AT104092B - Lötkolben. - Google Patents

Lötkolben.

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AT104092B
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Spezialbronzen Und Metallwalzw
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Lötkolben.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 verbreiterten Teil auf der Stirnfläche des Behälters 7 aufsitzt. In den zwischen dem Grund der Einstülpung und dem eingeschraubten Ende der Spitze verbleibenden   Ra, - :   m ist zweckmässig Asbestwolle   7'   eingepresst. An seinem anderen Ende besitzt der Behälter 7 eine Bohrung, in welche der Stiel 6 einschraubt ist. Das Aussenende dieser Bohrung ist bei   11'konisch   erweitert. Der Stiel 6 weist eine zentrale Bohrung 9 auf, die einerseits ins Innere des Behälters 7, anderseits mittels einer Querbohrung 91, welche mit einem Asbestpropfen 12 versehen ist, in die konische Erweiterung   11'mündet.   



   Der   Asbestpropfen   dient dazu, eine Berührung zwischen dem flüssigen   Speicherkörper   und dem Schlaglot zu verhindern, da letzteres von ersterem angegriffen (aufgelöst) wird. Die konische Erweiterung ist mit Schlaglot 11 ausgegossen. 



   Zum Fertigmachen des Lötkolbens geht man nun zweckmässig in folgender Weise vor :
Bei noch nicht   eingeschraubter Lötkolbenspitze wird   der Speicherkörper durch die Bohrung für den Stiel in seinen Behälter eingegossen. Der Stiel mit   Bohrung   9 und darin angeordneten Asbestpropfen   ? wird   nun in   den Behälter eingeschraubt, Eo   dass dessen   Irreres   mit der Aussrnluft nur durch die Bohrung 9, 9'in Verbindung steht. Das Aussenende der Bohrung   9'mündet   jetzt in die konische Erweiterung des Behälters 7. Bei dem jetzt folgenden Erhitzen auf Hellrot   (900 )   dehnt sich die im Behälter eingeschlossene Luft aus und bläst durch den Asbestpropfen hindurch ab. Nach Behandlung der Oberfläche der konischen   Erweiterung.

   H mit   einer geeigneten Lötflüssigkeit, am besten Borsäurewasserglas mit Kupferoxydul, wird sie mit einem Schlaglot 11'ausgegossen, dessen Schmelzpunkt über dem der Entlüftungstemperatur (900 ) liegt, so dass es bei dieser   Temperatur noch erstarkt. Der Stiel   ist nun durch Verschraubung und   Verlötung   mit dem Behälter fest verbunden, wobei das Schlaglot auch den Kanal 9'luftdicht abschliesst. 



   Auf diese Weise ist ein unbedingt sicher wirkender Schutz gegen Auspressen und Oxydation geschaffen. Sollte einmal der Kolben im Betrieb bis auf Weissglut erhitzt werden, so kann ein Platzen nie eintreten, da erst bei zirka 900  der Innendruck glcich dem Atmosphärendruck wird, bei jeder geringeren Tcmperatur jedoch unterhalb desselben bleibt. Erst bei beträchtlich höheren   Temperaturen     könnte   eine Drucksteigerung im Behälterinneren (bis zirka 1.1 at. abs.) hervorgerufen werden und diese wird in sicherster   Wcise dadurch unschä@lich gemacht,   dass bei 1000  das Schlaglot abschmilzt und ansrinnt, 
 EMI2.1 
 da ja Stiel und   Behälterbohrung   infolge des Temperaturunterschicdes voneinander stark abweichende Durchmesser haben. 



   Nach Abkühlen, des fertig justierten Kolbenkölpers wird die Lötkolbenspitze in die Einstülpung des Speicherkörperbehälters eingeschraubt bzw. bei   Hammerkolben   eingeschoben und vernietet.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Lötkolben mit Speicherkörper nach Anspruch 1 des Patentes Nr. 102914, dadurch gekenn- EMI2.2 verhält.
    2. Lötkolben mit Speicherkörper nach Anspruch 3 des Patentes Nr. 102914, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung des Stieles mit dem cinen Ende (9) ins Innere und dem zweiten (9') in eine konische Erweiterung (11') der den Stiel aufnehmenden Bohrung des Speicherkörperbehälters mündet und diese konische Erweiterung mit einem Schlaglot (11) ausgefüllt ist, dessen Schmelzpunkt über der zum Entlüften des Behälters notwendigen Temperatur liegt. EMI2.3
AT104092D 1924-07-16 1925-03-06 Lötkolben. AT104092B (de)

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AT104092T 1925-03-06

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