AT125255B - Schleudergußverfahren und Gießtrog hiefür. - Google Patents
Schleudergußverfahren und Gießtrog hiefür.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schleudergussverfahren und Giesstrog hiefür. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 kehrt, wie in dem Falle, wo der gebräuchliche Endausgusstrog in Verwendung kommt. Auf diese Weise nimmt die umlaufende Form das Metall leicht und rasch auf und verteilt es unter geringfügigstem Wogen und Spritzen. In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungen der Erfindung veranschaulicht, u. zw. ist Fig. 1 eine schematische Ansicht der Form für ein Rohr, des Troges und der zugehörigen Einrichtungen ; Fig. 2 ein Längsschnitt durch die Form bzw. eine Draufsicht auf das Abgabeende eines Troges mit eingesetztem Mundstück ; Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie der Fig. 2 in der Pfeilrichtung gesehen ; Fig. 4 ein Längsschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2 in der Pfeilrichtuug gesehen ; Fig. 5 ein Querschnitt nach EMI2.2 Fig. 4, mit der Ausnahme jedoch, dass sie das Metall beim Giessen und die Bildung des Gussstückes innerhalb der Form veranschaulicht ; Fig. 7 ist eine Stirnansicht auf das Mundstück während des Giessvorgangs und veranschaulicht, wie das Metall ausgegossen wird. In Fig. 1 bedeutet 1 eine Form üblicher Gestalt, die auf einem Formwagen l'gelagert ist, der mittels Rollen 2 entlang von zur Horizontalen 6 schräg verlaufenden Schienen 5 durch beliebige (nicht dargestellte) Mittel verschoben werden kann. Die Form wird mit Hilfe eines Motors. 3 oder einer sonstigen Einrichtung unter Vermittlung von Getrieben 4 in Rotation versetzt. EMI2.3 <Desc/Clms Page number 3> Im Augenblicke, wo das Metall das Mündungsende des schrägen Teiles 18, d. i. den Schlitz 19, erreicht, beginnt es merklieh gegen die Form herab zu sinken, doch wird wegen der Stromtiefe das Abfallen der oberen Schichten des Stromes zur Form etwas verzögert ; die Wandungen 22 bilden Flügel für den Schlitz 19 und verhindern ein zu grosses Ausbreiten des Stromes. Würden diese Flügel und der Schlitz 19 fehlen, so würde das Metall bestrebt sein, vom Ende des Mundstückes in einer Schicht abzufallen, die senkrecht zur Längsachse der Form gerichtet wäre. Durch die erfindungsgemässen Vorkehrungen jedoch wird das Metall in Gestalt eines Bandes zum Abfliessen gebracht, dessen Achse parallel zur Längsachse der Form ist und demzufolge wird ein Wogen hintangehalten, das sonst notwendigerweise durch die Rotation des Metalles entstehen würde, sobald dieses auf die Form auftrifft. Die Fig. 6 und 7 zeigen die Gestalt, welche das Metall beim Austritt aus dem Mundstück annimmt. Wie ersichtlich, ist der Metallstrom im Moment seines Abfallens durch den Schlitz 19 des Mundstückes in seiner Breite eingeschränkt und man kann annehmen, dass er aus einzelnen Schichten oder Lamellen 24 zusammengesetzt sei. Diese Lamellen 24 nehmen die durch die Rotation des Metalles hervorgebracht geänderte Gestalt leicht an, desgleichen auch die Gestalt der rohrförmigen Metallmasse 26. Demzufolge ist das Bestreben des Metalles zu Wogen und zu Spritzen auf ein Mindestmass herabgesetzt. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, dass die Masse 26 bei 27 gegen eine hinter dem Schlitz 19 liegende Stelle der Form verjüngend zuläuft. Dieser verjüngte Teil wird im Masse der Bewegung der Form auf den Schienen 5 allmählieh ergänzt, bis er dieselbe Dicke wie das übrige Gussstück aufweist. Das Ergebnis ist, dass das gegossene Rohr frei von Spritzfehlern oder erstarrten Wellungen ist. Die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geschieht in der Weise, dass das Metall in das Futter 14 eingebracht wird und in diesem zum Mundstück 15 fliesst. Dortselbst wird der Metallstrom durch die Wandungen 21 zusammengedrängt und wegen des schrägen Verlaufes des Bodens 18 und wegen seiner Breitenverminderung in seiner Tiefe vergrössert. Die Kehle 23 engt den Strom auf das erwünschte Mindestmass ein. Die Geschwindigkeit wird soweit vermindert, dass sie sich jener nähert, mit welcher der Wagen l'verschoben wird. Dadurch wird der Einfluss neutralisiert, der durch die Längsbewegung des Wagens hervorgebracht wird. Sodann fällt, wie vorhin erläutert, das Metall auf die Form in einer bandähnlichen Gestalt auf, die sich der Drehung der Form leicht anpasst. Dadurch trifft der Metallstrom auf die Form in einer Gestalt auf, aus der er am besten die neue Gestalt annehmen kann und die Folge hievon ist, dass das Wogen und Spritzen des Metalles auf ein Mindestmass herabgesetzt ist und die Fehler und Nachteile der früheren Verfahren und Vorrichtungen beseitigt sind, welche, wie erwähnt, hauptsächlich in Ungleiehförmigkeit der Wandstärken des Rohres und in der Bildung von Spritzfehlern bestehen. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schleudergussverfahren für Metall unter Verwendung einer rotierenden Form und eines Ein- gusstroges und unter Anfrechterhaltung einer relativen Längsverstellung zwischen Trog und Form, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall aus dem Trog in Gestalt eines flachen, hochkantig gestellten Bandes, d. i. mit grösserer Vertikaldimension seines Querschnittes als Horizontal dimension, in der Längsrichtung der Form in letztere abfällt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des im Trog zufliessenden Metallstromes knapp vor der Abfallstelle in jenen eines schmalen, hochkantig gestellten Bandes umgewandelt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallstrom bei seinem Al) fallen an einer wesentlichen seitlichen Ausbreitung vor dem Auftreffen auf die Form gehindert wird.4. Verfahren nach Anspruch 1. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Eingussstrom durchfliessende Metallstrom vor seiner Abfallstelle unter Vergrösserung seiner Tiefe und Verminderung seiner Breite eingeengt, ohne Änderung seiner Fliessrichtung zum Abfallen gebracht und hiebei in einer seitlichen Ausdehnung bzw. Verbreiterung beschränkt wird. EMI3.1 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine vom einzuführenden Metall zu durchfliessende Rinne, welches dieses in Gestalt eines hochkantig gestellten Bandes an die Form, u. zw. in deren Längsrichtung abgibt.6. Giesstrog nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die einseitig offene Rinne bzw. ihr Mundstück nächst dem Abgabeende verengt, um den Querschnitt des Metallstromes in seiner lotrechten Dimension zu vergrössern, in seiner waagrechten Dimension zu verkleinern.7. Giesstrog nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, dass sein Abgabeende an der Sohle mit einem Längsschlitz versehen ist.8. Giesstrog nach Anspruch 6 oder 7 mit einem Endteil oder Mundstück mit geneigter Sohle, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungen desselben konvergieren und das Innenende des Längsschlitzes mit dem Ende der schrägen Sohle zusammenfällt, deren Neigung vorzugsweise derart gewählt ist, dass die Höhenlage der Metallstromoberfläche trotz der konvergierenden Seitenwandungen praktisch un- geändert bleibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US125255XA | 1928-11-07 | 1928-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT125255B true AT125255B (de) | 1931-11-10 |
Family
ID=21755373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT125255D AT125255B (de) | 1928-11-07 | 1929-09-27 | Schleudergußverfahren und Gießtrog hiefür. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT125255B (de) |
-
1929
- 1929-09-27 AT AT125255D patent/AT125255B/de active
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