LU601212B1 - Ein Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse - Google Patents

Ein Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse

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LU601212B1
LU601212B1 LU601212A LU601212A LU601212B1 LU 601212 B1 LU601212 B1 LU 601212B1 LU 601212 A LU601212 A LU 601212A LU 601212 A LU601212 A LU 601212A LU 601212 B1 LU601212 B1 LU 601212B1
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LU
Luxembourg
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wall
hemodialysis
chamber
thrombus
filter device
Prior art date
Application number
LU601212A
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English (en)
Inventor
Xijian Wang
Xinmei Wang
Liang Ren
Houyong Dai
Original Assignee
Affiliated Hospital Of Nantong Univ
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Abstract

Die Erfindung offenbart eine Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, die einen Dialysator, ein Dreiwegeventil und ein Blutablassrohr umfasst. Am oberen Ausgang des Dreiwegeventils ist fest eine Thromben-Zerkleinerungskammer installiert, in der ein Filtersieb fest verbaut ist. In der Mitte des Filtersiebs ist ein drehbarer Gewindestab angebracht, auf dessen Oberfläche ein Innengewindering gleitend aufgesetzt ist. An der Außenseite des Innengewinderings ist ein Zertrümmerungsrad montiert. Der Innengewindering bewegt das Zertrümmerungsrad über einen Verstellmechanismus entlang der Längsachse des Gewindestabs hin und her und versetzt es gleichzeitig in Rotation.Durch die Anordnung der Thromben-Zerkleinerungskammer, des Filtersiebs und des Gewindestabs werden während des Dialyseprozesses entstehende Blutgerinnsel am Filtersieb aufgehalten. Der Innengewindering bewegt das Zertrümmerungsrad entlang des Gewindestabs und bringt es in Rotation. Dabei werden die am Filtersieb haftenden Blutgerinnsel durch die hochdrehende und sich gleichzeitig vor- und zurückbewegende Bewegung des Zertrümmerungsrads aufgewirbelt und zerschlagen. Anschließend werden die zerkleinerten Gerinnsel über das Blutablassrohr ausgeschieden, wodurch im extrakorporalen Kreislauf Mikrothromben schnell erfasst und entfernt werden können. Bild 2

Description

Ein Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse LU601212
Technischer Bereich
Die Erfindung betrifft den technischen Bereich der Hämodialyse und insbesondere ein Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse.
Technologie im Hintergrund
Die Hämodialyse (HD) ist eine der Nierenersatztherapien für Patienten mit akutem oder chronischem Nierenversagen. Dabei wird das Blut aus dem Körper abgeleitet und durch einen Dialysator geleitet, der aus zehntausenden Hohlfasern besteht. In diesen Hohlfasern findet der Stoffaustausch zwischen dem Blut und einer
Elektrolytlosung, die eine dem Körper ähnliche Konzentration aufweist (Dialysat), statt. Durch Diffusion, Ultrafiltration, Adsorption und Konvektion werden
Stoffwechselabfallprodukte entfernt, der Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt reguliert, überschüssiges Wasser ausgeschieden und das gereinigte Blut zurück in den
Körper geleitet. Dieser gesamte Prozess wird als Hämodialyse bezeichnet. Besonders die Heparin-freie Hämodialyse spielt in der klinischen Behandlung von Patienten mit blutungsbedingtem Nierenversagen oder Multiorganversagen eine entscheidende
Rolle.
In der praktischen Durchführung werden Gerinnungsfaktoren im Blut aktiviert, die die Thrombozytenaggregation und die Bildung von Fibrinogen fördern, wodurch unvermeidlich Blutgerinnung, insbesondere im Dialysator, ausgelöst wird. Einmal gestartet, schreitet die Gerinnung rasch zur Thrombose voran. Dies führt einerseits zur
Verstopfung des Dialysators, was die Effizienz der Dialyse beeinträchtigt, und andererseits kann ein Rückfluss von Blutgerinnseln in den Körper des Patienten lebensbedrohliche Komplikationen hervorrufen. Oft muss die Dialyse unterbrochen und das Leitungssystem ausgetauscht werden.Eine wirksame Lösung besteht darin, kleine Blutgerinnsel im extrakorporalen Kreislauf schnell zu erfassen und zu entfernen. Aus diesem Grund wird in der vorliegenden Erfindung ein
Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse vorgeschlagen.
Inhalt der Erfindung
Um die bestehenden technischen Mängel zu überwinden, stellt die vorliegende
Erfindung ein Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse bereit. Durch die Anordnung einer Thromben-Zerkleinerungskammer, eines Filtersiebs sowie eines Gewindestabs wird erreicht, dass im Dialyseprozess entstehende Blutgerinnsel am Filtersieb aufgehalten werden. Sobald ein Rückgang der Dialyseleistung festgestellt wird, zeigt dies an, dass das Filtersieb eine bestimmte Menge an Gerinnseln blockiert hat. In diesem Moment wird das Dreiwegeventil umgeschaltet, sodass die Verbindung zur
Dialyse unterbrochen und stattdessen der Anschluss an das Blutablassrohr geöffnet wird. Gleichzeitig bewegt und rotiert das Zertrümmerungsrad durch die Führung des
Gewindestabs, angetrieben vom Innengewindering, der durch eine Verstelleinheit betätigt wird. Das Zertrümmerungsrad hebt die anhaftenden Thromben vom Filtersieb ab und zerkleinert sie durch schnelle Rotation und gleichzeitige Hin- und
Herbewegung. Die zerkleinerten Thromben werden anschließend über das
Blutablassrohr abgeführt, wodurch das Ziel erreicht wird, kleine Thromben schnell im extrakorporalen Kreislauf zu erfassen und zu entfernen.
Zur Lösung dieser technischen Aufgabe bietet die Erfindung folgende technische LU601212
Lösung:Ein Gerinnungsfiltergerät für die Hämodialyse, bestehend aus einem
Dialysator, einem Dreiwegeventil und einem Blutablassrohr. Am oberen Ende des
Dialysators ist fest das Dreiwegeventil installiert, an dessen seitlichem Ausgang das
Blutablassrohr angeschlossen ist. Am oberen Ausgang des Dreiwegeventils ist eine
Thromben-Zerkleinerungskammer fest angebracht. In dieser Kammer ist ein Filtersieb fest installiert, in dessen Mitte ein drehbar gelagerter Gewindestab angeordnet ist. Auf dem Gewindestab sitzt ein mit ihm verzahnter Innengewindering, an dessen
Außenseite ein Zertrimmerungsrad angebracht ist. Der Innengewindering wird über eine Verstelleinrichtung betätigt und bewegt das Zertrümmerungsrad entlang des
Gewindestabs in Längsrichtung vor und zurück und bringt es gleichzeitig in Rotation.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Verstelleinrichtung zwei an der Innenwand der Thromben-Zerkleinerungskammer angebrachte Gelenkelemente, auf denen jeweils ein Schwenkzapfen montiert ist. Um die Schwenkzapfen ist jeweils ein Gummidichtstreifen gelegt.
An der dem Gewindestab abgewandten Seite des Gummidichtstreifens ist ein
Verbindungsstab einstückig ausgeformt. An dessen Außenseite ist ein Schubstift angebracht, der durch die Wand der Thromben-Zerkleinerungskammer nach außen führt. Am inneren Ende des Verbindungsstabs ist ein Y-förmiger Träger angebracht, der am Ende einen Haltering trägt. Der Haltering ist auf dem Gewindestab angebracht, ohne diesen zu berühren, und ist an seinem unteren Ende drehbar mit dem oberen
Ende des Innengewinderings verbunden.
An der äußeren Wand der Thromben-Zerkleinerungskammer, nahe dem
Gummidichtstreifen, befindet sich ein Längsschlitz, der die Bewegung des Schubstifts ermöglicht. Dieser Schlitz liegt dicht an dem Gummidichtstreifen an und ist vollständig durch diesen abgedeckt.
Als eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist an der
Außenseite der Thromben-Zerkleinerungskammer, nahe der Seite des
Gummidichtstreifens, an der Innenwand des Längsschlitzes sowohl am oberen als auch am unteren Ende jeweils eine Montagekammer ausgebildet. In diesen
Montagekammern befindet sich jeweils eine Verriegelungsvorrichtung, die der
Fixierung der Position des Schubstifts dient.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfasst die
Verriegelungsvorrichtung an beiden Seiten der inneren Wand der Montagekammer ausgebildete Hubschlitze, in denen jeweils ein Führungsblock gleitend geführt ist.
Zwischen den beiden Führungsblöcken befindet sich ein umgekehrt Y-förmiges
Hubteil, an dessen beiden Enden auf der Innenseite jeweils Drehschlitze ausgebildet sind. An der inneren Wand dieser Drehschlitze ist jeweils eine Drehachse einstückig ausgeformt, auf deren Oberfläche ein Verriegelungsclip montiert ist. Am oberen und unteren Ende des Verbindungsstabs befinden sich jeweils zwei Clipnuten, die mit dem
Hubteil und dem Verriegelungsclip zusammenwirken.
In der Mitte der beiden Montagekammern ist eine Antriebsvorrichtung vorgesehen, die die Steuerung der Verriegelungsvorrichtung übernimmt.
Als weitere bevorzugte Ausfithrungsform sind an der oberen und unteren Seite der Drehachse jeweils Federaufnahmen ausgebildet. In der Mitte der Federaufnahmen LU601212 befindet sich jeweils ein Anschlagstift, und im Inneren der Federaufnahmen ist eine erste Feder angeordnet. Die beiden Enden dieser ersten Feder sind jeweils mit der
Außenwand des Anschlagstifts und der Innenwand der Federaufnahme verbunden.
Die äußeren Enden des Anschlagstifts sind jeweils bogenförmig gestaltet. An der inneren Wand des Verriegelungsclips befinden sich zwei bogenförmige Nuten, die jeweils mit dem bogenförmigen Ende des Anschlagstifts zusammenwirken.
Als eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist an einer
Seite der Außenwand der Drehachse einstückig ein Gleitblock ausgebildet. An der
Innenwand des Verriegelungsclips ist eine Gleitrille vorgesehen, die mit dem
Gleitblock zusammenarbeitet. Der Gleitblock befindet sich dabei in der Mitte der
Gleitrille.
In der Innenwand der Gleitrille ist ein bogenförmiger Führungsstift angebracht, der durch die Mitte des Gleitblocks hindurch verläuft.
Um den Führungsstift herum sind zwei zweite Federn gewickelt. Die beiden
Enden jeder Feder sind jeweils mit der Ober- und Unterseite des Gleitblocks verbunden, während die anderen Enden jeweils an der oberen und unteren Innenwand der Gleitrille befestigt sind.
Als weitere bevorzugte Ausführungsform umfasst der Antriebsmechanismus einen in der Mitte der Montagekammer drehbar gelagerten Einstellhebel, auf dessen
Oberfläche ein Zahnrad angebracht ist.
Des Weiteren ist in der Mitte der Außenwand des Hubteils ein Längsschlitz ausgebildet. An einer Seite der Innenwand dieses Längsschlitzes befindet sich ein einstückig ausgebildetes Zahnstangenprofil, das mit dem in den Längsschlitz hineinragenden Zahnrad im Eingriff steht.
Im Vergleich zum Stand der Technik erzielt die vorliegende Erfindung folgende vorteilhafte Effekte: 1. Durch die Anordnung der Thromben-Zerkleinerungskammer, des Filtersiebs und des Gewindestabs können sich während des Dialyseprozesses gebildete
Blutgerinnsel am Filtersieb ansammeln und dort zurückgehalten werden. Wenn ein
Rückgang der Dialyseleistung festgestellt wird, hat das Filtersieb bereits eine bestimmte Menge an Gerinnseln aufgefangen. In diesem Moment wird das
Dreiwegeventil gedreht, sodass die Verbindung zwischen der
Thromben-Zerkleinerungskammer und dem Dialysator unterbrochen und stattdessen mit dem Blutablassrohr verbunden wird. Gleichzeitig bewegt und dreht sich das
Zertrümmerungsrad, angetrieben durch den Innengewindering, der entlang des
Gewindestabs geführt wird. Das Zertrümmerungsrad hebt die am Filtersieb haftenden
Thromben durch seine schnelle Rotation in Kombination mit einer Vor- und
Rückbewegung an, zerkleinert sie und führt sie anschließend über das Blutablassrohr ab. Dadurch wird eine schnelle Erfassung und Entfernung von Mikrothromben im extrakorporalen Kreislauf erreicht. 2. Durch die Anordnung der Gelenkteile, Schwenkachsen und
Gummidichtstreifen wird es dem medizinischen Personal ermöglicht, den Schubstift zu bedienen. Beim Betätigen des Schubstifts bewegt dieser über den Verbindungsstab den Gummidichtstreifen, der durch die Führung der Schwenkachsen kontrolliert wird. LU601212
Der Gummidichtstreifen verschließt dabei jederzeit den Längsschlitz an der
Außenwand der Thromben-Zerkleinerungskammer und führt gleichzeitig den
Verbindungsstab, wodurch der daran befestigte Träger bewegt wird. Dieser Träger bringt über den Haltering den Innengewindering auf der Oberfläche des Gewindestabs in Rotation und Bewegung. Über den Innengewindering wird das Zertrümmerungsrad in Drehung versetzt, sodass es in Kombination mit dem Gewindestab mit hoher
Geschwindigkeit rotiert und die am Filtersieb haftenden Thromben anhebt und zerkleinert.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist eine perspektivische Strukturansicht der Erfindung.
Bild 2 ist eine frontale Schnittansicht der Thromben-Zerkleinerungskammer der
Erfindung.
Bild 3 ist eine perspektivische Schnittansicht der
Thromben-Zerkleinerungskammer der Erfindung.
Bild 4 ist eine Draufsicht in Schnittdarstellung der
Thromben-Zerkleinerungskammer der Erfindung.
Bild 5 ist eine seitliche Schnittansicht der Thromben-Zerkleinerungskammer der
Erfindung.
Bild 6 ist eine vergrößerte Detailansicht von Bereich A in Bild 2.
Bild 7 ist eine vergrößerte Detailansicht von Bereich B in Bild 4.
Bild 8 ist eine vergrößerte Detailansicht von Bereich C in Bild 5.
Bild 9 ist eine vergrößerte Detailansicht von Bereich D in Bild 8.
Dabei bezeichnet: 1 — Dialysator, 2 — Dreiwegeventil, 3 —
Thromben-Zerkleinerungskammer, 4 — Blutablassrohr, 51 — Filtersieb, 52 —
Gewindestab, 53 — Innengewindering, 54 — Zertrimmerungsrad, 61 — Gelenkteil, 62 —
Schwenkachse, 63 — Gummidichtstreifen, 64 — Verbindungsstange, 65 — Schubstift, 66 — Träger, 67 — Haltering, 71 — Montagekammer, 72 — Hubschlitz, 73 — Führungsblock, 74 — Hubteil, 81 — Drehnut, 82 — Drehachse, 83 — Verriegelungsclip, 84 —
Federaufnahme, 85 — Anschlagstift, 86 — erste Feder, 87 — Gleitblock, 88 — Gleitrille, 89 — Führungsstift, 810 — zweite Feder, 811 — Clipnut, 91 — Einstellhebel, 92 —
Zahnrad, 93 — Zahnstange.
Detaillierte Beschreibung
Um die in der vorliegenden Erfindung verwendeten technischen Mittel, die erfinderischen Merkmale, die angestrebten Ziele und die erzielten Wirkungen leichter verständlich zu machen, wird die Erfindung nachfolgend anhand konkreter
Ausführungsbeispiele weiter erläutert. Dabei sind die nachstehenden
Ausführungsbeispiele lediglich bevorzugte Beispiele der Erfindung und stellen nicht deren Gesamtheit dar. Auf der Grundlage dieser Ausführungsbeispiele fallen alle weiteren Ausführungsvarianten, die Fachleute auf diesem Gebiet ohne erfinderischen
Aufwand ableiten können, ebenfalls in den Schutzbereich der Erfindung. Die in den nachstehenden Ausführungsbeispielen beschriebenen experimentellen Methoden sind, sofern nicht anders angegeben, gängige Standardmethoden. Die in den
Ausführungsbeispielen verwendeten Materialien und Reagenzien sind, sofern nicht anders angegeben, über den Handel erhältlich. LU601212
Ausführungsbeispiel
Bitte beziehen Sie sich auf die Abbildungen 1 bis 9. Die Erfindung betrifft eine
Gerinnungsfiltervorrichtung für die Hämodialyse, die einen Dialysator (1), ein 5 Dreiwegeventil (2) und ein Blutablassrohr (4) umfasst. Am oberen Ende des
Dialysators (1) ist das Dreiwegeventil (2) fest angebracht, und an einem seitlichen
Ausgang des Dreiwegeventils (2) ist das Blutablassrohr (4) installiert. Am oberen
Ausgang des Dreiwegeventils (2) ist eine Thromben-Zerkleinerungskammer (3) fest installiert. Im Inneren der Thromben-Zerkleinerungskammer (3) befindet sich ein fest montiertes Filtersieb (51). In der Mitte des Filtersiebs (51) ist ein drehbarer
Gewindestab (52) angeordnet, auf dessen Oberfläche ein Innengewindering (53) gleitend sitzt. An der Außenseite des Innengewinderings (53) ist ein
Zertrümmerungsrad (54) angebracht. Der Innengewindering (53) wird über einen
Verstellmechanismus so angetrieben, dass das Zertrümmerungsrad (54) sich entlang des Gewindestabs (52) vor- und zurückbewegt und gleichzeitig rotiert.
Wenn das Blut in die Thromben-Zerkleinerungskammer (3) eintritt, werden während des Dialyseprozesses entstandene Blutgerinnsel vom Filtersieb (51) aufgefangen. Wird ein Leistungsabfall des Dialysevorgangs festgestellt, zeigt dies an, dass eine bestimmte Menge an Thromben am Filtersieb (51) zurückgehalten wird. In diesem Moment wird das Dreiwegeventil (2) gedreht, sodass die Verbindung zwischen der Thromben-Zerkleinerungskammer (3) und dem Dialysator (1) unterbrochen wird und stattdessen mit dem Blutablassrohr (4) verbunden ist.
Gleichzeitig bewegt und dreht sich das Zertrümmerungsrad (54), angetrieben durch den Innengewindering (53), entlang des Gewindestabs (52). Durch die Kombination aus schneller Rotation und Vorwärts-Rückwärts-Bewegung werden die am Filtersieb (51) haftenden Blutgerinnsel aufgewirbelt, zerkleinert und anschließend durch das
Blutablassrohr (4) entfernt, wodurch eine schnelle Erfassung und Entfernung von
Mikrothromben im extrakorporalen Kreislauf erreicht wird.
Der Verstellmechanismus umfasst zwei an der Innenwand der
Thromben-Zerkleinerungskammer (3) angebrachte Gelenkteile (61), auf denen jeweils eine Schwenkachse (62) montiert ist. Auf den Schwenkachsen (62) sind
Gummidichtstreifen (63) angebracht.
An der dem Gewindestab (52) abgewandten Seite der Gummidichtstreifen (63) ist jeweils einstückig ein Verbindungsstab (64) ausgebildet, an dessen Außenseite ein
Schubstift (65) angebracht ist, der durch die Wand der
Thromben-Zerkleinerungskammer (3) nach außen geführt wird. Am inneren Ende des
Verbindungsstabs (64) ist ein Y-förmiger Träger (66) angebracht, an dessen Ende ein
Haltering (67) befestigt ist. Dieser Haltering (67) ist auf dem Gewindestab (52) angebracht, ohne diesen zu berühren, und ist am unteren Ende drehbar mit dem oberen Ende des Innengewinderings (53) verbunden.
An der Außenseite der Thromben-Zerkleinerungskammer (3), nahe dem
Gummidichtstreifen (63), ist ein Längsschlitz ausgebildet, der die Bewegung des
Schubstifts (65) ermöglicht und vollständig vom Gummidichtstreifen (63) abgedeckt wird.
Wenn das Zertrümmerungsrad (54) in schnelle Rotation und LU601212
Vorwärts-Rückwärts-Bewegung versetzt werden soll, hält und bewegt das medizinische Personal den Schubstift (65). Dieser bewegt über den Verbindungsstab (64) den Gummidichtstreifen (63), der unter der Führung der Schwenkachse (62) bewegt wird. Dabei verschließt der Gummidichtstreifen (63) stets den Längsschlitz an der Außenwand der Thromben-Zerkleinerungskammer (3). Gleichzeitig wird der
Verbindungsstab (64) geführt, um den Träger (66) zu bewegen. Der Träger (66) bewegt den Haltering (67), der den Innengewindering (53) auf der Oberfläche des
Gewindestabs (52) in Bewegung und Rotation versetzt. Dadurch wird auch das
Zertrümmerungsrad (54) in Rotation versetzt, sodass es in Verbindung mit dem
Gewindestab (52) mit hoher Geschwindigkeit rotiert, die Thromben vom Filtersieb (51) ablöst und zerkleinert.
In anderen Ausführungsformen ist an der Außenseite der
Thromben-Zerkleinerungskammer (3), nahe der Seite des Gummidichtstreifens (63), an der Innenwand des dort befindlichen Längsschlitzes sowohl am oberen als auch am unteren Ende jeweils eine Montagekammer (71) ausgebildet. In diesen
Montagekammern (71) befindet sich jeweils eine Verriegelungsvorrichtung zur
Fixierung der Position des Schubstifts (65).
Die Verriegelungsvorrichtung umfasst Hubschlitze (72) an beiden Seiten der
Innenwand der Montagekammer (71). In diesen Hubschlitzen (72) sind
Führungsblöcke (73) gleitend angeordnet. Zwischen den beiden Führungsblöcken (73) ist ein umgekehrt Y-förmiges Hubteil (74) befestigt. An den beiden unteren Enden der
Innenseite des Hubteils (74) befinden sich Drehnuten (81), in deren inneren Wänden jeweils eine Drehachse (82) einstückig ausgebildet ist. Auf den Drehachsen (82) ist
Jeweils ein Verriegelungsclip (83) angebracht. Am oberen und unteren Ende des
Verbindungsstabs (64) sind jeweils zwei Clipnuten (811) angeordnet, die mit dem
Hubteil (74) und den Verriegelungsclips (83) zusammenarbeiten.
Wenn das Zertrümmerungsrad (54) nicht in Betrieb ist, wird zur Vermeidung von
Bewegungen des Zertrümmerungsrads (54) durch den Blutrückfluss der Schubstift (65) betätigt. Dieser bewegt den Verbindungsstab (64) an den oberen oder unteren
Rand des inneren Endes des Längsschlitzes in der Außenwand der
Thromben-Zerkleinerungskammer (3). Anschließend wird die Position des Hubteils (74) angepasst, sodass der darunter befindliche Verriegelungsclip (83) beim Kontakt mit dem Verbindungsstab (64) auf der Drehachse (82) rotiert und in die Drehnut (81) einschwenkt. Nach dem vollständigen Erreichen der Position kehrt der
Verriegelungsclip (83) in seine Ausgangsposition zurück. Hubteil (74) und
Verriegelungsclip (83) greifen dann in die Clipnut (811) des Verbindungsstabs (64) ein, wodurch die Position des Verbindungsstabs (64) fixiert wird.
Um die Position des Verriegelungsclips (83) zu sichern, sind an den oberen und unteren Enden der Drehachse (82) Federaufnahmen (84) ausgebildet. In der Mitte dieser Federaufnahmen (84) befindet sich jeweils ein Anschlagstift (85), und in jeder
Federaufnahme (84) ist eine erste Feder (86) installiert. Die beiden Enden der ersten
Feder (86) sind jeweils mit der Außenwand des Anschlagstifts (85) und der
Innenwand der Federaufnahme (84) verbunden.
Die äußeren Enden des Anschlagstifts (85) sind bogenförmig gestaltet. An der LU601212 inneren Wand des Verriegelungsclips (83) befinden sich zwei bogenförmige Nuten, die mit den bogenförmigen Enden der Anschlagstifte (85) zusammenarbeiten.
Wenn sich der Verriegelungsclip (83) aus der Drehnut (81) herausbewegt, werden die Anschlagstifte (85) durch die Kraft der ersten Feder (86) aus der
Federaufnahme (84) herausgedrückt und rasten in die bogenförmigen Nuten der inneren Wand des Verriegelungsclips (83) ein, wodurch die Position des
Verriegelungsclips (83) gesichert wird.
Wenn der Verriegelungsclip (83) mit der Außenwand des Verbindungsstabs (64) oder der Innenwand der Clipnut (811) in Kontakt kommt, werden die bogenförmigen
Enden der Anschlagstifte (85) durch äußeren Druck verschoben und aus den bogenfôrmigen Nuten herausgedriickt. Dadurch wird die Positionssperre vorübergehend gelöst, sodass die Verriegelung aufgehoben werden kann.
Damit der Verriegelungsclip (83) nach dem Zusammendrücken gegen die
Außenwand des Verbindungsstabs (64) und dem Schwenken zur Innenseite des
Drehnuts (81) oder nach dem Zusammendrücken durch die Innenwand der Clipnut (811) und dem Schwenken in die entgegengesetzte Richtung stets schnell in seine
Ausgangsposition zurückkehren kann, ist an einer Seite der Außenwand der
Drehachse (82) einstückig ein Gleitblock (87) ausgebildet. An der inneren Wand des
Verriegelungsclips (83) befindet sich eine Gleitrille (88), die mit dem Gleitblock (87) zusammenarbeitet, wobei sich der Gleitblock (87) in der Mitte der Gleitrille (88) befindet.
In der Innenwand der Gleitrille (88) ist ein bogenförmiger Führungsstift (89) angebracht, der durch die Mitte des Gleitblocks (87) hindurch verläuft.
Um den Führungsstift (89) sind zwei zweite Federn (810) gewickelt. Die beiden
Enden jeder zweiten Feder (810) sind jeweils mit der oberen und unteren Oberfläche des Gleitblocks (87) verbunden, während die anderen Enden jeweils an der oberen und unteren Innenwand der Gleitrille (88) befestigt sind.
Wenn der Verriegelungsclip (83) zusammengedrückt wird, kann er sich entlang der Gleitrille (88) bewegen und den Führungsstift (89) innerhalb der durch den
Gleitblock (87) vorgegebenen Führung drehen. Dabei wird der Führungsstift (89) zusätzlich durch die Innenseite der Gleitrille (88) und den Gleitblock (87) komprimiert. Sobald die auf den Verriegelungsclip (83) einwirkende äußere Kraft entfällt, kehrt der Clip durch die Rückstellkraft der elastischen Verformung des
Fuhrungsstifts (89) sofort in seine Ausgangsposition zurück.
In der Mitte der beiden Montagekammern (71) befindet sich ein
Antriebsmechanismus, der die Verriegelungsvorrichtung steuert. Dieser
Antriebsmechanismus umfasst einen drehbar in der Mitte der Montagekammer (71) gelagerten Einstellhebel (91), auf dessen Oberfläche ein Zahnrad (92) montiert ist.
An der AuBenwandmitte des Hubteils (74) ist ein Längsschlitz ausgebildet. An einer Seite der Innenwand dieses Längsschlitzes ist eine Zahnstange (93) einstückig ausgeformt, und das Zahnrad (92) greift in die Zahnstange (93) innerhalb des
Längsschlitzes ein.
Wenn die Position des Hubteils (74) und des Verriegelungsclips (83) angepasst werden soll, wird der Einstellhebel (91) gedreht. Der Einstellhebel (91) treibt das LU601212
Zahnrad (92) an, das die Zahnstange (93) auf- oder abwärts bewegt. Durch die
Bewegung der Zahnstange (93) wird das Hubteil (74) in den Hubschlitzen (72) geführt, sodass das Hubteil (74) den Verriegelungsclip (83) innerhalb der
Montagekammer (71) stabil positioniert und bewegt.
Die Anwendungsmethode für eine Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse ist wie folgt: 1. Die Hämodialysevorrichtung wird in den extrakorporalen Kreislauf des
Patienten integriert, wobei während des Dialyseprozesses gebildete Blutgerinnsel durch das Filtersieb (51) zurückgehalten werden. 2. Wird ein Rückgang der Dialyseleistung festgestellt, wird das Dreiwegeventil (2) betätigt, sodass die Verbindung zwischen der Thromben-Zerkleinerungskammer (3) und dem Dialysator (1) unterbrochen und stattdessen das Blutablassrohr (4) angeschlossen wird. 3. Der Schubstift (65) wird gehalten und nach vorne gedrückt, wobei der
Schubstift (65) den Verbindungsstab (64) in Bewegung versetzt. Der
Gummidichtstreifen (63) bewegt sich unter der Führung der Schwenkachse (62).
Während der Gummidichtstreifen (63) stets den Längsschlitz an der Außenwand der
Thromben-Zerkleinerungskammer (3) abdichtet, führt er gleichzeitig den
Verbindungsstab (64) und bewegt den Träger (66), welcher wiederum den Haltering (67) und den Innengewindering (53) bewegt. 4. Der Innengewindering (53) bewegt sich entlang des Gewindestabs (52) und wird dabei in Rotation versetzt. Der Innengewindering (53) treibt das
Zertrümmerungsrad (54) an, sodass dieses in Kombination mit dem Gewindestab (52) in hoher Geschwindigkeit rotiert, die am Filtersieb (51) haftenden Blutgerinnsel aufwirbelt und zerkleinert. 5. Die zerkleinerten Gerinnsel werden über das Blutablassrohr (4) ausgeleitet, wodurch im extrakorporalen Kreislauf Mikrothromben schnell erfasst und entfernt werden. 6. Wenn das Zertrümmerungsrad (54) nicht mehr benötigt wird, wird der
Schubstift (65) betätigt, wodurch der Verbindungsstab (64) an die obere oder untere
Endposition des Längsschlitzes an der Außenwand der
Thromben-Zerkleinerungskammer (3) bewegt wird. Der Verriegelungsclip (83) wird in seine Ausgangsposition zurückgeführt und der Verbindungsstab (64) wird fixiert. 7. Wenn sich der Verriegelungsclip (83) aus der Drehnut (81) herausbewegt, wird der Anschlagstift (85) durch die Kraft der ersten Feder (86) aus der
Federaufnahme (84) herausgedrückt und rastet in die bogenfôrmige Nut der inneren
Wand des Verriegelungsclips (83) ein. So wird die Position des Verriegelungsclips (83) gesichert. Wenn der Verriegelungsclip (83) mit der Außenwand des Verbindungsstabs (64) oder der Innenwand der Clipnut (811) in Kontakt gerät, wird der Anschlagstift (85) durch äußeren Druck verschoben und aus der bogenfôrmigen Nut herausgel ost, wodurch die Verriegelung vorübergehend aufgehoben wird. 8. Durch Verstellen der Position des Hubteils (74) wird der Verriegelungsclip (83) nach Kontakt mit dem Verbindungsstab (64) über die Drehachse (82) in die
Drehnut (81) eingeschwenkt. Nachdem der Verbindungsstab (64) die vorgesehene LU601212
Position erreicht hat, wird der Verriegelungsclip (83) zurückgeführt und in der Clipnut (811) des Verbindungsstabs (64) fixiert.
In dieser Erfindung, sofern nicht anders definiert, kann die Angabe, dass ein erstes Merkmal "auf" oder "unter" einem zweiten Merkmal liegt, sowohl direkten
Kontakt als auch indirekten Kontakt über andere Elemente umfassen. Des Weiteren kann sich „über“, „oberhalb“ oder „auf“ sowohl auf die senkrechte als auch auf die schräge Position beziehen, oder lediglich darauf, dass sich das erste Merkmal in einer größeren Höhe als das zweite befindet. Die Begriffe „unter“, ,unterhalb“ oder „darunter“ umfassen entsprechend auch schräge Positionen oder die Angabe, dass das erste Merkmal in einer niedrigeren Höhe als das zweite liegt.
Obige Beschreibung und Darstellungen verdeutlichen die grundlegenden
Prinzipien, Hauptmerkmale und Vorteile der Erfindung. Fachleute auf diesem Gebiet werden verstehen, dass die Erfindung nicht auf die genannten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Die beschriebenen Beispiele und Erklärungen dienen lediglich zur
Erläuterung bevorzugter Ausführungsformen und stellen keine Einschränkung dar.
Änderungen und Weiterentwicklungen, die den Geist und den Schutzumfang der
Erfindung nicht verlassen, fallen ebenfalls in den Schutzbereich, der durch die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente definiert ist.

Claims (8)

Ansprüche LU601212
1. Eine Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, umfassend einen Dialysator (1), ein Dreiwegeventil (2) und ein Blutablassrohr (4), wobei das Dreiwegeventil (2) fest am oberen Ende des Dialysators (1) angebracht ist und an einem seitlichen Ausgang des Dreiwegeventils (2) das Blutablassrohr (4) installiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ausgang des Dreiwegeventils (2) eine Thromben-Zerkleinerungskammer (3) fest angebracht ist, wobei in der Thromben-Zerkleinerungskammer (3) ein Filtersieb (51) fest montiert ist, in dessen Mitte ein drehbarer Gewindestab (52) angeordnet ist, auf dessen Oberfläche ein Innengewindering (53) gleitend sitzt. An der Außenseite des Innengewinderings (53) ist ein Zertrümmerungsrad (54) angebracht. Der Innengewindering (53) treibt das Zertrümmerungsrad (54) über einen Verstellmechanismus zu einer Vor- und Rückbewegung entlang der Längsrichtung des Gewindestabs (52) an und versetzt es in Rotation.
2. Gemäß dem Anspruch 1 beschriebene Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellmechanismus zwei an einer Seite der Innenwand = der Thromben-Zerkleinerungskammer (3) angeordnete Gelenkteile (61) umfasst, wobei auf den Oberflächen der beiden Gelenkteile (61) jeweils eine Schwenkachse (62) angebracht ist, auf der Gummidichtstreifen (63) installiert sind. An der vom Gewindestab (52) abgewandten Seite des Gummidichtstreifens (63) ist einstückig ein Verbindungsstab (64) ausgebildet, dessen äußeres Ende mit einem Schubstift (65) verbunden ist, der durch die Wand der Thromben-Zerkleinerungskammer (3) nach außen geführt wird. Das innere Ende des Verbindungsstabs (64) ist mit einem Y-fôrmigen Träger (66) verbunden, dessen Endpunkt mit einem Haltering (67) versehen ist. Dieser Haltering (67) ist auf dem Gewindestab (52) angebracht, ohne direkten Kontakt zu ihm zu haben, und ist am unteren Ende drehbar mit dem oberen Ende des Innengewinderings (53) verbunden. An der AuBenwand der Thromben-Zerkleinerungskammer (3), in der Nähe des Gummidichtstreifens (63), ist ein Längsschlitz zur Bewegung des Schubstifts (65) ausgebildet, wobei dieser Längsschlitz eng an den Gummidichtstreifen (63) anliegt und vollständig abgedeckt wird.
3. Die Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse gemäB Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen und unteren Ende der Innenwand des Längsschlitzes in der Nähe des Gummidichtstreifens (63) jeweils eine Montagekammer (71) ausgebildet ist, in deren Innerem eine Verriegelungsvorrichtung zur Fixierung der Position des Schubstifts (65) vorgesehen 1st.
4. Die Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse gemäB Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung Hubschlitze (72) umfasst, die an beiden Seiten der Innenwand der Montagekammer (71) angebracht sind, in denen Führungsblôcke (73) gleitend angeordnet sind. Zwischen den beiden Führungsblôcken (73) ist ein umgekehrt Y-fôrmiges Hubteil (74) angebracht. An den beiden unteren Enden der Innenseite des Hubteils (74) befinden sich Drehnuten (81), in deren inneren Wänden jeweils eine Drehachse (82) einstückig LU601212 ausgebildet ist. Auf den Drehachsen (82) sind Verriegelungsclips (83) angebracht. Am oberen und unteren Ende des Verbindungsstabs (64) sind jeweils zwei Clipnuten (811) ausgebildet, die mit dem Hubteil (74) und den Verriegelungsclips (83) zusammenarbeiten. In der Mitte der beiden Montagekammern (71) ist ein Antriebsmechanismus vorgesehen, der die Verriegelungsvorrichtung steuert.
5. Die gemäß Anspruch 4 beschriebene Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, dadurch gekennzeichnet, dass an den oberen und unteren Enden der Drehachse (82) jeweils eine Federaufnahme (84) ausgebildet ist, in deren Mitte jeweils ein Anschlagstift (85) verläuft. In der Federaufnahme (84) ist eine erste Feder (86) eingesetzt, deren Enden jeweils mit der Außenwand des Anschlagstifts (85) und der Innenwand der Federaufnahme (84) verbunden sind. Die äußeren Enden des Anschlagstifts (85) sind bogenfôrmig gestaltet, und an der Innenwand des Verriegelungsclips (83) befinden sich zwei bogenfôrmige Nuten, die mit den Enden des Anschlagstifts (85) korrespondieren.
6. Gemäß Anspruch 4 beschriebene Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Seite der Außenwand der Drehachse (82) einstückig ein Gleitblock (87) ausgebildet ist. An der Innenwand des Verriegelungsclips (83) ist eine Gleitrille (88) ausgebildet, die mit dem Gleitblock (87) zusammenarbeitet, wobei sich der Gleitblock (87) in der Mitte der Gleitrille (88) befindet. An der Innenwand der Gleitrille (88) ist ein bogenförmiger Führungsstift (89) angebracht, der durch die Mitte des Gleitblocks (87) verläuft. Um den Führungsstift (89) sind zwei zweite Federn (810) gewickelt, deren beide Enden jeweils einerseits mit der oberen und unteren Oberfläche des Gleitblocks (87) und andererseits mit der oberen und unteren Innenwand der Gleitrille (88) verbunden sind.
7. Die gemäß Anspruch 4 beschriebene Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus einen in der Mitte der Montagekammer (71) drehbar angeordneten Einstellhebel (91) umfasst, an dessen Oberfläche ein Zahnrad (92) montiert ist.
8. Die gemäß Anspruch 7 beschriebene Gerinnungsfiltervorrichtung zur Verwendung bei der Hämodialyse, dadurch gekennzeichnet, dass an der AuBenwandmitte des Hubteils (74) ein Längsschlitz ausgebildet ist. An einer Seite der Innenwand des Längsschlitzes befindet sich eine einstückig ausgebildete Zahnstange (93), wobei das Zahnrad (92) innerhalb des Längsschlitzes positioniert ist und mit der Zahnstange (93) im Eingriff steht.
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