AT134656B - Kraftübertragungs- und Lenkmechanismus für Traktoren, insbesondere Raupentraktoren. - Google Patents

Kraftübertragungs- und Lenkmechanismus für Traktoren, insbesondere Raupentraktoren.

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AT134656B
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gears
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tractors
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Cleveland Tractor Co
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  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 jeder Welle 14 ist je ein Zahnrad 20 befestigt und befindet sich dasselbe zwischen den Enden des Ringes 17 und den Platten 16. Die achsparallelen Wellen 22 tragen ineinandergreifende Planetenräderpaare 21. 



  Die Wellen 22 reichen quer durch die Platten 16, in welch letzteren sie drehbar gelagert sind. Die Planetenräder 21 stehen mit den Zahnrädern 20 im Eingriff, so dass die Wellen 14 während der Umdrehung des Übertragungsteiles in derselben Richtung entweder mit verschiedenen Geschwindigkeiten zueinander oder mit derselben Geschwindigkeit gedreht werden können. 



   Eine Art der   Lenkung   des Traktors besteht darin, die Umdrehung der getriebenen Wellen 14 durch eine handbetätigte Vorrichtung zu regeln, welche eine bestimmte Drehung der Planetenräderpaare 21 in bezug auf den sie tragenden Übertragungsteil bewirkt. Um dies zu erzielen, sind an einem Ende jeder der durch die Übertragungsplatten 16 reichenden'Wellen 22 gleichartige Zahnräder 24 befestigt. Jede Hülse 19 ist von einem Zahnrad 25 umgeben und stehen letztere mit den Zahnrädern 24 an'jeder Seite des Übertragungsteiles im Eingriff. Mit jedem der Zahnräder 25 ist eine Trommel 26 befestigt, auf die ein Bremsband 27 einwirkt. Diese Bremsbänder werden mittels einer eigenen Hebelvorrichtung 28 durch die Hebel 29 betätigt. Letztere sind in geeigneter Reichweite für den über dem Übertragungsgehäuse sitzenden Wärter angeordnet. 



   Falls eine der Bremstrommel 27 durch Anziehen des dazugehörigen Bremsbandes festgehalten wird, wird auch das betreffende Zahnrad 25 am Drehen gehindert und das Rad 24 durch Drehen des Ubertragungsteiles gezwungen, um dasselbe zu rotieren. Diese Drehung des Rades 24 in bezug auf den Übertragungsteil bewirkt auch eine Drehung des auf derselben Welle sitzenden Planetenrades 21 und die Drehung der ineinandergreifenden Planetenräderpaare bewirkt eine Umdrehung des andern Zahnrades 24 um seine Achse in der entgegengesetzten Drehrichtung.

   Das Zahnradübersetzungsverhältnis bestimmt den maximalen Grad der relativen Umdrehung der ineinandergreifenden Zahnräder des Planetenrädersatzes und werden die Zahnräder 20 an den Wellen 14 schliesslich in derselben Richtung, aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben, so dass der Traktor in einem kleinen, vorherbestimmten Radius ohne Trennung des Antriebsmechanismus gesteuert werden kann. Durch Gleiten der Bremsen kann den betreffenden Rädern   25   eine gewisse Drehung gestattet und dadurch während der Steuerung der Drehungsradius vergrössert werden. Die Anwendung beider Bremsen 27 blockiert den gesamten Übertragungsmechanismus. Gewöhnlich wird keines der Bremsbänder angezogen und rotieren in diesem Falle die Wellen 14 mit der gleichen Umdrehungszahl, wie die Planetenräder 21 mit dem Übertragungsteil. 



   Um eine Überbeanspruchung des   Kraftübertragungsgetriebes   zu vermeiden, ist ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen und dieses mit einer derartigen Hilfssteuervorrichtung ausgerüstet, dass einem der beiden getriebenen Teile bei kleineren Steuerungsradius wie bei dem vorher beschriebenen Steuermechanismus keine Kraft übermittelt werden kann. 



   An jeder Seite des Gehäuses 10 befindet sich ein offener, hervorragender Teil 30, welcher die in 
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 inneren Enden der Wellen   33   ist die Nabe 36 aufgekeilt, die das Gegenstück der benachbarten Scheibe 37 bildet. Letztere ist in einem Stück mit dem äusseren Ende der Welle 14 hergestellt. Zwischen den Naben 36 und den Scheiben 37 sind Trommeln 38 mittels der Schrauben 39 befestigt. Jede der Trommeln wird von einem Bremsband 40 umspannt, welches durch das Hebelsystem   41   und parallel zu den Hebeln 29 angeordneten Hebeln 42 betätigt wird. 



   In jeder Gehäuseverlängerung wird die dem Zahnrad 34 benachbarte obere Öffnung durch eine Platte 43 abgeschlossen ; gegen das offene Ende der Gehäuseverlängerung wird dagegen das mit Innenverzahnung versehene Rad 44 durch den Deckel   45   und die durch diesen Deckel, das Zahnrad 44 und 
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 und letztere wird durch das Lager 32 und das im Deckel 45 angeordnete Lager 49 getragen. Diese Wellen reichen durch die Deckel und tragen Doppelkettenräder 50 für die Betätigung der endlosen Spurketten (nicht dargestellt) oder, falls erwünscht, Laufräder. Diese Wellen sind bedeutend stärker gehalten wie die Wellen 33, da sie das grösste Drehmoment während des Antriebes zu übertragen haben, wogegen die Wellen 14 verhältnismässig leichter gehalten werden können.

   Wie weiters ersichtlich ist, werden die Wellen 48 durch die Gehäuseverlängerung und den daran befestigten Deckel 45 getragen, so dass diese Teile im Wesen unabhängig vom ersten   Kraftübertragungsmechanismus   sind. 



   Zwischen jedem der Zahnräder 47 und den Wellen   48   ist ein Planetenräderantrieb eingebaut. Die Wellen 48 besitzen einen Flansch 51, an welchem ein   Übertragungsteil 32 durch   die Bolzen   53   befestigt ist. Die Planetenräder 54 sind drehbar an Wellen 55 gelagert. Ein Ende der letzteren ist in der inneren Wandung des Übertragungsteiles 52 gelagert, wogegen das andere Ende in dem Flansche 51 der Welle 48 festgekeilt ist. Das Zahnrad 47 besitzt einen verlängerten Teil mit einem Zahnrad 56, welches mit den   Planetenrädern 54   im Eingriff steht. 

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   Die Wellen   33 drehen   sich mit den Wellen 14 und werden so die   Zahnräder   47 durch die Räder   3.}   bei Betätigung der Hauptkraftübertragung angetrieben. Die Zahnräder 56 rotieren mit den Rädern 47 und treiben die Wellen 48 über die Planetenräder 54 und die mit letzteren im Eingriff stehenden innen- verzahnten Ringe 44 an. Durch diese Übertragung erhalten die treibenden Kettenräder eine verhältnis- mässig untersetzte Umdrehungszahl und werden dadurch die grosse Beanspruchung und das Drehmoment im Falle übermässigen Widerstandes bei der Drehung der Kettenräder nicht unmittelbar auf die Hauptantriebswellen und den direkt damit verbundenen Mechanismus übertragen. 



   Falls das Bremsband 40 an der dazugehörigen Trommel angezogen wird, wird die letztere festgehalten und die gesamte Antriebskraft auf den Kraftübertragungsmechanismus an der andern Traktorenseite geleitet, während die Welle 48 an der gebremsten Seite festgehalten wird und der Traktor um den Drehpunkt gewendet wird, welcher durch das stehende Kettenrad 50 gebildet ist. 



   Auf diese Weise erfolgt die Steuerung ohne Trennung der Transmission und da das Kettenrad an der abgebremsten Seite keine Kraft erhält, so kann sich der Traktor im kleinsten Radius drehen, welcher geringer ist, wie der kleinste Radius bei Verwendung einer der beiden Bremsen 27, wo beide Kettenräder, aber mit verschiedenen Geschwindigkeiten, angetrieben werden. Falls eine der Bremsen 40 angezogen wird, müssen die Bremsen 27 freigegeben sein. Durch das Anziehen beider Bremsen 40 wird der Traktor angehalten, ebenso wie bei der Betätigung beider Bremsen 27. 



   Wie beschrieben, ist ein   Untersetzungsantriebsmechanismus   als Teil der Kraftübertragungsvorrichtung vorgesehen und kann der Traktor in zwei Radien gesteuert werden. 
 EMI3.1 
 1.   Kraftübertragungs-und Lenkmechanismus   für Traktoren, bei welchem ein Paar von End- antriebsorganen normal von einer Antriebswelle über ein Differentialgetriebe und zwei Planetengetriebe angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Differentialgetriebe   (16-23)   zwei Brems- mechanismen   (24-27)   zusammenwirken, welche unabhängig voneinander so betätigbar sind, dass die Endantriebsorgane (48) mit verschiedenen Geschwindigkeiten angetrieben werden können, und dass ferner zwei weitere auf die Planetengetriebe wirkende Bremsmechanismen   (36-40)   vorgesehen sind,

   die unabhängig voneinander so betätigbar sind, dass ohne Ausschaltung des Antriebes das eine der Endantriebsorgane oder beide gänzlich stillgesetzt werden können.

Claims (1)

  1. 2. Kraftübertragungs- und Lenkmechanismus für Traktoren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch das Differentialgetriebe ein Planetengetriebe miteinander eingreifenden Paaren von Planetenrädern (21) umfasst, die in angetriebenen Sternplatten (16) drehbar sitzen und über Zahnräder (20) Wellen (14) antreiben, von welchen jede ein Endantriebsorgan (48) über eines der Getriebe (33, 34, 47, 56, 54) antreibt, wobei jeder der mit dem Differentialgetriebe zusammenwirkenden Bremsmechanismen (24-27) eine Trommel (26) mit einem Zahnrad (25) aufweist, welches in Eingriff mit Zahnrädern (24) steht, die auf den Wellen (22)
    der Planetenräder (21) sitzen, so dass, wenn die Drehung einer der Bremstrommel (26) durch Betätigung des Bremsbandes (27) herabgemindert oder abgestellt wird, die Planetenräder (21) sich mit den Wellen (22) weiterdrehen, wodurch die Geschwindigkeit der angetriebenen Welle (14) auf der Bremsseite herabgesetzt wird, während die angetriebene Welle (14) auf der nicht gebremsten Seite eine höhere Geschwindigkeit erhält, der Traktor sohin in einem Radius gesteuert wird, der grösser als das Minimum ist.
    3. Kraftübertragungs-und Lenkmechanismus für Traktoren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI3.2 <Desc/Clms Page number 4> Antrieb des Raupenbandes trägt, auf welche Weise ein Endantrieb gebildet ist, dessen Montierung von dem Hauptgetriebe im wesentlichen unabhängig ist und welcher mit dem Abschlussdeckel (45) nach Entfernung dessen Befestigungsbolzens (46) leicht abmontierbar ist. EMI4.1
AT134656D 1931-07-28 1931-07-28 Kraftübertragungs- und Lenkmechanismus für Traktoren, insbesondere Raupentraktoren. AT134656B (de)

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