AT132845B - Fernseheinrichtung. - Google Patents

Fernseheinrichtung.

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AT132845B
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Electrical Res Prod Inc
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Description


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    Fernseheinriehtung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Systeme der Nachrichtentechnik und insbesondere auf Systeme, bei denen eine in beiden übertragungsrichtungen arbeitende Signalverbindung gemeinsam mit in beiden   Übertragungsrichtungen   gleichzeitig betätigenden Fernseheinrichtungen verwendet wird. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, ein Fernsehsystem gleichzeitig in beiden Übertragungsrichtungen zu betätigen und weiters solch ein System mit Einrichtungen, die ein Gegensprechen der beiden fernzusehenden Personen ermöglichen, auszustatten. Ein solches System kann eine Abtastscheibe zur gleichzeitigen Zusammensetzung und Zerlegung des Bildes aufweisen oder zwei Scheiben besitzen, von denm eine für jedes dieser Verfahren verwendet wird. 



   In Systemen der oben angeführten Arten ist das Bildfeld nur dann zur Gänze sichtbar und gibt ein unverzerrtes Bild, wenn es in einer bestimmten Richtung und von einer solchen Entfernung vom Felde aus betrachtet wird, dass das Gesicht der   fernzusehenden   Person richtig abgetastet werden kann. Zur Beseitigung dieser Nachteile sieht die vorliegende Erfindung Einrichtungen vor, um die fernzusehende Person, die kurz als Benutzer oder Beobachter bezeichnet werden soll, in dem Abtastfeld richtig einzustellen, das Bild und die Abtastfelder in gegenseitige Beziehung zu bringen und, um das System den Beobachtern verschiedener Grössen anzupassen, Einrichtungen zur Einstellung der Richtung des Abtaststrahles und zur Änderung der Bildlage.

   Die durch den Abtaststrahl erzeugte Beleuchtung wird am wirksamsten, wenn sich der Beobachter vorzugsweise in einer geschlossenen Kammer befindet. Der erzeugte Lichtstrahl ist so beschaffen, dass er den Beobachter weder blendet noch ihm unangenehm wäre und ausserdem keine durch Augengläser des Beobachters hervorgerufene Reflexion verursacht. Der Bedienungsmann kann ohne in die Kammer einzutreten sich überzeugen, ob der Beobachter in dem Abtastfeld richtig eingestellt ist, und kann die Beendigung der Benutzung des Systems durch den Beobachter feststellen. Für den Bedienungsmann sind Einrichtungen zum Überwachen der Arbeitsweise der   Femseh-Sende-und-Empfangsapparate   und zum Abhören des Gespräches vorgesehen. 



   Um die Vorstellung eines Gespräches von   Angesicht   zu Angesicht zu erhöhen, sind die Telephonapparate so angeordnet, dass sie auf den in den entsprechenden Stationen erzeugten Bildern nicht erscheinen und der Lautsprecher, wenn ein solcher verwendet wird, wird so angebracht, dass die wiedergegebene Stimme aus dem Bild zu kommen scheint. 



   Die Erfindung bezweckt, Personen in den entsprechenden Endämtern des Systems zum Fernsehen abzutasten und ihnen ein Bild des andern Teilnehmers, unbehindert während ihres Gespräches miteinander, zu zeigen. 



   Weiters sind gemäss der Erfindung Einrichtungen zum Überwachen der Stellung des Benützers den Fernseh-Endapparaten gegenüber, zum Festlegen der Bildstellung in bezug auf den Beobachter und das Abtastfeld, zum genauen Ausrichten der Abtasteinrichtung und der abzutastenden Person, und zum Einstellen des Bildes in bezug auf die Gesichtslinie des abzutastenden Teilnehmers, vorgesehen. 



   Merkmale der Erfindung bilden Signaleinrichtungen zum   Überwachen   des Systems, die Verwendung eines Abtastlichtstrahles, der den Ausblick des Beobachters auf das Bild nicht stört, ein Beleuchtungssystem für die Fernsehkammer und die Anordnung der   Telepllonapparate innerhalb der   Kammer. 

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   Weitere   Merkmale   werden in der Beschreibung und den Ansprüchen dargelegt. 



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung, die im folgenden beispielsweise beschrieben ist, umfasst die Einrichtung jedes Fernsehendamtes folgende Einheiten :
Einen Sendeapparat mit einer Abtastseheibe mit spiralig angeordneten Öffnungen, die mit einer Lichtquelle zur Erzeugung eines Liehtstrahles für das punktweise Abtasten des Benutzers   zusammenwirkt.   



   Ein veränderliches Winkelprisma, durch welches der Abtaststrahl   hindurchtritt   und welches zur   Änderung   der Richtung des Abtaststrahles auf den Benützer oder Beobachter eingestellt werden kann. 



   Ein Filter in dem Weg des Abtaststrahles, das blaue Strahlen aussendet, die den Beobachter nicht blenden oder auf ihn unangenehm einwirken. 
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 Bildströme gesteuerte Lichtquelle gesehen werden kann, wobei ein Bild einer in einer ändern Station befindlichen Person nahe dem Abtastrahmen erzeugt wird. 



   Eine verstellbare Linse zur   Vergrösserung   des Bildes, durch die die Lage des Bildes nach der Gesichtslinie des Benutzers eingestellt werden kann. 



   Eine Kammer mit einem Drehsessel, welcher am Fussboden befestigt ist und Schalter zur Steuerung eines   Überwachungssignalkreises     trägt,   die geschlossen werden, wenn sieh der Beobachter in den Sessel setzt und dem Abtastmechanismus zuwendet. 



   Eine Einrichtung, die durch die   Kammertür   zur Steuerung des die photoelektrisehe Zelle und ein Leuchtsystem aus Bernsteinleuchtkörpern für die Kammer enthaltenden Kreises betätigt wird. 



   Eine Überwachungseinrichtung, welche von dem abgehenden Bildstrom gesteuert ein Bild erzeugt und eine Einrichtung zur Beobachtung des empfangenen Bildes ; beide Einrichtungen können ausserhalb der Kammer für die   Betätigung   durch den Bedienungsmann angeordnet sein. 



   Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher beschrieben, in welchen Fig. l ein Schaltschema einer Station zeigt ; Fig. 2 zeigt in Seitenansicht und teilweisem Schnitt eine Station mit   Apparate-und Femsehkammer   ; Fig. 3 zeigt die Fernsehkammer in schaubildlieher Darstellung und Fig. 4-6 stellen Einzelheiten dar. 



   In Fig. 1 ist 1 eine Lichtquelle, die mit einer Linse 2, einem   Rohr'-,   einem   Linsensystem 140.   einem veränderlichen Winkelprisma 31, einem Farbenfilter 4 und einer Abtastscheibe 5 mit spirlalig angeordneten Öffnungen zusammenwirkt. 
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   Das Lichte das von dem Gesicht des Beobachters reflektiert wird und nach der Helligkeit der   Flächenelmente wechselt, wird photoelektrischen Zellen zugeführt, die in der Zeichnung als eine einzelne Zelle 8 dargestellt sind, um BildstrSme in dem Eingangskreis eines Verstärkers 9 zu erzeugen. Die   
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   Quelle. a. us, zugeführt.   



   Der   Verstärker kann aus   einer beliebigen Anzahl Stufen   widerstandsgekoppelter   Verstärkerröhren bestehen. Jede andere Verstärkungseinrichtung, die für diese Zwecke geeignet ist. kann ebenfalls verwendet werden. 



   Ein Verstärker 10 dient zur   Verstärkung   der Bildstromenergie für die Übertragung längs eines als Leitung 11 dargestellten Weges nach einer entfernten Station. 



   Der abgehende Bildstrom wird in bekannter Weise durch Abzweigen eines bestimmten Betrages 
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 zur Abtaststellung entspricht und die Rahmen, die diese Stellungen festlegen, werden radial so versetzt, dass die vor den Ausnehmungen in dem entsprechenden Rahmen vorbeigeführten Öffnungen sich über einen Gesamtwinkel von nur   3600 erstrecken.   



   Bildströme, die über die Leitung 21 von der entfernten Station aus ankommen, werden durch eine   Entzerrerschaltung   dem Verstärker 23 zugeführt. 



   Der Kreis 22 dient zur Ausgleichung der   Bildverzfrrung,   die zufolge der verschiedenartigen Einwirkung des Systems auf die Frequenzen innerhalb des verwendeten Frequenzbereiches eintritt, und kann 

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 aus einem veränderlichen Widerstand und einer veränderlichen Induktivität aufgebaut sein und im Shunt zum Ausgangskreis des Verstärkers liegen. 



   Der Bildstrom wird durch den Verstärker 23 verstärkt und zur Speisung der Lampe 24 verwendet, welche eine Glimmlampe oder irgendeine Lampe sein kann, die geeignet ist, Licht von einer mit den veränderlichen Amplituden der Bildstromwelle sich ändernden Intensität zu liefern. 



   Der Beobachter 7 betrachtet die Lampe 24 durch die spiralig angeordneten Öffnungen in der Scheibe   25,   welche von einem Motor 26 angetrieben wird. Wenn die Scheibe 25, ähnlich wie mit der Scheibe 5, mit einer Abtastscheibe in Synchronismus gehalten wird, die in dem mit dieser Station zusammenarbeitenden Sender untergebracht ist, wird der Beobachter ein Bild der in dieser Station abgetasteten Person wahrnehmen. 



   Zur Einstellung des Beobachters in die dem Abtastmechanismus gegenüber richtige Stellung ist ein Drehsessel 27 vorgesehen. Der Sessel hat eine Rückenlehne 28, Arme 29 und ist am Boden befestigt. Unmittelbar vor dem Sessel, gegen die Abtasteinrichtung zu, ist eine Stange 30 angebracht. 



  Wenn sich ein Beobachter in den Sessel setzt und gegen die Abtastapparatur blickt, ist er sehr genau eingestellt und das ihm gewährte Ausmass an Bewegung begrenzt. Auf'diese Weise wird das Abtastsichtfeld genau festgelegt. 



   Der Abtaststrahl geht durch die Linse   140   und auch durch ein veränderliches Winkelprisma 31, welches einstellbar angeordnet ist, um die Richtung des Abtaststrahles in bezug auf den Beobachter 7 ändern zu können. Das ist notwendig, um einen einzelnen Abtastapparat für die vollkommene Abtastung von Beobachtern verschiedener Grössen, deren Gesicht jeweils eben in   verschiedenen Niveauhöhen   liegt, verwenden zu   können. Selbstverständlich   könnte das gleiche Ergebnis durch Heben oder Senken des Sesselsitzes erreicht werden. Zur genauen Einstellung jedes Beobachters würde dieser entweder vor dem Besteigen des Sessels abzumessen oder der Sessel, nachdem der Beobachter Platz genommen hat, einzustellen sein. Auf jeden Fall würde dadurch der Beobachter Unannehmlichkeiten und Belästigungen ausgesetzt werden. 



   Die Achse der Scheibe 25 ist unter einem solchen Winkel geneigt, dass eine durch die Mitte des Blickfeldes und normal zu diesem verlaufende Ebene durch das vom   Abtasttiehtstrahl gebildete   Feld hindurchgeht. In anderen Worten, das Empfangsabtastbild ist so geneigt, dass es in der   Gesidhtslinie   eines Beobachters von mittlerer Grösse liegt, wenn er in dem Sessel 27 sitzt und gegen den Abtastmechanismus hinblick. 



   Verbunden mit der Scheibe   25   ist ein optisches System, bestehend aus einer Linse   32 und einer     Linse 150, welches   dazu dient, das Bildbliekfeld, d. i. das Feld des empfangenen Bildes, zu vergrössern. 



  Die Linse 32 ist zirka 20 x 12 cm gross und einstellbar, d. h. sie kann gehoben oder gesenkt werden, so dass das Blickfeld in die   Schaulinie   der verschiedenen Beobachter kommt. 
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 und liegt sehr nahe der Scheibe 25, während die Linse 32 in einer verhältnismässig grösseren Entfernung von der Scheibe angeordnet ist. Diese Entfernung kann 30   ein   oder grösser sein. Dieses optische System sowie der Sessel 27 und Stange 30 dienen zur Einstellung einer optimalen Stellung für den Beobachter. 



  Das optische System ist so ausgestaltet, dass es die Stellung, von welcher aus das vollständige Bild gesehen werden kann, einigermassen begrenzt, so dass bei einer nennenswerten Abweichung des Beobachters von der optimalen Stellung nach vorwärts oder   rückwärts   oder seitwärts dieser kein zufriedenstelleades Bild sehen wird. 



   Verbunden mit der Lampe 24 ist eine Überwachungseinrichtung, bestehend. aus einem Spiegel 33, einer Linse 34 und einem Spiegel oder Prisma   : 35.   Diese Einrichtung erzeugt durch die Scheibe 25 und Lampe 24 ein Kontrollbild, durch dessen Beobachtung der Bedienungsmann das von dem Beobachter in dieser Station gesehene Bild überwachen kann. 



   Durch die Verwendung der grossen Linse   32   und bei genügender Güte des Bildes ist es möglich, ein vollständig wiedererkennbares Bild eines Gesichtes zu erzeugen und weiters die Vorstellung zu geben, dass das Bild in voller Grösse und in annehmbarer Sprechweite von dem Beobachter entfernt ist. Um diese Vorstellung hervorzurufen, ist es notwendig, dass das Bild und der es umfassende Gesichtswinkel verhältnismässig gross sind, da der Beobachter, wie sich aus Versuchen ergeben hat, das Bild unter Berück-   sichtigung   des Umfassungswinkels festlegt.

   Im vorliegenden Fall weist das Bild eine solche Grösse auf, dass es den Anschein hat, das Bild wäre in geringer Sprechweite von dem Beobachter entfernt-eine Entfernung von   3m-und   die Lautstärke der empfangenen Sprache kann so eingeregelt werden, dass es erscheint, als ob die Sprache direkt von dem Bild ausgehen würde. Wenn das Bild sehr viel kleiner ist, geht diese Vorstellung verloren. Um ein Bild von dieser Grösse zu erhalten, bei welchem die Struktur nicht sichtbar ist, wurde die Zerlegung bzw. Genauigkeit sehr stark über die bisherigen Grenzen erhöht. 



  Jede der Abtastscheiben ist mit   72   Löchern versehen, die in einer einzigen 360 gradigen Spirale angeordnet 

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 sind, und die Abtastperiode ist   1/"Sekunde.   Die sieh ergebenden Frequenzen des Bildsignals umschliessen einen Bereich von 10 bis 40.000 Hertz. 



   Vor der Linse   32   ist eine Blende 36 vorgesehen, die als   Bild. und Tonunterbreclmngsvorrichtung   wirkt und eine in Serie mit einem Relais. 38 und einer   Batterie- ? geschaltete Glühlampe J7   trägt. Der Zweck und die Wirkungsweise dieses Kreises werden später beschrieben. 



   Der Motor 6 und der mit ihm zusammenarbeitende Empfangsmotor der andern Station sowie der Motor 26 und der diesem entsprechende Sendemotor 6 der andern Station enthalten eine Synchronsierungsschalteinriehtung 40. In jeder Station weist der Kreis 40 Abzweigungen auf. Eine Abzweigung führt zum   Sendemotorschaltbrett   41 und die andere zum Empfangsmotorschaltbrett 42. Den Motoren wird von einer mit den Klemmen   4. 3   verbundenen 10-Volt-Gleichstromquelle (nicht dargestellt) Energie zugeführt. 



   Ein Oszillator zur Erzeugung von Schwingungen bestimmter Frequenz wird zur Kontrolle des Synchronismus verwendet. Er kann an den Kreis 40 durch Schliessen des Schalters 44 angeschlossen werden. 



   Die Abzweigung, in der der Empfangsmotor 26 der entsprechenden Station liegt, ist mit einem einstellbaren Organ 45 zur   Veränderung   der Frequenzen der dem Motor zugeführten Schwingungen verbunden, wodurch seine Geschwindigkeit so eingeregelt werden kann, dass sie der Geschwindigkeit des mit ihm zusammenwirkenden Sendemotors 6 der andern Station entspricht. Es kann jede geeignete   Synchronisierungseimichtung   verwendet werden. Sie stellt also kein Merkmal der vorliegenden Erfindung dar und wird deshalb nicht beschrieben. 



   Der Sessel   27   ist mit zwei Schaltern 46 und 47 versehen. Wenn der Beobachter sieh in den Sessel setzt, wird der Schalter 46 geschlossen, und wenn der Sessel verdreht wird, so dass der Beobachter der Abtasteinrichtung gegenübersitzt, wird der Schalter 47 geschlossen. Diese zwei Schalter liegen in Serie, und wenn beide eingeschaltet sind, ist ein Kreis über einen Pol der Batterie 49 zu den Schaltern 46,47, 
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 Mittelpunkt über einen Leiter 58 und eine Lampe 59 bei 60 an Erde liegt. In dieser Hinsicht sind beide Stationen gleich.

   Durch Einschalten der Schalter 46 und 47 wird daher über den Leiter 50, die Sekundärwicklung des Transformators 54, die parallelen Leiter des Kreises   55   und in der andern Station über die   Primärwicklung   des Transformators 57, Leiter   58,   Lampe 59 und Erde 60 ein Kreis geschlossen. 



   Dadurch wird die Lampe 52 in der einen Station und die Lampe 59 in der andern Station zum Aufleuchten gebracht und beide Bedienungsmänner werden nicht nur von der Tatsache benachrichtigt, dass in der einen Fernsehstation ein Beobachter anwesend ist, sondern dass er auch die richtige Abtaststellung einnimmt. Wenn ein Beobachter in der andern Station auf dem Sessel Platz nimmt und der Abtasteinrichtung gegenübersitzt, wird dort eine Signallampe 52 und in der dargestellten Station die Lampe 59 aufleuchten. 



   Der Beobachter kann mit Hilfe eines Mikrophons 61 und eines Lautsprechers 62   ein Gespräch   beginnen. Diese Apparate sind denen, die in dem öffentlichen   Sende-und Rundfunkdienst verwendet   werden, ähnlich. Sie weisen einen bekannten Aufbau auf und benötigen keine weitere Beschreibung. 



   Die in dem Mikrophon 61 erzeugte Sprechwelle wird, nachdem sie in dem Verstärker 63 ver- stärkt wurde, über die Leitung   64   zum Lautsprecher 62 in der andern Station gesendet. 



   Die Telephonkreise dieser beiden Stationen sind einander gleich. Folglich werden die in der andern
Station über die Leitung 64 ankommenden Sprechströme mittels einer Übertragerspule oder einem Transformator,   ähnlich   dem mit 65 bezeichneten, einem Lautsprecher zugeführt. 



   In der dargestellten Station werden die von dem entfernten Beobachter ausgelösten   SprechstrSme   über die Leitung 66, Spule   65,   dem Lautsprecher 62 zugeführt. 



     Zur Überprüfung   der Sprechströme sind zwei Einrichtungen vorgesehen. Ein Lautstärkenanzeiger 67 ist mit dem Ausgangskreis des Verstärkers 63 verbunden, so dass der Bedienungsmann das Niveau der der Leitung zugeführten   Sprechstromenergie   feststellen und danach bestimmen kann, ob eine Einstellung der den Spreehstrom speisenden Apparate notwendig ist. 



   Der Bedienungsmann kann auch das Gespräch durch Einstecken eines Steckers an der Empfangsschnur in die Klinke 68 abhören. 



   In jeder Station sind die Leitungen 64, 66 durch einen aus vier Widerständen in Serie und einem Shuntwiderstand 69 bestehenden Widerstandskreis miteinander verbunden. Die Klinke 68 ist an den Enden des Shuntwiderstandes 69 angeschlossen, mit welchem auch die Sendeleitung 64 über die Widerstände 70 und die Empfangsleitlmg 66 über die Widerstände 71 verbunden ist. Selbstverständlich sind die Verbindungen der diesbezüglichen Leitungen in der andern Station umgekehrt. 



   Das Verhältnis der Werte der Widerstände 70 zu denen der Widerstände 71 wird so gewählt, dass die durch die Operateure abgehörte Lautstärke ungefähr dieselbe ist, trotz der Tatsache, dass das Niveau der durch die Sendeleitung zugeführten Energie ein Vielfaches der in der   Empfangsleitnng   geführten Energie ist. 

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 weise die Klinke 68 angebracht ist. Jedes Schaltbrett besitzt eine Fernsprecheinrichtung 73 für den Bedienungsmann. Unter Benützung dieser Einrichtungen können die Bedienungsmänner der entsprechenden Stationen miteinander über eine der Sprechleitungen 55 oder 56 sprechen. 



   In den Fig. 2 und 3 ist eine Kammer 80 für den Beobachter 7 dargestellt. Die Kammer ist mit Celotex oder irgendeinem andern schallaufnehmenden Stoffe ausgeschlagen. Die Füsse 81 des Sessels 27 ruhen in Sockeln 82, die im Fussboden 83 der Kammer eingelassen sind, wodurch die Sesselstellung in bezug auf den Abtastmechanismus,   Bildwiedergabemechanismus   und das photoelektrische Zellensystem festgelegt ist. 



   Die Abtasteinrichtung und der Bildwiedergabeapparat sind in getrennten Abteilen   84   und 85 eines Kastens 86 untergebracht. 



   Das photoelektrische Zellensystem besteht aus drei Gruppen, von denen jede mehrere Zellen umfasst. Die Gruppen sind in nach innen vorspringenden Abteilen der Kammer angeordnet, wobei zwei
Gruppen bei 87 zur Rechten und zur Linken des Beobachters und die dritte Gruppe bei 88 vor diesem angeordnet ist. Dieses System ist aufgebaut und arbeitet in der im österr. Patent Nr. 122270 beschriebenen Weise. 



   Jede Gruppe der photoelektrischen Zellen ist in einem Behälter aus abschirmendem Material eingeschlossen, der mit einem gegen den Beobachter zu gerichteten Fenster versehen ist. Die Teile des
Behälters, durch die kein Licht eintreten kann, sind vollständig in den nach innen vorspringenden
Kammerabteilen eingeschlossen. Um zu erreichen, dass die photoelektrischen Zellen durch in der
Kammer entstehenden Schall oder durch Geräusche nicht beeinflusst werden und dadurch keine Verzerrung des in der andern Station erzeugten Bildes hervorgerufen wird, ist die Wand des vorspringenden Kammerabteiles mit Filz 89 überzogen, der auf einer Rückenwand aus Holz 189 angebracht ist. Die Querwände 190, welche mit den Wänden die Umhüllung für die   photoelektrisehen   Zellenbehälter bilden, sind von den letzteren durch die Filzeinlage 89 getrennt. 



   Die Stange   JO   wird durch in der Wand der Kammer befestigte Stützen 90 gehalten. Diese Stützen tragen auch ein gegen das Innere der Kammer vorspringendes   Brett M,   das mit der Kammerwand nicht in Berührung steht. 



   Die Kammer wird durch Lampen beleuchtet, die in Fassungen 92, 93   und M   sitzen. Die Fassung 92 befindet sich unterhalb des Brettes 91, 93 an der Wand hinter dem Beobachter und 94 auf der Stange 30. Diese Lampen sind mit   Bernsteinsehirmen   oder Filtern versehen und so angeordnet, dass sie das Licht nicht unmittelbar auf das Gesicht des Beobachters werfen. 



   Die Lampe 94 dient zur Beleuchtung des Schirmes 120 und kann als Leselampe verwendet werden. 



  Die beleuchtete Fläche des Schirmes ist vor jener Linse angeordnet, durch die der Abtaststrahl hindurch-   tritt. Durch diese Anordnung wird hauptsächlich die Blendwirkung verringert, die auftreten würde, wenn der Beobachter gegen einen dunklen Hintergrund blicken würde und plötzlich der Abtastbeleuchtung   ausgesetzt wäre, und ausserdem wird das Bild heller und deutlicher. Dieses Ergebnis ist praktisch von grossem Werte. Die Verwendung blauen Lichtes   vermindert hauptsächlich   die durch den am Auge des Beobachters vorbeigeführten Abtaststrahl verursachte unangenehme Einwirkung, die überdies durch die Beleuchtung des Schirmes weiter verringert wird. Dem wiedergegebenen Bild des Beobachters wird dadurch ein natiirlicher Ausdruck verliehen. 



   Auf dem Brett   91,   innerhalb der Kammerwand, ist der Lautsprecher 62 angeordnet, über dem eine Öffnung 95 vorgesehen ist. Diese Öffnung wird durch die in dem Halter 96 befestigte Vergrösserungslinse 32 und das Lichtfilter 4 abgeschlossen. 



   Der Halter 96 sitzt an Federn 97, die an einer von der Kammer vorspringenden Wand 98 befestigt sind, und ist mit einer Zahnstange 130 versehen, die mit einem an einem Wellenstumpf sitzenden Zahnrad kämmt. Der Wellenstumpf ist mit einem Knopf 117 versehen, mittels dessen die Stellung der Linse 32 eingeregelt werden kann. 



   Über der Öffnung 95 befindet sich das Mikrophon 61. 



   Der Schalter 46 ist einem Türschalter ähnlich und an dem Rahmen 100 des Sessels unterhalb des Sitzes 101 befestigt, welcher in der   Hochstellung   gehalten wird, so dass der Schalter normalerweise geöffnet ist. Wenn sich ein Beobachter in den Sessel setzt, wird der Schalter geschlossen, jedoch wieder geöffnet, sobald der Beobachter von dem Sitz aufsteht. 



   Der Schalter 47 ist dem Schalter 46   ähnlich   und an dem feststehenden Teil 102 des Sesselständers mittels einer Stütze   103   befestigt. An dem sich drehenden Teil 104 des   Sesse1fusses   sitzt ein Daumen 105. Wenn der Sessel in der in Fig. 2 dargestellten Stellung steht, ist der Schalter 47 geschlossen, in jeder andern Stellung jedoch, z. B. in der in Fig. 3 dargestellten, ist der Schalter 47 offen. 



   Die Kammer ist mit einer Tür 106 versehen, mit der ein Schalter 141 (s. Fig. 3) zur Kontrolle der Speisung der Erregerspannung der photoelektrischen Zellen zusammenwirkt. Die Kammer wird mittels eines Lufteinlasses 107 nahe dem Fussboden und eines Auslasses 108 in der Decke entlüftet. Der letztere mündet in ein Rohr J09, das mit einem elektrischen Ventilator zum Absaugen der Luft aus der Kammer versehen ist. 

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 keine unerwünschten Effekte durch die photoelektrisehen Zellen hervorgerufen werden, da die Gleichstromkomponente des photoelektrischen Stromes vor der Sendung unterdrückt wird und ihr Nichtvorhandensein durch die richtige Abstimmung der Empfangs-Endapparate in bekannter Weise ausgeglichen wird, werden gewisse Typen photoelektrischer Zellen nachteilig beeinflusst.

   wenn sie alle gleichzeitig mit Erregerspannung gespeist und der intensiven Beleuchtung ausgesetzt werden. 



   Der Schalter 141 ist so ausgestaltet, dass er die Verwendung photoelektrischer Zellen dieser Art ermöglicht, wenngleich die Intensität der   Kammerbeleuchtung   die Zellen ungÜnstig beeinflussen würde, wenn ihnen Erregerspannung aufgedruckt wird. 



   Der Schalter 141 ist in bekannter Weise an dem Türrahmen befestigt. wobei sein   Betätigungs-   knopf 144 in den Weg der TÜre zu liegen kommt. 



   Der Lichtbogen 1 ist dem in Projektionsapparaten erzeugten Lichtbogen gleich und in einem Behälter 110 untergebracht, welcher eine Sicherheitsblende 111 und eine Linse   2   enthält, durch die ein konzentriertes Lichtbündel erzeugt wird. Die Blende 111 dient dazu, das durch unruhiges Arbeiten des 
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 das Farbenfilter 4 in das Abtastfeld innerhalb der Fernsehkammer. Die   Glaswand IM   bietet eine Abdichtung, durch die Motorengeräusche usw. von der Fernsehkammer abgehalten werden. 



   In der Kammer   84   befindet sieh der Motor 6, auf dessen Wellenstumpf die   Abtastscheibe     j   auf- 
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   Fig. 1 dargestellte Linse 15 zusammenwirkt. 



  Die Kammer 85 enthält den Motor 26, auf dessen Welle die Scheibe 26 sitzt, die Glühlampe 24,   
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 und 116 im Kreislauf durch den Kühlmantel der Glühlampe 24 geführt. 



   Die abgebrochen dargestellte Tür, welche eine Seite des Kastens   . abschliesst,   weist zwei Öffnungen auf. Durch eine von diesen kann der Bedienungsmann, ohne in die Kammer einzutreten, das ausgesandte
Bild durch die Linse 15 und das Prisma 16 beobachten und durch die andere ist es ihm möglich, das emp- fangene Bild mittels des Prismas 35, der Linse 34 und des   Spiegels 5. 3   zu betrachten. 



   Die Lage des Bildes kann nach der Gesichtslinie des Beobachters durch Betätigung des Knopfes 117 zum Heben oder Senken der Linsen 32 eingeregelt werden. 



   Das veränderliche Winkelprisma wird mittels eines an einem Wellenstumpf sitzenden Knopfes 118 (Fig. 4 und 6) eingestellt. Verbunden mit dem Knopf ist eine Skala 119, welche dazu dient, die Stellungen der Linse 32 entsprechend den Stellungen des veränderlichen Winkelprismas festzulegen. 



   Eine Skala 151, gleich der Skala 119, ist mit dem Kontrollknopf 117 verbunden und zeigt die dem   veränderlichen Winkelprisma entsprechende   Stellung der   Linse J2   an. 



   Das Mikrophon und der Lautsprecher sind in eine Abteilung der   Fernsehkammer   eingeschlossen, die unmittelbar vor dem in der richtigen   Abtaststellung   befindlichen Beobachter vorgesehen ist. Diese Apparate sind so aufgestellt, dass ihre Achsen in parallelen Ebenen liegen. 



   Die Vorderwand der Abteilung ist mit einem an einem Rahmen 121 angebrachten   Stoff verhäng. MO   abgeschlossen, der ein durchsichtiges Fenster 191 besitzt. Durch den Vorhang kann das Mikrophon in der Fernsehkammer entstehende Schallwellen aufnehmen und der Lautsprecher Sehallwellen in dieser erzeugen. Zufolge der parallelen Anordnung von Mikrophon und Lautsprecher sowie der Tatsache, dass der Vorhang porös und im wesentlichen aperiodisch ist, und die Wände der   Femsehkammer   sehallaufnehmend wirken, ist der vom Lautsprecher auf das Mikrophon übertragene Energiebetrag im wesentlichen   vernachlässigbar   und es wird kein Singen in den die Stationen verbindenden Sprechkreisen auftreten. 



   Das Mikrophon und der Lautsprecher sind   übereinander   in einer vertikalen Ebene angeordnet, die das durch die Öffnung 59   hindurchtretende, aus   den Abtaststrahlen und den auf das Bild gerichteten Sehstrahlen gebildete Feld schneidet. Der Lautsprecher befindet sich nahe jener Fläche, auf der das Bild erscheint und die vertikale Ausrichtung von Mikrophon und Lautsprecher ergibt eine binaurale Wirkung, die die Vorstellung, dass die Stimme dem Bilde entspringe, erhöht. Durch Einregeln der Lautstärke des Lautsprechers und durch die Verwendung eines schallaufnehmenden Materials wird die Vorstellung hervorgerufen, dass der Schall aus dem Bild austrete. 



   Durch die obere Hälfte des Fensters 191 geht der Abtaststrahl hindurch, während das Bild durch die untere Hälfte gesehen werden kann. 



   Die Telephonapparate stören weder die Wirkungsweise der Abtasteinrichtung noch den Ausblick des Beobachters auf das Bild, so dass die Vorstellung einer Unterhaltung von Angesicht zu Angesieht 
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 Betriebsbedingungen gut geeignet ist, bestehen Grenzen, die, wenn überschritten, ein Singen im Telephonkreis zufolge der Übertragung der schallwellen vom Lautsprecher auf das Mikrophon hervorrufen. 



   Wenn der Telephonapparat so eingestellt wird. dass das Energieniveau der Sprache einen bestimmten Wert übersteigt, wird eine   Energieübertragung vom Lautsprecher   auf das Mikrophon stattfinden und ein Singen im Telephonkreis verursacht. 



   Fig.   5   stellt eine Fernsprecheinrichtung dar. welche dann verwendet werden kann. wenn die Betriebsbedingungen ein Singen verursachen würden. 
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 und wendet sein Gesicht der   Abtast-und Bildwiedergabeeinrichtung   zu, über welcher das Mikrophon 61 angeordnet ist. Die das Mikrophon aufnehmende Abteilung ist durch den Schirm 120 abgeschlossen. 



  Bis hieher entspricht diese Einrichtung der im vorangehenden beschriebenen,
Zum Abhören des einlaufenden   Gespräches   benutzt der Beobachter ein normales Telephon 125, das an einem Stab 126 sitzt und im Aufbau dem der Lorgnons gleicht. Bei dieser Anordnung wird der Empfänger und ein Teil des Stabes auf dem Bild erscheinen, das sich dem andern   Gesprächsteilnehmer   darbietet. Es wird jedoch die Wiedergabe einer vollständigen Ansieht des Gesichtes der fernzusehenden Person nicht gestört. 



   Der Empfänger wird an das Ohr gehalten und eine Übertragung der   Sehallenergie   vom Empfänger auf das Mikrophon kann nicht stattfinden. Die Energie der   gesandten   Sprache kann beliebig verstärkt werden, ohne ein Singen zu verursachen. 
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 Einrichtung betätigt wird, ist bekannt und wird hier nicht weiter beschrieben. 



   Die Verbindung zwischen den beiden Stationen wird in der folgenden Weise hergestellt :
Es wird zuerst eine   Voreinstellung   wie folgt durchgeführt. 



   Die Motoren der beiden Stationen werden angelassen und in Synchronismus gebracht und es 
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 im Abtastfeld kein   liehtreflek1 ; ierendpr   Gegenstand vorgesehen ist. wird, da die   Fernsehkammer   geschlossen und das Feld dunkel ist, in der andern Station kein Bild wiedergegeben. Zur Erzeugung eines Bildes zum Einstellen des Apparates wird deshalb in der Kammer ein kleiner Gegenstand angeordnet, der blaues 
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 weiters vorgesehen zur Einstellung dieses Gegenstandes im Abtastfeld in einer vorbestimmten Lage, z. B. an der dem Abtastfeld entgegengesetzten Seite.

   Gemäss einer vorzugsweisen Ausführungsform   ist dieser ein kleiner Spiegel (nicht dargestellt). der dauernden einer solchen Stellung an der   Türe der Kammer befestigt ist, dass der Beobachter, sobald er in der Kammer zum Abtasten Platz genommen hat, den Spiegel vorn Abtaststrahl abschirmt. Dieser Spiegel reflektiert einen hellen Lichtfleck auf die photoelektrischen Zellen und die Einstellung wird unter Einregeln der Phasenlage der Abtastscheiben in den beiden Stationen durchgeführt, bis das Bild des Spiegels die   gewünschte   Stellung in dem Bildempfangsfeld einnimmt. Die Blende 111 wird dann gesenkt und der Apparat ist für den Eintritt der beiden Beobachter in die entsprechenden Kammern bereitgestellt. 



   Ein Beobachter in der dargestellten Station tritt in die Kammer 80 ein, setzt sieh in den Sessel 27 und verdreht ihn so, dass er der Abtasteinrichtung das Gesicht zuwendet. Die Schalter 46 und 47 werden 
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 auf. Beide Bedienungsmänner wissen nun, dass ein Beobachter anwesend ist und dass er die zum Fernsehen richtige Stellung einnimmt. 
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 Grösse wie sein Vorgänger hat, ist keine Einstellung notwendig. Wenn jedoch ihr Gesicht in dem Abtastfeld nicht richtig eingestellt ist, wird der Abtaststrahl durch Einstellung des veränderlichen Winkel-   prismas   in die dem Beobachter entsprechende Richtung eingeregelt. 



   Nachdem das veränderliche Winkelprisma eingestellt ist, liest der Bedienungsmann die an dem Kontrollknopf   118   angebrachte Skala ab und verdreht den Knopf 117 bis zur entsprechenden Einstellung 
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 beobachtet und der Empfangsapparat wird, wenn notwendig, abgestimmt, um ein gutes Bild dieses Bobachters zu erhalten. 



     Ähnliche   Beobachtungen und Einstellungen werden, wenn notwendig, in der andern Station vorgenommen. 



    Während der Zeit des Einstellens liegen die Blenden 36 vor den Bildstellungen und die Relais 38 sind erregt, um den Anker 74 gegen den Kontakt 73 zu halten und dadurch die Primärwicklung der Über-   

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 tragerspulen   65   in den entsprechenden Stationen kurz zu schliessen. Folglich sehen die Beobachter ihre Bilder nicht und die Spreehströme können nicht über die Verbindungsleitungen gesendet werden. Die Blende ist an einer um   123   verdrehbaren Platte 122 angebracht und wird durch das Band 124 in ihrer Hochstellung gehalten. Die Blende ist in Fig. 2 in ihrer Tiefstellung und in Fig. 3 in ihrer   Hochstellung   dargestellt. 



   Sobald die Bedienungsmänner mit der Arbeitsweise der Fernsehapparate zufrieden sind, ver- 
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Wenn einer der Beobachter den Sessel verdreht und sich von der Abtasteinrichtung abwendet, werden die durch den Sessel betätigten Schalter 46 und 47 geöffnet und die entsprechenden Lampen ? und 59 erlöschen. Die Bedienungsmänner wissen nun, dass die Beobachter das System nicht mehr benutzen. Es stellen diese Kreise und Lampen daher   Überwachungseinrichtungen   des Systems dar. 



   Gemäss einer   Ausführnngsform   besteht der Spreehüberwachungskreis aus einem Widerstand 69 von 250 Ohm, den Widerständen 70 von je 3000 Ohm und den Widerständen 71 von je 850 Ohm. 



   Die Fernsehkreise sind mit Schaltern 76 und 77 versehen, durch welche die Stationen für Prüfzwecke von der Leitung abgeschaltet werden können. Um einen Apparat überprüfen oder an Ort und Stelle in Betrieb setzen zu können, kann der Sender mittels Schnurstromkreise über einen Widerstandskreis oder eine   Verlängerungsleitung   78 mit dem Empfänger verbunden werden. 



   Die Erfindung schafft eine Einrichtung, welche in kombinierten   Fernseh-Fernspreehrundfunk-   systemen mit Vorteil verwendet werden kann, wobei die das System bedienende Person ein Abbild jenes Bildes sieht, das sich den Hörern"darbietet. 



   Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass dem Rundfunkbeamten jenes Bild vorgeführt wird, welches zur Überwachung des Ausgangsfernsehkreises erhalten wird. Der abgezweigte, für die Sendeüberwachung verwendete Bildkreis kann an die Lampe 24 über eine Verbindung angeschlossen werden, die der für die   Prüfzwecke beschriebenen ähnlich ist.   Da im letzteren Fall die Sendeund   Empfangsabtastscheiben   verwendet werden, müssen diese in Synchronismus gehalten werden. Dies kann in irgend einer geeigneten Weise erreicht werden. 



   Selbstverständlich sind die verschiedenen Merkmale der vorliegenden Erfindung auch auf ein in einer   Übertragungsriehtung   arbeitendes System oder auf Rundfunkfernsehsysteme anwendbar. 



   Im allgemeinen sind alle angeführten Verstärker vorzugsweise   Vakuumröhrenverstärker   und beinhalten die für einen sicheren Betrieb notwendigen Stufen. Die Einrichtung kann auch von mehr als zwei Beobachtern benutzt werden. 



   Während zur Verbindung der Stationen in dem System Leitungen vorausgesetzt wurden, ist es selbstverständlich, dass die beschriebenen Stationen für eine kombinierte   Fernseh-und Spreehverbindung   
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 werden können. 



   Unter der in der Beschreibung verwendeten Bezeichnung Licht werden nicht nur Strahlen mit Wellenlängen innerhalb des sogenannten sichtbaren Spektrums, sondern auch mit solchen Wellenlängen, die über oder unter dem sichtbaren Spektrum liegen, verstanden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Signalsystem in einer Fernsehstation mit   Sende-und Wiedergabeapparat, gekennzeichnet   durch eine dem Apparat gegenüber vorher festgelegte Stellung des Benutzers und eine Einrichtung, die anzeigt, dass der Benutzer die vorbestimmte Stellung eingenommen hat.

Claims (1)

  1. 2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine vom Benutzer einzunehmende Vorrichtung, wie eine Sitzgelegenheit od.'dg1., welche in einem bestimmten Abstand vom Apparat befestigt ist.
    3. System nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Anzeigeeinrichtung durch den Benutzer erfolgt, wenn er die in einer bestimmten Entfernung von dem Apparat vorgesehene Sitzgelegenheit od. dgl. einnimmt.
    4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinrichtung durch an der Sitzgelegenheit od. dgl. vorgesehene Schalter betätigt wird.
    5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Fernsehsender ein sich bewegender Lichtstrahl verwendet wird, dessen Richtung zum Abtasten des Benutzers optisch durch ein einstellbares veränderliches Winkelprisma eingestellt werden kann.
    6. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Bildwiedergeber, der ein Bild in einer Ebene hervorbringt, die so liegt, dass eine normal auf dieser und durch den Mittelpunkt des Bildes gehende Ebene das Sendefeld schneidet.
    7. System nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das durch den Bildwiedergeber erzeugte Bild nach der Gesiehtslinie des Benutzers eingestellt werden kann. <Desc/Clms Page number 9>
    8. System nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, dass der Bilderzeuger aus einer von den Bildströmen gespeisten Lampe und einer grossen einstellbaren Linse besteht, durch welche das Licht von der Lampe zum Auge des Benutzers gelangt, um das virtuelle Bild zu erzeugen.
    9. System nach Anspruch 5 oder 7. dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere Skalen mit einer oder beiden optischen Einstellvorrichtungen verbunden sind, um die Lage. in welcher der Bildoder Abtaststrahl eingestellt werden soll, anzuzeigen.
    10. System nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der Fernsehsender und Bildwiedergeber mit einer abgeschlossenen Kammer zusammenarbeiten, deren eine Wand eine Fläche aufweist, durch die Licht zum Abtasten eintritt und durch die der Benutzer ein durch den Bildwiedergeber erzeugtes Bild sieht, und von der zwei andere Wände mit Fenstern versehen sind, durch welche das von dem Benutzer reflektierte Abtastlicht auf lichtempfindliche Vorrichtungen Mndurchtritt.
    11. System nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Benutzer in eine Kammer eingeschlossen ist, welche durch den Fernsehsender zum Abtasten mit Licht beleuchtet wird. von dem gewisse Wellenlängen in geringem Ausmass vorhanden sind oder fehlen, und in der Kammer durch Licht betätigte, hauptsächlich gegen das Abtastlicht empfindliche Vorrichtungen untergebracht sind und die Kammer durch ein anderes Licht, gegen welches die lichtbetätigten Vorrichtungen weniger empfindlich sind, beleuchtet wird.
    12. System nach Anspruch 11. gekennzeichnet durch eine Kammer, welche den Benutzer einschliesst und von der eine Wand unmittelbar vor dem beleuchteten Beobachter angeordnet ist.
    13. System nach Anspruch 11. dadurch gekennzeichnet, dass von der andern Quelle kein Licht auf das Gesicht des Benutzers fällt, sondern dieses durch das für die Fernsehsendung verwendete Licht beleuchtet wird.
    14. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass blaue Strahlen in der Beleuchtung für die Fernsehsendung vorherrschen und dass fast keine blauen Strahlen durch die andere Quelle ausgesendet werden.
    15. System nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Bildwiedergeber das Gesicht einer Person durch Hervorbringen von Lichteffekte in einem kleinen Empfangssehfeld entsprechend den Schattierungen der Flächenelemente des Gesichtes erzeugt und die Lichteffekte durch optische Einrichtungen betrachtet werden, welche das Bild in voller Grösse und in einer Entfernung von 3 bis 4 m (10 bis 15 Fuss) vor dem Benutzer erscheinen lassen, wodurch die Vorstellung gegeben wird, dass der Beobachter und die Person, dessen Gesicht bildlich dargestellt ist, innerhalb der natürlichen Spreehweite voneinander entfernt sind.
    16. System nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildwiedergeber das Hervorbringen von Liehteffekten in Übereinstimmung mit den nacheinander abgetasteten Flächenelementen eines Gegenstandes bewirkt, um ein eine Körnung aufweisendes Bild zu erzeugen, und dass das Bild durch eine das Licht brechende Einrichtung betrachtet wird, wodurch der Benutzer ein Bild sieht, welches in der vollen Grösse des Gegenstandes erscheint.
    17. System nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass Telephonapparate ausserhalb des Bereiches des Bildzerlegers und Zusammensetzers vorgesehen sind.
    18. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Telephonapparate gegenüber der fernzusehenden Person abgedeckt angeordnet sind.
    19. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen der Telephonapparate im wesentlichen parallel zueinander liegen, wodurch eine gegenseitige Störung vermieden wird.
    20. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher der das Bild wiedergebenden Stelle benachbart ist, so dass die Stimme des Sprechenden von dem Bild zu kommen scheint.
    21. System nach Anspruch 19. dadurch gekennzeichnet, dass der Lautsprecher und das Mikrophon mit einem Material, das Schallschwingungen nicht durchlässt, wie z. B. einem Stoffvorhang, abgeschirmt sind.
AT132845D 1930-04-08 1931-03-27 Fernseheinrichtung. AT132845B (de)

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