AT130860B - Füllfederhalter. - Google Patents

Füllfederhalter.

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AT130860B
AT130860B AT130860DA AT130860B AT 130860 B AT130860 B AT 130860B AT 130860D A AT130860D A AT 130860DA AT 130860 B AT130860 B AT 130860B
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Austria
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rod
fountain pen
lid
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protective sleeve
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Inventor
Robert Peter Ing Markstein
Original Assignee
Robert Peter Ing Markstein
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Die Erfindung bezieht sich auf Füllfederhalter mit durch einen   Klappdeckel schliessbarer Schutz-   hülse für die Schreibfeder. 



   Bei den bisher ausgeführten Füllfederhaltern dieser Art ist der Klappdeckel in der Regel durch ein Scharnier an der Schutzhülse angebracht. Diese Befestigungsart bringt es mit sich, dass entweder an der Scharnierstelle Spalten offenbleiben oder der Deckel schon nach kurzem Gebrauch nicht dicht schliesst und die Tinte in der Feder rasch eintrocknet. 



   Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist gemäss der Erfindung der Klappdeckel gesondert von der Schutzhülse mit einem Organ, beispielsweise einer Stange, beweglich bzw. gelenkig verbunden, die bei der relativen Axialstellung des Federstieles bezüglich der Schutzhülse zeitgerecht mit diesem gekuppelt wird, um beim Weitergang des Federstieles nach erfolgtem Kupplungseingriff unter Benutzung des Schutzhülsenrandes als Drehpunkt für den Deckel das Öffnen und Schliessen desselben zu bewirken.

   Der Klappdeckel hat also im Gegensatz zu den bestehenden Anordnungen kein Scharnier und besitzt eine fortlaufende, d. h. an keiner Stelle unterbrochene   Sitz-und Stützfläche.   Das Kuppeln der Stange mit dem Federstiel bzw. einem Mitnehmer desselben und das Entkuppeln der Stange vom Federstiel kann lediglich durch   Ein- und Auswärtsschwenken   der Stange um den Anlenkungspunkt am Klappdeckel bewirkt werden. Der Klappdeckel hat kein Scharnier und schliesst daher dauernd gut und dicht. Die Betätigung geschieht zwangsläufig, weswegen die   Verlässlichkeit   in der Wirkungsweise wesentlich erhöht und dauernd erhalten bleibt. Dieser Umstand ist von grösster Wichtigkeit, da selbst bei nur einmaligem Versagen beim Öffnen oder   Schliessen   des Deckels die empfindliche Federspitze beschädigt wird.

   Die Wirkungweise ist verlässlich sowohl bei starrer als auch bei federnder Verbindung von Deckel und Schubstange. 



   Um zu verhindern, dass durch Drehung der   Aussenhülse   gegen die Schutzhülse der Füllfederhalter beschädigt oder zerstört wird, ist diese Aussenhülse auf dem Federstiel lose drehbar, so dass sie bei ihrer Drehung den Federstiel nicht mitdreht. 



   In der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäss eingerichteter Füllfederhalter in beispielsweiser   Ausführung   schematisch veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den Füllfederhalter bei geschlossenem Klappdeckel und Fig. 2 zeigt einen Teil des Füllfederhalters in gleicher Darstellung bei geöffnetem Deckel. 



   Die in dem Ringraum zwischen der Aussenhülse 1 und dem Federstiel 2 verschiebbare Schutz-   hülse.   3 wird bei vollständig eingeschobener Schreibfeder durch einen Deckel abgeschlossen, der sich beim Herausschieben der   Schreibfeder   selbsttätig öffnet. Dieser Deckel 4 ist zum Unterschied von den bisher gebräuchlichen Anordnungen nicht mit der Schutzhülse 3 durch ein Scharnier verbunden, sondern mittels eines an der Unterseite des Deckels angeordneten starren oder elastischen, z. B. federnden, Ansatzes 5 in einem Abstand vom Deckelrand an eine Stange 6 angelenkt. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der Klappdeckel scharnierlos ist und eine fortlaufende, d. h. rundherum an keiner Stelle unterbrochene   Sitz-und Stützfläche   besitzt.

   Die Stange 6 ist in der   Schutzhülse   3 sowohl axial verschliessbar, als auch um den Anlenkungspunkt 7 in geringem Masse ein-und auswärts schwenkbar. Zu diesem Zwecke ist die   Schutzhülse   mit einer entsprechend langen und tiefen inneren Längsnut 8 versehen, die diese zweifache Bewegung zulässt. 



   Das innere, in Fig. 1 untere Ende der Stange 6 ist auf der Aussenseite   abgeschrägt   oder abgerundet   und besitzt auf der Innenseite zwei durch einen Einschnitt gebildete Absätze 9 und 10, von denen ersterer höher ist, d. h. weiter nach innen ragt. Der Absatz 10 ist abgeschrägt.

   Der Federstiel 2 trägt einen   

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   Mitnehmerll,   der   beimEinschieben der Schreibfeder   in die    Schutzhülse 3 mit seiner Unterkante -denAbsatz 9   erfasst   und hiedurch die   Stange 6 mit einwärts zieht und, wie nachstehend beschrieben,   den Deckel 4 schliesst.   
 EMI2.1 
 aber das Unterende der Stange 6 an der vollen Wand der Hülse 3 anliegt, kann die Stange nicht nach aussen ausweichen, und diese wird mit auswärts gestossen, wobei ein über das Gelenk   7   hinausragender Finger 12 des inneren Deckelansatzes 5 an den nach innen vorstehenden Rand 13 der   Schutzhülse.

   3   anstösst, so dass beim Weiterauswärtsbewegen der Stange 6 der Deckel 4 um den   Berührungspunkt   des Fingers 12 mit dem Rand 13 gekippt und geöffnet wird. Sobald der Deckel offen ist, hat das Unterende der Stange die Vollwand der Hülse 3 verlassen und steht nun ganz im Bereich der Längsnut 8. Geht nun der Federstiel 2 noch weiter auswärts, um die Schreibfeder in die Schreibstellung zu bringen, so 
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 in die Tiefe der Nut 8 auswärts ausweichen, - d. h. sich um das Gelenk 7 verschwenken kann (Fig. 2). 



  Der Mitnehmer 11 geht also leer, d. h. ohne die Stange, weiter. 



   Beim Zurückbewegen bzw.   Einwärtsbewegen   des Federstieles 2 geht dieser so lange leer, d. h. ohne die Stange 6 mitzubewegen, bis der Mitnehmer 11 mit seiner Unterkante auf den höheren Absatz 9 auftrifft und so die Stange 6 einwärts mitnimmt, die hiebei durch Auflaufen der Schräge des Stangenendes auf den vollen Hülsenwandteil um das Gelenk einwärts geschwenkt wird, so dass die Stange wieder in die Anfangsstellung gelangt, bei der der Mitnehmer 11 wieder in Eingriff mit der Stange für die Aufwärtsbewegung gelangt. Hiebei wird der gegen den Rand 13 der Hülse   J drückende Deckel   4 gezwungen, um die Berührungsstelle des Deckels mit dem Rand   13 einwärts zu schwenken   und sich zu schliessen. 



   In der   Schutzhülse   kann ein Sprengring 14 befestigt sein, der die Stange 6 innerhalb ihres Bewegungsbereiches hält und die Einwärtsbewegung der Stange 6 quer zu ihrer   Längsrichtung   begrenzt. Dieser Sprengring muss so dünn sein, dass er die Bewegung des Mitnehmers 11 innerhalb der Schutzhülse 3 nicht hindert. An Stelle der Absätze 9 und 10 können auch Mitnehmerdaumen oder-nasen angeordnet sein. 



   Es wurde in den vorstehenden Ausführungen der leichteren Erklärung halber angenommen, dass 
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 umgekehrt die Schutzhülse 3 längs des Federstieles 2 verschoben. 



   Die Aussenhülse 1 ist mit dem Federstiel 2 so verbunden, dass diese beiden Teile gegeneinander keine Längsbewegung ausführen können. Bisher war die   Aussenhülse   1 mit dem Federstiel vollkommen starr verbunden. Es kommt nun häufig vor, dass die Aussenhülse 1 versehentlich oder im Glauben, dass 
 EMI2.4 
 hülse 3 verdreht wird, wodurch der Füllfederhalter beschädigt oder zerstört wird. 



   Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist die Aussenhülse 1 auf dem Federstiel drehbar angebracht, bewegt sich jedoch axial mit demselben. In vorliegendem Falle ist die   Aussenhülse   1 zwischen einem Ringansatz 15 des hohlen Federstieles 2 und dem Flansch eines in die Mündung desselben eingeschraubten Ringes 16 lose drehbar gehalten. 



   Die   Aussenhülse   1 ist, wie üblich, mit einer aufgeschraubten, abnehmbaren Kappe 17 versehen. nach deren Abnahme das   Betätigungsorgan 18 für   die   Füllvon'ichtung   freiliegt. Diese kann entweder mit einem   zusammendrückbaren   Tintenschlauch oder pumpenartig mit Saug-und Druckkolben versehen sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Füllfederhalter mit durch einen Klappdeckel schliessbarer   Schutzhülse   für die   Sehreibfeder,   dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel gesondert von der   Schutzhülse   mit einem Organ, beispielsweise einer Stange, beweglich bzw. gelenkig verbunden ist, die bei der relativen Axialverstellung des Federstieles bezüglich der   Schutzhülse   zeitgerecht mit diesem gekuppelt wird, um beim Weitergang des Federstieles nach erfolgtem Kupplungseingriff unter Benutzung des   Schutzhülsenrandes   als Drehpunkt für den Deckel das Öffnen und Schliessen des letzteren zu bewirken.

Claims (1)

  1. 2. Füllfederhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der scharnierlose Klappdeckel eine fortlaufende, d. h. Åal1 keiner Stelle unterbrochene Sitz-und Stützfläche besitzt.
    3. Füllfeder nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse mit einem Querabsatz versehen ist, der als Kipplager für den scharnierlosen Deckel bzw. einen Ansatz (5) desselben beim Öffnen des Deckels dient, während der Rand der Schutzhülse das Kipplager für den Deckel beim Schliessen desselben bildet.
    4. Füllfeder nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Öffnen und Schliessen des Deckels dienende Stange (6) an dem Absatz (5) angelenkt ist.
    5. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am Deckel angelenkte Stange (6) mit zwei Mitnehmerabsätzen (9, 10) od. dgl. versehen ist, von denen der eine (9) für das Schliessen des Klappdeckels (4) im Endteile des Einwärtshubes des Federhalters (2), der andere (10) für das Öffnen des Deckels im Anfangsteil des Auswärtshubes des Federhalters mit diesem im Eingriff ist. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 bringen zu können, so dass dieser ausgeschoben werden kann.
    7. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse (3) innen mit einer Vertiefung oder Längsnut (8) versehen ist, die beim vollständigen Öffnen des Deckels das Ausweichen des Deckelbetätigungsorgans bzw. der Stange (6) zulässt, um sie von dem Federhalter (2) zu lösen.
    8. Füllfederhalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (6) auf der den Absätzen (9, 10) abgewendeten Aussenseite abgeschrägt ist und gegebenenfalls auch die Übergangsstufe von der Nut zur Vollwand der Hülse abgeschrägt ist, um das ungehinderte Ein-und Auswärtsbewegen der Stange quer zu ihrer Längsrichtung zu ermöglichen und zu sichern.
    9. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Federhalter (2) mit einem Mitnehmer versehen ist, der mit den beiden Absätzen (9 und 10) od. dgl. zusammenwirkt und dessen mit dem Absatz (10) für das Öffnen der Klappe zusammenwirkender oberer Randteil ebenso wie dieser Absatz (10) abgeschrägt sein können.
    10. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schutzhülse (3) ein Sprengring (14) angebracht ist, der die Stange (6) innerhalb ihres Bewegungsbereiches hält und die Einwärtsbewegung der Stange quer zu ihrer Längsrichtung begrenzt.
    11. Füllfederhalter nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenhülse (l) auf dem Federhalter (2) lose drehbar sitzt, jedoch mit ihm s ; ch axial bewegen muss. EMI3.2
AT130860D 1931-04-29 1931-04-29 Füllfederhalter. AT130860B (de)

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