AT120712B - Verfahren zum Betriebe von Brennkraftmaschinen für pulverförmige Brennstoffe. - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Brennkraftmaschinen für pulverförmige Brennstoffe.

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  Verfahren zum Betriebe von   Brennkraftmaschinen   für pulverförmige Brennstoffe. 



   Beim Betriebe von   Brennkraftmaschirwn   ist es bekanntgeworden, Brennstoffpulver durch eine aus Zündstoffen gebildete Zündflamme durchzusenden und ferner   Schwarzpulver dadurch   ohne Explosionsgefahr für die Maschine verwenden zu können, dass es aus seinen Bestandteilen (Kohle, Schwefel und Salpeter als   Sauerstoffträger)   erst unmittelbar vor der jeweiligen   Einführung   in die Maschine gebildet bzw. zusammengesetzt wird, Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass Brennstoffpulver, die langsam an- und durchbrennen, mithin zum Betriebe von Brennkraftmaschinen ungeeignet sind. durch Mischung mit einem rasch anbrennenden Brennstoffpulver geeignet gemacht werden. Hiedurch ist die Verwendung gerade der billigen Brennstoffpulversorten für Brennkraftmaschinen ermöglicht. 



   Die Brennbarkeit der Brennstoffpulver ist je nach den verschiedenen Sorten verschieden. z. B. bei Braunkohle und Torf grösser als bei Steinkohle und Anthrazit ; sie nimmt mit zunehmender Grösse der Pulverkörner, der Feuchtigkeit (z. B. bei Torf), des Aschengehaltes (z. B. bei   Schwelkohle)   ab und des Gasgehaltes zu. Die Brennstoffpulver können durch Reinigung, Trocknung. Kornverfeinerung usw. leichter bzw. rascher brennbar gemacht und so hinsichtlich der Brennfähigkeit veredelt werden. 



   Zu den langsam oder unsicher   an-bzw. durchbrennenden Pulversorten,   die als Treibpulver   dienen, gehören namentlich   Anthrazit, ascheureine oder feuchte Stein- und Braunkohle. 



  Koksrückstände von einer vorhergegangenen Verschwelung. Entölung oder   Entbitunienierung,   Torf, Holzmehl, Tier-und Pflanzenleichen usw. Zu den rasch bzw. leicht anbrennenden Pulversorten, die als Zündpulver dienen, gehören namentlich ascheärmerer oder trockenerer Staub oder Halbkoks von Steinkohle, Braunkohle und Torf, ferner feiner gemahlene Kohle und Torf. Pulver von Naphthalin oder   ändern   festen Kohlenwasserstoffen (wie   Anthrazen   oder   Zucker) ; schliesslich wird   das Zündpulver aus derselben   Brenustoffsorte wie   das Treibpulver erhalten durch 1. feineres   Aufmahlen   als   beim Treibpulver. . Trocknen auf einen geringeren   Wassergehalt. 3.   Ascheärmermaehen,   4.

   Erhitzen   oder   Anschwelen mit oder ohne nachfolgende Abkühlung bei niederer Temperatur, wodurch das Pulver schon zündfähig oder sonstwie aktiver gemacht wird. 5. Beladen mit Gasen. Dämpfen   oder Nebe] n solcher Zusalzstoffe   bei niederer Temperatur, die beim Einführen in die vorverdichtete   heisse Arbeitszylinderluft brenn-   bare oder   sauerstoSreiche,   das Anbrennen beschleunigende Gase oder Dämpfe abgeben. Die langsam brennenden Pulver werden mit den rasch brennenden bzw. rasch brennbar gemachten Pulvern vermischt oder auch mit Dämpfen oder Gasen von rasch brennenden Pulvern   getränkt.   
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 bringen in die Maschine (z. B. in einem   Vorratsbehälter)   oder erst im   Verbrennungsraum   selbst erfolgen. 



   Da die rasch anbrennenden Brennstoffpulver dem Heizwert nach gewöhnlich teurer als die langsam anbrennenden Pulver sind und durch feinere Vermahlung (z. B. durch Flotation. 



    Sichtung usw. ) oder schärfere Trocknung noch verteuert werden, wird vorteilhaft der langsam   an-und durchbrennende Teil des   Brennstofipulvers   als Hauptmenge und der rasch   anbrennende   Teil lediglich als eine Zusatzmenge, die im voraus etwa durch Betriebsversuche in der Maschine ermittelt worden ist, verwendet. 

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     -' Zur Erzielung : möglichst geringer Herstellungskosten kann   bei   manchen     PulveMorten die   Hauptmenge    in gröberem Korn beiassen   und bloss die   Zusatzmenge   feiner   vermahlen   werden. Die feinen Pulverkörner entflammen in der Maschine zuerst. da die   VprdiehtungswÅarfl1e   der 
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 den Kern rasch entgast ; sie steigern mit ihrer   freiwerdenden Brennwärme   die Temperatur der Arbeitsluft so sehr, dass dann auch der grobkörnige Hauptteil brennt. Bei feuchten oder aschereichen Brennstoffen wird der Zusatzteil allein   schärfer getrocknet bzw. asehearm gemacht.   also veredelt. Die Veredelung kann auch durch   Tränkung   mit Benzin-. Benzol-.

   Petroleumdämpfen, leicht brennbaren Gasen erfolgen. 



   Das Brennstoffpulvergemisch wird bei der Einführung in die Maschine zweckmässig entmischt, derart,   dass   die rasch anbrennenden Pulverteile zuerst und   hierauf die lang ; : am   an- 
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