AT130320B - Verfahren zum Anzeigen des Wasserstandes mittels eines elektrischen Wasserstandsanzeigers. - Google Patents
Verfahren zum Anzeigen des Wasserstandes mittels eines elektrischen Wasserstandsanzeigers.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es sind bereits elektrische Wasserstandsanzeiger bekannt, die aus einem mit dem Dampfkessel kommunizierenden Standrohr und daran angeordneten, vom Strom durchflossenen Messkörpern bestehen, deren von Dampf berührte Stellen eine höhere Temperatur als ihre von der Flüssigkeit berührten Stellen aufweisen. Bei derartigen Wasserstandsanzeigern wird der elektrische Widerstand des Messkörpers gemessen. Sie sind verschiedenen Fehlerquellen unterworfen. Die Erfindung besteht in einem Verfahren und einer Anordnung zum Anzeigen des Wasserstandes, welches darauf beruht, dass die am Standrohr angebrachten Körper auf eine die Dampftemperatur wesentlich übersteigende Temperatur erhitzt werden und so angeordnet sind, dass der Unterschied des Erwärmungszustandes der Teile der heizbaren Körper oberhalb und unterhalb des Wasserstandes eine Kennzeichnung des Wasserstandes ergibt. Die nach der Erfindung gebauten Wasserstandsanzeiger sind besonders für Mitteldruckkesse und EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> raum entsteht. Dieser Ringraum kann mit einem Stoff, z. B. einem Salz, gefüllt werden, welches, je naehdem es fest oder flüssig ist, anders aussieht. Bestehen die Heizdrähte 3 gemäss Fig. 2,3, 4 aus einem Metall, dessen Widerstand mit wachsender Temperatur zunimmt (Nickel, Eisen u. dgl. ), so können die Drähte so bemessen werden, dass die über der Wasseroberfläche 4-4'liegenden GlÜhlampen 12 mit gedämpftem Licht brennen oder überhaupt nicht leuchten, da der Widerstand des Heizdrahtes 3 grösser ist als der Widerstand der abgekühten, unterhalb des Wasserstandes 4-4'liegenden Heizdrähte 3, deren Lampen 12 hell leuchten. Dieser Fall ist für praktische Zwecke besonders angenehm, da man eine der Höhe der Wassersäule entsprechende leuchtende, durch die Glühlampen-M dargestellte Linie schon von weitem erkennen kann. Fig. 5 zeigt eine Wheatstonesche Brückenanordnung. Auf jedem Rohr 5 bzw. 9 (Fig. 2 und 3) werden statt eines Heizdrahtes 3 vier Heizdrähte 14, 15, 16, 17 angeordnet, wobei die Drähte 15 und 17 aus Metall bestehen, das mit wachsender Temperatur eine verschiedene Leitfähigkeit besitzt (Nickel, Eisen u. dgl. ), während die Widerstände 14 und 16 aus Drähten von gleichbleibender oder weniger von dem Wechsel der Temperatur beeinflusster Leitfähigkeit bestehen, wie aus Konstantan. Die Lampe 18 liegt an der Brücke. Die Drähte 19 führen zur Stromquelle 13. Die Widerstände werden so bemessen, dass z. B., wenn das Rohr nicht unter Wasser steht, die Brücke ausgeglichen ist, so dass durch die Lampe 18 kein Strom fliesst. Steht jedoch das Rohr unter Wasser, so leuchtet die Lampe 18 auf, da die Brücke sich nicht mehr im Gleichgewicht befindet, weil die Drähte 15 und 17 weniger stark erhitzt werden. Die vier die Brücke bildenden Widerstände 14, 15, 16, 17 können auch aus demselben Metall von veränderlicher Leitfähigkeit bestehen. In diesem Falle werden die Widerstände 14 und 16 auf einer Unterlage angeordnet, welche tiefer liegt als die Unterlage, auf der die Widerstände 15 und 17 angebracht sind. Wenn dann die Wasseroberfläche sich zwischen beiden Widerstandspaaren. M, M bzw. 15, 17 befindet, ist die Brücke unausgeglichen, während, wenn die Flüssigkeitsoberfläche oberhalb oder unterhalb der Widerstandspaare liegt, die Brücke sich im Gleichgewicht befindet. Die Anzeigelampen 12 bzw. 18 können auch gemäss Fig. 6 in einem Kasten 19 angeordnet sein, dessen Vorderwand 20 durch Mattglas abgedeckt ist. Die einzelnen Lampen werden durch liehtundurehlässige Zwischenwände 21 voneinander getrennt, die in einem Abstand von einigen Millimetern von der Wand 20 enden, so dass, wenn zwei aufeinanderfolgende Lampen glühen, die Beleuchtung der Wand 20 zwischen je zwei Lampen einheitlich erscheint. Man kann ein Mattglas von blauer Farbe verwenden, weil diese Farbe den Eindruck des Wassers erweckt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Anzeigen des Wasserstandes mittels eines elektrischen Wasserstandsanzeigers, bestehend aus einem mit dem Dampfkessel kommunizierenden Standrohr und daran angeordneten, vom Strom durchflossenen Messkörpern, deren von Dampf berührte Stellen eine höhere Temperatur als ihre von der Flüssigkeit berührten Stellen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die am Standrohr (1, 7, 9) angeordneten Körper (3) auf eine die Dampftemperatur wesentlich übersteigende Temperatur erhitzt werden, so dass der Unterschied des Erwärmungszustandes der Teile der heizbaren Körper oberhalb und unterhalb des Wasserstandes eine Kennzeichnung des Wasserstandes ergibt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, mit einem Widerstand als Heizkörper, der unter Zwischenlage von Isolierstoff am Standrohr angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand (3) von einem Strome von solcher Stärke durchflossen wird, dass der oberhalb des Wasserspiegels liegende Teil des Widerstandes glüht, während der untere Teil des Widerstandes durch das Wasser abgekühlt wird und dunkel bleibt.3. Wasserstandsanzeiger zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr mit Rohransätzen (5) versehen ist, an denen die Heizkörper (3) angeordnet sind, wobei jeder Heizkörper (3) mit einer Anzeigeglühlampe (12) in Reihe verbunden ist, und die einzelnen Heizkörperzweige parallel zur Spannungsquelle (13) liegen.4. Wasserstandsanzeiger zur Durchführung der Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr aus zwei Zweigen (7, 8) besteht, die durch geneigte Zwischenrohre (9) verbunden sind, auf welchen die Heizkörper (3) angebracht sind.5. Wasserstandsanzeiger zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heizkörper aus Drähten von verschiedenem Temperaturkoeffizienten bestehen, in verschiedenen geeichten Höhen am Standrohr angeordnet sind und mit Prüflampen (12, 18) in Reihe (Fig. 4) im Nebenschluss oder in Wheatstonescher Brückenschaltung (Fig. 5) verbunden sind, so dass die Lampen, welche dem oberhalb bzw. unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegenden Teile des Standrohrs entsprechen, verschiedene Helligkeiten aufweisen.
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