LU503164B1 - Einrichtung zum Halten von Besteck - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eineEinrichtung (1; 1a) zum Halten von Besteck (2), die ein Mittel (4; 4a) zum Halten des Bestecks (2) in einer Halteposition und ein Mittel (7; 7a) zur Befestigung der Halteeinrichtung (1; 1a) an Kochgeschirr (3) umfasst. Zweckmäßigerweise weist das Be- festigungsmittel (7; 7a) Befestigungsschenkel (5, 6; 5a, 6a) zum Umgreifen eines Randes (15) des Kochgeschirrs (3) auf. Ein erster Befestigungsschenkel ist zur Anlage an eine Innen- seite des Kochgeschirrs vorgesehen, während ein zweiter Befestigungsschenkel zur Anlage an eine Außenseite des Kochgeschirrs vorgesehen ist. Vorteilhaft ist eine einfache Befesti- gung der Halteeinrichtung an dem Kochgeschirr, das beispielsweise ein Topf, eine Pfanne oder ein Wok sein kann, möglich.
Description
CRE Tl IN ER 5 ur a N LUS03164
ST SAS AN DL N STARR a
RN
Beschreibung:
Udo Vogt, 66957 Vinningen (Deutschland) „Einrichtung zum Halten von Besteck“
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Halten von Besteck, die ein Mittel zum Halten des
Bestecks in einer Halteposition und ein Mittel zur Befestigung der Halteeinrichtung an Koch- geschirr umfasst. Das Besteck kann beispielsweise ein Löffel, ein Kochlöffel, eine Gabel, ein
Messer, Vorlagebesteck oder Servierbesteck sein.
Aus CH 365837 A ist ein Besteckhalter bekannt, der einen Querbalken 1 zur Aufnahme eines
Löffels L aufweist, wobei der Querbalken 1 durch eine Klammer 3, 4 am Rand einer Servier- platte P oder eines Kochtopfs T befestigbar ist. Schwalbenschwanzförmige Einschnitte 2 in dem Querbalken sind zum Halten von Besteck in einer Halteposition eingerichtet.
DE 20 2020 004 949 U1 beschreibt einen Besteckhalter, der einen Auflagebügel A und einen
Stützbügel B zum Halten eines Löffels 3 aufweist. Die beiden Bügel A, B sind mit einem
Stützring C verbunden, der ein Gefäß im Umfangsrichtung umgreift.
Aus DE 1 908 331 U ist ein Besteckhalter bekannt, der zwei Befestigungsbügel 1 aufweist, die einen Kochtopfrand 4 umgreifen und auf diesen aufliegen, und die durch ein Halteele- ment 2 miteinander verbunden sind. Auf das Halteelement 2 kann ein Löffel aufgelegt wer- den, der mit einem dem Halteelement 2 abgewandten Ende auf den Kochtopfrand 4 aufliegt.
Ein aus US 2,53,470 A bekannter Besteckhalter umfasst einen durch eine Rückstellfeder 20 verstellbaren Halteabschnitt 7 zum Umgreifen eines Geschirrrandes 12 sowie einen Halteab- schnitt 8 für einen Löffel.
Aus US 2,164,649 A ist ein Besteckhalter bekannt, der einen U-förmigen Befestigungsab- schnitt 45 zum Umgreifen eines Geschirrrandes sowie einen schraubenfederförmigen Hal- so teabschnitt 25 für einen Löffel aufweist, wobei der Löffel zwischen benachbarte Federab- schnitte 34 einsteckbar ist.
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Aus US 1,687,795 A ist ein Besteckhalter 1 bekannt, der einen bügelförmigen Befestigungs- LU503164 abschnitt 5 zum Umgreifen eines Topfrandes sowie einen Halteabschnitt 4 zum Halten eines
Löffels A umfasst.
Bei Kochabenden, bei denen Freunde und Bekannte zum Essen eingeladen sind, wird von den Gastgebern gekochtes Essen häufig nicht auf Tellern serviert, sondern in einem Koch- topf oder einer Pfanne zumeist mittig auf einen Tisch, an dem alle Personen sitzen, gestellt.
Mit Servierbesteck kann sich jede Person eine gewünschte Essensmenge selbst auf ihren
Teller portionieren. Das Servierbesteck muss nach Benutzung entweder auf dem Tisch abge- legt werden oder kann wird an einen Rand des Kochtopfes oder der Pfanne mit angelegt.
Beim Ablegen kann eine Tischdecke verschmutzt werden oder das Servierbesteck kann aus einer Anlegeposition abrutschen und in den Kochtopf oder die Pfanne hineingleiten.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Halteeinrichtungen sind entweder aufwändig zu bedienen oder halten Besteck nicht ausreichend fest.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Halteeinrichtung der eingangs genann- ten Art zu schaffen, die ein sicheres Halten von Besteck bei gleichzeitig einfacher Anbrin- gung der Halteeinrichtung an dem Kochgeschirr ermöglicht.
Es versteht sich, dass die erfindungsgemäße Halteeinrichtung abstellbar ist, beispielsweise auf einem Tisch. In diesem Fall wäre die Halteeinrichtung nicht an Kochgeschirr befestigt, sondern das Befestigungsmittel würde als Standfuß wirken. Denkbar ist, dass die Halteein- richtung auf den Befestigungsschenkeln, insbesondere auf dessen Unterseiten, steht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Befestigungsmittel Befesti- gungsschenkel zum Umgreifen eines Randes des Kochgeschirrs aufweist.
Ein erster Befestigungsschenkel ist zur Anlage an eine Innenseite des Kochgeschirrs vorge- sehen, während ein zweiter Befestigungsschenkel zur Anlage an eine Außenseite des Koch- geschirrs vorgesehen ist. Vorteilhaft ist eine einfache Befestigung der Halteeinrichtung an dem Kochgeschirr, das beispielsweise ein Topf, eine Pfanne oder ein Wok sein kann, mög- lich.
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Durch die Befestigungsschenkel ist die Halteeinrichtung zum Halten von Besteck hinreichend LU503164 stabil befestigbar und kann bei Bedarf auf einfache Art und Weise von dem Kochgeschirr ent- fernt werden.
Es ist außerdem denkbar, dass das Befestigungsmittel mehrere Befestigungsschenkel um- fasst, die derart angeordnet sind, dass auf einer jeden Seite des Kochgeschirrs, an dem die
Halteeinrichtung angebracht ist, das heißt auf einer Außen- und einer Innenseite, mehrere
Befestigungsschenkel nebeneinander vorgesehen sind. Die benachbarten Befestigungs- schenkel liegen besser an ein rundes Kochgeschirr, an das die Halteeinrichtung angebracht ist, an als ein einzelner Befestigungsschenkel auf einer jeden Seite des Kochgeschirrs. Vor- teilhaft ist eine besonders stabile Befestigung möglich.
Jeder der Befestigungsschenkel erstreckt sich vorzugsweise über die gesamte Breite der
Halteeinrichtung. Sind auf einer jeden Seite mehrere nebeneinander angeordnete Befesti- gungsschenkel vorgesehen, erstrecken sich diese über die gesamte Breite der Halteeinrich- tung.
ZweckmäBigerweise sind die Befestigungsschenkel als vorzugsweise biegbare Klemmschen- kel ausgebildet. Die Befestigungsschenkel können aus einem biegbaren Material wie Kunst- stoff, insbesondere einem spritzgießbaren und/oder 3D-druckbaren Kunststoff, gebildet sein.
Die Halteeinrichtung ist auf das Kochgeschirr, insbesondere auf einen Rand des Kochge- schirrs, aufsteckbar. Beim Aufstecken auf das Kochgeschirr werden die Befestigungsschen- kel auseinandergebogen und dadurch in der Art einer Biegefeder ausgelenkt. Durch eine
Rückstellkraft der ausgelenkten Befestigungsschenkel kann die Halteeinrichtung ortsfest und dennoch lösbar an dem Kochgeschirr angebracht werden. Weiter vorteilhaft ist eine erfin- dungsgemäße Halteeinrichtung zur Verwendung mit Kochgeschirr mit verschieden dicken
Wandstärken geeignet.
Vorzugsweise wird die Halteeinrichtung auf den Rand aufgesteckt derart, das sich ein erster
Befestigungsschenkel oder benachbarte Befestigungsschenkel innen und ein zweiter Befesti- gungsschenkel oder benachbarte Befestigungsschenkel außen an dem Kochgeschirr befin- det bzw. befinden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Befestigungsmittel eine Ausneh- mung, die zur Aufnahme eines Randes von Kochgeschirr, an dem die Halteeinrichtung befes-
Seite 3/10 tigt ist, eingerichtet ist. Vorzugsweise weist die Ausnehmung einen runden Querschnitt auf. LU503164
Es wird ein Aufnahmeraum für aufgedickte, beispielsweise gebördelte Ränder von Kochge- schirr geschaffen. Durch den Aufnahmeraum wird vorteilhaft sichergestellt, dass die Befesti- gungsschenkel, die als biegbare Klemmschenkel ausgebildet sein können, nach Anbringung an dem Kochgeschirr flächig an das Kochgeschirr anliegen und nicht durch den aufgedickten
Rand aufgespreizt werden.
In einer Ausgestaltung der Erfindung schließt sich die Ausnehmung zur Aufnahme des Ran- des des Kochgeschirrs an einen zwischen den Befestigungsschenkeln gebildeten Spalt an.
Vorteilhaft bildet die Ausnehmung einen Anschlag, an den ein Randbereich des Kochge- schirrs, an das die Halteeinrichtung angebracht ist, anliegt.
Dadurch, dass sich die Ausnehmung an den Spalt anschließt, ist ein die Ausnehmung be- grenzender Bereich des Befestigungsmittels ein Verbindungsbereich der Befestigungsschen- kel. Ist die Ausnehmung im Querschnitt rund, treten bei Anbringung der Halteeinrichtung an das Kochgeschirr keine Spannungsspitzen beim Auseinanderbiegen der Befestigungsschen- kel, die als biegbare Befestigungsschenkel ausgebildet sein können, auf.
Vorzugsweise ist die Ausnehmung kreiszylindrisch oder zumindest abschnittsweise kreiszy- lindrisch ausgebildet. Andere Ausbildungen mit abgerundetem Querschnitt, beispielsweise el- liptischem Querschnitt, sind denkbar.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine Längsachse der Ausnehmung zur Auf- nahme des Randes des Kochgeschirrs senkrecht oder schräg zu einer Längsachse des Be- stecks in der Halteposition angeordnet. Vorteilhaft ist eine besonders stabile Befestigung an dem Kochgeschirr möglich, während gleichzeitig ein Halten des Bestecks in einer ortsfesten
Halteposition ermöglicht.
Zweckmäßigerweise weist das Mittel zum Halten des Bestecks einen Kontaktbereich auf, an den das Besteck in der Halteposition anliegt. Insbesondere kann das Besteck auf den Kon- taktbereich aufliegen. Ein Fixiermittel, dass das Besteck in der Halteposition fixiert, ist vorteil- haft nicht erforderlich, die Anlage an den Kontaktbereich vielmehr ausreichend.
Der Kontaktbereich kann eine Ebene sein, an die ein weitestgehend ebener Bereich des Be- stecks anliegt. Beispielsweise kann eine Unterseite eines Kochlöffelstiels an den Kontaktbe- reich anliegen, während eine Laffe des Kochlöffels an einen Pfannenboden einer Bratpfanne, aus der Essen entnommen werden soll, anliegt.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Kontaktbereich eine schiefe Anlagefläche, LU503164 an die das Besteck in der Halteposition anliegt. Eine schiefe Anlagefläche ist gegenüber ei- ner Unterlage, auf der das Kochgeschirr steht, geneigt. Vorteilhaft kann ein besonders großer
Kontaktbereich geschaffen werden.
Denkbar ist, dass eine schiefe Anlagefläche in ihrer Neigung veränderbar ist. Vorteilhaft ist eine eine einzige Halteeinrichtung zur Verwendung mit verschieden langem Besteck möglich.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das Mittel zum Halten des Bestecks ei- nen Kontaktbereich auf, an den das Besteck in der Halteposition anliegt, wobei der Kontakt- bereich aus einem reibungserhöhenden Material gebildet ist, vorzugsweise mit dem rei- bungserhöhenden Material beschichtet ist. Ein reibungserhöhendes Material ist ein Material, das in Materialpaarung mit einem Material, aus dem das Besteck gebildet ist, einen derart hohen Haftreibungskoeffizienten aufweist, dass ein Abrutschen des Bestecks aus der Halte- position heraus wirksam verhindert wird.
Der Kontaktbereich kann eine Schicht aufweisen, die in Materialpaarung mit einem Material, aus dem das Besteck gebildet ist, einen Haftreibungskoeffizienten zwischen 0,2 und 1,0 auf- weist.
Die Schicht kann den Kontaktbereich teilflächig oder vollflächig belegen. Eine teilflächige, den Kontaktbereich belegende Schicht kann beispielsweise ein Muster wie ein Herstellerlogo bilden.
Eine vollflächige, den Kontaktbereich belegende Schicht ermöglicht eine besonders gute Haf- tung.
Als besonders geeignetes Beschichtungsmaterial hat sich Silikon, das heißt ein Kunststoff auf Basis von Polysiloxan herausgestellt.
Dadurch, dass der Kontaktbereich aus einem reibungserhöhenden Material gebildet ist, sind
Haltepositionen denkbar, in denen das Besteck schwebend gehalten wird. Schwebend be- deutet, das das Besteck nur an den Kontaktbereich anliegt und nicht zusätzlich von dem
Kochgeschirr oder einem Tisch, auf dem das Kochgeschirr steht, abgestützt wird.
Denkbar ist, dass der Kontaktbereich austauschbar ist, das heißt als lôsbares Kontaktbe- reichselement ausgebildet ist. Vorteilhaft ist keine Beschichtung erforderlich, eine einfache
Montage ist möglich.
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Außerdem ist denkbar, dass der Kontaktbereich austauschbar ist. Dazu kann ein lösbares LU503164
Kontaktbereichselement mit einer reibungserhöhenden Schicht vorgesehen sein. Vorteilhaft ist ein einfacher Austausch möglich.
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist das Mittel zum Halten des Bestecks einen Kon- taktbereich auf, an den das Besteck in der Halteposition anliegt, wobei die Halteeinrichtung einen Magneten aufweist oder der Kontaktbereich mit einem magnetischen Material be- schichtet ist.
Ist das Besteck aus einem magnetischen Material gebildet, beispielsweise aus einer ferroma- gnetischen Legierung, kann das Besteck durch Wechselwirkung mit dem Magneten oder der magnetischen Beschichtung in der Halteposition gehalten werden.
Der Magnet ist vorzugsweise ein Dauermagnetelement. Der Magnet kann beispielsweise voll- ständig in die Halteeinrichtung eingebracht sein, insbesondere unterhalb des Kontaktbe- reichs.
Denkbar ist, dass der Magnet einen Oberflächenabschnitt des Kontaktbereichs bildet und in der Halteposition unmittelbar an das Besteck anliegt.
In einer Ausgestaltung der Erfindung umfasst der Kontaktbereich mehrere, vorzugsweise drei, ineinander übergehende Anlagebereiche. Durch mehrere Anlagebereiche kann das Be- steck in mehreren, voneinander verschiedenen Haltepositionen gehalten werden. Vorteilhaft sind mehrere Haltepositionen mit einer einzigen Halteeinrichtung möglich. Eine Anzahl an möglichen Haltepositionen, in denen das Besteck an die Anlagebereiche anliegt, entspricht einer Anzahl an Anlagebereichen.
Weiter vorteilhaft kann eine einzige erfindungsgemäße Halteeinrichtung mit verschieden gro-
Ben Bestecken benutzt werden. Beispielsweise kann ein erster Anlagebereich für einen Ess- lôffel geeignet sein, während ein zweiter Anlagebereich für einen wesentlich längeren Koch- lôffel geeignet ist.
Dadurch, dass die Anlagebereiche ineinander übergehen, ist eine einfache Herstellung der
Halteeinrichtung môglich.
ZweckmäBigerweise ist der Kontaktbereich von einem von dem Kontaktbereich vorstehenden
Rand begrenzt. Vorteilhaft wird ein seitliches Abgleiten des Bestecks aus dem Kontaktbe- reich heraus verhindert. Das Besteck kann an dem Rand abgestützt werden.
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Denkbar ist, dass für einen einzelnen Anlagebereich eines Kontaktbereichs mit mehreren An- LU503164 lagebereichen ein von dem Anlagebereich vorstehender Rand vorgesehen ist.
In einer Ausgestaltung der Erfindung bildet eine Begrenzung des Kontaktbereichs eine Abla- ge. Vorteilhaft wird eine weitere Halteposition geschaffen, in der das Besteck vollständig au-
Berhalb des Kochgeschirrs gehalten werden kann. Diese Halteposition kann beispielsweise eine Servierposition sein.
Liegt das Besteck auf dieser Ablage, besteht kein Kontakt zu dem Kontaktbereich, an den das Besteck anliegen und teilweise in das Kochgeschirr hineinragen kann. Eine reibungser- höhende Kontaktfläche ist außerdem nicht erforderlich, um das Besteck in dieser aufliegen- den Halteposition zu halten.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung umfasst die den Ablegebereich bildende Be- grenzung des Kontaktbereichs Zierleisten, auf die das Besteck auflegbar ist. Vorteilhaft wird eine optisch ansprechendes und funktionale Halteeinrichtung geschaffen.
Die Zierleisten können beispielsweise die Form von Tieren, Obst, Gemüse oder anderen Le- bewesen oder Gegenständen aufweisen.
Zweckmäßigerweise ist die Halteeinrichtung 3D-gedruckt oder spritzgegossen. Durch 3D-
Druck sind individualisierte Halteeinrichtungen herstellbar, während durch Spritzgießen große
Stückzahlen kostengünstig herstellbar sind.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Halteeinrichtung einstückig ausgebildet. Vorteil- haft ist eine besonders einfache Herstellung möglich. Ein Zusammenbau mehrerer Teile ist vorteilhaft nicht erforderlich.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine einem Kochgeschirr, an das die Halte- einrichtung angebracht ist, abgewandte Seite der Halteeinrichtung als Werbefläche ausgebil- det. Vorteilhaft wird ein ansprechender Werbeartikel geschaffen. so Dadurch, dass die Werbefläche auf einer dem Kochgeschirr abgewandten Seite vorgesehen ist, ist diese von einem Benutzer der Halteeinrichtung besonders gut erkennbar.
Denkbar ist, dass die Werbefläche von einem Anzeigebildschirm wie einem LCD-Bildschirm gebildet ist.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten, sich LU503164 auf die Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Besteckhalteeinrichtung in mehreren Ansichten,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Besteckhalteeinrich- tung.
Eine in Fig. 1a in perspektivischer Ansicht, in Fig. 1b in Seitenansicht und in Fig. 1c und 1d in geschnittener Seitenansicht gezeigte einstückig ausgebildete und aus Kunststoff bestehende
Einrichtung 1 zum Halten eines Löffels 2 in einer in Fig. 1d gezeigten Halteposition in einer in
Fig. 1d in geschnittener Seitenansicht ausschnittsweise gezeigten Pfanne 3 umfasst ein Hal- temittel 4 und ein zwei Befestigungsschenkel 5, 6 aufweisendes Befestigungsmittel 7, wobei die Befestigungsschenkel 5, 6 als biegbare Klemmschenkel ausgebildet sind, die sich jeweils
Über die gesamte Breite der Halteeinrichtung 1, das heißt von einer ersten Seite 18 zu einer zweiten Seite 19, erstrecken.
Das Haltemittel 4 umfasst einen Kontaktbereich 8, der drei ineinander übergehenden Anlage- bereiche 9-11, an die der Löffel 2 jeweils anliegen kann, aufweist. Jeder Anlagebereich 9-11 ermöglicht eine Halteposition.
Jeder der Anlagebereiche 9-11 umfasst außerdem eine schiefe Anlagefläche, wobei Neigun- gen der Anlagebereiche 9-11 in diesem Ausführungsbeispiel verschieden voneinander sind.
Der Löffel 2 liegt in der in Fig. 1d gezeigten Halteposition mit einem Löffelstiel an den Anlage- bereich 11 und mit einer Laffe des Löffels an einen Pfannenboden 12 der Pfanne 3 an.
Die Anlagebereiche 9-11 sind in diesem Ausführungsbeispiel vollflächig mit einer Silikon- schicht belegt, durch die ein besonders hoher Haftreibungskoeffizient für die Materialpaarung
Silikonschicht-Löffelmaterial erreicht wird. Dadurch wird eine reibschlüssige Verbindung bei so Anlegen des Lôffels 2 an den Kontaktbereich 8 ausgebildet.
Der Kontaktbereich 8 wird von zwei Seitenleisten 13 begrenzt, durch die verhindert wird, dass der Löffel 2 seitlich aus dem Kontaktbereich 8 herausrutschen und in die Pfanne 3 hin- gleiten kann. Jede der Seitenleisten 13 weist eine konkave Rundung 14 auf, auf die der Löffel
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2 in einer in Fig. 1 nicht gezeigten weiteren, horizontalen Halteposition auflegbar ist. Diese LU503164 horizontale Halteposition kann beispielsweise eine Servierposition sein.
Die beiden Befestigungsschenkel 5, 6 sind zum Umgreifen eines Randes 15 der in Fig. 1d gezeigten Pfanne 3 eingerichtet. Die Halteeinrichtung 1 ist auf den Pfannenrand 15 aufsteck- bar.
Ein zwischen den beiden Befestigungsschenkeln 5, 6 gebildeter Spalt 16 mündet in eine zy- lindrische Ausnehmung 17, die eine Bohrung sein kann und die sich von der ersten Seite 18
ZU der zweiten Seite 19 der Halteeinrichtung 1 erstreckt. Dadurch, dass die Ausnehmung 17 zylindrisch ausgebildet ist, das heißt eine runde Grundfläche aufweist, treten beim Aufste- cken der Halteeinrichtung 1 auf den Pfannenrand 15 und dem Auseinanderbiegen der Befes- tigungsschenkel 5, 6 keine Spannungsspitzen auf, die zu einer Materialschädigung oder zum
Bruch eines der Befestigungsschenkel 5, 6 oder des Befestigungsmittels 7 führen können.
In der in Fig. 1d gezeigten Halteposition ist eine Längsachse der Ausnehmung 17 zur Auf- nahme des Randes 15 senkrecht zu einer Längsachse des Löffels 2 angeordnet.
Obwohl in Fig. 1d nicht gezeigt, ist denkbar, dass der Löffel 2 an den Anlagebereich 9 oder 10 anliegt. Bei Anlage an den Anlagebereich 9 wäre der Löffel 2 außerhalb der Pfanne 3 an- geordnet, das heißt dessen Laffe läge nicht an einen Pfannenboden 12 an, sondern bei- spielsweise an einen in Fig. 1 nicht gezeigten Tisch, auf dem die Pfanne 3 steht.
Denkbar ist, dass die Laffe in dieser Halteposition außerhalb der Pfanne und oberhalb der
Halteeinrichtung 1 angeordnet ist, das heißt nach oben gerichtet ist, während ein Löffelstiel an einen in Fig. 1 nicht gezeigten Tisch anliegt. In dieser Halteposition kann ein benutzter, mit
Essen verschmutzter Löffel vorteilhaft ohne Kontakt zu dem Tisch gehalten werden und ver- schmutzt den Tisch nicht.
Außerdem ist denkbar, dass der Löffel 2 nur an den Anlagebereich 10 anliegt und nicht in der
Pfanne 3 von dem Pfannenboden 12 abgestützt wird, das heißt an diesen anliegt. Eine sol- che schwebende Halteposition des Löffels 2 ist aufgrund der Beschichtung des Anlagebe- reichs 10 mit einem reibungserhöhenden Material möglich.
Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben
Bezugszahl wie in Fig. 1 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils der Buch- stabe a beigefügt ist.
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Ein in Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht gezeigte Halteeinrichtung 1a unterscheidet sich von derjenigen in Fig. 1 gezeigten dadurch, dass Seitenleisten 13a als bananenförmige
Zierleisten ausgebildet sind.
Es versteht sich, dass eine erfindungsgemäße Halteeinrichtung 1; 1a stehend auf einem
Tisch verwendbar ist. Diese Verwendung zeigt beispielsweise Fig. 1a. In diesem Fall würde der Befestigungsbereich 7; 7a als Standfuß wirken, das heißt die Halteeinrichtung 1; 1a wür- de auf Unterseiten von Befestigungsschenkeln 5, 6; 5a, 6a stehen.
Obwohl in keiner der Figuren 1 und 2 gezeigt, ist denkbar, dass die Anlagebereiche 9-11; 9a- 11a mit einem magnetischen Material beschichtet sind, das mit einem aus einem ferroma- gnetischen Material gebildeten Löffel 2; 2 wechselwirken kann, um den Löffel in einer in Fig. 1d gezeigten Halteposition zu halten.
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Claims (15)
1. Einrichtung (1; 1a) zum Halten von Besteck (2), die ein Mittel (4; 4a) zum Halten des Bestecks (2) in einer Halteposition und ein Mittel (7; 7a) zur Befestigung der Halteein- richtung (1; 1a) an Kochgeschirr (3) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (7; 7a) Befestigungsschenkel (5, 6; 5a, 6a) zum Umgrei- fen eines Randes (15) des Kochgeschirrs (3) aufweist.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschenkel (5, 6; 5a, 6a) als vorzugsweise biegbare Klemmschen- kel ausgebildet sind.
3. Halteeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (7; 7a) eine Ausnehmung (17; 17a) umfasst, die zur Auf- nahme eines Randes (15) von Kochgeschirr (3), an dem die Halteeinrichtung (1; 1a) befestigt ist, eingerichtet ist.
4. Halteeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ausnehmung (17; 17a) zur Aufnahme des Randes (15) des Kochge- schirrs (3) an einen zwischen den Befestigungsschenkeln (5, 6; 5a, 6a) gebildeten Spalt (16; 16a) anschließt.
5. Halteeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Längsachse der Ausnehmung (17; 17a) zur Aufnahme des Randes (15) des Kochgeschirrs (3) senkrecht oder schräg zu einer Längsachse des Bestecks (2) in der Halteposition angeordnet ist.
6. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, Seite 1/3 dass das Mittel (4; 4a) zum Halten des Bestecks (2) einen Kontaktbereich (8; 8a) auf- LU503164 weist, an den das Besteck (2) in der Halteposition anliegt.
7. Halteeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (8; 8a) eine schiefe Anlagefläche umfasst, an die das Be- steck (2) in der Halteposition anliegt.
8. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (4; 4a) zum Halten des Bestecks (2) einen Kontaktbereich (8; 8a) auf- weist, an den das Besteck in der Halteposition anliegt, wobei der Kontaktbereich aus einem reibungserhöhenden Material gebildet ist, vorzugsweise mit dem reibungserhö- henden Material beschichtet ist.
9. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (4; 4a) zum Halten des Bestecks (2) einen Kontaktbereich (8; 8a) auf- weist, an den das Besteck in der Halteposition anliegt, wobei die Halteeinrichtung ei- nen Magneten aufweist oder der Kontaktbereich mit einem magnetischen Material be- schichtet ist.
10. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (8; 8a) mehrere, vorzugsweise drei, ineinander übergehende Anlagebereiche (9-11; 9a-11a) umfasst.
11. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktbereich (8; 8a) von einem von dem Kontaktbereich vorstehenden Rand (13; 13a) begrenzt ist.
12. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, Seite 2/3 dass eine Begrenzung des Kontaktbereichs (8; 8a) einen Ablegebereich bildet. LU503164
13. Halteeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ablegebereich bildende Begrenzung des Kontaktbereichs (8; 8a) Zier- leisten (13a) umfasst, auf die das Besteck (2) auflegbar ist.
14. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (1; 1a) 3D-gedruckt oder spritzgegossen ist.
15. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (1; 1a) einstückig ausgebildet ist. Seite 3/3
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2022
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-
2023
- 2023-12-01 DE DE102023133677.0A patent/DE102023133677A1/de active Granted
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