AT129562B - Verfahren zur Herstellung eines Straßenbaumaterials aus Teer bzw. Teeröl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Straßenbaumaterials aus Teer bzw. Teeröl.

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  Verfahren zur Herstellung eines   Strassenbaumaterials aus   Teer bzw. Teeröl. 



   Bei der Herstellung von   Strassenkörpern   unter Verwendung von Teer bzw. Bitumen musste bisher der Grund der Strasse und auch das verwendete Gesteinsmaterial völlig trocken sein, damit eine feste Verbindung zwischen den mineralischen Bestandteilen und dem Teer bzw. dem Bitumen eintritt. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, erhält der Strassenkörper die erforderliche Festigkeit. Man hat unter anderm versucht, diesen Übelstand dadurch zu beseitigen und den Bau der Teerstrassen von der Witterung unabhängig zu machen, dass man den Teer bzw. das Bitumen zunächst in eine wässerige Emulsion überführte und diese dann für den Strassenbau benutzte.

   Dabei stellt aber das Wasser einen   unerwünschten   Ballast dar, der befördert und wieder beseitigt werden muss, bevor die Strasse die   gewünschte   Festigkeit erhält, wodurch die Herstellung der Strassen wesentlich verteuert wird. 



   Es ist auch bekannt, Teer oder Teeröl dadurch zu Strassenbauzwecken geeignet zu machen, dass man den Teer in eine zähe Stoffmasse   überführt.   Diese Umwandlung des Teeres kann durch eine starke Oxydation geschehen, durch die, wenn sie gründlich   durchgeführt wird,   eine sehr zähe, gegebenenfalls 
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 vorteilhaft verwendet werden kann. 



   Nach der Erfindung handelt es sich um eine zweite Art der   Teerverwendungfür Strassenbauzweeke,   die darin besteht, dass flüssiger Teer bzw. flüssiges Teeröl, die aber erst durch eine gelinde Oxydation, die nur so gering ist, dass der Flüssigkeitszustand bestehen bleibt,   für Strassenbauzwecke   geeignet gemacht werden, zur Anwendung gelangen.

   Es hat sich gezeigt, dass man durch eine gewisse Oxydation des Teeres bzw. der Bitumina, die in bekannter Weise beispielsweise mit konzentrierter oder verdünnter Salpetersäure, mit Chromsäure in wässeriger oder Eisessiglösung, mit Permanganat, mit Wasserstoffsuperoxyd oder auch durch Luftsauerstoff mit oder ohne Anwendung von Hitze durchgeführt werden kann, einen Stoff erhält, der auch bei feuchter Witterung sowie in Verbindung mit feuchtem Strassengrund oder feuchtem   Schottermaterial   eine gute Wirkung zeigt. Die Überführung der bituminösen Stoffe in wässerige Emulsionen erübrigt sich somit. Die damit verbundenen Nachteile werden vermieden und trotzdem feste Strassenkörper erzielt. Die Oxydation kann so vorgenommen werden, dass man entweder fertiggemischten Teer oxydiert, oder dass man das Teeröl oxydiert und dann mit Pech mischt.

   Ferner kann man oxydierten Teer mit nicht oxydiertem mischen oder oxydierten Teer oder oxydiertes Teeröl mit   Rückständen   der Petroleumdestillation oder mit natürlichem Bitumen, stets mit dem gleichen Erfolg, mengen. 



   Beispiel l :   100 leg   präparierter Steinkohlenteer werden in einem mit Rührvorrichtung versehenen Behälter auf   1500 erwärmt   und unter   Umrühren   5 Gewichtsprozente Salpetersäure von spezifischem Gewicht   1'4   langsam zugefügt. Das Rühren wird so lange fortgesetzt, bis die Reaktion beendet ist. 



   Das so erhaltene Erzeugnis zeigt die gewünschten Eigenschaften. 



   Beispiel 2 : 40 kg Anthrazenöl werden in einem geeigneten Gefäss auf   1000 erhitzt   und durch eine geeignete Vorrichtung mit Luft behandelt. Das so erhaltene Produkt wird hierauf mit flüssigem Pech in bekannter Weise gemischt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Strassenbaumaterials aus Teer bzw. Teeröl, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgangsmaterial so weit oxydiert wird, dass der flüssige Zustand bestehen bleibt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT129562D 1928-03-17 1928-03-17 Verfahren zur Herstellung eines Straßenbaumaterials aus Teer bzw. Teeröl. AT129562B (de)

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