<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren, um minderwertigen Fellen eine Edelfellen ähnliche Beschaffenheit zu erteilen.
Die Herstellung von Fellen von edelartiger Beschaffenheit aus minderwertigen Rohfellen, z. B.
Lammfellen, erfolgt bisher in der Weise, dass nach Färben, Scheren, Kämmen und Entgrannen die Felle wiederholt gebügelt werden, um die Haare zu strecken und ihnen den gewünschten Glanz zu erteilen. Vor dem Bügeln werden die Felle mit sogenanntem Bügelwasser angefeuchtet, das je nach dem Fell eine fetthaltige, chlorhaltige od. dgl. Flüssigkeit ist, ähnlich den Flüssigkeiten, die für das Merzerisieren von Textilstoffen verwendet werden. Durch das Bügeln bleibt die Unterwolle der Felle ohne Glanz und werden hauptsächlich die oberen Teile gestreckt und geglänzt.
Die Erfindung bildet ein Verfahren, das nicht nur ein Strecken und Glänzen der oberen Haarschichten, sondern auch die Bearbeitung der Unterwolle ermöglicht und das überdies die Erzielung eines höheren Glanzes und viel rascher als mit dem bekannten Bügelverfahren ermöglicht.
Das Verfahren besteht darin, dass an Stelle des Bügelns eine Behandlung mit rasch umlaufenden, mit Wollfilz oder einem gleichwertigen Stoff überzogenen, oder ganz aus diesen Stoffen hergestellten Walzen vorgenommen wird. Die rasch umlaufenden Wollfilzwalzen dringen auch in die Unterwolle ein und bewirken ein rascheres und wirksames Strecken und Glänzen der Fellhaare als es selbst durch wiederholtes Bügeln erreicht werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in schematischer Darstellung in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht.
In dem Gestelle a der Vorrichtung ruht die Hauptwelle b, die in beliebiger Weise z. B. mittels Riemenscheiben r angetrieben wird. Auf der Welle b sitzt eine mit einem Überzug aus Wollfilz oder ähnlichem Stoff versehene, oder ganz aus diesen Stoffen hergestellte Walze c, die rasch, mit etwa 1200 bis 1500 Umdrehungen in der Minute, umläuft. Unterhalb der Walze c lagert schwenkbar im Gestell a eine Platte d, in der eine Walze, zweckmässig eine Gummiwalze t gelagert ist. Die Walze f kann mittels eines durch ein Hebelgestänge mit der Platte d verbundenen Fusstrittes g gegen die Walze c gedrückt werden.
Um einem Fell mit der Vorrichtung den erforderlichen Glanz zu erteilen, wird es unter die Walze c auf der Walze t und Platte d aufgelegt und mit der Oberseite durch Betätigung des Fusstrittes g gegen die Walze c gedrückt. Die rasch umlaufende Walze c dringt mit dem Filzbelag bis in die Unterwolle des Felles und bewirkt in kurzer Zeit, während das Fell langsam zwischen den beiden Walzen t und c durchgezogen wird, die Streckung und Glänzung der Fellhaare.
Der Verschub der Felle zwischen den Walzen c und {kann auch auf mechanischem Wege erreicht werden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
Process to give inferior skins a quality similar to that of noble skins.
The production of skins of noble quality from inferior raw skins, e.g. B.
Lambskins, until now, have been done in such a way that after dyeing, shearing, combing and removing the awning the skins are repeatedly ironed in order to stretch the hair and give it the desired shine. Before ironing, the hides are moistened with so-called ironing water, which, depending on the skin, is a fatty, chlorine-containing or similar liquid, similar to the liquids that are used for mercerising textile materials. Ironing leaves the undercoat of the pelts without shine and mainly the upper parts are stretched and shined.
The invention provides a method which not only enables the upper layers of hair to be stretched and shined, but also allows the undercoat to be worked and, moreover, enables a higher shine to be achieved and much more quickly than with the known ironing method.
The method consists in that instead of ironing, a treatment is carried out with rapidly rotating rollers, covered with wool felt or an equivalent material, or made entirely of these materials. The rapidly rotating wool felt rollers also penetrate the undercoat and cause the fur hair to stretch and shine more quickly and effectively than can be achieved even by repeated ironing.
The drawing illustrates a device for carrying out the method in a schematic representation in FIG. 1 in side view and in FIG. 2 in front view.
In the frame a of the device rests the main shaft b, which z. B. is driven by means of pulleys r. A roller c, which is provided with a covering of wool felt or similar material or is made entirely of these materials, is seated on the shaft b and rotates rapidly at around 1200 to 1500 revolutions per minute. A plate d, in which a roller, expediently a rubber roller t, is mounted, is mounted pivotably in the frame a below the roller c. The roller f can be pressed against the roller c by means of a foot step g connected to the plate d by a lever linkage.
In order to give a skin with the device the required shine, it is placed under the roller c on the roller t and plate d and pressed with the upper side by pressing the footstep g against the roller c. The rapidly rotating roller c penetrates with the felt covering into the undercoat of the fur and, while the fur is slowly pulled through between the two rollers t and c, causes the fur hair to be stretched and shined in a short time.
The shifting of the skins between the rollers c and {can also be achieved mechanically.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.