Elektrischer Energiespeicher eines Kraftf hrzeugs
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Speicherzelle eines solchen elektrischen Energiespeichers nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 11. Ferner betrifft die Erfindung einen elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 12 und ein Kopplungsmittel eines solchen elektrischen Energiespeichers nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 16.
Aus der US 7,604,896 B2 ist ein elektrischer Energiespeicher für ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt. So umfasst der dort offenbarte elektrische Energiespeicher mehrere elektrisch gekoppelte Speicherzellen, wobei jede Speicherzelle elektrische Anschlusspole, nämlich einen Plus-Anschlusspol und einen Minus- Anschlusspol, aufweist. Zur Ausbildung einer Reihenschaltung von mehreren Speicherzellen sind die elektrischen Anschlusspole benachbarter Speicherzellen elektrisch gekoppelt.
Die aus dem Stand der Technik bekannten, elektrischen Energiespeicher von Kraftfahrzeugen verfügen allesamt über den Nachteil, dass die elektrische Kopplung von Speicherzellen des Energiespeichers aufwendig bzw. umständlich ist. Es besteht daher Bedarf an einem elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs, der sich durch eine einfachere, elektrische Kopplung von Speicherzellen auszeichnet.
Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde einen neuartigen elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs zu schaffen .
BESTÄTIGUNGSKOPIE
Diese Aufgabe wird nach einem ersten Aspekt der Erfindung durch einen elektrischen Energiespeicher gemäß Patentanspruch 1 und durch eine Speicherzelle gemäß Patentanspruch 11 gelöst.
Hiernach sind zumindest diejenigen Anschlusspole derjenigen Speicherzellen, die mit elektrischen Anschlusspolen benachbarter Speicherzellen des elektrischen Energiespeichers elektrisch gekoppelt sind, klemmartig ausgebildet. In diese klemmartig ausgebildeten Anschlusspole sind zur elektrischen Kopplung benachbarter Speicherzellen schienenartig oder stegartig ausgebildete, elektrisch leitende Kopplungsmittel eingesteckt.
Durch bloßes Einstecken der Kopplungsmittel in die klemmartig ausgebildeten Anschlusspole können so Speicherzellen elektrisch gekoppelt werden. Durch bloßes Entfernen der Kopplungsmittel aus den klemmartig ausgebildeten Anschlusspolen können die Speicherzellen elektrisch entkoppelt werden. Zur elektrischen Kopplung sind demnach keinerlei Schraubverbindungen oder dergleichen erforderlich. Sämtliche Speicherzellen sind mit geringstem Aufwand verbindbar und trennbar.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind zumindest diejenigen elektrischen Anschlusspole der Speicherzellen, die mit elektrischen Anschlusspolen benachbarter Speicherzellen elektrisch gekoppelt sind, jeweils als Lamellenpakete aus jeweils mehreren federelastischen, metallischen Klemmen ausgebildet.
Dann, wenn die klemmartigen elektrischen Anschlusspole als Lamellenpakete mit jeweils mehreren federelastischen, metallischen Klemmen ausgebildet sind, ist stets eine sichere, elektrische Kopplung der Speicherzellen gewährleistet, auch dann, wenn die Speicherzellen bzw. Anschlusspole in Folge von Temperaturzyklen einer mechanischen Ausdehnung oder mechanischen Schrumpfung unterliegt. Die Lamellenpakete gewährleisten so stets eine sichere, elektrische Kontaktierung zum Kopplungselement und damit eine elektrische Kopplung zwischen den Speicherzellen. Ein Toleranzausgleich zwischen den einzelnen Speicherzellen nicht erforderlich ist. Die in die Lamellenpakete eingesteckten Kopplungsmittel verfügen über keinen festen Anbindungspunkten zu den Lamellenpaketen, sodass eine Relativbewegung unter Aufrechterhaltung der elektrischen Kontaktierung möglich ist.
Vorzugsweise sind die schienenartig oder stegartig ausgebildeten, elektrisch leitenden Kopplungsmittel als Lamellenpakete aus jeweils mehreren Leiterschienen oder Leiterstegen ausgebildet.
Dann, wenn auch die elektrischen Kopplungsmittel, die in die als Lamellenpakete ausgebildeten Anschlusspole eingesteckt sind, als Lamellenpakete ausgeführt sind, kann die elektrische Kopplung zwischen Kopplungsmittel und Anschlusspolen der Speicherzellen weiter verbessert werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weisen die schienenartig oder stegartig ausgebildeten, elektrisch leitenden Kopplungsmittel einen von Kühlmittel durchströmten Kühlkanal auf. Dann, wenn die elektrisch leitenden Kopplungsmittel einen Kühlkanal aufweisen, der von Kühlmittel durchströmt ist, kann auf besonders effektive Art und Weise eine Überhitzung des elektrischen Energiespeichers vermieden werden.
Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung wird diese Aufgabe durch einen elektrischen Energiespeicher gemäß Patentanspruch 12 und ein Kopplungsmittel nach Anspruch 16 gelöst.
Hiernach sind zumindest diejenigen elektrischen Anschlusspole der Speicherzellen, die mit elektrischen Anschlusspolen benachbarter Speicherzellen elektrisch gekoppelt sind, über schienenartig oder stegartig ausgebildete, elektrisch leitende Kopplungsmittel gekoppelt, wobei die Kopplungsmittel klemmenartig ausgebildete Kopplungssegmente aufweisen, über welche die Kopplungsmittel auf die Anschlusspole aufgesteckt sind.
Nach dem zweiten Aspekt der Erfindung ist demnach im Vergleich zum ersten Aspekt der Erfindung das Kontaktierungsprinzip zwischen Speicherzellen und Kopplungsmitteln umgekehrt, in diesem Fall verfügen demnach die Kopplungsmittel klemmenartig ausgebildete Kopplungssegmente zum Aufstecken derselben auf die Anschlusspole der Speicherzellen.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnung näher erläutert . Dabei zeigt :
Fig. 1 ein schematisierte Draufsicht auf einen ersten erfindungsgemäßen elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs mit einem Speicherzellenpaket aus jeweils mehreren elektrisch in Reihe geschalteten Speicherzellen;
Fig. 2 ein schematisierte Draufsicht auf einen zweiten erfindungsgemäßen elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs mit zwei elektrisch parallel geschalteten Speicherzellenpaketen aus jeweils mehreren elektrisch in Reihe geschalteten Speicherzellen;
Fig. 3 ein Detail der Energiespeicher der Fig. 1 und 2 im Bereich von zwei über ein Kopplungsmittel elektrisch gekoppelten Anschlusspolen von zwei Speicherzellen; und
Fig. 4 ein Detail eines Anschlusspols.
Die hier vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Energiespeicher eines Kraftfahrzeugs, so zum Beispiel eine Starterbatterie oder eine Traktionsbatterie in einem Hybridfahrzeug oder Elektrofahrzeug .
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines elektrischen Energiespeichers 10, der mehrere Speicherzellen 11 umfasst . Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 umfasst der Energiespeicher 10 insgesamt über eine Anzahl N = zwölf quaderförmigen Speicherzellen 11. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 sind alle zwölf Speicherzellen 11 geometrisch nebeneinander oder hintereinander angeordnet und unter Ausbildung eines einzigen Speicherzellenpakets 12 im Sinne einer elektrischen Reihenschaltung elektrisch gekoppelt. Alternativ zu quaderförmigen Speicherzellen können auch runde Speicherzellen oder Folienspeicherzellen zum Einsatz kommen. Jede Speicherzelle 11 verfügt an einer Seite bzw. Fläche derselben über elektrische Anschlusspole 13, 14, nämlich einen Plus-Anschlusspol 13 und einen Minus-Anschlusspol 1 .
Zur Ausbildung der in Fig. 1 gezeigten Reihenschaltung der N = zwölf Speicherzellen 11 ist bei einer Anzahl N-2 = zehn Speicherzellen 11, näm¬ lich bei den mittleren zehn nebeneinander oder hintereinander positionierten Speicherzellen 11, jeweils ein Plus-Anschlusspol 13 einer Speicherzelle 11 mit einem Minus-Anschlusspol 14 einer ersten, benachbarten Speicherzelle 11 und ein Minus-Anschlusspol 14 der jeweiligen Speicherzelle 11 mit einem Plus-Anschlusspol 13 einer zweiten, benachbarten Speicherzelle 11 elektrisch gekoppelt.
Bei der verbleibenden Anzahl von zwei Speicherzellen 11, nämlich bei den beiden äußeren Speicherzellen 11, ist jeweils ein Anschlusspol, nämlich bei der linken Speicherzelle 11 der Plus-Anschlusspol 13 und bei der rechten Speicherzelle 11 der Minus-Anschlusspol 14, mit einem gegenpoligen Anschlusspol der jeweiligen benachbarten Speicherzelle 11 gekoppelt, wohingegen der jeweils andere Anschlusspol der jeweiligen äußeren Speicherzelle 11 des Speicherzellenpakets 12, nämlich der Minus-Anschlusspol 14 der linken Speicherzelle 11 und der Plus-Anschlusspol 13 der rechten Speicherzelle 11, jeweils einen Hauptanschlusspol 20, 21 des Speicherzellenpakets 12 und damit des Energiespeichers 10 ausbildet. Beim Hauptanschlusspol 20 des Speicherzellenpakets 12 handelt es sich um einen Plus-Hauptanschlusspol und beim Hauptanschlusspol 21 des Speicherzellenpakets 12 handelt es sich um einen Minus-Hauptanschlusspol.
Zumindest diejenigen elektrischen Anschlusspole 13, 14 der Speicherzellen 11, die mit elektrischen Anschlusspolen 14, 13 benachbarter Speicherzellen 11 elektrisch gekoppelt sind, sind klemmenartig ausgebildet, wobei zur elektrischen Kopplung der jeweiligen Anschlusspole benachbarter Speicherzellen 11 in die klemmenartig ausgebildeten Anschlusspole 13, 14 schienenartig oder stegartig ausgebildete, elektrisch leitende Kopplungsmittel 15 eingreifen.
Wie am besten Fig. 3 und 4 entnommen werden kann, sind die elektrischen Anschlusspole 13 und 14, die klemmenartig ausgebildet sind, vorzugsweise als Lamellenpakete aus jeweils mehreren federelastischen, metallischen Klemmen 16 ausgebildet. Gemäß Fig. 3 und 4 umfasst dabei im gezeigten Ausführungsbeispiel jedes Lamellenpaket vier federelastische, metallische Klemmen 16, die unter Ausbildung des jeweiligen als Lamellenpaket ausgebildeten Anschlusspols 13 bzw. 14 nebeneinander bzw. hintereinander positioniert sind. Die Anzahl der Klemmen pro Lamellenpaket kann variieren.
Die Klemmen 16 der Lamellenpakte sind dabei in etwa U-förmig mit mehreren Schenkeln ausgebildet, nämlich mit sich gegenüberliegenden, federelastischen Kontaktierungsschenkeln 17 zur elektrischen Kontaktierung eines in das jeweiligen Lamellenpaket eingesteckten, schienenartigen oder stegartigen Kopplungsmittels 15 und mit einem die federelastischen Kontaktie- rungsschenkel 17 verbindenden Verbindungsschenkel 18, über welchen die Klemmen 16 des jeweiligen Lamellenpakets an der jeweiligen Speicherzelle 11 fest angebunden sind.
Gemäß Fig. 4 sind alle Kontaktierungsschenkel 17 aller Klemmen 16 über einen gemeinsamen Verbindungsschenkel 18 gekoppelt und an der jeweiligen Speicherzelle 11 fest angebunden. Im Unterschied hierzu können für die Kontaktierungsschenkel 17 auch individuelle Verbindungsschenkel 18 vorhanden sein.
Innerhalb eines Lamellenpakets sind die federelastischen Kontaktierungsschenkel 17 der Klemmen 16 unabhängig voneinander federelastisch verformbar. Die Lamellenpakete und damit die Anschlusspole 13 und 14 können mechanische und/oder thermische Ausdehnungen der Speicherzellen 11 ausgleichen und stets eine sichere Kontaktierung eines in die Lamellenpakete bzw. Anschlusspole 13, 14 eingesteckten Kopplungsmittels 15 gewährleisten. Die in die Lamellenpakete bzw. Anschlusspole 13, 14 eingesteckten Kopplungsmittel 15 verfügen über keine festen Anbindungspunkten zu den Lamellenpaketen bzw. Anschlusspole 13, 14.
Die elektrische Kontaktierung eines in ein Lamellenpaket bzw. einen Anschlusspol 13, 14 eingesteckten Kopplungsmittels 15 erfolgt über rampenartige Vorsprünge 19, die an den Kontaktierungsschenkeln 17 ausgebildet sind.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können auch die schienenartig oder stegartig ausgebildeten, elektrischen leitenden Kopplungsmittel 15 von Lamellenpaketen aus jeweils mehreren Leiterschienen oder Leiterstegen ausgebildet sein.
In diesem Fall kann dann auch über die Kopplungsmittel 15 eine Ausdehnung der Speicherzellen 11 innerhalb des elektrischen Energiespeichers 10 ausgeglichen werden.
Wie bereits ausgeführt, sind die einzelnen Speicherzellen 11 des elektrischen Energiespeichers 10 durch bloßes Einstecken der Kopplungsmittel 15 in die Anschlusspole 13, 14 elektrisch kontaktiert. Es bestehen keine festen Verbindungspunkte zwischen den Anschlusspolen 13, 14 und den schienenartigen Kopplungsmitteln 15, sodass kein Toleranzausgleich zwischen den Speicherzellen 11 des elektrischen Energiespeichers 10 erforderlich ist.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines elektrischen Energiespeichers
10 mit einer Anzahl 2 * N = acht Speicherzellen 11, wobei jeweils eine Anzahl N = vier Speicherzellen 11 unter Ausbildung eines Speicherzellenpakets 12a und 12b elektrisch in Reihe geschaltet sind und wobei die beiden Speicherzellenpakete 12a und 12b des elektrischen Energiespeichers 10 elektrisch parallel geschaltet sind.
Innerhalb jedes Speicherzellenpakets 12a und 12b sind die Anschlusspole 13, 14 benachbarter Speicherzellen 11 durch Einstecken der Kopplungsmittel 15 in die als Lamellenpakete ausgebildeten Anschlusspole 13 und 14 elektrisch gekoppelt, wobei je Speicherzellenpaket 12a und 12b für eine Anzahl N-2 Speicherzellen, nämlich für die mittleren Speicherzellen 11 des jeweiligen Speicherzellenpakets 12a und 12b, ein Plus-Anschlusspol 13 einer Speicherzelle 11 mit einem Minus-Anschlusspol 14 einer ersten, benachbarten Speicherzelle 11 und ein Minus-Anschlusspol 14 der jeweiligen Speicherzelle 11 mit einem benachbarten Plus-Anschlusspol 13 einer zweiten, benachbarten Speicherzelle 11 des jeweiligen Speicherzellenpakets 12a, 12b gekoppelt ist, nämlich jeweils über ein Kopplungsmittel 15. Zumindest diese Anschlusspole 13, 14 sind klemmenartig, vorzugsweise als Lamellenpakete aus jeweils mehreren federelastischen, metallischen Klemmen 16, ausgebildet.
Die beiden äußeren Speicherzellen 11 jedes Speicherzellenpakets 12a und 12b sind auf andere Art und Weise elektrisch gekoppelt, nämlich derart, dass bei ersten dieser Speicherzellen 11 der Speicherzellenpakete 12a und 12b, nämlich in Fig. 2 jeweils bei den oberen Speicherzellen 11, die Minus-Anschlusspole 14 der jeweiligen Speicherzellen 11 mit einem Plus- Anschlusspol 13 einer benachbarten Speicherzelle 11 des jeweiligen Speicherzellenpakets 12a bzw. 12b über ein eingestecktes Kopplungsmittel 15 gekoppelt ist, wohingegen die Plus-Anschlusspole 13 dieser Speicherzellen
11 der beiden Speicherzellenpakete 12a und 12b untereinander gekoppelt sind, nämlich unter Ausbildung des Plus-Hauptanschlusspols 20 des elektrischen Energiespeichers 10.
An den beiden anderen äußeren Speicherzellen 11 jedes Speicherzellenpakets 12a und 12b, nämlich in Fig. 2 an den beiden unteren Speicherzellen 11 der beiden Speicherzellenpakete 12a und 12b, sind jeweils die Plus- Anschlusspole 13 mit einem Minus-Anschlusspolen 14 einer benachbarten Speicherzelle 11 innerhalb des jeweiligen Speicherzellenpakets 12a bzw.
12b elektrisch gekoppelt, wohingegen die Minus-Anschlusspole 14 dieser äußeren Speicherzellen 11 der beiden Speicherzellenpakete 12a und 12b untereinander elektrisch gekoppelt sind, nämlich unter Ausbildung des Minus-Hauptanschlusspols 21 des elektrischen Energiespeichers 10.
In Fig. 2 sind sämtliche Anschlusspole 13, 14 aller Speicherzellen 11 der Speicherzellenpakete 12a, 12b klemmenartig ausgeführt, nämlich als Lamellenpakete aus jeweils mehreren federelastischen, metallischen Klemmen 16.
Insofern erfolgt beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die Kontaktierung sämtlicher Speicherzellen 11 im Sinne einer Reihenschaltung innerhalb der Speicherzellenpakete 12a und 12b und im Sinne einer Parallelschaltung zwischen den Speicherzellenpaketen 12a und 12b über schienenartige Kopplungsmittel 15, die in die Anschlusspole 13, 14 eingesteckt sind.
Demgegenüber sind im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die Anschlusspole der äußeren Speicherzellen 11, welche den Plus-Hauptanschlusspol und den Minus-Hauptanschlusspol des elektrischen Energiespeichers 10 der Fig. 1 ausbilden, nicht als klemmenartige Anschlusspole in Form von Lamellenpaketen ausgeführt, vielmehr erfolgt im Bereich dieser Anschlusspole eine Schraubverbindung zur elektrischen Kontaktierung des elektrischen Energiespeichers 10. Im Unterschied hierzu ist es jedoch auch möglich, auch diese Anschlusspole klemmenartig über Lamellenpakete auszuführen.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die schienenartig oder stegartig ausgebildeten, elektrisch leitenden Kopplungsmittel 15 von Kühlmittel durchströmte Kühlkanäle ausweisen, um so Wärme, die im Bereich der Speicherzellen 11 entsteht, über die Kupplungsmittel 15 abzuführen. Hierdurch übernehmen dann die Kopplungsmittel 15 nicht nur die Funktion der elektrischen Kopplung von Speicherzellen 11 sondern vielmehr auch eine Kühlfunktion für dieselben.
Unter Umkehrung des das Kontaktierungsprinzip zwischen den Speicherzellen und den Kopplungsmitteln ist es in einer nicht gezeigten Variante der Erfindung auch möglich, dass die Kopplungsmittel klemmenartig ausgebildete Kopplungssegmente zum Aufstecken derselben auf dann vorzugsweise konventionell ausgebildete Anschlusspole der Speicherzellen aufweisen.
In dieser Variante sind dann zumindest diejenigen elektrischen Anschluss pole der Speicherzellen, die mit elektrischen Anschlusspolen benachbarte Speicherzellen elektrisch gekoppelt sind, über schienenartig oder stegar tig ausgebildete, elektrisch leitende Kopplungsmittel gekoppelt, wobei die Kopplungsmittel klemmenartig ausgebildete Kopplungssegmente aufweisen, über welche die Kopplungsmittel auf die Anschlusspole aufgesteckt sind.
In diesem Fall sind dann zumindest die Kopplungssegmente der Kopplungsmittel als Lamellenpakete aus jeweils mehreren federelastischen, metalli sehen Klemmen ausgebildet, wobei die Klemmen der Lamellenpakete U-förmig mit mehreren Schenkeln ausgebildet sind, nämlich mit sich gegenüberliegenden, federelastischen Kontaktierungsschenkeln zur elektrischen Kontak tierung eines der Anschlusspole einer Speicherzelle und mit einem die Kontaktierungsschenkel verbindenden Verbindungsschenkel, über welchen di Klemmen der Lamellenpakete am Kopplungsmittel angebunden sind, wobei innerhalb jedes Lamellenpakets die Kontaktierungsschenkel unabhängig voneinander federelastisch verformbar sind.
Vorzugsweise sind in diesem Fall die Kopplungsmittel vollständig als Lamellenpakete aus jeweils mehreren Leiterschienen oder Leiterstegen ausge bildet .
Hinsichtlich aller übrigen Details dieser nicht gezeigten Variante der Erfindung wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Ausführungen zu Fig. 1 bis 4 verwiesen.
Bezugszeichenliste elektrischer Energiespeicher
Speicherzelle
Speicherzellenpaket
a Speicherzellenpaket
b Speicherzellenpaket
Anschlusspol / Plus-Anschlusspol
Anschlusspol / Minus-Anschlusspol Kopplungsmittel
Klemme
Kontaktierungsschenkel
Verbindungsschenkel
Vorsprung
Hauptanschlusspol / Plus-Hauptanschlusspol Hauptanschlusspol / Minus-Hauptanschlusspol