von Eisenbahnschienen aufgesetzt werden kann. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Teilschnitt durch ein Gewinde gemäss der Erfindung und Fig. 2 einen Schnitt durch einen Bolzen und aufgeschraubte Mutter. 



   Die Kurve 1 (Fig. 1) zeigt den Querschnitt eines Normalgewindes, die Kurve 2 die Umgrenzunglinie des Gewindequerschnittes, nachdem die eine Seitenfläche des Normalgewindes gemäss der Erfindung eingeschnitten ist. Der Gewindequerschnitt, den man auf diese Weise   erhält, wird durch   eine Kurve umgrenzt, welche vom Punkte 3, dem tiefsten Punkte des Normalgewindes, über einen Rücken 5 zu dem den Boden des axial verschobenen flacheren Gewindes bildenden Punkt 4, und von da aus über die Umgrenzungskurve 2 nach der   Umgrenzungskurve 1 des   normalen Gewindes verläuft. 



   Der Rücken, welcher sich auf dem Übergangspunkte 5 zwischen den Böden 3,4 der zwei verschobenen Gewinde bildet, kann gegebenenfalls mehr oder weniger abgerundet werden, um keinen zu grossen Widerstand gegen den Übergang von dem einen Bodenteil nach dem andern zu bieten. Die   Übergangsfläche   zwischen den beiden Bodenstufen wird dann von einer krummen Fläche gebildet, welche in der Nähe des flachesten Gewindebodens nach innen gegen die Achse des Schraubengewindes etwas abgeflacht ist. 



   Mit der gestrichelten Kurve 6 ist das radial und axial verschobene Normalgewinde angedeutet, welches zusammen mit dem Normalgewinde 1 das besonders gestaltete Gewindeprofil bildet. 



   In Fig. 2 ist ein Schnitt durch Bolzen und Mutter, die eine Ausführungsform des Gewindes aufweisen, dargestellt. Der Bolzen 7 ist mit normalen Gewinden versehen und die Mutter 8 mit dem besonderen Gewinde, welches durch die Kurve 3, 5,4, 2 in Fig. 1 veranschaulicht ist. Wenn die Mutter 8 
 EMI1.1 
 

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 verschoben bis sie in die in Fig. 2 gezeigte Lage kommt, wo der äussere Rand des Normalgewindes des Bolzens 7 in dem abgestuften Teil des besonders gestalteten Gewindes der Mutter 8 zu liegen kommt. 



   Statt ein besonderes Gewinde zu verwenden, dessen Querschnitt aus zwei axial verschobenen Normalgewinden mit verschiedenem Durchmesser zusammengesetzt ist, können auch drei oder mehrere in dieser Weise zusammengesetzte Normalgewinde verwendet werden, wobei man mehr als zwei Abstufungen im Boden des Gewindes bekommt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstsperrende Schraubenverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil mit normalen Gewinde (Bolzen oder Mutter) mit einem andern Teil (Mutter oder Bolzen) verschraubt wird, dessen Gewindequerschnitt am Kern ein Zwillingsgewinde mit zwei Stufen verschiedenen Durchmessers aufweist, so dass der Spitzendurehmesser des Normalgewindes nach Anzug dem kleineren Durchmesser des Zwillingsgewindes entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Selbst sperrende Schraubenverbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine steil wellenförmig abgerundete Übergangsfläehe zwischen den beiden Kernstufen. EMI2.1
AT135204D 1931-05-27 1932-04-30 Selbstsperrende Schraubenverbindung. AT135204B (de)

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NO135204X 1931-05-27

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AT135204B true AT135204B (de) 1933-11-10

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