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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Haushaltgerät umfassend wenigstens eine Gehäuseeinrichtung, wenigstens einen Behandlungsraum mit wenigstens einer Beschickungsöffnung und wenigstens eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen der Beschickungsöffnung. Dabei ist die Verschlusseinrichtung mittels wenigstens einer Scharniereinrichtung schwenkbar an der Gehäuseeinrichtung aufgenommen, wobei die Scharniereinrichtung in wenigstens zwei Aufnahmen der Gehäuseeinrichtung aufgenommen ist und wobei die Scharniereinrichtung mittels wenigstens einer vorgespannten Vorbelastungseinrichtung in eine geöffnete Stellung vorbelastet ist. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Einstellen der Kraft der Vorbelastungseinrichtung einer Scharniereinrichtung bei einem solchen Haushaltgerät.
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Es sind verschiedenste Haushaltgeräte mit einem Behandlungsraum bekannt geworden. So weisen beispielsweise Gargeräte, Waschmaschinen, Spülmaschinen, Trockner, Kühlschränke, etc. einen Behandlungsraum auf, welcher jeweils wenigstens eine Öffnung zu Beladen aufweist. Diese Öffnung kann in der Regel mittels wenigstens einer Verschlusseinrichtung verschlossen werden, beispielweise mittels einer Tür, mit einem Deckel, einer Klappe und/oder dergleichen.
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Die Verschlusseinrichtungen sind dabei in der Regel schwenkbar an dem Gehäuse aufgenommen, sodass ein Benutzer die Verschlusseinrichtung leicht öffnen und schließen kann. Dazu ist die Verschlusseinrichtung oft mit bekannten Scharnieren mit der Gehäuseeinrichtung verbunden bzw. daran aufgenommen.
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Dabei können Verschlusseinrichtungen je nach Ausgestaltung des Haushaltgerätes auch in eine geöffnete Stellung mittels einer Feder oder dergleichen in eine geöffnete Stellung vorbelastet sein.
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Problematisch bei bekannten Ausführungen ist, dass die Einstellung der Kraft dieser Vorbelastung oft sehr schwierig ist, da schon minimale Änderungen der Federstellung ausreichen, der Benutzer jedoch derart geringfügige Einstellungen nur schwer vornehmen kann. So brauch man oft viele Versuche, um eine zufriedenstellende Anpassung der Federkraft zu erreichen oder kommt sogar zu keinem guten Ergebnis.
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Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verschlusseinrichtung derart mit einem Scharnier an der Gehäuseeinrichtung aufzunehmen, dass eine Justierung der Vorbelastung zuverlässiger eingestellt werden kann.
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Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Haushaltgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zum Einstellen der Kraft der Vorbelastungseinrichtung einer Scharniereinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 11. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
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Das erfindungsgemäße Haushaltgerät umfasst wenigstens eine Gehäuseeinrichtung, wenigstens einen Behandlungsraum mit wenigstens einer Beschickungsöffnung und wenigstens eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen der Beschickungsöffnung, wobei die Verschlusseinrichtung mittels wenigstens einer Scharniereinrichtung schwenkbar an der Gehäuseeinrichtung aufgenommen ist. Dabei ist die Scharniereinrichtung in wenigstens zwei Aufnahmen in bzw. an der Gehäuseeinrichtung aufgenommen, wobei die Scharniereinrichtung mittels wenigstens einer vorgespannten Vorbelastungseinrichtung in eine geöffnete Stellung vorbelastet ist. Dabei ist die Scharniereinrichtung mit wenigstens einem Spannelement an der Gehäuseeinrichtung befestigt, wobei das Spannelement einen ersten konturierten Abschnitt zur Aufnahme in wenigstens einem entsprechend konturierten Einsteckabschnitt in wenigstens einer Aufnahmebuchse der Scharniereinrichtung umfasst und wobei das Spannelement wenigstens einen zweiten konturierten Abschnitt zur Aufnahme in einer entsprechend konturierten Aufnahme in der Gehäuseeinrichtung umfasst, wobei der erste konturierte Abschnitt der zweite konturierte Abschnitt eine unterschiedliche Konturanzahl aufweisen.
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Das Haushaltgerät ist insbesondere als Gargerät und vorzugsweise als Gargutschublade ausgebildet. Bei einer derartigen Ausgestaltung weist die Schublade vorzugsweise einen nach oben geöffneten Garraum als Behandlungsraum auf, wobei eine nach oben aufschwenkbare Verschlusseinrichtung bzw. ein nach oben aufschwenkbarer Deckel vorgesehen ist. Grundsätzlich kann das erfindungsgemäße Haushaltgerät aber vorzugsweise als jede Art von Haushaltgerät ausgebildet sein, welches einen Deckel und/oder eine Tür und/oder eine Klappe umfasst, die in eine Öffnungsstellung vorbelastet sind.
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Das erfindungsgemäße Haushaltgerät bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist, dass eine besonders feingliedrige Einstellbarkeit ermöglich wird, wobei ein Benutzer durch die unterschiedliche Anzahl an Konturen mittels einer gut kontrollierbaren (größeren) Bewegung bzw. Drehung des Spannelements eine klein(er)e Winkeländerung herbeiführen kann. Dies resultiert aus den unterschiedlichen Konturen an den konturierten Abschnitten.
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Durch das weitere Spannen oder Entlasten der Vorbelastungseinrichtung relativ zu der ursprünglich eingestellten Kraft der Vorbelastungseinrichtung, kann die Kraft, mit welcher die Verschlusseinrichtung in die geöffnete Stellung vorbelastet ist, eingestellt werden.
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Bevorzugt weist der zweite konturierte Abschnitt eine höhere Konturanzahl auf als der erste Konturabschnitt.
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Besonders in zweckmäßigen Ausgestaltungen weisen der erste konturierte Abschnitt und der zweite konturierte Abschnitt unterschiedlich große Querschnitte auf. Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass der Querschnitt der Konturen in Richtung des Scharniers kleiner ist als die in Richtung der Gehäuseeinrichtung bzw. nach außen.
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Bevorzugt bilden der erste konturierte Abschnitt und der zweite konturierte Abschnitt eine Übersetzung aus. Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass die einzelnen Konturen des ersten und des zweiten Abschnittes jeweils gleichmäßig über den Umfang verteilt sind, jedoch vorzugsweise wenigstens leicht versetzt zueinander angeordnet sind, sodass das Verstellen des Spannelements um eine Kontur am äußeren bzw. zweiten Abschnitt eine andere Winkelzahl an einem inneren bzw. ersten Abschnitt ändert. So ist es beispielsweise und bevorzugt möglich, dass an dem äußeren Abschnitt bzw. dem zweiten konturierten Anschnitt 12 Konturen vorgesehen sind und an dem ersten konturierten Abschnitt nur 11 Konturen, wobei die Konturen derart versetzt zueinander angeordnet sind, dass eine Drehung um 30° des äußeren Konturabschnitts, also eine Kontur weiter, nur eine effektive Veränderung der Spannung des Scharniers von 2,5° oder dergleichen ausmacht. So kann erreicht werden, dass durch eine von einem Benutzer oder Servicetechniker komfortabel auszuführende (größere) Drehbewegung eine (sehr) feingliedrige Einstellung des Scharniers erreicht werden kann.
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Besonders bevorzugt sind die Konturen zahnartig ausgebildet. Dabei ist insbesondere eine Ausführung in der Art eines Zahnrades vorteilhaft.
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Insbesondere weist der zweite konturierte Abschnitt 12 Zähne auf, wobei der erste konturierte Abschnitt 11 Zähne aufweist.
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Vorzugsweise ist über die Anordnung der konturierten Abschnitte zueinander eine bestimmte Gradzahl einstellbar, wobei die Gradzahl bevorzugt eine bestimmte Spannung bzw. Entlastung der Vorbelastungseinrichtung definiert.
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Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass eine Drehung um 30°, also bei 12 Konturen bzw. Zähnen um einen Zahn weiter, eine Veränderung der Scharnierenrichtung um 2,5° erfolgt.
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Bevorzugt umfasst das Spannelement wenigstens eine Öffnung für wenigstens ein Befestigungselement. Insbesondere kann wenigstens eine Schrauböffnung vorgesehen sein, sodass das Spannelement nach der Installation oder nach dem Verändern der Spannkraft der Scharniereinrichtung z. B. mittels einer Schraube fixiert wird.
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Die Scharnierenrichtung kann auch als Rohrscharnier bezeichnet werden. Erfindungsgemäß wird es möglich, dass die Installation und die Einstellung des Scharniers vorzugsweise relativ einfach ausgeführt werden können.
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Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zum Einstellen der Kraft der Vorbelastungseinrichtung einer Scharniereinrichtung eines Haushaltgerätes, wie es zuvor beschrieben wurde, wobei die Vorbelastungseinrichtung mit einer definierten Kraft in die Aufnahmen in der Gehäuseeinrichtung eingesetzt ist. Das Spannelement wird dann aus dem Einsteckabschnitt und der konturierten Aufnahme wenigstens teilweise herausgezogen und je nach gewünschter Veränderung der Kraft der Vorbelastungseinrichtung in die entsprechende Richtung um wenigstens eine Kontur des zweiten konturierten Abschnitts gedreht. Anschließend wird das Spannelement wieder in Eingriff mit dem Einsteckabschnitt und der konturierten Aufnahmen gebracht. Dabei ändert sich die Winkelstellung der Scharniereinrichtung um einen anderen Winkel, als das Spannelement gedreht wurde.
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Auch das erfindungsgemäße Verfahren bietet die zuvor schon ausgeführten Vorteile. Insbesondere, wenn das Spannelement eine Übersetzung umfasst, kann über relativ große Drehbewegungen eine relativ kleine effektive Winkelveränderung bzw. Änderung der Spannkraft erreicht werden.
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Bevorzugt wird die Vorbelastungseinrichtung vor dem Verstellen kraftlos gestellt. Dabei kann insbesondere mittels eines Splints oder dergleichen die vorgespannte Vorbelastungseinrichtung innerhalb des Scharniers fixiert werden, sodass beim Herausziehen des Spannelements die Spannkraft der Vorbelastungseinrichtung nicht spontan verloren geht.
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Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen, welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
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In den Figuren zeigen:
- Figur 1
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Seitenansicht;
- Figur 2
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Seitenansicht;
- Figur 3
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Scharniereinrichtung mit Verschlusseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 4
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Scharniereinrichtung mit Verschlusseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 5
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer Scharniereinrichtung mit Verschlusseinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 6
- eine Detailansicht gemäß Figur 4;
- Figur 7
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines anmeldungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Detailansicht;
- Figur 8
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer anmeldungsgemäßen Scharniereinrichtung in einer perspektivischen Detailansicht;
- Figur 9
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer anmeldungsgemäßen Scharniereinrichtung in einer perspektivischen Detailansicht;
- Figur 10
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer anmeldungsgemäßen Scharniereinrichtung in einer perspektivischen Detailansicht;
- Figur 11
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer anmeldungsgemäßen Scharniereinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 12
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer anmeldungsgemäßen Scharniereinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
- Figur 13
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines anmeldungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Detailansicht; und
- Figur 14
- eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines anmeldungsgemäßen Haushaltgerätes in einer Detailansicht.
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In Figur 1 ist rein schematisch ein erfindungsgemäßes Haushaltgerät 1 dargestellt, welches eine Gehäuseeinrichtung 2 mit einem darin ausgebildeten Behandlungsraum 3 aufweist. Der Behandlungsraum 3 weist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine nach oben hin geöffnete Beschickungsöffnung 4 auf, welche mittels einer Verschlusseinrichtung 5 verschlossen werden kann. Dabei ist die Verschlusseinrichtung mittels einer Scharniereinrichtung 6 an der Gehäuseeinrichtung 2 schwenkbar aufgenommen. Die Verschlusseinrichtung 5 ist hier in die geöffnete Stellung 22 mittels einer Vorbelastungseinrichtung 9 der Scharniereinrichtung 6 vorbelastet.
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Das erfindungsgemäße Haushaltgerät 1 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Gargerät 200 ausgebildet, welches hier im speziellen als Gargutschublade 100 ausgebildet ist. Dementsprechend umfasst die Gargutschublade 100 einen als Garraum 101 ausgebildeten Behandlungsraum 3, dessen nach oben gerichtete Öffnung hier mit einem schwenkbaren Deckel 102 verschlossen werden kann. Dabei ist der geöffnete Deckel 102 in der hier gezeigten Darstellung in einer geöffneten Stellung 22 angeordnet.
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Wie zuvor bereits ausgeführt, ist die Verschlusseinrichtung 5 bzw. der Deckel 102 mittels einer Scharniereinrichtung 6 schwenkbar an der Gehäuseeinrichtung 2 aufgenommen. Dabei ist die Scharniereinrichtung 6 in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Rohrscharnier 7 ausgebildet.
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In Figur 2 ist die Ausführung gemäß Figur 1 erneut dargestellt, wobei hier die Verschlusseinrichtung 5 bzw. der Deckel 102 in einer geschlossenen Stellung 34 vorliegt. Dabei ist der Deckel 102 mittels eines Riegels 35 in der geschlossenen Stellung 34 gehalten.
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In Figur 3 ist eine anmeldungsgemäße Scharniereinrichtung 6 mit einer daran aufgenommenen Verschlusseinrichtung 5 bzw. hier mit einem daran aufgenommenen Deckel 102 rein schematisch in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Auch hier ist zu erkennen, dass die Scharniereinrichtung 6 anmeldungsgemäß als Rohrscharnier 7 ausgeführt ist.
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Die Ausführung als Rohrscharnier 7 bietet unter anderem den Vorteil, dass eine besonders platzsparende Anordnung der Scharniereinrichtung 6 außerhalb der Gehäuseeinrichtung 2 möglich ist, wodurch auch die Zugänglichkeit und somit die Einstellbarkeit der Scharniereinrichtung 6 erheblich vereinfacht wird.
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In Figur 4 ist rein schematisch eine Detailansicht auf eine anmeldungsgemäße Scharniereinrichtung 6 mit einer daran aufgenommenen Verschlusseinrichtung 5 bzw. einem daran aufgenommenen Deckel 102 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Auch hier erkennt man wieder die Ausführung als Rohrscharnier 7, welche die zuvor schon ausgeführten Vorteile bietet.
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In Figur 5 ist die in Figur 4 dargestellte Ansicht erneut dargestellt, wobei das Rohr 8 des Rohrscharniers 7, also die äußere Hülle bzw. das Gehäuse 36 des Rohrscharniers 7, nicht dargestellt ist, um die inneren Komponenten des Rohrscharniers 7 darzustellen bzw. freizugeben. Hier erkennt man die einzelnen Komponenten der Scharniereinrichtung 6, wie sie eingeschoben in das hier nicht dargestellte Rohr 8 der Scharniereinrichtung 7 angeordnet sind.
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In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist zunächst zu erkennen, dass die Scharniereinrichtung 6 bzw. das Rohrscharnier 7 eine Vorbelastungseinrichtung 9 umfasst, welche hier mehrere Blattfedern 12 umfasst.
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Dabei ist die Vorbelastungseinrichtung 9 bzw. sind die einzelnen Blattfedern 12 in entsprechende Aufnahmen 11 in ein Verbindungsstück 10 eingesetzt. Hier zur linken Seite hin schließt sich an das Verbindungsstück 10 ein Rotationsdämpfer 20, welcher wiederum über ein Lager 18, welches hier als Bundlager ausgeführt ist, mit einer drehmomentübertragenen Kontur 37 in Wirkverbindung zu einer entsprechenden Aufnahme 21 der Gehäuseeinrichtung 2 steht.
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Die Blattfedern 12 sind wie zuvor ausgeführt in entsprechende Aufnahmen 11 in das Verbindungsstück 10 eingesetzt, sodass hier eine geordnete Anordnung der Blattfedern 12 vorliegt. Um die Blattfedern 12 bzw. die Vorbelastungseinrichtung 9 auf der anderen (vor der Montage freien) Seite in einer korrekten Anordnung und in einer vorbestimmten Orientierung in die Aufnahmebuchse 15 des Rohrscharniers 7 einzusetzen, ist eine Montagehilfe 13 vorgesehen, welche hier ringartig mit entsprechenden Aufnahmen bzw. Freimachungen ausgebildet ist.
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Die Aufnahmebuchse 15 dient hier als Endstück bzw. auch als Lager, wobei an dieser Seite das Rohrscharnier 7 mittels eines Spannelements 23 an der Gehäuseeinrichtung 2 befestigt ist, wozu das Spannelement 23 durch eine entsprechende Aufnahme 28 der Gehäuseeinrichtung geführt wird (sieh z. B. Figur 13).
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In Figur 6 ist eine rein schematische Detaildarstellung gemäß Figur 4 in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Man erkennt man das Ende des Rohrscharniers 7 mit dem Lager 18 mit der drehmomentübertragenen Kontur 34, welche in eine entsprechende Aufnahme 22 der Gehäuseeinrichtung 22 eingesetzt werden kann.
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In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Rohr 8 des Rohrscharniers 7 dargestellt, wobei hier auch dargestellt ist, dass das Lager 18 eine Anschlagbegrenzung 19 umfasst, welche hier durch einen federnder Stift 38 bereitgestellt wird, welcher in einem die Öffnungs- und die Schließstellung begrenzenden Schlitz 39 in dem Rohr 8 verlagerbar ist.
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In Figur 7 ist in Anlehnung an Figur 6 das Rohrscharnier 7 in einem eingebauten Zustand bzw. in Kontakt zu der Gehäuseeinrichtung 2 dargestellt. Dabei erkennt man unter anderem, dass die drehmomentübertragene Kontur 37 entsprechende Aufnahme 21 der Gehäuseeinrichtung 2 eingesteckt ist. Da das Lager 18 und der Rotationsdämpfer 20 drehbar in dem Rohr 8 angeordnet sind, wird so die Kraft der Vorbelastungseinrichtung 9 über das drehfest in dem Rohr angeordnete Verbindungsstück in eine Drehung des Rohrs 8 übertragen.
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In Figur 8 ist rein schematisch in einer perspektivischen Ansicht das Verbindungsstück 10 mit den in die entsprechenden Aufnahmen 11 eingesteckten Blattfedern 12 dargestellt. Dabei ist zu erkennen, dass in dem gezeigten Ausführungsbeispiel das Verbindungsstück 10 federnde Stifte 38 aufweist, welche in entsprechende Öffnungen 40 in dem Rohr 8 bei korrekter Positionierung eingreifen. Dadurch kann eine Fixierung des Verbindungsstücks 10 in dem Rohr 8 bzw. eine drehfeste Anordnung erreicht werden.
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In Figur 9 ist rein schematisch dargestellt, dass eine Montagehilfe 13 vorgesehen sein kann, welche über die Vorbelastungseinrichtung 9 bzw. hier über die Blattfedern 12 geführt ist, um eine sortierte und genaue Anordnung der Blattfedern 12 in der Aufnahmebuchse 15 zu ermöglichen. Dabei umfasst die hier ringartige Montagehilfe 13 auch eine Verdrehsicherung 14, wobei hier ein Teil der Verdrehsicherung 14 in Zusammenspiel mit der nachfolgend beschriebenen Aufnahmebuchse 15 vorgesehen ist, wobei der eine Teil der Verdrehsicherung 14 hier als Ausklinkung bzw. Ausnehmung 41 ausgebildet ist.
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In Figur 10 sind in perspektivischen Ansichten die beiden Seiten einer Aufnahmebuchse 15 rein schematisch dargestellt. Dabei erkennt man hier unter anderem die Aufnahmen 11 für die Blattfedern 12 bzw. die Vorbelastungseinrichtung 9 in der Aufnahmebuchse 15, wobei auch hier ein Teil der Verdrehsicherung 14 zusammen mit der Montagehilfe 13 vorgesehen ist, wobei der Teil der Verdrehsicherung 14 hier als Nase bzw. Fortsatz 42 korrespondierend zu der Ausklinkung 41 in der Montagehilfe 13 vorgesehen ist.
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In Figur 10 ist weiterhin dargestellt, dass eine Freimachung 17 bzw. ein Loch in einer Seitenwandung in der Aufnahmebuchse 15 vorgesehen ist. So kann, wenn die drehbar in dem Rohr 8 aufgenommene Aufnahmebuchse 15 derart gedreht ist, dass die Freimachung 17 korrespondierend zu einer entsprechenden Freimachung 16 in dem Rohr 8 vorliegt, beispielsweise ein Splint oder Stift in beide Freimachungen 16, 17 gesteckt werden, wodurch die Vorbelastungseinrichtung 9 kraftlos gestellt wird.
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In den Figuren 11 und 12 sind in zwei Ansichten die einzelnen Komponenten bzw. Baugruppen einer erfindungsgemäßen Scharniereinrichtung 7 bzw. eines Rohrscharniers 7 dargestellt. Dabei ist auch dargestellt, dass in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel die Verschlusseinrichtung 5 bzw. Deckel 102 über Winkelstücke 43 mit dem Rohr 8 des Rohrscharniers 7 verbunden werden kann.
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Weiterhin erkennt man die Vorbelastungseinrichtung 9, welche hier durch eine Mehrzahl von Blattfedern 12 zur Verfügung gestellt wird.
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Zudem sind auch die weiteren Komponenten dargestellt, welche je nach Ausgestaltung zusammengesetzt und zusammen in das Rohr 8 eingeschoben werden können, nämlich das Verbindungsstück 10, die Montagehilfe 13, die Aufnahmebuchse 15, den Rotationsdämpfer 20, die das Lager 18 mit der drehmomentübertragene Kontur 37 und auch das Spannelement 23, welches mittels eines Befestigungselements 32 mit der Aufnahmebuchse 15 verbunden werden kann.
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In den Figuren 13 und 14 sind ist rein schematisch perspektivische Ansichten eines Ausführungsbeispiels einer Scharniereinrichtung 6 bzw. Rohrscharniers 7 dargestellt, welches mittels eines Spannelements 23 mit der Gehäuseeinrichtung 2 verbunden wird.
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Dabei wird das Spannelement 23 hier durch eine Aufnahme 27 in der Gehäuseeinrichtung 2 bzw. in einem Gehäuseteil in einen entsprechenden Einsteckabschnitt 25 in der Aufnahmebuchse 15 geführt.
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In den Figuren 13 und 14 ist zu erkennen, dass das Spannelement 23 bzw. die entsprechenden Aufnahmen dafür dazu geeignet und ausgebildet sind, dass die Spannkraft bzw. Kraft der Vorbelastungseinrichtung 9 eingestellt werden kann.
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Dabei ist die Aufnahmebuchse 15 drehbar in dem Rohr 8 angeordnet, sodass durch das entsprechende Drehen der Aufnahmebuchse 15 in die eine oder die andere Richtung eine stärkere oder schwächere Kraft der Vorbelastungseinrichtung 9 bzw. der Blattfedern 12 eingestellt wird.
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Dazu weist das Spannelement 23 einen ersten konturierten Abschnitt 24 auf, welcher in einen entsprechend konturierten Einsteckabschnitt 25 der Aufnahmebuchse 15 eingesteckt werden kann. Weiterhin umfasst das Spannelement 23 einen zweiten konturierten Abschnitt 26, welcher in eine konturierte Aufnahme 27 der Gehäuseeinrichtung 2 eingesteckt werden kann. Die Konturen 37 sind dabei hier als Zähne ausgebildet bzw. bilden jeweils eine Art Zahnrad.
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In dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird durch die beiden konturierten Abschnitte 24, 26 eine Übersetzung 30 zur Verfügung gestellt, sodass durch eine Bewegung des Spannelements 23 in die eine oder andere Richtung um eine bestimmte Konturzahl eine kleinere Winkeländerung am ersten konturierten Abschnitt 24 erfolgt, sodass eine feingliedrige Einstellung bzw. eine kleinere Veränderung der Winkelstellung des Deckels 102 und somit der Federkraft durch eine größere Drehbewegung Spannelement 23 erreicht werden kann.
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Dazu ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Querschnitt 28 des ersten konturierten Abschnitts 44 größer als der Querschnitt 29 des zweiten konturierten Abschnitts 26.
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Weiterhin ist dargestellt, dass die Anzahl der Konturen 33 an dem ersten Abschnitt 24 und an dem zweiten Abschnitt 26 unterschiedlich ist.
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So ist hier vorgesehen, dass der äußere und somit zweite konturierte Abschnitt 26 12 Zähne bzw. Konturen 37 aufweist und dass der innere und somit erste Abschnitt 44, welcher in den Einsteckabschnitt 25 des der Aufnahmebuchse 15 gesteckt wird, nur 11 Zähne aufweist. Dabei sind die Konturen 33 der beiden Abschnitte 26, 27 derart angeordnet, dass eine bestimmte Gradzahl eingestellt werden kann.
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So ist es hier vorgesehen, dass bei einer Drehung des Spannelements um 30°, also hier um eine Kontur bzw. einen Zahn weiter am äußeren Abschnitt 26, der innere bzw. erste Abschnitt 24 bei einer Winkeländerung von 2,5° wieder in Eingriff zu dem Einsteckabschnitt 25 kommt, wenn das Spannelement wieder in diesen eingeführt wird. So wird durch eine Drehung des Spannelements von 30° nur eine 2,5° Veränderung an der Deckelstellung und somit eine 2,5° stärker oder schwächer eingestellte Vorbelastungseinrichtung erreicht.
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Weiterhin ist dargestellt, dass in dem Spannelement 23 eine Öffnung 31 vorgesehen ist, durch welche das Spannelement 23 mittels eines Befestigungselements 32 mit der Aufnahmebuchse 15 sicher verbunden werden kann.
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Beim Einstellen der Spannung der Vorbelastungseinrichtung 9 bzw. der Blattfedern 12 wird vorzugsweise die Vorbelastungseinrichtung 9 kraftlos gesetzt, wozu in die Freimachungen 16, 17 in dem Rohr 8 und der Aufnahmebuchse 15 ein entsprechender Splint bzw. Stift eingesetzt werden kann.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Haushaltgerät
- 2
- Gehäuseeinrichtung
- 3
- Behandlungsraum
- 4
- Beschickungsöffnung
- 5
- Verschlusseinrichtung
- 6
- Scharniereinrichtung
- 7
- Rohrscharnier
- 8
- Rohr
- 9
- Vorbelastungseinrichtung
- 10
- Verbindungsstück
- 11
- Aufnahme
- 12
- Blattfeder
- 13
- Montagehilfe
- 14
- Verdrehsicherung
- 15
- Aufnahmebuchse
- 16
- Freimachung (Rohr)
- 17
- Freimachung (Aufnahmebuchse)
- 18
- Lager
- 19
- Anschlagbegrenzung
- 20
- Rotationsdämpfer
- 21
- Aufnahme
- 22
- geöffnete Stellung
- 23
- Spannelement
- 24
- erster konturierter Abschnitt
- 25
- Einsteckabschnitt
- 26
- zweiter konturierter Abschnitt
- 27
- Aufnahme
- 28
- Querschnitt (erster Abschnitt)
- 29
- Querschnitt (zweiter Abschnitt)
- 30
- Übersetzung
- 31
- Öffnung
- 32
- Befestigungselement
- 33
- Kontur
- 34
- geschlossene Stellung
- 35
- Riegel
- 36
- Gehäuse
- 37
- Kontur
- 38
- federnder Stift
- 39
- Schlitz
- 40
- Öffnung
- 41
- Ausklinkung, Ausnehmung
- 42
- Nase, Fortsatz
- 43
- Winkelstück
- 100
- Gargutschublade
- 101
- Garraum
- 102
- Deckel
- 100
- Gargutschublade
- 101
- Garraum
- 102
- Deckel
- 200
- Gargerät