AT105870B - Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten leck gewordener Kühlerrohre. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten leck gewordener Kühlerrohre.

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AT105870B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten leck gewordener   Kühlerrohre.   



     Biftxr   hat man leeke Kühlerrohre von Explosionskraftmaschinen durch Einziehen eines der Kühlertiefe entsprechend abgelängten Röhrchens repariert, das an beiden Enden verlötet wurde. Dieser Vorgang   @rfordert nicht nur geraume   Zeit, sondern auch in der Regel den   Ausbatl des Kiihlers   und bedingt daher eine oft langdauernde   Ausserdienststetlung   des Fahrzeuges. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum raschen Abdiehten lecker Kühlerrohre, wodurch es   ermöglicht   wird, ohne Ausbau des Kühlers und in wenigen   Minuten leck   gewordene Kühlerrohre von Explosionskraftmaschinen abzudichten. 



   Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt die 
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   (t-b   der Fig. 1 in vergrössertem Massstabe, in der Richtung des   Pfeiles P2 gesrhen.   Fig. 3 zeigt die Vorrichtung für   Kühierrohre   mit   quadratischen : Querschnitt.   Die Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach c-d bzw.   e-fin   der Richtung der Pfeile p4 und p5 gesehen in   vergrössertem     Massstab.   Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform. 



   Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einer Spindel 1, die an ihrem   linken   Ende mit Aussengewinde 2 versehen ist, in das die Mutter 3 mit ihrem Innengewinde eingreift. 
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 Kegelstumpf 5 über und wird durch einen zylindrischen Bund 6   abgeschlossen. Die beiden Kegeistumpfe   kehren die kleineren Basisflächen gegeneinander. 



   Die Einrichtung wird in folgender Weise verwendet : In das leeke   Kühlerrohr   7 wird ein der Kühlertiefe entsprechend abgelängtes Röhrchen   8   eingeschoben, dessen Aussenmantel an beiden Enden über 
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 des   Einsehubröhrehens   die Spindel 1   eingesehoben,   bis ihr Kegelstumpf 5 sieh gegen die Innenwand des   Röhrchens   8 anlegt und hierauf die Mutter 3 auf das aus dem linken Ende des   Einschubröhrchens   vorstehende, mit Gewinde 2 versehene Ende der Spindel 1 mittels des Handgriffes 10 aufgefädelt, bis 
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 nun die Mutter 3 mit entsprechender, durch den Hebelarm 10 leicht zu erzielender Kraftanwendung in der Richtung des Pfeiles p,

   so werden beide Kegelstumpfe   4   und   o   in die Enden des   Einschubröhrchens   hineingezogen, treiben diese Enden auf und pressen dabei die am Aussenmantel des   Einschubröhrehens   klebende Gummimanschet. te fest gegen den Innenmantel des leck gewordenen Kühlerröhrchens, so dass eine ausserordentlich gute Abdichtung der Enden   des Einschnbröhrchens erzielt   wird. 



   Es ist klar, dass die Form der gemäss Fig. 1 als Kegelstumpf ausgebildeten Dorne, die das Auftreiben der Enden des   Einschubröhrchens besorgen,   dem Querschnitt der bei der betreffenden Kühlertiefe verwendeten Kühlerrohre angepasst sein muss. 



   So zeigt Fig. 3 die Vorrichtung in ihrer Ausbildung für die Reparatur lecker   Kiihlerrolice   von   quadratischem   Querschnitt. Mit 1 ist wieder die mit Aussengewinde 2 versehene Spindel bezeichnet. 



  Mit 11 ist ein schlanker Dorn von der Form eines quadratischen Pyramidenstumpfes bezeichnet, der mit einer abgesetzten   Grundplatte   aus einem Stück besteht. Dorn und Grundplatte weisen eine zentrale, die Gewindespindel mit etwas Spiel   umschliessende   Bohrung auf. Die abgesetzte Grundplatte 12 des 
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 ausgebildet und wird vom Bund M abgeschlossen. Eine kleine versenkte Schraube 19 fixiert die   Mutter-;   gegen die   Hülse. M.   



   Die Einrichtung wird in folgender Weise verwendet : Nach Einführen des beidseitig mit   Gummi-   mansehetten versehenen Einschubröhrchens 8 wird die Spindel 1 durch die rechte Öffnung eingeführt, bis der quadratische Bund 17 gegen die Innenflächen des quadratischen Einschubröhrchens anliege. 



  Hierauf wird die aus den   Teilen 11,. ?, 14 und.16 bestehende   Einheit auf das 1 inks vorstehende Ende der Gewindespindel 2 aufgeschraubt, bis der Vierkantdorn   11 gleichfalls gegen   die   Innenflächen   des quadiatischen   Einschubrohrchens   anliegt. Verschraubt man nun mit entsprechender Kraftanwendung die Mutter 16 auf dem Gewinde 2 in der Richtung des Pfeiles p, so wird der Dorn 11 samt seiner Grundplatte 12 lediglich eine fortschreitende Bewegung machen, die zur Folge hat, dass er selbst und auch der Gegendorn 17 die Enden des   Vorschubröhrchens   auftreiben und in ganz analoger Weise wie bei der ersten Ausführungsform eine Abdichtung derselben bewirken. Nach durchgeführter Abdichtung verdreht man die Mutter 16 in entgegengesetzter Richtung.

   Die sich mitdrehende   Hülse 74   zieht dann mit ihrem vorspringenden Ringflansch 13 die Grundplatte 12 und damit den Dorn 11 aus dem   Einschubrohrchen   heraus. Nach vollständiger Lösung der Mutter 16 von der Spindel 2 kann die den Dorn 17 tragende Spindel nach rechts herausgezogen werden. 



   Fig. 6 zeigt eine Abänderung der Einrichtung gemäss Fig. 1, indem der rechte Dorn 5'mit der Spindel   Z nicht aus   einem Stück hergestellt, sondern gleich dem linken Dorn mit Innengewinde versehen ist, das in ein entsprechendes   Aussengewinde   2'der Spindel 1 eingreift. Zweckmässig wird man dann den Bund 6'dieses Dornes auch mit einem Handgriff   10'ausbilden.   



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zum Abdichten leck gewordener Kühlerrohre, insbesondere von Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das in das leck gewordene Rohr   (7)   eingezogene dünnwandige, dem Querschnitt des   Kühlerrohres   und der   Kühlertiefe   angepasste Einschubrohr   (8)   an beiden Enden so aufgeweitet wird, dass es sich dicht gegen die Innenwandung des lecken Kühlerrohres anpresst.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschubrohr (8) im Bereich der aufzuweitenden Enden mit einer Manschette aus elastischem Material versehen ist.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine das Einschubrohr durchsetzende Spindel (1), deren Enden gegen das Einschubrohr konisch zulaufende schlanke Dome passenden Querschnittes tragen, die gegenläufig verschiebbar sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Dorne (4 bzw. 11) die Spindel (1) verschiebbar umgreift und das gegenläufige Einziehen beider Dorne durch eine auf den verschiebbaren Dorn wirkende in einem Gewinde (2) der Spindel versehraubbare Mutter bzw. 16) hervorgerufen wird. EMI2.2 verbunden, der zweite (5') auf ihr verschraubbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Dorne (4, 5') auf der Spindel (1) verschraubbar sind.
AT105870D 1925-07-29 1925-07-29 Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten leck gewordener Kühlerrohre. AT105870B (de)

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