AT111552B - Aluminiumbronzen mit Mangangehalt. - Google Patents

Aluminiumbronzen mit Mangangehalt.

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  Aluminiumbronzen mit Mangangehalt. 



   Es ist bekannt, dass Aluminium-Mangan-Kupfer-Legierungen, insbesondere wenn sie noch weitere Zusätze, wie z. B. Nickel, Eisen u. a., enthalten, gute Warmfestigkeiten aufweisen. Bei steigendem Gehalt dieser Zusätze geht die Warmpressbarkeit dieser Legierungen verloren. Sie werden so hart und spröde, dass sie bei dem Versuch, sie zu pressen, entweder   zerbröckeln   oder sich wegen der grossen Härte der Legierung in der Wärme keine Stangen oder Rohre aus ihr pressen lassen. 



   Es wurde nun gefunden, dass durch einen bemessenen Zusatz von Zinn zu manganhaltigen Aluminiumbronzen mit oder ohne Zusätzen von Eisen und Nickel die Warmfestigkeit bedeutend erhöht werden kann, ohne dass   die Verarbeitbarkeit in der Wärme beeinträchtigt wird.   Diese Steigerung der Warmfestigkeit durch den Zinnzusatz ist um so bemerkenswerter, als im allgemeinen bei anderen Legierungen durch das niedrig schmelzende Zinn gerade das Gegenteil, nämlich eine Verringerung der Festigkeit in der Wärme beobachtet wird. 



   Die günstigsten Ergebnisse hinsichtlich der Warmpressbarkeit der Bronzen werden erzielt, wenn der Mangangehalt zwischen den Grenzen von 1 bis 6% in dem Masse erhöht wird, als der   Zinnzusatz   steigt. Auch die schädlichen Wirkungen des erhöhten   Eisen-und Nickelgehaltes   auf die Warmpressbarkeit der Bronzen können durch eine entsprechende Erhöhung des Mangangehaltes ausgeglichen werden. 



   Die Festigkeit der Legierung : 84% Kupfer, 9% Aluminium,   1% Mangan, 3% Nickel   und 3% Eisen beträgt bei   500  C = 35-7 lcjfnm2. Fügt   man zu dieser Legierung einen geringen Zusatz von 0'3% Zinn, so steigt die Festigkeit bei der angegebenen Temperatur auf ungefähr 40   /mm   und darüber. 



   Parallel mit der Erhöhung der Festigkeit in der Wärme läuft eine ausserordentliche Steigerung der 
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   Als besonders günstig für die   erfindungsgemässen   Legierungen wurden nachfolgende Zusammensetzungen ermittelt : 5 bis 9-5% Aluminium, 1 bis   6% Mangan, 0   bis   3% Niekel, 0'l   bis   3% Eisen, 0-01   bis 2% Zinn und Rest Kupfer. 



   Gute Resultate gab in diesem Zusammenhang insbesondere eine Legierung aus 84% Kupfer,   1'5%   Eisen,   5%   Mangan, 9% Aluminium und   0'5% Zinn.   



   Ferner haben die Legierungen gemäss der Erfindung, insbesondere solche mit Nickelzusatz, auch verhältnismässig gute   Lagermetalleigenschaften. Sie   können deshalb mit grossem Vorteil für Lagerschalen und Lagerbüchsen verwendet werden. Die Warmpressbarkeit der Legierungen ermöglicht eine besonders einfache und billige Herstellung solcher   Werkstücke,   z. B. aus Abschnitten von mittels Strangpresse hergestellten Rohren oder aus Stangen oder Profilabschnitten, denen die   gewünschte   endgültige Form, z. B. mittels Spindelpressen erteilt wird. 



     Natürlich   lassen sich die Legierungen gemäss der Erfindung auch als Gusslegierungen verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aluminiumbronzen mit Mangangehalt, insbesondere für Lagermetalle, gekennzeichnet durch den Zusatz von Zinn in den Grenzen von   0'01   bis   2%.   

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Claims (1)

  1. 2. Aluminiumbronzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schädliche Wirkung des Zinnzusatzes auf die Warmpressbarkeit der Aluminiumbronzen durch einen mit dem Zinnzusatz steigenden Manganzusatz von 1 bis 6% ausgeglichen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT111552D 1926-04-15 1927-04-04 Aluminiumbronzen mit Mangangehalt. AT111552B (de)

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