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Verfahren und Vorrichtung zum Abdichten leck gewordener Kühlerrohre.
Biftxr hat man leeke Kühlerrohre von Explosionskraftmaschinen durch Einziehen eines der Kühlertiefe entsprechend abgelängten Röhrchens repariert, das an beiden Enden verlötet wurde. Dieser Vorgang @rfordert nicht nur geraume Zeit, sondern auch in der Regel den Ausbatl des Kiihlers und bedingt daher eine oft langdauernde Ausserdienststetlung des Fahrzeuges.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren und eine Vorrichtung zum raschen Abdiehten lecker Kühlerrohre, wodurch es ermöglicht wird, ohne Ausbau des Kühlers und in wenigen Minuten leck gewordene Kühlerrohre von Explosionskraftmaschinen abzudichten.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt die
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(t-b der Fig. 1 in vergrössertem Massstabe, in der Richtung des Pfeiles P2 gesrhen. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung für Kühierrohre mit quadratischen : Querschnitt. Die Fig. 4 und 5 sind Schnitte nach c-d bzw. e-fin der Richtung der Pfeile p4 und p5 gesehen in vergrössertem Massstab. Fig. 6 zeigt eine dritte Ausführungsform.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus einer Spindel 1, die an ihrem linken Ende mit Aussengewinde 2 versehen ist, in das die Mutter 3 mit ihrem Innengewinde eingreift.
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Kegelstumpf 5 über und wird durch einen zylindrischen Bund 6 abgeschlossen. Die beiden Kegeistumpfe kehren die kleineren Basisflächen gegeneinander.
Die Einrichtung wird in folgender Weise verwendet : In das leeke Kühlerrohr 7 wird ein der Kühlertiefe entsprechend abgelängtes Röhrchen 8 eingeschoben, dessen Aussenmantel an beiden Enden über
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des Einsehubröhrehens die Spindel 1 eingesehoben, bis ihr Kegelstumpf 5 sieh gegen die Innenwand des Röhrchens 8 anlegt und hierauf die Mutter 3 auf das aus dem linken Ende des Einschubröhrchens vorstehende, mit Gewinde 2 versehene Ende der Spindel 1 mittels des Handgriffes 10 aufgefädelt, bis
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nun die Mutter 3 mit entsprechender, durch den Hebelarm 10 leicht zu erzielender Kraftanwendung in der Richtung des Pfeiles p,
so werden beide Kegelstumpfe 4 und o in die Enden des Einschubröhrchens hineingezogen, treiben diese Enden auf und pressen dabei die am Aussenmantel des Einschubröhrehens klebende Gummimanschet. te fest gegen den Innenmantel des leck gewordenen Kühlerröhrchens, so dass eine ausserordentlich gute Abdichtung der Enden des Einschnbröhrchens erzielt wird.
Es ist klar, dass die Form der gemäss Fig. 1 als Kegelstumpf ausgebildeten Dorne, die das Auftreiben der Enden des Einschubröhrchens besorgen, dem Querschnitt der bei der betreffenden Kühlertiefe verwendeten Kühlerrohre angepasst sein muss.
So zeigt Fig. 3 die Vorrichtung in ihrer Ausbildung für die Reparatur lecker Kiihlerrolice von quadratischem Querschnitt. Mit 1 ist wieder die mit Aussengewinde 2 versehene Spindel bezeichnet.
Mit 11 ist ein schlanker Dorn von der Form eines quadratischen Pyramidenstumpfes bezeichnet, der mit einer abgesetzten Grundplatte aus einem Stück besteht. Dorn und Grundplatte weisen eine zentrale, die Gewindespindel mit etwas Spiel umschliessende Bohrung auf. Die abgesetzte Grundplatte 12 des
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ausgebildet und wird vom Bund M abgeschlossen. Eine kleine versenkte Schraube 19 fixiert die Mutter-; gegen die Hülse. M.
Die Einrichtung wird in folgender Weise verwendet : Nach Einführen des beidseitig mit Gummi- mansehetten versehenen Einschubröhrchens 8 wird die Spindel 1 durch die rechte Öffnung eingeführt, bis der quadratische Bund 17 gegen die Innenflächen des quadratischen Einschubröhrchens anliege.
Hierauf wird die aus den Teilen 11,. ?, 14 und.16 bestehende Einheit auf das 1 inks vorstehende Ende der Gewindespindel 2 aufgeschraubt, bis der Vierkantdorn 11 gleichfalls gegen die Innenflächen des quadiatischen Einschubrohrchens anliegt. Verschraubt man nun mit entsprechender Kraftanwendung die Mutter 16 auf dem Gewinde 2 in der Richtung des Pfeiles p, so wird der Dorn 11 samt seiner Grundplatte 12 lediglich eine fortschreitende Bewegung machen, die zur Folge hat, dass er selbst und auch der Gegendorn 17 die Enden des Vorschubröhrchens auftreiben und in ganz analoger Weise wie bei der ersten Ausführungsform eine Abdichtung derselben bewirken. Nach durchgeführter Abdichtung verdreht man die Mutter 16 in entgegengesetzter Richtung.
Die sich mitdrehende Hülse 74 zieht dann mit ihrem vorspringenden Ringflansch 13 die Grundplatte 12 und damit den Dorn 11 aus dem Einschubrohrchen heraus. Nach vollständiger Lösung der Mutter 16 von der Spindel 2 kann die den Dorn 17 tragende Spindel nach rechts herausgezogen werden.
Fig. 6 zeigt eine Abänderung der Einrichtung gemäss Fig. 1, indem der rechte Dorn 5'mit der Spindel Z nicht aus einem Stück hergestellt, sondern gleich dem linken Dorn mit Innengewinde versehen ist, das in ein entsprechendes Aussengewinde 2'der Spindel 1 eingreift. Zweckmässig wird man dann den Bund 6'dieses Dornes auch mit einem Handgriff 10'ausbilden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Abdichten leck gewordener Kühlerrohre, insbesondere von Explosionskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das in das leck gewordene Rohr (7) eingezogene dünnwandige, dem Querschnitt des Kühlerrohres und der Kühlertiefe angepasste Einschubrohr (8) an beiden Enden so aufgeweitet wird, dass es sich dicht gegen die Innenwandung des lecken Kühlerrohres anpresst.