AT123221B - Vorkammer für schnellaufende Rohöldieselmaschinen. - Google Patents

Vorkammer für schnellaufende Rohöldieselmaschinen.

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AT123221B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    V orkammel'fiir schnellaut'ende Rollöldiesehnaschinen.   



   Die Einführung des   Dieselverfahrens   bei schnellaufenden Maschinen, insbesondere für Fahrzeuge und Flugzeuge, erfordert die Überwindung verschiedener Schwierigkeiten. Diese bestehen hauptsächlich 
 EMI1.1 
 mengen in kurzer Zeit gut zerstäubt und verteilt in die Ladeluft eingespritzt werden müssen, um vom Leerlauf bis zur höchsten Drehzahl eine rauchfrei Verbrennung zu erzielen. 



   Durch die Erfindung werden diese Schwierigkeiten beseitigt. Diese besteht in der Feststellung, dass bestimmte Raum-,   Querschnitts-und Massverhältnisse   der Vorkammer und bestimmte Formen derselben die gesuchten Resultate ergeben. 



   Zur Erklärung der Erfindung ist in der Zeichnung eine Vorkammer in den Fig. 1 und 2 schematisch und in Fig. 3 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. 



   Durch die Düse a wird der Brennstoff in einem kegelförmigen Strahl in die Vorkammer eingespritzt. 



  Im Raum   I   dieser Kammer sitzt beispielsweise eine   Glühkerze   b, die zum Entzünden des Gemisches beim Anlassen der Maschine dient. Im Betrieb ist diese Kerze ausgeschaltet. Der Raum   I   hat in bekannter Weise eine zylindrische Form, deren Durchmesser wesentlich grösser ist als deren Höhe. Der Raum   I   kann auch mit kegelförmigem Ansatz in die   anschliessenden   Räume übergehen. Der daran anschliessende Raum 11 hat einen wesentlich kleineren Durchmesser als der Raum   1.   An diesen schliessen beispielsweise eine Anzahl kreisrunder Kanäle an, die zusammen einen Raum 111 bilden.

   Diese münden in einen Ringraum IV von geringer Höhe, an den ein von einem Hohl-und Vollkegel gebildeter Raum V anschliesst, der in einen zylindrischen, die Kammer mit dem Verbrennungsraum c des Arbeitszylinders verbindenden Kanal VI übergeht. Dabei verhalten sich die   Räume   11, III,   IV,   V und VI zusammen zu Raum   I   wie beispielsweise 3 : 11.

   Die Teilräume verhalten sich, wenn Raum VI als Einheit angenommen wird, wie folgt : 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> Der <SEP> Raum <SEP> V <SEP> ist <SEP> das <SEP> 4- <SEP> bis <SEP> blache <SEP> von <SEP> Raum <SEP> VI,
<tb> der <SEP> Raum <SEP> IV <SEP> ist <SEP> das <SEP> 6- <SEP> bis <SEP> 7fache <SEP> von <SEP> Raum <SEP> VI,
<tb> der <SEP> Raum <SEP> III <SEP> ist <SEP> das <SEP> 10-bis <SEP> llfache <SEP> von <SEP> Raum <SEP> V <SEP> 1,
<tb> der <SEP> Raum <SEP> 11 <SEP> ist <SEP> das <SEP> 100-bis <SEP> lO5fache <SEP> von <SEP> Raum <SEP> VI,
<tb> der <SEP> Raum <SEP> 7 <SEP> ist <SEP> das <SEP> 430 <SEP> bis <SEP> 450fache <SEP> von <SEP> Raum <SEP> VI.
<tb> 
 



   Der Gesamtinhalt der Vorkammerräume   I   bis VI verhält sich zum Verdichtungsraum des Arbeitszylinders vermehrt um den Vorkammerraum wie 1 : 3'5 bis 1 : 4'5. 



   Daraus ersieht man, dass beginnend mit Raum VI jeder   folgende Teilraum grosser   ist als der hinter ihm befindliche Teilraum. 



   Für eine einwandfreie Verbrennung bei allen Drehzahlen und Belastungsstufen der Maschine sind die Querschnittsverhältnisse ebenso wichtig wie die   Raumverhältnisse.   Die Querschnitte verändern sich jedoch nicht   ähnlich   wie die Räume, sondern es wechseln kleine Querschnitte mit grösseren Querschnitten. Nimmt man wieder als Einheit den Querschnitt des Raumes VI an, so ist der Querschnitt des Raumes   IV   das   4-bis 5fache   des Querschnitts des Raumes   Vl.   Der Querschnitt des Raumes 111 dagegen, der durch die Zerteilungskanäle gebildet wird, ist jedoch nur das 2-bis 2'5faehe des Raumes   VI,   wogegen der Querschnitt des Raumes II das 7- bis 8fache des Querschnittes des Raumes VI beträgt. 



   Ausserdem ist für eine gute Zerstäubung und Verbrennung bei allen Drehzahlen der Maschine die Entfernung der Einspritzdüse von der Bodenkante   cl   des Teilraumes II in bezug auf den lichten Durchmesser an dieser Stelle von Bedeutung. Durch ein   bedeutendes Unter-oder Überschreiten   eines 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 einen   Russniedersehlag zur Folge hätte.   Als zweckmässiges Mass hat sieh das Verhältnis von l : 2'5 bis 1 : 3 zwischen dem lichten   Durchmesser   bei der Kante   cl   und der Entfernung dieser Kante von der Düse erwiesen. 



   Geringe Abweichungen der angegebenen Verhältnisse sind zulässig, ohne dass wesentliche Ver- änderungen im Betrieb der Maschine sich einstellen. 



   Einen weiteren Teil der Erfindung bildet die   Ausführung   des Einsatzes e der Vorkammer. siehe
Fig. 3. Die Hülse f und der die Zerstäubungskanäle g enthaltende Boden h sowie der   anschliessende   zapfenartige Teil i bilden ein Stück. Der zum   Abschlüsse   der   Kammer   dienende Deckel   A'wird mit   der
Hülse f verbunden und gemeinsam mit dieser in den Zylinder ! eingeschraubt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorkammer für schnellaufende rohöldieslmaschinen, insbesondere für Fahrzeuge und Flug- zeuge, bei denen der Brennstoff ohne   Zerstäubnngsluft beispielsweise   in einem   kegelförmigen   Strahl ein- gespritzt wird und zwischen dem   Vorkammerraum   und dem Verdichtungsraum einschliesslich Vorkammer- raum ein Verhältnis von 1 : 3-5 bis 1 :   4-5   besteht, wobei die   Vorkammer aus Räumen verschiedenen  
Querschnittes zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Mündung der Einspritz- düse in die Vorkammer und der Mündung der Kammer in den Arbeitszylinder die Querschnitte der auf- 
 EMI2.2 
 Räume.

Claims (1)

  1. 2. Vorkammer nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Teilräume der Vorkammer beispielsweise fünfmal abgestuft sind, wobei der Querschnitt des Raumes IV kleiner ist EMI2.3 an die Düse anschliessende Teilraum zylindrisch ist und einen Durchmesser hat, der grösser ist als die Höhe dieses Raumes, an den ein zylindrischer oder kegelförmiger Teilraum mit kleinerem Durchmesser anschliesst, der in eine Anzahl regelmässig oder unregelmässig verteilter, beispielsweise kreisförmiger Kanäle übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass diese Kanäle (111) in einen Ringraum (IV) münden, an den sich ein von einem Hohl-und Vollkegel gebildeter Raum (T) anschliesst, der zur zylindrischen Austrittsöffnung (VI) in den Arbeitszylinder führt.
    4. Vorkammer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gesamte Inhalt der EMI2.4 ungefähr wie 3 : 11, wobei der Inhalt der einzelnen Teilräume (I bis Viz wenn der Inhalt des letzten Raumes (VI) als Einheit angenommen wird, ein Mehrfaches des Inhaltes dieses Raumes beträgt, u. zw. der Inhalt : des fünften Raumes (V) das 4- bis 5fache, des vierten Raumes (IT') das 6-bis 7fache, des dritten Raumes (III) das 10- bis 11fache, des zweiten Raumes (11) das 100- bis 105 fache und des ersten Raumes (I) das 430- bis 450fache des Inhaltes des sechsten Raumes (VI).
    5. Vorkammer nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der EMI2.5 Weise, dass der Querschnitt des vierten Raumes (IV) das 4- und 5fache, der Querschnitt des dritten Raumes (III) das 2-bis 2'5fache, der Querschnitt des zweiten Raumes (II) das 7- bis 8fache und der Querschnitt des ersten Raumes (I) das 38- bis 42fache des Querschnittes von Raum VI beträgt. EMI2.6 Mündung der Einspritzdüse (a) in die Vorkammer von der Bodenkante (d) des zweiten Teilraumes (II) zum lichten Durchmesser an dieser Stelle verhält wie 2'5 bis 3 : 1.
    7. Vorkammer nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (e) aus einer Hülse (f), die mit dem die Zerstäuberkanäle (g) enthaltenden Boden (h) und dem daran anschliessen- EMI2.7
AT123221D 1928-10-29 1928-10-29 Vorkammer für schnellaufende Rohöldieselmaschinen. AT123221B (de)

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