LU601146B1 - Eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle in einem Getriebegehäuse einer Windkraftanlage - Google Patents
Eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle in einem Getriebegehäuse einer WindkraftanlageInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft den technischen Bereich der Wartung von Windkraftanlagen-Getriebeeinheiten und stellt eine Rücköleinrichtung für die Hohlwelle eines Windkraftanlagen-Getriebes bereit. Die Vorrichtung umfasst eine mit dem Getriebegehäuse verbundene Hohlwelle, wobei an der Hohlwelle umlaufend mindestens eine Ölauslassöffnung vorgesehen ist. Weiterhin umfasst sie eine Ölauffanghaube, durch welche die Hohlwelle hindurchgeführt und drehbar mit ihr verbunden ist; die Ölauffanghaube ist mit einer der Ölauslassöffnung entsprechenden Sammelkammer ausgestattet. Eine Rücklaufkammer umgibt die Sammelkammer, wobei zwischen der Rücklaufkammer und der Sammelkammer ein Ölkanal vorgesehen ist. Ein Filtersiebzylinder ist formschlüssig an die Innenwand der Sammelkammer angepasst und trennt diese vom Ölkanal. Eine Trennplatte ist am unteren Ende des Filtersiebzylinders angeordnet und an diesen anliegend, wobei sich am unteren Ende der Trennplatte eine Magnetplatte befindet. Ein Rücklaufrohr ist mit beiden Enden jeweils mit der Rücklaufkammer und dem Getriebegehäuse verbunden. Die Erfindung ermöglicht es, ausgetretenes Schmieröl mitsamt Eisenabrieb zu reinigen und zurück in das Getriebe zur Wiederverwendung zu leiten, wodurch ein sicherer Betrieb der Windkraftanlage gewährleistet wird.
Description
Eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle in einem Getriebegehäuse einer LU601146
Windkraftanlage
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung betrifft den technischen Bereich der Wartung von
Windkraftanlagen-Getriebegehäusen und bezieht sich insbesondere auf eine
Rückôleinrichtung für eine Hohlwelle in einem Getriebegehäuse einer
Windkraftanlage.
Technologie im Hintergrund
Das Getriebe ist ein zentrales mechanisches Bauteil in einer Windkraftanlage.
Seine Hauptfunktion besteht darin, die durch die Windkraft erzeugte Rotationsenergie des Rotors an den Generator zu übertragen und dabei die für den Generatorbetrieb erforderliche Drehzahl bereitzustellen. Da die Drehzahl des Rotors in der Regel sehr niedrig ist und nicht ausreicht, um den Generator direkt anzutreiben, wird durch die
Zahnradpaarungen im Getriebe eine Drehzahlerhôhung erreicht — weshalb das
Getriebe auch als ,Übersetzungsgetriebe“ bezeichnet wird.
In der bestehenden Technik ist es so, dass bei einer Windkraftanlage ein Ende der
Niedriggeschwindigkeitswelle über ein Hohlrohr mit einem Pitch-Schleifring verbunden ist. Während des langjährigen Betriebs eines Getriebes altert die Dichtung im Inneren, was dazu führt, dass Schmieröl aus dem Getriebe in die hohle
Niedriggeschwindigkeitswelle eindringt. Aufgrund der ständigen Bewegung der
Zahnräder enthält dieses Schmieröl häufig auch Eisenabrieb, der anschließend in den
Pitch-Schleifring gelangt und dort Verschmutzungen sowie Schäden an den
Schleifringen und Kabeln verursacht. Dies kann nicht nur zu Funktionsstörungen der
Windkraftanlage führen, sondern auch durch übermäßiges Austreten und Ansammeln von Ol im Maschinenhaus eine Brandgefahr darstellen sowie die Umweltbedingungen im Maschinenhaus verschlechtern. Darüber hinaus führt dies häufig zu Störungen im
Pitch-System und beeinträchtigt dadurch die Verfügbarkeit und Effizienz der
Windkraftanlage.Daher besteht die Notwendigkeit, eine Rücköleinrichtung für die
Hohlwelle im Getriebegehäuse einer Windkraftanlage zu entwickeln.
Inhalt der Erfindung
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle im
Getriebegehäuse einer Windkraftanlage bereitzustellen, welche das ausgetretene
Schmieröl nach der Entfernung von Eisenabrieb zurück in das Getriebe führt und somit die sichere Funktion der Windkraftanlage gewährleistet.
Die Ausführungsform der Erfindung wird durch folgende technische Lösung realisiert: Eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle im Windkraftgetriebe umfasst eine mit dem Getriebegehäuse verbundene Hohlwelle, wobei an der Hohlwelle ringförmig mindestens eine Ölauslassöffnung angeordnet ist; einen Ölsammelbehälter, durch den die Hohlwelle hindurchgeführt und drehbar mit ihm verbunden ist, wobei der Ölsammelbehälter eine mit der Olauslassoffnung korrespondierende
Sammelkammer aufweist; eine Rücklaufkammer, die die Sammelkammer umschließt, wobei zwischen Rücklaufkammer und Sammelkammer eine Ölöffnung vorgesehen ist; ein Filterzylinder, der passgenau an der Innenwand der Sammelkammer anliegt und die Ölöffnung abtrennt; eine Trennplatte, die am unteren Ende des Filterzylinders angebracht ist und mit diesem abschließt, wobei die Unterseite der Trennplatte mit LU601146 einer Magnetscheibe versehen ist; ein Rücklaufrohr, dessen beide Enden jeweils mit der Rücklaufkammer und dem Getriebegehäuse verbunden sind.
Bevorzugt umfasst die Vorrichtung zusätzlich eine in der Sammelkammer angeordnete Antriebseinheit, wobei die Antriebseinheit einen Kreisbogenblock und eine Druckstange umfasst, der untere Endbereich des Kreisbogenblocks ist mit der
Druckstange verbunden, das untere Ende der Druckstange ist mit der Trennplatte verbunden; eine erste Feder ist an der Innenwand der Sammelkammer angebracht und liegt an der Unterseite der Trennplatte an; die Sammelkammer ist mit einem
Ablassrohr versehen, das sich unterhalb der Trennplatte befindet, wobei bei
Bewegung der Trennplatte in Richtung des Ablassrohrs die Sammelkammer mit dem
Ablassrohr in Verbindung tritt.
Bevorzugt durchdringt die Druckstange mittig die Trennplatte und ist gleitend mit ihr verbunden, oberhalb der Druckstange ist eine Begrenzungsplatte vorgesehen; das untere Ende der Druckstange ist mit der Mitte der Magnetscheibe verbunden, unterhalb der Magnetscheibe liegt eine zweite Feder an; die Druckstange bewegt beim
Absenken zunächst die Magnetscheibe nach unten und anschließend die Trennplatte.
Bevorzugt ist die Trennplatte als Kegeldachstruktur ausgebildet, wobei die Form der Magnetscheibe eng an die Trennplatte angepasst ist.
Bevorzugt umfasst die Vorrichtung ferner einen bogenfôrmigen Vorsprung, der an der Außenfläche der Hohlwelle angeordnet ist und bei Rotation der Hohlwelle mit dem Kreisbogenblock in Rollkontakt steht.
Bevorzugt ist die Breite des bogenförmigen Vorsprungs größer als die des
Kreisbogenblocks.
Bevorzugt ist in der Hohlwelle ein Leitungsschlauch angeordnet, außen am
Leitungsschlauch ist ein konischer Ölleittrichter angebracht, wobei die Spitze des
Ölleittrichters mit der Position der Ölauslassöffnung korrespondiert.
Bevorzugt besteht die Trennplatte aus Glas oder Kunststoff.
Die technische Lösung der Erfindung bietet mindestens folgende Vorteile und nützliche Effekte: Die Erfindung kann das in die Hohlwelle eingedrungene Getriebeöl nach Abscheidung der Späne zur Wiederverwendung in das Getriebe zurückführen; angesammelte Eisenspäne können regelmäßig entfernt werden, um ein Übermaß an Ablagerungen an der Trennplatte zu vermeiden und die normale Späneentfernung und Funktion der Vorrichtung sicherzustellen; die Betriebssicherheit der langsam drehenden Hohlwelle wird verbessert.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Um die technischen Lösungen der Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung klarer zu erläutern, wird nachfolgend eine kurze Beschreibung der in den
Ausführungsbeispielen verwendeten Zeichnungen gegeben. Es ist zu verstehen, dass die nachstehenden Zeichnungen nur bestimmte Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen und daher nicht als Einschränkung des Schutzbereichs angesehen werden dürfen. Für Fachleute auf diesem Gebiet sind auf Grundlage dieser Zeichnungen ohne erfinderischen Aufwand auch andere relevante Zeichnungen ableitbar.
Bild 1 zeigt eine schematische Gesamtansicht der Rücköleinrichtung für die
Hohlwelle des Getriebegehäuses einer Windkraftanlage gemäß einem LU601146
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
Bild 2 zeigt eine schematische Darstellung der Abwärtsbewegung der
Trennplatte zur Ausleitung von Eisenabriebrückständen.
Bild 3 zeigt eine schematische Darstellung der Trennung von Öl und Eisenabrieb durch die Magnetscheibe und den Filterzylinder.
Bild 4 zeigt einen Querschnitt der Verbindung zwischen Hohlwelle und
Olsammelgehäuse.
Bild 5 zeigt eine schematische Darstellung der Verbindung zwischen
Magnetscheibe und zweiter Feder.
Legende der Bezugszeichen: 1 — Hohlwelle, 2 — Getriebegehäuse, 3 —
Olsammelgehäuse, 31 — Sammelkammer, 32 — Oléffnung, 4 — Rücklaufkammer, 5 —
Filterzylinder, 6 — Rücklaufrohr, 7 — Antriebseinheit, 71 — Kreisbogenstück, 72 —
Druckstange, 73 — Trennplatte, 731 — erste Feder, 74 — Magnetscheibe, 741 — zweite
Feder, 75 — Begrenzungsplatte, 8 — Ablassrohr, 9 — Leitungsschlauch, 10 — konischer
Olleittrichter, 11 — Olauslassôffnung, 12 — bogenfôrmiger Vorsprung.
Detaillierte Beschreibung
Um den Zweck, die technischen Lösungen und die Vorteile der
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung klarer zu erläutern, werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen die technischen
Lösungen der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung klar und vollständig beschrieben. Offensichtlich stellen die beschriebenen Ausführungsbeispiele nur einen
Teil der Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dar, nicht jedoch sämtliche
Ausführungsbeispiele. Die in den beigefügten Zeichnungen beschriebenen und dargestellten Komponenten der Ausführungsbeispiele der Erfindung können in unterschiedlichen Konfigurationen angeordnet und gestaltet sein.
Daher ist die nachfolgende ausführliche Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung nicht dazu gedacht, den
Schutzbereich der Erfindung einzuschränken, sondern stellt lediglich ausgewählte
Ausführungsbeispiele dar. Auf der Grundlage der Ausführungsbeispiele der Erfindung gehören alle weiteren Ausführungsbeispiele, die Fachleute auf diesem Gebiet ohne erfinderischen Aufwand erlangen, zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.
Es ist zu beachten, dass ähnliche Bezugszeichen und Buchstaben in den folgenden Zeichnungen ähnliche Elemente bezeichnen. Sobald ein Element in einer
Zeichnung definiert wurde, ist keine weitere Definition oder Erläuterung in den nachfolgenden Zeichnungen erforderlich.
Ausführungsbeispiel
Im Folgenden wird ein konkretes Ausführungsbeispiel näher erläutert. Unter
Bezugnahme auf die Bilder 1 bis 5 zeigt dieses Ausführungsbeispiel eine
Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle eines Windkraftgetriebes. Diese umfasst eine mit dem KGetriebegehäuse (2) verbundene Hohlwelle (1), wobei sich auf der
Hohlwelle (1) mindestens eine umlaufend angeordnete Ölauslassöffnung (11) befindet.
Ein Ölsammelgehäuse (3) ist drehbar mit der Hohlwelle (1) verbunden, welche durch dieses hindurchgeführt ist. Das Ölsammelgehäuse (3) weist eine mit der
Ölauslassöffnung (11) korrespondierende Sammelkammer (31) auf. Eine LU601146
Rücklaufkammer (4) umschließt die Sammelkammer(31) und ist über eine
Olôffnung (32) mit dieser verbunden. Ein Filtersiebzylinder (5) liegt dicht an der
Innenwand der Sammelkammer (31) an und trennt die Olôffnung (32) ab. Am unteren
Ende des Filtersiebzylinders (5) ist eine Trennplatte (73) angeordnet, die mit diesem in
Kontakt steht. An der Unterseite der Trennplatte (73) befindet sich eine
Magnetscheibe (74). Fin Rücklaufrohr(6) ist an beiden Enden mit der
Rücklaufkammer (4) und dem Getriebegehäuse (2) verbundenIm Detail: Die
Windkraftanlage arbeitet bei niedriger Drehzahl; die Hohlwelle (1) ist daher eine
Niedrigdrehzahlwelle. Das aus dem Getriebegehäuse (2) austretende Öl fließt in die
Hohlwelle(1) und von dort über die Olauslassôffnung(11) in die
Sammelkammer (31). Das Getriebeol tritt in die Sammelkammer ein, während
Fisenpartikel durch Sedimentation und Anziehung durch die Magnetscheibe (74) auf der Trennplatte (73) zurückbleiben. Das gereinigte Schmierôl ohne Eisenpartikel dringt durch den Filtersiebzylinder (5) in die Rücklaufkammer (4) ein und wird durch das Rücklaufrohr (6) in das Getriebegehäuse zurückgeführt und wiederverwendet.
Dadurch wird eine Olverschmutzung innerhalb der Hohlwelle (1) vermieden, was die
Sicherheit erhôht und gleichzeitig eine automatische Rückführung des gereinigten Ols ermôglicht.
Unter Bezugnahme auf die Bilder 1 bis 3 umfasst dieses Ausführungsbeispiel außerdem eine im Sammelraum (31) angeordnete Antriebseinheit (7), die aus einem
Kreisbogenstück (71) und einer Druckstange (72) besteht. Das untere Ende des
Kreisbogenstücks (71) ist mit der Druckstange (72) verbunden, deren unteres Ende wiederum mit der Trennplatte (73) verbunden ist. Fine erste Feder (731) ist an der
Innenwand der Sammelkammer (31) angebracht und stützt sich gegen die Unterseite der Trennplatte (73). Die Sammelkammer (31) verfügt über ein Ablassrohr (8), das sich unterhalb der Trennplatte (73) befindet. Wenn die Trennplatte (73) in die Position unterhalb des Ablassrohrs (8) gelangt, sind die Sammelkammer (31) und das
Ablassrohr (8) miteinander verbunden Im Detail: Im Ausgangszustand ist das
Kreisbogenstück(71) in der Olauslassoffnung (11) verkeilt, sodass die
Olauslassôffnung (11) mit der Sammelkammer (31) verbunden ist. Das austretende Öl fließt durch die Hohlwelle(1) in die Sammelkammer (31) zur Sedimentation, wodurch eine Trennung von Öl und Partikeln erfolgt. Wenn sich die Hohlwelle (1) bei niedriger Drehzahl langsam dreht, lôst sich das Kreisbogenstück (71) aus der
Olauslassôffnung (11) und rollt über die Oberfläche der Hohlwelle (1). Dabei wird das
Kreisbogenstück (71) gedrückt und bewegt die Druckstange (72) nach unten. Die
Druckstange (72) drückt die Trennplatte (73) gegen die erste Feder (731), sodass sich die Oberseite der Trennplatte (73) absenkt und die angesammelten Eisenpartikel über das Ablassrohr (8) aus dem Olsammelgehäuse (3) entfernt werden. Dies ermöglicht eine automatische Reinigung.
Bild 4 zeigt, dass die Auslassöffnung 11 einen relativ großen Winkel aufweist, um sicherzustellen, dass das Schmieröl beim Eintritt in die Sammelkammer 31 ausreichend Zeit für die Sedimentation und die Trennung von Öl und Eisenpartikeln hat.
Wie in Bild 2 und Bild 3 dargestellt, durchdringt die Druckstange 72 die Mitte LU601146 der Trennplatte 73 und ist gleitend mit ihr verbunden. Oberhalb der Druckstange 72 ist eine Begrenzungsplatte 75 angeordnet. Das untere Ende der Druckstange 72 ist mit der Mitte der Magnetscheibe 74 verbunden, deren Unterseite an eine zweite Feder 741 5 anliegt. Beim Absenken der Druckstange 72 wird zunächst die Magnetscheibe 74 nach unten gedrückt, wodurch sich der Abstand zwischen Trennplatte 73 und
Magnetscheibe 74 vergrôBert und die Anziehungskraft der Magnetscheibe 74 auf die
Eisenpartikel abgeschwächt wird. Bei weiterer Abwärtsbewegung drückt die
Begrenzungsplatte 75 die Trennplatte 73 nach unten, wobei die erste Feder 731 komprimiert wird. So können die auf der Trennplatte 73 angesammelten Eisenpartikel leichter über das Auslassrohr 8 entfernt werden.
Wie in Bild 1 bis Bild 3 zu sehen ist, ist die Trennplatte 73 als konische
Deckelstruktur ausgeführt, wobei die Mitte leicht gewôlbt ist. Dadurch sammeln sich
Eisenpartikel überwiegend am äußeren Rand der Trennplatte 73. Wenn die Trennplatte 73 mit dem Auslassrohr 8 verbunden ist, lassen sich die Eisenpartikel besonders gründlich entfernen. Die Form der Magnetscheibe 74 passt exakt an die Trennplatte 73 an.
Wie in Bild 2 bis Bild 4 dargestellt, ist zur Vergrößerung des Absenkhubs der
Druckstange 72 und zur Gewährleistung eines ausreichenden Abstands für den Verlust der Magnetwirkung zwischen Trennplatte 73 und Magnetscheibe 74 ein bogenfôrmiger Vorsprung 12 vorgesehen. Dieser befindet sich an der AuBenseite der
Hohlwelle 1. Wenn sich die Hohlwelle 1 dreht, kommt der bogenfôrmige Vorsprung 12 in Rollkontakt mit dem Kreisbogenstück 71. Während der Drehung berührt das
Kreisbogenstück 71 den Rand der Auslassôffnung 11 sowie die gekrümmte Kante des
Vorsprungs 12, was einen Abwärtsdruck auslöst.
Wie in Bild 2 dargestellt, ist die Breite des bogenfôrmigen Vorsprungs 12 größer als die des Kreisbogenstücks 71, um zu verhindern, dass bei einer môglichen axialen
Verschiebung der Hohlwelle 1 der Kontakt zwischen dem bogenfôrmigen Vorsprung 12 und dem Kreisbogenstück 71 unterbrochen wird.
Wie in Bild 1 und Bild 2 gezeigt, ist in der Hohlwelle 1 ein Leitungsschlauch 9 angeordnet, auf dessen AuBenseite sich ein konischer Olführungstrichter 10 befindet.
Die Spitze des Olführungstrichters 10 ist auf die Position der Auslassôffnung 11 ausgerichtet. Konkret entsteht während des Betriebs des Getriebes aufgrund der hohen
Innentemperatur Olnebel im Inneren der Hohlwelle 1. Nachdem dieser die
Getriebebox verlassen hat, kondensiert der Olnebel infolge der niedrigeren
Außentemperatur und schlägt sich an der Innenwand der Hohlwelle 1 nieder. Um die
Rückgewinnungsrate des Schmierôls zu erhöhen, kondensiert der Großteil des Öls auf dem konischen Olführungstrichter 10, sammelt sich entlang der geneigten Oberfläche an der tiefsten Stelle und tropft in der Nähe der Auslassoffnung 11 ab, was die
Sammlung erleichtert.
Damit kleine Mengen von mit Schmieröl vermischten Eisenpartikeln möglichst schnell und reibungslos in das Auslassrohr 8 und aus der Sammelkammer abfließen können, besteht die Trennplatte 73 aus Glas oder Kunststoff und ihre Oberfläche wird poliert, um eine höhere Glätte zu erreichen.
Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen lediglich bevorzugte LU601146
Ausführungen der Erfindung dar und dienen nicht der Einschränkung der Erfindung.
Fachleuten auf diesem Gebiet stehen verschiedene Anderungen und Varianten offen.
Alle Modifikationen, äquivalenten Ersetzungen oder Verbesserungen, die im Geiste und innerhalb der Prinzipien dieser Erfindung vorgenommen werden, fallen ebenfalls in den Schutzbereich dieser Erfindung.
Claims (8)
1. Eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle eines Windkraftanlagen-Getriebes, umfassend eine mit dem Getriebegehäuse (2) verbundene Hohlwelle (1), dadurch gekennzeichnet, dass: die Hohlwelle (1) umlaufend mit mindestens einer Ölauslassöffnung (11) versehen ist; eine Ölauffanghaube (3), durch welche die Hohlwelle (1) hindurchgeführt und drehbar mit ihr verbunden ist, wobei die Ölauffanghaube (3) eine mit der Ölauslassöffnung (11) korrespondierende Sammelkammer (31) aufweist; eine Rücklaufkammer (4), welche die Sammelkammer (31) umschließt, wobei zwischen der Rücklaufkammer (4) und der Sammelkammer (31) eine Ölöffnung (32) ausgebildet ist; ein Filtersiebzylinder (5), der an die Innenwand der Sammelkammer (31) angepasst ist und die Ölöffnung (32) trennt; eine Trennplatte (73), die am unteren Ende des Filtersiebzylinders (5) angeordnet und an diesen anliegend ist, wobei am unteren Ende der Trennplatte (73) eine Magnetplatte (74) vorgesehen ist; ein Rücklaufrohr (6), dessen beide Enden jeweils mit der Rücklaufkammer (4) und dem Getriebegehäuse (2) verbunden sind.
2. Rücköleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sammelkammer (31) eine Antriebseinheit (7) vorgesehen ist, wobei die Antriebseinheit (7) ein Kreisbogenstück (71) und eine Druckstange (72) umfasst, wobei das untere Ende des Kreisbogenstücks (71) mit der Druckstange (72) verbunden ist und das untere Ende der Druckstange (72) mit der Trennplatte (73) verbunden ist; eine erste Feder (731), die an der Innenwand der Sammelkammer (31) angeordnet ist und mit dem unteren Ende der Trennplatte (73) in Kontakt steht; die Sammelkammer (31) ist mit einem Auslassrohr (8) versehen, das sich unterhalb der Trennplatte (73) befindet, wobei die Sammelkammer (31) mit dem Auslassrohr (8) kommuniziert, wenn sich die Trennplatte (73) unterhalb des Auslassrohrs (8) befindet.
3.Rücköleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstange (72) mittig durch die Trennplatte (73) geführt und gleitend mit ihr verbunden ist und oberhalb der Druckstange (72) eine Begrenzungsplatte (75) vorgesehen ist; das untere Ende der Druckstange (72) ist mit der Mitte der Magnetplatte (74) verbunden, wobei das untere Ende der Magnetplatte (74) an einer zweiten Feder (741) anliegt; die Druckstange (72) bewegt beim Absenken zunächst die Magnetplatte (74) und anschließend die Trennplatte (73) nach unten.
4.Rücköleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (73) eine kegelförmige Deckstruktur aufweist und die Form der Magnetplatte (74) eng an die Trennplatte (73) angepasst ist.
5.Rücköleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein bogenförmiger Vorsprung (12) vorgesehen ist, der an der Außenfläche der Hohlwelle LU601146 (1) angeordnet ist, wobei der bogenfôrmige Vorsprung (12) bei Drehung der Hohlwelle (1) in Rollkontakt mit dem Kreisbogenstück (71) steht.
6.Rückôleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des bogenförmigen Vorsprungs (12) größer ist als die Breite des Kreisbogenstücks (71).
7 Rickoleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hohlwelle (1) ein Leitungsschlauch (9) vorgesehen ist, wobei außen um den Leitungsschlauch (9) ein konischer Olfithrungstrichter (10) gelegt ist, dessen spitzer Winkel auf die Position der Olauslassôffnung (11) ausgerichtet ist.
8.Rückôleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennplatte (73) aus Glas oder Kunststoff gefertigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CN202410672758.3A CN118375719A (zh) | 2024-05-28 | 2024-05-28 | 一种风机齿轮箱中空轴回油装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU601146B1 true LU601146B1 (de) | 2025-10-16 |
Family
ID=91911715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU601146A LU601146B1 (de) | 2024-05-28 | 2025-04-16 | Eine Rücköleinrichtung für eine Hohlwelle in einem Getriebegehäuse einer Windkraftanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CN (1) | CN118375719A (de) |
| LU (1) | LU601146B1 (de) |
-
2024
- 2024-05-28 CN CN202410672758.3A patent/CN118375719A/zh active Pending
-
2025
- 2025-04-16 LU LU601146A patent/LU601146B1/de active IP Right Grant
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CN118375719A (zh) | 2024-07-23 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20251016 |