AT10042U1 - Vorrichtung zum aufbereiten von rückgespültem fluid - Google Patents
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Description
2 AT010 042U1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbereiten von aus einem Rückspülfilter rückgespültem Fluid, welches Feststoffe enthält, wobei die Vorrichtung eine Sedimentationsvorrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus dem rückgespülten Fluid durch Sedimentation in einem Sedimentsammelbereich umfasst.
Aus dem Stand der Technik sind Vorrichtungen zum Aufbereiten von rückgespültem Fluid aus einem Rückspülfilter bekannt, bei denen die Rückspülmenge des Rückspülfilters in ein Aufbereitungsbecken oder auf ein Bandfiltersystem gegeben wird. Solche Aufbereitungsvorrichtungen weisen einen hohen Flüssigkeitsverlust auf und/oder erfordern Filterhilfsmittel, wie beispielsweise Filterpapier, zum Austrag der in dem rückgespülten Fluid enthaltenen Feststoffe.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufbereiten von rückgespültem Fluid aus einem Rückspülfilter der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einen filterhilfsmittelfreien Feststoffaustrag ermöglicht und einen möglichst geringen Flüssigkeitsverlust aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Sedimentsammelbereich mit einem Überdruck und/oder einem Unterdrück beaufschlagbar ist, um Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich zu entfernen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es, Restfluid auf einfache Art und Weise aus dem Sedimentsammelbereich zu entfernen. Hierfür genügt es, den Sedimentsammelbereich mit einem Überdruck und/oder einem Unterdrück zu beaufschlagen. Das aus dem Sedimentsammelbereich entfernte Restfluid steht dann wieder für eine erneute Verwendung zur Verfügung, so dass die erfindungsgemäße Vorrichtung keinen oder nur einen sehr niedrigen Flüssigkeitsverlust aufweist.
Das Entfernen des Restfluids aus dem Sedimentsammelbereich geht mit einer Trocknung der in dem Sedimentsammelbereich sedimentierten Feststoffe einher. Die getrockneten Feststoffe liegen nach Entfernung des Restfluids in gereinigter Form, d.h. im Wesentlichen frei von Restfluid, vor. Diese gereinigten Feststoffe lassen sich besonders einfach entsorgen oder recyceln.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Sedimentationsvorrichtung eine Druckbeaufschlagungseinrichtung zur Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs mit dem Überdruck. Mit Hilfe des Überdrucks kann Restfluid, das sich in dem Sedimentsammelbereich abgelagert hat, aus dem Sedimentsammelbereich herausgedrückt werden.
In vorteilhafter Weise umfasst die Druckbeaufschlagungseinrichtung einen Verdichter zur Erzeugung des Überdrucks. Hierdurch kann die erfindungsgemäße Vorrichtung ohne externe Hilfseinrichtungen betrieben werden.
Besonders bevorzugt ist es, wenn mittels der Druckbeaufschlagungseinrichtung ein gasförmiges Hilfsmedium, welches dem Sedimentsammelbereich für dessen Beaufschlagung mit dem Überdruck zuführbar ist, mit einem Druck beaufschlagbar ist. Das gasförmige Hilfsmedium ermöglicht eine besonders gute Übertragung des Überdrucks auf den Sedimentsammelbereich und in den Sedimentsammelbereich hinein. Hierdurch wird eine besonders effiziente Trocknung der Feststoffe gewährleistet.
Besonders günstig ist es, wenn das Hilfsmedium durch Luft gebildet ist. Dies ermöglicht einen besonders sicheren und effizienten Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Günstig ist es, wenn die Druckbeaufschlagungseinrichtung eine Durchflusssteuereinrichtung umfasst, mit welcher die Zufuhr des Hilfsmediums zu dem Sedimentsammelbereich steuerbar 3 AT010 042U1 ist. Hierdurch kann die Menge des Hilfsmediums, die für eine Trocknung einer bestimmten Feststoffmenge benötigt wird, besonders gut eingestellt werden.
Vorzugsweise umfasst die Druckbeaufschlagungseinrichtung eine Zuführleitung zum Zuführen 5 des Hilfsmediums zu dem Sedimentsammelbereich. Die Zuführleitung ermöglicht es, das Hilfsmedium auch räumlich entfernt von dem Sedimentsammelbereich mit Druck zu beaufschlagen.
Vorzugsweise ist das Restfluid durch das Hilfsmedium aus dem Sedimentsammelbereich verdrängbar. Dies hat den Vorteil, dass das gasförmige und somit trockene Hilfsmedium das 10 Restfluid in dem Sedimentsammelbereich vollständig oder zumindest im Wesentlichen vollständig ersetzt und somit eine vollständige oder zumindest im Wesentlichen vollständige Entfernung des Restfluids aus dem Sedimentsammelbereich gewährleistet ist.
Vorzugsweise beträgt der Überdruck, mit dem der Sedimentsammelbereich beaufschlagbar ist, 15 mindestens ungefähr 1,1 bar Absolutdruck. Es genügt also ein vergleichsweise kleiner Differenzdruck von beispielsweise ungefähr 0,1 bar zu einem Umgebungsdruck von beispielsweise ungefähr 1 bar, um Restfluid mit Hilfe von Überdruck aus dem Sedimentsammelbereich entfernen zu können. 20 Nach einer Ausführungsform der Erfindung beträgt der Überdruck höchstens ungefähr 1,4 bar Absolutdruck. Hierdurch kann eine besonders einfach aufgebaute Druckbeaufschlagungseinrichtung eingesetzt werden.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Sedimentations-25 Vorrichtung eine Evakuierungseinrichtung zur Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs mit dem Unterdrück umfasst. Die Evakuierungseinrichtung kann alternativ oder ergänzend zu einer vorstehend beschriebenen Druckbeaufschlagungseinrichtung vorgesehen sein. Wenn die Sedimentationsvorrichtung lediglich eine Druckbeaufschlagungseinrichtung oder lediglich eine Evakuierungseinrichtung umfasst, wird ein besonders einfacher Aufbau der erfindungsgemäßen 30 Vorrichtung ermöglicht. Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung sowohl eine Druckbeaufschlagungseinrichtung als auch eine Evakuierungseinrichtung umfasst, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung in besonders flexibler Weise betrieben werden.
Die Evakuierungseinrichtung ermöglicht es, den Sedimentsammelbereich mit Unterdrück zu 35 beaufschlagen, so dass Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich entfernt werden kann, beispielsweise, indem das Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich verdampft und/oder abgesaugt wird.
In vorteilhafter Weise umfasst die Evakuierungseinrichtung eine Vakuumpumpe. Hierdurch kann 40 der Unterdrück bereitgestellt werden, ohne dass auf externe Hilfseinrichtungen zurückgegriffen werden müsste. Günstig ist es, wenn die Evakuierungseinrichtung eine Sperreinrichtung umfasst, mit welcher der Sedimentsammelbereich und die Evakuierungseinrichtung wahlweise miteinander verbind-45 bar oder voneinander trennbar sind. Auf diese Weise lässt sich der zeitliche Verlauf der Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs mit dem Unterdrück besonders einfach steuern.
Vorzugsweise umfasst die Evakuierungseinrichtung eine Evakuierungsleitung zum Abführen des aus dem Sedimentsammelbereich entfernten Restfluids. Dies ermöglicht einen besonders so einfachen Abtransport des Restfluids.
Vorteilhaft ist es, wenn das Restfluid durch die Beaufschlagung mit dem Unterdrück verdampfbar ist. Dies ermöglicht eine besonders effiziente Trocknung der in dem Sedimentsammelbereich sedimentierten Feststoffe. 55 4 AT 010 042 U1
Nach einer Ausführungsform der Erfindung beträgt der Unterdrück mindestens ungefähr 0,005 bar Absolutdruck. Hierdurch können vergleichsweise einfach aufgebaute Evakuierungseinrichtungen eingesetzt werden. Günstig ist es, wenn der Unterdrück höchstens ungefähr 0,050 bar Absolutdruck beträgt. Hierdurch wird eine besonders effiziente, d.h. eine vollständige oder zumindest weitestgehend vollständige Trocknung der Feststoffe in dem Sedimentsammelbereich ermöglicht.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung umfasst die Sedimentationsvorrichtung eine Abführeinrichtung zum Abführen des aus dem Sedimentsammelbereich entfernten Restfluids. Die Abführeinrichtung erleichtert die Handhabung und den Abtransport des aus dem Sedimentsammelbereich entfernten Restfluids.
Vorzugsweise umfasst die Abführeinrichtung eine Absperreinrichtung, mit welcher der Sedimentsammelbereich und die Abführeinrichtung wahlweise miteinander verbindbar oder voneinander trennbar sind. Dies ermöglicht es, Restfluid zu einem gewünschten Zeitpunkt und während einer gewünschten Zeitdauer von dem Sedimentsammelbereich abzuführen. Günstig ist es, wenn die Abführeinrichtung eine Abführleitung umfasst, durch welche Restfluid einem Behälter für dem Rückspülfilter zuzuführendes fluides Medium zuführbar ist. Dies hat den Vorteil, dass das aus dem Sedimentsammelbereich entfernte Restfluid wieder zur Verfügung steht, um mit Hilfe des Rückspülfilters gefiltert werden zu können.
Alternativ oder ergänzend hierzu kann die Abführeinrichtung eine Abführleitung umfassen, durch welche Restfluid einem Behälter für Filtrat aus dem Rückspülfilter zuführbar ist. Dies hat den Vorteil, dass das Restfluid ohne durch erneutes Filtern bedingte zeitliche Verzögerung für eine weitere Verwendung bereitgestellt werden kann, beispielsweise als Reinigungsflüssigkeit, als Schmiermittel und/oder als Kühlmittel.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Filtereinrichtung zum Filtern des aus dem Sedimentsammelbereich entfernten Restfluids umfasst. Hierdurch kann mit Hilfe der Sedimentationsvorrichtung gefiltertes Restfluid bereitgestellt werden, das sich somit besonders gut für eine weitere Verwendung als Reinigungsflüssigkeit, als Schmiermittel und/oder als Kühlmittel eignet.
Vorzugsweise grenzt die Filtereinrichtung an den Sedimentsammelbereich. Dies hat den Vorteil, dass mit Hilfe der Filtereinrichtung nicht nur aus dem Sedimentsammelbereich entferntes Restfluid gefiltert werden kann, sondern zusätzlich die in dem Sedimentsammelbereich sedi-mentierten Feststoffe mit Hilfe der Filtereinrichtung in dem Sedimentsammelbereich festgehalten werden können.
Vorzugsweise ist die Filtereinrichtung an einem Verschlusselement angeordnet, das eine Fest-stoffaustragöffnung der Sedimentationsvorrichtung verschließt. Dies hat den Vorteil, dass die Sedimentationsvorrichtung besonders kompakt baut. Günstig ist es, wenn die Filtereinrichtung ein Sieb umfasst. Dies ermöglicht die Bereitstellung einer robusten Filtereinrichtung, die sich außerdem gut reinigen lässt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Filtereinrichtung zwischen einer Arbeitsstellung, in welcher die Filtereinrichtung eine Austrittsöffnung der Sedimentationsvorrichtung verschließt, und einer Ruhestellung, in welcher die Filtereinrichtung die Austrittsöffnung der Sedimentationsvorrichtung freigibt, bewegbar ist. Dies hat den Vorteil, dass die Filtereinrichtung in ihrer Arbeitsstellung das Restfluid filtern kann und dass die Filtereinrichtung in ihrer Ruhestellung gut gereinigt werden kann. 5 AT 010 042 U1
Vorzugsweise umfasst die Filtereinrichtung eine Bewegungsvorrichtung zum Bewegen der Filtereinrichtung von der Arbeitsstellung in die Ruhestellung. Dies erleichtert die Handhabung der Filtereinrichtung.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Sedimentationsvorrichtung eine Spüleinrichtung zum Spülen der Filtereinrichtung umfasst. Hierdurch kann ein zuverlässiger Langzeitbetrieb der Filtereinrichtung gewährleistet werden.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Filtereinrichtung mit Spülgas spülbar. Das Spülgas, beispielsweise Druckluft, ist besonders niedrigviskos, so dass bei Spülung der Filtereinrichtung mit dem Spülgas die Filtereinrichtung besonders gut gereinigt wird.
Der Reinigungsvorgang lässt sich besonders gut steuern, wenn die Spülgaszufuhr eine Spülgasabsperreinrichtung umfasst.
Wenn die Spülgaszufuhr eine Spülgasleitung umfasst, kann das Spülgas an einem von der Filtereinrichtung entfernten Ort gelagert und von dort der Filtereinrichtung zugeführt werden.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Spüleinrichtung eine Spülflüssigkeitszufuhr umfasst, mittels welcher die Filtereinrichtung mit Spülflüssigkeit spülbar ist. Das Spülen der Filtereinrichtung mit Spülflüssigkeit hat den Vorteil, dass ein Eintrocknen der Filtereinrichtung vermieden werden kann.
In vorteilhafter Weise umfasst die Spülflüssigkeitszufuhr eine Spülflüssigkeitsabsperreinrichtung, um die Zufuhr der Spülflüssigkeit zu der Filtereinrichtung gut steuern zu können.
Wenn die Spülflüssigkeitszufuhr eine Spülflüssigkeitsleitung umfasst, kann die Spülflüssigkeit an einem von der Filtereinrichtung entfernten Ort bereitgestellt und von dort der Filtereinrichtung zugeführt werden.
Vorzugsweise umfasst die Sedimentationsvorrichtung einen Sedimentationsbehälter. Mit Hilfe des Sedimentationsbehälters kann ein Volumen bereitgestellt werden, in dem Feststoffe aus dem rückgespülten Fluid durch Sedimentation in dem Sedimentsammelbereich abgetrennt werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Sedimentsammelbereich durch einen in Gebrauchslage unteren Bereich des Sedimentationsbehälters gebildet.
Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung eine Belüftungseinrichtung, mittels welcher wahlweise ein von dem Sedimentationsbehälter begrenztes Behältervolumen mit einer Umgebung des Sedimentationsbehälters verbindbar oder das Behältervolumen von der Umgebung trennbar ist. Die Belüftungseinrichtung ermöglicht eine besonders einfache Belüftung des Sedimentationsbehälters. Bei Trennung des Behältervolumens von der Umgebung ist es möglich, das Behältervolumen mit Druck zu beaufschlagen, so dass ein gegebenenfalls im unteren Bereich des Sedimentationsbehälters gebildeter Sedimentsammelbereich mit Überdruck beaufschlagbar ist. Günstig ist es, wenn die Sedimentationsvorrichtung eine Erfassungsvorrichtung zur Erfassung eines Füllstands einer in dem Sedimentationsbehälter enthaltenen Menge des rückgespülten Fluids umfasst. Mit Hilfe dieser Erfassungsvorrichtung kann beispielsweise erfasst werden, dass die Menge des in dem Sedimentationsbehälter enthaltenen rückgespülten Fluids eine bestimmte Minimalmenge unterschreitet.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Sedimentmengen-Erfassungsvorrichtung zur Erfassung der in dem Sedimentsammelbereich 6 AT010 042U1 gesammelten Sedimentmenge umfasst.
Hierdurch kann beispielsweise festgestellt werden, dass sich in dem Sedimentsammelbereich eine bestimmte Mindestmenge von Feststoffen angesammelt hat, so dass die Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs mit dem Überdruck und/oder dem Unterdrück zur Entfernung des Restfluids aus dem Sedimentsammelbereich eingeleitet werden kann.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Feststoffaustragöffnung zum Austragen von sedimentiertem Feststoff aus dem Sedimentsammelbereich und ein Verschlusselement zum Verschließen der Feststoffaustragöffnung umfasst. Hierdurch ist ein besonders einfacher Austrag der Feststoffe aus dem Sedimentsammelbereich heraus möglich.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Filtervorrichtung zur Filtrierung eines Feststoffe enthaltenden fluiden Mediums;
Fig. 2 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer Sedimentationsvorrichtung der Filtervorrichtung aus Fig. 1, in einem Ausgangszustand der Sedimentationsvorrichtung;
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung der Sedimentationsvorrichtung in einer Rückspülphase der Filtervorrichtung;
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung der Sedimentationsvorrichtung in einer Druckbeaufschlagungsphase der Sedimentationsvorrichtung;
Fig. 5 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung der Sedimentationsvorrichtung in einer Evakuierungsphase der Sedimentationsvorrichtung;
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung der Sedimentationsvorrichtung in einer Feststoffaustragsphase der Sedimentationsvorrichtung;
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung der Sedimentationsvorrichtung, in einer ersten Spülphase der Sedimentationsvorrichtung; und Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung der Sedimentationsvorrichtung, in einer zweiten Spülphase der Sedimentationsvorrichtung.
Gleiche oder funktional äquivalente Elemente sind in allen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Eine in der Fig. 1 dargestellte, als Ganzes mit 100 bezeichnete Filtervorrichtung zur Filtrierung eines Feststoffe enthaltenden fluiden Mediums, beispielsweise eines wässrigen Reinigers, eines Öls oder einer Emulsion, umfasst einen Schmutztank 102 zur Aufnahme des zu filtrierenden Mediums, der über eine Filter-Zuführleitung 104 mit einem schmutzseitigen Raum 106 eines Rückspülfilters 108 verbunden ist. Hinsichtlich des Aufbaus und der Funktionsweise des Rückspülfilters 108 wird hiermit ergänzend zu den nachstehenden Ausführungen ausdrücklich auf die DE 20 2006 003 680 U1 derselben Anmelderin Bezug genommen.
In der Filter-Zuführleitung 104 ist eine Filterpumpe 110 zum Fördern des zu filtrierenden Mediums aus dem Schmutztank 102 zu dem Rückspülfilter 108 angeordnet.
Der Rückspülfilter 108 umfasst ein Filtergehäuse 112 mit einem im wesentlichen zylindrischen oberen Abschnitt 114 und einem sich nach unten an den oberen Abschnitt 114 anschließenden, sich nach unten konisch verjüngenden unteren Abschnitt 116.
Der obere Abschnitt 114 des Filtergehäuses 112 ist durch eine in Fig. 1 in einer gebrochenen 7 AT010 042 U1
Linie angedeuteten Trennwand 118 in einen oberhalb der Trennwand 118 liegenden filtratseitigen Raum 120 und den unterhalb der Trennwand 118 liegenden schmutzseitigen Raum 106 getrennt, wobei zu dem schmutzseitigen Raum 106 des Rückspülfilters 108 auch der Innenraum des unteren Abschnitts 116 des Filtergehäuses 112 zählt.
In dem Filtergehäuse 112 ist ferner ein (nicht dargestellter) Filtereinsatz angeordnet, der mittels eines Motors 124 um eine vertikale Drehachse 126 drehbar ist und mehrere (nicht dargestellte) Filterelemente enthält, die durch Drehung des Filtereinsatzes um die Drehachse 126 nacheinander in eine in gebrochenen Linien angedeutete Filterkammer 130 des Rückspülfilters 108 bewegbar sind.
Filtratseitig ist das jeweils in der Filterkammer 130 befindliche Filterkammerelement zum einen mit dem filtratseitigen Raum 120 des Filtergehäuses 112 und zum anderen mit einer Rückspülleitung 132 verbunden, welche von der Filterkammer 130 zu einem Rückspülventil 134 führt. Das Rückspülventil 134 ist ferner an eine Spülleitung 136 angeschlossen, welche von dem Rückspülfilter 108 zu einem Fluideinlass 138 (siehe Fig. 2) eines Sedimentationsbehälters 140 führt.
Ein in den schmutzseitigen Raum 106 des Filtergehäuses 112 mündender schmutzseitiger Zulauf 142 des Rückspülfilters 108 ist an die Filter-Zuführleitung 104 angeschlossen.
Ein in den filtratseitigen Raum 120 des Filtergehäuses 112 mündender filtratseitiger Rücklauf 144 des Rückspülfilters 108 ist über eine Filter-Rücklaufleitung 146 (siehe Fig. 1) mit einem Saubertank 148 zur Aufnahme des filtrierten Mediums verbunden.
Ferner mündet in den filtratseitigen Raum 120 des Filtergehäuses 112 eine Druckluftzufuhr 162, welche mit einer (nicht dargestellten) Druckluftquelle verbunden ist.
Der konisch zulaufende untere Abschnitt 116 des Filtergehäuses 112 ist an seinem unteren Ende mittels eines Grobschmutzventils 150 verschließbar.
Das Grobschmutzventil 150 ist ferner über eine vertikal verlaufende Grobschmutzleitung 152 mit der Spülleitung 136 verbunden, wobei die als Grobschmutzauslass dienende Grobschmutzleitung 152 an ihrem unteren Ende in einen im wesentlichen horizontal verlaufenden Abschnitt der Spülleitung 136 einmündet, so dass innerhalb der Spülleitung 136 im Bereich der Einmündung der Grobschmutzleitung 152 ein Grobschmutzsammelraum 156 gebildet ist.
An der Grobschmutzleitung 152 ist ein (nicht dargestellter) Metallsensor zur Detektion des Füllstandes des Grobschmutzes in der Grobschmutzleitung 152 angeordnet. Hinsichtlich der Anordnung und Funktionsweise des Metallsensors sowie hinsichtlich der Ausgestaltung des Grobschmutzsammelraums 156 und dessen Umgebung wird hiermit ergänzend zu den vorstehenden Ausführungen ausdrücklich auf die DE 20 2006 003 680 U1 derselben Anmelderin Bezug genommen.
Stromabwärts von dem Grobschmutzsammelraum 156 ist in der Spülleitung 136 ein Rückspü-lungs-Austragventil 160 angeordnet, mittels welchem der Zugang zu dem in den Figuren 2 bis 8 im Einzelnen dargestellten Sedimentationsbehälter 140 sperrbar ist.
Der Sedimentationsbehälter 140 umfasst ein Behältergehäuse 164 mit einem im wesentlichen zylindrischen oberen Abschnitt 166 und einem sich an den oberen Abschnitt 166 nach unten anschließenden, sich konisch nach unten verjüngenden unteren Abschnitt 168.
In den oberen Abschnitt 166 des Behältergehäuses 164 mündet die Spülleitung 136 über den Fluideinlass 138. 8 AT010 042U1
Das Behältergehäuse 164 begrenzt ein Behältervolumen 170. Der Sedimentationsbehälter 140 weist einen unteren Bereich 172 auf, der einen Sedimentsammelbereich 174 umfasst.
Die in der Fig. 2 im einzelnen dargestellte Sedimentationsvorrichtung umfasst eine Belüftungseinrichtung 176 mit einem Belüftungsventil 178. Durch Schalten des Belüftungsventils 178 kann das von dem Sedimentationsbehälter 140 begrenzte Behältervolumen 170 mit einer Umgebung 180 des Sedimentationsbehälters 140 verbunden oder von der Umgebung 180 getrennt werden.
Die in Fig. 2 dargestellte Sedimentationsvorrichtung umfasst ferner eine Erfassungsvorrichtung 182 zur Erfassung eines Füllstands einer in dem Sedimentationsbehälter 140 enthaltenen Menge des aus dem Rückspülfilter 108 rückgespülten Fluids.
Um den Sedimentsammelbereich 174 mit Druck beaufschlagen zu können, ist eine Druckbeaufschlagungseinrichtung 184 vorgesehen. Diese umfasst einen Verdichter 186, der Luft aus der Umgebung verdichtet. Die Druckbeaufschlagungseinrichtung 184 umfasst ferner eine Druckmesseinheit 188 zur Messung des von dem Verdichter 186 erzeugten Drucks sowie eine Durchfluss-Steuereinrichtung 190, mit welcher die Zufuhr der Druckluft zu dem Sedimentsammelbereich 174 steuerbar ist. Die Druckbeaufschlagungseinrichtung 184 umfasst ferner eine Zuführleitung 192, die in das Behältervolumen 170 des Sedimentationsbehälters 140 mündet.
Die in Fig. 2 dargestellte Sedimentationsvorrichtung umfasst ferner eine Evakuierungseinrichtung 194 mit einer Vakuumpumpe 196 zur Erzeugung eines Vakuums. Die Evakuierungseinrichtung 194 umfasst ferner eine Sperreinrichtung 198 sowie eine Evakuierungsleitung 200. Mit Hilfe der Evakuierungseinrichtung 194 kann der Sedimentsammelbereich 174 mit Unterdrück beaufschlagt werden.
Die Sedimentationsvorrichtung umfasst ferner eine Abführeinrichtung 202 mit einer Absperreinrichtung 204 sowie mit einer Abführleitung 206. Mit Hilfe der Abführeinrichtung 202 kann Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich 174 abgeführt werden.
Zum Filtern des aus dem Sedimentsammelbereich 174 entfernten Restfluids ist eine Filtereinrichtung 208 vorgesehen. Diese begrenzt den Sedimentsammelbereich 174 nach unten hin. Die Filtereinrichtung 208 ist an einem Verschlusselement 210 angeordnet, das eine Feststoffaus-tragöffnung 212 des Sedimentationsbehälters 140 verschließt. Durch die Feststoffaustragöff-nung 212 hindurch kann in dem Sedimentsammelbereich 174 sedimentierter Feststoff ausgetragen und einem in Fig. 1 und in den Fig. 6 und 7 dargestellten Feststoffsammelbehälter 214 zugeführt werden.
Das Verschlusselement 210 umfasst ein oberes Deckelteil 216 sowie ein damit verbundenes, topfförmiges Grundteil 218. Das Grundteil 218 dient zur Aufnahme eines Siebs 220. Das Sieb 220 begrenzt eine Austrittsöffnung 222, durch welche Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich 174 abgeführt und dem Sieb 220 zugeführt werden kann.
Die Filtereinrichtung 208 umfasst eine Bewegungsvorrichtung 224 mit einem Linearantrieb 226. Der Linearantrieb 226 umfasst eine verschiebbare Kolbenstange 228, die an ihrem freien Ende über ein Gelenk 230 mit dem Grundteil 218 des Verschlusselements 210 drehbeweglich verbunden ist. Das Grundteil 218 des Verschlusselements 210 ist an einem ortsfesten, an dem Deckelteil 216 des Verschlusselements 210 angeordneten Schwenklager 232 gelagert und ist um dieses Schwenklager 232 herum verschwenkbar (vgl. Fig. 6).
Wie ferner aus Fig. 2 zu ersehen ist, umfasst die Sedimentationsvorrichtung außerdem eine Spüleinrichtung 234 zum Spülen der Filtereinrichtung 208. Die Spüleinrichtung 234 umfasst eine Spülgaszufuhr 236 mit einer Spülgasabsperreinrichtung 238 und einer Spülgasleitung 240. 9 AT 010 042 U1
Die Spüleinrichtung 234 umfasst ferner eine Spülflüssigkeitszufuhr 242 mit einer Spülflüssigkeitsabsperreinrichtung 244 und einer Spülflüssigkeitsleitung 246.
Die Evakuierungsleitung 200, die Abführleitung 206, die Spülgasleitung 240 und die Spülflüssigkeitsleitung 246 sind über eine gemeinsame Leitung 248 mit einer von dem Grundteil 218 des Verschlusselements 210 begrenzten Kammer 250 verbunden.
Bei einer alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform der Sedimentationsvorrichtung sind mindestens zwei der Leitungen 200, 206, 240 und 246 direkt, d.h. ohne Zwischenschaltung einer gemeinsamen Leitung 248, mit der Kammer 250 verbunden.
Die vorstehend beschriebene Filtervorrichtung 100 funktioniert wie folgt:
In dem Schmutztank 102 wird das mit Abzufiltrierenden Feststoffen vermengte fluide Medium, beispielsweise eine wässerige Reinigungsflüssigkeit, ein Öl oder eine Emulsion, gesammelt.
Aus dem Schmutztank 102 wird das zu filtrierende Medium über die Filterpumpe 110 dem schmutzseitigen Raum 106 des Rückspülfilters 108 zugeführt.
Der Zulauf 142 des Rückspülfilters 108 verläuft im Wesentlichen tangential zu der inneren Begrenzungswand des Filtergehäuses 112, so dass das zu filtrierende Medium sich in einer wendelförmigen Bahn durch den Innenraum des Filtergehäuses 112 bewegt.
Beim Eintritt des zu filtrierenden Mediums in das Rückspülfilter 108 sinken schwere Schmutzpartikel nach unten durch das geöffnete Grobschmutzventil 150 und die Grobschmutzleitung 152 in den Grobschmutzsammelraum 156 in der Spülleitung 136, wo sich infolgedessen während der Filtrierphase des Rückspülfilters 108 eine Grobschmutzansammlung bildet. Während dieser Filtrierphase des Rückspülfilters 108 sind das Rückspülventil 134 und das Rückspülungs-Austragventil 160 geschlossen.
Das zu filtrierende Medium wird aus dem schmutzseitigen Raum 106 des Rückspülfilters 108 durch das in der Filterkammer 130 befindliche Filterelement dem filtratseitigen Raum 120 des Rückspülfilters 108 zugeführt.
Aus dem filtratseitigen Raum 120 des Rückspülfilters 108 gelangt das Filtrat über die Filter-Rücklaufleitung 146 in den Saubertank 148.
Beim Passieren des Filterelements werden die feineren Feststoffpartikel entsprechend der Filterfeinheit des Filterelements zwischen der Schmutzseite und der Sauberseite des Filterelements zurückgehalten.
Wenn die maximale Schmutzaufnahmekapazität des Filterelements erreicht ist, wird eine Rückspülphase des Rückspülfilters 108 zur Regeneration des Filterelements, d.h. eine druckluftunterstützte Rückspülung des Filtermediums von der Sauberseite zur Schmutzseite hin, eingeleitet. Für diesen Rückspülvorgang wird das Grobschmutzventil 150 geschlossen, und das Rückspülungs-Austragventil 160 in der Spülleitung 136 wird geöffnet.
Anschließend wird das Rückspülventil 134 kurzzeitig geöffnet, und der filtratseitige Raum 120 des Rückspülfilters 108 wird mittels der Druckluftzufuhr 162 mit Druckluft beaufschlagt, so dass Filtrat aus dem filtratseitigen Raum 120 des Rückspülfilters 108 druckluftunterstützt durch das Filtermedium des Filterelements 128 zurück in den schmutzseitigen Raum 106 des Rückspülfilters 108, von dort in die Rückspülleitung 132 und von dort durch das geöffnete Rückspülventil 10 AT 010 042 U1 134 in die Spülleitung 136 gespült wird.
Zusammen mit dem als Spülmedium verwendeten Filtrat gelangen auch die bei der Rückspülung von dem Filterelement 128 abgelösten Verunreinigungen in die Spülleitung 136.
Das rückgespülte Fluid gelangt auch durch den Grobschmutzsammelraum 156 und spült den dort angesammelten Grobschmutz durch das geöffnete Rückspülungs-Austragventil 160 in den Sedimentationsbehälter 140 (siehe Fig. 3).
Das Rückspülungs-Austragventil 160 ist während jeder Rückspülphase während eines Zeitraums von beispielsweise ungefähr 1 s bis 3 s geöffnet.
Die Rückspülphase des Rückspülfilters 108 wird durch Schließen des Rückspülventils 134 und des Rückspülungs-Austragventils 160 sowie durch erneutes Öffnen des Grobschmutzventils 150 beendet, worauf eine neue Filtrierphase des Rückspülfilters 108 beginnt.
Die Rückspülphase des Rückspülfilters 108 kann eingeleitet werden, wenn mittels des Metallsensors an der Grobschmutzleitung 152 ein vorgegebener maximaler Füllstand des Grobschmutzes in der Grobschmutzleitung 152 detektiert wird.
Alternativ oder ergänzend hierzu kann eine Rückspülphase des Rückspülfilters 108 eingeleitet werden, wenn der Differenzdruck zwischen der Schmutzseite und der Sauberseite des Filterelements einen vorgegebenen Maximalwert überschreitet.
Die Aufbereitung des in der Rückspülphase rückgespülten Fluids erfolgt in dem in den Figuren 2 bis 8 dargestellten Sedimentationsbehälter 140.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, ist der Fluideinlass 138 im wesentlichen tangential zu der Innenwand des Behältergehäuses 164 ausgerichtet, so dass das rückgespülte Fluid in einer wendelförmigen Bahn 252 in den Innenraum des Sedimentationsbehälters 140 eintritt.
In dem Sedimentationsbehälter 140 sedimentieren die in dem rückgespülten Fluid enthaltenen, in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 254 bezeichneten Feststoffe (Grobschmutz und aus dem Filterelement rückgespülte Verunreinigungen) innerhalb des in dem in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen 256 bezeichneten rückgespülten Fluids und lagern sich in dem Sedimentsammelbereich 174 ab.
Das Belüftungsventil 178 der Belüftungseinrichtung 176 ist während der in Fig. 3 dargestellten Rückspülphase geöffnet. Die Durchfluss-Steuereinrichtung 190 der Druckbeaufschlagungseinrichtung 184 ist geschlossen. Ferner sind die Sperreinrichtung 198 der Evakuierungseinrichtung 194, die Absperreinrichtung 204 der Abführeinrichtung 202 sowie die Spülgasabsperreinrichtung 238 und die Spülflüssigkeitsabsperreinrichtung 244 der Spüleinrichtung 234 geschlossen.
Zum Abschluss der Rückspülphase werden das Rückspülungs-Austragventil 160 und das Belüftungsventil 178 geschlossen. Hiervon ausgehend kann der Sedimentsammelbereich 174 mit Druck beaufschlagt werden. Diese Druckbeaufschlagungsphase wird im Folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrieben.
Zur Einleitung der Druckbeaufschlagungsphase wird die Absperreinrichtung 204 der Abführeinrichtung 202 geöffnet. Gleichzeitig wird die Durchflusssteuereinrichtung 190 der Druckbeaufschlagungseinrichtung 184 geöffnet. Hierdurch wird mit Hilfe des Verdichters 186 erzeugte, als Hilfsmedium wirkende Druckluft über die Zuführleitung 192 in das Behältervolumen 170 des Sedimentationsbehälters 140 geleitet. Der Absolutdruck der eingeleiteten Druckluft kann zwischen ungefähr 1,1 bar und 1,4 bar betragen. 11 AT 010 042 U1
Durch die Druckbeaufschlagung des in Fig. 3 dargestellten Fluids 256 mit Druckluft wird das Fluid 256 aus dem Behältervolumen 170 und aus dem Sedimentsammelbereich 174 herausgedrückt und über die Austrittsöffnung 222 der Filtereinrichtung 208 zugeführt. Hierbei verdrängt die in den Sedimentsammelbereich 174 eingebrachte Druckluftmenge an den Feststoffen 254 haftendes Restfluid. Das Restfluid wird mit Hilfe des Siebs 220 der Filtereinrichtung 208 gefiltert und gelangt über die Kammer 250 und die gemeinsame Leitung 248 in die Abführleitung 206 und von dort über die geöffnete Absperreinrichtung 204 in den Schmutztank 102 oder den Saubertank 148.
Mit Hilfe der Erfassungsvorrichtung 182 kann die beschriebene Druckbeaufschlagungsphase überwacht werden. Diese Phase ist abgeschlossen, wenn die Erfassungsvorrichtung 182 keine Flüssigkeit mehr in dem Sedimentationsbehälter 140 detektiert oder wenn die Erfassungsvorrichtung 182 keine Flüssigkeit mehr detektiert und ab diesem Zeitpunkt eine bestimmte Nachlaufzeit (Trockenzeit) beendet ist.
Zum Abschluss der Druckbeaufschlagungsphase werden die Absperreinrichtung 204 und die Durchfluss-Steuereinrichtung 190 geschlossen, und das Belüftungsventil 178 wird geöffnet.
Der Sedimentsammelbereich 174 kann auch mit einem Unterdrück beaufschlagt werden. Dies wird im Folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben. Zur Einleitung der Evakuierungsphase wird das Belüftungsventil 178 geschlossen. Anschließend wird die Sperreinrichtung 198 der Evakuierungseinrichtung 194 geöffnet.
Mit Hilfe der Vakuumpumpe 196 kann dann ein Vakuum erzeugt werden. Die Vakuumpumpe 196 steht über die geöffnete Sperreinrichtung 198, die Evakuierungsleitung 200 sowie die gemeinsame Leitung 248 und über die Kammer 250 und die Öffnungen (ohne Bezugszeichen) des Siebs 220 mit dem Sedimentsammelbereich 174 in Verbindung. Auf diese Weise wird in dem Sedimentsammelbereich 174 ein Vakuum erzeugt, so dass der Sedimentsammelbereich mit Unterdrück beaufschlagt ist. Der Absolutdruck des Unterdrucks kann zwischen ungefähr 0,005 bar und ungefähr 0,050 bar betragen.
Durch die Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs 174 mit dem Unterdrück wird in diesem Bereich vorhandenes Restfluid, das beispielsweise an den Feststoffen 254 anhaftet, verdampft. Hierdurch wird das Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich 174 entfernt. Die Zeitdauer, in welcher der Sedimentsammelbereich 174 mit Unterdrück beaufschlagt wird, ist variabel und kann insbesondere der zu entfernenden Restfluidmenge und/oder der zu trocknenden Feststoff menge entsprechend eingestellt werden.
Nachdem die genannten Absolutdrücke erreicht worden sind und eine bestimmte Zeit abgelaufen ist, wird zum Abschluss der Evakuierungsphase die Sperreinrichtung 198 geschlossen. Anschließend wird das Belüftungsventil 178 geöffnet, so dass der in dem Behältervolumen 170 und in dem Sedimentsammelbereich 174 herrschende Druck dem Druck in der Umgebung 180 des Sedimentationsbehälters 140 entspricht.
Um Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich 174 zu entfernen, kann es ausreichend sein, dass lediglich eine vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschriebene Druckbeaufschlagungsphase durchlaufen wird. Es kann ebenfalls ausreichend sein, dass lediglich eine vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 5 beschriebene Evakuierungsphase durchlaufen wird. Eine besonders gute Trocknung der in den Sedimentsammelbereich 174 sedimentierten Feststoffe 254 wird erreicht, wenn eine Druckbeaufschlagungsphase und eine Evakuierungsphase durchlaufen werden. Vorzugsweise wird dabei die Evakuierungsphase nach der Druckbeaufschlagungsphase durchlaufen.
Um getrockneten Feststoff 254 aus dem Sedimentsammelbereich 174 zu entfernen, kann nach Belüftung des Sedimentationsbehälters 140 durch Öffnen des Belüftungsventils 178 die Filter-
Claims (40)
12 AT 010 042 U1 einrichtung 208 aus ihrer in Fig. 5 dargestellten Arbeitsstellung in eine in Fig. 6 dargestellte Ruhestellung bewegt werden. Hierfür wird die Bewegungsvorrichtung 224 so angesteuert, dass die Kolbenstange 228 des Linearantriebs 226 das Gelenk 230 bewegt, so dass das Grundteil 218 des Verschlusselements 210 relativ zu dem Deckelteil 216 um das ortsfeste Schwenklager 232 herum schwenkt. Hierdurch wird die Feststoffaustragöffnung 212 freigegeben, so dass getrockneter Feststoff 254 unter Wirkung der Schwerkraft aus dem Sedimentsammelbereich 174 in den Feststoffsammelbehälter 214 fällt. Die Filtereinrichtung 208 kann durch Spülung gereinigt werden. Eine Reinigung mit Spülgas wird im Folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 7 beschrieben. Die Reinigung der Filtereinrichtung 208 mit Spülgas, vorzugsweise Druckluft, ist besonders einfach, wenn die Filtereinrichtung 208 ihre in Fig. 7 dargestellte Ruhestellung einnimmt. Zur Einleitung des Spülvorgangs wird die Spülgasabsperreinrichtung 238 geöffnet, so dass von einer nicht dargestellten Spülgasquelle bereitgestelltes Spülgas über die Spülgasleitung 240, über die gemeinsame Leitung 248 und über die Kammer 250 der Rückseite des Siebs 220 zugeleitet werden kann. Die Reinigung des Siebs 220 erfolgt mechanisch, d.h. indem die Strömung des Spülgases an dem Sieb 220 anhaftende Feststoffe 254 entfernt. Die von dem Sieb 220 entfernten Feststoffe 254 fallen in den Feststoffsammelbehälter 214. Nach einer gegebenenfalls einstellbaren Blaszeit wird die Spülgasabsperreinrichtung 238 geschlossen. Anschließend wird die Filtereinrichtung mit Hilfe der Bewegungsvorrichtung 224 wieder zurück in die Arbeitsstellung gebracht, siehe Fig. 8. Die Filtereinrichtung 208 kann auch mit Hilfe einer Spülflüssigkeit 258 gereinigt werden. Dies wird unter Bezugnahme auf Fig. 8 beschrieben. Um die Filtereinrichtung 208 mit Spülflüssigkeit 258 zu spülen, wird die Spülflüssigkeitsabsperreinrichtung 244 geöffnet, so dass von einer nicht dargestellten Spülflüssigkeitsquelle bereitgestellte Spülflüssigkeit mit Hilfe der Spülflüssigkeitsleitung 246 und der gemeinsamen Leitung 248 in die Kammer 250 geleitet werden kann. Von dort gelangt die Spülflüssigkeit 258 durch die Öffnungen des Siebs 220 der Filtereinrichtung 208 hindurch bis hinein in den Sedimentsammelbereich 174. Hierdurch wird das Sieb 220 gereinigt. Um zu vermeiden, dass das Sieb 220 eintrocknet oder dass sich das Sieb 220 mit Feststoffen 254 zusetzt, kann vorgesehen sein, dass die Spülflüssigkeit 258 in dem Sedimentationsgefäß 140 verbleibt. Ansprüche: 1. Vorrichtung zum Aufbereiten von aus einem Rückspülfilter (108) rückgespültem Fluid (256), welches Feststoffe (254) enthält, umfassend eine Sedimentationsvorrichtung zum Abtrennen von Feststoffen aus dem rückgespülten Fluid (256) durch Sedimentation in einem Sedimentsammelbereich (174), dadurch gekennzeichnet, dass der Sedimentsammelbereich (174) mit einem Überdruck und/oder einem Unterdrück beaufschlagbar ist, um Restfluid aus dem Sedimentsammelbereich (174) zu entfernen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Druckbeaufschlagungseinrichtung (184) zur Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs (174) mit dem Überdruck umfasst.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagungseinrichtung (184) einen Verdichter (186) zur Erzeugung des Überdrucks umfasst. 13 AT 010 042 U1
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Druckbeaufschlagungseinrichtung (184) ein gasförmiges Hilfsmedium, welches dem Sedimentsammelbereich (174) für dessen Beaufschlagung mit dem Überdruck zuführbar ist, mit einem Druck beaufschlagbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmedium durch Luft gebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagungseinrichtung (184) eine Durchflusssteuereinrichtung (190) umfasst, mit welcher die Zufuhr des Hilfsmediums zu dem Sedimentsammelbereich (174) steuerbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckbeaufschlagungseinrichtung (184) eine Zuführleitung (192) zum Zuführen des Hilfsmediums zu dem Sedimentsammelbereich (174) umfasst.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Restfluid durch das Hilfsmedium aus dem Sedimentsammelbereich (174) verdrängbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck mindestens ungefähr 1,1 bar Absolutdruck beträgt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck höchstens ungefähr 1,4 bar Absolutdruck beträgt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Evakuierungseinrichtung (194) zur Beaufschlagung des Sedimentsammelbereichs (174) mit dem Unterdrück umfasst.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Evakuierungseinrichtung (194) eine Vakuumpumpe (196) umfasst.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Evakuierungseinrichtung (194) eine Sperreinrichtung (198) umfasst, mit welcher der Sedimentsammelbereich (174) und die Evakuierungseinrichtung (194) wahlweise miteinander verbindbar oder voneinander trennbar sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Evakuierungseinrichtung (194) eine Evakuierungsleitung (200) zum Abführen des aus dem Sedimentsammelbereich (174) entfernten Restfluids umfasst.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Restfluid durch die Beaufschlagung mit dem Unterdrück verdampfbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdrück mindestens ungefähr 0,005 bar Absolutdruck beträgt.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdrück höchstens ungefähr 0,050 bar Absolutdruck beträgt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Abführeinrichtung (202) zum Abführen des aus dem Sedimentsammelbereich (174) entfernten Restfluids umfasst. 14 AT 010 042 U1
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Abführeinrichtung (202) eine Absperreinrichtung (204) umfasst, mit welcher der Sedimentsammelbereich (174) und die Abführeinrichtung (202) wahlweise miteinander verbindbar oder voneinander trennbar sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Abführeinrichtung (202) eine Abführleitung (206) umfasst, durch welche Restfluid einem Behälter (102) für dem Rückspülfilter (108) zuzuführendes fluides Medium zuführbar ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Abführeinrichtung (202) eine Abführleitung (206) umfasst, durch welche Restfluid einem Behälter (148) für Filtrat aus dem Rückspülfilter (108) zuführbar ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Filtereinrichtung (208) zum Filtern des aus dem Sedimentsammelbereich (174) entfernten Restfluids umfasst.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (208) an den Sedimentsammelbereich (174) angrenzt.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (208) an einem Verschlusselement (210) angeordnet ist, das eine Fest-stoffaustragöffnung (212) der Sedimentationsvorrichtung verschließt.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (208) ein Sieb (220) umfasst.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (208) zwischen einer Arbeitsstellung, in welcher die Filtereinrichtung (208) eine Austrittsöffnung (222) der Sedimentationsvorrichtung verschließt, und einer Ruhestellung, in welcher die Filtereinrichtung (208) die Austrittsöffnung (222) der Sedimentationsvorrichtung freigibt, bewegbar ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinrichtung (208) eine Bewegungsvorrichtung (224) zum Bewegen der Filtereinrichtung (208) von der Arbeitsstellung in die Ruhestellung umfasst.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Spüleinrichtung (234) zum Spülen der Filtereinrichtung (208) umfasst.
29. Vorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Spüleinrichtung (234) eine Spülgaszufuhr (236) umfasst, mittels welcher die Filtereinrichtung (208) mit Spülgas spülbar ist.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülgaszufuhr (236) eine Spülgasabsperreinrichtung (238) umfasst.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülgaszufuhr (236) eine Spülgasleitung (240) umfasst.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 27 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Spüleinrichtung (234) eine Spülflüssigkeitszufuhr (242) umfasst, mittels welcher die Filtereinrichtung (208) mit Spülflüssigkeit (258) spülbar ist. 15 AT 010 042 U1
33. Vorrichtung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülflüssigkeitszufuhr (242) eine Spülflüssigkeitsabsperreinrichtung (244) umfasst.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülflüssigkeitszufuhr (242) eine Spülflüssigkeitsleitung (246) umfasst.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung einen Sedimentationsbehälter (140) umfasst.
36. Vorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Sedimentsammelbereich (174) durch einen in Gebrauchslage unteren Bereich (172) des Sedimentationsbehälters (140) gebildet ist.
37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Belüftungseinrichtung (176) umfasst, mittels welcher wahlweise ein von dem Sedimentationsbehälter (140) begrenztes Behältervolumen (170) mit einer Umgebung (180) des Sedimentationsbehälters (140) verbindbar oder das Behältervolumen (170) von der Umgebung (180) trennbar ist.
38. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Erfassungsvorrichtung (182) zur Erfassung eines Füllstands einer in dem Sedimentationsbehälter (140) enthaltenen Menge des rückgespülten Fluids (256) umfasst.
39. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Sedimentmengen-Erfassungsvorrichtung zur Erfassung der in dem Sedimentsammelbereich (174) gesammelten Sedimentmenge umfasst.
40. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Sedimentationsvorrichtung eine Feststoffaustragöffnung (212) zum Austragen von sedimentier-tem Feststoff (254) aus dem Sedimentsammelbereich (174) und ein Verschlusselement (210) zum Verschließen der Feststoffaustragöffnung (212) umfasst. Hiezu 7 Blatt Zeichnungen
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