WO2007113076A1 - Verfahren, kommunikationsnetz und endgerät zur steuerung von rufsignalen - Google Patents

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Abstract

In einem Kommunikationsnetz (KN) oder in dessen Endgeräte werden unterschiedliche Rufsignale (rsl .. rsn, rsa, rsb) bereitgestellt und im Rahmen einer Verbindungssignalisierung wird durch ein rufendes Endgerät (Er) ein bereitgestelltes Rufsignal (rsl .. rsn, rsa, rsb) ausgewählt. Im Rahmen der aktuellen Verbindungssignalisierung wird das ausgewählte Rufsignal (rsx,rsa) an ein gerufenes Endgerät (Eg) übermittelt und dort akustisch ausgegeben. Hierdurch kann auch das rufende Endgerät (Er) Rufsignale an das gerufene Endgerät (Eg) bzw. die Ausgabe eines Rufsignals (rsx, rsa) am gerufenen Endgerät (Eg) steuern. Zusätzlich ergibt sich für die Netzbetreiber bzw. Servicebetreiber bei einer Bereitstellung der unterschiedlichen Rufsignale (rsl.. rsn) im Kommunikationsnetz (KN) die Möglichkeit, diese Bereitstellung als neuen, gebührenpflichtigen Dienst anzubieten.

Description

Beschreibung

Verfahren, Kommunikationsnetz und Endgerät zur Steuerung von Rufsignalen

In Kommunikationsnetzen wie beispielsweise Funknetzen mit mobilen Endgeräten können unterschiedliche Rufsignale an den Endgeräten ausgegeben werden. Häufig verwendete Rufsignale stellen Klingeltöne dar, mit denen an einem gerufenen Endge- rät ein Anruf eines rufenden Endgeräts akustisch angezeigt bzw. der Klingelton am Lautsprecher des Endgeräts akustisch ausgegeben wird.

Die Klingeltöne werden meist durch die Funknetzbetreiber bzw. Serviceprovider bereitgestellt und können gegen Gebühr in die mobilen Endgeräte geladen werden. Die Klingeltöne dienen derzeit zur Personalisierung der Endgeräte. Hierzu kann am gerufenen Endgerät aus unterschiedlichen Klingeltönen ein Klingelton ausgewählt werden, der bei Anrufen aus dem Kommu- nikationsnetz akustisch ausgegeben wird. Auch können unterschiedliche Klingeltöne für unterschiedliche Rufe aus dem Kommunikationsnetz wie beispielsweise interner oder externer Anruf oder Alarmruf einer PBX (Private Branch Exchange) aus den im Endgerät gespeicherten Klingeltönen ausgewählt werden. Des Weiteren ist eine Zuordnung von ausgewählten Klingeltönen zu Personen bzw. deren Rufnummern möglich, wobei bei einem Anruf eines Endgeräts der jeweiligen Person der ausgewählte bzw. zugeordnete Klingelton akustisch ausgegeben wird. Die in den Endgeräten gespeicherten Klingeltöne können wie bereits erläutert von einem Kommunikationsnetz geladen oder über

Schnittstellen des Endgeräts von Einrichtungen geladen werden, mit deren Hilfe die Klingeltöne gebildet werden und/oder dort gespeichert sind. Über die Schnittstelle können nicht nur Klingeltöne sondern auch Soundfiles bzw. musikalische Rufsignale und linguistische Rufsignale bzw. Sprachsignale übertragen, gespeichert und bei einem Ruf aus dem Kommunika¬ tionsnetz akustisch ausgegeben werden. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Steuerung von Rufsignalen zu verbessern bzw. zu erweitern. Die Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche 1, 10 und 13 gelöst.

Der wesentliche Aspekt der Erfindung besteht darin, dass in einem Kommunikationsnetz oder in dessen Endgeräte unterschiedliche Rufsignale bereitgestellt werden und im Rahmen einer Verbindungssignalisierung durch ein rufendes Endgerät ein bereitgestelltes Rufsignal ausgewählt wird. Im Rahmen der aktuellen Verbindungssignalisierung wird das ausgewählte Rufsignal an ein gerufenes Endgerät übermittelt und dort ausge¬ geben. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass auch das rufende Endgerät ein Rufsignal an das gerufene Endgerät bzw. die Ausgabe eines Rufsignals am geru¬ fenen Endgerät steuern kann. Dies bedeutet, dass die Auswahl und Zuordnung eines beim gerufenen Endgerät auszugebenden Rufsignals durch das rufende Endgerät entsprechend den pro¬ fessionellen oder privaten Aspekten des Anrufers durchgeführt werden kann. Auch ergibt sich für die Netzbetreiber bzw. Servicebetreiber bei einer Bereitstellung der unterschiedlichen Rufsignale im Kommunikationsnetz die Möglichkeit, diese Bereitstellung als neuen, gebührenpflichtigen Dienst anzubieten .

Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung sind die unterschiedlichen Rufsignale durch unterschiedliche Klingeltöne, und/oder unterschiedliche musikalische Tonfolgen und/oder linguistische Signale repräsentiert. Bei der Übermittlung von linguistischen Signalen können diese durch den Namen des Anrufers oder die Dringlichkeit oder anderweitige Ansagen repräsentiert sein, die bei einem Anruf beim gerufenen Endge¬ rät akustisch ausgegeben werden.

Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung wird mit

Hilfe einer im Kommunikationsnetz realisierten Administrationsfunktion ein ausgewähltes Rufsignals an das gerufenen Endgerät übermittelt oder nicht übermittelt und bei einer in den Endgeräten realisierten Administrationsfunktion wird das ausgewählte, vom Kommunikationsnetz übermittelte Rufsignal vom gerufenen Endgerät akzeptiert oder nicht angenommen. Mit Hilfe der Administrationsfunktion kann das gerufene Endgerät bzw. der gerufene Teilnehmer die Übermittlung von Rufsignalen vom Kommunikationsnetz bzw. vom rufenden Endgerät vermeiden bzw. abwehren.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, insbeson- dere die Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Kommunikationsnetzes oder Endgerätes ist den weiteren Ansprüchen zu ent¬ nehmen .

Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer zeichnerischen Darstellung näher erläutert.

Die Figur zeigt in einem Blockschaltbild ein Kommunikations¬ netz KN, das durch ein Funknetz und/oder ein Festnetz FN gebildet ist. Ein bekanntes Funknetz FN stellt beispielsweise das Mobilfunknetz MN dar, wobei andere Funknetze wie Wireless LAN oder DECT- Netze für die Anwendung der Erfindung ebenso geeignet sind. An das Kommunikationsnetz KN sind Endgeräte E angeschlossen, wobei für die Erläuterung der Erfindung beispielhaft zwei Endgeräte E dargestellt sind. Die Endgeräte E sind beispielsweise mobile Telefonendgeräte oder Festnetzte¬ lefone für leitungsvermittelnde oder paketvermittelnde Kommu¬ nikationsnetze KN - PSTN, Internet. Die Endgeräte E weisen jeweils ein Steuerung ST, eine Anzeige und eine akustische Ausgabe umfassende Ausgabeeinheit AE und eine Eingabeeinheit EE auf. Für das Ausführungsbeispiel sei angenommen, dass das Kommunikationsnetz KN ein Telefonnetz und ein Mobilfunknetz umfasst und ein Endgerät E durch ein Festnetztelefon FE und das weitere Endgerät E durch ein mobiles Endgerät ME eines Funknetzes FN realisiert ist.

An das Kommunikationsnetz KN ist eine Verbindungssteuereinheit VS angeschlossen, die beispielsweise über ein Bussystem B mit einer Gebühreneinheit GE und einem Speicher SP verbun- den ist. Die dargestellten Komponenten VS, GE, SP sind einem Netzbetreiber B oder einem Serviceprovider SPR zugeordnet - in der Figur durch ein gestricheltes, mit B, SPR bezeichnetes Rechteck angedeutet -, wobei die Komponenten VS, GE, SP eines Netzbetreibers vorzugsweise innerhalb des Kommunikations¬ netzes KN angeordnet und bei einem Serviceprovider an das Kommunikationsnetz KN angeschlossen sind.

In dem Speicher SP sind erfindungsgemäß Rufsignale rsl..rsn gespeichert, wobei die Rufsignale rsl..rsn durch Klingeltöne kt, durch musikalische Tonfolgen tf bzw. Soundfiles oder auch durch linguistische Signal Is bzw. Sprachsignale repräsen¬ tiert sein können - in der Figur durch die Bezeichnung kt,tf,ls angedeutet. Die Rufsignale rsl..rsn werden vorzugs- weise über eine Schnittstelle S - beispielsweise eine USB- Schnittstelle - von einer nicht dargestellten Einrichtung zum Bilden und/oder Speichern der Rufsignale rsl..rsn oder auch von dem Internet in den Speicher SP geladen. Alternativ können beim Endgerät E gebildete oder gespeicherte Rufsignale rsl..rsn von den Endgeräten E in den Speicher SP übermittelt werden, sofern ein Betreiber B bzw. Serviceprovider SPR einen derartigen Dienst bereitstellt bzw. anbietet. Nach einer erfindungsgemäßen Alternative kann ein Speicher SPE auch in den Endgeräten E realisiert sein, wobei die Größe des Spei- chers SPE und die Anzahl der Rufsignale rsl..rsn auf das jeweilige Endgerät E angepasst ist bzw. erheblich weniger Rufsignale rsl..rsn in dem kleineren Speicher SPE umfassen wird - in der Figur durch ein mit SPE bezeichnetes gestricheltes Rechteck in den Endgeräten E angedeutet. Das Bilden von Rufsignalen rsl..rsn kann beispielsweise durch Komponenten wie Mikrofon der Endgeräte E oder aber auch durch Laden der Rufsignale rsl..rsn über eine nicht dargestellte Schnitt¬ stelle des jeweiligen Endgeräts E erfolgen.

Für das Ausführungsbeispiel sei angenommen, dass der Teilneh¬ mer des Festnetztelefons FE einen Verbindungsaufbau zu dem mobilen Endgerät ME durch eine Verbindungssignalisierung bzw. durch Eingabe einer Wahlinformation einleitet, wobei das Festnetztelefon FE das rufende Endgerät Er und das mobile Endgerät ME das gerufene Endgerät Eg repräsentiert. Durch eine weitere Verbindungssignalisierung - beispielsweise Eingabe einer weiteren Ziffern- /Sonderzeichenkombination - an seinem Festnetztelefon FE wird dem Kommunikationsnetz KN anzeigt, dass aus dem Speicher SP des Betreibers B bzw. des Serviceprovider SPR eines der Rufsignale rsl..rsn ausgewählt werden soll. Aufgrund der weiteren Verbindungssignalisierung wird der Verbindungsaufbau zunächst an die Verbindungssteuer- einheit VS gesteuert - in der Figur durch einen mit 1) bezeichneten, gestrichelten Pfeil angedeutet. Mit Hilfe der Verbindungssteuereinheit VS wird an das Festnetztelefon FE eine Übersicht V der in dem Speicher SP verfügbaren Rufsignale rsl..rsn übermittelt und an der Anzeigeeinheit der Aus- gabeeinheit AE angezeigt - in der Figur durch einen mit 2) bezeichneten, gestrichelten Pfeil angedeutet. Mit Hilfe der in dem Festnetztelefon FE vorhandenen Eingabemittel wie Scroll- und Auswahltasten wird ein Rufsignal rsx aus den Ruf¬ signalen rsl..rsn ausgewählt - in der Figur durch einen mit 3) bezeichneten gestrichelten Pfeil angedeutet. Das ausge¬ wählte Rufsignal rsx wird mit Hilfe der Verbindungssteuerein¬ heit VS und dem Kommunikationsnetz KN im Rahmen der Verbindungssignalisierung bzw. des Verbindungsaufbaus an das mobile Endgerät ME übermittelt - in der Figur durch einen mit 4 bezeichneten, gestrichelten Pfeil angedeutet.

Nach einer ersten Variante der Erfindung kann das übermittelte Rufsignals rsx im mobilen Endgerät ME direkt an eine Ausgabeeinheit AE bzw. an einen Lautsprecher oder eine ähnli- chen Ausgabeeinheit übertragen und akustisch ausgegeben werden. Nach einer zweiten Alternative kann das übermittelte Rufsignal rsx bis seiner vollständigen Übertragung zwischengespeichert und anschließend an die Ausgabeeinheit AE geführt werden - in der Figur nicht dargestellt. Diese Alternative ist vorteilhaft, wenn vorhandene für die Ausgabe von akusti¬ scher Information vorgesehene Speicher und darauf abgestimmte akustische Ausgabeeinheiten AE mitbenutzt werden können. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann mit Hilfe einer Administrierfunktion AF, die beispielsweise in einer Administriereinheit ADE der Verbindungssteuereinheit VS realisiert ist, ein Übermitteln eines ausgewählten Rufsignals rsx endgeräteindividuell unterbunden werden. Hierzu wird durch eine spezielle Signalisierung von den jeweiligen Endgeräten E in der Administrierfunktion AF der Verbindungssteuerung VS vermerkt, dass das jeweilige Endgerät E keine ausge¬ wählten Rufsignale rsx eines rufenden Endgeräts Er bzw. des Festnetztelefons FE annehmen will bzw. eine Übermittlung an das gerufene Endgerät Eg bzw. das mobile Endgerät ME unter¬ bunden werden soll. Vorteilhaft wird dies dem rufenden Endge¬ rät Er bzw. dem Festnetztelefon FE bereits zu Beginn des Verbindungsaufbaus mitgeteilt und damit die das Kommunikations- netz KN dynamisch belastende Auswahlprozedur vermieden wird.

Alternativ kann die Administrationsfunktion AF auch in jedem Endgerät E realisiert sein, wobei mit Hilfe dieser Admi¬ nistrationsfunktion AF ein an das jeweilige gerufene Endgerät Eg bzw. das mobile Endgerät ME übermitteltes, ausgewähltes

Rufsignal rsx nicht angenommen oder nicht an die Ausgabeeinheit AE weitergeleitet wird.

Die der Verbindungssteuereinheit VS zugeordnete Gebührenein- heit GE dient dazu, für die Bereitstellung der Rufsignale rsl..rsn bzw. eines neuen Dienstes, für das ausgewählte Ruf¬ signal rsx und für die Übermittlung des ausgewählten Ruf- singnals rsx an das rufende Endgerät Eg bzw. das mobile End¬ gerät ME Gebühren für jeweils das rufende Endgerät Er zu ermitteln und zu sammeln. Die gesammelten Gebühren werden über eine nicht dargestellte Schnittstelle an eine zentrale Gebühreneinrichtung für eine Gebührenberechnung der Endgeräte E bzw. der Teilnehmer übermittelt.

Wie bereits erläutert kann in jedem Endgerät E ein Speicher

SPE angeordnet sein, in dem Rufsignale für das jeweilige End¬ gerät E gespeichert sind. Bei dieser Ausgestaltung wird im Rahmen einer Verbindungssignalisierung bzw. eines Verbin- dungsaufbaus von einem rufenden zu dem gerufenen Endgerät Ef, Eg eines der im Speicher SPE gespeicherten Rufsignale im rufenden Endgerät Er ausgewählt und über das Kommunikations¬ netz KN an das gerufene Endgerät Eg übermittelt. Beim Ausfüh- rungsbeispiel sei angenommen, dass im Festnetztelefon FE zwei Rufsignale rsa, rsb gespeichert sind und das erste Rufsignal rsa durch eine entsprechende Eingabe am Festnetztelefon FE ausgewählt wird. Das ausgewählte, erste Rufsignal rsa wird im Rahmen der Verbindungssteuerung bzw. des Verbindungsaufbaus über das Kommunikationsnetz KN an das mobile Endgerät ME übermittelt und, sofern die Administrationsfunktion AF die Annahme nicht unterbindet, an die Ausgabeeinheit AE des mobi¬ len Endgeräts ME übertragen und dort akustisch ausgegeben.

Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann in beliebigen analogen und digitalen sowie paket- oder leitungsvermittelnden Kommunikationsnetzen wie beispielsweise Internet, Intranet, PSTN, ISDN eingesetzt werden, wobei die Verbindungssteuerungen bzw. Verbindungs- Steuereinheiten sowie die Anordnung der Speicher auf die jeweiligen Kommunikationsnetze KN abzustimmen sind.

Claims

Patentansprüche
1. Verfahren zu Steuerung von Rufsignalen (rsl .. rsn, rsa, rsb) ,
- bei dem in einem Kommunikationsnetz (KN) oder in dessen Endgeräte (E) unterschiedliche Rufsignale (rsl.. rsn, rsa, rsb) bereitgestellt werden,
- bei dem im Rahmen einer Verbindungssignalisierung durch ein rufendes Endgerät (Er) ein bereitgestelltes Rufsignal (rsx,rsa) ausgewählt wird, und - bei dem im Rahmen der aktuellen Verbindungssignalisierung das ausgewählte Rufsignal (rsx,rsa) an ein gerufenes Endgerät Eg übermittelt und dort ausgegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Rufsignale (rsl .. rsn, rsa, rsb) mit Hilfe der Endgeräte (E) gebildet oder in das jeweilige Endgerät (E) eingebracht werden, und dass die gebildeten Rufsignale (rsl .. rsn, rsa, rsb) an das Kommunikationsnetz (KN) übermittelt und dort bereitgestellt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Rufsignale (rsl .. rsn, rsa, rsb) mit Hilfe des Kommunikationsnetzes (KN) gebildet oder über eine Schnittstelle (S) in das Kommunikationsnetz (KN) eingebracht werden .
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die unterschiedlichen Rufsignale (rsl .. rsn, rsa, rsb) durch
- unterschiedliche Klingeltöne (kt) , und/oder
- unterschiedliche musikalische Tonfolgen (tf) und/oder linguistische Signale (Is) repräsentiert sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe einer im Kommunikationsnetz (KN) realisierten Administrationsfunktion (AF) ein ausgewähltes Rufsignals (rsx,rsa) an das gerufenen Endgerät (Eg) übermittelt oder nicht übermittelt wird, und dass bei einer in den Endgeräten (E) realisierten Administrationsfunktion (AF) das ausgewählte, vom Kommunikationsnetz (KN) übermittelte Rufsignal (rsx,rsa) vom gerufenen Endgerät (Eg) akzeptiert oder nicht angenommen wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im gerufenen Endgerät (Eg) das übermittelte Rufsignal (rsx, rsa) bis zum vollständigen Empfang zwischengespeichert und anschliessend akustisch oder audio-visuell ausgegeben wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im gerufenen Endgerät (Eg) das empfangene Rufsignal (rsx, rsa) direkt akustisch oder audio-visuell ausgegeben wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen der Verbindungssignalisierung eine zusätzliche, mit Hilfe von Eingabemitteln (AE) bewirkte Verbindungssignalisierung am rufenden Endgerät (Er) einen Verbindungsaufbau zu einem gerufenen Endgerät (Eg) derart steuert,
- dass in dem Kommunikationsnetz (KN) eines der bereitgestellten Rufsignale (rsl..rsn) oder
- eines der in dem rufenden Endgerät (Er) bereitgestellten
Rufsignale (rsa,rsb) ausgewählt und an das gerufene Endgerät (Eg) übermittelt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Kommunikationsnetz (KN) mit Hilfe einer Gebühreneinheit (GE) die - Bereitstellung der Rufsignale (rsl..rsn) und/oder
- das ausgewählte Rufsignal (rsx) und/oder
- die Übermittlung eines ausgewählten Rufsignals (rsx,rsa) gebührentechnisch erfasst wird.
10. Kommunikationsnetz zu Steuerung von Rufsignalen,
- mit einem Speicher (SP) zur Bereitstellung unterschiedlicher Rufsignale (rsl .. rsn, rsa, rsb) ,
- mit einer Verbindungssteuereinheit (VS) ,
- zur Auswahl eines bereitgestelltes Rufsignals (rsl .. rsn, rsa, rsb) durch ein rufendes Endgerät (Er) des Kommunikationsnetzes (KN) , und
- im Rahmen einer Verbindungssteuerung zur Übermittlung des ausgewählten Rufsignals (rsx, rsa) an ein gerufenes Endgerät (Eg) im Sinne einer Ausgabe des übermittelten RufSignals (rsx, rsa).
11. Kommunikationsnetz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Rufsignale (rsl.. rsn) mit Hilfe des Kommunikationsnetzes (KN) von einer unterschiedliche Rufsignale bildenden Einrichtung über eine Schnittstelle (S) in den Speicher (SP) übermittelt und dort gespeichert werden.
12. Kommunikationsnetz nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Administrationseinheit (ADE) zum Übermitteln oder zum Sperren einer Übermittlung eines ausgewählten Rufsignals (rsl .. rsn, rsa, rsb) an das gerufene Endgerät (Eg) vorgesehen ist .
13. Endgerät zu Steuerung von Rufsignalen in einem Kommunikationsnetz,
- mit einem Speicher (SPE) zur Bereitstellung unterschiedlicher Rufsignale (rsa,rsb), - mit einer Verbindungssteuerung
- zur Auswahl eines bereitgestelltes Rufsignals (rsa, rsb) , und
- im Rahmen einer Verbindungssignalisierung zur Übermittlung des ausgewählte Rufsignals (rsa) über das Kommunikationsnetz (KN) an ein gerufenes Endgerät (Eg) im Sinne eine Ausgabe des übermittelten Rufsignals (rsa) .
14. Endgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass unterschiedliche Rufsignale (rsa, rsb) mit Hilfe des Endgeräts (E) gebildet und in den Speicher (SPE) übermittelt werden oder von einer unterschiedliche Rufsignale (rsl.. rsn,rsa,rsb) bildenden Einrichtung in den Speicher (SPE) übermittelt und gespeichert werden.
15. Endgerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Administrationfunktion (AF) zur Annahme oder Abweisung eines ausgewählten, von einem rufenden Endgerät (Er) oder einem Speicher (SP) des Kommunikationsnetzes (KN) übermittelten Rufsignals (rsa) vorgesehen ist.
16. Endgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
- mit Eingabeund Steuermitteln (EE, ST) zur Eingabe einer zusätzlichen Verbindungssignalisierung am rufenden Endgerät (Er) im Rahmen der Verbindungssignalisierung) und zur Steuerung eines Verbindungsaufbau zu einem gerufenen Endgerät (Eg) derart,
- dass in dem Kommunikationsnetz (KN) eines der bereitgestellten Rufsignale (rsl..rsn) oder
- eines der in dem rufenden Endgerät (Er) bereitgestellten
Rufsignale (rsa, rsb) ausgewählt und an das gerufene Endgerät (Eg) übermittelt wird.
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