AT133273B - Einrichtung zur Fernmessung physikalischer Betriebsgrößen, insbesondere elektrischer Meßgrößen. - Google Patents

Einrichtung zur Fernmessung physikalischer Betriebsgrößen, insbesondere elektrischer Meßgrößen.

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AT133273B
AT133273B AT133273DA AT133273B AT 133273 B AT133273 B AT 133273B AT 133273D A AT133273D A AT 133273DA AT 133273 B AT133273 B AT 133273B
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Landis & Gyr Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Zur Erzielung intermittierender Glimmentladungen in einer Glimmentladungsröhre wird parallel zu den Elektroden, die wiederum in Serie mit einer Stromquelle und einem   Hochohm-   
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   als Kippschaltung bezeichnet wird, ist die Häufigkeit der aufeinanderfolgenden Entladungen (eine Funktion der drei Grössen : Spannung, Widerstand und Kapazität, so dass je nach der   
 EMI1.3 
 können. Wird die Spannung und der Widerstand   konstant gehalten,   so ist dann die Häufigkeit der aufeinanderfolgenden Entladungen lediglich nur von der gewählten Kapazitätsgrösse des   Parallelkondensators abhängig.

   Nimmt   man beispielsweise für die Betriebsspannung einen durch-   @ schnittlichen   Wert von 200 Volt und   für den Hochohmwiderstand ungefähr 200 Megohm   an, so ergibt sich für etwa 5 Entladungen pro Sekunde für die Kapazität des Kondensators ein
Wert von   0#001 MF.   



   Gemäss der Erfindung wird nun die Glimmentladungsröhre in Kippschaltung für die Fern- messung physikalischer Betriebsgrössen, insbesondere elektrischer   Messgrössen   derart verwendet,   dass   eine der drei die Häufigkeit der aufeinanderfolgenden Entladungen bestimmenden Grössen (Spannung, Widerstand, Kapazität) in Abhängigkeit von der   fernzumessenden     Betriebsgrösse     geändert wird   und die der Betriebsgrösse proportionalen Entladungsimpulse auf der Empfangs- station ein ballistisches   Messinstrument beeinflussen.   



   Handelt es sich um die   Fernmessung   einer elektrischen Spannung, so kann diese direkt als Zündspannung für die Entladungsröhre Verwendung finden. Bei der Fernübertragung der
Messgrösse eines Zeigerinstrumentes kann auch derart vorgegangen werden, dass mit der Achse des Zeigerinstrumentes eine Kontaktbürste verbunden wird. die über Anzapfungskontakte der 
 EMI1.4 
 schlossenen Transformators schleift und die abgenommenen der   Messgrösse   proportionalen Spannungen als Zündspannung für die Entladungsröhre verwendet werden.

   Wie gesagt, ist es   natürlich nicht   unbedingt erforderlich, dass als von der fernzumessenden Betriebsgrösse beeinflusste Variable die Zündspannung benutzt werden   muss.   Es ist ebensogut auch denkbar, den Parallelkondensator oder den hoehohmigen Widerstand von der fernzumessenden Betriebsgrösse beeinflussen zu lassen. 



   Die Fernmessanlage gestattet die Fernmessung jeder beliebigen physikalischen Grösse. 



  Es ist jedoch, falls die physikalische Grösse nicht eine elektrische ist, erforderlich, diese in eine elektrische Grösse, am vorteilhaftesten wohl in eine elektrische Spannung umzuformen, was ja mit Hilfe der an sich bekannten elektrotechnischen   Hilfsmittel grösstenteils leicht möglich   ist. Die neue Fernmessanlage ist auch, was ohne weiteres einleuchten dürfte, zur Summenwie auch zur Subtraktionsmessung mehrerer gleichartiger Betriebsgrössen. auf einer Zentralstation geeignet. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung zur Darstellung gebracht. 



  Fig. 1 zeigt eine Schaltanordnung einer   Fernmessanlage,   bei der die   Zündspannung   der Ent-   ladnngsröhre   in Abhängigkeit von der fernzumessenden Grösse eines Zeigerinstrumentes gesteuert wird, und Fig. 8 die schematische Darstellung einer   Summenfernmessanlage.   

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   Bei der Fernmessanlage nach Fig. 1 ist auf der Achse 1 eines Zeigerinstrulllentes, beispielsweise eines   Wattmeters,   eine   Kontaktbürste   2 befestigt, die über mit Anzapfungen einer   Sekundärwicklung.'3   eines Transformators 4 verbundene Kontakte 5 schleift. Die   Primärwicklung   6 des Transformators 4 ist über einen Eisenwasserstoffwiderstand 7 an das Wechselstromnetz 8 angeschlossen. Die Sekundärseite des Transformators 4 ist fernerhin mit der   Primärwicklung   eines Transformators 10 verbunden, dessen   Sekundärwicklung   11 einerseits an dem Heizfaden 12 einer Gleichrichterröhre 13 und anderseits an einem Kondensator 14 liegt. Die Heizung der Gleichrichterröhre 13 erfolgt über einen Transformator 15 von   dem Netz J'6'.   



  Zwischen der Elektrode 17 der Gleichrichterröhre 13 und der Elektrode   18 einer Glimm-   entladungsröhre 19 liegt ein   hochohmiger   Widerstand 20. Der Kondensator 14 ist einerseits zwischen Elektrode 18 der Entladungsröhre 19 und Erde geschaltet. Die Elektrode 21 der Entladungsröhre 19 ist mit der   Fernleitung   22 verbunden. Das auf der Empfangsstation   bessnd-   liche ballistische   Messinstrument   23 ist zwischen Fernleitung 22 und Erde eingeschaltet. 



   Bei Änderung der   Messgrösse   des Zeigerinstrumentes wird nun die   Schleifbürste : 2 auf   
 EMI2.1 
 Spannung einen andern Wert erhält. Durch die Änderung der Spannung erfährt nun auch die   Häufigkeit   der aufeinanderfolgenden Entladungen eine Änderung. Die über die Fernleitung auf die Empfangsseite übertragenen Entladungsimpulse bewirken dann eine der   Messgrössenändernng   des Gebeinstrumentes entsprechende Zeigerverstellung des Empfangsinstrumentes 23. 



   Bei der in   Fig. 2   dargestellten   Summenfernmessanlage   befindet sich auf jeder Gebestation   Cl, b, c   je eine Geberapparatur, die beispielsweise in ähnlicher Weise wie die der Fig. 1 ausgebildet ist. Der Einfachheit halber sind jedoch von den Gebeapparaturen a. b, c nur die   Widerstände   20,   20t,   20", die Kondensatoren 14', 14" und die Entladungsröhren 19,   19',   19" zur Darstellung gebracht. Mit jeder Entladungsrohre   19, 1,', J'91 ist   eine 
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 dem einen Anschluss eines ballistischen   Messinstrumentes 23   verbunden sind. Der andere Anschluss des   Messinstrumentes   23 ist wieder geerdet.

   Die Einschaltung der Ventile in die Fernleitungen hat den Zweck, eine Übertragung der von einer Fernleitung ankommenden Eutladungsimpulse über eine weitere   Fernleitung   nach einer andern Gebestation zu   verhindern ; denn es   wäre sonst unter Umständen doch möglich, dass bei Übertragung der von einer Gebestation ankommenden Entladungsimpulse auf eine andere Gebestation diese in irgendeiner Weise von den Entladungsimpulsen beeinflusst werden kann, was ja in Anbetracht der Betriebssicherheit vermieden werden muss. Einer besonderen Erläuterung der Wirkungsweise der Summenschaltung nach Fig. 2 bedarf es nicht, denn es ist ohne weiteres einleuchtend, dass das Messinstrument 23 
 EMI2.3 
 Entladungsimpulse und damit auch die Summe der Einzelgrössen der auf den Gebestationen befindlichen Messinstrumente anzeigt.

   Es ist fernerhin auch denkbar, zur Subtraktionsmessung das Empfangsinstrument entsprechend auszubilden. Auch ist es möglich, ein Registrierinstrument als Empfangsinstrument zu verwenden. 



   Die   erfindungsgemässe   Verwendung einer Glimmentladungsröhre in   Kippschaltung für   
 EMI2.4 
 Reihe höchst wichtiger Vorteile auf. Sie ist besonders einfach und daher auch die Empfangsseite der Fernmessanlage billig ; denn es ist dort weiter nichts erforderlich als ein einfaches ballistisches Messinstrument. Der ohmsche Widerstand der Fernleitung spielt fernerhin so gut 
 EMI2.5 
 



  Aus diesem Grunde kann daher auch ohne weiteres die Erde als Rückleitung benutzt werden, was in vielen Fällen von ausschlaggebender Bedeutung ist. Da es sich fernerhin bei der Messanlage um gleichgerichtete Impulse handelt, hat die Kapazität der Fernleitung gegen Erde keinen Einfluss. Die Verwendung gleichgerichteter Entladungsimpulse hat fernerhin noch den Vorteil, dass über die Fernleitung gleichzeitig zwei verschiedenartige Messgrössen übertragen werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.6 
   Messgrössen ;   dadurch gekennzeichnet, dass eine Glimmentladungsröhre in Kippschaltung Verwendung findet und eine der drei, die   Häufigkeit   der aufeinanderfolgenden Entladungen bestimmenden. Grössen (Spannung, Widerstand, Kapazität) in Abhängigkeit von der   fernzu-   messenden   Messgrösse   geändert wird, wobei die der Messgrösse proportionalen Endladungsimplllse auf der Empfangsstation ein ballistisches   Messinstrument   beeinflussen. 
 EMI2.7 


Claims (1)

  1. kennzeichnet, dass die fernzumessende Spannung direkt als Zündspannung für die Entladungsröhre verwendet wird. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 zur Fernübertragung der Messgrössen eines Zeigerinstrumentes, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Achse des Zeigerinstrumentes eine Kontaktbürste verbunden ist, die über Anzapfungskontakte der Sekundärwicklung eines primär- seitig an eine Wechselstromquelle konstanter Spannung angeschlossenen Transformators schleift und die abgenommenen der Messgrösse proportionalen Spannungen als Zündspannungen für die Entladungsröhre verwendet werden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 zur Summenmessung physikalischer Grössen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf jeder Gebestation ausgelösten, den fernzumessenden Messgrössen proportionalen Entladungsimpulse der Entladungsröhren über Ventile in einem ballistischen Empfangsmessgerät summiert werden. EMI3.1
AT133273D 1931-07-14 1932-04-25 Einrichtung zur Fernmessung physikalischer Betriebsgrößen, insbesondere elektrischer Meßgrößen. AT133273B (de)

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AT133273D AT133273B (de) 1931-07-14 1932-04-25 Einrichtung zur Fernmessung physikalischer Betriebsgrößen, insbesondere elektrischer Meßgrößen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002667B (de) * 1953-12-23 1957-02-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Umformung von Messwerten entsprechenden Drehmomenten in eine proportionale Impulshaeufigkeit

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002667B (de) * 1953-12-23 1957-02-14 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Umformung von Messwerten entsprechenden Drehmomenten in eine proportionale Impulshaeufigkeit

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