<Desc/Clms Page number 1>
Falttopf.
Gegenstand der Erfindung ist ein Falttopf, der im wesentlichen aus einem vorzugsweise zusammen- legbaren Gestell besteht, in das ein becken-oder topfförmiges Gefäss aus wasserdichtem Papier, Pappe, papierähnlichen Massen od. dgl. leicht auswechselbar eingesetzt ist. Das billige und leicht auswechselbare Papiergefäss ermöglicht eine nur einmalige Benutzung, nach welcher es als wertlos weggeworfen werden kann. Durch die leichte Zusammenlegbarkeit des Papiergefässes ist man anderseits in der Lage, eine grosse
EMI1.1
zusammenlegbarer Konstruktion des Gestelles selbst der Falttopf mit Ersatzgefässen leicht überallhin mitgeführt werden kann.
Der Falttopf wird daher mit grossem Vorteil bei Reisen, Autotouren, in Hotels und insbesondere in Gegenden mit mangelhaften hygienischen Anlagen verwendet und ist im besondo n zum Gebrauche für Kinder geeignet. Infolge seiner ausserordentlich hygienischen Eigenschaften eignet er sich auch für Krankenanstalten, Kinderheime u. dgl., wobei je nach dem Veiwendungszweck als Waschbecken oder Nachtstuhl ein becken- oder topfförmiges Papiergefäss in das Gestell eingesetzt wird.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung sind in der Zeichnung Ausf'ührungsbeispiele des Falttopfes
EMI1.2
sicht, Fig. 3 einen Falttopf mit nicht zusammenlegbarem Gestell im Aufriss, Fig. 4 und 5 ein Detail des zusammenlegbaren Gestelles gemäss Fig. 1.
Das Gestell des Falttopfes weist erfindungsgemäss an seinem oberen Ende eine ringförmige Platte
EMI1.3
menschlichen Körper dient. Die Sitzplatte besitzt Stützen von geeigneter Länge, die entweder ducat auf dem Boden oder auf einer geeigneten Grundplatte aufruhen.
Die Ausführungsform des Topfes gemäss Fig. 1 und 2 zeigt ein zusammenlegbares Gestell, welches einer Sitzplatte 1 und einer Grundplatte 2 besteht. Die Sitzplatte 1 besitzt Füsse 3, 4, die durch Scharniere 5, 6 zu-und aufgeklappt werden können. Die Grundplatte 2 weist ebensolche Füsse 7, 8 mit
EMI1.4
zusammengelegt und die Stützen. 3, 4 liegen, wie Fig. 5 zeigt, in umgeklapptem Zustande in dem halb- kreisförmigen Ausschnitt übereinander.
Die Platten des Gestelles bestehen zweckmässig aus Holz, die Stützen oder Füsse aus Metallrohren.
Selbstverständlich kann für den Falttopf gemäss der Erfindung auch jede andere geeignete Ausführungsform eines zusammenlegbaren Gestelles Verwendung finden.
Für Krankenanstalten, Kinderheime, Hotels od. dgl. Betriebe, bei denen nicht die Zusammen- l cgbarkeit des Gestelles, sondern der hygienische Vorteil des auswechselbaren Papiergefässes hauptsächlich
EMI1.5
<Desc/Clms Page number 2>
durch Vergrösserung ihres Umfanges als Schutzplatte für den Boden ausgebildet sein, oder auch zur Gänze wegfallen.
Die zum Einsetzen in das Gestell verwendeten Gefässe aus Papier, Pappe, papierähnlichen Massen
EMI2.1
portablen Falttopf gemäss Fig. 1 werden mit Vorteil Papiergefässe verwendet, die zum Zwecke des flachen Zusammenlegens eine geeignete Faltung aufweisen. Das in Fig. 1 in das Gestell eingesetzte Papiergefäss 21 zeigt eine lampionähnliche Faltung, besitzt an seinem oberen Rande einen flanschenförmigen Ansatz 22 mit Bördelung 23 und liegt mit diesem Ansatz auf der Platte 1 auf. Statt der lampionähmichen Faltung kann auch irgend eine andere geeignete Faltungsweise, z. B. wie bei den üblichen zusammenfaltbaren Papiersäcken, verwendet werden.
Das Gefäss kann überdies zum Zwecke des leichteren Herausheben mit geeigneten Ansätzen, Henkeln od. dgl. versehen sein.
Für das nicht zusammenlegbare Gestell gemäss Fig. 3 können ebenfalls nicht zusammenlegbare Papiergefässe einfachster Form 24 Verwendung finden, die an ihrem oberen Rande nur einen einfachen ringförmigen Ansatz 25 besitzen.
Durch die vorliegende Erfindung ist man in der Lage, bei jedesmaliger Benutzung ein hygienisch einwandfreies Gefäss verwenden zu können. Anderseits gestattet die zusammenlegbare Konstruktion des Gestells und die Möglichkeit, eine grosse Anzahl zusammengelegter Papiergefässe in Vorrat zu halten, die Transportierung des Falttopfes samt Vorratsgefässen in einem verhältnismässig geringen Raume, z. B. in einer Tasche od. dgl., so dass man die grossen hygienischen Vorzüge des Falttopfes gerade auf Reisen und in Gegenden mit schlechten sanitären Anlagen, insbesondere für Kinder und Kranke mit grossem Vorteil ausnutzen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Falttopf, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem vorzugsweise zusammenlegbaren Gestell besteht, in das ein becken- oder topfförmiges Gefäss aus wasserdichtem Papier, Pappe, papierähnlichen
Massen od. dgl. leicht auswechselbar eingesetzt ist.