AT110752B - Vorrichtung zum Verdampfen schwerer Kohlenwasserstoffe. - Google Patents

Vorrichtung zum Verdampfen schwerer Kohlenwasserstoffe.

Info

Publication number
AT110752B
AT110752B AT110752DA AT110752B AT 110752 B AT110752 B AT 110752B AT 110752D A AT110752D A AT 110752DA AT 110752 B AT110752 B AT 110752B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
exhaust gases
gases
heating
catalytic
metal
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Brevets Catalex Soc D
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brevets Catalex Soc D filed Critical Brevets Catalex Soc D
Application granted granted Critical
Publication of AT110752B publication Critical patent/AT110752B/de

Links

Landscapes

  • Exhaust Gas After Treatment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Verdampfen schwerer Kohlenwasserstoffe. 



    Es sind bereits Mittel für die katalytische Aufspaltung von schweren Treibölen vorgeschlagen worden, doch hat man dabei nicht berücksichtigt, dass im Augenblick der Zersetzung sehr leichte Gase Entstehen, die bei ihrem Eintritt in den Verbrennungsraum der Kraftmaschine wegen ihrer hohen Entzündlichkeit Vorzündungen hervorrufen. Auch wurde festgestellt, dass bei Verwendung des Abgases zur Erwärmung der Vorrichtung die Temperatur der Abgase bei geringen Drehzahlen bzw. beim Leerlauf des Motors nicht genügt, um den Katalysator auf die zur Zersetzung der Kohlenwasserstoffe nötige Temperatur zu bringen. 



  Gemäss der Erfindung werden die eben erwähnten Nachteile dadurch vermieden, dass das durch katalytische Aufspaltung entstandene Gemisch von sehr leichten und leicht entzündlichen Gasen mit ungesättigten kohlenstoffreichen Kohlenwasserstoffen zwecks Vermeidung von Friihziindungen einer starken Durchwirbelung, z. B. dadurch unterworfen wird, dass man ein Gemisch von Luft und Schwer- ölen durch ein Rohrbündel schickt, in dessen Röhren je eine schraubenförmig gewundene oder sonstwie ausgebildete Stange die Gase des Gemisches zwingt, innerhalb eines jeden Rohres auf einem gewundenen Wege zu strömen, wobei das Gemisch in das Rohrbündel der von Abgasen geheizten Vorrichtung durch eine Schnecke ein-und durch eine ähnliche, am entgegengesetzten Ende angeordnete Schnecke austritt. 



  Die Zeichnung stellt beispielsweise Ausführungen des Erfindungsgegenstandes dar. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Vorrichtung. Fig. 3 ist ein Längsschnitt und Fig. 4 ein Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform. Die Fig. 5 und 6 stellen schematische Längsschnitte einer weiteren Ausführungsmöglichkeit dar. 



  Gemäss Fig. 1 und 2 gelangen die Gase in die vorgewärmte Vorrichtung durch eine Schnecke a. 



  Im mittleren Teil der Vorrichtung ist ein Rohrbiindel b vorgesehen, das aussen durch die Abgase geheizt wird. In den einzelnen Rohren ist je eine beispielsweise schraubenförmig gewundene durchgehende Stange b' angeordnet. Diese Stangen b'bestehen vorzugsweise aus einem Metall, dessen katalysierende Wirkung die Zersetzung günstig beeinflusst und sind mit dem Körper der Vorrichtung selbst fest verbunden. Diese Anordnung hat den Zweck, das einströmende Mittel zu zerteilen und die einzelnen noch nicht verdampften bzw. zersetzten flüssigen Teilchen und Körperchen gegen die Wände anprallen zu lassen. Die aus dem Rohrbündel strömenden Gase gelangen in die Mitte einer zweiten Schnecke a'und verlassen endlich die Vorrichtung, nachdem sie ein kräftiges Verwirbeln und eine innige Durchmischung erfahren haben. 



  Statt schraubenförmig gewundener Stangen kann man auch Rohre verwenden, durch welche die Abgase strömen ; hiedurch wird der ringförmige für das Durchströmen der zu katalysierenden Gase freibleibende Raum von innen und aussen geheizt. 



  Hiebei ist zu bemerken, dass die ganze Vorrichtung vorzugsweise aus einem katalytischen Metall von möglichst hoher Wirkung bestehen soll, das entweder durch die Abgase oder auf andere Weise gleichmässig erhitzt wird. 



  Gemäss den Fig. 3 und 4, die ein abgeändertes Ausführungsbeispiel darstellen, sind die Schnecken a, a'durch eine Schraube ersetzt und die Abgase treten bei f tangential ein, damit die Gasmasse eine kreisende Bewegung erhält und gleichzeitig eine grosse Kontaktfläche mit den erhitzten, vorzugsweise aus katalytischem Metall bestehenden Wänden geschaffen wird. Diese Schrauben können mit einem inneren oder   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und-2, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizung gleichzeitig durch die Abgase und durch eine beliebige unmittelbare oder mittelbare äussere Heizung erfolgt, wobei die Abgase dem Kreislauf entzogen werden können, wenn deren Temperatur unter diejenige der äusseren Heizung sinkt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine ein-oder mehrgängige, zur Fortleitung der zu katalysierenden Gase dienende Schraube, deren Durchgangsquerschnitt konstant oder veränderlich sein kann, in welche die Gase tangential ein-und austreten, wobei diese Schraube sich innerhalb eines Gehäuses befindet, das durch zwei konzentrische, aus katalytischem Metall bestehende Rohre gebildet und von den Abgasen umgeben und erhitzt sein kann und in der Schraube ein aus katlytischem Metall bestehendes Rohrbündel angeordnet ist, dessen Rohre von den Abgasen durchströmt werden, während der mittlere Teil mit einem Halter für eine stromdurchflossene Widerstandswicklung für eine zusätzliche elcktische Heizung versehen ist,
    die entweder durch unmittelbare Berührung mit den zu katalysierenden Gasen oder vorzugsweise dadurch wirkt, dass eine aus katalytischem Metall bestehende, zwischen dem Widerstand und den zu katalysierenden Gasen eingeschaltete Scheidewand erhitzt wird, die durch das mittlere Rohr selbst gebildet werden kann.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Hilfswärmequelle ausser der Heizung durch die Abgase ein Brenner verwendet wird, dessen Flamme und die entwickelten Gase durch ein inneres Rohr geführt werden und sich alsdann mit den den verwendeten Katalysator heizenden Abgasen vermischen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass als äussere Wärmequelle ausser den Abgasen eine beliebige Flüssigkeit mit oder ohne Druck verwendet wird, die den Katalysator vollständig umgibt und entweder ausschliesslich von den Abgasen oder von einer sonstigen mit der ersten vereinigten Wärmequelle erhitzt und entweder durch Thermosyphonwirkung oder in anderer Weise im Umlauf gesetzt wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem der Katalyse unterworfenen Gemisch enthaltene Luftmenge genau auf diejenige Menge beschränkt wird, die nötig ist, um die Zerstäubung und die Oxydierung des aus den schweren pflanzlichen, tierischen oder Mineral- ölen befreiten Kohlenstoffes zu erhalten, um zu vermeiden, dass die Katalysiervorrichtung zu weit abgekühlt wird, wobei die für die Explosion nötige Verbrennungsluft nachträglich entweder innerhalb oder beim Austritt aus der Vorrichtung im warmen oder kalten Zustand und in fester oder einstellbarer Weise zugesetzt wird.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgase beim Betrieb des Motors mit geringer Geschwindigkeit oder beim Leerlauf durch eine beliebige äussere Wärmequelle vorgewärmt werden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Katalysiervorrichtung in inniger Berührung mit dem Metallkörper des Gehäuses unter Aussparung der für den Durchgang der Abgase nötigen Räume angeordnet ist, wobei die Vereinigung der Metallmassen von Gehäuse und Katalysiervorrichtung den Zweck hat, einen bei den Schwankungen in der Geschwindigkeit des betreffenden Motors unerlässlichen Wärmespeicher zu bilden, wobei die erforderliche Masse dadurch erhalten wird, dass die Wände an beliebiger Stelle stärker gehalten werden, als dies für die mechanische Festigkeit erforderlich ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet durch die Anordnung einer porösen, aufnahmefähigen, vorzugsweise aus Drahtgeflecht oder Metallfeilspänen, z. B. Rotkupfer bestehenden Masse, die den Zweck hat, die überschüssigen nicht verdampften, flüssigen Teilchen zurückzuhalten, um sie nachträglich zu verdampfen und der Katalyse zu unterwerfen, wobei diese Vorrichtung, die an beliebiger Stelle in der Katalysiervorrichtung angeordnet oder auf dem ganzen Weg der zu katalysierenden EMI3.1
AT110752D 1926-01-27 1927-01-25 Vorrichtung zum Verdampfen schwerer Kohlenwasserstoffe. AT110752B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR110752X 1926-01-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT110752B true AT110752B (de) 1928-10-10

Family

ID=8872510

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT110752D AT110752B (de) 1926-01-27 1927-01-25 Vorrichtung zum Verdampfen schwerer Kohlenwasserstoffe.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT110752B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2059053A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Maschinenabgasen
DE2320838C3 (de) Verfahren und Konverter zur katalytischen Abgasentgiftung
DE2103008B2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines gasförmigen Brennstoffes
DE2042364B2 (de) Gasbrennereinrichtung
DE1643811A1 (de) Verfahren und Anlage zur Durchfuehrung von Pyrolysereaktionen
DE3920159A1 (de) Beheizung eines kraftfahrzeuges durch einen katalysator mit waermetauscher
DE3135568A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von dispersionen
DE2210773A1 (de) Verfahren zum Verbrennen von Schwefel und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT110752B (de) Vorrichtung zum Verdampfen schwerer Kohlenwasserstoffe.
DE2241891C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung von bei der Reinigung von Koksofengasen anfallenden Ammoniakschwaden
DE7016886U (de) Vorrichtung fuer die katalytische umwandlung von kohlenwasserstoffgasen.
DE2024034C3 (de) Nachverbrennungsvorrichtung für Abgase
DE1960754C2 (de) Brenner für gasförmige Brennstoffe
DE1476633C3 (de) Abgasreinigungsvorrichtung für Brennkraftmaschinen
DE96297C (de)
DE595147C (de) Vorschubrost
DE2102370C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung und Kühlung eines Wasserstoff und Kohlenmonoxid enthaltenden Gasgemisches
DE1085634B (de) Verfahren zur indirekten Erhitzung eines durch eine Leitung gefuehrten Mediums
DE1143492B (de) Verfahren zur stufenweisen Konzentration von Schwefelsaeure
DE2600263A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum zerlegen von ammoniakgas
DE2202291C3 (de) Einrichtung zum thermischen Aufbereiten flüssigen, insbesondere monergolen, Treibstoffs
DE1557116B2 (de) Verfahren zum Entfernen von Staub aus Abgasen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
AT82269B (de) Beleuchtungsanlage für schwerflüchtige, flüssige Kohlenwasserstoffe.
WO1990000925A1 (de) Kombiniertes vorwärm- und filtergerät, insbesondere für einen kraftfahrzeugmotor
AT127440B (de) Vereinigte Gas- und Dampfturbine.