AT114411B - Gas- oder Ölkraftmaschine mit arbeitsleistender Verdampfungskühlung. - Google Patents

Gas- oder Ölkraftmaschine mit arbeitsleistender Verdampfungskühlung.

Info

Publication number
AT114411B
AT114411B AT114411DA AT114411B AT 114411 B AT114411 B AT 114411B AT 114411D A AT114411D A AT 114411DA AT 114411 B AT114411 B AT 114411B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
water
cylinder
heat
cooling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Ing Dr Merkl
Original Assignee
Friedrich Ing Dr Merkl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Ing Dr Merkl filed Critical Friedrich Ing Dr Merkl
Application granted granted Critical
Publication of AT114411B publication Critical patent/AT114411B/de

Links

Landscapes

  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gas-oderÖlkraftmaschinemitarbeitsleistenderVerdampfungskühlung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Gas-und Ölkraftmaselhinen mit zwei oder mehrtaktiger Arbeitsweise und besteht im wesentlichen in der Steigerung der Verpuffungs-bzw. Verbrennungstemperatur durch Einlage schlechter, die Wärme stauender   Wärmeleiter   in die nicht   gesehmierten   Wandungen des 
 EMI1.1 
 nämlich, ob der Dampf als   schliesslicher   Träger der Abfallwärme auch in einer der Umkehr der Drehrichtung dienenden Frischdampfmasehine nach bekannter Anordnung oder lediglich in der   Brennkraftmasehine   
 EMI1.2 
 gelangt, wird das zu verdampfende Kühlwasser, mehr oder weniger überhitzt, an einer vorhergehenden Stelle der   Kühlwasserleitung   abgezweigt oder erst deren Endpunkt. nämlich dem Kühlraum des Auspufftopfes entnommen. 



   Während das Öl im Kurbelgehäuse, die untere Zylinderstopfbüehse, der obere Zylinderkopf und   schliesslich   der Kühlmantel des Auspufftopfes nacheinander durch   Wärmeabgabe   an das Wasser gekühlt werden, wird der Zylinder und Kolben erstens durch Verdampfen dieses Wassers, also Entzug der Ver-   dampfungswärme und durch arbeitsleistende Ausdehnung   dieses Dampfes gekühlt, wobei dem mit   Rücksicht   auf die hohen Drücke ohnedies dickwandigen Zylindermantel ausser der mechanischen Festigkeit 
 EMI1.3 
 maschine verlustbringende   Wärmeaustausch   erscheint hier also nutzbringend verwertet.

   Der wegen des hohen Druckes und zwecks guter Wärmeleitung dickwandige Zylinder besitzt mit Ausnahme eines schmalen ringförmigen Schlitzes für das Kühlwasser im oberen verbreiterten Flansch keinen Wassermantel, sondern im Gegenteil eine wärmeisolierende Hülle. Diese kann übrigens vorteilhaft auch am oberen Zylinderdeckel angebracht werden, was in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Ebensoviel Wasser, als durch die Abfallwärme des Verbrennungshubes restlos verdampft werden kann, wird zu Ende dieses Hubes fein verteilt in den unten offenen Kolbenmantel gespritzt. 



   Die benötigte Wassermenge ist bedeutend geringer als bei der üblichen Wärmeabfuhr durch die   Flüssigkeitswärme   allein, weil diese bloss einen Bruchteil der Verdampfungswärme beträgt. Deshalb und weil ein Grossteil der sonst mit dem Kühlwasser abzuleitenden Wärme bereits in der Maschine aufgezehrt wird, kann die   Rückkühlvorrichtung   (Kondensator) klein bemessen und auf einem Fahrzeug leicht untergebracht werden. Durch entsprechende Bemessung des Gegendruckes der Abdampfmaschine bzw. des Kondensators ist eine genügend tiefe untere Temperaturgrenze, daher auch ausreichender Schutz für das   Schmieröl   erreichbar. 



   Infolge der Kraftwirkung auf beide Seiten des Kolbens ergibt sich eine bedeutende Ersparnis an Schwungmasse. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 an zwei Stellen unterbrochen die Einspritzpumpe und Fig. 5 deren Grundriss in Ansicht ; Fig. 6 zeigt im Aufriss und Schnitt oben die   Rundung   der Brennstoffdüse nebst den benachbarten Teilen des Zylinder deckels und unmittelbar darunter entsprechend der oberen Totpunktlage den mittleren Teil des Kolbens mit aufgesetzter Mulde für die Verteilung des herabgespritzten Brennöls ; in Fig. 7 ist diese Zerstäubermulde im   Grundriss   in Ansicht dargestellt. 



   Die in Fig. 1 ersichtliche Einzylindermaschine, die ebensogut einen Teil einer Mehrzylindermaschine bilden kann, weist innen am Boden des Kurbelgehäuses 1 am Rand einen   rundumlaufenden   Raum 2 für das aus dem Kondensator 3 dorthin abfliessende Wasser auf, das das sich im Kurbelgehäuse sammelnde, erwärmte   Schmieröl   kühlt. Aus diesem Raum wird das Wasser durch die Druckpumpe   4   der Reihe nach durch die übrigen   Kiûllstellen   gepresst. 



   Auf dem nach oben zu verlängerten, mit einer   Kreuzkopfführung versehenen Kurbelgehäuse 1   ist der doppeltwirkende keinen seitlichen Kühlmantel aufweisende Arbeitszylinder 6   aufgeschraubt.   Lediglich in dem den   Verbrennungsraum   begrenzenden oberen Flansch ist ein ringförmiger durch den   aufgepressten   oder   aufgeschweissten   Stahlring 7 nach aussen abgeschlossener   Kühlschlitz   8 vorgesehen, dessen   Begrenzungsflächen   die Wärme an die rasch   durchströmende   Kühlflüssigkeit übertragen.

   Die zu diesem Zweck erforderliche reichliche Verstärkung des Zylinderflansches ergibt   gleichwie   die den hohen Drücken entsprechende dicke Zylinderwand einen das Schmieröl während der Verbrennung   schützenden   Wärmeausgleich infolge der Wärmeaufnahmsfähigkeit der grossen Metallmasse und gestattet, die Kühlnut 8 bis nahe an die heisse Innenfläche des Zylinders zu vertiefen, wobei zum Zweck der Reinigung der Nut   der Verschlussring rasch zu entfernen ist.   Diese Wasserkühlung des oberen Zylinderendes dürfte nur bei Ölmaschinen wegen der besonders hohen Verbrennungstemperaturen erforderlich sein, wogegen bei Gasmaschinen eine entsprechend dicke Zylinderwand allein schon genügende Wärmemengen nach der Dampfseite hin abzuleiten imstande ist. 



   Entsprechend der Arbeitsweise im Zweitakt sind seitlich durch den Kolben gesteuerte Auspnffschlitze 9, diesen gegenüber Einströmschlitze 10 und überdies die Ausströmöffnung 11 für den sich aus dem eingespritzten Kühlwasser bildenden, in eine Abdampfmaschine (Kolbenmaschine oder Turbine) oder durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten   Entöler   unmittelbar in den Kondensator') abströmenden Dampf vorgesehen. Die Konsole   12,   auf der dieser   Kondensator : der für den   Betrieb auf 
 EMI2.2 
 eine zweite in der Höhe einstellbare Konsole   13,   mit der das   Lager 14   des Flügelrades für den Kühler gehoben, also der Riemen 70 gespannt werden kann. 



   Der Arbeitszylinder ist oben durch den Zylinderdeckel 15 abgeschlossen, der das   Anlassventil-M   und   Brennstoff ventil- ! y   aufweist. Der Deckel enthält einen Raum für das Kühlwasser, das aus dem Kühl- 
 EMI2.3 
 Schichte bringt die Gefahr   des Abbröckelns   mit sich, wogegen bei Einfügen von Lufträumen in das Innere der Metallwand ein Eindrücken nicht zu verhindern wäre.

   Es empfiehlt sich daher, in den Deckel, allenfalls auch in den Kolben flache   Gusskerne   20 aus   einem schlechten Wärmeleiter,   der wohl fest, dabei   aber auch porös ist, und eine geringe Wärm paufnahmsfähigkeit hat,   einzulegen.   Um nun zu verhindern, dass   die dünne Metallschichte, die diese flachen   Gusskerne   von dem Verbrennungsraum trennt, im glühenden Zustand sich erweicht durch die Schwerkraft oder   Massenkräfte   von den Kernen abgehoben wird, muss dafür gesorgt werden, dass in dan Poren der Kerne selbst bei der höchsten Betriebstemperatur noch ein Unterdruck gegenüber dem geringsten im Zylinder vorkommenden Druck herrscht.

   Vornehmlich bei Gasmaschinen ist die geringe Dicke wichtig, damit die Metallschicht rasch auskühlt und bei der Verpuffung wieder rasch   erglüht.   Hier kann es unter Umständen sogar zweckmässig sein, die Einlagen 20 zumindest im Kolbenboden wegzulassen und die Verbrennungstemperatur lediglich durch Überhitzung des Kühlwassers zu steigern.

   Unter der Annahme, dass die Metallsehichte bei der Verbrennung höchstens   innkelrot   erglüht, wird der ganze Deckel   nach Ausstemmen   der gegen den Verbrennungsraum zu anzuordnenden Kernstützen oder auch nach Durchbohren der dünnen Metallschiehte an mehreren Stellen so ange einer wesentlich höheren Hitze (etwa lichte Rotglut) ausgesetzt, bis die   Luftverdünnung   in den Kernen das dieser höheren Temperatur entsprechende   Mass   erreicht hat. Nun erst werden noch bei derselben hohen Temperatur die Löcher 21 (Fig. 6) der   Kernstützen   oder die Bohrungen   zugeschweisst.   



   Das Wasser im Kühlmantel des Deckels kann daher so hoch überhitzt werden, dass seine Kühl- 
 EMI2.4 
 Festigkeit zu sichern. Dadurch, dass die   d ? m Verbrennungsraum   zugekehrten Flächen des Zylinderdeckels md allenfalls auch des Kolbens vermöge   d ? r durch   die Kerne 20 gestauten Wärme wesentlich heisser sind ils bei den üblichen Maschinen, ist auch die Verbrennungstemperatur und der Verbrennungsdruck 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 und Ausdehnung des gebildeten Dampfes, nachdem allein schon die Dampfbildung ein Mehrfaches jener Wärme verbraucht, die das dampfbildende Wasser als Flüssigkeit   abzuführen   vermöchte.

   Die Herstellung des ringförmigen   Kühlkanals   8 bedarf keines   Gusskel11es.   wenn dieser Kanal aus dem vollen Flansch herausgedreht wird. 



   Die   Kühlung   dieser Maschine erfolgt jedoch vorwiegend von dem unten offenen Kolben aus, weil sie auch einen Teil der von den Verbrennungsgasen auf die   Zylinderwand übergegangenen   sowie der durch die Kolbenreibung dort erzeugten Wärme unschädlich zu   machen   hat. 



   Der zylindrische Mantel des Kolbens weist innen eine   möglichst   glatt bearbeitete Fläche auf, die   sien1 gegen   den Kolbenboden zu bei 66 (Fig.   2)     schwach kegelförmig erweitert.   Knapp vor Erreichung der unteren Totlage wird durch eine Pumpe das in den vorher   durchströmten     Kühlräumen   je nach Anordnung 
 EMI3.2 
 an jene   Kegelfläche   eingespritzt, so dass es nun rasch im Kreise   hemmfliessend   seine Lage in bezug auf den Kolben so lange beibehält, bis dieser die untere Totpunktlage erreicht, weil sich bis dahin nicht bloss der Kolben in der Richtung der Schwerkraft bewegt, sondern auch die Fliehkraft das Wasser an der   Kegelfläche nach   aufwärts drängt.

   Die rasch kreisende   Bewegung behält auch   der aus dem Wasser gebildete Dampf bei, wodurch er befähigt wird, die   überschüssige Verbrennungswärme sowie   die Reibungswärme des Kolbens aus dem Kolben und der von ihm allmählich freigegebenen Zylinderwand rasch aufzunehmen. 



  Erst bei der beschleunigten   Aufwärtsbewegung bleibt der   kreisende Wasserring gegenüber dem Kolben 
 EMI3.3 
 anderseits durch einen darin eingesetzten und beispielsweise mit Hilfe des federnden Sprengringes 24 befestigten Ringes 25. Wenn nach Überschreitung des halben Hubes die verzögerte Bewegung des Kolbens einsetzt, steigt der noch nicht verdampfte Rest des Wassers längs des Kolbenmantels bis zum Kolbenboden empor und kühlt dessen Rand, während der Grossteil des Kolbenbodens zwecks Erhöhung der Verbrennungstemperatur lediglich durch den sich ausdehnenden Dampf und die Wärmeleitung zum 
 EMI3.4 
 der Auspufföffnung 11 restlos verdampft ist.

   Die Rückkehr des Wassers zu diesem Ausgangspunkt entspricht der Notwendigkeit stärkster Kühlung dieser Stelle des Kolbens, die mit dem heissesten Teil der geschmierten   Zylinderfläche   in Berührung kommt. 



   Die Fliehkraft des kreisenden Wasserringes reicht bei ortsfesten   Maschinen lotrechter   Zylinderanordnung auch am Ende des   Aufwärtshubes   noch   vollständig   aus, um ein Anhaften des Wassers am Kolben zu gewährleisten. Bei Maschinen auf Fahrzeugen muss jedoch das Anhaften des Wassers noch durch dessen Verteilung in eine dünne Schichte unterstützt werden, indem der Ring 25 bis nahe an den Kolbenboden verlängert und oberhalb mit einem, bei starken Schwankungen auch mit mehreren an den Kolbenmantel nahezu heranreichenden Bunden 26 und 27 versehen wird.

     Um   die Kühlwirkung im obersten Teil des Kolbens zu   verstärken.   also das Herabsinken des Wassers gegen die Mitte des Kolbens hin zu erschweren, sind zwischen den Bunden und dem Kolbenmantel schmale ringförmige Spalten vorgesehen, oder es können die Bunde 26 und 27 gemäss der   Zeichnung dicht   an den Kolbenmantel angepasst, jedoch am Umfang mit seichten Nuten   28 und 29 (Fig. 3) versehen werden.   Die Nuten zweier benachbarter Bunde sind gegeneinander versetzt,   können sich aber auch übergreifen,   je nachdem welche Wassermenge zu dem kühleren unteren Teil des Kolbens durchgelassen werden soll, so dass ein Teil des Wassers überhaupt ober dem obersten Bund 27 verbleibt. Nachdem die Verdampfung während der Ausdehnung 
 EMI3.5 
 der Verminderung seiner Masse dienen. 



   Der untere   Zylinderdcckel H   ist ein Hohlguss, der zwecks Verminderung des schädlichen Raumes den   Hohlraum   des Kolbens in dessen unterer Totlage   möglichst   ausfüllt. Entsprechend dem im Kolben eingesetzten Ringe   25   ist der äussere Mantel des Zylinderdeckels abgesetzt und an jener Stelle mit einer 
 EMI3.6 
 Der Deckel enthält innen   zunächst   die mit   Metallpackung ausgerüstete Stopfbüchse, umgeben   von dem Kühlmantel   33,   der durch Vermittlung der Kolbenstange und der sehr langen Metallpackung teilweise auch den Kolbenboden kühlt.

   Das Wasser wird von der   Pumpe -1- (Fig. 1) durch   das Rohr   34   zugeführt, vorgewärmt und durch das gegenüberliegende Rohr   35   zu dem Kühlschlitz 8 im oberen Zylinderflanseh weitergeleitet. Der restliche   Innenraum   des Deckels bildet einen Heizraum, dem die Auspuffgase aus 
 EMI3.7 
 abgeleitet werden.

   Beide   Krümmer   sind gemäss der beispielsweisen Ausführungsform mit dem Deckel 39 (Fig. 2) des Heizraumes 36 aus einem   Stück gefertigt.   Die Auspuffgase treten hier, durch die Wasserkühlung des Auspufftopfes bereits stark abgekühlt, ein und tragen   infolge der geringen Heizfläche   nur wenig zur   Erwärmung   des Kühlwassers im Kühlmantel 33 bei, während sie an die mehr als doppelt so grosse, vom Dampf berührte   Aussenfläche   des hohlen Deckels bedeutend grössere   Wärmemengen   abgeben und nicht bloss etwa verspritzte Wassertröpfchen zum   Verdampfen bringen, sondern auch   bei weiter 

 <Desc/Clms Page number 4> 

   vorgeschrittener   Ausdehnung des Dampfes imstande sind,

   dessen Ausdehnungskurve durch Wärmezufuhr zu heben. Diese Heizwirkung wird aber erst wirksam, wenn die Temperatur des Zylinders durch die Bildung und Ausdehnung des Dampfes auf einen Wert herabgesunken ist, der dem   Schmieröl nicht   mehr schaden kann. 



   In diesen Heizraum wird gemäss Fig. 2 und 3   zweckmässig   die Pumpe nach Fig. 4 und 5 eingebaut, die das Kühlwasser in den hohlen Kolben einspritzt. Sie besteht aus dem Pumpenzylinder 40 und dem 
 EMI4.1 
 bloss genau passend hindurchgesteckt, welche Abdichtung mit   Rücksicht   auf den geringen Druck der Auspuffgase im Heizraum des Deckels vollkommen genügt, in den hohlen Deckel 31 jedoch mittels eines langen genau passenden Gewindes eingeschraubt.

   So ist es möglich, die Pumpe, deren Tauchkolben in der beispielsweisen Ausführungsform von dem Maschinenkolben 71 betätigt wird, durch Auf-oder   Abwärtsschrauben   des Pumpenzylinders auf den gewünschten Hub, also die erforderliche Fördermenge und ebenso desgleichen den Beginn der Einspritzung, also den Gegendruck einzustellen, von dem der ruhige Lauf der Maschine, die zulässige Drehzahl und die Lagerreibung abhängen. Der Tauchkolben   41,   der zwecks Durchtrittes des Druckwasser der Länge nach durchbohrt ist, endet oben in ein Prisma 42, gegen das der am Maschinenkolben 71 befestigte, nach oben abgebogene Anschlag 43 stösst.

   Der Vierkant 42 dient aber zugleich dem das Druckventil allenfalls ersetzenden Hahn 44, dessen zweimal unter einem rechten Winkel abgebogener Hebel   46   als Spritzdüse ausgebildet ist, als Gehäuse. Die Spritzdüse trägt am Ende das Röllchen 46, das noch vor der Berührung des Tauchkolbens durch den Anschlag 43 durch dessen linke Abschrägung gegen den Innenumfang des Kolbenmantels abgelenkt wird, wodurch ein nahezu tangentialer Einlauf der jedem Hub zugemessenen Wassermenge, also ein rasches Kreisen desselben, erreicht wird. Bei Aufsteigen des Maschinenkolbens wird das   Röllchen   46 und damit auch die Spritzdüse 45 durch den oberen Rand des Ringes 25 wieder in die   abschliessende   Anfangslage zurückgestellt.

   Eine ähnliche Wirkung könnte natürlich beispielsweise auch mit einer ruhenden, ein wenig nach oben und auswärts gerichteten Spritzdüse erreicht werden, deren Speisepumpe sich beliebig ausserhalb des Zylinders befindet. 



   Das Saugventil, dessen Sitz sich inmitten des im Pumpenzylinder 40 eingeschraubten Bodens 47 befindet, ist mit einer Flüssigkeitsbremse vereinigt, deren Kolben 48 im Zylinder 40 gleitet und am Umfang mit flachen Längsnuten 49 versehen ist, die das Wasser in beschränktem Masse hindurchtreten lassen. 



  Auch der der Trägheit wegen ziemlich mässig ausgeführte Bremskolben 48 weist in der Mitte eine Bohrung (strichliert gezeichnet) auf, die durch die einstellbare Schraube   60   mehr oder weniger geöffnet werden kann und einen regelbaren Nebenschluss zu den Nuten 49 am Bremskolben darstellt. Am oberen verjüngten Ende des Kolbens 48 können als Ergänzung seiner Trägheitsmasse eine oder mehrere Scheiben 51 aufgesetzt werden, die zwischen sich und der Zylinderbohrung einen schmalen Spalt für den Durchtritt des Wassers zu den Nuten 49 des Bremskolbens freilassen. Dadurch, dass die Aussenkanten dieser Scheiben verschieden abgerundet sind, kann durch Änderung ihrer Reihenfolge oder Wenden der obersten Scheibe die durch die Bremse hindurchtretende Wassermenge gleichfalls verändert werden.

   Die untere   Verjüngung   des Bremskolbens   45 bildet   den Ventilkegel des Saugventils und schliesst den zugehörigen Ventilsitz im Zylinderboden 47 ab. 



   Der Bremskolben 48 schwebt zwischen Zylinderboden und Tauchkolben   41,   indem er gegen den ersteren durch die stärkere Feder   ?, gegen   den letzteren durch die schwächere Feder   63   abgestützt ist, welchen Federn zugleich die   Rückführung   des Tauchkolbens obliegt, solange das nachströmende Wasser den erforderlichen Druck durch Überhitzung in den vorgeschalteten Kühlräumen noch nicht erlangt hat.
Stösst der Tauchkolben 41 bei hoher Drehzahl der Maschine rasch nach abwärts, so wird der Bremskolben 48 durch Vermittlung des unzusammendrückbaren Wassers fast gleichzeitig herabgestossen und verhindert durch Abschluss des Saugventils ein Rückströmen des Wassers, weil der Bremskolben in der kurzen Zeit nur ganz geringe Wassermengen durchlässt.

   Bei geringer Maschinengeschwindigkeit hingegen kann eine grössere Wassermenge durch die Bremse treten, während sich die Trägheitsmasse des Bremskolbens erst nach einer grösseren Zusammendrückung der Feder   63   in Bewegung setzt, um das Saugventil   abzuschliessen,   so dass nun eine grössere Menge Wassers in die Saugleitung   zurückfliesst,   daher eine geringere Menge in den Maschinenkolben gespritzt wird, die durch die geringere bei der Verbrennung ober dem Kolben entwickelt Wärmemenge noch restlos verdampft werden kann. 



   Bei grossem Durchmesser des Maschinenkolbens wird sich die Anordnung zweier gegenüberliegender Einspritzpumpe empfehlen, damit sich der Wasserring auch in einem grossen Kolben rechtzeitig bildet und bei Beschädigung einer Pumpe die andere durch   Höherschrauben   das gesamte Einspritzwasser noch liefern kann. 



   In der dargestellten Ausführungsform treibt die mit einem Windkessel zu versehende Pumpe 4 das Kühlwasser der Reihe nach durch das Rohr 34 in den Kühlmantel 33 der   Stopfbüehse,   durch das Rohr   36   in den   Kühlschlitz   8 im Zylinderflansch, sodann durch die Kanäle 18 und 19 in den Kühlmantel 
 EMI4.2 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 zylinders 40 eingeleitet, um an die   1unenwand   des Maselhinenkolbens gespritzt zu werden und durch Verdampfung den Grossteil der aus dem Kolben und Zylinder abzuleitenden Wärme aufzunehmen, u. zw. aus dem Kolbenmantel zuerst durch unmittelbare Benetzung, aus dem Kolbenboden, der heisser bleiben soll, durch metallische Leitung und Heizung des sich ausdehnenden Dampfes und aus dem unteren Teil des Zylinders lediglich durch Heizung des sieh ausdehnellden Dampfes.

   Wesentlich ist, dass die Wärme vom oberen Teil des Zylinders, wo das Schmieröl durch die hohe Temperatur am meisten gefährdet ist, auf drei verschiedenen Wegen abgeleitet werden kann,   nämlich   durch den wassergekühlten Schlitz   8,   durch Leitung der dicken, unten vom Dampf berührten Zylinderwand und   schliesslich   durch den   gekühlten   Kolbenmantel, der bei jedem Hub auch von der   geschmierten     Zylinderfläche   einen Teil der Wärme gewissermassen mechanisch   wegfuhrt, um   sie zuerst an das Einspritzwasser und später an den Dampf abzugeben.

   Jeder dieser drei Wege vermag wegen geringeren Wärmegefälles natärlich nicht ebensoviel Wärme in der Zeiteinheit abzuleiten als die bisher   übliche Kühlung mit   kaltem Wasser im Kühlmantel, wohl aber alle drei zusammen. Der Zylinder ist entweder von einer   wärmeisolierenden     Schicht J7   oder von einem Heizmantel für die Auspuffgase umgeben, damit von der   durehgeleiteten   Wärme möglichst wenig an die Aussenluft verlorengeht. Die für die ausreichende   Wärmeableitung längs der Zylinderwand   erforderliche Dicke der letzteren ergibt sich als notwendige Folge des hohen Dampfdruekes.

   Bei einer Verbrennungstemperatur von nur   16000 C   und einer   Auspufftemperatur von 400  C ist zu Ende   des Hubes im Kolben eine so hohe mittlere Temperatur anzunehmen, dass der   nachfolgende Dampfhub   mindestens mit einer Anfangstemperatur von 300  C entsprechend 60 Atm. einsetzt. Dieser Anfangsdruck ist grösser als der Verbrennungs- bzw. Verpuffungsdruck ober dem Kolben, so dass besonders bei Mehrzylindermaschinen die Kurbelwellenlager entlastet, daher die Reibungsverluste in den Hauptlagern selbst bei Vorhandensein eines schweren Polrades oder Schwungrades nahezu aufgehoben werden können. 



   Um auch den unteren Verlauf der Druckkurve über jenen der   Verbrennungsgase   zu heben, ist die   Auspuffheizung   im Aussenraum 36 des unteren Zylinderdeckels 31 vorgesehen. Eine Überhitzung des bereits ausgedehnten Dampfes kommt der allenfalls nachgeschalteten Abdampfturbine zugute. 



   Bei einer Viertaktmaschine ist die Arbeitsweise auf der Dampfseite jener bei der Dampfmaschine mit zweistufiger   Ausdehnung ähnlich.   Bei jenem Hub, bei dem ober dem Kolben Auspuff stattfindet, wird unter dem Kolben das eingespritzte Wasser infolge der noch   grossen verfügbaren Wärmemenge   sowie des   Wärmegefälles   bald nach dem Totpunkt zur Gänze verdampft,   d'lier   kleine Füllung und nachfolgende Überhitzung des Dampfes. Geht dagegen ober dem Kolben die Verdichtung vor sich, wird die gleiche eingespritzte Wassermenge einen längeren Teil der Hubzeit, wenn nicht die ganze, zum Ver- 
 EMI5.1 
 bedeutend abgenommen haben, ergibt sieh jetzt im selben Zylinder ein Niederdruckdiagramm mit grosser Füllung und gesättigtem,   unter Umständen sogar nassem   Dampf.

   Die vom Wasser durchflossenen Kühlräume und der untere Teil des Zylinders 6 ergeben eine vollständige   Dampfanlage für Hochdruck,   bei der jedoch der Kessel mit seinen Verlusten sowie die Steuerungsteile der Dampfmaschine wegfallen. 



   Der Arbeitsprozess auf der Dampfseite wird besonders wirksam dadurch verbessert, dass das in den Kessel, in diesem Fall also unmittelbar in den   Zylinder   geförderte Speisewasser durch Abfallwärme möglichst hoch erwärmt wird, was im vorliegenden Beispiel in den Kühlräumen   2,-H, 8, im Kühlraum   
 EMI5.2 
 Wärmemenge   zuzuführen,   indem das Einspritzwasser für den Zylinder sehon vorher an einer Stelle der Kühlwasserleitung, an der das Wasser noch weniger erwärmt ist, beispielsweise bei dem punktiert gezeichneten Dreiweghahn 58, abgezweigt wird. der zugleich eine   Veränderung der Wasserverteilung   auf den Wasserraum 5 und die Einspritzpumpe 40 gestattet.

   Die gleichfalls punktiert gezeichnete Ab- 
 EMI5.3 
 Dampfmaschine durch das Rohr 59 mit Dampf aus dem Wasserraum 5. für den Dauerbetrieb hingegen allenfalls auch ans dem Zylinder 6 durch die Auspuffleitung 11 gespeist werden, in welchem Falle der 
 EMI5.4 
 



  Bei der beschriebenen   Anordnung kann   die untere   Temperaturgrenze   des Prozesses durch entsprechende Wahl des Gegendruckes der Abdampfmaschine bzw. des Kondensators so weit heruntergedrückt werden, dass das   Schmieröl   völlig gesichert ist. 



   Der Umstand, dass die nicht geschmierten Teile des   Verbrennungsraumes. also   die   Innenfläche   des Zylinderdeckels   1 ; 3 und   allenfalls die obere   Fläche   des Kolbenbodens, ein hohe   Temperatur   aufweisen, 
 EMI5.5 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 
 aussen   zunächst   radial, dann gegen den Umfang der Platte 63 tangential abbiegen mehrere Nuten 6-5. Der erste Teil des eingespritzten Öls verdampft nun vermöge der   Wärmeaufnahmsfähigkeit   der Platte   63   sofort und verpufft mit der in der Mulde   64   befindlichen Luft. Nachdem der Spalt zwischen Platte   63   
 EMI6.2 
 von Luft und Öldampf fördernde kreisende Bewegung entsteht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Gas- oder Ölkraftmaschine   mit arbeitsleistender   Verdampfungskühlung,   dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungstemperatur durch Einfügen schlechter, die Wärme stauender Wärmeleiter   (20)   in die nicht geschmierten Wände des Verbrennungsraumes (Zylinderdeckel und allenfalls auch Kolbenboden) sowie durch Kühlung der sie stützenden Metallwände (22) mit durch Abfallwärme von geschmierten Maschinenteilen bereits vorgewärmtem Wasser oder einer andern   dampfbildenden Flüssigkeit gesteigert   wird, während auf der andern Seite des Kolbens   (71)

     an dessen zylindrischer   Mantelfläche   das an den wassergekühlten Wänden bereits überhitzte Wasser fein verteilt und durch die vom Kolbenboden und 
 EMI6.3 
 übergeleitet Wärme restlos in Dampf verwandelt wird, der, sich unter Arbeitsleistung   ausdehnend,   weitere vom Verbrennungsraum abzuleitende Wärmemengen durch die dicke, von einem schlechten Wärmeleiter   (57)   umgebene oder geheizte Zylinderwand   (6)   mittels der sich mit fortschreitendem Hub vergrössernden   Zylinderflächen   aufnimmt, wobei die Wärmeaufnahmsfähigkeit des Zylinders mit seinen   verstärken Flanschen   das Schmieröl vor der   schädlichen     Höchsttemperatur   schützt,

   worauf die völlige   Rückkühlung   in einer Abdampfmaschine oder unmittelbar in dem Kondensator (3) erfolgt, deren Gegendruck einer dem Schmieröl noch unschädlichen Temperatur angepasst wird.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Zylinder deckel (16) und allenfalls auch im Kolbenboden unter der dem Verbrennungsraum zugekehrten Oberfläche Kerne aus flachen, aus einem schlecht wärmeleitenden Stoff geringer Wärmeaufnahmsfähigkeit bestehenden Schichten ) eingebettet sind, die ein Anstauen der auf die Wand übertragenen Verbrennungswärme und somit ein rasches Erglühen der dünnen Metallschichte bewirken, dadurch die Verbrennungstemperatur steigern und bei Ölkraftmaschinen überdies ein sofortiges Verdampfen des auf die glühenden Flächen aufgespritzten vorgewärmten Treiböles bewirken.
    3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die porösen, im Gussstück verbleibenden Kerne (20) mit dem Aussenraum entweder durch die Öffnungen (21) der herausgenommenen Kernstützen oder durch nachträglich gebohrte Löcher zusammenhängen, die nach längerer Erhitzung des ganzen Gussstückes auf eine höhere als die höchste betriebsmässige Temperatur, also nach Verdünnung der in den Poren der Kerne enthaltenen Luft, zugeschweisst werden, so dass die weichen, glühenden Flächen selbst bei der höchsten betriebsmässigen Temperatur entgegen der Schwerkraft oder Massenträgheit fest an den Kernen (20) haften,
    die sich ihrerseits gegen die dahinterliegende gekühlte und daher feste Wand (22) abstützen.
    4. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der unten offene Mantel des Kolbens nach oben gegen den Kolbenboden hin kegelförmig erweitert ist (66, Fig. 2) und dass an diese Kegelfläche nächst dem Kolbenboden kurz vor Erreichung des unteren Totpunktes so viel in den vorher durchflossenen Kühlräumen überhitzten Kühlwassers, als durch die überschüssige Wärme bei der vorangehenden Verbrennung (Verpuffung) restlos verdampft werden kann, tangential eingespritzt wird, so dass das Wasser längs der Kegelfläche (66) durch die Fliehkraft sowie infolge der bis zum Tot- EMI6.4 der, durch die Fliehkraft an den Kolbenmantel gedrückt, erst bei der nachfolgenden beschleunigten Aufwärtsbewegung bis in eine tiefer gelegene Rinne (28)
    herabsinkt, um unter stetiger Verdampfung <Desc/Clms Page number 7> bei der nachfolgenden verzögeiten Kolbenbewegung durch die Massenträgheit wieder an seinen Ausgangs- punkt nächst dem Kolbenboden. also an jenen Teil gedrängt zu werden, der dein heissesten Teil des Kolbens zunächst liegt und auch den heissesten Teil der Zylindergleitfläche berührt.
    EMI7.1 breite, jedoch seichte Nuten und 29) herabfliessen und nachher wieder aufsteigen lassen und die somit das Wasser auch bei ortsbeweglichen Maschinen durch Zerteilung in sehr dünne Schichten zwingen, bis zur völligen Verdampfung an dem Kolbenmantel zu haften, die aber anderseits nicht das ganze Wasser EMI7.2 des hohlen Kolbens in dessen unterer Totlage ausfüllende untere Zylinderdeckel (.
    M) des doppeltwirkenden Zylinders eine Stopfbüchse mit langer, gut wärmeleitender Metallpackung und einen sie umgebenden Kühlmantel (33) enthält, dessen Kühlwasser die Reibungswärme der Stopfbüchse, ferner durch die Kolbenstange hindurch einen Teil der Kolbenwärme und schliesslich einen Teil jener Wärme EMI7.3 des Zylinderdeekels mitbringen.
    7. Maschine nach den Ansprüchen l bis 6. gekennzeichnet durch eine den oberen verstärkten Zylinderflansch teilende, daher infolge der Versteifung des Zylinders bis nahe an die Innenwand zu ver- EMI7.4 9. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von den Auspuffgasen erfüllten Raum (36) im Zylinderdeckel eine oder mehrere Pumpen für das Einspritzen des Kühl- EMI7.5 und damit der Höchstwert ihrer Fördermenge durch höheres oder tieferes Einschrauben des Pumpenzylinders (40) in dem Zylinderdeckel (31) auf ein beliebiges, der grössten Wärmeentwicklung ober dem Kolben entsprechendes Mass einstellbar ist.
    10. Masehine nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckwasser durch eine mittlere Bohrung im Tauchkolben (41) zu einem an dessen oberen Ende angebrachten Hahn (44) geleitet wird, dessen Hebel aus einem im rechten Winkel abgebogenen, an der Mündung mit einem Röllchen (46) versehenen Spritzrohr (. ) besteht, das durch einen abgeschrägten Anschlag des Maschinenkolbens (71), noch bevor dieser den Tauchkolben selbst berührt hat.
    gegen den im oberen Teil erweiterten (66) Kolbenmantel abgelenkt wird, so dass das nahezu tangential an den Kolbenmantel eingespritzte Wasser durch seine Fliehkraft in Verbindung mit der sich nach oben erweiternden Kegelfläche (66) sowie zufolge des Umstandes, dass sieh der Kolben noch in der Richtung der Schwerkraft nach abwärts bewegt, als kreisender Ring in der Ecke zwischen Kolbenboden und Kolbenmantel verbleibt, um bei der zuerst beschleunigten Aufwärtsbewegung des Kolbens (7]) zwischen diesem und dem Ring (25) EMI7.6 Abwärtsbewegung hingegen erst später, nachdem ein Teil des Zylinderinhaltes in die Saugleitung zurückgeflossen ist, abschliesst, indem der Bremskolben (48)
    bei langsamer Bewegung mehr Wasser durch EMI7.7 <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 selbsttätig angepasst wird.
    12. Maschine nach den Ansprüchen l und 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Masse des Bremskolbens aus einer oder mehreren auf den oberen Zapfen des Bremskolbens (48) aufgesteckten Scheiben (51) von etwas kleinerem Durchmesser als die Zylinderbohrung besteht, deren Kanten am Umfang verschieden stark abgerundet sind, also den Eintritt des Wassers verschiedenen Widerstand entgegensetzen, so dass durch Auswahl der obersten Platte und Wenden derselben die seitlich vorbeifliessende Wassermenge und durch Änderung der Scheibenzahl das Beharrungsvermögen des Bremskolbens verändert werden kann.
    13. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Brennöl gegen den mittleren Zapfen einerin der Kolbenmitte zwecks hoher Erhitzung möglichst wärmeisoliert befestigten Sehale (63) von hoher Wärmeaufnahmsfähigkeit mit an der Innenwand radial beginnenden, gegen die Aussenwand hin tangential gekrümmten Schlitzen (65) gespritzt wird, so dass, nachdem der obere Rand der Schale im oberen Totpunkt den Zylinderdeckel fast berührt, das schon in der Brennstoff düse vorgewärmte Brennöl zu Beginn der Einspritzung an der heissen Innenfläche der Schale sofort verdampft, mit der darin befindlichen Luft verpufft und, durch die gekrümmten Schlitze (6, ausströmend, die Luft im Verbrennungsraum in kreisende Bewegung versetzt,
    worauf der nachfolgende, in der Schale noch nicht verdampfende Brennstoff durch den mittleren Zapfen der Schale und die anschliessende stetig gekrümmte Bodenfläche in einem sehr flachen Kegel nach aufwärts gegen die heissesten, die Kerne (20) bedeckenden Flächen des Zylinderdeckels abgelenkt wird, wo er bei sinkendem Kolben auf einer grossen Fläche, also in dünner Schichte aufgetragen, rasch verdampft und verbrennt.
    14. Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 13, in Verbindung mit einer Dampfmaschine bekannter Anordnung für das Anlassen und die Umkehr der Drehrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Dampfmaschine durch ein Rohr (59) mit Dampf aus dem Kühlmantel (5) des Auspufftopfes (55) angelassen, nachher aber an die Auspuffleitung (11) des Zylinders der Brennkraftmaschine angeschlossen wird, wobei das zuerst durch ein Rohr (60) an einer kälteren Stelle vor dem Kühlmantel (5) des Auspufftopfes (65) entnommene, unter den Kolben (71) zu spritzende Wasser nach Umstellung eines Hahnes (58) zu beliebigen Teilen dem weniger heissen Jnhalt des an den Kühlmantel des Zylinderdeckels (15) angeschlossenen Rohres (54) oder dem heissesten Inhalt des Kühlmantels (6)
    des Auspufftopfes (J) entnommen wird, je nachdem, ob ein grosses Drehmoment der Dampfmaschine oder ein hoher Gesamtwirkungsgrad des Maschinensatzes benötigt wird.
AT114411D 1927-08-24 1927-08-24 Gas- oder Ölkraftmaschine mit arbeitsleistender Verdampfungskühlung. AT114411B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114411T 1927-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114411B true AT114411B (de) 1929-10-10

Family

ID=3628743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114411D AT114411B (de) 1927-08-24 1927-08-24 Gas- oder Ölkraftmaschine mit arbeitsleistender Verdampfungskühlung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114411B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
WO2007115769A2 (de) Kolbendampfmaschine mit interner flash-verdampfung des arbeitsmediums
DE102013215523B4 (de) Kraftmaschinensystem mit kolbensprühschmierung und wärmerohr
DE19909689B4 (de) Kolbenmotor mit kontinuierlicher Verbrennung
DE60016739T2 (de) Brennkraftmaschine
DE2654034A1 (de) Den brennraum einer brennkraftmaschine begrenzendes bauteil
DE2061762A1 (de) Kuhlsystem fur Verbrennungskraftma schinen
WO2006015584A1 (de) Leichtmetallkolben mit wärmerohren
DE1626401A1 (de) Hydraulische Freikolbenpumpeinrichtung
DE3739899A1 (de) Verbesserung des motorischen waermehaushaltes einer verbrennungskraftmaschine und dazugehoeriger zylinderkopf
WO1983002820A1 (fr) Dispositif de chauffage ou de refroidissement
DE4141051A1 (de) Brennkraftmaschine mit einer dampfturbinenanlage als leistungsgekoppelter zusatzeinrichtung
AT114411B (de) Gas- oder Ölkraftmaschine mit arbeitsleistender Verdampfungskühlung.
DE2349294A1 (de) Dampf- oder heisswassergenerator mit katalytischer verbrennung von kohlenwasserstoffen
DE1601818B2 (de) Schwenkkolben-brennkraftmaschine
DE531532C (de) Vereinigte Brennkraft- und Dampfkraftanlage
DE10055524A1 (de) Dampfmotor und Verfahren zum Betreiben von Dampfmotoren
DE60012585T2 (de) Zweitaktbrennkraftmaschine mit vergrössertem wirkungsgrad und niedrigem giftgasausstoss
DE632897C (de) Verfahren zur Erzeugung mechanischer Arbeit mit Hilfe der Ausdehnung von Fluessigkeiten
DE2942981A1 (de) Kreislauf der kuehlfluessigkeit in verbrennungsmotoren zur verbesserung des funktionierens nach dem kaltstart
DE1501063A1 (de) Kaeltemaschine
CH137549A (de) Brennkraftmaschine, bei der flüssiges Kühlmittel verdampft und Arbeit leistet.
AT144254B (de) Vorrichtung zum Betrieb von Arbeitszylindern mit verdichteter Luft.
CH136470A (de) Kühlvorrichtung am Maschinengehäuse von Drehkolbenverdichtern.
DE483478C (de) Drehschiebersteuerung fuer Viertaktmaschinen mit einer in demselben Zylinderblock angeordneten Pressluftpumpe
AT93819B (de) Verbrennungskraftmaschinen- und Drucklufterzeugungsanlage.