Hauskommunikationssystem und Verfahren zur Hauskommunikati¬ on
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hauskommunikations- System und ein Verfahren zur Hauskommunikation und insbe¬ sondere ein Hauskommunikationssystem zum Einsatz in weit- laufigen Wohn- oder Bürogebäuden.
Hauser sind mit Klingelanlagen ausgestattet, die es einem Besucher ermöglichen, sein Kommen einem Bewohner des Hauses mitzuteilen. Moderne Klingelanlagen verfugen zusätzlich u- ber Türsprechanlagen, die teilweise auch eine Videoubertra- gung zulassen. Dadurch ist eine Sprachkommunikation oder eine Sprach- und Bildkommunikation zwischen einem Besucher, der sich noch außerhalb des Hauses befindet und einem Be¬ wohner des Hauses möglich. Bislang basieren Klingel- und Türsprechanlagen auf einer Kommunikation über Kabel. Dabei wird über ein Kabel eine Turstation, die die Klingel und Türsprechanlage aufweist mit einer Hausstation in der Woh- nung verbunden. Bei einem Hauskommunikationssystem mit ei¬ ner Mehrzahl von Außenstationen wird üblicherweise eine sternförmige Verdrahtung der Hausstationen mit einem zent¬ ralen Knoten an der Tursprechstelle oder es wird ein Bus¬ system verwendet.
Zur Kommunikation innerhalb eines Hauses gibt es bereits drahtlose Systeme. Mittels einem DECT-System (DECT; DECT = Digital European Cordless Telecommunications) kann ein zel¬ lulares Netzwerk aufgespannt werden. DECT ist für eine Punkt-zu-Punkt-Verbmdung zwischen einer Basisstation und einem Mobilteil ausgelegt. Eine weitere Möglichkeit um ein drahtloses lokales Netzwerk aufzubauen wird durch WLAN ge¬ geben (WLAN; WLAN = Wireless Local Area Network) . WLAN ist
im Ad-hoc Modus und im Infrastruktur-Modus betreibbar. Wei¬ tere Ansätze sind durch das Multihop-Datenrouting und Da- tenroutingmechanismen wie beispielsweise das Ad-hoc on- demand distance vector routing (AODV) gegeben. Ferner gibt es bereits einfache drahtlose Türsprechanlagen ohne Weiter¬ vermittlung wie sie beispielsweise unter www.logisty.de be¬ schrieben sind.
Fig. 6 zeigt ein Beispiel einer Haussprechanlage mit einer sternförmigen Verdrahtung. Die gezeigte Haussprechanlage bildet ein Hauskommunikationssystem für ein Haus 600 mit einer Mehrzahl von Wohnungen oder Büros βOOa-f. Außerhalb des Hauses 600 ist eine Turstation 602 angeordnet, die in Verbindung mit Hausstationen 604a-f steht. In diesem Bei- spiel ist jede Einheit 600a-f des Hauses 600 mit einer Hausstation 604a-f ausgestattet. Die Turstation 602 ist u- ber Kabel 610a-f mit den einzelnen Hausstationen 604a-f verbunden.
Der Nachteil des in Fig. 6 gezeigten Hauskommunikationssys- tems besteht darin, dass sich ein auf einer Verdrahtung ba¬ sierendes System schwer nachrusten lasst, da für zusätzli¬ che Hausstationen zusatzliche Kabel eingezogen werden muss¬ ten. Ferner ergeben sich häufig Topologie-Probleme bei An- lagen mit einer Mehrzahl von Tursprechstellen 602. Ferner ist häufig über die Verdrahtungen 606a-f nur eine geringe Datenübertragung möglich, sodass sich teilweise eine Video- ubertragung über bestehende Verkabelungen nicht realisieren lasst.
Ein weiterer Nachteil des in Fig. 6 gezeigten Hauskommuni- kationssystems besteht darin, dass keine Kommunikation von Hausstation zu Hausstation und somit keine Gespräche von Wohnung zu Wohnung möglich sind.
Bestehende drahtlose Kommunikationssysteme haben den Nach¬ teil, dass entweder eine zentrale Infrastruktur notwendig ist, dass die Reichweite bzw. Komplexität eingeschränkt ist
oder dass diefur ein Hauskommunikationssystem notwendigen Funktionalitäten nicht vorhanden sind.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hauskom- mumkationssystem und ein Verfahren zur Hauskommunikation zu schaffen, die eine hohe Flexibilität aufweisen.
Diese Aufgabe wird durch ein Hauskommunikationssystem gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren gemäß Anspruch 21 gelost.
Die vorliegende Erfindung schafft ein Hauskommunikations- system mit folgenden Merkmalen:
einer ersten Hausstation zum Erfüllen einer ersten Kommuni- kationsaufgäbe;
einer zweiten Hausstation zum Erfüllen einer zweiten Kommu¬ nikationsaufgabe;
wobei der ersten Hausstation ein erster Identifizierer und der zweiten Hausstation ein zweiter Identifizierer zugeord¬ net ist;
einer Turstation oder dritten Hausstation zum Auswahlen ei- ner der Hausstationen durch einen Benutzer der Turstation oder dritten Hausstation;
wobei die Turstation oder dritte Hausstation ausgebildet ist, um ansprechend auf die Auswahl der Hausstation eine erste Meldung auszusenden, die den Identifizierer der aus¬ gewählten Hausstation aufweist; und
wobei die erste Hausstation ausgebildet ist, um ansprechend auf einen Empfang der ersten Meldung den Identifizierer der ausgewählten Hausstation mit dem ersten Identifizierer zu vergleichen, und bei Nichtübereinstimmung eine zweite Mel¬ dung auszusenden, die den Identifizierer der ausgewählten Hausstation aufweist; und
wobei die zweite Hausstation ausgebildet ist, um anspre¬ chend auf einen Empfang der zweiten Meldung, dem Identifi- zierer der ausgewählten Hausstation mit dem zweiten Identi- fizierer zu vergleichen, und bei Übereinstimmung die zweite Kommunikationsaufgabe zu erfüllen.
Die vorliegende Erfindung schafft ferner ein Verfahren zur Hauskommunikation, das folgende Schritte umfasst:
Bereitstellen einer ersten Hausstation (104a, 104d) zum Er¬ füllen einer ersten Kommunikationsaufgabe und Bereitstellen einer zweiten Hausstation (104b, 104e) zum Erfüllen einer zweiten Kommunikationsaufgabe, wobei der ersten Hausstation ein erster Identifizierer und der zweiten Hausstation ein zweiter Identifizierer zugeordnet ist;
Bereitstellen einer Turstation oder dritten Hausstation (102) zum Auswahlen einer der Hausstationen (104a, 104b, 104d, 104e) durch einen Benutzer der Turstation oder drit¬ ten Hausstation;
Aussenden einer ersten Meldung durch die Turstation oder dritten Hausstation, ansprechend auf die Auswahl der Haus- Station, wobei die erste Meldung den Identifizierer der ausgewählten Hausstation aufweist;
Empfangen der ersten Meldung durch die erste Hausstation und Vergleichen des Identifizierers der ausgewählten Haus- Station mit dem ersten Identifizierer und Aussenden einer zweiten Meldung durch die erste Hausstation, die den Iden- tifizierer der ausgewählten Hausstation aufweist bei einer Nichtübereinstimmung; und
Empfangen der zweiten Meldung durch die zweite Hausstation und Vergleichen des Identifizierers der ausgewählten Haus- station mit dem zweiten Identifizierer und Erfüllen der zweiten Kommunikationsaufgabe bei einer Übereinstimmung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass unter Nutzung einer Weitervermittlung von Daten über einzelne Hausstationen sich ein extrem weit ausbaubares Hauskommunikationssystem realisieren lasst, das auch zur Abdeckung großer Gebäude, beispielsweise Hochhauser genutzt werden kann. Vorteilhafterweise kann gemäß dem erfindungs- gemaßen Ansatz ein selbstorganisierendes Hauskommunikati- onssystem mit einer beliebigen Topologie geschaffen werden.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemaßen Ansatzes be¬ steht darin, dass das Hauskommunikationssystem drahtlos re¬ alisiert werden kann und keine zentrale Infrastruktur not¬ wendig erforderlich ist, wie es beispielsweise beim DECT- System in Form von vorgegebenen Basisstationen der Fall ist. Das erfmdungsgemaße System ist extrem weit ausbaubar.
Gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel weist das Hauskommunikati- onssystem eine Mehrzahl von Turstationen und Hausstationen auf. Durch die Gleichberechtigung der einzelnen Turstatio¬ nen und Hausstationen untereinander ist das System offen für beliebig viele Turstationen und Hausstationen.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel weisen die Haus- Stationen Einrichtungen zum Aktivieren und Einrichtungen zum Deaktivieren auf. Dies hat den Vorteil, dass die Haus- stationen in einen Schlafmodus versetzt werden können. Das System benotigt keine Kommunikation also Funksignale wah¬ rend des Schlafzustandes, also beispielsweise keine Trager- Signale, Beacons oder Ahnliches zur Netzwerkorganisation oder Synchronisation. Dadurch wird der benotigte Energiebe¬ darf klein gehalten und die von dem Hauskommunikationssys- tem verursachte Strahlung auf das Notwendigste reduziert. Ein weiterer Vorteil der Gleichberechtigung unterschiedli- eher Hausstationen besteht darin, dass ein Mehrfachabde¬ ckung erzielt wird, aus der sich Redundanzen ergeben. Dies erhöht die Zuverlässigkeit der Erreichbarkeit einzelner Hausstationen. Das heißt die Klingelinformation wird mit
extrem hoher Zuverlässigkeit von der Turstation zu der aus¬ gewählten Hausstation übertragen.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel wird eine weitere Datenkommunikationsverbindung aufgebaut. Für die Datenkom- munikationsverbindung kann auf Grund der dezentralen Infra¬ struktur ein optimaler Weg bestimmt werden. Vorteilhafter- weise können je nach Art der Datenkommunikation unter¬ schiedliche Kriterien für einen optimalen Weg zugrunde ge- legt werden. Kriterien können dabei beispielsweise eine Verzogerungszeit, ein Storpotenzial oder eine Qualltat der Verbindung sein.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemaßen Hauskommumkati- onssystems besteht darin, dass es als bidirektionales Sys¬ tem ausgeführt werden kann. Es können somit problemlos Ge¬ gensprechanlagen oder auch Videoubertragungen realisiert werden.
Das erfmdungsgemaße Hauskommunikationssystem erfordert ei¬ nen minimalen Konflgurations- und Administrationsaufwand. Insbesondere können neue Stationen jederzeit eingebracht werden. Die verfugbaren Stationen brauchen nicht zentral angemeldet oder gespeichert werden, sondern können wahrend des Aufbaus eines Routing-Pfades ermittelt werden.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel weist das Hauskom- munikationssystem einen Repeater, d. h. einen Funkknoten nur zum Weitervermitteln auf, der zwischen Turstation und Hausstation oder zwischen einzelnen Hausstationen angeord¬ net ist und zu einer Reichweitenvergroßerung fuhrt. Ein we¬ sentlicher Vorteil des erfindungsgemaßen Hauskommunikati- onssystems besteht darin, dass eine Funkreichweite einzel¬ ner Turstationen oder Hausstationen nur bis zu der benach- barten Hausstation reichen muss. Daher kann die Sendeleis¬ tung der Stationen erheblich reduziert werden. Um lange Funkstrecken beispielsweise zu benachbarten Gebaudekomple-
xen zu ermöglichen kann vorteilhafter Weise der Repeater eingesetzt werden.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel sind die Haussta- tionen ausgebildet, um einen internen Sprechverkehr, d. h. eine Kommunikation von Hausstation zu Hausstation zu ermög¬ lichen. Dies ist vorteilhaft, da auf diese Weise Benutzer einzelner Hausstationen über das Hauskommunikationssystem miteinander kommunizieren können ohne kostenpflichtige Te- lefondienste in Anspruch nehmen zu müssen.
Bevorzugte Ausfuhrungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen naher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Hauskommunikationssystem gemäß einem Ausfuh- rungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines möglichen Verbindungsaufbaues in dem in Fig. 1 gezeigten
HauskommumkationsSystem,•
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines optimalen Da- tenkommunikationspfades in dem in Fig. 1 gezeig- ten Hauskommunikationssystem;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Turstation gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Hausstation gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung; und
Fig. 6 ein Hauskommunikationssystem gemäß dem Stand der Technik.
In der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausfuh- rungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden für die in den verschiedenen Zeichnungen dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente gleiche oder ähnliche Bezugszeichen ver- wendet, wobei eine wiederholte Beschreibung dieser Elemente weggelassen wird.
Fig. 1 zeigt ein Ausfuhrungsbeispiel eines Hauskommunikati- onssystems gemäß der vorliegenden Erfindung. Ein Haus 100 besteht aus mehreren Einheiten 100a-f. Die Einheiten 100a-f können einzelne Wohnungen oder Büros darstellen. Das Haus¬ kommunikationsSystem weist mindestens eine Turstation 102 oder dritten Hausstation und mindestens eine Hausstation 104a-f auf. In diesem Ausfuhrungsbeispiel ist in jeder Em- heit 100a-f eine Hausstation 104a-f angeordnet.
Sowohl die Turstation / dritte Hausstation 102, im folgen¬ den als Turstation 102 bezeichnet, als auch die Hausstatio- nen 104a-f stellen verteilte Funkknoten dar, die beispiels- weise auf dem WLAN-Standard oder einer properitaren Funk¬ technik basieren.
In diesem Ausfuhrungsbeispiel ist die Turstation 102 ist außerhalb des Hauses 100 bzw. im Eingangsbereich des Hauses 100 angeordnet. Handelt es sich bei dem Haus 100 um ein Wohnhaus, so ermöglicht es die Turstation 102 einem Besu¬ cher, eine der Wohnungen 100a-f auszuwählen. Dazu kann die Turstation 102 beispielsweise mit Klingelknöpfen (nicht ge¬ zeigt in Fig. 1) ausgestattet sein. Jede der Hausstationen 104a-f besitzt eine eindeutige Identifikation. Auf diese Weise kann eine Verbindung von der Turstation 102 zu einer ausgewählten Hausstation 104a-f aufgebaut werden. Ferner kann die Turstation 102 ebenfalls eine eindeutige Identifi¬ kation aufweisen, sodass eine Verbindung von einer beliebi- gen Hausstation 104a-f zu der Turstation 102 möglich ist.
Gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel handelt es sich bei der Turstation 102 um eine Tursprechstation mit Klingelknöpfen,
Mikrofon, Lautsprecher und Funkknoten. Gemäß diesem Ausfuh- rungsbeispiel weisen die Hausstationen ebenfalls ein Mikro¬ fon, Lautsprecher, eine Sprechtaste und einen Funkknoten auf. Die Funkreichweite der Funkknoten ist so eingestellt, dass mindestens benachbarte Funkknoten erreicht werden. An¬ sonsten ist keine Topologie einer Anordnung der Hausstatio- nen oder der Turstationen vorgegeben.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung möglicher Ver- bindungswege zwischen Hausstationen 104a-f sowie zwischen der Turstation 102 und den Hausstationen 104a-f. Da die Funkreichweite der Funkknoten der Turstation 102 sowie der Hausstationen 104a-f begrenzt ist, sind die Hausstationen 104a-f in erste Hausstationen 104a, 104d, zweite Hausstati- onen 104b, 104e und dritte Hausstationen 104c, 104f einge¬ teilt. Die ersten Hausstationen 104a, 104d sind in Funk- reichweite eines Funksignales 222a, b der Turstation 102 angeordnet. Ein von der Turstation 102 ausgesendetes erstes Funksignal 222a kann von der Hausstation 104d und ein zwei- tes ausgesendetes Funksignal 222b kann von der Hausstation 104a empfangen werden.
In diesem Ausfuhrungsbeispiel liegen bereits die zweiten Hausstationen 104b, 104e außerhalb der Funkreichweite der Turstation 102. Die zweiten Hausstationen 104b, 104e liegen in Funkreichweite von sowohl den ersten Hausstationen 104a, 104d als auch in Funkreichweite der dritten Hausstationen 104c, 104f. Eine Verbindung zwischen den ersten Hausstatio- nen 104a, 104d wird über ein Funksignal 224a realisiert. Eine Verbindung zwischen den ersten Hausstationen 104a, 104d zu den zweiten Hausstationen 104b, 104e wird über die Funksignale 224b-e realisiert. Eine Verbindung zwischen den zweiten Hausstationen 104b, 104e kann über das Funksignal 226a realisiert werden. Eine Verbindung zwischen den zwei- ten Hausstationen 104b, 104e und den dritten Hausstationen 104c, 104f kann über die Funksignale 226b-d realisiert wer¬ den. Eine Verbindung zwischen den dritten Hausstationen
104c, 104f untereinander kann über die Funkverbindung 228a realisiert werden.
Wählt ein Benutzer der Turstation 102 beispielsweise die Hausstation 104c aus, so kann ein Klingelvorgang für die Hausstation 104c über die in Fig. 2 gezeigten möglichen Kommunikationswege verlaufen.
Wird an der Tursprechstation 102 eine Hausstation 104a-f ausgewählt, beispielsweise durch Drucken eines Klingelknop¬ fes, so wird zunächst versucht, die ausgewählte Hausstation durch Aussenden eines entsprechenden Datenpaketes zu errei¬ chen. Das Datenpaket weist dazu den Identifizierer der aus¬ gewählten Hausstation auf. Der Identifizierer kann eine I- dentiflzierungsnummer, oder ein beliebiger Identifizie¬ rungscode sein. In dem in Fig. 2 gezeigten Ausfuhrungsbei- spiel ist eine direkte Kommunikation zu der ausgewählten Hausstation nur dann möglich, wenn es sich bei der ausge¬ wählten Hausstation um eine der Hausstationen 104a, 104d handelt, da diese in Funkreichweite der Turstation 102 lie¬ gen. Die ersten Hausstationen 104a, 104d sind ausgebildet, um das Datenpaket der Turstation 102 zu empfangen. Das Da¬ tenpaket ist eine erste Meldung, das den Identifizierer der ausgewählten Turstation aufweist.
Gemäß diesem Ausfuhrungsbeispiel weisen die Hausstationen 104a-f eine Einrichtung zum Vergleichen (nicht gezeigt in Fig. 2) des empfangenden Identifizierers mit dem eigenen Identifizierer der Hausstation auf. Bei einer Uberemstim- mung des von der Turstation ausgesendeten Identifizierers mit dem Identifizierer der Hausstation, handelt es sich bei der Hausstation, die den Vergleich durchgeführt hat, um die ausgewählte Hausstation. In diesem Fall kann von der ausge¬ wählten Hausstation eine Kommunikationsaufgabe erfüllt wer- den. Bei der Kommunikationsaufgabe kann es sich beispiels¬ weise um eine Signalisierung handeln, die einem Benutzer der ausgewählten Hausstation anzeigt, dass die entsprechen¬ de Hausstation von einem Benutzer der Turstation 102 ausge-
wählt wurde. Beispielsweise kann es sich bei der Kommunika¬ tionsaufgabe um ein akustisches oder optisches Signal han¬ deln.
Handelt es sich bei der ausgewählten Hausstation nicht um eine der ersten Hausstationen 104a, 104d, so ist eine di¬ rekte Kommunikation zwischen Turstation 102 und ausgewähl¬ ter Hausstation nicht möglich. In diesem Fall wird durch eine Weitervermittlung des Datenpaketes durch die zunächst erreichten Funkknoten der Hausstationen 104a, 104d eine so genannte Multi-Hopverbindung realisiert. In diesem Fall wird also von den ersten Hausstationen 104a, 104d eine zweite Meldung ausgestrahlt, die den Identifizierer der ausgewählten Hausstation aufweist. Die zweite Meldung wird von den zweiten Hausstationen 104b, 104e empfangen und der empfangene Identifizierer wird mit dem eigenen Identifizie- rer verglichen. Bei einer Übereinstimmung handelt es sich bei der Hausstation, die den Vergleich durchgeführt hat, um die ausgewählte Hausstation und die ausgewählte Hausstation fuhrt wiederum die vorgesehene Kommunikationsaufgabe, bei¬ spielsweise durch Ausgeben eines Klingelsignals aus. Han¬ delt es sich bei einer der erreichten zweiten Hausstationen 104b, 104e nicht um die ausgewählte Hausstation, so sendet diese Hausstation 104b, d eine dritte Meldung aus, die den Identifizierer der ausgewählten Hausstation aufweist. Die dritte Meldung wird von den dritten Hausstationen 104c, 104f empfangen und der empfangene Identifizierer ebenfalls mit dem eigenen Identifizierer verglichen. Für die Weiter¬ vermittlung des Datenpaketes sind verschiedene Strategien denkbar.
Sobald die ausgewählte Zielstation erreicht wurde, wird die Kommunikationsaufgabe ausgeführt. Neben der Ausgabe des Klingelsignales kann die Kommunikationsaufgabe beispiels- weise auch darin bestehen, eine Ruckmeldung an die Tursta¬ tion 102 auszusenden, die beispielsweise eine Signalisie- rung an der Turstation 102 auslost. Dazu ist die Turstation 102 vorteilhafter Weise ebenfalls mit einem Identifizierer
ausgestattet, der es einem von der ausgewählten Hausstation ausgesendeten Datenpaketes ermöglicht, über weitere Haus- stationen 104a-f zu der Turstation 102 weiter vermittelt zu werden. Eine Weitervermittlung kann dabei entweder eben- falls dadurch zustande kommen, dass Hausstationen eine Ruckmeldung von der ausgewählten Hausstation empfangen, den mitgesendeten Identifizierer mit ihrem eigenen Identifizie- rer vergleichen und die Ruckmeldung bei Nichtübereinstim¬ mung weiter leiten. Alternativ weist der Identifizierer der Turstation 102 eine Sonderstellung auf und die Hausstatio- nen 104a-f sind ausgebildet, um ein Datenpaket mit dem I- dentiflzierer der Turstation 102 ohne Überprüfung direkt weiter zu leiten.
Um zu verhindern, dass für die Übermittlung eines Datenpa¬ ketes alle Hausstationen 104a-f des Hauskommunikationssys- tems aktiviert werden, kann eine weitere Kommunikationsauf¬ gabe der ausgewählten Hausstation darin bestehen, einen op¬ timalen Routing-Pfad zwischen der ausgewählten Hausstation und der Turstation 102 auszuwählen. Dazu ist es vorteil¬ haft, dass die Hausstationen, die das Datenpaket von der Turstation 102 weiter leiten, ihren eigenen Identifizierer an das Datenpaket anhangen. Die ausgewählte Hausstation kann dadurch den Kommunikationsweg eines empfangenen Daten- paketes zurück verfolgen um einen optimalen Routing-Pfad auszuwählen. Dazu kann beispielsweise der Pfad des Datenpa¬ ketes gewählt werden, der die ausgewählte Station am schnellsten erreicht hat. Gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel kann das Datenpaket zusatzliche Sicherungsdaten aufweisen, die von der ausgewählten Hausstation überprüft werden kön¬ nen. In diesem Fall kann die ausgewählte Hausstation die Qualität der einzelnen Datenpfade überprüfen, indem die ausgewählte Hausstation die empfangenen Sicherheitsdaten mit Referenzdaten vergleicht. Dadurch kann beispielsweise ein Datenpfad ausgewählt werden, der eine ungestörte Daten¬ übertragung sicher stellt. Ferner bezieht sich die Auswahl des Routing-Pfades nicht nur auf den Weg des Datenflusses, sondern kann auch eine Auswahl des Funkkanales, beispiels-
weise der zu benutzenden Frequenz oder eines zu benutzendes Zeitschlitzes für die folgende Datenübertragung beinhalten.
Gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel weisen die Hausstationen eine Einrichtung zum Versetzen (nicht gezeigt in den Figu¬ ren) der Hausstationen in einen Schlafmodus auf. Der Schlafmodus kann beispielsweise dann aktiviert werden, wenn eine Hausstation für eine vorbestimmte Zeitdauer kein Da¬ tenpaket empfangen hat. Andererseits werden die Hausstatio- nen aktiviert, wenn ein Datenpaket empfangen wird. Typi¬ scherweise sind alle Stationen, einschließlich der Tursta- tion vor einer Auswahl einer Hausstation durch einen Benut¬ zer der Turstation in einem Schlafzustand.
Fig. 3 zeigt eine Darstellung eines optimalen Routing- Pfades zwischen der Turstation 102 und der ausgewählten Hausstation 104c. In diesem Ausfuhrungsbeispiel geht der optimale Routing-Pfad von der Turstation 102 über das Funk¬ signal 222a zu der Hausstation 104d, über das Funksignal 224c von der Hausstation 104d zu der Hausstation 104b und von der Hausstation 104b über das Funksignal 226c zu der Hausstation 104c. Bei dem gezeigten optimalen Routing-Pfad kann es sich um einen bidirektionalen Routing-Pfad handeln. Über diesen Routing-Pfad kann eine Datenübertragung statt- finden.
Wird beispielsweise, nachdem die ausgewählte Hausstation 104c ein Klingelsignal ausgegeben hat, von einem Benutzer der Hausstation 104c eine Sprechtaste (nicht gezeigt in Fig. 3) der Hausstation 104c gedruckt oder eine Video- Ubertragung gewählt, kann eine Datenkommunikation der Sprach- bzw. Videodaten entlang des in Fig. 3 gezeigten Routing-Pfades auf dem ausgewählten Funkkanal vorgenommen werden. Bei dem in Fig. 3 gezeigten Routing-Pfad kann es sich somit um eine Sprechverbindung für die Hausstation 104c handeln.
Der gezeigte Kommunikationsweg ist dabei beispielshaft ge¬ wählt. Em alternativer Ubertragungspfad wäre beispielswei¬ se von der Turstation 102 über die Hausstation 104a, 104 die Hausstation 104c zu der ausgewählten Hausstation 104c möglich. Dies ist vorteilhaft, da bei einer Störung des in Fig. 3 gezeigten Routing-Pfades auf den alternativen Rou¬ ting-Pfad, beispielsweise über die Hausstation 104a ausge¬ wichen werden kann. Dazu ist die ausgewählte Hausstation 104c bzw. die Turstation 102 ausgebildet, um empfangene Da- ten zu überprüfen und bei einer erkannten fehlerhaften Da¬ tenübertragung einen alternativen Kommunikationspfad auszu¬ wählen. Dazu kann beispielsweise auf Routing-Pfade zurück¬ gegriffen werden, die wahrend des ersten Verbindungsaufbau¬ es erkannt wurden, aber nicht als optimaler Routing-Pfad ausgewählt wurden. Alternativ kann ein neuer erstmaliger Verbindungsaufbau simuliert werden, indem die ausgewählte Hausstation 104c ein Datenpaket mit dem Identifizierer der Turstation 102 bzw. die Turstation 102 ein Datenpaket mit dem Identifizierer der Hausstation 104c aussendet. Der da- bei ermittelte neue optimale Routing-Pfad kann dann als neuer optimaler Routing-Pfad genutzt werden.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel kann der Routing- Pfad genutzt werden um Steuerinformationen beispielsweise für einen Turoffner, eine Kamerasteuerung oder einen Licht¬ schalter zu übertragen. Dazu sind die anzusteuernden Ele¬ mente ebenfalls mit Identifizierern ausgestattet. So ist es beispielsweise möglich, einen Lichtschalter gezielt von der Turstation 102 bzw. einer der Hausstationen 104a, 104d an- zusteuern oder aber eine Ansteuerung des Lichtschalters mit beispielsweise einer Auswahl einer Hausstation durch einen Benutzer der Turstation 102 zu koppeln.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel werden mobile Hausstationen eingesetzt, die sich innerhalb des Hauskommu- nikationssystems frei bewegen können. In diesem Fall ist eine dynamische Anpassung des Routing-Pfades erforderlich, um zu verhindern dass es zu einem Abbruch der Verbindung
kommt, wenn sich die mobile Hausstation aus der Reichweite einer Hausstation entfernt, die bisher zur Übermittlung der Daten genutzt wurde.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel werden Sicher¬ heitsmechanismen realisiert. Dadurch kann beispielsweise eine Identifikation eines Benutzers der Turstation oder ei¬ ner Hausstation durchgeführt werden. Ferner kann eine Zuge¬ hörigkeit zum Netzwerk des Hauskommunikationssystems signa- lisiert werden, um zu verhindern, dass Hausstationen oder Turstationen benachbarter Hauskommunikationssysteme ange¬ sprochen werden. Ferner können Auswahlmoglichkeiten gere¬ gelt oder eingeschränkt werden, um beispielsweise gewisse Hausstationen nur von ausgewählten Benutzern der Turstation ansprechen zu können. Ferner können die übertragenen Infor¬ mationen verschlüsselt werden. Dadurch kann beispielsweise verhindert werden, dass Daten an den Hausstationen abgehört werden, die auf einem Verbindungspfad zwischen der ausge¬ wählten Hausstation und der Turstation liegen.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel sind Gruppenrufe möglich. Dies ermöglicht es beispielsweise einem Benutzer der Turstation eine Mehrzahl von Hausstationen anzuspre¬ chen.
Gemäß einem weiteren Ausfuhrungsbeispiel weisen die Haus¬ stationen eine Auswahleinrichtung zum Auswahlen (nicht ge¬ zeigt in den Figuren) einer weiteren der Hausstation durch einen Benutzer der Hausstationen auf. Die Auswahlemrich- tung ist dabei ausgebildet, um ansprechend auf die Auswahl einer Hausstation durch den Benutzer eine erste interne Meldung auszusenden, die den Identifizierer der ersten Hausstation aufweist. Die interne Meldung kann ebenso wie die erste Meldung der Turstation über Funkknoten weiterer Hausstationen weitergeleitet werden, bis die ausgewählte Hausstation erreicht ist.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird eine Paketubertragung für die Übertragung von Sprachinformationen zwischen einer Hausstation und einer Türstation eingesetzt. Pro Paket wer¬ den 10 Millisekunden Sprachinformation zusammengefasst. Die Sprachcodierung erfolgt dabei mit 64 kBit/s.
Als Übertragungszeit von Funkknoten zu Funkknoten wird 1 Millisekunde und als Verarbeitungszeit innerhalb eines Kno¬ tens werden 2 Millisekunden angenommen. Die Dauer der Enco- dierung und Decodierung wird mit 2 Millisekunden angenom¬ men. Mit diesen Annahmen ergibt sich eine Gesamtverzögerung von:
tpaket "*" tEncodierung "*" HopS ( tubertragung + Verarbeitung ) + toecodie- rung = 14 ms + Hops * 3 ms;
bei 30 Hops, die beispielsweise 30 Stockwerken eines Hauses entsprechen ergeben sich somit rund 100 Millisekunden Ver¬ zögerung. Dies kann für eine Sprechanlage als ausreichend angesehen werden.
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer Türstation 102 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfin¬ dung. Die Türstation 102 weist eine Klingeltaste 432, ein Mikrofon 433, einen Lautsprecher 434, eine Zuordnungstabel¬ le 436, eine Übertragungseinrichtung 437 und eine Antenne 439 auf. Die Klingeltaste 432 ermöglicht es einem Benutzer der Türstation 102 beispielsweise eine Wohnung eines Hauses auszuwählen, in der eine Hausstation angeordnet ist. In der Zuordnungstabelle 436 erfolgt eine Zuordnung der über die Klingeltaste 432 ausgewählten Wohnung zu dem Identifizierer der entsprechenden Hausstation. In der Übertragungseinrich¬ tung 437 wird die erste Meldung generiert, die den Identi¬ fizierer der ausgewählten Hausstation aufweist. Über die Antenne 439 erfolgt eine Ausstrahlung der ersten Meldung. Erfolgt eine Rückmeldung von der ausgewählten Hausstation, so wird diese von der Türstation 102 ebenfalls über die An¬ tenne 439 empfangen und in der Übertragungseinrichtung 437
ausgewertet. Ansprechend auf den Empfang der Ruckmeldung kann beispielsweise das Mikrofon 433 und der Lautsprecher 434 eingeschaltet werden und eine Sprachverbindung zur aus¬ gewählten Hausstation aufgebaut werden.
Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung einer Hausstati- on gemäß einem Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden Erfin¬ dung. Die Hausstation 104 weist eine Antenne 542, eine U- bertragungsemrichtung 544, eine Vergleichsemrichtung 545, eine Sprachtaste 547, ein Mikrofon 548 und einen Lautspre¬ cher 549 auf. Über die Antenne können Nachrichten von der Turstation oder anderen Hausstationen empfangen werden bzw. Nachrichten von der Hausstation 104 ausgesendet werden. Die Ubertragungseinrichtung 544 ist wiederum zustandig zum Erstellen und Auswerten der über die Antenne 542 empfange¬ nen Nachrichten und zum Erstellen einer Sprechverbindung zwischen der Turstation und dem Mikrofon 548, und dem Laut¬ sprecher 549 der Hausstation 104. Beispielsweise kann eine Sprachverbindung ansprechend auf ein Drucken der Sprachtas- te 547 durch einen Benutzer der Hausstation 104 erfolgen. Die Vergleichsemrichtung 545 ist ausgebildet, um dem Iden- tiflzierer der Hausstation 104 mit einem Identifizierer zu vergleichen, der aus einer empfangenen Meldung extrahiert wurde. Stimmt beispielsweise der Identifizierer der Haus- Station 104 mit dem Identifizierer einer empfangenen Mel¬ dung uberein, die von einer Turstation ansprechend auf ein Drucken der Klingeltaste ausgesendet wurde, so kann die Hausstation 104 über das Mikrofon 548 ein Klingelsignal ausgeben, um einem Benutzer der Hausstation 104 mitzutei- len, dass die entsprechende Klingeltaste an der Hausstation gedruckt wurde.
In den vorangegangenen Ausfuhrungsbeispielen wurde das Hauskommunikationssystem als drahtloses Hauskommunikations- System beschrieben, dessen einzelne Stationen über eine Funkverbindung miteinander kommunizieren. Anstelle der Funkverbindung sind auch andere drahtlose Kommunikations- moglichkeiten einsetzbar. Ebenfalls ist eine drahtgebundene
Kommunikation möglich. Beispielsweise kann ein ohnehin schon vorhandenes Stromnetz zur Kommunikation genutzt wer¬ den. Die Hausstationen können beispielsweise in Wohnungen fest installiert sein und als einfache Klingelanlage ausge- fuhrt sein, die einen Besucher ankundigen. Neben der einfa¬ chen Klingelfunktion können die Hausstationen mit weiteren Kommunikations- oder Steuerungsdiensten ausgestattet sein. Dabei können unterschiedliche Hausstationen eines Hauskom- munikationssystemes unterschiedliche Konfigurationen auf- weisen. Ebenso ist es möglich, ein Hauskommunikationssystem mit einem benachbarten Hauskommunikationssystem zu koppeln. Ferner können die Hausstationen sowie die Turstation als mobile Hausstationen ausgelegt werden, und bieten somit ein flexibles, schnell aufbaubares und ortsungebundenes Haus- kommunikationssystem.
In den vorangegangenen Ausfuhrungsbeispielen wurde zwischen Hausstation und Turstation unterschieden. Aus kommunikati¬ onstechnischer Sicht sind Hausstation und Turstation jedoch gleichwertig. So ist es insbesondere auch möglich von einer Hausstation eine andere Hausstation oder eine Turstation anzurufen und einen Ubertragungskanal aufzubauen. Es sind insbesondere auch Hauskommunikationssysteme realisierbar, die nur aus Hausstationen aufgebaut sind und keine besonde- re Turstation aufweisen.