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Vorrichtung zur EteMrolyse von Wasser.
Bei Vorrichtungen zur Elektrolyse von Wasser hat man bisher die Elektroden, welche manchmal auch hohl ausgebildet und in ihren Wandungen mit Eintrittsöffnungen tür die bei der Elektrolyse entstehenden Gase versehen sind, durch Scheidewände oder Blenden getrennt, die zur Trennung der leiden Gase voneinander bestimmt sind. Durch solche Scheidewände wird aber die Stromausbente vermindert. während der Widerstand der Zelle zugleich zunimmt und demzufolge die Anschaffungs-und Betriebs- kosten beträchtlich höher werden, weil die verhältnismässig kostspieliegen Seheidewände wegen A brutzung oft erneuert werden müssen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Elektrolyse von Wasser, bei welcher die Elektroden ohne Trennung durch Scheidewände in den Elektrolyt tauchen und die beiden Gase durch die Elektrolytenströme getrennt, geleitet werden, welche durch die Steigkraft der sich im Innern der Flüssigkeit an den Elektroden entwickelnden Gase erzeugt werden. Auf diese Weise wird die Stromausbeute beträchtlich erhöht und die Leitfähigkeit des Elektrolyten bleibt wegen des Wegfalls der Ver- dünnung durch die sich entwickelnden Gasbläschen konstant. Vorzugsweise werden bei der Vorrichtung nach der Erfindung doppelwändige Elektroden verwendet, deren einander gegenüberliegende Begrenzungflächen Gasdurchtrittsöffnungen besitzen, während die einander abgekehrten Flächen durchbrechungslos sind.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist als Beispiel in der beiliegenden Zeichnung schematisch veranschaulicht.
Bild 1 zeigt einen senkrechten Längsschnitt des Eiektrolysators, d. h. einen mit den Elektroden
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Der Elektrolyt ist in einem parallelepipedischen aus Blech bestehenden Behälter enthalten, welcher auf Isolierfüssen ruht und mit einem gasdichten Deckel 4 verschlossen ist. Dieser Deekel ist unter der Verschlussstelle in denselben Behälter soweit eingeschoben, dass sein Ende in die Flüssigkeit eintaucht.
Jede Elektrode ist aus der Aufschichtung einer gewissen Zahl von Elementen gebildet, deren jedes aus einem zur Senkrechten geneigten Blechbande besteht, wie das Bild zeigt, und in der wagrechten Ebene gebogen wird, so dass es eine Art geschlossenen rechtwinkligen Rahmen bildet, dessen Querschnitt in der Richtung der grösseren Seite aus dem Bilde 1 ersichtlich ist und den ganzen Raum der Vorrichtung der Länge nach, einnimmt ; der Querschnitt in der Richtung der kleineren Seite ist aus dem Bilde 2 erersichtlich und nimmt einen Teil der Breite des Vorrichtungsraumes ein.
Am oberen Ende der Säule 5 befindet sich an jeder Elektrode ein Klemmelement 6, weiches von den anderen nur dadurch sich unter-
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deren Wände mit jalousieartigen Schlitzen versehen sind, welche in der Richtung von unten nach oben gegen das Innere derselben Glocke gerichtet sind.
Die Elektroden sind alle gleich, die äusseren ausgenommen, die man sich dadurch erzeugt vorstehen kann, dass man durch eine mittlere Längsebene eine wie oben beschriebene Elektrode halUprt'und jede Hälfte mit einer Blechtafel schliesst.
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schlossene Zelle 13 aus der Flüssigkeit bilden.
Durch jeden Zellendeckel sind die Ableitungsrohre der Gase hindurch gefühlt.
Von diesen Röhren 14 endigen, wenn man sie sich durch fortschreitende Zahlen beziffert vorstellt. die Geraden an einem Sammler M, die Ungeraden an einem anderen Sammler-M. Die Steckkontakte sind derart angeordnet, dass die Elektroden abwechselnd Anoden und Kathoden sind.
Der Arbeitsgang des Elektrolysators ist der folgende.
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zweier naheliegender Elektroden bildenden Gasbläschen im Innern der entsprechenden Elektroden, zufolge der beschriebenen Anordnung derselben Flächen, aufgefangen. Daraus folgt, dass, während der Raum zwischen den Elektroden nur vom Elektrolyten eingenommen wird. der innere Teil jeder Elektrode durch eine Emulsion des Elektrolyten mit den Gasbläschen eingenommen wird. Man hat also zwei kom-
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System ist somit nicht mehr im Gleichgewicht eine aufsteigende Bewegung beginnt im Inneren der Elektroden und eine absteigende zwischen der einen und der anderen Elektrode.
Der Flüssigkeitsspiegel wird derart geiegelt, dass die aufsteigende innere Säule, nachdem sie an dem Elemente 6 vorübergegangen ist, aus demselben Elemente austritt, was die Abscheidung des Gases von der Flüssigkeit verursacht, welche alsdann hinterfliesst und die absteigende Säule speist.
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Schlitze d & r Elektroden, sondern auch durch die Schlitze 17, im Boden derselben Elektroden.
Ein anderes Beispiel eines Elektrolysators gemäss der Erfindung ist in den Bildern 3a odd la veranschanlicht, von denen das erste einen senkrechten, das letzte einen wagrechten Querschnitt darstellt.
Der Elektrolysator umfasst :
Einen auf Isolierfüssen 19 ruhenden, den Elektrolyt enthaltenden zylindrischen Behälter 18; einen
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Fläche 22 bestehende Kathode, wobei die Fläche 22 im Innern der Tafel 27 liegt und mit wagrechn oder geneigten Schlitzen versehen ist, indem die beiden angedeuteten Flächen in ihrem unteren mittels eines ringförmigen Bodens 23 geschlossen sind. Der durchlöcherte Teil hört unter dem Wa-erspiegel auf, so dass der obere Teil ai. s einer ebenen Fläche besteht. Der gelochte Teil kann auch durch ein Drahtgewebe ersetzt werden. Im Innern der Kathode befindet sich die Anode, welche der ersten Film- lieh ist, mit dem Unterschiede, dass die gelochte Fläche sich aussen befindet.
Im oberen Teil der Vorrichtung dringt zwischen die beiden Elektroden eine zylindrische Brel er-
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mern t, ilt, einer jeden von denen das obere Ende einer Elektrode entspricht, und an welchen ein Gassammelrohr endigt 25-26. Eine jede Elektrode ist wie im vorhergehenden Falle mit Haltern und Steckkontakten versehen.
Der Arbeitsgang ist derselbe wie im ersten Falle, mit der Ausnahme, dass die aufsteigenden Striime im Innern der Elektroden und in dem zwischen ihren gegenüberliegenden Flächen bestehenden Raume fliessen, während die absteigenden Ströme a11 der äusseren Seite der Kathode, bzw. der inneren Sfite der Anode entlang fliessen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Elektrolyse von Wasser mit hohlen Elektroden, deren Wandnng Eintritts-
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