Beschreibung
SchaltVorrichtung
Es wird eine Schaltvorrichtung angegeben.
Die Schaltvorrichtung ist insbesondere als ein durch elektrisch leitenden Strom betreibbarer, elektromagnetisch wirkender, fernbetätigter Schalter ausgebildet. Die Schaltvorrichtung kann über einen Steuerstromkreis aktiviert werden und kann einen Laststromkreis schalten. Insbesondere kann die Schaltvorrichtung als Relais oder als Schütz, insbesondere als Leistungsschütz, ausgebildet sein. Besonders bevorzugt kann die Schaltvorrichtung als gasgefülltes Leistungsschütz ausgebildet sein.
Eine mögliche Anwendung von derartigen Schaltvorrichtungen, insbesondere von Leistungsschützen, ist das Öffnen und Trennen von Batteriestromkreisen, beispielsweise in Kraftfahrzeugen wie etwa elektrisch oder teilelektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen oder in Anwendungen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien.
In seiner Funktion als Sicherheitskomponente wird ein Schütz üblicherweise in Kombination mit einer Sicherung zwischen einer Batterie, etwa einer Lithium-Ionen-Batterie, und einem Elektromotor eingesetzt und muss bei Fehlfunktionen die Stromquelle von der Last trennen können. Heutzutage werden solche Systeme üblicherweise bei Spannungen von etwa 450 V betrieben. In einer nächsten Generation solcher Systeme kann die elektrische Spannung bis zu 800 V betragen. Darüber hinaus, beispielsweise in speziellen Anwendungen, sind bis zu 1500 V Gleichspannung gefordert.
Je höher die elektrische Spannung der Anwendung ist, desto größere Herausforderungen werden an die Konstruktion des Schützes gestellt, das im Fehlerfall hohe Ströme bei den genannten hohen Spannungen unterbrechen muss. Dies kann zur Entstehung von Lichtbögen führen, die zu einer Schädigung von Schützkomponenten führen können. Daher ist es wichtig, Lichtbögen möglichst effektiv zu löschen. Darüber hinaus kann es vorteilhaft sein, wenn die Lichtbögen nur in Bereichen entstehen, in denen die Gefahr von Schädigungen möglichst gering ist, wobei es außerdem wünschenswert ist, wenn das Schütz bidirektional und somit unabhängig von der Stromrichtung durch das Schütz verwendet werden kann.
Zumindest eine Aufgabe von bestimmten Ausführungsformen ist es, eine Schaltvorrichtung anzugeben.
Diese Aufgabe wird durch Gegenstände gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der Gegenstände sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet und gehen weiterhin aus der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen hervor.
Gemäß zumindest einer Ausführungsform weist eine Schaltvorrichtung zumindest zwei feststehende Kontakte und zumindest einen beweglichen Kontakt auf. Die zumindest zwei feststehenden Kontakte und der zumindest eine bewegliche Kontakt sind dazu vorgesehen und eingerichtet, einen an die Schaltvorrichtung und insbesondere an die zumindest zwei feststehenden Kontakte anschließbaren Laststromkreis ein- und auszuschalten. Der bewegliche Kontakt ist in der Schaltvorrichtung entsprechend derart zwischen einem nicht- durchschaltenden Zustand und einem durchschaltenden Zustand der Schaltvorrichtung bewegbar, dass der bewegliche Kontakt
im nicht-durchschaltenden Zustand der Schaltvorrichtung von den feststehenden Kontakten beabstandet und damit galvanisch getrennt ist und im durchschaltenden Zustand einen mechanischen Kontakt zu den zumindest zwei feststehenden Kontakten aufweist und damit galvanisch mit diesen verbunden ist. Die feststehenden Kontakte sind somit voneinander getrennt in der Schaltvorrichtung angeordnet und können je nach Zustand des beweglichen Kontakts durch den beweglichen Kontakt elektrisch leitend miteinander verbunden oder elektrisch voneinander getrennt sein.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schaltvorrichtung eine Schaltkammer auf, in dem der bewegliche Kontakt und die feststehenden Kontakte angeordnet sind. Der bewegliche Kontakt kann insbesondere vollständig in der Schaltkammer angeordnet sein. Dass ein feststehender Kontakt in der Schaltkammer angeordnet ist, kann insbesondere bedeuten, dass zumindest ein Kontaktbereich des feststehenden Kontakts, der im durchschaltenden Zustand in mechanischem Kontakt zum beweglichen Kontakt steht, innerhalb der Schaltkammer angeordnet ist. Zum Anschluss einer Zuleitung eines durch die Schaltvorrichtung zu schaltenden Stromkreises kann ein in der Schaltkammer angeordneter feststehender Kontakt von außen, also von außerhalb der Schaltkammer, elektrisch kontaktierbar sein. Hierzu kann ein in der Schaltkammer angeordneter feststehender Kontakt mit einem Teil aus der Schaltkammer herausragen und außerhalb der Schaltkammer eine Anschlussmöglichkeit für eine Zuleitung aufweisen. Die Schaltkammer weist somit bevorzugt Öffnungen auf, durch die die feststehenden Kontakte in die Schaltkammer hineinragen. Die feststehenden Kontakte sind beispielsweise in den Öffnungen der Schaltkammer eingelötet und ragen sowohl
in den Innenraum der Schaltkammer hinein als auch aus der Schaltkammer heraus.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schaltvorrichtung ein Gehäuse auf, in dem der bewegliche Kontakt und die feststehenden Kontakte angeordnet sind. Der bewegliche Kontakt kann insbesondere vollständig im Gehäuse angeordnet sein. Dass ein feststehender Kontakt im Gehäuse angeordnet ist, kann insbesondere bedeuten, dass zumindest ein Kontaktbereich des feststehenden Kontakts, der im durchschaltenden Zustand in mechanischem Kontakt zum beweglichen Kontakt steht, innerhalb des Gehäuses angeordnet ist. Zum Anschluss einer Zuleitung eines durch die Schaltvorrichtung zu schaltenden Stromkreises kann ein im Gehäuse angeordneter feststehender Kontakt von außen, also von außerhalb des Gehäuses, elektrisch kontaktierbar sein. Hierzu kann ein im Gehäuse angeordneter feststehender Kontakt mit einem Teil aus dem Gehäuse herausragen und außerhalb des Gehäuses eine Anschlussmöglichkeit für eine Zuleitung aufweisen. Insbesondere kann dies für jeden feststehenden Schaltkontakt gelten.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die Kontakte in einer Gasatmosphäre im Gehäuse angeordnet. Das kann insbesondere bedeuten, dass der bewegliche Kontakt vollständig in der Gasatmosphäre im Gehäuse angeordnet ist und dass weiterhin zumindest Teile der feststehenden Kontakte, etwa die Kontaktbereiche der feststehenden Kontakte, in der Gasatmosphäre im Gehäuse angeordnet sind.
Die Schaltvorrichtung kann entsprechend besonders bevorzugt eine gasgefüllte Schaltvorrichtung wie etwa ein gasgefülltes Schütz sein. Die Gasatmosphäre kann insbesondere eine Löschung von Lichtbögen, die während der Schaltvorgänge
entstehen können, fördern. Das Gas der Gasatmosphäre kann beispielsweise ein Wasserstoff- und/oder Stickstoff-haltiges Gas, insbesondere unter hohem Druck, aufweisen oder sein. Bevorzugt kann das Gas einen Anteil von zumindest 50% H2 aufweisen. Zusätzlich zum Wasserstoff kann das Gas ein inertes Gas aufweisen, besonders bevorzugt N2 und/oder eines oder mehrere Edelgase.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform befindet sich die Schaltkammer innerhalb des Gehäuses. Weiterhin kann sich insbesondere das Gas, also zumindest ein Teil der Gasatmosphäre, in der Schaltkammer befinden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist der bewegliche Kontakt mittels eines Magnetankers bewegbar. Der Magnetanker kann hierzu insbesondere eine Achse aufweisen, die an einem Ende mit dem beweglichen Kontakt derart verbunden ist, dass der bewegliche Kontakt vermittels der Achse bewegbar ist, also bei einer Bewegung der Achse durch diese ebenfalls bewegt wird. Die Achse kann insbesondere durch eine Öffnung in der Schaltkammer in die Schaltkammer hineinragen. Insbesondere kann die Schaltkammer einen Schaltkammerboden aufweisen, der eine Öffnung aufweist, durch die die Achse hindurchragt. Der Magnetanker kann durch einen magnetischen Kreis bewegbar sein, um die vorab beschriebenen Schaltvorgänge zu bewirken. Hierzu kann der magnetische Kreis ein Joch aufweisen, das eine Öffnung aufweist, durch die die Achse des Magnetankers hindurch ragt.
Während eines Schaltvorgangs bewegen sich der Magnetanker, die Achse und der bewegliche Kontakt bevorzugt in einer linearen Bewegung in Form einer Hub- oder Senkbewegung in eine Richtung entlang der Achse. Die Bewegungsrichtung des
beweglichen Kontakts, die der Haupterstreckungsrichtung der Achse entspricht, kann hier und im Folgenden auch als vertikale Richtung bezeichnet werden.
Die feststehenden Kontakte sind entlang einer longitudinalen Richtung nebeneinander angeordnet, wobei die longitudinale Richtung in einer zur vertikalen Richtung senkrecht stehenden horizontalen Ebene liegt. Der bewegliche Kontakt kann beispielsweise plattenförmig ausgebildet sein und eine Haupterstreckungsebene parallel zur horizontalen Ebene aufweisen. Senkrecht zur vertikalen und longitudinalen Richtung ist eine transversale Richtung definiert, so dass die horizontale Ebene durch eine longitudinale und transversale Richtung aufgespannt wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schaltkammer eine Schaltkammerwand auf. Die Schaltkammerwand kann in einer horizontalen Schnittansicht, also in einer Schnittansicht mit einer senkrecht zur vertikalen Richtung stehenden Schnittachse, bevorzugt eine rechteckige Querschnittsform oder zumindest eine an ein Rechteck angenäherte Querschnittsform aufweisen. Insbesondere kann die Schaltkammerwand sich gegenüberliegende longitudinale Seitenwandteile und sich gegenüberliegende transversale Seitenwandteile aufweisen, die in einer horizontalen Schnittansicht im Hinblick auf Ihre Außen- und/oder Innenkonturen die Rechteckform ergeben. Mit anderen Worten kann sich ein longitudinales Seitenwandteil im Wesentlichen in vertikaler und longitudinaler Richtung erstrecken, während sich ein transversales Seitenteil im Wesentlichen in vertikaler und transversaler Richtung erstrecken kann.
Hierbei können bevorzugt die longitudinalen Seitenwandteile, die transversalen Seitenwandteile sowie ein Deckelteil mit
Öffnungen für die feststehenden Kontakte einstückig ausgebildet sein und die Schaltkammerwand bilden. Die Schaltkammer kann zusätzlich einen Schaltkammerboden aufweisen, der zusammen mit der Schaltkammerwand die Schaltkammer bildet. Alternativ hierzu können die Seitenwandteile auch mit dem Schaltkammerboden einstückig ausgebildet sein. Darüber hinaus können die Seitenwandteile ohne ein Deckelteil und ohne den Schaltkammerboden die Schaltkammerwand bilden, die zusammen mit dem separat gefertigten Deckelteil und dem separat gefertigten Schaltkammerboden die Schaltkammer bildet.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist jeder der feststehenden Kontakte zum jeweils näher gelegenen transversalen Seitenwandteil einen geringeren Abstand auf als zu den longitudinalen Seitenwandteilen. Insbesondere kann jeder der feststehenden Kontakte einen Abstand T zu einem der transversalen Seitenwandteile aufweisen, wobei der Abstand T kleiner ist als ein jeweiliger Abstand L zu den longitudinalen Seitenwandteilen. Mit anderen Worten weist jeder der feststehenden Kontakte zum jeweils näheren transversalen Seitenwandteil einen Abstand T auf.
Insbesondere kann der Abstand T jeweils entlang der longitudinalen Richtung gemessen werden und für die feststehenden Kontakte in Bezug auf den jeweils näheren transversalen Seitenwandteil gleich oder zumindest im Wesentlichen gleich sein. „Im Wesentlichen gleich" kann hier und im Folgenden eine Abweichung von weniger als 20% und bevorzugt von weniger als 10% voneinander bedeuten. Weiterhin weist jeder der feststehenden Kontakte zu den longitudinalen Seitenwandteilen einen Abstand L auf, wobei der Abstand L jeweils insbesondere in transversaler Richtung gemessen werden kann. Besonders bevorzugt weist jeder der
feststehenden Kontakte zu beiden longitudinalen Seitenwandteilen einen gleichen oder im Wesentlichen gleichen Abstand L auf. Die Abstände T und L können sich besonders bevorzugt auf die jeweilige minimale Entfernung zwischen einer Oberseite eines feststehenden Kontakts und einer Innenoberfläche des jeweiligen Seitenwandteils beziehen, so dass die Abstände T und L jeweils als Spalt- oder Zwischenraumbreiten zwischen den feststehenden Kontakten und den Seitenwandteilen verstanden werden können.
Besonders bevorzugt kann T/L < 0,5 oder T/L < 0,3 oder T/L < 0,25 gelten. Mit anderen Worten kann der minimale Zwischenraum zwischen einem feststehenden Kontakt und einem longitudinalen Seitenwandteil mindestens etwa doppelt oder mindestens etwa dreimal oder bevorzugt mindestens etwa viermal so groß sein wie der minimale Zwischenraum zwischen dem feststehenden Kontakt und dem näheren transversalen Seitenwandteil .
Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die feststehenden Kontakte und der bewegliche Kontakt entlang der longitudinalen Richtung zwischen Permanentmagneten angeordnet. Mit anderen Worten können die Permanentmagnete und die feststehenden Kontakte entlang der longitudinalen Richtung reihenartig angeordnet sein. Besonders bevorzugt kann jeder der Permanentmagnete auf einer den feststehenden Kontakten und dem beweglichen Kontakt abgewandten Außenseite eines transversalen Seitenwandteils und damit außerhalb des Innenraums der Schaltkammer angeordnet sein.
Bei den Permanentmagneten kann es sich insbesondere um sogenannte Blasmagnete handeln, die dazu vorgesehen und eingerichtet sind, Schaltlichtbögen, also Lichtbögen, die
während der Schaltvorgänge zwischen einem feststehenden Kontakt und dem beweglichen Kontakt auftreten können, abzulenken und dadurch zu verlängern. Durch die longitudinale Anordnung der Permanentmagnete werden Schaltlichtbögen von jedem der feststehenden Kontakte in Richtung einer der longitudinalen Seitenwandteile abgelenkt. Mit anderen Worten kann durch die Permanentmagnete bewirkt werden, dass Schaltlichtbögen, die bei Schaltvorgängen zwischen einem feststehenden Kontakt und dem beweglichen Kontakt auftreten, in eine transversale Richtung abgelenkt werden. Insbesondere können die Permanentmagnete translationssymmetrisch entlang der longitudinalen Richtung in Bezug auf ihre Pole angeordnet sein. Dadurch kann erreicht werden, dass die Schaltlichtbögen, die sich an einem der feststehenden Kontakte bilden können, zu einem anderen longitudinalen Seitenwandteil abgelenkt werden als die Schaltlichtbögen, die sich am anderen feststehenden Kontakt bilden können. Mit anderen Worten werden die Schaltlichtbögen an den beiden feststehenden Kontakten unabhängig von der Stromrichtung in entgegengesetzte transversale Richtungen und damit zu entgegengesetzten longitudinalen Seitenwandteilen hin abgelenkt. Dadurch kann verhindert werden, dass sich gleichzeitig an beiden feststehenden Kontakten auftretende Lichtbögen vereinigen können, da dies zu einem Kurzschluss führen könnte.
Besonders bevorzugt sind die Abstände T zwischen den feststehenden Kontakten und dem jeweils näheren transversalen Seitenwandteil möglichst klein, also beispielsweise etwa kleiner oder gleich 1/10 oder bevorzugt kleiner oder gleich 1/20 der Ausdehnung der Schaltkammer und insbesondere des Innenraums der Schaltkammer, in longitudinaler Richtung. Dadurch kann erreicht werden, dass jeweils einer der
Permanentmagnete möglichst nahe an einem der feststehenden Kontakte und damit möglichst nahe an den Ansatzpunkten der Lichtbögen platziert ist. Dadurch, dass der Abstand zwischen den longitudinalen Seitenwandteilen und den feststehenden Kontakten größer ist als der Abstand zwischen den transversalen Seitenwandteilen und den feststehenden Kontakten, kann erreicht werden, dass die Lichtbögen genügend Platz in transversaler Richtung haben, um im freien Raum der Schaltkammer zu brennen und sich abzukühlen. Bevorzugt erreichen die Lichtbögen die Schaltkammerwand, also insbesondere die longitudinalen Seitenwandteile, kaum oder besonders bevorzugt gar nicht. Dadurch kann die Gefahr einer Schädigung der Schaltkammerwand durch Lichtbögen vermindert oder sogar ganz verhindert werden.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schaltkammer in einer Aufsicht in vertikaler Richtung einen zumindest annähernd quadratischen Querschnitt auf. Weiterhin können die longitudinalen Seitenwandteile in transversaler Richtung einen Abstand B voneinander aufweisen, der im Wesentlichen einem Abstand K der voneinander abgewandten Seiten der zumindest zwei feststehenden Kontakte in longitudinaler Richtung entspricht. Mit anderen Worten weist die Schaltkammer und insbesondere der Innenraum dieser in transversaler Richtung eine Breite B auf, die im Wesentlichen dem Platzbedarf der Anordnung der feststehenden Kontakte in longitudinaler Richtung entspricht. „Im Wesentlichen entsprechen" kann hierbei eine Abweichung von kleiner oder gleich 20% und bevorzugt von kleiner oder gleich 10% der besagten Längenmaßen voneinander entsprechen. Besonders bevorzugt weist die Schaltkammer in transversaler Richtung eine Breite B auf, die etwas kleiner als der Abstand K der
voneinander abgewandten Seiten der zwei feststehenden Kontakte in longitudinaler Richtung ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schaltkammer zumindest einen Steg auf, der in longitudinaler Richtung zwischen den zumindest zwei feststehenden Kontakten angeordnet ist und der sich von zumindest einem longitudinalen Seitenwandteil in transversaler Richtung in die Schaltkammer hinein erstreckt. Durch den zumindest einen Steg im Innenraum der Schaltkammer kann eine zumindest teilweise Abtrennung des Innenraums der Schaltkammer in verschiedene Brennräume erreicht werden, also in unterschiedliche Raumbereiche für die an den feststehenden Kontakten jeweils gebildeten Schaltlichtbögen. Dadurch kann die Isolationsfähigkeit der Schaltkammer wesentlich erhöht werden.
Insbesondere kann sich der zumindest eine Steg in transversaler Richtung im Innenraum der Schaltkammer über den beweglichen Kontakt hinweg von einem der longitudinalen Seitenwandteile zum anderen der longitudinalen Seitenwandteile erstrecken. Hierbei kann der zumindest eine Steg eine Aussparung aufweisen, in der sich der bewegliche Kontakt während der Schaltvorgänge bewegen kann. Weiterhin kann der zumindest eine Steg unmittelbar an ein Deckelteil der Schaltkammer anschließen. Der zumindest eine Steg kann insbesondere einstückig mit den Seitenwandteilen und/oder einem Deckelteil der Schaltkammer ausgebildet sein.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die Schaltkammer zumindest zwei solche Stege auf, die beide in longitudinaler Richtung zwischen den zumindest zwei feststehenden Kontakten angeordnet ist und von denen sich jeder von zumindest einem
longitudinalen Seitenwandteil in transversaler Richtung in die Schaltkammer hinein erstreckt. Die Stege sind hierbei in longitudinaler Richtung voneinander beabstandet. Insbesondere können sich beide Stege in transversaler Richtung über den beweglichen Kontakt hinweg im Innenraum der Schaltkammer von einem der longitudinalen Seitenwandteile zum anderen der longitudinalen Seitenwandteile erstrecken. Insbesondere können die Stege entlang und unmittelbar angrenzend an ein Deckelteil der Schaltkammer verlaufen. Durch die zumindest zwei Stege können zwischen den feststehenden Kontakten ein oder mehrere Räume im Innenraum der Schaltkammer gebildet werden, der oder die von den feststehenden Kontakten zumindest teilweise abgetrennt und damit elektrisch isoliert sind. In dem so gebildeten zumindest einen isolierten Raum können Zusatzbauteile angeordnet werden wie beispielsweise Zusatzkontakte und/oder ein Gasfüllstutzen zum Einfüllen des vorab beschriebenen Gases zur Bildung der Gasatmosphäre in der Schaltkammer.
Bevorzugt kann in longitudinaler Richtung zwischen den zwei Stegen und damit ein einem solchen Raum zumindest ein Permanentmagnet in der Schaltkammer angeordnet ist. Besonders bevorzugt können zwischen den zwei Stegen symmetrisch zum beweglichen Kontakt, also symmetrisch zu einer Symmetrieebene, die durch die longitudinale und die vertikale Richtung aufgespannt wird, zwei Permanentmagnete angeordnet sein. Der eine oder die zwei in der Schaltkammer zwischen den Stegen angeordneten Permanentmagnete können zusätzlich als Blasmagnete und damit als Ablenkmagnete für an den Kontakten auftretende Schaltlichtbögen ausgebildet sein. Dadurch ist es möglich, zusätzlich zu Blasmagneten außerhalb der Schaltkammer weitere Blasmagnete innerhalb der Schaltkammer
anzuordnen. Durch die Stege können diese vor den Schaltlichtbögen geschützt sein.
Weitere Vorteile, vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen ergeben sich aus den im Folgenden in Verbindung mit den Figuren beschriebenen Ausführungsbeispielen .
Es zeigen:
Figuren 1A bis ID schematische Darstellungen eines
Ausführungsbeispiels für eine Schaltvorrichtung,
Figur 2 eine schematische Darstellung einer Schaltkammer für eine Schaltvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel,
Figuren 3A bis 3C schematische Darstellungen einer
Schaltkammer und einer Schaltkammerwand für eine Schaltvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel und
Figur 4 eine schematische Darstellung einer Schaltkammer für eine Schaltvorrichtung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel und
Figur 5 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen Schaltkammer .
In den Ausführungsbeispielen und Figuren können gleiche, gleichartige oder gleich wirkende Elemente jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen sein. Die dargestellten Elemente und deren Größenverhältnisse untereinander sind
nicht als maßstabsgerecht anzusehen, vielmehr können einzelne Elemente, wie zum Beispiel Schichten, Bauteile, Bauelemente und Bereiche, zur besseren Darstellbarkeit und/oder zum besseren Verständnis übertrieben groß dargestellt sein.
In den Figuren 1A bis ID ist ein Ausführungsbeispiel für eine Schaltvorrichtung 100 gezeigt, die beispielsweise zum Schalten starker elektrischer Ströme und/oder hoher elektrischer Spannungen eingesetzt werden kann und die ein Relais oder Schütz, insbesondere ein Leistungsschütz, sein kann. In Figur 1A ist eine dreidimensionale
Schnittdarstellung mit einer vertikalen Schnittebne gezeigt, während in den Figuren 1B bis ID zweidimensionale Schnittdarstellungen durch Teile der Schaltvorrichtung 100 mit einer horizontalen Schnittebene in den Figuren 1B und IC und einer vertikalen Schnittebene in Figur ID gezeigt sind. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich gleichermaßen auf die Figuren 1A bis ID. Die gezeigten Geometrien sind nur exemplarisch und nicht beschränkend zu verstehen und können auch alternativ ausgebildet sein.
Die Schaltvorrichtung 100 weist in einem Gehäuse 1 zwei feststehende Kontakte 2, 3 und einen beweglichen Kontakt 4 auf. Der bewegliche Kontakt 4 ist als Kontaktplatte ausgebildet. Die feststehenden Kontakte 2, 3 bilden zusammen mit dem beweglichen Kontakt 4 die Schaltkontakte. Alternativ zur gezeigten Kontaktanzahl können auch andere Anzahlen von feststehenden und/oder beweglichen Kontakten möglich sein.
Das Gehäuse 1 dient vornehmlich als Berührschutz für die im Inneren angeordneten Komponenten und weist einen Kunststoff auf oder ist daraus, beispielsweise PBT oder Glasfaser gefülltes PBT. Die feststehenden Kontakte 2, 3 und/oder der bewegliche Kontakt 4 können beispielsweise mit oder aus Cu,
einer Cu-Legierung, einem oder mehreren hochschmelzenden Metallen wie beispielsweise Wo, Ni und/oder Cr, oder einer Mischung von genannten Materialien, beispielsweise von Kupfer mit zumindest einem weiteren Metall, beispielsweise Wo, Ni und/oder Cr, sein.
In Figur 1A ist die Schaltvorrichtung 100 in einem Ruhezustand gezeigt, in dem der bewegliche Kontakt 4 von den feststehenden Kontakten 2, 3 beabstandet ist, so dass die Kontakte 2, 3, 4 galvanisch voneinander getrennt sind. Die gezeigte Ausführung der Schaltkontakte und insbesondere deren Geometrie sind rein beispielhaft und nicht beschränkend zu verstehen. Alternativ können die Schaltkontakte auch anders ausgebildet sein.
Die Schaltvorrichtung 100 weist einen beweglichen Magnetanker 5 auf, der im Wesentlichen die Schaltbewegung vollzieht. Der Magnetanker 5 weist einen magnetischen Kern 6 auf, beispielsweise mit oder aus einem ferromagnetischen Material. Weiterhin weist der Magnetanker 5 eine Achse 7 auf, die durch den magnetischen Kern 6 geführt ist und an einem Achsenende fest mit dem magnetischen Kern 6 verbunden ist. Am anderen, dem magnetischen Kern 6 gegenüber liegenden Achsenende weist der Magnetanker 5 den beweglichen Kontakt 4 auf, der ebenfalls mit der Achse 7 verbunden ist. Die Achse 7 kann bevorzugt mit oder aus Edelstahl gefertigt sein. Zur elektrischen Isolierung des beweglichen Kontakts 4 von der Achse 7 kann ein Isolator 47, der auch als Brückenisolator bezeichnet werden kann, zwischen diesen angeordnet sein.
Der magnetische Kern 6 ist von einer Spule 8 umgeben. Ein von außen durch einen Steuerstromkreis aufschaltbarer Stromfluss in der Spule 8 erzeugt eine Bewegung des magnetischen Kerns 6
und damit des gesamten Magnetankers 5 in axialer Richtung, bis der bewegliche Kontakt 4 die feststehenden Kontakte 2, 3 kontaktiert. In der gezeigten Darstellung bewegt sich der Magnetanker nach oben. Der Magnetanker 5 bewegt sich somit von einer ersten Position, die dem gezeigten Ruhezustand und gleichzeitig dem trennenden, also nicht-durchschaltendem und somit ausgeschaltetem Zustand entspricht, in eine zweite Position, die dem aktiven, also durchschaltenden und somit eingeschalteten Zustand entspricht. Im aktiven Zustand sind die Kontakte 2, 3, 4 galvanisch miteinander verbunden.
Zur Führung der Achse 7 und damit des Magnetankers 5 weist die Schaltvorrichtung 100 ein Joch 9 auf, das Reineisen oder eine niedrig dotierte Eisenlegierung aufweisen oder daraus sein kann und das einen Teil des magnetischen Kreises bildet. Das Joch 9 weist eine Öffnung auf, in der die Achse 7 geführt wird. Wird der Stromfluss in der Spule 8 unterbrochen, wird der Magnetanker 5 durch eine oder mehrere Federn 10 wieder in die erste Position bewegt. In der gezeigten Darstellung bewegt sich der Magnetanker 5 somit wieder nach unten. Die Schaltvorrichtung 100 befindet sich dann wieder im Ruhezustand, in dem die Kontakte 2, 3, 4 geöffnet sind.
Die Bewegungsrichtung des Magnetankers 5 und damit des beweglichen Kontakts 4 wird im Folgenden auch als vertikale Richtung 91 bezeichnet. Die Anordnungsrichtung der feststehenden Kontakte 2, 3, die senkrecht auf der vertikalen Richtung 91 steht, wird im Folgenden als longitudinale Richtung 92 bezeichnet. Die senkrecht zur vertikalen Richtung 91 und senkrecht zur longitudinalen Richtung 92 stehende Richtung wird im Folgenden als transversale Richtung 93 bezeichnet. Die Richtungen 91, 92 und 93, die auch unabhängig
von der beschriebenen Schaltbewegung gelten, sind in den Figuren zur Erleichterung der Orientierung angedeutet.
Beispielsweise beim Öffnen der Kontakte 2, 3, 4 kann zumindest ein Lichtbogen 99 wie in Figur ID angedeutet entstehen, der die Kontaktflächen der Kontakte 2, 3, 4 beschädigen kann. Dadurch kann die Gefahr bestehen, dass die Kontakte 2, 3, 4 durch eine durch den Lichtbogen hervorgerufene Verschweißung aneinander „kleben" bleiben und nicht mehr voneinander getrennt werden. Die Schaltvorrichtung 100 befindet sich dann somit weiter im eingeschalteten Zustand, obwohl der Strom in der Spule 8 abgeschaltet ist und somit der Laststromkreis getrennt sein müsste. Um die Entstehung derartiger Lichtbögen zu verhindern oder um wenigstens die Löschung von auftretenden Lichtbögen zu unterstützen, sind die Kontakte 2, 3, 4 in einer Gasatmosphäre angeordnet, so dass die Schaltvorrichtung 100 als gasgefülltes Relais oder gasgefüllter Schütz ausgebildet ist. Hierzu sind die Kontakte 2, 3, 4 innerhalb einer Schaltkammer 11, gebildet durch eine Schaltkammerwand 12 und einen Schaltkammerboden 13, in einem durch einen hermetisch abgeschlossenen Teil gebildeten gasdichten Bereich 14 angeordnet, wobei die Schaltkammer 11 Teil des gasdichten Bereichs 14 sein kann. Der gasdichte Bereich 14 umgibt den Magnetanker 5 und die Kontakte 2, 3, 4, bis auf zum externen Anschluss vorgesehene Teile der feststehenden Kontakte 2, 3, vollständig. Der gasdichte Bereich 14 und damit auch der Innenraum 15 der Schaltkammer 11 sind mit einem Gas gefüllt. Das gasdichte Bereich 14 wird im Wesentlichen durch Teile der Schaltkammer 11, des Jochs 9 und zusätzliche Wandungen gebildet. Das Gas, das durch einen Gasfüllstutzen im Rahmen der Herstellung der Schaltvorrichtung 100 in den gasdichten Bereich 14 eingefüllt werden kann, kann besonders bevorzugt
Wasserstoff-haltig sein, beispielsweise mit 20% oder mehr H2 in einem inerten Gas oder sogar mit 100% H2, da Wasserstoff haltiges Gas die Löschung von Lichtbögen fördern kann.
Die Schaltkammerwand 12 und der Schaltkammerboden 13 können beispielsweise mit oder aus einem Metalloxid wie etwa AI2O3 gefertigt sein. Weiterhin eignen sich auch Kunststoffe mit einer ausreichend hohen Temperaturfestigkeit, beispielsweise ein PEEK, ein PE und/oder ein Glasfaser-gefülltes PBT. Alternativ oder zusätzlich kann die Schaltkammer 11 zumindest teilweise auch ein POM, insbesondere mit der Struktur (CH2O)n, aufweisen. Ein solcher Kunststoff kann sich durch einen vergleichsweise geringen Kohlenstoffanteil und eine sehr geringe Neigung zur Graphitbildung auszeichnen. Durch die gleichen Anteile von Kohlenstoff und Sauerstoff insbesondere bei (CH20)n können bei einer Wärme- und insbesondere einer Lichtbogen-induzierten Zersetzung überwiegend gasförmiges CO und H2 entstehen. Der zusätzliche Wasserstoff kann die Bogenlöschung verstärken.
In den Figuren 1B und IC sind schematische Schnittdarstellungen der Schaltkammer 11 in einer horizontalen Schnittebene senkrecht zur vertikalen Richtung 91 gezeigt. Die Schaltkammerwand 12 sowie die Kontakte 2, 3,
4 sind in den Figuren 1B und IC der Übersichtlichkeit halber vereinfacht nur durch Linien angedeutet, wobei der bewegliche Kontakt 4 außerhalb der gezeigten Schnittebene liegt und nur zur Verbesserung der Verständlichkeit angedeutet ist. Weiterhin ist in den feststehenden Kontakten 2, 3 eine beispielhafte Stromrichtung angedeutet, gemäß der ein Laststrom im eingeschalteten Zustand der Schaltvorrichtung 100 von außen durch den feststehenden Kontakt 2 zum beweglichen Kontakt 4 und durch den beweglichen Kontakt 4
durch den feststehenden Kontakt 3 wieder zu einem externen Anschluss fließen würde. In der Figur ID ist eine schematische Schnittdarstellung eines Teils der Schaltvorrichtung 100 in einer vertikalen Schnittebene ebenfalls in einer vereinfachten Ansicht gezeigt.
Die Schaltkammerwand 12 weist in der horizontalen Schnittansicht eine rechteckige Querschnittsform oder zumindest eine an ein Rechteck angenäherte Querschnittsform auf, die wie gezeigt beispielsweise abgerundete Ecken haben kann. Die Schaltkammerwand 12 weist sich gegenüberliegende transversale Seitenwandteile 121 und sich gegenüberliegende longitudinale Seitenwandteile 122 auf, die die zumindest angenäherte Rechteckform ergeben. Die transversalen Seitenwandteile 121, die longitudinalen Seitenwandteile 122 und ein Deckelteil 119 mit Öffnungen 120 für die feststehenden Kontakte 2, 3 sind wie im gezeigten Ausführungsbeispiel angedeutet einstückig ausgebildet und bilden die Schaltkammerwand 12. Alternativ hierzu können die Seitenwandteile 121, 122 auch mit dem Schaltkammerboden 13 einstückig ausgebildet sein. Darüber hinaus können die Seitenwandteile 121, 122 ohne ein Deckelteil und ohne den Schaltkammerboden die Schaltkammerwand 12 bilden, die dann zusammen mit dem separat gefertigten Deckelteil und dem separat gefertigten Schaltkammerboden 13 die Schaltkammer 11 bilden kann.
Jeder der feststehenden Kontakte 2, 3 weist zum jeweils näher gelegenen transversalen Seitenwandteil 121 einen geringeren Abstand auf als zu den longitudinalen Seitenwandteilen 122. Wie in Figur 1B angedeutet ist, weist jeder der feststehenden Kontakte 2, 3 einen Abstand T zu einem der transversalen Seitenwandteile 121, nämlich dem näheren transversalen
Seitenwandteil 121, auf. Weiterhin weist jeder der feststehenden Kontakte 2, 3 einen Abstand L zu den longitudinalen Seitenwandteilen 122 auf, wobei der der Abstand L jedes der feststehenden Kontakte 2, 3 zu jeweils jeder der longitudinalen Seitenwandteile 122 gleich oder verschieden sein kann. Insbesondere kann, wie zu erkennen ist, der Abstand T entlang der longitudinalen Richtung 92 gemessen werden und für die feststehenden Kontakte 2, 3 in Bezug auf den jeweils näheren transversalen Seitenwandteil 121 gleich oder zumindest im Wesentlichen gleich sein, also um weniger als 20% und bevorzugt um weniger als 10% voneinander abweichen. Der Abstand L kann wie beschrieben und in Figur 1B gezeigt jeweils zwischen jedem feststehenden Kontakt 2, 3 und jedem longitudinalen Seitenwandteil 122 in transversaler Richtung gemessen werden. Der hier und im Folgenden diskutierte Abstand L bezeichnet gegebenenfalls den jeweils kleineren Abstand jedes der feststehenden Kontakte 2, 3 zu den longitudinalen Seitenwandteilen 122, wobei für alle feststehenden Kontakte 2, 3 und die zugehörigen Abstände T und L die Relation T < L gilt. Besonders bevorzugt weist jeder der feststehenden Kontakte 2, 3 zu beiden longitudinalen Seitenwandteilen 122 einen gleichen oder im Wesentlichen gleichen Abstand L auf. Wie zu erkennen ist, stellen die die Abstände T und L Spalt- oder
Zwischenraumbreiten zwischen den feststehenden Kontakten 2, 3 und den Seitenwandteilen 121, 122 dar und beziehen sich auf die jeweilige minimale Entfernung zwischen einer Oberseite eines feststehenden Kontakts 2, 3 und einer Innenoberfläche des jeweiligen Seitenwandteils 121, 122.
Insbesondere gilt T/L < 0,5 oder bevorzugt T/L < 0,3 oder besonders bevorzugt T/L < 0,25, so dass der minimale Zwischenraum zwischen einem feststehenden Kontakt 2, 3 und
einem longitudinalen Seitenwandteil 122 mindestens etwa doppelt oder bevorzugt mindestens etwa dreimal oder besonders bevorzugt mindestens etwa viermal so groß ist wie der minimale Zwischenraum zwischen dem feststehenden Kontakt 2, 3 und dem näheren transversalen Seitenwandteil 121.
Wie in den Figuren 1B und IC angedeutet ist, weist die Schaltkammer 11 einen zumindest annähernd quadratischen Querschnitt in einer horizontalen Schnittebene auf. Weiterhin weisen die longitudinalen Seitenwandteile 122 in transversaler Richtung 93 bevorzugt einen Abstand B voneinander auf, der im Wesentlichen einem Abstand K der voneinander abgewandten Seiten der zwei feststehenden Kontakte 2, 3 in longitudinaler Richtung 91 entspricht. Besonders bevorzugt weist die Schaltkammer in transversaler Richtung eine Breite B auf, die gleich oder etwas kleiner als der Abstand K der voneinander abgewandten Seiten der zwei feststehenden Kontakte 2, 3 in longitudinaler Richtung ist.
Wie in den Figuren 1A bis ID weiterhin zu erkennen ist, sind außerhalb der Schaltkammer 11 Permanentmagnete 16, sogenannte Blasmagnete, vorhanden, die zur Ablenkung der in Figur ID angedeuteten Lichtbögen 99 vorgesehen und eingerichtet sind. Insbesondere bewirken die Permanentmagnete 16 eine Verlängerung der Lichtbogenstrecke und können somit das Löschen der Lichtbögen 99 verbessern. Jeder der Permanentmagnete 16 ist auf einer den feststehenden Kontakten 2, 3 und dem beweglichen Kontakt 4 abgewandten Außenseite eines transversalen Seitenwandteils 121 und damit außerhalb des Innenraums 15 der Schaltkammer 11 angeordnet. Die feststehenden Kontakte 2, 3 und der bewegliche Kontakt 4 sind insbesondere entlang der longitudinalen Richtung 92 zwischen den Permanentmagneten 16 angeordnet, so dass die
Permanentmagnete 16 und die feststehenden Kontakte 2, 3 entlang der longitudinalen Richtung 92 reihenartig angeordnet sind.
Durch die longitudinale Anordnung der Permanentmagnete 16 werden die Lichtbögen 99 von jedem der feststehenden Kontakte 2, 3 in Richtung eines der longitudinalen Seitenwandteile 122 abgelenkt, so dass durch die Permanentmagnete 16 bewirkt werden kann, dass Lichtbögen 99, die bei Schaltvorgängen zwischen einem feststehenden Kontakt 2, 3 und dem beweglichen Kontakt 4 auftreten, in eine transversale Richtung 93 abgelenkt werden, wie in Figur IC in Form der
Ablenkungsrichtungen 90 angedeutet ist. Wie in den Figuren 1B und IC weiterhin zu erkennen ist, sind die Permanentmagnete 16 translationssymmetrisch entlang der longitudinalen Richtung 92 in Bezug auf ihre Pole angeordnet. Dadurch kann erreicht werden, dass die Lichtbögen 99, die sich am feststehenden Kontakt 2 bilden können, zu einem anderen longitudinalen Seitenwandteil 122 abgelenkt werden als die Lichtbögen 99, die sich am feststehenden Kontakt 3 bilden können. Bei einer Umkehr der in den feststehenden Kontakten 2, 3 angedeuteten Laststromrichtung kehren sich die Ablenkungsrichtungen 90 jeweils um. Somit werden die Lichtbögen 99 an den beiden feststehenden Kontakten 2 ,3 unabhängig von der Laststromrichtung in entgegengesetzte transversale Richtungen 93 und damit zu entgegengesetzten longitudinalen Seitenwandteilen 122 abgelenkt. Durch diese Bipolarität kann unabhängig von der Laststromrichtung stets verhindert werden, dass sich gleichzeitig an beiden feststehenden Kontakten 2, 3 auftretende Lichtbögen 99 vereinigen können.
Besonders bevorzugt sind die Abstände T zwischen den feststehenden Kontakten 2, 3 und dem jeweils näheren transversalen Seitenwandteil 121 möglichst klein, bevorzugt etwa kleiner oder gleich 1/10 oder besonders bevorzugt kleiner oder gleich 1/20 der Längenausdehnung G der Schaltkammer 11 in longitudinaler Richtung 92. Dadurch kann erreicht werden, dass jeweils einer der Permanentmagnete 16 möglichst nahe an einem der feststehenden Kontakte 2, 3 und damit möglichst nahe an den Ansatzpunkten der Lichtbögen 99 platziert ist. In der Figur IC sind die Bereiche der Schaltkammerwand 12 angedeutet, in Richtung derer die Lichtbögen 99 gelenkt werden könnten. Dadurch, dass der Abstand L zwischen den longitudinalen Seitenwandteilen 122 und den feststehenden Kontakten 2, 3 größer ist als der Abstand T zwischen den transversalen Seitenwandteilen 121 und den feststehenden Kontakten 2, 3, kann erreicht werden, dass die Lichtbögen 99 genügend Platz in transversaler Richtung 93 haben, um im freien Raum der Schaltkammer 11 zu brennen und sich abzukühlen, bevorzugt ohne die Schaltkammerwand 12, also insbesondere die longitudinalen Seitenwandteile 122, zu erreichen. Dadurch kann die Gefahr einer Schädigung der Schaltkammerwand 12 durch Lichtbögen vermindert oder sogar ganz verhindert werden.
In Figur 5 ist zum Vergleich die Schaltkammer 911 eines herkömmlichen Schützes mit feststehenden Kontakten 992, 993 und einem beweglichen Kontakt 994 entsprechend der Ansicht der Figuren 1B und IC gezeigt. Das herkömmliche Schütz weist eine Schaltkammer 911 auf, die entsprechend der Form und Anordnung der Kontakte 2, 3, 4 eine übliche längliche Ausbildung in longitudinaler Richtung aufweist. Die Blasmagnete 916 sind an den längeren longitudinalen Seiten der Schaltkammer 911 angeordnet. Wird dieses Schütz bei einem
Stromfluss durch die Kontakte 992, 993, 994 mit der dargestellten Stromvorzugsrichtung abgeschaltet, wandern die Lichtbögen wie durch die Ablenkungsrichtungen 990 angedeutet zu den kurzen transversalen Außenseiten der Schaltkammer 911. Die Temperaturbelastung ist in den durch die gestrichelten Kästen markierten Bereichen 998 am höchsten. Soll diese gesenkt werden, müsste die Schaltkammer 911 in longitudinaler Richtung verlängert werden, um den Abstand zu vergrößern.
Dies ist jedoch in üblichen Schützen aufgrund der äußeren Gehäusedimensionen typischerweise nicht ohne weiteres möglich. Ein weiterer Nachteil der gezeigten üblichen Ausgestaltung ist die fehlende Bipolarität in Bezug auf die Laststromrichtung . Würde diese nämlich umgedreht werden, liefen die an den feststehenden Kontakten 992, 993 entstehenden Lichtbögen entgegen der gezeigten Ablenkungsrichtungen 990 aufeinander zu und würden einen direkten Kurzschluss verursachen. Eine andere Anordnung der Blasmagnete 916 könnte zwar zu einer Bipolarität führen, jedoch käme es zu sehr hohen Temperaturbelastungen der Schaltkammerwand, da die Lichtbögen nicht genügend Platz hätten, sich auszubilden, im freien Raum zu brennen und sich abzukühlen. Dadurch könnte es leicht zur Bildung von Rissen in der Schaltkammerwand oder sogar zum Schmelzen des Gehäusematerials kommen.
Bei der in Verbindung mit den Figuren 1A bis ID beschriebenen Schaltvorrichtung 100 kann hingegen in der beschriebenen Weise erreicht werden, dass die Löschfähigkeit im Vergleich zu einem herkömmlichen Schütz deutlich zu verbessert werden kann. Durch die beschriebene Geometrie kann ein vergrößerter Abstand zwischen den Ansatzpunkten der Lichtbögen 99 und der Innenwand der Schaltkammer 11 erreicht werden, woraus sich eine deutlich geringere Belastung für die Schaltkammerwand
ergibt. Durch die beschriebene Form des durch die Schaltkammer 11 gebildeten Entladungsraumes, der vorzugsweise im Wesentlichen quadratisch ist, können auch die Permanentmagneten 16 zur Ablenkung der Lichtbögen 99 deutlich näher an die Bogenansatzpunkte gebracht werden, was zusätzliche Vorteile ergibt. Zusätzlich wird eine Bipolarität der Schaltvorrichtung 100 ermöglicht, da die Lichtbögen 99 unabhängig von der Stromrichtung des durch die Kontakte 2, 3, 4 fließenden Laststroms gleich gut gelöscht werden können. Insbesondere bietet der Entladungsraum genügend Platz für die Lichtbögen 99 für eine Auslenkung in transversaler Richtung 93 und damit rechtwinklig zur Haupterstreckungsrichtung des beweglichen Kontakts 4, da der Abstand der feststehenden Kontakte 2, 3 zu den longitudinalen Seitenwandteilen 122 größer ist zum jeweiligen nächstgelegen transversalen Seitenwandteil 121.
In Verbindung mit den Figuren 2 bis 4 sind weitere Ausführungsbeispiele für Schaltkammern 11 für die Schaltvorrichtung 100 beschrieben. Die Beschreibung zu den nachfolgenden Figuren beschränkt isch im Wesentlichen auf die Unterschiede zu den jeweils vorhergehenden
Ausführungsbeispielen. Nicht explizit erwähnte Merkmale und Eigenschaften von Merkmalen können wie bereits in den jeweils vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschrieben ausgeführt sein.
In Figur 2 ist die Schaltkammerwand 12 der Schaltkammer 11 in einer schematischen Schnittdarstellung entsprechend der in den Figuren 1B und IC gezeigten Ansicht gezeigt, wobei wiederum die Positionen der Kontakte 2, 3, 4 angedeutet sind. In diesem Ausführungsbeispiel weist die Schaltkammer 11 zumindest einen Steg 123 auf, der in einer Richtung entlang
der longitudinalen Richtung 92 zwischen den zumindest zwei feststehenden Kontakten 2, 3 angeordnet ist und der sich von zumindest einem longitudinalen Seitenwandteil 122 in transversaler Richtung 93 in den Innenraum 15 der Schaltkammer 11 hinein erstreckt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist jeweils ein Steg 123 an jeder der longitudinalen Seitenwände 122 angedeutet. Die beiden Stege 123 können auch, wie insbesondere im folgenden Ausführungsbeispiel gezeigt ist, als ein Steg ausgebildet sein, der sich in transversaler Richtung 93 im Innenraum 15 der Schaltkammer 11 über den beweglichen Kontakt 4 hinweg von einem der longitudinalen Seitenwandteile 122 zum anderen der longitudinalen Seitenwandteile 122 erstreckt. Hierbei kann der Steg 123 eine Aussparung aufweisen, in der sich der bewegliche Kontakt 4 während der Schaltvorgänge bewegen kann. Durch den zumindest einen Steg 123 im Innenraum 15 der Schaltkammer 11 kann eine zumindest teilweise Abtrennung des Innenraums 15 in verschiedene Bereiche erreicht werden, die voneinander getrennte Brennräume bilden, also unterschiedliche Raumbereiche für die an den feststehenden Kontakten 2, 3 jeweils gebildeten Schaltlichtbögen. Dadurch kann die Isolationsfähigkeit der Schaltkammer 11 wesentlich erhöht werden. Der Steg 123 ist ein Teil der Schaltkammerwand 12 und kann insbesondere einstückig mit der Schaltkammerwand 12 ausgebildet sein.
In den Figuren 3A bis 3C ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Schaltkammer 11 für die Schaltvorrichtung 100 gezeigt, wobei die Ansicht der Figur 3A der Ansicht der Figur 3 entspricht. In den Figuren 3B und 3C sind dreidimensionale Ansichten der Schaltkammerwand 11 gezeigt. Wie in den Figuren 3A bis 3C zu erkennen ist, weist die Schaltkammer 11 dieses Ausführungsbeispiels zwei Stege 123 auf, die beide in
longitudinaler Richtung 92 zwischen den feststehenden Kontakten 2, 3 angeordnet sind, wobei die Stege 123 in longitudinaler Richtung 92 voneinander beabstandet sind.
Dabei erstrecken sich beide Stege 123 in transversaler Richtung 93 über den beweglichen Kontakt 4 hinweg im Innenraum 15 der Schaltkammer 11 von einem der longitudinalen Seitenwandteile 122 zum anderen der longitudinalen Seitenwandteile 122. Die Stege 123 weisen jeweils eine Aussparung 124 auf, in der sich der bewegliche Kontakt 4 während der Schaltvorgänge bewegen kann. Weiterhin verlaufen die Stege 123 entlang und unmittelbar angrenzend an das Deckelteil 119 der Schaltkammer 11. Wie in Figur 3B zu erkennen ist, sind die Seitenwandteile 121, 122, das Deckelteil 119 und die Stege 123 im gezeigten Ausführungsbeispiel einstückig ausgebildet.
Durch die Stege 123 wird zwischen den feststehenden Kontakten 2, 3 ein Bereich im Innenraum 15 gebildet, der von den feststehenden Kontakten 2, 3 zumindest teilweise abgetrennt und damit elektrisch isoliert ist. In dem so gebildeten isolierten Raum 127 können Zusatzbauteile angeordnet werden wie beispielsweise Zusatzkontakte und/oder ein Gasfüllstutzen zum Einfüllen des vorab beschriebenen Gases zur Bildung der Gasatmosphäre in der Schaltkammer. In Figur 3C sind entsprechende Öffnungen 125 für Zusatzkontakte sowie eine Öffnung 126 für einen Gasfüllstutzen angedeutet.
In Figur 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Schaltkammer 11 für die Schaltvorrichtung 100 gezeigt, bei der die Schaltkammerwand 12 wie vorab beschrieben ausgebildet ist und bei der in longitudinaler Richtung 92 zwischen den zwei Stegen 123 und damit in einem von den feststehenden Kontakten 2, 3 zumindest teilweise abgetrennten Raum 127
Permanentmagnete 17 im Innenraum 15 der Schaltkammer 11 angeordnet sind. Wie gezeigt sind diese Permanentmagneten 17, die zusätzlich oder auch alternativ zu den außerhalb der Schaltkammer 11 angebrachten Permanentmagneten 16 vorhanden sein können, besonders bevorzugt zwischen den zwei Stegen 123 symmetrisch zum beweglichen Kontakt 4, also symmetrisch zu einer Symmetrieebene, die durch die longitudinale und die vertikale Richtung aufgespannt wird, angeordnet. Der Raum 127 ist entsprechend symmetrisch ausgebildet. Es sind auch andere Anzahlen von Stegen und Permanentmagneten in der Schaltkammer 11 zur Bildung eines oder mehrerer anderer Räume möglich. Die in der Schaltkammer 11 zwischen den Stegen 123 angeordneten Permanentmagnete 17 können insbesondere zusätzlich als Blasmagnete und damit als Ablenkmagnete für an den Kontakten 2, 3, 4 auftretende Schaltlichtbögen ausgebildet sein.
Dadurch ist es möglich, alternativ oder besonders bevorzugt zusätzlich zu Blasmagneten außerhalb der Schaltkammer 11 wie den gezeigten Permanentmagneten 16 weitere Blasmagnete innerhalb der Schaltkammer 11 anzuordnen. Durch die Stege 123 werden letztere vor Schaltlichtbögen geschützt.
Wie anhand der Figuren 2 bis 4 erläutert ist, können durch den zumindest einen zusätzlichen Steg 123 im Innenraum 15 der Schaltkammer 11 zumindest separierte „Brennräume" im Innenraum 15 geschaffen werden, die die Isolationsfähigkeiten deutlich erhöhen können. Durch das Vorsehen von mehreren Stegen 123 können ein oder mehrere Räume in Form von zumindest teilweise isolierten Kammern für Zusatzbauteile geschaffen werden, die dann nicht mehr mit den
Schaltlichtbögen in Kontakt kommen können. Weiterhin kann wie beschrieben innerhalb des Entladungsraums zumindest ein Raum erstellt werden, die nicht nur die Isolationstrecken
verlängern und den Isolationswiderstand verbessern, sondern in denen weitere Permanentmagnete angebracht werden können.
Die in den in Verbindung mit den Figuren beschriebenen Merkmale und Ausführungsbeispiele können gemäß weiteren Ausführungsbeispielen miteinander kombiniert werden, auch wenn nicht alle Kombinationen explizit beschrieben sind. Weiterhin können die in Verbindung mit den Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele alternativ oder zusätzlich weitere Merkmale gemäß der Beschreibung im allgemeinen Teil aufweisen .
Die Erfindung ist nicht durch die Beschreibung anhand der Ausführungsbeispiele auf diese beschränkt. Vielmehr umfasst die Erfindung jedes neue Merkmal sowie jede Kombination von
Merkmalen, was insbesondere jede Kombination von Merkmalen in den Patentansprüchen beinhaltet, auch wenn dieses Merkmal oder diese Kombination selbst nicht explizit in den Patentansprüchen oder Ausführungsbeispielen angegeben ist.
Bezugszeichenliste
1 Gehäuse
2, 3 feststehender Kontakt
4 beweglicher Kontakt
5 Magnetanker
6 magnetischer Kern
7 Achse
8 Spule
9 Joch
10 Feder 11 Schaltkämmer 12 Schaltkammerwand
13 Schaltkämmerboden
14 gasdichter Bereich
15 Innenraum
16 Permanentmagnet 17 Permanentmagnet 47 Isolator
90 Ablenkungsrichtung
91 vertikale Richtung
92 longitudinale Richtung
93 transversale Richtung
98 Bereich
99 Lichtbogen
100 SchaltVorrichtung
119 Deckelteil
120 Öffnung 121 transversales Seitenwandteil 122 longitudinales Seitenwandteil
123 Steg
124 Aussparung
125 Öffnungen für Hilfskontakt
126 Öffnung für Gasfüllstutzen
127 Raum
911 Schaltkämmer
916 Blasmagnet
992, 993 feststehender Kontakt
994 beweglicher Kontakt
990 Ablenkungsrichtung
998 Bereich
B Abstand
G Längenausdehnung
L, T Abstand