LU504929B1 - Steckverbinder und System aus einem Steckverbinder und einem mehradrigen Kabel - Google Patents

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LU504929B1
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Johannes Werning
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Phoenix Contact Gmbh & Co
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Abstract

Beschrieben und dargestellt ist ein Steckverbinder (1) zur Anbindung an ein Kabel (2), wobei der Steckverbinder (1) zur Anbindung an ein mehradriges Kabel (2) ausgebildet ist, wobei das mehradrige Kabel (2) wenigstens ein erstes Aderpaar mit einer ersten Ader (5) und einer zweiten Ader (6) und ein zweites Aderpaar mit einer dritten Ader (7) und einer vierten Ader (8) aufweist, wobei der Steckverbinder (1) an der dem Kabel (2) abgewandten Seite ein Steckgesicht (9) aufweist, das eine Aderführung definiert und wobei im verbundenen Zustand das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Bereich des Steckgesichts derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare unsymmetrisch aufeinander übersprechen. Die Aufgabe, einen Steckverbinder anzugeben, der eine besonders gute Datenübertragung gewährleistet, ist dadurch gelöst, dass der Steckverbinder (1) am kabelseitigen Ende einen Kompensationsbereich (11) zur Kompensation von dem unsymmetrischen Nebensprechen im Bereich des Steckgesichts aufweist, wobei im verbundenen Zustand das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Kompensationsbereich (11) derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare in Bezug auf die Kopplung im Steckgesicht (9) entgegengesetzt unsymmetrisch miteinander koppeln.

Description

-1- LU504929
Steckverbinder und System aus einem Steckverbinder und einem mehradri- gen Kabel
Die Erfindung geht aus von einem Steckverbinder zur Anbindung an ein Kabel, wo- bei der Steckverbinder zur Anbindung an ein mehradriges Kabel ausgebildet ist.
Das mehradrige Kabel weist wenigstens ein erstes Aderpaar mit einer ersten Ader und einer zweiten Ader und ein zweites Aderpaar mit einer dritten Ader und einer vierten Ader auf.
Der Steckverbinder weist an der dem Kabel abgewandten Seite ein Steckgesicht auf, das eine Aderführung definiert.
Dabei sind im verbundenen Zustand das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Bereich des Steckgesichts derart zueinander angeordnet, dass die Aderpaare unsymmetrisch aufeinander Ubersprechen.
Zudem betrifft die Erfindung ein System aus einem Steckverbinder und einem mehr- adrigen Kabel, wobei das mehradrige Kabel wenigstens ein erstes Aderpaar mit ei- ner ersten Ader und einer zweiten Ader und ein zweites Aderpaar mit einer dritten
Ader und einer vierten Ader aufweist, wobei der Steckverbinder an der dem Kabel abgewandten Seite ein Steckgesicht aufweist, das eine Aderführung definiert und wobei das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Bereich des Steckgesichts derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare unsymmetrisch aufeinander
Üübersprechen.
Datensteckverbinder zur Übertragung von elektrischen Signalen sind aus dem
Stand der Technik gut bekannt. Bei der Übertragung von Information ist es relevant, dass die Signale möglichst ungestört übertragen werden. Es gibt unterschiedliche
Methoden, um Signale auch bei längeren Übertragungswegen möglichst ohne den
Einfluss von Störeinstrahlungen zu übertragen. Dabei erfolgt die Übertragung mit einem Paar gleichartiger Adern, wobei über die erste und die zweite Ader eines sol- chen Aderpaars ein differentielles Signal in entgegengesetzter Polarität übertragen wird. Auf der Empfängerseite wird das Nutzsignal durch Differenzbildung gewon- nen, sodass sich Störungen, die sich symmetrisch auf beide Adern auswirken, auf- heben.
Um eine solche symmetrische Signalübertragung zu gewährleisten, sind die Adern eines Aderpaars beispielsweise miteinander verdrillt. Zudem sind die einzelnen dif- ferenziellen Aderpaare häufig zusätzlich von einer Schirmfolie zur Abschirmung von
Störsignalen umgeben.
Datensteckverbinder bilden eine potenzielle Störstelle bei dieser Datenübertragung.
Steckverbinder bestehen meist aus einem festen Steckverbinder auf der Gerä- teseite und einem freien Steckverbinder, der an ein Kabel angeschlossen ist. Die beiden Teile der Steckverbindung müssen dabei aufeinander angepasst sein, um
-2- LU504929 als ganze Steckverbindung das Signal nicht zu stark zu beeinflussen. Zur Beurtei- lung der Güte einer Steckverbindung in Bezug auf die Datenübertragungseigen- schaften gibt es mehrere Parameter. Neben der Einfügedämpfung und der Rück- flussdämpfung ist die Nahnebensprechdämpfung ein relevanter Parameter. Das
Nebensprechen beschreibt das Phänomen, dass Signale eines differenziellen Paa- res auf ein benachbartes Paar übersprechen. Eingekoppelte Signale stören das
Nutzsignal dann, wenn sie ungleichmäfBig auf die beiden Adern des differenziellen
Paars einkoppeln. Eine gleichmäßige Einkopplung wird näherungsweise erreicht, wenn die beiden Adern eines Paars nah zusammengeführt werden.
Im Steckgesicht eines Datensteckverbinders, wie beispielsweise einem RJ-45 Ste- cker kann diese Anforderung nicht vollständig erfüllt werden.
Die Erfindung betrifft insbesondere einen freien Steckverbinder einer RJ-45 Steck- verbindung, der mit einem mehradrigen Kabel verbunden werden kann. Beispiels- weise kann der Steckverbinder mit dem Kabel vercrimpt werden. Ein solcher Steck- verbinder weist üblicherweise acht Kontakte für vier Aderpaare auf, wobei die Adern der beiden äußeren Aderpaare nah beieinander geführt werden. Die Adern von we- nigstens einem mittig im Steckgesicht angeordneten Aderpaar weisen jedoch einen gewissen Abstand zueinander auf. Insbesondere umschließen sie ein weiteres
Aderpaar. Eine solche Verschachtelung erzeugt ein unsymmetrisches Nebenspre- chen der Aderpaare aufeinander.
Um das insofern unvermeidbare Nebensprechen zu reduzieren, ist es bekannt, kurz hinter dem Steckgesicht im festen Steckverbinder oder auf der Leiterplatte auf Emp- fängerseite eine Kompensationsstruktur anzuordnen.
Beispielsweise ist aus dem Dokument DE 10 2020 115 922 A1 ein Steckverbinder zur symmetrischen Signalübertragung bekannt, wobei eine Kopplungsschaltung vorhanden ist, die dazu ausgebildet ist, ein Nebensprechen zwischen differenziellen
Aderpaaren zu verringern.
Das Dokument DE 10 2010 014 295 A1 offenbart einen Steckverbinder zur Auf- nahme eines mehradrigen Kabels, wobei die Adern eines ersten Aderpaares von den Adern eines zweiten Aderpaares getrennt geführt werden, wodurch das Nahne- bensprechen zwischen den Aderpaaren reduziert wird.
Die Druckschrift DE 198 22 630 C1 betrifft eine Anordnung von Kontaktpaaren zur
Kompensation des Nahnebensprechens für eine elektrische Steckverbindung in ei-
-3- LU504929 ner Buchse, wobei mindestens zwei Kontakte von ineinander verschachtelten Kon- taktpaaren sich kreuzen und wobei der Kreuzungspunkt môglichst nah am Kontakt- bereich angeordnet ist.
Aus der Druckschrift DE 10 2010 ist ein Kontaktfeld für einen Steckverbinder für eine Twisted-Pair-Verkabelung bekannt.
Zudem beschreibt die Druckschrift EP 3 163 688 A1 ein Verbindungselement zur
Verbindung eines ersten Datenkabels mit einem zweiten Datenkabel.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von dem beschriebenen
Stand der Technik, einen Steckverbinder anzugeben, der eine besonders gute Da- tenübertragung gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die zuvor dargelegte Aufgabe durch einen eingangs be- schriebenen Steckverbinder dadurch gelôst, dass der Steckverbinder am kabelsei- tigen Ende einen Kompensationsbereich zur Kompensation von dem unsymmetri- schen Nebensprechen im Bereich des Steckgesichts aufweist, wobei im verbunde- nen Zustand das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Kompensationsbe- reich derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare in Bezug auf die Kopp- lung im Steckgesicht entgegengesetzt unsymmetrisch miteinander koppeln.
ErfindungsgemäB wurde erkannt, dass im freien Steckverbinder einer Steckverbin- dung durch entsprechende Führung der einzelnen Adern ein Kompensationsbereich zur Kompensation von einem unsymmetrischen Nebensprechen zweier Aderpaare aufeinander realisiert werden kann. Damit wird erfindungsgemäß der Vorteil erzielt, dass eine Kompensation bereits im freien Steckverbinder und nicht erst im geräte- seitig angeordneten festen Steckverbinder erfolgt.
Zudem wird die Kompensation besonders einfach durch eine Änderung der Anord- nung der Adern zueinander realisiert, wobei die Anordnung der Adern eine entge- gensetzt unsymmetrische Kopplung erzeugt, sodass insgesamt die unsymmetri- sche Kopplung im Steckverbinder im Wesentlichen ausgeglichen werden kann.
Gemäß einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung weist der Steckverbinder ein Füh- rungselement zur Aderführung auf, wobei das Führungselement die Adern von der im Steckgesicht vorgegebenen Anordnung in die Anordnung im Kompensationsbe- reich führt. Das Führungselement ist besonders bevorzugt derart ausgebildet, dass die Adern in das Führungselement eingelegt werden können. Besonders bevorzugt definiert die Ausgestaltung des Führungselementes den Kompensationsbereich strukturell.
Besonders bevorzugt wird die entgegengesetzte Kopplung im Kompensationsbe- reich durch ein Umsortierten der Reihenfolge der Adern erreicht.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Anordnung der ersten
Ader und der zweiten Ader im Kompensationsbereich vertauscht im Vergleich zur
Anordnung dieser Adern im Steckgesicht. Durch das Vertauschen der Position der
-4- LU504929 ersten Ader und der zweiten Ader kann sichergestellt werden, dass sich die Kopp- lung der Aderpaare im Kompensationsbereich umkehrt.
Gemäß einer nächsten vorteilhaften Ausgestaltung ist die Anordnung der dritten
Ader und der vierten Ader im Kompensationsbereich vertauscht im Vergleich zur
Anordnung dieser Adern im Steckgesicht. Auch diese Anordnung gewährleistet, dass die Kopplung der Aderpaare aufeinander im Kompensationsbereich entgegen- gesetzt zu der Kopplung im Bereich des Steckgesichts ist.
Es kann also sowohl die Position der mittig eingeschlossenen Adern als auch die
Position der diese Adern umschließenden Adern im Kompensationsbereich ver- tauscht werden.
Vorteilhaft ist es ebenfalls, wenn die Adern des ersten Aderpaars und des zweiten
Aderpaars im Steckgesicht parallel zueinander in einer ersten Ebene verlaufen, ins- besondere nebeneinander angeordnet sind, und wenn die Adern des ersten Ader- paars und des zweiten Aderpaars im Kompensationsbereich parallel zueinander in einer zweiten Ebene verlaufen, die zu der ersten Ebene einen Winkel, insbesondere einen Winkel von ca. 90°, aufweist, insbesondere übereinander angeordnet sind.
Vorzugsweise werden die Adern dabei derart umsortiert angeordnet, dass Adern unterschiedlicher Aderpaare, die im Steckgesicht unmittelbar nebeneinander ange- ordnet sind, im Kompensationsbereich nicht unmittelbar aufeinanderfolgend ange- ordnet sind.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung weist das Führungselement eine
Längsrichtung auf, wobei das Führungselement im Kompensationsbereich einen sich in Längsrichtung erstreckenden Kanal zur Führung der Adern aufweist. Die
Längsrichtung entspricht der Längsrichtung des Kabels bzw. der Mehrzahl von
Adern. Der Kanal ist dabei derart ausgebildet, dass er die übereinander angeordne- ten Adern führt. Die Breite des Kanals entspricht vorzugsweise im Wesentlichen dem Durchmesser einer Ader. Wenn es heißt, dass die Breite des Kanals im We- sentlichen dem Durchmesser einer Ader entspricht, so ist damit gemeint, dass die einzelnen Adern mit ausreichend Platz stabil in dem Kanal geführt werden können.
Die Tiefe des Kanals entspricht vorzugsweise im Wesentlichen dem vierfachen
Durchmesser einer Ader. Auf diese Weise können die Adern im Kompensationsbe- reich besonders stabil geführt werden.
Besonders bevorzugt erstreckt sich der Kanal über den gesamten Kompensations- bereich. Anders ausgedrückt definiert die Länge des Kanals den Kompensationsbe- reich.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist in Längsrichtung gesehen vor und/oder hinter dem Kanal ein Übergangsbereich vorhanden, in dem die Adern von einer ersten Ebene in eine zweite Ebene überführt werden. Im Detail weisen die
Adern in diesem Bereich eine Verlaufskomponente in Umfangsrichtung auf,
-5- LU504929 wodurch sie in die zweite Ebene geführt werden. Zusätzlich werden die Adern im
Ubergangsbereich umsortiert.
Gemäß einer nächsten Ausgestaltung des Steckverbinders ist zwischen dem Kom- pensationsbereich und dem Steckgesicht ein Kontaktbereich angeordnet, in dem im verbundenen Zustand die Adern entsprechend der Anordnung im Steckgesicht ge- führt werden.
Der Kompensationsbereich und der Kontaktbereich, in denen jeweils ein unsym- metrisches Ubersprechen der Aderpaare aufeinander stattfindet, sind gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung in Längsrichtung des Steckverbinders gese- hen unmittelbar aufeinander folgend angeordnet.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung entspricht die Länge des Kompensations- bereichs ungefähr der Länge des Kontaktbereichs. Diese Ausgestaltung weist den
Vorteil auf, dass das im Kontaktbereich erzeugte Nebensprechen durch den Kom- pensationsbereich im Wesentlichen vollständig kompensiert werden kann.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltung ist die Länge des Kompensationsbereichs kürzer als die Länge des Kontaktbereichs.
Alternativ kann die Länge des Kompensationsbereichs auch länger ausgebildet sein als die Länge des Kontaktbereichs.
Durch die Einstellung der Länge des Kompensationsbereichs kann der Steckver- binder so eingestellt werden, dass er kompatibel zu verschiedenen festen Steckver- bindern ist. Es ist also ebenso möglich, ein gewünschtes Nebensprechen einzustel- len, das beispielsweise nachfolgend im festen Steckverbinder wieder kompensiert wird.
Gemäß einer nächsten Ausgestaltung weist der Steckverbinder ein Gehäuse auf, das sowohl den Kontaktbereich als auch den Kompensationsbereich umgibt. Be- sonders bevorzugt ist das Gehäuse um das Führungselement herum gespritzt.
Gemäß einer zweiten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die eingangs darge- legte Aufgabe durch ein eingangs beschriebenes System aus einem Steckverbinder und einem mehradrigen Kabel, dadurch gelöst, dass der Steckverbinder und die
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Aderführung innerhalb des Steckverbinders gemäß einer der zuvor beschriebenen
Ausgestaltungen ausgebildet sind.
Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, den erfindungsgemäfBen Steckverbin- der auszugestalten und weiterzubilden. Hierzu wird verwiesen auf die dem unab- hängigen Patentanspruch nachgeordneten Patentansprüchen sowie auf die nach- folgend beschriebenen Ausführungsbeispiele in Zusammenhang mit der Zeichnung.
In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Aderführung und Steckkontakte eines Steckverbinders aus dem
Stand der Technik,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel von Aderführung und Steckkontakten eines Steckverbinders,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders,
Fig. 4 das Ausführungsbeispiel aus Fig. 3 im Querschnitt im Bereich des
Steckgesichts,
Fig. 5 das Ausführungsbeispiel aus Fig. 3 im Querschnitt im Kompensati- onsbereich,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders im Quer- schnitt im Bereich des Steckgesichts,
Fig. 7 das in Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel im Querschnitt im Be- reich des Kompensationsbereichs,
Fig. 8 ein weiteres Ausführungsbeispiel von Aderführung und Steckkontak- ten eines Steckverbinders,
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders von oben und
Fig. 10 das in Fig. 9 dargestellte Ausführungsbeispiel von unten.
Fig. 1 zeigt eine aus dem Stand der Technik bekannte Aderführung eines Steckver- binders 1.
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Der Steckverbinder 1 ist an einem Kabel 2 angeordnet, in dem eine Mehrzahl von
Adern geführt ist. Jeweils zwei Adern bilden differenzielle Aderpaare, wobei über jeweils die erste und die zweite Ader eines Aderpaars das differentielle Signal in entgegengesetzter Polarität übertragen wird, sodass am Empfänger das Nutzsignal durch Differenzbildung erhalten wird. Durch die Differenzbildung heben sich am
Empfänger Störungen, die sich symmetrisch auf beide Adern eines Aderpaars aus- wirken, auf.
Um eine solche symmetrische Signalübertragung zu realisieren, werden die einzel- nen Adern eines Aderpaares nah aneinander geführt. Zusätzlich sind die Aderpaare innerhalb des Kabels durch eine Schirmfolie 3 zusammengefasst, um die Aderpaare vor Störsignalen zusätzlich abzuschirmen.
Endseitig sind die Aderpaare mit Kontakten 4 verbunden, die in eine festen Steck- verbinder, der meist geräteseitig angeordnet ist, eingesteckt werden können. Dafür weist der Steckverbinder 1 ein Gehäuse auf, das hier jedoch nicht dargestellt ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel reicht die Schirmfolie 3 nah an die Kon- takte 4 heran.
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Aderführung eines erfindungsge- mäßen Steckverbinders 1.
Der Steckverbinder 1 ist an einem Kabel 2 angeordnet, in dem einen Mehrzahl von
Aderpaaren geführt wird. Die einzelnen Aderpaare können im Kabel 2 ebenfalls von einer Schirmfolie 3 umgeben sein. Im Detail ist ein erstes Aderpaar mit einer ersten
Ader 5 und einer zweiten Ader 6 und ein zweites Aderpaar mit einer dritten Ader 7 und einer vierten Ader 8 vorhanden.
Endseitig sind an diesen Adern 5 bis 8 Kontakte 4 angeordnet. Ebenfalls endseitig angeordnet ist das Steckgesicht 9, das die endseitige Anordnung der einzelnen
Adern 5 bis 8 aufweist bzw. definiert. Neben den relevanten Adern 5 bis 8 sind zwei weitere Aderpaare vorhanden, die auch im Steckgesicht nah beieinander geführt werden. Im Hinblick auf die erfindungsgemäße Kompensation von Nebensprechen sind diese weiteren Aderpaare hier also nicht im Fokus.
Unmittelbar an das Steckgesicht 9 schließt sich ein Kontaktbereich 10 an, in dem die Adern 5 bis 8 die gleiche Anordnung wie im Steckgesicht 9 aufweisen.
Dadurch, dass die Adern 5 und 6 des ersten Aderpaars ein differenzielles Aderpaar bilden, das das zweite Aderpaar aus den Adern 7 und 8 umschließt, kann keine symmetrische Beeinflussung der beiden Aderpaare aufeinander realisiert werden.
Vielmehr findet ein ungleichmäßiges Übersprechen der Aderpaare aufeinander
-8- LU504929 statt, das bei der nachfolgenden Differenzbildung am Empfänger zur Bestimmung des Nutzsignals sich stôrend auswirkt.
Daher schließt sich an den Kontaktbereich 10 ein Kompensationsbereich 11 an, in dem die Adern 5 bis 8 der beiden Aderpaare derart geführt werden, dass ein stôren- des Ubersprechen im Kontaktbereich 10 durch Erzeugen eines entgegengesetzt unsymmetrischen Übersprechens im Wesentlichen kompensiert wird.
Im Detail werden die Adern 5 bis 8 im Kompensationsbereich 11 derart geführt, dass
Adern unterschiedlicher Aderpaare, die im Kontaktbereich 10 nah aneinander an- geordnet sind (beispielsweise die Adern 6 und 8), weiter entfernt voneinander an- geordnet werden und umgekehrt, um eine entgegengesetzte unsymmetrische
Kopplung der Aderpaare aufeinander zu realisieren.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Kontaktbereich 10 und der Kompen- sationsbereich 11 im Bereich des Steckverbinders 1 angeordnet. D.h., dass zur Ver- bindung mit einem festen Steckverbinder sind sowohl der Kontaktbereich 10 als auch der Kompensationsbereich 11 von einem Gehäuse 12 umgeben.
An den Kompensationsbereich 11 schließt sich das Kabel 2 an, in dem die Ader- paare in üblicher, aus dem Stand der Technik bekannter Weise geführt werden.
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders 1, der endseitig an einem Kabel 2 angeordnet ist. Damit zeigt Fig. 3 ebenfalls ein Ausführungsbeli- spiel eines erfindungsgemäfBen Systems 15. Der Steckverbinder 1 weist ein Ge- häuse 12 auf, in dem die einzelnen Adern 5 bis 8 erfindungsgemäß geführt werden.
Im Detail ist ein Kontaktbereich 10 vorhanden, in dem ein unsymmetrisches Neben- sprechen der Aderpaare aufeinander stattfindet. Zudem ist ein Kompensationsbe- reich 11 vorhanden, in dem durch eine Anderung der Aderführung das unsymmetri- sche Nebensprechen im Kontaktbereich 10 im Wesentlichen kompensiert wird.
Die Fig. 4 und 5 zeigen jeweils Querschnittsdarstellung durch das Steckgesicht 9 entlang der Linie A-A (Fig. 4) und durch den Kompensationsbereich 11 entlang der
Linie B-B (Fig. 5).
Fig. 4 zeigt das Steckgesicht 9 des Steckverbinders 1. Im Detail zeigt das Steckge- sicht 9 die Position des ersten Aderpaars mit den Adern 5 und 6, die ein zweites
Aderpaar mit den Adern 7 und 8 umschlieBen. Dabei sind die Aderpaare derart zu- einander angeordnet, dass die Adern 6 und 8 stärker miteinander koppeln als die
Adern 6 und 7. Dies führt zu einem unsymmetrischen Nebensprechen auf das zweite Aderpaar, was sich bei der Bestimmung des Über das zweite Aderpaar über- tragenen Nutzsignals stôrend auswirkt.
Daher weist der Steckverbinder 1 einen Kompensationsbereich 11 auf, der im Quer- schnitt in Fig. 5 dargestellt ist. Die einzelnen Adern 5 bis 8 werden im Kompensati- onsbereich 11 derart geführt, dass ein unsymmetrisches Nebensprechen im Kon-
-9- LU504929 taktbereich 10 kompensiert wird. Adern unterschiedlicher Aderpaare, die im Kon- taktbereich 10 unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, weisen im Kompensa- tionsbereich 11 einen größeren Abstand auf und umgekehrt.
Im Detail sind im in Fig. 5 dargestellten Kompensationsbereich 11 die Adern 7 und 8 vertauscht, sodass nun die Adern 6 und 7 starker miteinander koppeln als die
Adern 6 und 8.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ebenfalls das Steckgesicht (Fig. 6) und einen Querschnitt durch den Kompensationsbereich 11 (Fig. 7) eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Steckverbinders 1.
Fig. © zeigt ein erstes Aderpaar umfassend die Adern 5 und 6, das ein zweites Ader- paar umfassend die Adern 7 und 8 umschließt. Dabei koppeln in diesem Kontakt- bereich 10 die Adern 8 und 6 mehr miteinander als die Adern 8 und 5.
Daher sind die Adern im Kompensationsbereich 11, wie in Fig. 7 dargestellt, so an- geordnet, dass die Ader 8 unmittelbar angrenzend an die Ader 5 angeordnet ist.
Zudem sind die Adern 5 bis 8 im Unterschied zu dem in Fig. 6 dargestellten Kon- taktbereich 10 nicht waagerecht nebeneinander angeordnet, sondern senkrecht übereinander.
Diese senkrechte Anordnung wird durch ein Führungselement 14 realisiert, das im
Steckverbindergehäuse 9 angeordnet ist und dass die Adern von dem Kontaktbe- reich 10 in den Kompensationsbereich 11 führt. Das Führungselement 14 weist im
Kompensationsbereich 11 einen Kanal auf, der die Adern 5 bis 8 in ihrer Anordnung senkrecht übereinander führt und stabilisiert.
Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders 1, wobei ledig- lich die Aderführung ohne Gehäuse dargestellt ist. Die Darstellung zeigt einen Kon- taktbereich 10 und einen Kompensationsbereich 11, wobei der Kontaktbereich 10 ungefähr die gleiche Länge aufweist wie der Kompensationsbereich 11. Vor und hinter dem Kompensationsbereich 11 ist jeweils ein Übergangsbereich 13 angeord- net, in dem die Adern 5 bis 8 in die Anordnung im Kompensationsbereich 11 geführt werden.
Die Fig. 9 und 10 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Steckverbinders 1 sowie eines Systems 15 aus einem Steckverbinder 1 und einem mehradrigen Kabel 2. Der Steckverbinder 1 weist einen Kontaktbereich 10, indem die Adern 5 bis 8 derart geführt sind, dass sie unsymmetrisch miteinander koppeln. Des Weiteren ist ein Kompensationsbereich 11 vorhanden, in dem die Adern 5 bis 8 derart angeord- net sind, dass sie entgegengesetzt unsymmetrisch in Bezug auf die Kopplung im
Kontaktbereich 10 miteinander koppeln, sodass sich insgesamt das störende Ne- bensprechen der Aderpaare aufhebt.
Zur Realisierung des Kompensationsbereichs 11 weist der Steckverbinder 1 ein
Führungselement 14 auf, in das die Adern eingelegt sind. Zur Realisierung des
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Kompensationsbereichs 11 weist das Führungselement 14 einen Kanal auf, der der- art ausgebildet und dimensioniert ist, dass die Adern 5 bis 8 im Kompensationsbe- reich stabil übereinander angeordnet geführt werden.
Der dargestellte Steckverbinder 1 weist insofern den Vorteil auf, dass ein unsym- metrisches Übersprechen der Aderpaare aufeinander bereits im freien Steckverbin- der 1 kompensiert werden kann, wodurch die Datenübertragung des freien Steck- verbinders 1 verbessert wird.
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Bezugszeichen 1 Steckverbinder 2 Kabel 3 Schirmfolie 4 Kontakte 5 erste Ader 6 zweite Ader 7 dritte Ader 8 vierte Ader 9 Steckgesicht 10 Kontaktbereich 11 Kompensationsbereich 12 Gehäuse 13 Übergangsbereich 14 Führungselement 15 System aus einem Steckverbinder und einem mehradrigen Kabel

Claims (12)

-12- LU504929 Patentansprüche
1. Steckverbinder (1) zur Anbindung an ein Kabel (2), wobei der Steckverbinder (1) zur Anbindung an ein mehradriges Kabel (2) ausgebildet ist, wobei das mehradrige Kabel (2) wenigstens ein erstes Aderpaar mit einer ersten Ader (5) und einer zweiten Ader (6) und ein zweites Aderpaar mit einer dritten Ader (7) und einer vierten Ader (8) aufweist, wobei der Steckverbinder (1) an der dem Kabel (2) abgewandten Seite ein Steck- gesicht (9) aufweist, das eine Aderführung definiert und wobei im verbundenen Zustand das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Bereich des Steckgesichts derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare unsymmetrisch aufeinander Ubersprechen, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) am kabelseitigen Ende einen Kompensationsbereich (11) zur Kompensation von dem unsymmetrischen Nebensprechen im Bereich des Steckgesichts aufweist, wobei im verbundenen Zustand das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Kompensationsbereich (11) derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare in Bezug auf die Kopplung im Steckgesicht (9) entgegengesetzt unsymmetrisch miteinander koppeln.
2. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) ein Führungselement (17) zur Aderführung aufweist, wobei das Führungselement (14) die Adern (5, 6, 7, 8) von der im Steckgesicht (9) vorgegeben Anordnung in die Anordnung im Kompensationsbereich (11) führt.
3. Steckverbinder (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der ersten Ader (5) und der zweiten Ader (6) im Kompensationsbe- reich (11) vertauscht ist im Vergleich zur Anordnung dieser Adern (5, 6) im Steckge- sicht (9).
4. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Anordnung der dritten Ader (7) und der vierten Ader (8) im Kom- pensationsbereich vertauscht ist im Vergleich zur Anordnung dieser Adern (7, 8) im Steckgesicht (9).
5. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, dass die Adern (5, 6) des ersten Aderpaars und die Adern (7, 8) des zweiten Aderpaars im Steckgesicht (9) parallel zueinander in einer ersten Ebene verlaufen und dass die Adern (5, 6) des ersten Aderpaars und die Adern (7, 8) des zweiten Aderpaars im Kompensationsbereich (11) parallel zueinander in einer zweiten Ebene verlaufen, die zu der ersten Ebene einen Winkel, insbesondere von ca. 90°, aufweist.
6. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich- net, dass das Führungselement (14) eine Längsrichtung aufweist, und dass das
-13- LU504929 Führungselement (14) im Kompensationsbereich einen sich in Längsrichtung er- streckenden Kanal zur Führung der Adern (5, 6, 7, 8) aufweist.
7. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich- net, dass der Steckverbinder (1) zwischen dem Kompensationsbereich (1) und dem Steckgesicht (9) einen Kontaktbereich (10) aufweist, in dem die Adern (5, 6, 7, 8) entsprechend der Anordnung im Steckgesicht (9) geführt werden, wobei die Länge des Kompensationsbereichs (11) ungefahr der Lange des Kontaktbereichs (10) ent- spricht.
8. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich- net, dass der Steckverbinder (1) zwischen dem Kompensationsbereich (11) und dem Steckgesicht (9) einen Kontaktbereich (10) aufweist, in dem die Adern (5, 6, 7, 8) entsprechend der Anordnung im Steckgesicht (9) geführt werden, wobei die Lange des Kompensationsbereichs (11) kürzer ist als die Lange des Kontaktbe- reichs (10).
9. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich- net, dass der Steckverbinder (1) zwischen dem Kompensationsbereich (11) und dem Steckgesicht (9) einen Kontaktbereich (10) aufweist, in dem die Adern (5, 6, 7, 8) entsprechend der Anordnung im Steckgesicht (9) geführt werden, wobei die Länge des Kompensationsbereichs (11) länger ist als die Länge des Kontaktbe- reichs (10).
10. Steckverbinder (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeich- net, dass der Steckverbinder (1) ein Gehäuse (12) aufweist, das sowohl den Kon- taktbereich (10) als auch den Kompensationsbereich (11) umgibt.
11. Steckverbinder (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) um das Führungselement (14) herum gespritzt ist.
12. System (15) aus einem Steckverbinder (1) und einem mehradrigen Kabel (2), wobei das mehradrige Kabel (2) wenigstens ein erstes Aderpaar mit einer ersten Ader (5) und einer zweiten Ader (6) und ein zweites Aderpaar mit einer dritten Ader (7) und einer vierten Ader (8) aufweist, wobei der Steckverbinder (1) an der dem Kabel (2) abgewandten Seite ein Steck- gesicht (9) aufweist, das eine Aderführung definiert und wobei das erste Aderpaar und das zweite Aderpaar im Bereich des Steckgesichts derart zueinander angeordnet sind, dass die Aderpaare unsymmetrisch aufeinander übersprechen, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (1) und die Aderführung innerhalb des Steckverbinders (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 ausgebildet sind.
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