AT100308B - Blutübertragungsapparat. - Google Patents

Blutübertragungsapparat.

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AT100308B
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blood
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Emanuel De Morales
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Emanuel De Morales
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Blutiibertragungsapparat. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, der zur Übertragung von tierischem Blut in den menschlichen Körper dient und eine genaue Untersuchung der einzelnen Elemente im Blute gestattet. 



  Der grösste Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass das auf den Menschen zu übertragende Blut unter konstanter Temperatur   (37-40 )   gehalten und dadurch ein Gerinnen des Blutes verhindert wird. 



   Es sind bereits ähnliche Apparate bekannt, doch besteht bei diesen die Gefahr des Gerinnens des Blutes. Erfindungsgemäss soll nun ein Apparat geschaffen werden, bei welchem dieser Umstand durch Erhaltung konstanter Temperatur des Blutes im Zuleitungsrohr vermieden wird. Ein weiterer Vorteil des Apparates ist, dass durch genaue Analysen hergestelltes und frisches Blut, von allen schädlichen Beimischungen gereinigt in den menschlichen Körper gelangt. 



   Früher wurden bei Patienten, welche unter einer Geschlechtskrankheit oder irgendeiner andern ansteckenden Krankheit zu leiden hatten, Einspritzungen vorgenommen, welche aber oft zur Folge hatten, dass Organe im Körper zerstört und das Leben des Patienten unter grossen Qualen und Schmerzen vernichtet wurde. Die Funktion vorliegenden Apparates weist eine vollständige Reinigung des Blutes von allen schädlichen Bazillen und Bakterien auf. 



   In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, 
 EMI1.1 
 und Fig. 4 den sogenannten   Mischungsbehälter.   Das mittels der   Blutaufnahmenadel 1   aus dem Körper des Tieres entnommene Blut gelangt durch das Blutleitungsrohr 2 in den mit den Kolben 3 versehenen   31ischungsbehälter     4.   Von den Laboratoriumsbehältern al,   a2,     as, ao, a5   gelangen durch Zuleitungrohre 5 die verschiedenen, zur Mischung notwendigen flüssigen und gasförmigen Substanzen in den   Mischungsbehälter .   Von hier wird nun das durch genaue Analysen untersuchte, von allen schädlichen Elementen gereinigte Blut durch das Rohr 2 mittels der   Einspritznadel   6 in den Körper des Menschen gebracht.

   Die Hauptaufgabe des Apparates erfüllt das in Fig. 2 dargestellte Zuleitungsrohr 2 mit dem anschliessenden Gehäuse 12. Wie schon erwähnt, soll das Blut unter konstanter Temperatur (37-40) erhalten werden, um ein Gerinnen zu verhindern. Durch die am Leitungsrohr entlanggelegten dünnen, isolierten Drähte 7 wird der bei den Kontakten 8 eintretende elektrische Strom geleitet, wodurch das in dem aus Gummi oder Metall hergestellten Rohre 2 fliessende Blut gleich temperiert bleibt. Eine Isolierung der Drähte nach aussen geschieht durch einen Porzellanmantel 9 oder es besteht der Isolierungsmantelaus Glas oder Glasperlen. Zur Feststellung der jeweiligen Temperatur ist im Gehäuse 13 des Leitungsrohres ein Thermometer eingebaut.

   Um die Menge des entnommenen Blutes zu ermitteln, dient der Blutzähler   l ?, für gewöhnlich   aus Glas, und zwecks Absperrung der jeweiligen Blutmenge ist das aus Metall bestehende Gehäuse 12 mit von Hand aus regulierbaren Klappen 12 versehen. Mit 3 ist der Kolben des   Mischbehälters bezeichnet,   der dazu dient, um das für die Operation vorbereitete Blut vollständig aus dem Behälter zu entfernen, um für die folgende Übertragung vorbereitet zu sein. Zum Absperren der Ausflussund   Einfliessdüten   sind in diesen Hähne 15 oder andere Absperrorgane eingebaut. 



   Die   Laboratoriums-und   der Mischungsbehälter, dessen Wände auch beheizt werden können, werden von Trägern 14 gehalten. Die in Fig. 1 dargestellte Nadel 1 ist länger als die bisher   gebräuchlichen   und biegsam. Die Blutentnahme erfolgt nicht wie bisher von der Pulsader, sondern die Nadel wird nur so weit in die Haut eingeführt, dass so wenig als möglich das Fleisch berührt wird, worauf dann ohne Gefahr von Störungen die Blutentnahme bewerkstelligt werden kann. Dieselbe Ausführungsform wie in der Blutentnahmenadel besteht in der Einspritznadel 6, welche in entsprechenden Grössen hergestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Blutübertragungsapparat, bei welchem das zu übertragende Blut zuerst in einen Mischbehälter gebracht wird, wo dem Blute fremde Substanzen beigemengt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die die Injektionsnadel mit dem Mischbehälter verbindende und das bereits präparierte Blut abführende Leitung zwecks Aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur mittels elektrischem Strome geheizt wird, um das Blut unter konstanter Temperatur zu halten.
    2. Blutübertragungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Metallgehäuse des Zuleitungsrohres (2) zwecks Feststellung der jeweiligen Bluttemperatur ein Thermometer (10) und zur Ermittlung der Blutmenge ein Blutzähler (12), dessen Füllung durch regulierbare Absperr- platten (1.'3) erfolgt. eingebaut sind. EMI2.1
AT100308D 1923-07-31 1923-07-31 Blutübertragungsapparat. AT100308B (de)

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