AT103165B - Vorrichtung zur Auffindung von mit freiem Auge nicht sichtbaren Flugzeugen. - Google Patents

Vorrichtung zur Auffindung von mit freiem Auge nicht sichtbaren Flugzeugen.

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AT103165B
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Cp Goerz Optische Anstalt Ag
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  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description


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  Vorrichtung zur Auffindung von mit freiem Auge nicht sichtbaren Flugzeugen. 



   Die Erfahrung lehrt, dass es ungemein schwierig, ja fast unmöglich ist, ohne geeignete Hilfsmittel ein in der Nacht hoch in den Lüften dahinziehendes Flugzeug mit dem Strahlenkegel eines Scheinwerfers aufzufinden. Selbst mit Hilfe der bekannten Richtungshörer und sonstiger akustischer Apparate, durch die die Richtung vom Beobachter zum Flugzeug durch das rein subjektive Empfinden des ersteren roh abgeschätzt werden kann, vergeht stets eine sehr lange Zeit, ehe es-wenn überhaupt-gelingt, das Scheinwerferlicht auf das Flugzeug zu richten. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine Einrichtung, welche ermöglicht, in verhältnismässig kurzer Zeit ein mit freiem Auge nicht   wahrnehmbares, am Himmel dahineilendes   Flugzeug, insbesondere bei Nacht, mit dem Lichtkegel eines Scheinwerfers oder einer sonstigen optischen Vorrichtung aufzufinden. 



   Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass von den durch eine bestimmte Beobachtungsdauer mit ihrer akustischen Achse in der Schaltrichtung   gehaltenen Schallempfängern   eine Anzeigevorrichtung betätigt wird, welche sowohl den Winkel (Dachwinkel) den die durch den Beobachtungspunkt und das geradlinige und horizontale Flugbahnelement gelegte Ebene   (Dachfläche)   als auch den Winkel (Kursrichtungswinkel), welchen die horizontale Spur dieser Flugbahn mit einer beliebig wählbaren Geraden in der Horizontalorientierung einschliesst, angibt und diese Bestimmungsstüeke zur Einstellung einer   das Flugzeug sichtbar machenden Einrichtung (Scheinwerfer, Fernrohr od. dgl. ) in vorgenannte Ebene   (Dachfläche) verwendet werden. 



   Durch dieses Verfahren wird es möglich, der im Vergleich zur Schallgeschwindigkeit verhältnismässig bedeutenden Flugzeuggesehwindigkeit dadurch Rechnung zu tragen, dass der Scheinwerfer   gegen-*   über der akustischen Ziellinie vorgehalten wird, u. zw. in der durch den Beobaehtungspunkt und durch die geradlinige horizontale Flugbahn hindurchgehende   als "Dachfläche" bezeichnete   Ebene, die gegen den Horizont um den "Dachwinkel" geneigt ist, und deren   Flugbahnspur im   Horizont gegen eine beliebige Gerade (z. B.

   Nord-Süd)   den Eursriehtungswinkel"einschliesst.   Wird nun im Sinne der Erfindung dieser letztere auf der Horizontalkreisskala eines azimutal verdrehbaren kardanisch aufgehängten Scheinwerfers eingestellt und der "Dachwinkel" auf der Vertikalkreisskala der äusseren Kardanachse eines den   Scheinwerfer tragenden Kardanringes,   dann steht die zur äusseren Kardanachse senkrechte innere Kardanachse auch senkrecht zur   vorerwähnten Dachfläche",   so dass die zur inneren   Kardanaehse senkrechte   optische Reflektorachse beim Schwenken des Scheinwerfers um die innere Kardanachse stets in der
Dachfläche"bleiben und daher auch das in dieser befindliche Flugzeug berühren muss. 



   In der Zeichnung erscheint der Erfindungsgegenstand in mehreren beispielsweisen Ausführung- 
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 während die Fusspunktlinie A1, B1 gegen eine beliebig wählbare Gerade (z. B. Nord-Süd) den Kursrichtwinkel k einschliesst. Um diese beiden Winkel praktisch zu erhalten, denke man sich die Dreiecke A B C und Al B1 ('in beliebiger Massstabverkleinerung mechanisch abgebildet, indem in einer beliebigen, 
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 mechanisch festgelegt und in die   Zielrichtung i   C eingestellt wird. Diese Einstellung geschieht durch Parallelverschiebung eines vertikalen Stabes a al von konstanter Länge h in der Weise, dass der Punkt a durch gleichzeitige Azimutzl- und Radialverstellung des Stabes a al beständig in der Zielrichtung gehalten wird.

   Ist nun die als Projektionsebene dienende   Oberfläche   des azimutal verdrehbaren Kartentisches mit einer durchgehenden   Se. haar von parallelen   Geraden in entsprechend kleinen Abständen voneinander versehen, so wird es stets möglich sein, den Tisch derartig zu verdrehen, dass sich bei Einhaltung des Punktes a in der Ziellinie der   Fusspunkt   al beständig auf einer dieser parallelen Kursrichtungsgeraden oder parallel dazu bewegen wird. Auf Grund des Abstandes e dieser Geraden von der Drehachse 
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 Fusspunktgerade des Punktes a die entsprechende Bezifferung der Dachwinkelgrössen von 1  zu 1  tragen, während die   Kursrichtungswinkel   am Umfang des Tisches, verzeichnet, gegen eine gewählte Orientierung mittels eines am Stativzapfen befestigten Zeigers abgelesen werden können. 



   Die auf   Grund   dieser theoretischen Grundlage sich ergebende mechanische Vorrichtung ist aus den Fig. 2-4 ersichtlich. Auf dem Zapfen 1 eines Statives.' ? sitzt lose die Nabe eines azimutal verdrehbaren   Kartentisches 3,   dessen Umfang mit einer Kegelradverzahnung 4 und mit einer Horizontalkreisteilung 5 versehen ist. In die Kegelradverzahnung greift ein kleines Kegelrad 6, dessen Achse 7 in einem Rahmen 8 gelagert ist und durch Betätigung der Handkurbel 9 verdreht werden kann. Der Rahmen 8 sitzt mittels 
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 eine radial gerichtete horizontale Welle   12,   die aussen eine   Handkurbel 7. 3 trägt, durch   deren Betätigung das auf der Welle innen aufsitzende Kegelrad 14 verdreht werden kann.

   Da letzteres in eine am Stativ 2 
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 ist auf dem Zapfen ein Ring 16 befestigt, der einen Zeiger 17 trägt, welcher die Ablesung des Karten-   tisehazimutes   auf der   Umfangsskala     5   gestattet. Die oberhalb des Kartentisches diametral angeordnete Briieke 18 ist selbst wieder rahmenartig ausgebildet und trägt mittels der beiden Lager 19 ein langes, diametral angeordnetes, um seine horizontale Achse verdrehbares Rohr 20, das als azimutale akustische Richtungsbasis an den beiden Enden die gleichgerichteten Mikrophone 27 und 22 trägt, innerhalb deren mittels eines Kreuzstückes   25   ein zweites Rohr 26 angeordnet ist, das in der Vertikalebene verdrehbar, als akustische Höhenrichtungsbasis an den beiden Enden die gleichgerichteten Mikrophone 23 und 24 trägt.

   Demnach sind die Membrancn aller vier Mikrophone parallel der akustischen Basisebene (20,26), liefern daher bei der dazu senkrechten Schallrichtung phasengleiche Stromimpulse maximaler Stromstärke. 



  Wäre die Schallrichtung nur senkrecht zu einer Richtungsbasis, so schwingen nur die beiden Mikrophonmembranen dieser Basis phasengleieh, während die der anderen zur   Sehallrichtung   nicht senkrechten Richtungsbasis mit gewisser Phasendifferenz schwingen. Auf dem horizontalen Tragrohr 20 sind nun senkrecht'zur Basisebene (20, 26) die beiden innen mit Längsnuten versehenen Lineale 27 befestigt, die am oberen Ende durch ein   Querstück 28 zu   einem festen Rahmen verbunden sind. In jeder der beiden Längsnuten dieser Lineale sitzt ein mit einer   horizontalen Zapfenbohrung versehenes   Gleitprisma 29, in das je ein Schildzapfen-30 eines   vertikalen   Stabes l eingreift.

   Dieser unten in eine Spitze endigende Stab ist eingespannt in ein prismatisches   Gleitstück. 32,   das mittels der Innennuten des brüekenartigen Rahmenoberteiles   18 genau diametral zum Kartentisch geführt   ist und eine Gewindebohrung enthält, in die eine Schraubenspindel 33 eingreift, die im Rahmenoberteil 18 gelagert ist und durch die Haudkurbel 34 verdreht werden kann. Diese Verdrehung bewirkt also eine Parallelverschiebung des Vertikalstabes 31 in der   Radialrichtung   des Kartentisches, wodurch eine   Neigungsänderung   der Fiihrungslineale 27 und damit auch eine Verdrehung des Mikrophontragrohres 20 um seine horizontale Achse, und auf diese Weise au-eh eine Neigungsänderung der   Höllenrichtungsbasis   26 verbunden ist. 



   Um nun die Einstellung der Richtungsbasisebene (20. 26) genau senkrecht zur akustischen Ziellinie zu ermöglichen, ist es nötig, die durch je zwei   Mikrophone   einer   Richtungsbasis   erzeugten Stromimpulse betreffs ihrer Phasenuntersehiede zu   überprüfen   und die betreffende Richtungsbasis derartig azimutal bzw. vertikal zu verdrehen, bis diese Phasenunterschiede gänzlich verschwinden. 



   Die   Überprüfung der Phasenuntersehiede   der durch die beiden   Mikrophone   einer Richtungbasis 
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 nach entsprechender Transformation und Verstärkung kleine Spiegel in Schwingungen versetzt werden, die in den Strahlengang eines Lichtpunkt abbildenden Linsensystems eingeschaltet werden, und durch deren Schwingungen die Lichtpunktbilder gerad-oder krummlinig ausgezogen werden, wie dies bei den bekannten Oszillographen der Fall ist. Die zu diesem Zwecke erforderliche Schaltung geht aus Fig. 5 hervor : 21, 22 sind die beiden Mikrophone der Azimutalbasis, 23,24 jene der Höhenrichtungsbasis. 



  Jedes Mikrophon bildet mit je einer Batterie 35,36, 37, 38 und der Primärspule eines Spannungstransformators 39,40, 41, 42 einen geschlossenen Stromkreis. Die Sekundärspulen dieser Transformatoren liegen mit je einem Pol am Gitter eines der vier Verstärkerröhren 43, 44, 45, 46 mit dem anderen an den Heizkathoden der letzteren, die in Parallelschaltung zwischen den Polen einer Heizbatterie 47 liegen und gemeinsam an die Kathode einer Spannungsbatterie 48 angeschlossen sind. Zwischen den Polen dieser letzteren liegt ein hochohmiges Potentiometer 49, dessen verschiebbarer Kontakt 50 mit dem Nullpunkt der in Sternschaltung liegenden vier hochohmigen Widerstände 51, 52, 53, 54 verbunden ist, während die Aussenpole 55, 56, 57, 58 der letzteren mit den entsprechenden Verstärkerlampenanoden verbunden sind. 



  Zwischen je einem Punkt dieser Verbindungsleitung und dem Nullpunkt des Widerstandsternes, also parallel zu je einem der Widerstände 51 bis 54 liegen nun die die Oszillographenspiegel antreibenden Spannungsschleifen. 59,60, 61, 62 oder elektromechanische Relais, die etwa nach dem bekannten Johnson-Rahbeck-Prinzip konstruiert sein können. In diesem Falle wäre der Nullpunkt (wie durch punktierte Linien angedeutet) mit der Drehungsachse 63 der Halbleiterwalze 64 verbunden, während die Punkte 55 bis 58 an je ein auf letzteren schleifende Metallband 65,66, 67, 68, das zum Antrieb je eines Oszillographenspiegels dient, angeschlossen ist. 



   Die Anordnung der Spiegel und deren Betätigung ist in den Fig. 6,7 und 8 in verschiedenen Ausführungsformen veranschaulicht. 



   Bei der in Fig. 6 dargestellten Einrichtung wird der von einer Sammellinse 69 auf einem Diaphragma 70 abgebildete Glühfaden eines Glühlämpchens 71 durch entsprechende Einstellung der letzteren scharf auf die punktförmige Mittelbohrung 72 des Diaphragmas eingestellt, so dass diese als leuchtender Punkt durch die Sammellinse 73 und dem darauffolgenden Doppelkeil 74 in zwei Punkten abgebildet wird, die infolge der Einschaltung zweier in gemeinsamer Vertikalebene unter   450 gegen   die optische Achse angeordneter Spiegel 75,76 in den Strahlengang in den Punkten 77 und 78 abgebildet erscheinen. 



  Diese beiden Spiegel sind in einem Rahmen 79 derartig drehbar gelagert, dass ihre Drehachsen parallel zueinander horizontal angeordnet sind, so dass durch kleine   Verdrehungsschwingungen   der beiden Spiegel die reflektierten Lichtpunktbilder 77, 78 kleine Verschiebungen senkrecht zur Richtung der Spiegelachsen, also hier kleine Vertikalverschiebungen ausführen müssen. Um jedoch die Schwingungsphasen dieser letzteren zu erkennen, ist es nötig, die Spiegelbilder durch ein zweites in einem Rahmen 79 schwingend angeordnetes Spiegelpaar 80 und 81 zu betrachten, dessen Ebene parallel zur Ebene der Spiegel 75,76 sein kann, deren Schwingungsachsen jedoch parallel zur Verschiebung der Lichtpunktbilder, also hier in eine gewisse Vertikale fallen müssen.

   Die von 77, 78 ausgehenden divergierenden Lichtstrahlen müssen nach ihrer Reflexion an diesen beiden Spiegeln abermals durch eine Sammellinse 82 zu den Lichtpunktbildern 83 und   84   vereinigt werden, die nunmehr in der Gesiehtsfeldblende 85 eines Okulares 86 (Fig. 2 und 4), welches an dem diese optische Einrichtung aufnehmenden Gehäuse 87 angeordnet ist, im Dunkelfeld betrachtet werden können.

   Um die Phasendifferenzen von je zwei Mikrophonen einer Richtungbasis feststellen zu können, müssen die beiden in den Strahlengang eines Lichtpunktes eingeschalteten
Spiegel von den   verstärkten Mikrophonstromimpulsenmittels derdurchdieFedern88gespanntenDrahtzüge   hier durch ein rotierendes elektrostatisches Relais 89 in Schwingungen versetzt werden, also die Spiegel
75 und 80 von je einem der Mikrophone 21 und 22 der azimutalen Richtungsbasis, die Spiegel 76 und 81 von je einem Mikrophon 23,24 der Höhenrichtungsbasis.

   Empfangen die Mikrophone einer Richtungbasis ihre Schallwellen mit einer gewissen Phasendifferenz, so wird diese im allgemeinen einen ellipsenförmigen Sohwingungsverlauf des betreffenden Lichtpunktbildes zur Folge haben, so dass im dunklen
Gesichtsfeld des Okulares zwei leuchtende Ellipsen, mit gegen die Richtung der Spiegeldrehachsen   geneigten Achsen sichtbar sind. Durch Verdrehen der akustischen Richtungsbasis verändert sich naturgemäss   auch die Phasendifferenz der zugehörigen Mikrophonströme und somit auch die Form der betreffenden
Lichtpunktellipse, die bei Phasengleichheit in eine unter   450 geneigte   leuchtende Gerade zusammen- schrumpft, dann aber durch die Lage der Richtungsbasis den Azimut bzw. den Höhenwinkel der akustischen
Ziellinie angibt. 



   An Stelle der vier Spiegel kann die Oszillographeneinrichtung auch nur mit zwei Spiegeln aus- geführt sein, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist. Um gleichzeitig die Einschaltung der beiden Ablenkungskeile zu ersparen, ist das Diaphragma mit zwei benachbarten punktförmigen Bohrungen 90, 91 (Fig. 7) ver- sehen. auf die das durch die Sammellinse 69 erzeugte Bild des Glühfadens des Lämpchens 71 eingestellt wird. Diese beiden Lichtpunkte 90, 91 werden durch die Linse 73 nach Reflexion durch zwei kleine
Spiegel 75,76 in den Punkten 92 und 93 abgebildet. Jeder dieser Spiegel ist je um eine horizontale Dreh- achse schwingend gelagert in je einem vertikalen Rahmen 94,95. Die beiden Rahmen sind ihrerseits drehbar gelagert in einem festen Rahmen 96, jedoch derartig, dass ihre Drehachsen in eine gemeinsame
Vertikale fallen.

   Sowohl die beiden Spiegel, als auch ihre Lagerrahmen sind nun mit exzentrisch ange- 

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 brachten Drahtzügen 7 und mit diametral gegenüber angreifenden Gegenfedern 88 versehen, so dass es   möglich   ist, elektromechanisch sowohl die Spiegel (in vertikal gerichtete) als auch deren Lagerrahmen in (azimutale) Schwingungen zu versetzen, zu welchem Zwecke die   Drahtzüge   an die Mitnehmer 97 eines rotierenden elektrostatischen oder elektromagnetischen Relais 89 angeschlossen sind. 



   Eine andere Spiegelanordnung zur Erkennung der Phasendifferenz der Mikrophonströme ist in Fig. 8 ersichtlich gemacht. 



   Der von einer Sammellinse 69 auf dem Diaphragma 70 abgebildete geradlinige Glühfaden des
Glühlämpchen 71 wird durch entsprechende Verdrehung und Dist   nzierung des letzteren scharf   eingestellt und auf vier punktförmige, im vertikalen Durchmesser des Diaphragmas angeordnete Bohrungen 98, 99, 100, 101, so dass diese durch die Linse 7-3 als vier leuchtende, vertikal untereinander liegende Punkte 102,   JM.     104   und   105   abgebildet werden.

   Vor dem Orte dieser vier   Punktbilder   sind nun vier kleine Spiegel 75, 76, 80 und 81 in einem gemeinsamen Rahmen 7. 9 um je eine horizontale Achse drehbar gelagert und derartig gegeneinander   eingestellt, dass   je zwei Liehtpunktbilder in einem Punkt zusammenfallen, also die vier leuchtenden Punkte scheinbar nur zwei Bildpunkte 106 und 107 ergeben. Dies lässt sich leicht dadurch erzielen, dass die Spiegel 75 bis 81 nicht in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, sondern gegeneinander um einen von 1700 verschiedenen Winkel geneigt sind. Durch eine entsprechende Neigung des Spiegels 75 und 76 kann man die Bilder von 98 und 99 in den gemeinsamen Ort 106 verlegen und ebenso durch entsprechende Neigung des Spiegels 80 zu 81 die Bilder von 100 und 101 in den gemeinsamen Punkt 107.

   Die von diesen beiden Punktbildern divergierend ausgehenden Strahlen werden durch eine weitere Sammellinse 108 wieder vereinigt in den Punkten 109 und 110. jedoch erst nach der Reflexion an der   Spiegelfläche   eines um eine vertikale   Achse drehbaren Polygonalprismenspiegels 117.   



   Diese beiden so erhaltenen Punktbilder können dann in die Gesichtsfeldblende 85 eines Okulares verlegt, im   Dunkelfeld   beobachtet werden. 



   Werden nun die vier Spiegel   75,   76, 80 und 81 in Schwingungen versetzt, so würde man bei geeigneter Stellung des Prismenspiegels im Dunkelfeld zwei in einer gemeinsamen Vertikalen liegende leuchtende Striche bemerken, welche sich bei rascher Rotation des Polygonprismenspiegels zu leuchtenden Wellenlinien auflösen. 



   Bei jeder Phasendifferenz der Stromimpulse der beiden Mikrophone einer akustischen Richtungbasis erscheint im Gesichtsfeld die von einem gemeinsamen Bildpunkt verzeichnete Wellenlinie als Doppellinie, die beim Verdrehen der Basis infolge der dadurch veränderten Phasendifferenz den Linien- 
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 zusammenschrumpft.

   Dementsprechend sind im Okular im allgemeinen zwei übereinander gelegene Doppelwellenlinien sichtbar, die durch geeignetes Verdrehen der beiden   Richtungsbasen   in einfache Wellenlinien übergehen und dadurch die Phasengleichheit aller   l\likr0phonströme anzeigen,   so dass 
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 kungen des zugeführten Stromes möglichst grosse Kräfte auszulösen und damit möglichst kleine Masse zu beschleunigen um die verschleppenden Wirkungen der   Massenträgheit auszuschalten,   die bei den hier vorkommenden Frequenzen schon eine sehr bedeutende Rolle spielt. Diese   Relais, welche gewöhnlich   eine motorisch angetriebene rotierende Walze aus Achat (Halbleiter) bzw.

   Weicheisen besitzen, arbeiten derartig,   dass durch Spannungserhöhung des angeschlossenen Stromes die   federnd angepressten Mitnehmer 97 infolge der erhöhten elektrostatischen oder elektromagnetischen Wirkung in der Richtung der Walzenrotation soweit mitgenommen werden, bis die erhöhte Umfangskraft durch die erhöhte Spannung der vorhandenen Feder 88 ausgeglichen wird, worauf bei Spannungsabfall diese Feder zur Wirkung kommt und den Mitnehmer in die Anfangslage zurückholt. 



   Um den Schallempfang möglichst empfindlich zu   machen,   ist es zweckmässig, die Schallaufnahmetrichter mit nach maximaler   Sehallstärke abstimmbaren Resonnatoren   auszustatten. Zu diesem Zwecke werden die Schalltrichter als genaue Paraboloidstümpfe ausgeführt, in deren Brennpunkt ebene je ein zylindrisches Rohr gegen den Paraboloidstumpf offen angeschlossen ist. - Dieses zylindrische Rohr ist in ein zweites Rohr teleskopartig verschiebbar eingepasst, das am unteren Ende mit einem Mikrophon ausgestattet ist.

   Auf diese Weise wird zwischen der Brennpunktachse des Paraboloidstumpfes und dem Mikrophon ein zylindrischer Raum von veränderlicher   Länge gewonnen,   der als Resonnator die Wirkung des   Schallempfängers   der jeweiligen Tonhöhe entsprechend auf das erreichbare   Maximum   erhöht. Es ist nun leicht möglich, alle vier Mikrophone der beiden Riehtungsbasen mit solchen abstimmbaren   Schallaufnehmern   auszustatten, deren Resonatoren etwa durch einen gemeinsamen Zahnradtrieb gleichzeitig auf das Maximum der   Schallintensität   abgestimmt werden   können.   



   Zur Bestimmung der akustischen Ziellinie könnte nun auch an Stelle des Richtungsbasiskreuzes 
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   boloidaler   tiefer, aber enger Schalltrichter 112 angebracht, der von einer Anzahl (hier   zwölf) gleichen   Schalltrichter   118 umgeben   ist, deren   Parabolachsen   gegen die des Zentraltrichters radial   nach aussen   hin um etwa 15'divergierend angeordnet sind. In der Brennpunktebene aller Schalltrichter   münden   die Resonnatorrohre 114, die zwecks gemeinsamer Abstimmung unmittelbar hinter den Schalltrichtern derartig abgebogen sind, dass ihre Fortsätze   parallelaehsig   und daher längsverschiebbar in den Teleskoprohren 115 sitzen, deren Böden mit je einem Mikrophon 116 ausgestattet sind. 



   Durch entsprechend angeordnete Schraubenspindeln 118 mit gemeinsamen Zahntrieb 119 können die   Resonnatorrohre   sämtlicher   Schalltrichter gleichzeitig mehr   oder weniger in die Teleskoprohr ein- 
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 zeugmotorgeräusches und dadurch das erreichbare Maximum der Mikrophonsromimpulse erzielt werden kann. Die   Mikrophonstromimpulse können hierauf durch   kleine Glühlämpchen 117 sichtbar gemacht werden, welche in der gleichen Weise gruppiert und orientiert sind wie die Mikrophone bei vertikaler Richtung der zentralen akustischen Hauptachse. 



   An Stelle der   Schalltrichtergruppe   mit divergierend auseinanderstrebenden akustischen Achsen kann auch ein einziger entsprechend weiter paraboloidischer Schalltrichter 120 (Fig. 13) angewendet werden, in dessen Brennpunktebene um ein zentrales Schallrohr 121 ein Kranz exzentrisch angeordneter   Sehallrohre   122 angeordnet ist, die zwecks Abstimmungsmöglichkeit verschiebbar in den unteren Bohren   23   gleiten, in deren Böden je ein Mikrophon 724 vorgesehen ist. Um die   akustische   Orientierung zu erleichtern, sind die Mündungen der Schallrohre in der Brennpunktebene des Schalltrichters durch eine entsprechend weit vorgesetzte Kappe 125 gegen direkte Schallstrahlen tunlichst geschützt, so dass es möglich ist, aus 
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 achse derartig zu richten, dass nur das   Zentra.

   Imikrophon   allein erregt wird, zu welchem Zwecke ebenso wie bei der vorerwähnten Anordnung jedes   Mikrophon   derartig mit je einem   Glühlämpchen   gekoppelt ist, dass alle Lämpchen in der Horizontalebene genau so gruppiert und orientiert sind wie die   Sehaurohr-   mündungen im Schalltrichter bei vertikaler akustischer Achse. 



   Die bisher beschriebenen Einrichtungen dienen nur zur Bestimmung des "Dachwinkels" und des "Kursrichtungswinkels" der geradlinigen, horizontalen Flugzeugbahn auf Grund der Feststellung der akustischen Ziellinie. Um jedoch das unsichtbare Flugzeug selbst aufzufinden, muss der zu dessen Auf-   suchung   erforderliche Scheinwerfer in besonderer Weise eingerichtet sein, wie z. B. die Fig. 14, 15, 16 zeigen. Auf dem ringförmigen Kopf 126 eines Statives ist mittels eines Kugelspurlagers 127, der um einen zentralen Vertikalzapfen 128 drehbare Lagerring 129 abgestützt, der mittels der beiden Lager- böcke 130,   181 die   beiden horizontalen   Schildzapfen 132 und 133   eines Kardanringes   184   trägt.

   Die diese äussere Kardanaehse   (732-733) senkrecht kreuzende   innere   Kardanachse wird durch   die beiden   Schildzapfen 7 5, 136   des eigentlichen   Scheinwerfergehäuses     737   gebildet. Letzteres enthält einen paraboloidalen Hohlspiegel   138,   dessen optische Achse die innere Kardanachse (135, 136) senkrecht schneidet.

   Zwecks Einstellung der optischen Achse in   die Dachfläche"der   Flugzeugbahn ist der eine   Schildzapfen185   der inneren Kardanaehse mit einer Sperrscheibe 139 versehen, in deren Rast eine Sperrklinke   140   durch eine am Kardanring 194 befestigte Feder 141   eingepresst   wird, und zwar gerade dann, wenn die optische Achse des Parabolspiegels genau senkrecht steht zur äusseren Kardanachse   132, 183.   Auf dem einen Schildzapfen 132 dieser letzteren sitzt ein Stirnrad 142, in das ein am Lagerbock 130 drehbar gelagertes Stirnrad 143 eingreift, durch dessen Verdrehung mittels der auf ihm befestigten
Kurbel   144   der Kardanring 134 um eine   horizontale äussere Kardanachse verdreht werden   kann,

   wodurch auch die optische Spiegelachse die gleiche Vertikalverdrehung erfährt, vorausgesetzt, dass das Schein- . werfergehäuse durch die Rast in seiner Normalstellung gehalten wird. Die jeweilige Neigung der optischen Achse gegen den Horizont entspricht dann dem jeweiligen "Dachwinkel" der Flugzeugbahn und kann auf einer   Vertikallneisskala 145, die   am äusseren   Kardanzapfen133   befestigt ist, mittels des am   Lagerboek     181   befestigten Zeigers 146 abgelesen bzw. eingestellt werden.

   Zur Übertragung des vom akustischen Ziel-   linienaufnehmer   verzeichneten Kursrichtungswinkels der Flugzeugbahn auf die Lagerung des Scheinwerfers dient eine am Umfange des kreisförmigen Stativkopfes 126 angebrachte Horizontalkreisteilung 147, die nach derselben Richtung wie der Horizontalkreis des Kartentisches orientiert ist, und ein am Lagerring 129 befestigter Zeiger 148. Auch hier erfolgt die zu dieser Winkeleinstellung erforderliche Verdrehung des Lagerringes 129 durch. eine am kreisförmigen Stativkopfe 126 angebrachte Kegelradverzahnung 149, in welche ein Kegelrad 150 eingreift, das in einem mit dem Lagerring 129 fest verbundenen Lager 151 gelagert ist und mittels der Kurbel 152 getrieben wird. 



   Die Arbeitsweise mit dieser   kombinierten   Vorrichtung ist nun folgende : Wird ein von einem unsichtbaren Flugzeug verursachtes Motorgeräusch mit blossem Ohr vernommen, so schaltet man sofort 
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 auf der Kugeloberfläehe bewirkt wird, unter gleichzeitiger Änderung der durch die Lage des Kontaktarmes 164 bestimmten Teilwiderstände des Rheostatenkreises, während durch eine Verdrehung des   Schneckenradgehäuses 152'um die lotrechte Mittelachse mittels peripherer Verschiebung der Griffscheibe 157   und Spindel 156 eine azimutale Verschiebung des Lichtpunktes auf der Kugeloberfläche erzielt wird. 



    Durch den am Widerstandsdraht desRheostaten gleitenden Kontaktarm. wird jedemeridionale   Bewegung des Lichtpunktes mittels elektrischen Stromkreises mit Wheatstonscher Brückenschaltung (Fig. 18) durch Zeigerausschlag eines am Scheinwerfer angeordneten Galvanometers registriert, welcher Zeigerausschlag durch eine äquivalente Verdrehung des Scheinwerfers um seine horizontale Schwingungachse eliminiert wird, zu welchem Zwecke am Scheinwerferlagerbock ein   ana. loger Rheostat 163a   vorgesehen ist, über den ein mit dem   Scheinwerferge1läuse   fest verbundener Kontakthebel 14a schleift und bei jeder erforderlichen Änderung des Höhenwinkels der Scheinwerferachse die Teilwiderstände des Rheostaten so ändert, dass das Galvanometer Null anzeigt. 



   Anstatt des Galvanometers mit der Wheatstonschen Brückenschaltung kann auch irgend eine andere Anzeigevorrichtung vorgesehen sein, die die jeweilige meridionale Höhe des Lichtpunktbildes auf eine Anzeigevorrichtung am Scheinwerfer   überträgt.   Gleichzeitig ist auch eine Einrichtung 176 und 176a vorgesehen, welche die azimutale Lage des auf der Kugeloberfläche sichtbaren Lichtpunktbildes 
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 ermöglicht. 



   Um die rohrförmige Nabe der Grundplatte 152'ist weiters ein Ring   ?7   drehbar gelagert, der mit zwei gleichachsigen Schildzapfen 168a und 168b versehen ist und in einem rahmenförmigen Aufsatz eine drehbar gelagerte, jedoch an der Längsverschiebung gehinderte   Schneckenspindel164   trägt, die in eine 
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 trägt, von denen zwei   (MI, M2)   die horizontale, zwei   (Mg, M4)   die vertikale Schallbasis bilden. Ausserdem ist auf Verlängerungen der Bügelarme ein einstellbares Gegengewicht   171a   vorgesehen.

   Am Schildzapfen 168a ist ein Schneckenrad 1'72 befestigt, in dessen Verzahnung eine an Längsverschiebung gehinderte Schnecken spindel 173 eingreift, die in einem am Bügel 171 befestigten Rahmen   174   gelagert ist und durch die Griffscheibe 173a verdreht werden kann, wodurch eine Neigungsänderung der vertikalen Schallbasis erzielt wird. Mit dem Schallaufnehmerkreuz ist nun ein Arm 177 verbunden, der einen mit seiner Spitze auf der Kugelschale aufruhenden Schreibstift   1'77a trägt.   Dieser Schreibstift ist derart eingestellt, dass die Verbindungslinie seiner Spitze mit dem Kugelmittelpunkt mit der akustischen Achsenrichtung der Schallaufnehmer zusammenfällt, so dass alle Bewegungen der Schallaufnehmer auf der Kugelfläche verzeichnet werden. 



   Am Rahmen 174 selbst ist der Oszillograph   175,   d. i. jene im obigen eingehend beschriebene Einrichtung befestigt, durch welche die durch die ankommenden Schallwellen erzeugten Mikrophonströme paarweise als Lichtpunktkurven im Dunkelfeld eines optischen Instrumentes sichtbar gemacht werden. 



  Anstatt durch den Oszillographen könnte auch durch subjektive Einstellung des   Sehallaufnehmerkreuzes   etwa mittels Kopftelephon u. dgl. die jeweilige   Schallrichtung   festgestellt werden, wozu allerdings zwei Bedienungsleute nötig wären, von denen der eine die Einstellung der horizontalen Schallbasis, der andere die Einstellung der   vertikalen Schallbasis vorzunehmen hätte.   



   Die Anwendungsweise der geschilderten Einrichtung ist nun sehr einfach. Das Motorgeräusch 
 EMI7.3 
 aufgefangenen Schallwellen Mikrophonströme erzeugen, deren Phasenverschiebungen, wie oben beschrieben, durch den Oszillographen sichtbar gemacht werden. Nun verdreht der Beobachter das Schallaufnehmerkreuz durch Betätigung der Griffseheibe 170 der Seite nach derartig, dass im Oszillographen die Phasendifferenzen der beiden Mikrophonströme der horizontalen Schallbasis immer kleiner werden und schliesslich verschwinden. Gleichzeitig verdreht derselbe Beobachter das Schallaufnehmerkreuz vermittels der 
 EMI7.4 
 der vertikalen Sehallbasis stets kleiner werden und ebenfalls verschwinden.

   Hierauf steuert er mittels dieser beiden Griffscheiben das Schallaufnehmerkreuz, so dass   sämtliche Phasendifferenzen Null bleiben,   wobei der Zeichenstift   177a   auf der matten   Glaskugeloberfläche   eine Linie, die Schnittlinie der   Dachfläche   mit der Projektionskugel, verzeichnet. Ein zweiter Beobachter bewegt nun mittels Verdrehung und peripheren Verschiebung der   Griffscheiee 157   den leuchtenden Punkt auf der durchscheinenden Kugeloberfläche derartig, dass dieser in der Richtung der sphärischen Flugbahnzentralprojektion dem Zeichen-   stift mehr oder weniger voreilt.

   Dadurch werden gewisse Teilwiderstände der Rheostatenkreise 163 und 176   zu-oder abgeschaltet, welche an den beiden Galvanometern   178 und 179 Zeigerausschl ge   nach ganz bestimmten Seiten bewirken. Wird nun der Scheinwerfer azimutal und vertikal im Sinne der Zeiger-   ausschläge   verdreht, so können bei entsprechenden Verdrehungen diese Zeigerausschläge auf Null 
 EMI7.5 
 Orte des Lichtpunktes auf der Kugeloberfläche entspricht, so dass der Strahlenkegel des Scheinwerfers in der jeweiligen Dachfläche der Flugzeugbahn das Flugzeug treffen muss.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur Auffindung von mit freiem Auge nicht wahrnehmbaren Flugzeugen vermittels verstellbarer Schallempfänger bei geradem wagrechtem Flug, dadurch gekennzeichnet, dass von den während einer bestimmten Beobachtungsdauer mit ihrer akustischen Achse stetig in der Schallrichtung gehaltenen Schallempfängern eine Anzeigevorrichtung betätigt wird, welche die räumliche Lage der Ebene (Dachfläche) anzeigt, die durch die Flugbahnstreeke und durch den Beobachtungspunkt gelegt werden kann und dass nach den Bestimmungsstücken dieser Fläche eine das Flugzeug sichtbar machende Einrichtung (Scheinwerfer, Fernrohr od. dgl. ) in vorgenannte Ebene (Dachfläche) eingestellt wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Schallempfänger verbundene Anzeigevorrichtung derartig ausgebildet ist, dass sie sowohl den Winkel (Dachwinkel), welchen die Dachfläche gegen die Horizontalebene als auch den Winkel (Kursrichtungswinkel), welchen die Spur der Flugbahn gegen eine beliebig wählbare Gerade in der Horizontalebene einschliesst, angibt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromimpulse der Schallempfängermikrophone transformiert und-gegebenenfalls in bekannter Weise durch Glühkathodenröhren verstärkt-vermittels Oszillographen auf optischem Wege derart sichtbar gemacht werden, dass die Phasendifferenzen der Stromimpulse erkennbar sind, so dass durch Verstellen der Schallempfänger bzw. deren akustischer Achse die Phasendifferenzen zum Verschwinden gebracht werden können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, mit je einem die Seitenrichtungsbasis und die Höhenrichtungsbasis bildenden Schallempfängerpaar, dadurch gekennzeichnet, dass in den Strahlengang eines dioptrischen Systemes, welches eine Lichtquelle in Punktform abbildet, schwingbare Spiegel eingeschaltet sind, welche durch die transformierten und gegebenenfalls verstärkten Stromimpulse der Mikrophone vermittels Galvanometerspulen oder elektro-mechanischer Relais in Schwingungen versetzt werden, so dass die Liehtpunktbilder als leuchtende Kurven erscheinen, aus deren Form die Phasendifferenz oder Phasengleichheit der Stromimpulse von zwei einer Richtungsbasis angehörenden Mikrophonen erkannt werden kann.
    5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung zweier, um zueinander senkrechte Achsen schwingende Spiegelpaare (75,76, 80, 81, Fig. 6), welche von je einem, einer Richtungsbasis angehörenden Mikrophonpaar aus ihren Antrieb erhalten und die von einer Lichtquelle ausgehenden, vermittels Sammellinsen (gegebenenfalls auch mittels eines Doppelkeiles) gegen zwei Bildpunkte gelenkten Strahlen über eine Sammellinse auf die Gesichtsfeldblende eines Okulares reflektieren.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet, durch die Anordnung zweier Spiegel (75, 76, Fig. 7), welche um Achsen schwingen, die zu den Drehachsen ihrer gleichfalls schwingbaren Rahmen (94, 95) senkrecht sind und Rahmen und Spiegel von je einem einer Richtungsbasis angehörenden Mikrophonpaar aus Antrieb erhalten.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung von vier gegeneinander geneigter um parallele Achsen schwingender Spiegel (75, 76, 80, 81, Fig. 8), welche von den vier der akustischen Höhen-und Seitenrichtungsbasis angehörenden Mikrophonen aus Antrieb erhalten und die von einer Lichtquelle ausgehenden, vermittels Sammellinsen gegen vier Bildpunkte gelenkten Strahlen nach zwei Bildpunkten reflektieren, von wo aus die Strahlen vermittels einer Sammellinse (108) und eines drehbaren Polygonalprismenspiegels (111) auf die Gesichtsfeldblende eines Okulares gelenkt werden.
    8. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als akustische Richtungsbasis eine um einen zentralen Schallaufnehmer (112) radial angeordnete Schallaufnehmergruppe (113) mit Mikrophonen verwendet wird, deren Stromimpulse eventuell nach Transformierung und Verstärkung zur Speisung kleiner Glühlämpchen (117) dienen, die. in einer der Schallaufnehmergruppierung entsprechenden Gruppierung'angeordnet sind, so dass durch das Liehtintensitätsmaximum irgend eines Glühlämpchen die räumliche Lage der Schallrichtung gegen die mittlere akustische Achse der Aufnehmergruppe erkannt und danach die Einstellung dieser mittleren akustischen Achse in die Schallrichtung vorgenommen werden kann.
    9. Vonichtung nach Anspruch l und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schallaufnehmer zwecks Abstimmungsmöglichkeit auf jede praktisch vorkommende Tonhöhe des Motorgeräusches mit teleskopartig ausziehbaren Schallrohren (114, 115) ausgestattet sind.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 8 und 9, gekennzeichnet durch die Anordnung eines einzigen weiten Schalltrichters (120), an dessen Boden die teleskopartig ausziehbaren mit Mikrophonen versehenen Schallrohre (121, 122) angeschlossen sind. EMI8.1 erregt wird. 105165 <Desc/Clms Page number 9> 12.
    Vorrichtung nach Anspruch 1 mit je einem die Seitenrichtun ! 5sbasis und die Höhenrichtung- basis bildenden, miteinander fest verbundenen Schallempfängerpaar, dadurch gekennzeichnet, dass die um ihre horizontale Längsachse verdr.
    ehbare Seitenrichtungsbasis (120) in einer den Kartentisch (3) EMI9.1 Gleitstück (32tvon Hand aus verstellt und hiedurch die Parallelverschiebung eines an diesem Gleitstiick befestigten vertikalen Stabes (31) herbeigeführt werden kann, dessen oberes Ende an einem Lenker (27) angreift, der durch seine zwangläufige Kupplung mit der Seitenrichtungsbasis (20) bei jeder Radialverschiebung des Gleitstückes (32) eine Neigungsänderung der Richtungsbasisebene (20, 26) bedingt, so dass bei stetiger Einhaltung dieser letzteren senkrecht zur Schallrichtung die am unteren Ende des Stiftes vorgesehene Markierspitze auf dem Kartentisch (3)
    die um die akustische Parallelachse verschleppteFusspunktliniederFlugbahnunddamitdieKursrichtungverzeichnet.
    13. Vorrichtung nach Anspruch l und 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ermittlung des Dachwinkels einer Flugbahnstrecke der Kartentisch (3) unabhängig von dem die Brücke (18) EMI9.2 verzeichnet trägt, die derart mit Ziffern-versehen sind, dass diese direkt den gesuchten Dachwinkel angeben, wenn der Tisch soweit verdreht wird, dass die Markierspitze des vertikalen Stabes (31) beim EMI9.3 parallel zu ihr gleitet.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Mikrophonen aus, Strom erhaltenden Glühlämpchen (117) auf der azimutal verdrehbaren, den Kartentisch überquerenden Brücke (18) angeordnet sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem azimutal verdrehbaren Gestell ein" Scheinwerfer kardanisch aufgehängt ist, derart, dass durch Verdrehung des Gestelles der Kursricht'unsA'inkel"und durc' ! Verdrehung des Kardangelenkes im Gestell der Dachwinkel"eingestellt werden kann, so dass dann durch Verschwenken des Scheinwerfers im Kardangelenk die Scheinwerferachse in der "Dachfläche" bewegt wird.
    16. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Grundplatte (32) eine azimutal verdrehbare Lagerplatte (34) angeordnet ist, die zur Lagerung der äusseren, horizontalen Kardanachse (37, 38) eines Kardanringes (, 39) dient, dessen innere Kardanachse- (40, 41) EMI9.4 azimutal. verdrehbaren Lagerplatte (129) verbundenen Zeigermarke (148) der jeweilige ermittelte "Kursrichtungswinkel" eingestellt werden kann, während der ermittelte "Dachwinkel" mittels eines auf der. äussern Kardanachse (132, 133) festsitzenden Vertikalteilkreises (145) und einer mit deren EMI9.5 18.
    Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Kugelfläche, deren Mittelpunkt mit dem Schnittpunkt der Drehachsen der Schallempfänger zusammenfällt, ein mit den EMI9.6
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite der durchscheinenden Kugelfläche eine um die gleichen Achsen wie das Aufzeichnungsorgan, aber unabhängig von demselben bewegliche Marke angeordnet ist, welche demnach die gleichen Bewegungen wie das EMI9.7 der Marke mittelbar oder unmittelbar auf den nach Höhe und Seite verstellbaren Scheinwerfer übertragen werden.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der durch- seheinenden Kugelfläche bewegte Marke durch einen Lichtpunkt gebildet wird und die den Lichtpunkt erzeugende Lichtquelle und optische Einrichtung innerhalb der Kugelfläche azimutal und meridional verdrehbar angeordnet ist.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die längs der Kugelfläche bewegliche Marke als auch der Scheinwerfer bei ihrer Bewegung dieselben oder verschiedene gleichartige elektrische Anzeigevorrichtungen beeinflussen, so dass die richtige Lage der optischen Achse des Scheinwerfers durch die Übereinstimmung der Anzeigen erkennbar wird.
    22. Vorrichtung nach Anspruch 18, 19 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die längs der Kugelfläche bewegliche Marke als auch der Scheinwerfer bei ihrer Bewegung Widerstände in elektrische Stromkreise einschalten bzw. abschalten, so dass die Übereinstimmung der Lage von Marke und optischer Achse des Scheinwerfers durch die in Stromkreise geschaltete Galvanometer angegeben wird.
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