AT118344B - Stromzuführungsbürste, insbesondere für die Kollektoren elektrischer Maschinen. - Google Patents

Stromzuführungsbürste, insbesondere für die Kollektoren elektrischer Maschinen.

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AT118344B
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Carl Kuehnel
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Siemens Ag
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    Stromzutuhrnngsbürste,   insbesondere für die Kollektoren elektrischer   Maschinen.   



   Bei   Universal-und Kollektormotoren.   insbesondere solchen kleinerer Ausführung, hat sich der Übelstand bemerkbar gemacht, dass die als Stromzuführung dienenden Kollektorbürsten infolge   unge-   neigender Wartung zu weit abgenutzt und nicht rechtzeitig ausgewechselt werden. Die Folge davon ist, dass die   Stromzuführungsbürste   entweder so weit aus ihrer   Führungsbüchse   heraustritt, dass sie sich schief stellt oder dass sie sogar völlig verbraucht wird und schliesslich die stromzuführende Anpressfeder selbst auf dem Kollektor schleift und diesen schwer beschädigt. Es können sogar starke örtliche Erhitzungen hervorgerufen werden, die nach einiger Zeit zum Auslöten des Kollektors und einem Verbrennen des Ankers führen.

   Dieser Übelstand tritt besonders bei den Motoren von Haushaltsmaschinen, z. B. Staubsaugern, Bohnermaschinen, Heissluftbläsern, Küchenmaschinen, Waschmaschinen usw. auf, da hier in der Regel jegliche sachverständige Behandlung fehlt und man zu spät die Abnutzung der Stromzuführungsbürsten bemerkt. Die vorliegende Erfindung zeigt nun, wie dieser Übelstand beseitigt werden kann. 



   Erfindungsgemäss trägt die Stromzuführungsbürste für die Kollektoren elektrischer Maschinen an der Stelle, bis zu der sie abgenutzt werden darf, ein Mittel, das beim Erreichen einer bestimmten Abnutzung für die Sinnesorgane, z. B. Augen und Nase, leicht bemerkbar Dämpfe entwickelt, durch welche die Bedienungsperson auf die Abnutzung der Bürste aufmerksam gemacht wird. Die von derartigen Dämpfen, z. B. auf die Augen oder Nase, ausgeübten Wirkungen können so kräftig gehalten sein, dass die Bedienungsperson die Notwendigkeit der   Bürstenauswechslung nicht übersehen   kann. Um diese Wirkung zu erzielen, kann beispielsweise das die Dämpfe entwickelnde Mittel in einem Hohlraum am   Endstück   der Bürste eingelassen sein.

   Man kann ferner auch das Endstück der Bürste mit einem Mittel durchsetzen. das bei entsprechender Abnutzung der Bürste die vorher beschriebenen Dämpfe entwickelt. 



   Als   dämpfeentwickelndes   Mittel ist insbesondere eine Mischung von   künstlichem   Moschus und einer Zündmasse aus Schwefelantimon, rotem Phosphor und Kaliumnitrat geeignet. Dieses Mittel besitzt einmal den Vorteil, dass es einen zwar kräftigen aber angenehmen Geruch verteilt, ohne dabei den Kollektor oder sonstige Teile der Maschine zu beschädigen. Auch eine Mischung, die aus derselben Zündmasse und Hartgummipulver zusammengesetzt ist, zeigt eine gute Wirkung. Es können   natürlich   auch andere geeignete Mittel verwendet werden, die zwar leicht bemerkbare aber für die Maschine selbst unschädliche Dämpfe entwickeln. 



   In der Figur ist ein   Ausführungsbeispiel   der Erfindung dargestellt. Hiebei bedeutet 1 eine als   Stromzuführung   dienende Kohlebürste, die durch eine Schraubenfeder 2, welche den Strom zuführt, an den   Kollektor. 3 angepresst   wird. Die Bürste 1 wird dabei in einer Führung 4 vorwärtsbewegt. Sie ist an ihrem Endstück mit einer Bohrung 5 versehen, in die das die Dämpfe entwickelnde chemische Reagensmittel 6 eingefüllt und die dann wieder verschlossen ist. Wenn nun die Abnutzung der Kohlenbürste bis zu dieser Stelle fortgeschritten ist, so wird durch die   Reibungs-und   Stromwärme zwischen Kommutator 3 und Kohlenbürste 1 das eingefüllte   Reagensmittel   6 verdampft.

   Der am Motor vorbeistreichende Luftstrom befördert dann die so entstehenden Dämpfe in das Zimmer und macht dort durch 
 EMI1.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Stromzuführungsbürste, insbesondere für die Kollektoren elektrischer Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste an der Stelle, bis, zu der sie abgenutzt werden darf, ein Mittel trägt, das beim Erreichen einer bestimmten Abnutzung für die Sinnesorgane, z. B. Augen und Nase, leicht bemerkbare Dämpfe entwickelt, durch welche die Bedienungsperson auf die Abnutzung der Bürste aufmerksam gemacht wird.
    2. Stromzuführungsbürste, dadurch gekennzeichnet, dass das dämpfeentwickelnde Mittel in einem Hohlraum am Endstück der Bürste eingelassen ist.
    3. Stromzuführungsbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Endstück der Bürste mit einem dämpfeentwickelnden Mittel durchsetzt ist. EMI2.1
AT118344D 1927-11-25 1928-11-24 Stromzuführungsbürste, insbesondere für die Kollektoren elektrischer Maschinen. AT118344B (de)

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