AT133025B - Verfahren zur Herstellung von Eisenemaillen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Eisenemaillen.Info
- Publication number
- AT133025B AT133025B AT133025DA AT133025B AT 133025 B AT133025 B AT 133025B AT 133025D A AT133025D A AT 133025DA AT 133025 B AT133025 B AT 133025B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- iron
- enamels
- production
- phosphoric acid
- cobalt
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 7
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 title description 26
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 title description 14
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 title description 13
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 6
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N Phosphoric acid Chemical compound OP(O)(O)=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 26
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical class [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 16
- 229910000147 aluminium phosphate Inorganic materials 0.000 claims description 11
- 239000010941 cobalt Substances 0.000 claims description 8
- 229910017052 cobalt Inorganic materials 0.000 claims description 8
- GUTLYIVDDKVIGB-UHFFFAOYSA-N cobalt atom Chemical class [Co] GUTLYIVDDKVIGB-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 229910052759 nickel Chemical class 0.000 claims description 8
- KGBXLFKZBHKPEV-UHFFFAOYSA-N boric acid Chemical class OB(O)O KGBXLFKZBHKPEV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 150000004679 hydroxides Chemical class 0.000 claims description 2
- 239000012790 adhesive layer Substances 0.000 claims 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 claims 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 8
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 6
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 5
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 4
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 4
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 3
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 229910019142 PO4 Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010953 base metal Substances 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 description 1
- 238000004534 enameling Methods 0.000 description 1
- NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-K phosphate Chemical compound [O-]P([O-])([O-])=O NBIIXXVUZAFLBC-UHFFFAOYSA-K 0.000 description 1
- 239000010452 phosphate Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Glass Compositions (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellhmg von Eisenemaillen. Um Emaillen auf Eisen haftfähig zu machen, wird gewöhnlich von einer Grundemaille Gebrauch gemacht, die sogenannte Haftoxyde, wie die Oxyde des Kobalts, Nickels u. dgl. enthält. Von der Parkerisierung her ist es bekannt, dass eine Phosphatschicht eine grosse Haftfestigkeit am Grundmetall besitzt. Die Erfindung macht sich nun die Eigenschaften der Phosphorsäure zunutze, um Kobalt und Nickel in Form ihrer von nicht flüehtigen Säuren abgeleiteten Salze bzw. Verbindungen auf die zu emaillierende Eisenoberfläche aufzubringen, ohne dass es einer Glasur und hohen Temperaturen bedarf. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Eisenemaillen, dadurch gekenn- zeichnet, dass von nicht flüchtigen Säuren abgeleitete Salze bzw. Verbindungen des Kobalts oder Nickels in einer Phosphorsäurelösung oder Pseudolösung auf die Eisenoberfläche vor der Emaillierung aufgetragen werden. Gemäss der Erfindung werden sonach mittels Phosphorsäure solche Verbindungen oder Salze oder Umsetzungsverbindungen des Kobalts oder Nickels auf der Eisenoberfläche in fein verteilter Form aufgebracht, die bei erhöhter Temperatur keine Gase abspalten bzw. sich nicht zersetzen können und so die hernach einzubrennende Emailglasur durch Gasabspaltung nicht zerstören können. So geben Phosphorsäurelösungen der Salze bzw. Verbindungen nicht flÜchtiger Säuren wie der phosphorsauren oder borsauren Salze des Kobalts und Nickels oder Pseudolösungen der Oxyde bzw. Hydroxyde in kolloidaler Form schon bei gewöhnlicher Trockentemperatur überzug, die die Haftfähigkeit der hernach aufzutragenden bzw. einzubrennenden Emaille ermöglichen. Das Verfahren kann daher schon bei Lufttemperatur ausgeführt werden, u. zw. sowohl das Auf- bringen, als auch das Trocknen. Zweckmässig sind aber für das Trocknen erhöhte Temperaturen, u. zw. die üblichen unter 1000 C liegenden Trockentemperaturen zur Beschleunigung des Troekenprozesses. Gemäss der Erfindung bildet sonach die Phosphorsäure, die offenbar durch Umsetzung mit dem Eisen, die schon bei gewöhnlicher Temperatur erfolgt, aber bei den üblichen erhöhten Trockentemperaturen beschleunigt wird, einen unlöslichen bzw. schwerlöslichen Überzug zu bilden vermag, den Träger für diese Verbindungen, die die Emaille auf der zu emaillierenden Fläche haftbar machen. Dies ermöglicht die Herstellung von Eisenemaillen schon bei der Einbrenntemperatur der üblichen Deckemaillen. Das Verfahren gemäss der Erfindung kann je nach Bedarf sowohl mit verhältnismässig konzentrierten Lösungen von Phosphorsäure als auch mit stark verdünnten Phosphorsäurelösungen ausgeführt werden, wobei der Phosphorsäure die Verbindungen bzw. Salze des Nickels oder Kobalts zugesetzt und so Phosphorsäurelösungen oder Pseudolösungen gebildet werden, die auf die zu emaillierende Fläche in dünner Schichte durch Tauchen, Spritzen oder auf andere Weise aufgetragen werden. Die Lösung bzw. Pseudolösung kann naturgemäss auch bei höherer Temperatur aufgebracht bzw. aufgetragen werden, d. h. die Lösung bzw. Pseudolösung vor dem Auftragen erhitzt werden. Das Verfahren gemäss der Erfindung ermöglicht die Herstellung von Eisenemaillen durch nur einmaligen Emailauftrag. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Eisenemaillen, insbesondere eines weissen Grundes für Eisenemaillen, dadurch gekennzeichnet, dass von nicht flüchtigen Säuren abgeleitete Salze bzw. Verbindungen des Kobalts oder Nickels in einer Phosphorsäurelösung oder Pseudolösung auf die Eisenoberfläehe vor der Emaillierung aufgetragen werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht mit Phosphorsäurelösungen der phosphorsauren oder borsauren Salze des Kobalts oder Nickels oder der kolloidalen Oxyde bzw. Hydroxyde dieser Metalle hergestellt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT133025T | 1929-08-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT133025B true AT133025B (de) | 1933-04-25 |
Family
ID=3637667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT133025D AT133025B (de) | 1929-08-07 | 1929-08-07 | Verfahren zur Herstellung von Eisenemaillen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT133025B (de) |
-
1929
- 1929-08-07 AT AT133025D patent/AT133025B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE574375C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Kupferoxydgleichrichters | |
| AT133025B (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisenemaillen. | |
| DE2039912C3 (de) | Verfahren zur Herstellung haftfester Emailschichten auf Metalloberflächen | |
| DE585832C (de) | Verfahren zur Herstellung von Eisenemails | |
| DE900162C (de) | Phosphatierverfahren | |
| AT133147B (de) | Verfahren zur Herstellung eines weißen Grundes oder weißer Emaillen. | |
| AT133021B (de) | Verfahren zur Vorbereitung von eiserner Rohware für die Aufbringung einer Grundglasur oder einmaligen Glasur. | |
| DE347781C (de) | Verfahren zur Herstellung eines schuetzenden UEberzuges auf Gegenstaenden aus Magnesium | |
| DE1621405C3 (de) | Verfahren zur Zweischichtemaillierung in einem Brand | |
| AT92619B (de) | Verfahren zur Herstellung von biegsamen, emailartigen Überzügen auf Aluminiumblechen. | |
| DE748210C (de) | Verfahren zur Herstellung von Phosphatueberzuegen auf Eisen und Stahl | |
| DE368548C (de) | Verfahren zum Schwarzfaerben von Eisen und Stahl | |
| DE903300C (de) | Verfahren zur Herstellung von gegen fluessiges Aluminium bestaendigen Werkstoffen | |
| DE663278C (de) | Verfahren zur Herstellung von Emails | |
| DE1621405A1 (de) | Verfahren zur Zweischichtemaillierung in einem Brand | |
| AT201386B (de) | Verfahren zur Vorbehandlung von Blechen oder Bändern vor dem Aufbringen einer Phosphatschutzschicht nach dem Einbrennverfahren | |
| AT130548B (de) | Verfahren zur Herstellung von Kernen für Transformatoren, Übertrager u. dgl. | |
| DE682104C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Schutzueberzuges auf Eisenteilen | |
| CH349678A (de) | Verfahren zur Herstellung isolierter Bleche oder Bänder | |
| DE876939C (de) | Verfahren zur Verbesserung des Haftens von Lack- und Firnisschichten auf Metallen | |
| DE452763C (de) | Verfahren zum Faerben von Gewehrlaeufen aus nichtrostenden Materialien | |
| DE717108C (de) | Verfahren zur Herstellung der Isolation fuer die Wicklungen elektrischer Spulen | |
| AT99855B (de) | Elektrisch zu heizender Körper. | |
| DE1090489B (de) | Verfahren zur Verhinderung des Zusammenbackens von gestapelten Blechen bzw. gewickelten Baendern beim Gluehen mit anschliessendem Aufbringen einer Phosphatschutzschicht | |
| AT202419B (de) | Verfahren zur Vorbereitung von Metalloberflächen für das Aufbringen von Emailglasuren |