AT10976B - Rauchverzehrende Feuerung. - Google Patents

Rauchverzehrende Feuerung.

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AT10976B
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August Hermann Lipffert
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August Hermann Lipffert
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei der Feuerung nach vorliegender Erfindung wird der Rost nicht gleichmässig hoch, sondern von der im Gewölbe angebrachten Beschickungsöffnung nach den Wänden abfallend durch freies, ununterbrochenes Einfallen der Kohlen mit einem   kegelförmigen   Haufen derart beschickt, dass die Spitze desselben das Gewölbe nicht erreicht.

   Die Beschickung erfolgt aus Fülltrichtern durch über der Feuerung liegende Schrauben ohne Ende, deren Gang sich dem jeweiligen Betriebe entsprechend leicht regeln lässt, damit der Brennstoff ununter- brochen auf die Spitze des kegelförmigen Haufens fällt, von da aus auf der Kegeloberfläche selbsttätig abrollt und die ganze Rostfläche, ohne dass der Brennstoff auf derselben ver- schoben wird, bedeckt, was sich je nach der Rostform und nach dem Verhältnis der Höhe des Feuerraumes zur Länge und Breite des Rostes durch eine oder mehrere Schrauben erreichen lässt. 



   Die bekannten Feuerungen, welchen der Brennstoff gleichfalls von oben, aber durch
Füllschächte in Haufen unmittelbar zugeführt wird, haben den Nachteil, dass das selbst- tätige Nachrollen der Kohlen im Füllschachte, besonders bei Verwendung von Steinkohlen, durch Versetzen oder Zusammenbacken mancherlei Störungen unterworfen ist. Wird. z. B. das   Naelirollen iin Füllschachte   durch irgendwelche Ursache unterbrochen, dann wird der
Rost ungenügend belegt und es tritt zu viel Verbrennungsluft in die Feuerung, wodurch die Nntzwirkung bedeutend vermindert wird. Veranlasst man nun das Nachrollen der
Kohlen durch Schüreisen, dann gelangt der Brennstoff schubweise auf den Rost und eine starke   Rauch-und Russentwickelung   ist unvermeidlich.

   Als weiterer und grösster Nachteil ist anzuführen, dass die   Schütthöhe   der Kohlen durch die untere Kante des Füllschachtes gegeben ist und nicht geregelt worden kann. Soll der Brennstoff aber vorteilhaft aus- genutzt werden, so muss bei veränderlichem Betriebe und bei Verwendung verschiedener liohlensorten für eine   veränderliche Schütthöhe gesorgt worden.,   Endlich tritt noch der Nachteil auf, dass die Kohlen im Füllschacht nur sehr unvollkommen vergasen, denn der   Kohlenhaufen   verliert durch den Füllschacht an Oberfläche und muss der Rost für eine gewisse Kohlenmonge entsprechend grösser angelegt werden. 



   Durch die regelbare Beschickung und das freie Einfallen der Kohlen gemäss vor- liegender Erfindung worden die genannten Nachteile der Schüttfeuerungen beseitigt. Die   Vergasung dei Kohlen erfolgt   sehr schnell, weil nicht nur die Oberfläche des Kohlen- haufens, sondern auch der frei einfallende Brennstoff mit der heissen überschüssigen Ver-   brennungsluft,   welche an den Wänden der Feuerung mit den hellen Flammen eintritt, in steter Berührung bleibt. Ferner wird der in den hellen Flammen enthaltene Luftüberschuss durch die aus dem   Kohlenkegl'1 ent, weichenden   Gase ausgenutzt. Die Feuerung ist regelrecht beschickt, wenn nach kürzerer Betriebszeit der Feuerraum mit einer glänzend weissen
Flamme angefüllt ist.

   Die Entwickelung von kurzen Flammen beweist, dass zu wenig und die Entwickelung von trüben Flammen, dass zu viel Kohle   zugeführt   wird. Durch die kegelförmige Beschickung findet die Luftzuführung auf einer   verhältnismässig   kleinen Rost- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch die in den Fig. 1 und 2 dargestellte   Beschickungsvorrichtung wird eie     Feuerung mit, rechteckigem Rost beschickt, dessen Länge das Doppelte der Breite betragen kann. Die Öffnungen a im Gewölbe sind derart angeordnet, dass die zwei Schrauben b, die   gleiche Brennstoffmengen aus den Fülltrichtern c fördern, den Rost je zur Hälfte mit einem Kegelabschnitt   i,   der sich je nach der Länge des Rostes zum vollen Kegel ausbildet, beschicken. Kleine rechteckige   Rostflächen   lassen    sich-mit-einer   Schraube beschicken. 



  Nach Fig. 3 und 4 wird eine   Dampfkesselfeuemng   durch die Schraube b aus dem Falltrichter c beschickt, welcher sich ausserhalb des Kesselhauses befindet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH ; Eine Feuerung, bei welcher der Brennstoff aus einem oder mehreren Fülltrichtern (c) durch Schrauben ohne Ende (b) den in dem Gewölbe angeordneten Kanälen (a) so zugeführt wird, dass er die ganze Rostfläche mit kegelförmigen Haufen (d) bedeckt, deren Spitze das Gewölbe nicht erreicht, damit sowohl die Kegelobernächen als auch die ununterbrochen frei einfallenden Brennstoffmengen der Verbrennungsluft stetig ausgesetzt bleiben. EMI2.1
AT10976D 1899-08-04 1901-10-25 Rauchverzehrende Feuerung. AT10976B (de)

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