AT111412B - Reinigungsbehelf für Rasierapparate. - Google Patents

Reinigungsbehelf für Rasierapparate.

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AT111412B
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Richard Dr Grann
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Richard Dr Grann
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   Das Reinigen der Rasierapparate von anhaftender Seife und Haaren ist wegen der von den
Kämmen gebildeten Zellen äusserst lästig und zeitraubend, weil entweder jede einzelne von über zwei Dutzend Zellen gereinigt oder der ganze Kamm gespült und sodann getrocknet werden muss. Zweck der Erfindung ist, diese umständliche und zeitraubende Reinigung überflüssig zu machen, indem Verunreinigung entweder überhaupt oder wenigstens am Zellengrund und an der Unterseite des Kammkörpers vermieden und die Entfernung der in den Zellenräumen angesammelten Masse mit einem Griff   ermöglicht wird.   Dieser Zweck kann durch eine Einlage aus Zelluloid, Papier, Gummi, auch aus dichtem Gewebe oder irgendeinem andern für Feuchtigkeit wenigstens kurzzeitig undurchlässigem Material erreicht werden,

   die zwischen Kamm und Klinge gelegt wird und entweder sich der Form des Kammes vollkommen anschliesst, also auch die Zähne allseitig zur Gänze   umschliesst,   ebenso zum Teil auch den übrigen Kamm auf dessen Unterseite und Oberseite abdeckt oder aber die Zähne frei lässt, aber den Grund der Zellen und den übrigen   Kammkörper   so wie die eben erwähnte Einlage bedeckt. In beiden Fällen ist nach Gebrauch des Apparates und Wegnahme der Einlage, die meist aus geringwertigem Material bestehend, weggeworfen wird, der Kamm sofort wieder rein und benutzbar. Diese Einlagen werden, wenn sie aus starrem Material bestehen, in gebrauchsfertiger Form hergestellt, wenn sie jedoch biegsam sind, so können sie eine einfachere Gestalt, z.

   B. die eines im wesentlichen rechteckigen Blattes, gegebenenfalls mit einem trapezförmigen Ansatz besitzen und erst beim Aufbringen auf den Kamm durch einfaches Falten in die zur Verwendung geeignete Form gebracht werden. Letztere Ausführung bietet die Vorteile der einfachen Herstellung und raumsparenden Lagerung. 



   Die Zeichnung gibt mehrere Ausführungsformen der Erfindung wieder ; es stellen dar :
Fig.   l   den Aufriss und Fig. 2 den Grundriss einer den Kamm vollständig bedeckenden, um die 
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 eine Einlage aus biegsamem Material in ebenem Zustand vor dem Aufbringen und Falten ; Fig. 7 zeigt im Aufriss den mit dem Griff aus einem Stück hergestellten doppelseitigen Kamm eines Rasierapparates gebräuchlicher Form mit zwei verschiedenen Einlagen ; Fig. 8 zeigt den gleichen Kamm mit aufgesetztem   Druckstück   und Klinge mit fertiggeformten biegsamen Einlagen auf jeder Seite. Fig. 9 stellt einen Schnitt durch eine Anzahl von Einlagen dar, die in einer zur leichten Ingebrauchnahme geeigneten Weise an- 
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Kante zusammenhängen. 



   Die Einlage nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem   diinnen   Stück Zelluloid od. dgl., ist bei a genau den Zähnen des Apparates entsprechend geformt, die untere Seite b schliesst sich ganz der Unterseite des Kammes an, ebenso die Oberseite   c   und beide besitzen halbkreisförmige Ausschnitte für die Zapfen und Mittelschraube des die Klinge niederhaltenden Druckstückes ; an den Schmalseiten bei   d   und e kann die Einlage offen oder geschlossen sein ;   bei t wird   der Kamm eingeschoben. Die Einlage nach Fig. 3 und 4 hat an der Langseite a Öffnungen für den Durchtritt der Zähne, ist sonst aber genau so ausgebildet wie die vorgenannte. Diese Einlagen sind in der dargestellten Form gebrauchsfertig.

   Die Einlage nach
Fig. 5 und 6 besteht aus einem ebenen Blatt Papier, Gummi od. dgl. der dargestellten Form und wird erst beim Aufbringen auf den Kamm in die endgültige Form gebracht. a ist hier eine Reihe von Löchern für den Durchtritt der Zähne, der Teil   c   mit zwei Öffnungen g, g für die Zapfen und einer Öffnung oder 
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 seite des Kammes in eine schräge Lage gegen den Griff. Fig. 7 zeigt auf dem Kamm h eines Rasierapparates links eine Einlage der in Fig. 3 und 4 dargestellten Art aufgeschoben, rechts eine solche nach Art der Fig. 5 und 6 noch in ebenem Zustand vor der Faltung.

   Diese Einlage wird dann durch Falten in die in Fig. 8 dargestellte Form gebracht, wo zwei gleiche Einlagen auf einem Kamm mit aufgelegter Klinge i und aufgesetztem Druckstüek   i   ersichtlich sind ; der untere Teil b hängt dabei schräg gegen den Griff. 



   Zur zweckmässigen Vorbereitung für den Gebrauch werden die Einlagen in grösserer Zahl nach Art der Fig. 5 und 6 in gefalteten Bogen oder langen Streifen ausgestanzt und in einem Stoss übereinanderliegend angeordnet. Die Ingebrauchnahme wird erleichtert durch eine Packung nach der in Fig. 9 im Schnitt dargestellten Art, bei der in an sich bekannter Weise eine Anzahl von Einlagen   m   wechselseitig ineinandergefaltet in einem Behälter n sich befindet und aus einem Schlitz o desselben einzeln entnommen werden kann, indem beim Herausziehen einer zum Teil aus dem Schlitz o ragenden Einlage m die nächste durch Reibung teilweise mitgenommen und für die nächste Entnahme in ähnlicher Lage wie die eben entnommene bereitgestellt wird.

   Da manche Rasierapparate Klingen mit beiderseitiger Schneide und dementsprechend einen doppelseitigen Kamm besitzen, ist oft der gleichzeitige Gebrauch zweier Einlagen notwendig. Dies wird erleichtert, wenn Einlagen nach Art der Fig. 5 und 6 paarweise, zweckmässig an einer der Langseite zusammenhängend, vorbereitet sind, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Solche Einlagenpaare können sowohl bei der Anordnung in einem Stoss oder Block als auch in Streifen durch Vorbereitung der Trennstellen nach jeder zweiten Einlage und auch bei der Packung nach Fig. 9 Anwendung finden. Unmittelbar vor Gebrauch werden die beiden Einlagen an der eingeritzten oder zum Teil durchschnittenen Kante p voneinander getrennt. 



   Nach Gebrauch des   Apparates werden Druokstüek   und Klinge in der   üblichen   Weise entfernt und sodann die Einlagen an dem oberen unter der Klinge angedrückt gewesenen, rein gebliebenen Teil gefasst, unter teilweisem Aufbiegen mit den anhaftenden Verunreinigungen von den Kämmen abgestreift und entfernt, worauf die Kämme und die Zellen vollkommen rein zurückbleiben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Reinigungsbehelf für   Rasierapparate, dadurch gekennzeichnet,   dass zwischen Klinge und Kamm eine Einhge gelegt ist, die sowohl die Zähne des Kammes als auch den Grund der   Lücken   und zum Teil den übrigen Kamm auf seiner Ober-und Unterseite bedeckt, so dass nach Wegnahme der Einlage der Kamm sofort wieder rein und benutzbar ist (Fig. 1 und 2).

Claims (1)

  1. 2. Reinigungsbehelf nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Klinge und Kamm eine Einlage gelegt ist, die Öffnungen zum Durchtritt der Zähne des Kammes hat (Fig. 3 und 4).
    3. Reinigungsbehelf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus starrem Material, z. B. Zelluloid-u. dgl., besteht und ohne Formänderung auf den Kamm gebracht ist.
    4. Reinigungsbehelf nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage aus bieg- samem Material, z. B. Papier u. dgl., besteht, so dass sie erst bei der Aufbringung auf den Kamm in die endgültige Form. gebracht wird.
    5. Reinigungsbehelf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Einlagen paarweise zusammenhängen und erst unmittelbar vor dem Aufbringen auf den Kamm getrennt werden (Fig. 10)...
AT111412D 1927-04-11 1927-04-11 Reinigungsbehelf für Rasierapparate. AT111412B (de)

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