AT106137B - Hohlseil für Hochspannungsfreileitungen. - Google Patents

Hohlseil für Hochspannungsfreileitungen.

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AT106137B
AT106137B AT106137DA AT106137B AT 106137 B AT106137 B AT 106137B AT 106137D A AT106137D A AT 106137DA AT 106137 B AT106137 B AT 106137B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Hohlseile für Hochspannungsfreileitungen wurden bisher als Verhundhohlseile hergestellt, indem ein Mantel aus einem Metalle hoher Leitfähigkeit, wie Kupfer oder Aluminium, um einen Kern ans einen)   Metal'e hoher Zugfestigkeit,   wie Eisen oder Stahl, verseilt wurde. Diese Anordnung wurde getroffen. weil man annahm, dass das Metall hoher Leitfähigkeit nicht die 
 EMI1.2 
   aufzunehmen.   Die Trag-und Leitungsdrähte wurden in zwei in entgegengesetzter Richtung   umeinander   verseilten Lagen angeordnet, um den Drall der   Verseillagen möglichst gegeneinander   
 EMI1.3 
 dienten Einlagen aus Jute od. dgl. oder eine Drahtschraube. die wie die   Tragdrähte   aus Eisen oder Stahldraht bestand. 



   Bei diesen bekanuten Verbundhohlseilen musste der Querschnitt der Leitungsdrähte zwecks Erzielung der erforderlichen hohen Leitfähigkeit des   Hohkedes ziemlich gross   gewählt werden. 



  Auch der Querschnitt der Tragdrähte musste verhältnismässig gross   gewählt   werden, damit die Drähte die innere   Kreislage   vollständig ausfüllen. Dadurch wurden diese Drähte aber dicker als notwendig war, um die erforderliche Zugfestigkeit zu erreichen, und damit das ganze Seil schwer und teuer. Ein weiterer Nachteil war, dass durch die Berührung der verschiedenartigen Metalle leicht Anfressungen infolge elektrolytischer Vorgänge entstanden, die durch Verzinken oder sonstiges Überziehen der Drähte nur schlecht verhindert werden können, da diese Überzüge leicht verletzt werden. 



   Nach der Erfindung wird zur Vermeidung   dieser Übelstände   bei Hohlleitern vom Ver-   bundseile abgegangen   und beide Drahtlagen aus einem einheitlichen Metalle hergestellt, das   gleichzeitig genugende   Zugfestigkeit und   genügende Leitfähigkeit   besitzt. Als geeignetes Metall kommen heispielsweise Kupferlegierungen, wie Bronze oder Hartkupfer in Frage. Die Drähte beider Verseillagen können dann erheblich schwächer gewählt werden, da beide Lagen sowohl leiten wie tragen.   Anfressungen   wie auch   Magnetisieruugsverluste   kommen nicht mehr vor. Das ganze Seil wird einfacher, leichter und billiger.

   Die Einzeldrähte beider Lagen, vorzugsweise aber diejenigen der äusseren Lage, erhalten   @ingstückähnlichen Querschnitt,   damit der Leiter eine glatte Oberfläche erhält und Strahlungsverluste nach Möglichkeit vermieden werden. 



   Falls eine Drahtschraube als   Stützkern   für das Tragen des Gewölbes verwendet wird, wird diese zweckmässig aus dem gleichen Metalle wie die Drähte, Bronze oder Hartkupfer, hergestellt. 



   Die Zeichnung zeigt den erfindungsgemässen Hohlleiter im Querschnitt.   M und b sind   die beiden Drahtlagen aus   ringstückähnlichen     Einzeldrähten,   c ist die Drahtspirale. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 einheitlichen Metalle bestehen, das genügende Zugfestigkeit und Leitfähigkeit besitzt.
    2. Hohlseil nach Anspruch 1, @dadurch gekennzeichnet, dass beide Lagen aus Kupferlegierungen wie Bronze oder aus Hartkupfer bestehen. EMI2.2
AT106137D 1924-10-20 1925-02-09 Hohlseil für Hochspannungsfreileitungen. AT106137B (de)

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