LU506966B1 - Prüfstecksystem - Google Patents
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Abstract
Bei einem Prüfstecksystem (1), das ein Betriebsteil (2) und einen Prüfstecker (3) aufweist, ist ein Verschlusselement (22) unverlierbar an dem Betriebsteil (2) angeordnet und zwischen einer ersten Stellung, in der das Verschlusselement (22) einen ersten Steckabschnitt (21) des Betriebsteils (2) abdeckt, und einer zweiten Stellung, in der das Verschlusselement (22) den ersten Steckabschnitt (21) zum steckenden Verbinden mit einem zweiten Steckabschnitt (31) des Prüfsteckers (3) freigibt, an dem Betriebsteil (2) bewegbar ist.
Description
Priifstecksystem LU506966
Die Erfindung betrifft ein Prifstecksystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein derartiges Prüfstecksystem umfasst ein Betriebsteil, das mit einer ersten elektrischen
Verbindungsleitung zum Verbinden einer Sensoreinrichtung und mit einer zweiten elektrischen Verbindungsleitung zum Verbinden mit einem Schutzgerät verbindbar ist. Das
Betriebsteil weist einen ersten Steckabschnitt, eine der ersten elektrischen
Verbindungsleitung zugeordnete, erste Anschlussbaugruppe und eine der zweiten elektrischen Verbindungsleitung zugeordnete, zweite Anschlussbaugruppe auf. Die erste
Anschlussbaugruppe weist eine Anordnung von ersten Kontaktelementen und die zweite
Anschlussbaugruppe eine Anordnung von zweiten Kontaktelementen auf. Die ersten
Kontaktelemente und die zweiten Kontaktelemente kontaktieren in einer Betriebsstellung zum elektrischen Verbinden der ersten elektrischen Verbindungsleitung und der zweiten elektrischen Verbindungsleitung elektrisch miteinander.
Das Prüfstecksystem umfasst zudem einen Prüfstecker, der eine steckend mit dem ersten
Steckabschnitt des Betriebsteils verbindbaren, zweiten Steckabschnitt aufweist. Der
Prüfstecker ist in der Betriebsstellung nicht mit dem Betriebsteil verbunden. In einer
Prüfstellung ist der Prüfstecker demgegenüber mit dem Betriebsteil verbunden. Der
Prüfstecker weist eine steckend mit der ersten Anschlussbaugruppe verbindbare, dritte
Anschlussbaugruppe und/oder eine steckend mit der zweiten Anschlussbaugruppe verbindbare, vierte Anschlussbaugruppe zum Verbinden des Prüfsteckers mit zumindest einem Prüfgerät auf. Der Prüfstecker weist zudem eine Trenneinrichtung auf, die ausgebildet ist, in der Prüfstelung die ersten Kontaktelemente der ersten
Anschlussbaugruppe des Betriebsteils und die zweiten Kontaktelemente der zweiten
Anschlussbaugruppe des Betriebsteils elektrisch voneinander zu trennen.
Ein derartiges Prüfstecksystem kommt beispielsweise im Energieversorgungsbereich, zum
Beispiel an einem Energieversorgungsnetz oder an anderen elektrischen, beispielsweise mit einem Energieerzeuger verbundenen Versorgungsleitungen zum Einsatz.
Im Energieversorgungsbereich ist beispielsweise vorgesehen, an Versorgungsleitungen über eine Sensoreinrichtung Ströme und Spannungen zu erfassen und Messsignale zur
Überwachung an ein Schutzgerät zu leiten. Um das Schutzgerät und/oder die
Sensoreinrichtung auf eine korrekte Funktion zu prüfen, ist ein Prüfstecksystem in eine
Anordnung von Verbindungsleitungen zwischen der Sensoreinrichtung und dem
Schutzgerät integriert. Über das Prüfstecksystem sollen Signale in einem Regelbetrieb, LU506966 entsprechend der Betriebsstellung des Prüfstecksystems, von der Sensoreinrichtung hin zu dem Schutzgerät durchgeleitet werden. In einem Prüfbetrieb, entsprechend der
Prüfstellung bei mit dem Betriebsteil verbundenem Prüfstecker, soll demgegenüber die
Verbindung zwischen der Sensoreinrichtung und dem Schutzgerät unterbrochen sein, um über ein oder mehrere Prüfgeräte, die mit dem Prüfstecker verbunden sind, die Funktion der Sensoreinrichtung und/oder des Schutzgeräts zu prüfen.
Bei einem aus der EP 3 229 034 B1 bekannten Prüfstecksystem kann ein Prüfstecker mit einem Betriebsteil verbunden werden. Steckkontakte an dem Prüfstecker kontaktieren bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers mit dem Betriebsteil zugeordnete
Steckkontakte an dem Betriebsteil, wobei durch das Anstecken des Prüfsteckers an das
Betriebsteil eine Trennung von Kontaktelementen auf Seiten des Betriebsteils bewirkt wird und somit eine elektrische Verbindung zwischen an das Betriebsteil angeschlossenen
Leitungen unterbrochen wird.
Bei dem Prüfstecksystem der EP 3 229 034 B1 ist in einer Betriebsstellung eine
Schutzabdeckung mit dem Betriebsteil verbunden. Diese Schutzabdeckung wird abgenommen, um den Prüfstecker mit dem Betriebsteil zu verbinden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Prüfstecksystem zur Verfügung zu stellen, das bei einfachem Aufbau eine komfortable und elektrisch zuverlässige Handhabung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach weist das Betriebsteil ein Verschlusselement auf, das unverlierbar an dem
Betriebsteil angeordnet ist und zwischen einer ersten Stellung, in der das
Verschlusselement den ersten Steckabschnitt abdeckt, und einer zweiten Stellung, in der das Verschlusselement den ersten Steckabschnitt zum steckenden Verbinden mit dem zweiten Steckabschnitt des Prüfsteckers freigibt, an dem Betriebsteil bewegbar ist.
Das Betriebsteil ist mit einer ersten elektrischen Verbindungsleitung zum Verbinden mit einer Sensoreinrichtung und einer zweiten elektrischen Verbindungsleitung zum Verbinden mit einem Schutzgerät verbindbar. Das Betriebsteil ist in einer betriebsgemäßen Stellung in einem Verbindungspfad zwischen der Sensoreinrichtung und dem Schutzgerät angeordnet, wobei in einer Betriebsstellung über die ersten und zweiten
Anschlussbaugruppen des Betriebsteils eine elektrische Verbindung zwischen der ersten LU506966
Verbindungsleitung und der zweiten Verbindungsleitung hergestellt ist und Signale der
Sensoreinrichtung somit hin zu dem Schutzgerät durchgeleitet werden.
Hierzu weisen die erste Anschlussbaugruppe und die zweite Anschlussbaugruppe
Kontaktelemente auf, die in der Betriebsstellung elektrisch miteinander kontaktieren, sodass darüber eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlussbaugruppen und den mit den Anschlussbaugruppen verbundenen Verbindungsleitungen hergestellt ist.
Das Betriebsteil weist einen ersten Steckabschnitt auf, über den der Prüfstecker steckend mit dem Betriebsteil verbunden werden kann. Zum steckenden Verbinden wird ein zweiter
Steckabschnitt des Prüfsteckers an den ersten Steckabschnitt des Betriebsteils angesetzt und auf diese Weise eine steckende Verbindung hergestellt. Erste Steckkontakte des
Betriebsteils sind hierzu vorzugsweise im Bereich des ersten Steckabschnitts angeordnet, und zweite Steckkontakte des Prüfsteckers sind vorzugsweise im Bereich des zweiten
Steckabschnitts angeordnet, sodass durch steckendes Verbinden des Prüfsteckers mit dem Betriebsteil eine elektrische Kontaktierung zwischen den Anschlussbaugruppen des
Prüfsteckers und des Betriebsteils hergestellt werden kann.
Das an dem Betriebsteil angeordnete Verschlusselement deckt in einer ersten Stellung den ersten Steckabschnitt des Betriebsteils derart ab, dass der erste Steckabschnitt des
Betriebsteils gegenüber Schmutz und Beschädigung nach außen hin geschützt ist. Aus der ersten Stellung kann das Verschlusselement heraus bewegt und in eine zweite Stellung überführt werden, in der der erste Steckabschnitt des Betriebsteils so freigegeben ist, dass der Prüfstecker an das Betriebsteil angesteckt werden kann.
Das Verschlusselement ist unverlierbar an dem Betriebsteil angeordnet. Ist der Prüfstecker nicht mit dem Betriebsteil verbunden, kann das Verschlusselement in der ersten Stellung den ersten Steckabschnitt und im Bereich des ersten Steckabschnitts angeordnete
Steckkontakte nach außen hin abdecken und somit schützen. Ist der Prüfstecker an das
Betriebsteil angesteckt, ist das Verschlusselement weiterhin an dem Betriebsteil angeordnet und kann somit nicht verloren gehen, sodass nach einem Lösen des
Prüfsteckers von dem Betriebsteil das Verschlusselement ohne weiteres wiederum in die erste Stellung zum Abdecken des ersten Steckabschnitts überführt werden kann.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil ein Gehäuse auf. Das Verschlusselement ist hierbei bewegbar mit dem Gehäuse verbunden. Beispielsweise kann das
Verschlusselement verschiebbar oder verschwenkbar mit dem Gehäuse verbunden sein. LU506966
Das Verschlusselement ist also beispielsweise verschiebbar an dem Gehäuse gelagert und kann zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung an dem Gehäuse verschoben werden. Alternativ kann das Verschlusselement verschwenkbar an dem
Gehäuse gelagert sein und kann somit zum Überführen zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung relativ zu dem Gehäuse verschwenkt werden.
In einer Ausgestaltung ist das Verschlusselement beispielsweise relativ zu dem Gehäuse federvorgespannt, vorzugsweise in Richtung der ersten Stellung, sodass das
Verschlusselement selbsttätig in die erste Stellung zurückgeführt wird, wenn der
Prüfstecker von dem Betriebsteil gelöst wird.
In einer Ausgestaltung kann das Verschlusselement in beiden Stellungen über Rastpunkte gerastet sein, die eine definierte Positionierung des Verschlusselementes in der jeweiligen
Stellung bereitstellen.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil ein erstes Gehäuseteil auf, das eine durch einen Boden und Seitenwandungen begrenzte Wannenform aufweist und die erste
Anschlussbaugruppe und die zweite Anschlussbaugruppe einfasst. Das erste Gehäuseteil stellt somit ein Gehäuse für die erste Anschlussbaugruppe und die zweite
Anschlussbaugruppe dar und nimmt in einem Innenraum die erste Anschlussbaugruppe und die zweite Anschlussbaugruppe auf. Die erste Verbindungsleitung und die zweite
Verbindungsleitung können insbesondere im Innenraum des ersten Gehäuseteils mit der ersten Anschlussbaugruppe bzw. der zweiten Anschlussbaugruppen verbunden sein, sodass eine elektrische Kontaktierung der Verbindungsleitungen mit den
Anschlussbaugruppen im Inneren des ersten Gehäuseteils hergestellt ist.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil ein zweites Gehäuseteil auf, das mit dem ersten Gehäuseteil verbunden ist und das den ersten Steckabschnitt ausbildet. Das _ Gehäuse des Betriebsteils ist entsprechend zweiteilig ausgebildet. Das zweite Gehäuseteil ist mit dem ersten Gehäuseteil verbunden und komplettiert das Gehäuse des Betriebsteils.
Insbesondere kann das zweite Gehäuseteil das wannenförmige erste Gehäuseteil in
Richtung des Prüfsteckers verschließen und dabei eine Schnittstelle zum Anstecken des
Prüfsteckers an das Betriebsteil ausbilden, indem der erste Steckabschnitt an dem zweiten
Gehäuseteil angeordnet und dazu beispielsweise Steckkontakte der
Anschlussbaugruppen des Betriebsteils im Bereich des zweiten Gehäuseteils gelegen sind.
In einer Ausgestaltung ist das erste Gehäuseteil einstückig geformt. Das eine Wannenform ausbildende erste Gehäuseteil ist somit aus einem Stück gefertigt, sodass sich eine einfache Herstellung und Montage ergibt. Zur Montage werden die Anschlussbaugruppen 5 in dem durch das wannenförmige erste Gehäuseteil eingefassten Innenraum aufgenommen, und das Gehäuse wird durch Verbinden des zweiten Gehäuseteils mit dem ersten Gehäuseteil komplettiert.
Beispielsweise kann das erste Gehäuseteil aus einem (elektrisch leitfähigen)
Metallmaterial oder einem mit einem (elektrisch leitfähigen) Metallmaterial beschichteten
Kunststoffmaterial geformt sein. Eine elektrisch leitfähige Beschichtung kann beispielsweise an einer äußeren Oberfläche des ersten Gehäuseteils aufgebracht sein.
Zusätzlich oder alternativ kann das zweite Gehäuseteil aus einem (elektrisch leitfähigen)
Metallmaterial oder einem mit einem (elektrisch leitfähigen) Metallmaterial beschichteten
Kunststoffmaterial geformt sein. Durch die Bereitstellung einer elektrischen Leitfähigkeit an dem ersten Gehäuseteil und/oder dem zweiten Gehäuseteil kann eine elektrische
Abschirmung an dem Gehäuse des Betriebsteils bereitgestellt werden, durch die nach Art eines Faraday'schen Käfigs im Inneren des Gehäuses des Betriebsteils eingefasste elektrische Bauteile gegenüber elektromagnetischen Feldern geschirmt sind und somit das
Risiko einer Störung von Signalen an dem Betriebsteil zumindest reduziert ist.
In einer Ausgestaltung ist das erste Gehäuseteil mit einer Erdungsleitung verbunden. An dem ersten Gehäuseteil kann hierzu beispielsweise eine Schraubstelle vorgesehen sein, an die die Erdungsleitung mit einem daran angebrachten Kabelschuh angeschraubt werden kann. Durch das Anbringen der Erdungsleitung wird das Gehäuse des Betriebsteils in eine Erdung mit einbezogen und kann somit eine elektromagnetische Abschirmung für in dem Betriebsteil eingefasste elektrische Komponenten, insbesondere Komponenten der
Anschlussbaugruppen, bereitstellen.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil einen ersten Anschluss, über den die erste elektrische Verbindungsleitung an das Betriebsteil anschließbar ist, und einen zweiten
Anschluss, über den die zweite elektrische Verbindungsleitung an das Betriebsteil anschließbar ist, auf. In einer betriebsgemäßen Stellung sind die erste Verbindungsleitung und die zweite Verbindungsleitung an das Betriebsteil angeschlossen und somit elektrisch andie Anschlussbaugruppen des Betriebsteils angeschlossen. Über den ersten Anschluss ist hierbei die erste elektrische Verbindungsleitung und darüber die Sensoreinrichtung angeschlossen. Über den zweiten Anschluss ist demgegenüber die zweite LU506966
Verbindungsleitung und darüber das Schutzgerät angeschlossen.
Der erste Anschluss und der zweite Anschluss können jeweils durch einen Steckverbinder _ ausgestaltet sein, insbesondere einen Multikontakt-Steckverbinder, beispielsweise einen
RJ45-Steckverbinder.
In einer anderen Ausgestaltung können der erste Anschluss und der zweite Anschluss aber auch zum Beispiel durch eine Kabelverschraubung ausgebildet sein, durch die hindurch die jeweilige Verbindungsleitung in das Betriebsteil eingeführt und zum Zwecke der
Zugentlastung mit dem Gehäuse des Betriebsteils verschraubt werden kann. Bei Vorsehen einer Kabelverschraubung sind die Leiter der jeweiligen Verbindungsleitung beispielsweise unmittelbar mit der jeweils zugeordneten Anschlussbaugruppe kontaktiert.
In einer Ausgestaltung weist der Prüfstecker einen der dritten Anschlussbaugruppe zugeordneten, dritten Anschluss zum Verbinden mit einem ersten Prüfgerät und/oder einen der vierten Baugruppe zugeordneten, vierten Anschluss zum Verbinden mit einem zweiten
Prüfgerät auf. Sind an dem Prüfstecker sowohl eine dritte Anschlussbaugruppe als auch eine vierte Anschlussbaugruppe vorgesehen, so sind in einer betriebsgemäßen Stellung beispielsweise ein erstes Prüfgerät und ein zweites Prüfgerät an den Prüfstecker angeschlossen und in der Prüfstellung mit der ersten Anschlussbaugruppe und über die erste Verbindungsleitung mit der Sensoreinrichtung bzw. mit der zweiten
Anschlussbaugruppe und über die zweite Verbindungsleitung mit dem Schutzgerät verbunden.
Beispielsweise kann, in einer Ausgestaltung, der dritte Anschluss durch eine Anordnung von Steckbuchsen für Einzelleiter ausgebildet sein. Der vierte Anschluss kann demgegenüber beispielsweise durch einen Multikontakt-Steckverbinder, beispielsweise einen RJ45-Steckverbinder, ausgestaltet sein.
In einer Ausgestaltung ist die dritte Anschlussbaugruppe ausgebildet, bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers mit dem Betriebsteil mit der ersten
Anschlussbaugruppe elektrisch zu kontaktieren, bevor die Trenneinrichtung die ersten
Kontaktelemente und die zweiten Kontaktelemente elektrisch voneinander trennt.
Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass die vierte Anschlussbaugruppe ausgebildet ist, bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers mit dem Betriebsteil mit der zweiten Anschlussbaugruppe elektrisch zu kontaktieren, bevor die Trenneinrichtung die ersten Kontaktelemente und die zweiten Kontaktelemente elektrisch voneinander LU506966 trennt. Bei einem Anstecken des Prüfsteckers wird eine Verbindung zwischen den
Anschlussbaugruppen somit hergestellt, bevor die Trenneinrichtung des Prüfsteckers die
Kontaktelemente der Anschlussbaugruppen auf Seiten des Betriebsteils elektrisch voneinander trennt. Durch eine solche sogenannte "make-before-break"-Betriebsweise kann beispielsweise erreicht werden, dass ein Prüfsignal über ein angeschlossenes
Prüfgerät an dem Prifstecker eingespeist wird, bevor die Verbindung der
Anschlussbaugruppen auf Seiten des Betriebsteils über die Trenneinrichtung getrennt wird.
Beispielsweise kann auf diese Weise verhindert werden, dass ein über die zweite
Verbindungsleitung mit dem Betriebsteil verbundenes Schutzgerät auf Störung schaltet, wenn der Prüfstecker an das Betriebsteil angesteckt wird, weil das Schutzgerät gegebenenfalls kein Signal (mehr) von Seiten der Sensoreinrichtung erhält.
In einer Ausgestaltung ist das Betriebsteil werkzeuglos mit einer Wandung, zum Beispiel eines Schaltschranks, verbindbar. Eine solche werkzeuglose Montage ermöglicht eine besonders einfache Handhabung des Prüfstecksystems insbesondere dadurch, dass das
Betriebsteil werkzeuglos beispielsweise in oder an einem Schaltschrank montiert werden kann.
Zum Ermöglichen einer solchen werkzeuglosen Montage kann das Betriebsteil beispielsweise ein elastisch bewegbares Arretierelement aufweisen, das ausgebildet ist, das Betriebsteil an einer Wandung zu arretieren. Das Arretierelement kann beispielsweise an dem ersten Gehäuseteil des Betriebsteils angeordnet und elastisch über ein
Federelement relativ zu dem ersten Gehäuseteil vorgespannt sein. Das Arretierelement ist an dem ersten Gehäuseteil geführt und kann an dem ersten Gehäuseteil bewegt werden, sodass das Arretierelement bei Ansetzen des Betriebsteils an eine zugeordnete Wandung elastisch ausweichen kann und in einer angesetzten Stellung elastisch in eine solche
Position schnappt, in der das Betriebsteil über das Arretierelement an der Wandung festgelegt ist.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil einen Gehäuseflansch zur Anlage an der
Wandung auf. Das elastisch bewegbare Arretierelement ist hierbei so relativ zu dem
Gehäuseflansch angeordnet, dass die Wandung zwischen dem Gehäuseflansch und dem
Arretierelement aufgenommen wird, wenn das Betriebsteil an die Wandung angesetzt wird.
In montierter Stellung nimmt die Wandung eine Zwischenlage zwischen dem
Arretierelement und dem Gehäuseflansch ein, sodass darüber das Betriebsteil an der
Wandung festgelegt ist.
An dem Arretierelement kann beispielsweise eine Auflaufschräge geformt sein, die derart ausgestaltet ist, dass bei Ansetzen des Betriebsteils, zum Beispiel in eine
Wandungsöffnung an der Wandung, das Arretierelement auf die Wandung auflaufen und elastisch ausgelenkt werden kann, um sodann, nachdem das Arretierelement die Wandung passiert hat, in eine Arretierstellung zu schnappen und das Betriebsteil somit relativ zu der
Wandung festzulegen.
Das Arretierelement kann beispielsweise an einer ersten Seite des ersten Gehäuseteils des Betriebsteils angeordnet sein. An einer abgewandten, zweiten Seite des ersten
Gehäuseteils des Betriebsteils kann demgegenüber beispielsweise ein feststehender
Hinterschnittabschnitt geformt sein. Die Montage erfolgt in diesem Fall dadurch, dass das
Betriebsteil beispielsweise in eine Wandungsöffnung eingesetzt und mit dem feststehenden Hinterschnittabschnitt an die Wandung angesetzt wird und sodann das
Arretierelement mit zum Beispiel einem die Wandungsôffnung umgebenden Rand an der
Wandung in Eingriff gebracht wird.
Die Arretierung über das Arretierelement kann selbsthemmend ausgestaltet sein, sodass sich die Arretierung über das Arretierelement bei Kraftwirkung an dem Betriebsteil nicht selbsttätig lösen kann.
Zum zusätzlichen Sichern der Montage kann das Arretierelement in einer Arretierstellung beispielsweise über ein Befestigungselement, zum Beispiel ein Schraubelement gesichert werden, sodass ein Lösen des Betriebsteils von der Wandung nach der Montage nicht ohne weiteres, jedenfalls nicht ohne Lösen des Befestigungselements, möglich ist.
In einer Ausgestaltung weist die erste Anschlussbaugruppe eine erste Anordnung von
Anschlussklemmen zum Anschließen erster elektrischer Leiter zum elektrischen Verbinden der ersten Anschlussbaugruppe mit der ersten Verbindungsleitung auf. Zudem weist die zweite Anschlussbaugruppe eine zweite Anordnung von Anschlussklemmen zum
Anschließen zweiter elektrischer Leiter zum elektrischen Verbinden der zweiten
Anschlussbaugruppe mit der zweiten Verbindungsleitung aus. Eine elektrische Verbindung zwischen der ersten Anschlussbaugruppe und der zugeordneten ersten
Verbindungsleitung und zudem zwischen der zweiten Anschlussbaugruppe und der zugeordneten zweiten Verbindungsleitung kann somit, im Rahmen der Montage des
Betriebsteils, über Anschlussklemmen hergestellt werden. Die Leiter verbinden die
Anschlussklemmen mit einem zugeordneten Anschluss, zum Beispiel einem
Steckverbinder. Alternativ können Leiter der ersten Verbindungsleitung oder Leiter der LU506966 zweiten Verbindungsleitung unmittelbar über die Anschlussklemmen an die
Anschlussbaugruppen angeschlossen werden.
Eine solche Anschlussklemme kann zum Beispiel durch einen Federkraftanschluss, einen
Schraubanschluss, einen Pusheranschluss, einen Bolzenanschluss oder eine andere
Klemmeneinrichtung ausgestaltet sein, mit der ein Leiter angeschlossen und elektrisch zum Beispiel mit einem Strombalken kontaktiert werden kann.
In einer Ausgestaltung weisen die Anschlussklemmen der ersten Anschlussbaugruppe jeweils einen ersten Strombalken und ein erstes Federelement zum elektrischen
Kontaktieren eines ersten Leiters mit dem ersten Strombalken auf. Zudem weisen die
Anschlussklemmen der zweiten Anschlussbaugruppe jeweils einen zweiten Strombalken und ein zweites Federelement zum elektrischen Kontaktieren eines zweiten Leiters mit dem zweiten Strombalken auf. Das jeweilige Federelement kann zum Anschließen eines
Leiters elastisch ausgelenkt werden und verklemmt in angeschlossener Stellung den jeweiligen Leiter mit dem zugeordneten Strombalken, sodass der Leiter elektrisch mit dem
Strombalken kontaktiert und zudem mechanisch an der Anschlussklemme arretiert ist.
Über ein Betätigungselement kann gegebenenfalls das Federelement aus einer
Klemmstellung in eine Freigabestellung bewegt werden, um auf diese Weise einen angeschlossenen Leiter von der jeweiligen Anschlussklemme wieder zu lösen.
Durch Verwendung solcher Anschlussklemmen ergibt sich ein einfacher
Anschlussvorgang zum Anschließen von elektrischen Leitern zum Zwecke der Montage und Konfiguration des Betriebsteils.
In einer Ausgestaltung ist mit jedem ersten Strombalken ein erstes Kontaktelement und mit jedem zweiten Strombalken ein zweites Kontaktelement verbunden. Die Kontaktelemente der ersten und zweiten Anschlussbaugruppen kontaktieren einander in der
Betriebsstellung, sodass darüber die Strombalken der Anschlussklemmen der ersten und der zweiten Anschlussbaugruppen elektrisch miteinander kontaktiert sind und somit elektrische Signale zwischen der ersten Anschlussbaugruppe und der zweiten
Anschlussbaugruppe übertragen werden können. Bei Anschließen des Prüfsteckers werden die Kontaktelemente voneinander getrennt, sodass die elektrische Wirkverbindung zwischen den Anschlussbaugruppen an dem Betriebsteil aufgehoben ist und die
Strombalken der Anschlussklemmen der ersten Anschlussbaugruppe und der zweiten
Anschlussbaugruppe somit voneinander getrennt sind.
In einer Ausgestaltung weisen die Anschlussklemmen der ersten Anschlussbaugruppe und der zweiten Anschlussbaugruppe erste Steckkontakte zum steckenden Kontaktieren mit zweiten Steckkontakten der dritten Anschlussbaugruppe und/oder der vierten
Anschlussbaugruppe bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers mit dem
Betriebsteil auf. Die ersten Steckkontakte sind beispielsweise einstückig an den
Strombalken der ersten und zweiten Anschlussbaugruppen geformt und können beispielsweise als Kontaktbuchsen oder Kontaktstifte ausgeführt sein. Wird der Prüfstecker an das Betriebsteil angesteckt, so gelangen die zugeordneten, zweiten Steckkontakte des
Prüfsteckers mit den ersten Steckkontakten der Anschlussbaugruppen des Betriebsteils in
Eingriff und kontaktieren somit elektrisch mit den ersten Steckkontakten, sodass eine elektrische Verbindung zwischen den Anschlussbaugruppen des Prüfsteckers und den
Anschlussbaugruppen des Betriebsteils hergestellt wird und somit ein erstes Prüfgerät mit der ersten Verbindungsleitung und darüber mit der Sensoreinrichtung und ein zweites
Prifgerat mit der zweiten Verbindungsleitung und darüber mit dem Schutzgerät verbunden wird.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil eine Mehrzahl von entlang einer
Anreihrichtung aneinander angereihten, ersten Scheibenmodulen auf. An jedem ersten
Scheibenmodul ist hierbei eine Anschlussklemme der ersten Anschlussbaugruppe und eine Anschlussklemme der zweiten Anschlussbaugruppe angeordnet. Dadurch, dass die
Anschlussbaugruppen modular mit Scheibenmodulen ausgestaltet sind, können die
Anschlussbaugruppen des Betriebsteils modular skaliert werden. Sollen mehr oder weniger Anschlussklemmen an dem Betriebsteil vorgesehen werden, kann entsprechend die Anzahl der Scheibenmodule mit den daran angeordneten Anschlussklemmen angepasst werden. Es ergibt sich eine einfache, modulare, skalierbare Anordnung von
Anschlussbaugruppen an dem Betriebsteil mit variabler Anpassbarkeit einer Polzahl.
In einer Ausgestaltung weist die dritte Anschlussbaugruppe eine dritte Anordnung von
Anschlussklemmen zum Anschließen dritter elektrischer Leiter zum elektrischen Verbinden der dritten Anschlussbaugruppe mit einem ersten Prüfgerät auf. Zusätzlich oder alternativ weist die vierte Anschlussbaugruppe eine vierte Anordnung von Anschlussklemmen zum
Anschließen vierter elektrischer Leiter zum elektrischen Verbinden der vierten
Anschlussbaugruppe mit einem zweiten Prüfgerät auf. Eine elektrische Verbindung zwischen der dritten Anschlussbaugruppe und dem ersten Prüfgerät und/oder zwischen der vierten Anschlussbaugruppe und dem zweiten Prüfgerät kann somit, im Rahmen der
Montage des Betriebsteils, über Anschlussklemmen hergestellt werden. Die Leiter verbinden die jeweilige Anschlussbaugruppe beispielsweise mit einem zugeordneten LU506966
Anschluss, zum Beispiel einem Steckverbinder in Form eines Multikontakt-
Steckverbinders, zum Beispiel einem RJ45-Stecker, oder einer Anordnung von
Steckbuchsen.
Auch auf Seiten des Prüfsteckers kann die jeweilige Anschlussklemme zum Beispiel durch einen Federkraftanschluss, einen Schraubanschluss, einen Pusheranschluss, einen
Bolzenanschluss oder eine andere Klemmeneinrichtung ausgestaltet sein, mit der ein
Leiter angeschlossen und elektrisch zum Beispiel mit einem Strombalken kontaktiert werden kann.
Die Anschlussklemmen des Betriebsteils und des Prüfsteckers können gleicher Art oder auch unterschiedlicher Art sein.
In einer Ausgestaltung weisen die Anschlussklemmen der dritten Anschlussbaugruppe jeweils einen dritten Strombalken und ein drittes Federelement zum elektrischen
Kontaktieren eines dritten Leiters mit dem dritten Strombalken auf. Zusätzlich oder alternativ weisen die Anschlussklemmen der vierten Anschlussbaugruppe jeweils einen vierten Strombalken und ein viertes Federelement zum elektrischen Kontaktieren eines vierten Leiters mit dem vierten Strombalken auf. Das jeweilige Federelement kann zum
Anschließen eines Leiters elastisch ausgelenkt werden und verklemmt in angeschlossener
Stellung den jeweiligen Leiter mit dem zugeordneten Strombalken, sodass der Leiter elektrisch mit dem Strombalken kontaktiert und zudem mechanisch an der
Anschlussklemme arretiert ist. Über ein Betätigungselement kann gegebenenfalls das
Federelement aus einer Klemmstellung in eine Freigabestellung bewegt werden, um auf diese Weise einen angeschlossenen Leiter von der jeweiligen Anschlussklemme wieder zu lösen.
Durch Verwendung solcher Anschlussklemmen ergibt sich ein einfacher
Anschlussvorgang zum Anschließen von elektrischen Leitern zum Zwecke der Montage und Konfiguration des Prüfsteckers.
In einer Ausgestaltung weist der Prüfstecker eine Mehrzahl von entlang einer
Anreihrichtung aneinander angereihten, zweiten Scheibenmodulen auf, wobei an jedem zweiten Scheibenmodul eine Anschlussklemme der dritten Anschlussbaugruppe und/oder eine Anschlussklemme der vierten Anschlussbaugruppe angeordnet ist. Sollen mehr oder weniger Anschlussklemmen an dem Prüfstecker vorgesehen werden, kann entsprechend die Anzahl der Scheibenmodule mit den daran angeordneten Anschlussklemmen LU506966 angepasst werden. Es ergibt sich eine einfache, modulare, skalierbare Anordnung von
Anschlussbaugruppen an dem Prüfstecker mit variabler Anpassbarkeit einer Polzahl.
In einer Ausgestaltung weisen die Anschlussklemmen der dritten Anschlussbaugruppe und/oder der vierten Anschlussbaugruppe zweite Steckkontakt zum steckenden
Kontaktieren mit ersten Steckkontakten der ersten Anschlussbaugruppe und/oder der zweiten Anschlussbaugruppe bei einem steckendem Verbinden des Prüfsteckers mit dem
Betriebsteil auf. Die zweiten Steckkontakte sind beispielsweise einstückig an den
Strombalken der dritten und vierten Anschlussbaugruppen geformt und können beispielsweise als Kontaktbuchsen oder Kontaktstifte ausgeführt sein. Wird der Prüfstecker an das Betriebsteil angesteckt, so gelangen die zweiten Steckkontakte des Prüfsteckers mit den ersten Steckkontakten der Anschlussbaugruppen des Betriebsteils in Eingriff und kontaktieren somit elektrisch mit den ersten Steckkontakten, sodass eine elektrische
Verbindung zwischen den zugeordneten Anschlussbaugruppen des Prüfsteckers und den
Anschlussbaugruppen des Betriebsteils hergestellt wird und somit ein erstes Prüfgerät mit der ersten Verbindungsleitung und darüber mit der Sensoreinrichtung und ein zweites
Prüfgerät mit der zweiten Verbindungsleitung und darüber mit dem Schutzgerät verbunden wird.
In einer Ausgestaltung ist die Trenneinrichtung durch eine Mehrzahl von Trenndorne ausgebildet. Die Trenddorne stehen beispielsweise an dem zweiten Steckabschnitt des
Prüfsteckers vor und gelangen bei Anstecken des Prüfsteckers an das Betriebsteil mit zugeordneten Eingriffsöffnungen an dem ersten Steckabschnitt des Betriebsteils in Eingriff und wirken dadurch auf die ersten Kontaktelemente und die zweiten Kontaktelemente der ersten Anschlussbaugruppe und der zweiten Anschlussbaugruppe an dem Betriebsteil ein, um die ersten Kontaktelemente und die zweiten Kontaktelemente voneinander zu trennen.
Einem jedem Paar eines ersten Kontaktelements und eines zweiten Kontaktelements kann _ hierbei beispielsweise ein Trenndorn zugeordnet sein.
In einer Ausgestaltung weist das Betriebsteil eine Plombiereinrichtung zum Sichern des
Verschlusselements in der ersten Stellung auf. Beispielsweise kann an dem
Verschlusselement ein erstes Plombierelement und an dem zweiten Gehäuseteil des
Betriebsteils ein zweites Plombierelement geformt sein. Die Plombierelemente weisen jeweils eine Öffnung auf, durch die zum Beispiel ein Plombierdraht hindurchgeführt werden kann, sodass das Verschlusselement mit dem Gehäuse des Betriebsteils verplombt werden kann. Ein Öffnen des Verschlusselements erfordert somit das Lösen des LU506966
Plombierdrahts und ist somit erkennbar und nachvollziehbar.
In einer Ausgestaltung weist der Prüfstecker zumindest ein Verrieglungselement zum
Verrasten mit dem Betriebsteil in der Prüfstellung auf. Beispielsweise können an dem
Prüfstecker zwei Verriegelungselemente angeordnet sein, über die der Prüfstecker in der
Prüfstellung mit dem Betriebsteil verrasten kann, sodass der Prüfstecker in der Prüfstellung an dem Betriebsteil verriegelt ist und nicht ohne weiteres, jedenfalls nicht ohne Lösen der
Verrastung, von dem Betriebsteil abgenommen werden kann.
Das zumindest eine Verrieglungselement ist, in einer Ausgestaltung, elastisch relativ zu einem Gehäuseteil des Prüfsteckers auslenkbar. Beispielsweise kann das zumindest eine
Verrieglungselement einstückig mit dem zumindest einen Verriegelungselement geformt sein. Bei Anstecken des Prüfsteckers an das Betriebsteil gelangt das Verrieglungselement mit einem zugeordneten Verriegelungsabschnitt auf Seiten des Betriebsteils in Eingriff, sodass eine Verrastung zwischen dem Stecker und dem Betriebsteil hergestellt wird. Zum
Beispiel durch händisches Auslenken des zumindest einen Verriegelungselements kann die Verriegelung aufgehoben werden, um den Prüfstecker von dem Betriebsteil zu lösen.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Prüfstecksystems aufweisend ein Betriebsteil und einen steckend mit dem Betriebsteil zu verbindenden Prüfstecker;
Fig. 2 eine Ansicht des Betriebsteils;
Fig. 3 eine andere Ansicht des Betriebsteils mit daran angeordnetem Prüfstecker;
Fig.4 eine Ansicht des Prüfstecksystems, bei mit dem Betriebsteil verbundenem
Prüfstecker;
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie I-| gemäß Fig. 1;
Fig. 6 eine Schnittansicht entlang der Linie Il-II gemäß Fig. 4;
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines Ausschnitts der Ansicht gemäß Fig. 6;
Fig. 8 eine Ansicht eines ersten Gehäuseteils des Betriebsteils;
Fig. 9 eine Schnittansicht durch das erste Gehäuseteil;
Fig. 10 die Schnittansicht gemäß Fig. 9 in einer perspektivischen Darstellung;
Fig. 11 das Betriebsteil in einer montierten Stellung an einer Wandung;
Fig. 12 eine andere Ansicht der Anordnung gemäß Fig. 11;
Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Linie B-B gemäß Fig. 12;
Fig. 14 eine Schnittansicht entlang der Linie C-C gemäß Fig. 12;
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung der Schnittansicht gemäß Fig. 14;
Fig. 16 eine Schnittansicht entlang der Linie D-D gemäß Fig. 12;
Fig. 17 eine vergrößerte Darstellung im Ausschnitt C1 gemäß Fig. 16;
Fig. 18 eine vergrößerte Darstellung im Ausschnitt C2 gemäß Fig. 16;
Fig. 19 eine Ansicht eines anderen Ausführungsbeispiels eines Betriebsteils eines
Prüfstecksystems;
Fig. 20 eine Ansicht eines wiederum anderen Ausführungsbeispiels eines
Betriebsteils eines Prüfstecksystems;
Fig. 21 eine Ansicht des Betriebsteils gemäß Fig. 20, mit einem Verschlusselement in einer aufgeklappten, zweiten Stellung;
Fig. 22 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Betriebsteils, mit einer
Plombiereinrichtung zum Plombieren eines Verschlusselements;
Fig. 23 eine vergrößerte Ansicht im Ausschnitt C3 gemäß Fig. 22;
Fig. 24 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Betriebsteils; LU506966
Fig. 25 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Betriebsteils, mit einer an ein erstes Gehäuseteil angeschlossenen Erdungsleitung;
Fig. 26 eine Ansicht einer Anordnung von aneinander angereihten
Scheibenmodulen zur Verwirklichung von Anschlussbaugruppen des
Betriebsteils und des Prüfsteckers;
Fig. 27 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Prüfsteckers an einem
Betriebsteil;
Fig. 28 eine Schnittansicht entlang der Linie E-E gemäß Fig. 27;
Fig. 29 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Prüfsteckers an einem
Betriebsteil;
Fig. 30 eine Schnittansicht entlang der Linie F-F gemäß Fig. 29;
Fig. 31 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Prifstecksystems umfassend einen Prüfstecker und ein Betriebsteil;
Fig. 32 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 31;
Fig. 33 eine Schnittansicht entlang der Linie G-G gemäß Fig. 32;
Fig. 34 die Schnittansicht gemäß Fig. 33, bei zum Entriegeln betätigten
Verriegelungselementen; und
Fig. 35 eine schematische Ansicht eines Prüfstecksystems, angeordnet in einem
Verbindungspfad zwischen einer Sensoreinrichtung und einem Schutzgerät.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Prüfstecksystems 1, das ein Betriebsteil 2 und einen entlang einer Steckrichtung X steckend mit dem Betriebsteil 2 verbindbaren _Prüfstecker 3 aufweist.
Wie dies schematisch in Fig. 35 dargestellt ist, ist das Prüfstecksystem 1 dazu ausgestaltet, LU506966 in einem Verbindungspfad zwischen einer Sensoreinrichtung 5 und einem Schutzgerät 6 eine Prüfung der Funktionstüchtigkeit der Sensoreinrichtung 5 und des Schutzgeräts 6 zu ermöglichen. Die Sensoreinrichtung 5 dient beispielsweise dazu, Strom und Spannung an einer Anordnung von „elektrischen Leitungen 4, zum Beispiel elektrischen
Versorgungsleitungen im Rahmen eines Energieversorgungssystems, zu erfassen. Die
Sensoreinrichtung 5 ist über eine erste Verbindungsleitung 50 mit dem Betriebsteil 2 des
Prüfstecksystems 1 verbunden. Ein Schutzgerät 6 ist über eine zweite Verbindungsleitung 60 ebenfalls mit dem Betriebsteil 2 verbunden. In einer Betriebsstellung, in der der
Prüfstecker 3 nicht mit dem Betriebsteil 2 verbunden ist, werden Signale von der
Sensoreinrichtung 5 an dem Betriebsteil 2 hin zu dem Schutzgerät 6 durchgeleitet, sodass eine Überwachung und gegebenenfalls Steuerung durch das Schutzgerät 6 vorgenommen werden kann. In einer Prüfstellung, in der der Prüfstecker 3 steckend mit dem Betriebsteil 2 verbunden ist, ist demgegenüber der Verbindungspfad an dem Betriebsteil 2 elektrisch unterbrochen, sodass über Prüfgeräte 90, 91 an dem Prüfstecker 3 eine Prüfung der
Funktionstüchtigkeit der Sensoreinrichtung 5 und/oder des Schutzgeräts 6 vorgenommen werden kann.
Wie dies aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, weist das Betriebsteil 2 ein erstes, unteres
Gehauseteil 20 und ein zweites, oberes Gehäuseteil 23 auf. Die Gehäuseteile 20, 23 sind zur Schaffung eines Gehäuses miteinander verbunden und fassen, wie aus den
Schnittansichten gemäß Fig. 5 bis 7 ersichtlich, in ihrem Inneren Anschlussbaugruppen 26, 27 ein, an die die Verbindungsleitungen 50, 60 elektrisch angeschlossen sind.
An dem Gehäuseteil 23 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein
Verschlusselement 22 entlang einer Betätigungsrichtung B an einer Verschiebebahn 201 verschiebbar angeordnet.
Das Verschlusselement 22 deckt in einer ersten Stellung, dargestellt in Fig. 1, einen
Steckabschnitt 21 an dem Gehäuseteil 23 nach außen hin ab, sodass einem Eindringen von Schmutz und Beschädigungen an dem Steckabschnitt 21 entgegengewirkt ist.
Um den Prüfstecker 3 an das Betriebsteil 2 anzuschließen, kann das Verschlusselement 22 aus der ersten Stellung in eine in Fig. 2 dargestellte, zweite Stellung überführt und dazu an dem Gehäuseteil 23 verschoben werden, sodass der Steckabschnitt 21 freigegeben und der Prüfstecker 3 mit einem an einem Gehäuseteil 30 geformten Steckabschnitt 31 steckend entlang der Steckrichtung X mit dem Betriebsteil 20 verbunden werden kann.
Wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind an dem Steckabschnitt 21 des Betriebsteils 20
Steckéffnungen 210, 211 geformt, die Steckkontakten der Anschlussbaugruppen 26, 27 zugeordnet sind. Zwischen einem jeden Paar von Stecköffnungen 210, 211 ist hierbei eine
Eingriffsöffnung 212 geformt, über die Trenndorne einer Trenneinrichtung 310 des
Prüfsteckers 3 eingesteckt werden können, um eine elektrische Trennung der
Anschlussbaugruppen 26, 27 auf Seiten des Betriebsteils 2 voneinander zu bewirken.
Wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel auf
Seiten des Betriebsteils 2 Anschlüsse 24, 25 in Form von Steckverbindern, nämlich
Multikontakt-Steckverbindern in Form von RJ45-Steckern angeordnet. Über den Anschluss 24 kann hierbei die erste Leitung 50 zur Verbindung mit der Sensoreinrichtung 5 angeschlossen werden. Über den Anschluss 25 kann demgegenüber die zweite Leitung 60 zur Verbindung mit dem Schutzgerät 6 angeschlossen werden.
Wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist, sind an dem Prüfstecker 3 Anschlüsse 32, 33 zum
Verbinden mit den Prüfgeräten 90, 91 angeordnet. Der Anschluss 32 ist hierbei durch eine
Anordnung von Steckbuchsen zur Verbindung mit dem Prüfgerät 90 ausgestaltet, sodass über die Steckbuchsen 32 das Prüfgerät 90 mit der Sensoreinrichtung 5 verbunden werden kann, wenn der Prüfstecker 3 an das Betriebsteil 2 angesteckt ist. Der Anschluss 33 ist demgegenüber bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen Multikontakt-
Steckverbinder, nämlich einen RJ45-Stecker, ausgestaltet.
Fig. 5 zeigt das Betriebsteil 2 entlang einer Schnittansicht entlang der Linie |-! gemäß Fig. 1. Die Lage der Schnittebene entspricht hierbei der Linie I-| gemäß Fig. 2. Fig. 7 zeigt demgegenüber eine Schnittansicht entlang der Linie Il-Il gemäß Fig. 4 bei mit dem
Betriebsteil 2 verbundenem Prüfstecker 3.
Das Betriebsteil 2 weist eine erste Anschlussbaugruppe 26 mit einer Mehrzahl von
Anschlussklemmen in Form von Federkraftanschlüssen auf, die über elektrische Leiter 240 mit dem ersten Anschluss 24 und darüber, in betriebsgemäßer Stellung, mit der ersten
Verbindungsleitung 50 und somit der Sensoreinrichtung 5 verbunden sind. Das Betriebsteil 2 weist zudem eine zweite Anschlussbaugruppe 27 mit einer Mehrzahl von
Anschlussklemmen auf, die über Leiter 250 mit dem zweiten Anschluss 25 und darüber, in betriebsgemäßer Stellung, mit der zweiten Verbindungsleitung 60 und somit dem
Schutzgerät 6 verbunden sind. Die Leiter 240, 250 sind jeweils mit Klemmenanordnungen
280 an einer Leiterplatte 28 verbunden und über die Leiterplatte 28 und daran angeordnete LU506966
Leiterbahnen mit dem zugeordneten Anschluss 24, 25 verbunden.
Eine jedee Anschlussklemme weist einen Strombalken 260, 270, ein Federelement 261, 271 und ein Betätigungselement 262, 272 auf. Uber die Anschlussklemmen sind die Leiter 240, 250 mit der jeweiligen Anschlussbaugruppe 26, 27 verbunden, sodass die Anschlüsse 24, 25 an die Anschlussbaugruppen 26, 27 elektrisch angeschlossen sind.
Die Anschlussklemmen der ersten Anschlussbaugruppe 26 weisen jeweils ein
Kontaktelement 263 auf, das an dem Strombalken 260 der jeweiligen Anschlussklemme geformt ist. Zudem weisen die Anschlussklemmen der zweiten Anschlussbaugruppe 27 jeweils ein Kontaktelement 273 auf, das an dem Strombalken 270 der jeweiligen
Anschlussklemme geformt ist. In einer Betriebsstellung, bei nicht angestecktem
Prüfstecker 3, kontaktieren die Kontaktelemente 263, 273 über Anlageabschnitte 264, 274
Jeweils paarweise miteinander, sodass jeweils eine Anschlussklemme der
Anschlussbaugruppe 26 und eine Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 27 und darüber ein Paar von zugeordneten Leitungen 240, 250 über die Kontaktelemente 263, 273 und damit ein Pol des Anschlusses 24 und ein Pol des Anschlusses 25 miteinander kontaktiert sind.
Wird der Prüfstecker 3 entlang der Steckrichtung X an das Betriebsteil 2 angesteckt, wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist, so wird ein Trenndorn einer Trenneinrichtung 310 zwischen ein jeweiliges Paar von Kontaktelementen 263, 273 geschoben, sodass die
Kontaktelemente 263, 273 voneinander elektrisch getrennt werden, wie dies aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. Der Trenndorn läuft beim Anstecken auf die ballig geformten
Anlageabschnitte 264, 274 auf und gelangt somit in eine Zwischenstellung zwischen den
Anlageabschnitten 264, 274, sodass die elektrische Kontaktierung zwischen den
Kontaktelementen 263, 273 aufgehoben wird, wie dies aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist.
Eine jede Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 26 und der Anschlussbaugruppe 27 weist zudem einen Steckkontakt 265, 275 in Form einer Kontaktbuchse auf, wie dies beispielsweise aus den Schnittansichten gemäß Fig. 16 und 18 ersichtlich ist. Ein jeder
Steckkontakt 265, 275 ist hierbei fluchtend zu einer jeweils zugeordneten Stecköffnung 210, 211 an dem Steckabschnitt 21 des Gehäuseteils 23 angeordnet.
Wie dies aus Fig. 6 ersichtlich ist, weist der Prüfstecker 3, eingefasst in einem Gehäuseteil 30, Anschlussbaugruppen 36, 37 auf, die — analog zu den Anschlussbaugruppen 26, 27 —
jeweils einen Strombalken 360, 370, ein Federelement 361, 371 und ein LU506966
Betätigungselement 362, 372 aufweisen. An die Anschlussbaugruppen 36 sind die
Steckbuchsen 32 über Leiter 320 angeschlossen. An die Anschlussbaugruppe 37 sind demgegenüber Pole des Steckverbinders 33 in Form des RJ45-Steckers über Leiter 330 angeschlossen.
An dem Strombalken 360, 370 einer jeden Anschlussklemme der Anschlussbaugruppen 36, 37 ist ein Steckkontakt 363, 373 in Form eines Kontaktstifts geformt, wie dies aus den
Schnittansichten gemäß Fig. 18, 28 und 30 ersichtlich ist. Wird der Prüfstecker 3 entlang der Steckrichtung X steckend mit dem Betriebsteil 2 verbunden, gelangen die
Steckkontakte 363, 373 der Anschlussklemmen der Anschlussbaugruppen 36, 37 des
Prüfsteckers 3 mit den Steckkontakten 265, 275 der Anschlussbaugruppen 26, 27 des
Betriebsteils 2 in Eingriff und kontaktieren somit mit den Anschlussbaugruppen 26, 27, sodass das erste Prüfgerät 90 an dem ersten Anschluss 32 mit der Sensoreinrichtung 5 an dem Anschluss 24 verbunden wird und zudem das zweite Prüfgerät 91 an dem Anschluss 33 mit dem Schutzgerät 6 an dem Anschluss 25 verbunden wird.
Weil die Anschlussbaugruppen 26, 27 durch Trennung der Kontaktelemente 263, 273 elektrisch voneinander entkoppelt werden und zudem die Anschlussbaugruppen 36, 37 beim Anstecken des Prüfsteckers 3 elektrisch mit den zugeordneten Anschlussbaugruppen 26, 27 kontaktieren, wird der Anschluss 32 elektrisch mit dem Anschluss 24 und der
Anschluss 33 elektrisch mit dem Anschluss 25 polrichtig verbunden.
Wie dies aus Fig. 8 bis 10 ersichtlich ist, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel das
Gehäuseteil 20 des Betriebsteils 2 einstückig ausgebildet und weist eine durch einen
Boden 200A und Seitenwände 200B begrenzte Wannenform auf. An dem Boden 200A sind hierbei die Anschlüsse 24, 25 angeordnet. In einem durch das Gehäuseteil 20 eingefassten
Innenraum 200 sind die Anschlussbaugruppen 26, 27 und zudem die Leiterplatte 28 aufgenommen.
Das Gehäuseteil 20 kann beispielsweise aus einem Metallmaterial gefertigt sein.
Soll an dem Betriebsteil 2 eine elektromagnetische Schirmung bereitgestellt werden, kann das Gehäuseteil 20 beispielsweise aus einem Metallmaterial oder aus einem mit einem
Metallmaterial beschichteten Kunststoffmaterial gefertigt sein, um aufgrund einer elektrischen Leitfähigkeit an dem Gehäuseteil 20 eine elektrische Schirmung für die
Baugruppen im Innenraum 200 des Gehäuseteils 20 zur Verfügung zu stellen. Zur
Komplettierung der elektromagnetischen Schirmung ist dabei vorteilhaft auch das LU506966
Gehäuseteil 23 und/oder das Verschlusselement 24 aus einem Metallmaterial oder aus einem metallisch beschichteten Kunststoffmaterial gefertigt, sodass eine Einhausung für elektrische Komponenten im Inneren des Betriebsteils 2 und somit eine elektromagnetische Schirmung durch Bereitstellung eines geschlossenen Faraday‘schen
Käfigs bereitgestellt wird.
Das Betriebsteil 2 kann bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in einer werkzeuglosen
Weise an einer Wandung 7 montiert werden. Dazu sind an einer Seite des Gehäuseteils 20 feststehende Hinterschnittabschnitte 202 geformt. An einer anderen, abgewandten
Seite des Gehäuseteils 20 ist ein Arretierelement 204 angeordnet, das in einer
Führungsöffnung 203 an dem Gehäuseteil 20 aufgenommen ist, wie dies aus den
Schnittansichten gemäß Fig. 14 bis 17 ersichtlich ist. Das Arretierelement 204 ist über ein
Federelement 206 elastisch relativ zu dem Gehäuseteil 20 vorgespannt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Arretierelement 204 eine
Auflaufschräge auf. Wird das Betriebsteil 2 in eine Wandungsöffnung einer Wandung 7 eingesetzt, um das Betriebsteil 2 an der Wandung 7 zu montieren, so werden zunächst die
Hinterschnittabschnitte 202 mit einem die Wandungsöffnung begrenzenden Rand in
Eingriff gebracht, und sodann wird das Arretierelement 204 an die Wandung 7 aufgerastet.
Wird dazu das Arretierelement 204 an einen die Wandungsöffnung begrenzenden
Randabschnitt angesetzt, so läuft das Arretierelement 204 auf den Randabschnitt auf und wird beiseite gedrängt, bis das Arretierelement 204 nach Passieren des Randabschnitts mit dem Randabschnitt in Eingriff schnappt, wie dies aus Fig. 14 bis 17 ersichtlich ist.
Aufgrund der elastischen Vorspannung des Federelements 206 gelangt das
Arretierelement 204 in eine Arretierstellung, in der die Wandung 7 eine Zwischenlage zwischen dem Arretierelement 204 und dem Gehäuseflansch 205 einnimmt und das
Betriebsteil 2 somit an der Wandung 7 festgelegt ist.
In einer zusätzlichen Maßnahme kann das Arretierelement 204 in der Arretierstellung durch ein Befestigungselement 207, zum Beispiel in Form einer Schraube, gesperrt werden, um ein unbeabsichtigtes Lösen des Betriebsteils 2 von der Wandung 7 zu verhindern.
Wie dies aus der Schnittansicht gemäß Fig. 18 ersichtlich ist, weist jede Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 36 des Prüfsteckers 3 einen Steckkontakt 363 und jede
Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 37 einen Steckkontakt 373 auf. Die
Steckkontakte 363, 373 kontaktieren bei steckendem Verbinden des Prüfsteckers 3 mit dem Betriebsteil 2 die zugeordneten Steckkontakte 265, 275 der Anschlussbaugruppen LU506966 26, 27, sodass die Anschlussklemmen der Anschlussbaugruppe 36 mit den
Anschlussklemmen der Anschlussbaugruppe 26 und die Anschlussklemmen der
Anschlussbaugruppe 37 mit den Anschlussklemmen der Anschlussbaugruppe 27 verbunden werden.
Wie dies aus Fig. 18 ersichtlich ist, sind die Kontaktelemente 263, 273 jeweils betrachtet in die Steckrichtung X gegenüber den Steckkontakten 265, 275 zurückversetzt an dem
Betriebsteil 2 angeordnet. Dies bewirkt, dass bei Anstecken des Prüfsteckers 3 zunächst die elektrische Kontaktierung über die Steckkontakte 265, 363; 275, 373 hergestellt wird, bevor die Kontaktelemente 263, 273 voneinander getrennt werden. Hierdurch kann erreicht werden, dass vor der elektrischen Trennung der Kontaktelemente 263, 273 und somit vor der Entkopplung der Anschlussbaugruppen 26, 27 des Betriebsteils 2 die elektrische
Kontaktierung mit den Anschlussbaugruppen 36, 37 hergestellt wird, sodass an den
Anschlussbaugruppen 26, 27 gegebenenfalls ein Prüfsignal eines Prüfgeräts 90, 91 anliegen kann, bevor eine Trennung des Verbindungspfads zwischen der
Sensoreinrichtung 5 und dem Schutzgerät 6 erfolgt. Auf diese Weise kann beispielsweise eine Störung an dem Schutzgerät 6 aufgrund einer Signalunterbrechung vermieden werden.
Bei dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Anschlüsse 24, 25 des
Betriebsteils 2 als Multikontakt-Steckverbinder, nämlich RJ45-Stecker, ausgebildet. Bei einem anderen, in Fig. 19 dargestellten Ausführungsbeispiel sind Anschlüsse 24°, 25° demgegenüber durch Kabelverschraubungen ausgebildet, durch die hindurch
Verbindungsleitungen 50, 60 in das Innere des Betriebsteils 2 eingeführt werden können, um im Inneren des Betriebsteils 2 Leitungsadern der Verbindungsleitungen 50, 60 unmittelbar mit den Anschlussbaugruppen 26, 27 zu verbinden.
Eine solche Ausgestaltung kann beispielsweise dann verwendet werden, wenn über die
Verbindungsleitungen 50, 60 Signale mit großen Spannungen übertragen werden, wobei in diesem Fall über die Kabelverschraubungen 24‘, 25° beispielsweise auch Schirmkabel der Leitungen 50, 60 an eine Schirmung des Gehäuses des Betriebsteils 2, beispielsweise an das elektrisch leitfähige Gehäuseteil 20 angeschlossen werden.
Beieinem in Fig. 20 und 21 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Verschlusselement 22 nicht verschiebbar an dem Gehäuseteil 23 des Betriebsteils 2 angeordnet, sondern ist um eine Schwenkachse S relativ zu dem Gehäuseteil 23 verschwenkbar. Wiederum deckt das Verschlusselement 22 in einer ersten Stellung (Fig. 20) den Steckabschnitt 21 des LU506966
Betriebsteils 2 nach außen hin ab und gibt den Steckabschnitt 21 in einer aufgeklappten, zweiten Stellung zum steckenden Verbinden mit dem Prüfstecker 3 frei (Fig. 21).
Bei einem in Fig. 22 bis 24 dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem das
Verschlusselement 22 wie bei dem anhand von Fig. 1 bis 4 beschriebenen
Ausführungsbeispiel verschiebbar an dem Gehäuseteil 23 des Betriebsteils 2 angeordnet ist, weist das Betriebsteil 2 eine Plombiereinrichtung auf, zur Verwirklichung derer an dem
Verschlusselement 22 und an einem Gehäuseabschnitt 230 des Gehäuseteils 23 jeweils ein Plombierelement 220, 231 mit einer darin geformten Öffnung geformt sind. Durch die
Plombierelemente 220, 231 hindurch kann beispielsweise ein Plombierdraht geführt werden, um das Verschlusselement 22 in der ersten Stellung zu verplomben. Wird das
Verschlusselement 22 geöffnet, kann dies nur unter Zerstörung der Verplombung erfolgen, sodass das Öffnen des Verschlusselements 22 nachvollzogen werden kann.
Ist das Gehäuse des Betriebsteils 2, insbesondere an den Gehäuseteilen 20, 23, elektrisch leitfähig ausgebildet, um eine elektrische Schirmung für in den Gehäuseteilen 20, 23 eingefasste Komponenten zu schaffen, kann beispielsweise eine Erdungsleitung 8 an das
Gehäuseteil 20 angeschlossen sein, um das Gehäuse in die Erdung zum Beispiel eines
Schaltschranks mit einzubeziehen, wie dies aus Fig. 25 ersichtlich ist. Hierzu kann an dem
Gehäuseteil 20 beispielsweise eine Schraubstelle zum Anbringen eines
Befestigungselements in Form einer Schraube 208 vorgesehen sein, sodass eine
Erdungsleitung 8 über einen daran angeordneten Kabelschuh elektrisch mit dem
Gehäuseteil 20 verbunden werden kann.
Die Anschlussbaugruppen 26, 27 des Betriebsteils 2 und die Anschlussbaugruppen 36, 37 des Prüfsteckers 3 können modular unter Verwendung von Scheibenmodulen 29, 39 bereitgestellt werden. Ein jedes Scheibenmodul 29 auf Seiten des Betriebsteils 2 weist hierbei eine Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 26 und eine Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 27 auf. Ein jedes Scheibenmodul 39 auf Seiten des Prüfsteckers 3 weist demgegenüber eine Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 36 und eine
Anschlussklemme der Anschlussbaugruppe 37 auf. Die Scheibenmodule 29, 39 sind auf
Seiten des Betriebsteils 2 und auf Seiten des Prüfsteckers 3 entlang einer Anreihrichtung
A aneinander angereiht, wobei auf Seiten des Betriebsteils 2 und auf Seiten des
Prifsteckers 3 zueinander passende Anordnungen von Scheibenmodulen 29, 39 verwendet werden.
Durch eine solche modulare Ausgestaltung unter Verwendung von Scheibenmodulen 29, LU506966 39 kann eine Polzahl an dem Betriebsteil 2 und an dem Prüfstecker 3 in grundsätzlich beliebiger Weise skaliert werden, sodass eine vorteilhafte Herstellbarkeit von
Stecksystemen mit unterschiedlichen Polzahlen ermöglicht wird.
So können, wie aus Fig. 27 und 28 ersichtlich ist, die Anschlussbaugruppen 26, 27, 36, 37 beispielsweise jeweils achtpolig ausgebildet sein. Entsprechend sind an dem Betriebsteil 2 und an dem Prüfstecker 3 jeweils acht Scheibenmodule 29, 39 entlang der Anreihrichtung
A aneinander angereiht.
In einem in Fig. 29 und 30 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die
Anschlussbaugruppen 26, 27, 36, 37 demgegenüber jeweils vierpolig ausgebildet.
Entsprechend sind an dem Betriebsteil 2 und an dem Prüfstecker 3 jeweils vier
Scheibenmodule 29, 39 entlang der Anreihrichtung A aneinander angereiht.
Bei einem in Fig. 31 bis 34 dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem Prüfstecker 3
Verrieglungselemente 34 angeordnet, die einstückig mit dem Gehäuseteil 30 des
Prüfsteckers 3 ausgebildet und über Filmscharniere elastisch relativ zu dem Gehäuseteil 30 ausgelenkt werden können.
Bei Anstecken des Prüfsteckers 3 entlang der Steckrichtung X an das Betriebsteil 2 gelangen Rastabschnitte 340 der Verrieglungselemente 34 mit zugeordneten
Gegenrastabschnitten 209 auf Seiten des Betriebsteils 2 in Eingriff, sodass in einer miteinander verbundenen Stellung, dargestellt in Fig. 31, der Prüfstecker 3 mit dem
Betriebsteil 2 verrastet ist, wie dies aus Fig. 33 ersichtlich ist. Indem ein Nutzer auf
Betätigungsabschnitte 341 der Verrieglungselemente 34 drückt und somit die
Verriegelungselemente 34 beidseits des Prüfsteckers 3 relativ zu dem Gehäuseteil 30 verstellt, kann die Verrastung aufgehoben und der Prüfstecker 3 somit von dem Betriebsteil 2 abgezogen werden.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich auch in anderer Weise verwirklichen.
Das Verschlusselement ist bewegbar an dem Betriebsteil angeordnet, wobei das
Verschlusselement beispielsweise linear entlang einer geradlinig erstreckten
Bewegungsrichtung oder entlang einer gekrümmten Bewegungsrichtung an dem
Betriebsteil verschiebbar sein kann. In anderen Ausgestaltungen kann das
Verschlusselement relativ zu dem Betriebsteil verschwenkbar sein. Jeweils ist das LU506966
Verschlusselement aber verliersicher an dem Betriebsteil gehalten.
Dadurch, dass das erste Gehäuseteil des Betriebsteils wannenförmig ausgebildet ist, können im Inneren des Gehäuseteils Komponenten eingefasst und aufgenommen werden, bei einfacher Fertigung des Gehäuseteils und zudem einfacher Montage. Durch metallische Ausgestaltung des Gehäuseteils kann zudem eine zuverlässige elektromagnetische Schirmung bereitgestellt werden.
Bezugszeichenliste LU506966 1 Prüfstecksystem 2 Betriebsteil 20 Gehäuseteil 200 Innenraum 200A Boden 200B Seitenwandungen 201 Verschiebebahn 202 Hinterschnittabschnitt 203 Führungsôffnung 204 Arretierelement 205 Gehäuseflansch 206 Federelement 207 Befestigungselement 208 Befestigungselement 209 Gegenrastabschnitt 21 Steckabschnitt 210, 211 Steckôffnung 212 Eingriffsôffnung 22 Verschlusselement 220 Plombierelement 23 Gehäuseteil 230 Gehäuseabschnitt 231 Plombierelement 24, 24‘, 25, 25‘ Anschluss 240, 250 Elektrischer Leiter 26, 27 Anschlussbaugruppe 260, 270 Strombalken 261, 271 Federelement 262, 272 Betätigungselement 263, 273 Kontaktelement 264, 274 Anlageabschnitt 265, 275 Steckkontakt (Kontaktbuchse) 28 Leiterplatte 280 Klemmenanordnung 29 Scheibenmodul
3 Prüfstecker LU506966 30 Gehäuseteil 31 Steckabschnitt 310 Trenneinrichtung 32 Anschlusskontakte (für Eingangsseite) 320 Elektrischer Leiter 33 Steckverbinder (für Prüfperipherie) 330 Elektrischer Leiter 34 Verriegelungselement 340 Rastabschnitt 341 Betätigungsabschnitt 36, 37 Anschlussbaugruppe 360, 370 Strombalken 361, 371 Federelement 2362, 372 Betätigungselement 363, 273 Steckkontakt (Kontaktstift) 39 Scheibenmodul 4 Elektrische Leitungen 5 Sensoreinrichtung 50 Elektrische Verbindungsleitung 6 Schutzgerät 60 Elektrische Verbindungsleitung 7 Wandung 8 Erdungsleitung 90,91 Prüfgerät
A Anreihrichtung
B Betätigungsrichtung
S Schwenkachse
X Steckrichtung
Claims (30)
1. Prüfstecksystem (1), mit einem Betriebsteil (2), das mit einer ersten elektrischen Verbindungsleitung (50) zum Verbinden mit einer Sensoreinrichtung (5) und mit einer zweiten elektrischen Verbindungsleitung (60) zum Verbinden mit einem Schutzgerät (6) verbindbar ist, wobei das Betriebsteil (2) einen ersten Steckabschnitt (21), eine der ersten elektrischen Verbindungsleitung (50) zugeordnete, erste Anschlussbaugruppe (26) und eine der zweiten elektrischen Verbindungsleitung (60) zugeordnete, zweite Anschlussbaugruppe (27) aufweist, wobei die erste Anschlussbaugruppe (26) eine Anordnung von ersten Kontaktelementen (263) und die zweite Anschlussbaugruppe (27) eine Anordnung von zweiten Kontaktelementen (273) aufweisen, wobei die ersten Kontaktelemente (263) und die zweiten Kontaktelemente (273) in einer Betriebsstellung zum elektrischen Verbinden der ersten elektrischen Verbindungsleitung (50) und der zweiten elektrischen Verbindungsleitung (60) elektrisch miteinander kontaktieren, und einem Prüfstecker (3), der einen steckend mit dem ersten Steckabschnitt (21) des Betriebsteils (2) verbindbaren, zweiten Steckabschnitt (31) aufweist, wobei der Prüfstecker (3) in der Betriebsstellung nicht mit dem Betriebsteil (2) verbunden ist und in einer Prüfstellung mit dem Betriebsteil (2) verbunden ist, wobei der Prüfstecker (3) eine steckend mit der ersten Anschlussbaugruppe (26) verbindbare, dritte Anschlussbaugruppe (36) und/oder eine steckend mit der zweiten Anschlussbaugruppe (27) verbindbare, vierte Anschlussbaugruppe (37) zum Verbinden des Prüfsteckers (3) mit zumindest einem Prüfgerät (90, 91) aufweist, wobei der Prüfstecker (3) eine Trenneinrichtung (310) aufweist, die ausgebildet ist, in der Prüfstellung die ersten Kontaktelemente (263) der ersten Anschlussbaugruppe (26) des Betriebsteils (2) und die zweiten Kontaktelemente (273) der zweiten Anschlussbaugruppe (27) des Betriebsteils (2) elektrisch voneinander zu trennen, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) ein Verschlusselement (22) aufweist, das unverlierbar an dem Betriebsteil (2) angeordnet ist und zwischen einer ersten Stellung, in der das Verschlusselement (22) den ersten Steckabschnitt (21) abdeckt, und einer zweiten Stellung, in der das Verschlusselement (22) den ersten Steckabschnitt (21) zum steckenden Verbinden mit dem zweiten Steckabschnitt (31) des Prüfsteckers (3) freigibt, an dem Betriebsteil (2) bewegbar ist.
2. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das LU506966 Betriebsteil (2) ein Gehäuse aufweist, wobei das Verschlusselement (22) bewegbar mit dem Gehäuse verbunden ist.
3. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (22) verschiebbar oder verschwenkbar mit dem Gehäuse verbunden ist.
4. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) ein erstes Gehäuseteil (20) aufweist, das eine durch einen Boden (200A) und Seitenwandungen (200B) begrenzte Wannenform aufweist und die erste Anschlussbaugruppe (26) und die zweite Anschlussbaugruppe (27) einfasst.
5. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) ein zweites Gehäuseteil (23) aufweist, das mit dem ersten Gehäuseteil (20) verbunden ist und das den ersten Steckabschnitt (21) ausbildet.
6. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (22) bewegbar mit dem zweiten Gehäuseteil (23) verbunden ist.
7. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (20) einstückig geformt ist.
8. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (20) aus einem Metallmaterial oder einem mit einem Metallmaterial beschichteten Kunststoffmaterial geformt ist.
9. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (20) mit einer Erdungsleitung (8) verbunden ist.
10. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) einen ersten Anschluss (24, 24°), über den die erste elektrische Verbindungsleitung (50) an das Betriebsteil (2) anschließbar ist, und einen zweiten Anschluss (25, 25°), über den die zweite elektrische Verbindungsleitung (60) an das Betriebsteil (2) anschließbar ist, aufweist.
11. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste LU506966 Anschluss (24, 24') und der zweite Anschluss (25, 25°) jeweils durch einen Steckverbinder oder durch eine Kabelverschraubung ausgebildet sind.
12. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfstecker (3) einen der dritten Anschlussbaugruppe (36) zugeordneten, dritten Anschluss (32) zum Verbinden mit einem ersten Prüfgerät (90) und/oder einen der vierten Anschlussbaugruppe (37) zugeordneten, vierten Anschluss (33) zum Verbinden mit einem zweiten Prüfgerät (91) aufweist.
13. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Anschlussbaugruppe (36) ausgebildet ist, bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers (3) mit dem Betriebsteil (2) mit der ersten Anschlussbaugruppe (26) elektrisch zu kontaktieren, bevor die Trenneinrichtung (310) die ersten Kontaktelemente (263) und die zweiten Kontaktelemente (273) elektrisch voneinander trennt, und/oder dass die vierte Anschlussbaugruppe (37) ausgebildet ist, bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers (3) mit dem Betriebsteil (2) mit der zweiten Anschlussbaugruppe (27) elektrisch zu kontaktieren, bevor die Trenneinrichtung (310) die ersten Kontaktelemente (263) und die zweiten Kontaktelemente (273) elektrisch voneinander trennt.
14. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) werkzeuglos mit einer Wandung (7) verbindbar ist.
15. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (6) ein elastisch bewegbares Arretierelement (204) aufweist, das ausgebildet ist, das Betriebsteil (2) an einer Wandung (7) zu arretieren.
16. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) einen Gehäuseflansch (205) zur Anlage an der Wandung (7) aufweist, wobei das elastisch bewegbare Arretierelement (204) so relativ zu dem Gehäuseflansch (205) angeordnet ist, dass die Wandung (7) zwischen dem Gehäuseflansch (205) und dem Arretierelement (204) aufnehmbar ist.
17. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anschlussbaugruppe (26) eine erste Anordnung von
Anschlussklemmen zum Anschließen erster elektrischer Leiter (240) zum elektrischen LU506966 Verbinden der ersten Anschlussbaugruppe (26) mit der ersten Verbindungsleitung (50) aufweist und die zweite Anschlussbaugruppe (27) eine zweite Anordnung von Anschlussklemmen zum Anschließen zweiter elektrischer Leiter (250) zum elektrischen Verbinden der zweiten Anschlussbaugruppe (27) mit der zweiten Verbindungsleitung (60) aufweist.
18. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen der ersten Anschlussbaugruppe (26) jeweils einen ersten Strombalken (260) und ein erstes Federelement (261) zum elektrischen Kontaktieren eines ersten Leiters (240) mit dem ersten Strombalken (260) aufweisen und die Anschlussklemmen der zweiten Anschlussbaugruppe (27) jeweils einen zweiten Strombalken (270) und ein zweites Federelement (271) zum elektrischen Kontaktieren eines zweiten Leiters (250) mit dem zweiten Strombalken (270) aufweisen.
19. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass mit jedem ersten Strombalken (260) ein erstes Kontaktelement (263) und mit jedem zweiten Strombalken (270) ein zweites Kontaktelement (273) verbunden ist.
20. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen der ersten Anschlussbaugruppe (26) und der zweiten Anschlussbaugruppe (27) erste Steckkontakte (265, 275) zum steckenden Kontaktieren mit zweiten Steckkontakten (363, 373) der dritten Anschlussbaugruppe (36) und/oder der vierten Anschlussbaugruppe (37) bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers (3) mit dem Betriebsteil (2) aufweisen.
21. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) eine Mehrzahl von entlang einer Anreihrichtung (A) aneinander angereihten, ersten Scheibenmodulen (29) aufweist, wobei an jedem ersten Scheibenmodul (29) eine Anschlussklemme der ersten Anschlussbaugruppe (26) und eine Anschlussklemme der zweiten Anschlussbaugruppe (27) angeordnet ist.
22. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Anschlussbaugruppe (36) eine dritte Anordnung von Anschlussklemmen zum Anschließen dritter elektrischer Leiter (320) zum elektrischen Verbinden der dritten Anschlussbaugruppe (36) mit einem ersten Prüfgerät (90) aufweist und/oder die vierte Anschlussbaugruppe (37) eine vierte Anordnung von
Anschlussklemmen zum Anschließen vierter elektrischer Leiter (330) zum elektrischen LUS06966 Verbinden der vierten Anschlussbaugruppe (37) mit einem zweiten Prüfgerät (91) aufweist.
23. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen der dritten Anschlussbaugruppe (36) jeweils einen dritten Strombalken (360) und ein drittes Federelement (361) zum elektrischen Kontaktieren eines dritten Leiters (320) mit dem dritten Strombalken (360) aufweisen und/oder die Anschlussklemmen der vierten Anschlussbaugruppe (37) jeweils einen vierten Strombalken (370) und ein viertes Federelement (371) zum elektrischen Kontaktieren eines vierten Leiters (330) mit dem vierten Strombalken (370) aufweisen.
24. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfstecker (3) eine Mehrzahl von entlang einer Anreihrichtung (A) aneinander angereihten, zweiten Scheibenmodulen (39) aufweist, wobei an jedem zweiten Scheibenmodul (39) eine Anschlussklemme der dritten Anschlussbaugruppe (36) und/oder eine Anschlussklemme der vierten Anschlussbaugruppe (37) angeordnet ist.
25. Prüfstecksystem (1) nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen der dritten Anschlussbaugruppe (36) und/oder der vierten Anschlussbaugruppe (37) zweite Steckkontakte (363, 373) zum steckenden Kontaktieren mit ersten Steckkontakten (265, 275) der ersten Anschlussbaugruppe (26) und/oder der zweiten Anschlussbaugruppe (27) bei einem steckenden Verbinden des Prüfsteckers (3) mit dem Betriebsteil (2) aufweisen.
26. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trenneinrichtung (310) durch eine Mehrzahl von Trenndorne ausgebildet ist.
27. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betriebsteil (2) eine Plombiereinrichtung zum Sichern des Verschlusselements (22) in der ersten Stellung aufweist.
28. Prüfstecksystem (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfstecker (3) zumindest ein Verriegelungselement (34) zum Verrasten mit dem Betriebsteil (2) in der Prüfstellung aufweist.
29. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass das LU506966 zumindest eine Verriegelungselement (34) elastisch relativ zu einem Gehäuseteil (30) des Prüfsteckers (3) auslenkbar ist.
30. Prüfstecksystem (1) nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Verriegelungselement (34) einstückig mit dem Gehäuseteil (30) des Prüfsteckers (3) verbunden ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU506966A LU506966B1 (de) | 2024-04-18 | 2024-04-18 | Prüfstecksystem |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU506966A LU506966B1 (de) | 2024-04-18 | 2024-04-18 | Prüfstecksystem |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU506966B1 true LU506966B1 (de) | 2025-10-20 |
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ID=90810412
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU506966A LU506966B1 (de) | 2024-04-18 | 2024-04-18 | Prüfstecksystem |
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| Country | Link |
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Citations (3)
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| US20080106266A1 (en) * | 2006-11-08 | 2008-05-08 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Series terminal, test plug and test terminal block |
| US20170292972A1 (en) * | 2016-04-08 | 2017-10-12 | Abb Schweiz Ag | Test block with input and output sockets of the rj45 type |
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2024
- 2024-04-18 LU LU506966A patent/LU506966B1/de active IP Right Grant
-
2025
- 2025-04-16 WO PCT/EP2025/060471 patent/WO2025219435A1/de active Pending
Patent Citations (3)
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| US20080106266A1 (en) * | 2006-11-08 | 2008-05-08 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Series terminal, test plug and test terminal block |
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| ABB FRANCE: "Gamme ESSAILEC - Blocs d'essais", 1 June 2014 (2014-06-01), Montluel, France, pages 1 - 24, XP055302677, Retrieved from the Internet <URL:https://library.e.abb.com/public/fc60562678a8db7ec1257cc400336fad/1SNC169001C0311_Gamme ESSAILECBlocs dessais.pdf> [retrieved on 20160914] * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2025219435A1 (de) | 2025-10-23 |
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