AT10450B - Heizgasheizung von Dampfmaschinen-Anlagen. - Google Patents

Heizgasheizung von Dampfmaschinen-Anlagen.

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AT10450B
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Austria
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steam
heating
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boiler
steam engine
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Alfred Collmann
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Alfred Collmann
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


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  Österreichische 
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   Um den Betrieb von   Dampfmaschinen ökonomischer   zu gestalten, werden nach vorliegender Erfindung die vom Kessel zur Dampfmaschine führendon Rohrleitungen, sowie die   Dampfteitungsrobre   und die Receiver in der Dampfmaschinen-Anlage selbst durch der Kesselfeuerung   entnommene   Heizgase oder durch Luft geheizt, die in der   Kesselfeuerung   erhitzt worden ist. 



   Man kann auf diese Weise den Dampf auf seinem Wege zur Maschine trocknen und Überhitzen und damit den Dampf-und daher auch den Kohlenverbrauch beim Betrieb der   Maschine erheblich herabdrücken.   
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 werden. Es sei aber nochmals hervorgehoben, dass das Heizen der ('ylinder nicht den wesentlichsten   Te ! t   der vorliegenden Erfindung bildet, sondern eien Ausnahme ist. 



   Diese neue Art der heizung aller oder auch nur einzelner Teile der   Dampfmaschinen-   Anlage, durch reine Feuergase oder durch in der Kesselfeuerung erhitzte Luft bietet den   grossen Vorteil, dass,   da die   Wärmo     der Feuergase direkt verwendet   wird   bezw.   die Wärme- übertragung von den Feuergasen an die in   Rohrsystemen   oder Kanälen zirkulierende Luft   erfahrungsgemäss mit sehr hohem Nutzeffekte stattfindet, eine Überhitzung des Dampfes   mit viel grösserer Ökonomie erreicht wird, als dies bisher der Fall war. 



   Selbst   bei   Verwendung von Heissdampf, welcher in Überhitzern erzeugt wird. geht   auf dem Wege zur Maschine und im ersten Cylinder der mehrcylindrigen Maschinen diese Überhitzung zum Teile verloren, während durch die nachfolgend beschriebenen Heizgas-   
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 um entweder an geeigneter Stelle in die   Kesseifeuerxüge zurück oder   in den Schornstein, oderinsFreiegeführtzuwerden. 

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 drücken, von wo aus diese Heizgase eventuell den Mantel o des Hochdruckeylinders   D   durchströmen, und dann in den Mantel p des eventuell mit Heizrippen versehenen Receiverrohres R gelangen.

   Hierauf durchströmen die Heizgase eventuell auch den Mantel o'' des   NiederdruckcyUnders   D't und gelangen durch das Abzugrohr S entweder in die Kesselfeuerung zurück oder in den Schornstein oder ins Freie. Eventuell können die Heizgase vorher noch die Mäntel eines zweiten Receivers eines dritten Cylinders u. s. w. durchströmen. 
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 Der Ventilator (etc.) V ist hinter der Dampfmaschinenanlage angeordnet, und saugt so die Heizgase durch den die Dampfleitung d einschliessenden isolierten Mantel m und eventuell 
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 des Kessels   K.   Vom Ventilator V aus werden dann die Heizgase durch einen Kanal oder eine Rohrleitung in die Kesselrauchzüge oder in den Schornstein oder ins Freie geleitet. 



   Bei allen diesen Anlagen ist durch geeignete   Putztaren   und Deckel Z für die Reinigung der   Heizgaskanäte   und Mäntel in   ausgiebigster Weise   Sorge zu tragen und kann nach Abstellung des Ventilators (etc.) und nach eventueller Schliessung einer Klappe beim Kessel, diese Reinigung auch während des   Dampfmaschinenbetriebcs   von Zeit zu Zeit vorgenommen werden. 



   Es ist ferner auch in vielen Fällen, wo stärkere Flugaschenmengen und   Russan-   sammlungcn zu befürchten sind, ratsam, die Heizgase, wie in Fig. 4, Abt. 1 gezeigt, durch eine oder mehrere   Siebeinlagen   E zu reinigen, ehe selbe durch den Ventilator (oder andere Gaspumpo) in die Mäntel   in   der (eventuell mit Heizrippen versehenen) Dampfleitung d und von da in die Receivermäntel der ein-, zwei- oder mehrcylindrigen DampfmaschinenAnlage gedrückt werden. 
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 anordnet, in welchen die Heizgase sich langsamer bewegen und Asche und Russ absetzen, oho sie vom Ventilator angesaugt und wie vorbeschrieben zur Heizung der   Dampfmaschinen-   Anlage vorwendet werden. 



   Statt dieser direkten Verwendung der Heizgase kann man dort, wo sehr starke Flugasche oder Russbildung auftritt oder überhaupt wo eine Reinigung der Hcizmäntel und Heizkanäle schwer durchführbar ist, im Kessel ein Luftheizungsröhrensystem anbringen und die so erzeugte Heissluft zur Heizung der   Dampftcitungon, Recoiver   und eventuell auch der Cylinder von Dampfmaschinen-Anlage verwenden, um Kondensationsverluste zu vermeiden und eine Überhitzung des Dampfes zu bewirken. 



   Diese   Ausführungsform   ist aus Abt. II ersichtlich In Fig. 1, Abt. II wird die Heizung der Dampfmaschinen-Anlage ähnlich wie in Fig. 1 Abt. I dadurch erzielt, dass die Dampfleitungen d und Receiver R in gemauerte oder aus Isoliermasse   hergestellte Kanäle t   gelegt sind, in die erhitzte Luft mittelst eines z. B. zwischen den zwei   DampfcyHndern D'   und D"angeordneten Ventilators (oder einer anderen Gaspnmpe) V gesaugt bezw. gepresst wird, wie für die Heizgase beschrieben wurde. 



   Die die   Heizgasanlage   der Maschine durch das Abzugsrohr r''' verlassende Luft wird am   besten durch geeignete gemauerte Kanäle   oder durch eine isolierte Rohrleitung in das Luftheizungsröhrensystem B zurück gleitet und neuerdings erhitzt. Diese Luft kann aber auch in die   Rauchkanäie   der   Kosseiantagc   oder ins freie geleitet werden. 



   In ähnlicher Weise wie hinsichtlich der Fig. 2 auf Abt. I für die Heizgasfeuerung 
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 Luft, durch die eisernen Mäntel m der Dampfleitung d und eventuell jene o des Dampfcylinders D und des Mantels   ,   des   Receivers lu   sowie des Mantels o'' des zweiten Cylinders durch den beim Kessel angeordneten Ventilator   r gedrückt werden und   gelangt durch die Rohrleitung L wieder zurück in die Einströmstelle x des   Luftheizungsröhren-   systemes B, um neuerdings erwärmt zu werden.

   In besonderen Fällen kann diese Luft in die Rauchkanäle des Kessels oder ins freie gelangen, so dass stets neue Luftmengen erwärmt werden   müssen.   
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 hinter dem zweiten oder dritten Cylinder der Dampfmaschine angeordnete Ventilator V, die im Luftheizungsröhrensysteme A im   Kessel   erhitzte Luft durch Rohr b'in den Mantel rn 

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 der Dampfleitung d und durch Rohr b eventuell in den Mantel n des Dampfcylinders D' saugen, um dieselbe hierauf durch das Abzugsrohr S in das   Luftheizungsröhrensystem A   zur neuerlichen Erhitzung   zurückzubefördern.   



   Eine weitere Ausführungsform dieser Heissluftheizung der Dampfmaschinen-Anlage ist aus Fig. 4 und 5, Abt. II ersichtlich. Durch Ventilator T'wird die Luft bei a in die im heissen Kesselmauerwerk eingebauten Luftheizungskanäle e gesaugt ; die so erhitzte Luft wird sodann'durch das Rohr f vom Ventilator Y angesaugt und in die Mäntel m der eventuell mit. Heizrippen q versehenen Dampfleitung d und durch die Mäntel der Dampfcylinder und Receiver der ein-oder mehreylindrigen Maschine wieder zurück nach a in die   Luftheizungskanäte   e gedrückt. 



   Bei diesen   Heizmethoden   der Dampfmaschinenanlage ist die Heizung der Rohrleitungen vom Kessel zur Dampfmaschine, sowie der eventuellen Receiver das wesentliche und nur in Ausnahmsfällen wird die Heizung der Dampfcylinder selbst mit einbegriffen, da erstlich die Rohrleitungen eine weitaus grössere Heizfläche bieten, als die Dampfcylinder und weil es ferner viel zweckmässiger ist, die einfachen, keine beweglichen Teile enthaltenden Rohrleitungen und Receiver zu heizen, als die Cylinder, in welchen Kolben arbeiten und die mit Stopfbüchsen versehen sind. 



     PATENT. ANSPRÜCHE   : 
1. Bei Dampfmaschinen-Anlagen, die Heizung der mit oder ohne   Heizrippen   versehenen
Rohrleitungen zwischen Dampfkessel und Dampfmaschine und innerhalb der Dampfmaschinen sowie der Receiver und ausnahmsweise auch der Dampfcylinder selbst, dadurch gekenn- zeichnet, dass mittelst eines vor, zwischen oder hinter den Dampfcylindern angeordneten
Ventilators (Blowers, Ejectors oder einer anderen Gaspumpe) die Heizgase des Kessels an einer der gewünschten Heiztemperatur entsprechenden Stelle der   Kesselfeuerzüge   entnommen und in die, diese Dampfleitungen und Receiver (und eventuell auch Dampfcylinder) oder auch nur einzelne oder mehrere dieser Teile ganz oder teilweise einhüllenden, aus Mauerwerk,   Isolicrmasse   oder Metallwänden gebildeten Kammern,

   Kanäle oder Mäntel gepresst oder gesaugt werden, um die Heizung und eventuell Überhitzung des Dampfes in einzelnen oder allen genannten Teilen der   Dampfmaschinenanlage   herbei zu führen, wodurch eine Dampf- kondensation in diesen Teilen vermieden, eine   Dampfüberhitzung für alle Dampfcylinder   der ein-oder mehrcylindrigen Maschinen und hiemit eine Dampfersparnis erzielt werden soll.

Claims (1)

  1. 20 Eine Abänderung der im Anspruch 1 genannten Heizung, dadurch gekennzeichnet, d ! l13 die in einem eventuell mit Heizrippen versehenen Luftheizungs-Röhrensysteme oder Ofen, oder in aus Mauerwerk oder feuerfesten Röhren hergestellten Kanälen im Kessel erhitzte Luft durch einen vor, zwischen oder hinter den Dampfeylindern der Dampfmaschine angeordneten Ventilator (Blower, Ejector oder eine andere Gaspumpo) in die die Dampf- leitungen und Receiver (und in Ausnahmsfällen auch Dampfcylinder) oder nur einen oder mehrere dieser Teile ganz oder teilweise einschliessenden, aus Mauerwerk. Isoliermasse oder Metallwänden hergestellten Kanäle, Kammern oder Mäntel gepresst oder gedrückt werden.
AT10450D 1901-11-19 1901-11-19 Heizgasheizung von Dampfmaschinen-Anlagen. AT10450B (de)

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