AT134086B - Vorrichtung zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen. - Google Patents

Vorrichtung zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen.

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AT134086B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen. 



   Die Erfindung hat eine Vorrichtung zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen zum Gegenstande und besteht in einer solchen Ausgestaltung der üblichen Suspensorien, dass dieselben zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen mittels radioaktiver Substanzen geeignet werden, wobei diese Behandlung auch mit einer   Wärmebehandlung   kombiniert werden kann. Zu diesem Zwecke werden im Suspensorium
Träger für dosierte Mengen radioaktiver Substanzen angeordnet, nebst welchen auch eine Wärmequelle, wie ein elektrischer Heizwiderstand od. dgl. vorgesehen sein kann. 



   Obzwar es bereits bekannt ist, auf die verschiedensten erkrankten Körperstellen Kissen, Kompressen od. dgl. aufzubringen, denen radioaktive Substanzen einverleibt sind, hat man sich bisher gescheut, die männlichen Keimdrüsen der Wirkung radioaktiver Substanzen auszusetzen, weil insbesondere die
Gammastrahlen des Radiums eine zellenzerstörende Wirkung haben. Es waren daher alle jene Personen, welche mit Radiumstrahlen arbeiten, darauf bedacht, gerade die Zone der männlichen Geschlechtorgane vor den Einwirkungen dieser Strahlen zu schützen. 



   Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, dass die Gammastrahlen dann keine zerstörende, sondern eine regenerative Wirkung besitzen, wenn sie in dosierten geringen Mengen, d. h. in Reizdosis unter Abfiltrierung der hautreizenden Betastrahlen verwendet werden. Dies ergibt also eine neue Verwendungsart der bisher in der Hauptsache zur Zerstörung der Zellen von erkrankten Geweben benutzten radioaktiven Substanzen, welche in Reizdosismengen verwendet, die endokrine Sekretion dieser Drüsen fördern und infolgedessen das Allgemeinbefinden, wie die psychische als auch physische Leistungsfähigkeit des Individuums heben. 



   Es wurde auch schon die Verwendung von Suspensorien, in welche eine Wärmequelle eingebaut war, vorgeschlagen. Es war jedoch nicht bekannt, dass die Erwärmung eine besonders günstige Prädisposition für die Einwirkung der Radiumstrahlen in Reizdosis ergibt, wie sich dies bei dem erfindungsgemäss mit Wärmequelle und radioaktiven Substanzen ausgestatteten Suspensorium nach der Erfindung ergibt. 



   Das Suspensorium von üblicher Form kann aus irgendeinem weichen Stoffe, etwa aus Flanell, Asbestwolle od. dgl. hergestellt sein. Die Wandung des Suspensoriums wird nun mit einem oder mehreren Trägern radioaktive Substanz versehen oder es kann die Wandung des Suspensoriums selbst den Träger dieser Substanz bilden. Ist der Träger ein saugfähiger Stoff, so erfolgt die Einverleibung der radioaktiven Substanz am besten in flüssiger Form, wie einer Lösung eines Radiumsalzes, wie   z.   B. Radiumbromid   od.     dgl.,   welche in einer der erwünschten Wirkung entsprechenden Dosierung in dem saugfähigen Stoff eingebracht wird. 



   Die radioaktive Substanz kann dem Träger auch in anderer Form, wie etwa in Pulverform oder auch in Gestalt auswechselbarer Kapseln einverleibt werden. 



   Will man nebst der Behandlung durch radioaktive Substanzen auch eine Wärmebehandlung vornehmen, so kann man an oder in der Wand des Suspensoriums eine Wärmequelle anordnen. 



   Zu diesem Zwecke kann das Suspensorium eine ähnliche Ausgestaltung erhalten, wie die bekannten Heizkissen, indem etwa ein elektrischer Heizwiderstand in die Wandungen des radioaktive Substanz enthaltenden Suspensoriums eingebettet wird. Um in diesem Falle Wärmeverluste zu vermeiden, ist es zweckmässig, an der Aussenseite des Suspensoriums eine wärmeisolierende Schicht, wie etwa eine Asbestschichte od. dgl. aufzubringen. Um den Zutritt der Schweissabsonderung zu dem Heizkörper und die damit verbundenen Gefahren zu vermeiden, wird an der dem Körper der zu behandelnden Person 

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 zugewendeten Seite des Suspensoriums ein   flüssigkeitsdichter   und zweckmässig   wärmefester   Stoff, wie z.

   B.   mit'Kunstharz,'wie'Bakelite   u. dgl. getränktes Gewebe angebracht oder auch das ganze Suspensorium 
 EMI2.1 
 wärmefesten Hülle umgeben. 



   Mittels der Vorrichtung nach der Erfindung lässt sich eine lokale Hyperämie hervorrufen, welche ganz ausserordentliche Wirkungen auf die männlichen Keimdrüsen ergibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem mit dosierten Mengen von radioaktiven Substanzen versehenen Suspensorium besteht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Suspensoriums den Träger der radioaktiven Substanz bildet. EMI2.2 versehen ist, welchen radioaktive Substanz einverleibt wurde.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, gekennzeichnet durch die Verwendung von Trägern aus saugfähigem Material, dem die radioaktive Substanz in flüssiger Form einverleibt wurde.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand des Suspensoriums auch eine Wärmequelle angeordnet ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Suspensorium an seiner Aussenseite mit einer wärmeisolierenden Schichte versehen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Körper der zu behandelnden Person zugewendeten Seite des Suspensoriums ein flüssigkeitsdichter und wärmefester Stoff, wie mit Kunstharz getränktes Gewebe od. dgl. angeordnet oder das ganze Suspensorium von einer Hülle aus einem solchen Stoffe umschlossen wird.
AT134086D 1930-12-24 1930-12-24 Vorrichtung zur Behandlung der männlichen Keimdrüsen. AT134086B (de)

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