AT104218B - Pumpe, insbesondere zur Transfusion von Blut. - Google Patents

Pumpe, insbesondere zur Transfusion von Blut.

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AT104218B
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pump
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blood
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transfusing blood
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Ernst Pohl
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Ernst Pohl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pumpe, insbesondere zur Transfusion von Blut. 



   Bei Pumpen zur Beförderung von   leicht gerinnbaren Flüssigkeiten, z.   B. Blut, bei denen die wirksamen Teile aus einem oder mehreren in einem   kreisrunden     Gehause   od. dgl. untergebrachten. in der Form des Gehäuses verlegten   Schläuchen   und einer oder mehreren die Schläuche in Zonen verschiedener Druckverhältnisse unterteilenden Druckrollen bestehen, ze ; gte es sich, dass alle mechanischen Vorkehrungen, wie z.

   B. die Möglichkeit der einfachen Zerlegung der Pumpe, durch welche der Förderschlauch nach jedesmaligem Gebrauch in   verhältnismäss'g kurzer   Zeit aus dem Pumpengehäuse herausgenommen werden konnte, um ihn in ein bereit   gestelltes   Bad zu legen, den praktischen Anforderungen noch nicht genügen, da die chemischen Einflüsse auf das Blut   seine Gerinnbarkeit fortwährend unterstützen. Es   war daher geboten, Mittel anzuwenden, die den chemischen Einflüssen entgegenwirken, und man bedient sich z. B. bei der Transfusion von Blut einer   Salzlösung, die   in den Förderschlauch der Pumpe zu gegebener Zeit eingelassen, oder dem zu transfundierenden Blute beigemengt wurde.

   Diese Massnahmen konnten bisher nur durchgeführt werden, erst nachdem der Förderschlauch aus der Pumpe entfernt oder, wo dies nicht notwendig war, erst dann erfolgen, nachdem die ganze Pumpe aus dem Zustand der Pump-   bereitsehaft   herausgebracht war. Dies nahm aber naturgemäss ebenfalls eine geraume Zeit in Anspruch, innerhalb deren ein Gerinnen des Blu, tes schon möglich war. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass die Pumpe mit einem   umsehaltba. ren System   von Förderschläuchen versehen ist, das mittels einer Sehaltvonichtung, z. B. eines   Mehrweghahnes,   derart eingestellt werden kann, dass in den verschiedenen Schläuchen des Systemes voneinander getrennte Pumpvorgänge oder durch Hintereinanderschaltung der Schläuche ein gleichsinniger Pumpvorgang in dem gesamten   Sehlauchsystem   statttindet. 



    Man istalso nach der Erfindung in der Lage, Schlauchpum pen mit rotierendem betriebsmechanismus   gleichzeitig für verschiedenartige Flüssigkeiten zu verwenden, beispielsweise für Blut und eine seine Gerinn-   barkeit vermindernde Salzlösung, wobei diese Flüssigkeiten entsprechend   der Pumpwirkung in ununterbrochenen Lauf gesetzt werden oder innerhalb des   Sehlauchsystems nach   Belieben umgesteuert werden können. 



   Weitere aus der Erfindung sich ergebende Einzelheiten der besonderen Ausbildung der Pumpe werden an Hand der nachfolgenden Beschreibung und der Abbildung verständlich. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem   Ausführungsbeispiel   dargestellt, das die Pumpe in Draufsicht zeigt. 



   Es bezeichnen a das Pumpengehäuse, bund c die in Parallelanordnung in dem Gehäuse untergebrachten Schläuche, d drei   zweckmässig in gleichem Abstand   voneinander angeordnete Druckrollen, die in genau radialer Richtung verstellbar an einem gemeinsamen Träger e gelagert sind und zwecks 
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 für die Zapfen g versehen. Er besitzt ausserdem einen   Hebelarm l, a, n   dessen freiem Ende ein Handgriff   il ?,   sich befindet, mit dem der beschriebene Antriebsmechanismus der Pumpe bewegt wird.

   Der Träger e und die Scheibe 71 können gegeneinander verstellt werden und mittels einer geeigneten Vorrichtung in bestimmter Lage zueinander festgestellt werden, so dass der Druck der Rollen tl gegen die Schläuche 

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 besteht sie aus der   kreisbogenförmigen   Zahnstange   il.   die am   Hebelarm l@   der Scheibe   !   befestigt ist und mit einem federnden Sperrglied o am   Hebel I zusammenwirkt.   



   Ausserhalb des   Pumpengehäuses s, zweckmässig   an diesem befestigt, befindet sich ein   Mehrweg-   
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 in der einen Stellung des Hahnes die Schläuche b und b1 und die   Schläuche     C und ('1 > in   der anderen Stellung die Schläuche b1 und c und die Schläuche   b   und c1 miteinander verbunden sind. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Pumpe ist folgende : Es sei angenommen, die Pumpe befinde sich in der gezeichneten Stellung, in der die Schläuche b und c parallel geschaltet sind. Wird jetzt am Handgriff m der Antriebsmechanismus im Sinne der Richtung des Pfeiles t gedreht, so wandern die Rollen d mit der üblichen Druckwirkung an den Schläuchen bund c entlang, wobei, wie ersichtlich, die zu transfundierende Flüssigkeit durch den Schlauch Cl nach c wandert, während die   Hilfsflüssigkeit   im Kreislauf von und nach dem Behälter s durch die Schläuche b und b1 fliesst. Diese Bewegung der beiden Flüssigkeiten ist durch ausgezogene Pfeile angedeutet.

   Ist der Pumpvorgang beendet, bzw. sollen die Schläuche   e   und   Ci   die   Hilfsflüssigkeit erhalten, so wird   der Hahn 1) in seine andere Schaltstellung gebracht, wodurch die oben angegebene Umschaltung bewirkt wird. Alsdann findet folgender Fördervorgang statt : Aus dem Gefäss s wird durch den Schlauch b Hilfsfliissigkeit angesogen und beim Hahn p in den Schlauch Cl geleitet. Gleichzeitig wird durch den Schlauch bl aus dem Gefäss s Hilfsfliissigkeit in den Schlauch c geleitet. Der Betriebsvorgang hiebei ist durch punktierte Pfeile angedeutet. 



   Die Schläuche bund c werden an ihren Austrittsstellen am Gehäuse a   zweckmässig   durch geeignete Klemmvorrichtungen M festgehalten, die ein Festsitzen der Schläuche während des   Pumpvolganges   gewährleisten, anderseits aber ein bequemes Anbringen und Entfernen der Schläuche nicht behindern. 



   Es können auch mehr als zwei Förderschläuche in sinngemässer Anordnung verwendet werden, die eine Durch- und Überleitung von verschiedenen flüssigkeiten gestatten. Ferner können auch mehr oder weniger Druckrollen in der oben beschriebenen Weise am Betriebsmechanismus angeordnet werden. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Pumpe zur Transfusion von leicht   gerinnbaren   Flüssigkeiten, z. B. Blut, mit mehreren am   Pumpengehäuse   angeordneten Fördersehläuehen, die von einem gemeinsamen im wesentlichen aus Druekrollen bestehenden Betriebsmechanismus in Zonen verschiedener Druckverhältnisse unterteilt werden, 
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 in beliebiger Weise umgeschaltet werden können und gleichzeitig voneinander getrennte Pumpvorgänge oder durch Hintereinanderschaltung der Schläuche gleichsinnigen Pùmpvorgang in dem gesamten Schlanchsystem der Pumpe ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrollen an ihrem gemeinsamen Träger (e) in genau radialer Richtung zu den in an sich bekannter Weise kreisbogenförmig verlegten Schläuchen verstellt und mittels eines gegen den Träger (e) zwangläufig verstellbaren Gliedes (it) festgestellt werden können.
    3. Pumpe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Schläuche der Pumpe an einen Mehrweghahn (p) angeschlossen sind, mit dessen Hilfe das Schlauchsystem der Pumpe wahlweise umgeschaltet werden kann.
AT104218D 1924-12-24 1925-04-09 Pumpe, insbesondere zur Transfusion von Blut. AT104218B (de)

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