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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Umlufteinheit gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Weiterhin betrifft die Erfindung ein System nach Oberbegriff des Patentanspruchs 13.
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Eine derartige Umlufteinheit ist bekannt aus der Druckschrift
EP 3 598 006 B1 , wobei ein in ein Möbel einbaubares Kochfeld mit einer Abluftleitung und einer Umlufteinrichtung ausgerüstet ist, welche in einem Sockelinnenraum des Möbels angeordnet ist und welche einen Geruchsfilter zum Reinigen eines Luftstroms aufweist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den genannten Stand der Technik zu verbessern.
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Diese Aufgabe wird durch eine Umlufteinheit mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Des Weiteren wird die Aufgabe durch System, umfassend einen Downdraft-Dunstabzug, einen Luftkanal einen Küchenunterschrank und eine Umlufteinheit gelöst, welches die Merkmale des Patentanspruchs 13 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen einzeln oder in Kombination zu entnehmen.
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Richtungs- bzw. Ortsangaben, wie z.B. "rechts", "links", "seitlich" "oben", "unten", "vorne", "hinten", "horizontal", "vertikal", etc. beziehen sich, falls nicht näher spezifiziert, jeweils auf die übliche Einbaulage der Umlufteinheit, und sind aus der Perspektive eines vor der Umlufteinheit stehenden Benutzers, bzw. Beobachters zu verstehen.
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Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 weist das Gehäuse an jedem Luftausströmbereich eine Filteraufnahme auf, mittels welcher die Filterelemente werkzeuglos wechselbar sind. Eine derartige Ausbildung bringt den Vorteil, dass aufgrund der speziell ausgebildeten Filteraufnahme die Filterelemente ohne Verwendung eines Werkzeuges und insbesondere ohne Veränderung der Position der Umlufteinheit gewechselt werden können. So kann die Umlufteinheit beispielsweise in einem Sockelbereich des Küchenmöbels, bzw. Küchenunterschrankes verbleiben, während die Filterelemente gewechselt, bzw. ausgetauscht werden. Gegenüber am Markt erhältlichen Einweg- Filterboxen bietet eine derartige Lösung zudem den Vorteil, dass sie ressourcenschonender ist. Dies gilt insbesondere bei der Verwendung von regenerierbaren Filterelementen. Der Downdraft-Dunstabzug kann als Kombinationsgerät in Verbindung mit einem Kochfeld ausgebildet sein. Er kann aber auch als separates Gerät neben einem Kochfeld in eine das Kochfeld aufnehmende Arbeitsplatte eines Küchenunterschrankes integriert sein. Unter einer Umlufteinheit ist hier eine abseits des Downdraft-Dunstabzugs positionierbare Vorrichtung zu verstehen, die zum Filtern und Ausgeben eines Abluftstromes des Downdraft-Dunstabzugs an die Umgebungsluft ausgelegt ist. Der Abluftstrom ergibt sich dabei aus im Bereich des Downdraft-Dunstabzugs angesaugter Umgebungsluft, bzw. angesaugtem Kochwrasen, welcher durch einen Fettfilter über ein Kanalsystem zur Umlufteinheit geleitet wird, welche beabstandet zum Downdraft-Dunstabzug angeordnet ist. Die zwei Luftausströmbereiche der Umlufteinheit befinden sich dabei im gleichen Raum wie der Downdraft-Dunstabzug selbst. Der Raum ist beispielsweise eine Küche. Die Umlufteinheit weist im Luftstrom angeordnete Filterelemente auf, welche jeweils an den Luftausströmbereichen angebracht sind. Die Filterelemente sind beispielsweise als plissierte Aktivkohlefilter ausgebildet, die in gewissen zeitlichen Abständen ausgetauscht werden müssen. Die Filterelemente können aber auch beispielsweise als regenerierbare Aktivkohlefilter ausgebildet sein, welche mittels einer Temperaturbehandlung in einem Backofen regenerierbar sind.
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Bei einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Filterelemente an einer dem Lufteinlass gegenüberliegenden Seite des Gehäuses nach vorne hin aus der jeweiligen Filteraufnahme entnehmbar, insbesondere herausziehbar. Insbesondere sind sie in Richtung eines vor dem Küchenmöbel, bzw. vor der Umlufteinheit stehenden Benutzers herausziehbar. Bevorzugt ist die Umlufteinheit für eine gute Zugänglichkeit unmittelbar hinter einer entnehmbaren Sockelblende des Küchenmöbels angeordnet, sodass ein Benutzer bezüglich einer Frontfläche des Küchenmöbels nicht weit nach hinten zu greifen braucht, um die Filterelemente zu wechseln. Das Einsetzen der Filterelemente erfolgt in der umgekehrten Richtung durch Einschieben nach hinten in die Filteraufnahme.
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Bevorzugt weist die Filteraufnahme vertikal in Richtdung Gehäusemitte ragende Führungsgeometrien, insbesondere Führungsstege auf, durch welche die Filterelemente geführt einschiebbar sind. Die Führungsgeometrien sind dabei an den beiden seitlichen Rändern des Gehäuses, jeweils gegenüberliegend an einer Bodenseite, bzw. unteren Gehäusewand und ein einer Deckenseite, bzw. oberen Gehäusewand angeordnet. Eine weitere Führungsgeometrie der Filteraufnahme kann an einer hinteren, dem Benutzer abgewandten Seite vorgesehen sein, um bei einem vollständig eingesetzten Filterelement das Vorbeiströmen der Abluft an der hinteren Filterkante zu verhindern. Die hintere Führungsgeometrie kann auch als Abkröpfung einer vertikalen Gehäusekante ausgestaltet sein, sodass das Filterelement nahe seiner Endposition ein Stück hinter die vertikale Gehäusekante geführt wird. Das Filterelement legt sich dabei abdichtend an das vertikale Gehäuseende an. Die Führungsgeometrien können bei einem Gehäuse aus Metall auch als Umbug der äußeren Gehäusekante in Richtung Gehäusemitte ausgeführt sein. Unter dem Begriff "in Richtung Gehäusemitte" ist dabei zu verstehen, dass die Führungsgeometrien in Richtung einer horizontalen Mittelebende des Gehäuses, welche mittig zwischen der oberen Gehäusewand und der unteren Gehäusewand der Umlufteinheit angeordnet ist, ausgerichtet sind. Eine weitere Führungsgeometrie, welche parallel dazu, und in horizontaler Richtung eine Filterbreite davon in Richtung eines Gehäusezentrums entfernt angeordnet ist, kann als langgezogene Sicke ausgebildet sein. Im Falle eines Kunststoffgehäuses können die Führungsgeometrien als Stege ausgebildet sein. Bevorzugt erstrecken sich die Führungsgeometrien in einer Einbauposition des Filterelements über dessen gesamte Länge. Weiter bevorzugt sind die Führungsgeometrien spiegelsymmetrisch bezüglich einer Gehäuseoberseite und einer Gehäuseunterseite angeordnet. Um eine besonders gute Luftdichtigkeit der Filteraufnahme bei eingesetzten Filterelementen zu erreichen, können die Filteraufnahmen mit entsprechenden Dichtelementen versehen sein. Diese können beispielsweise als eine auf die Führungsgeometrien aufsteckbare Gummidichtung ausgebildet sein, oder aber auch in Form einer abdichtenden Beschichtung auf die Führungselemente direkt aufgebracht sein.
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Um eine besonders dichte Anordnung der Filterelemente in der Filteraufnahmen zu ermöglichen, weisen die Filterelemente zumindest an zwei gegenüberliegenden Seiten erhabene oder eingesenkte Konturen auf, die mit den Führungsgeometrien der Filteraufnahme zusammenwirken. Die Konturen an den Filterelementen können beispielsweise als Bund oder Flansch, oder aber auch als Nut ausgebildet sein. Insbesondere können die Konturen aus besonders gut abdichtendem Material ausgebildet, oder entsprechend beschichtet sein. Eine derartige Beschichtung kann beispielsweise durch Beflockung mit einem weichen Material erfolgen. Dabei sind bezüglich der Beschichtung insbesondere Materialien von Vorteil, die sich an die Führungsgeometrien des Gehäuses, bzw. der Filteraufnahme dichtend anschmiegen.
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Vorzugsweise sind die Filteraufnahmen des Gehäuses dazu ausgebildet, zumindest jeweils zwei unterschiedliche Typen von Filterelementen aufzunehmen. Ein Filterelementeyp kann beispielsweise als plissierter Aktivkohlefilter ausgebildet sein. Dieser ist z.B. aus zumindest zwei Lagen weichem Filterflies und dazwischen angeordnetem Aktivkohlegranulat gebildet. Ein anderer Filterelementetyp kann ein regenerierbarer Aktivkohlefilter sein, welcher sich z.B. aus einem Gehäuse und mehreren darin aufgenommenen Keramikträgern zusammensetzt, in die ein entsprechendes Aktivkohlematerial eingelagert ist. Durch die Möglichkeit, unterschiedliche Typen von Filterelementen zu verwenden, wird ein Benutzer in die Lage versetzt, z.B. die als Standard mit der Umlufteinheit mitgelieferten plissierten Aktivkohlefilter durch regenerierbare Aktivkohlefilter auszutauschen. Auch können unterschiedlich bestückte Umlufteinheiten zum Verkauf angeboten werden, ohne dafür verschieden ausgestaltete Umluftgehäuse bereitstellen zu müssen.
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Um dabei eine besondere Flexibilität bezüglich der Aufnahme unterschiedlicher Typen von Filterelementen zu erreichen, weist jede Filteraufnahme zumindest zwei unterschiedliche Führungsgeometrien auf, wodurch die Aufnahme geometrisch unterschiedlicher Filterelemente ermöglicht ist. Dabei können sich die unterschiedlichen Filterelemente insbesondere in Ihrer Breite unterscheiden. Aber auch aufgrund unterschiedlichen Trägermaterials können unterschiedliche Führungsgeometrien von Vorteil sein. So können z.B. bei Einwegfiltern, welche aus weichem Fliesmaterial gebildet sind, die Fürungselemente derart ausgebildet sein, dass sich eine weitestgehend luftdichte Aufnahme aufgrund einer Klemmwirkung ergibt. Bei regenerierbaren Filterelementen, dessen Einhausung üblicherweise aus hartem Material, wie z.B. Metall besteht, können beispielsweise höhere Führungselemente, insbesondere Führungsstege, oder federnd gelagerte Führungselemente verwendet werden, um eine möglichst gute Abdichtung des Filterelements in der Filteraufnahme zu erzielen.
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Ist an der Unterseite des Gehäuses zumindest ein vibrationsdämmendes und/oder rutschhemmendes Distanzelement angeordnet, so ist ein geräuscharmer Betrieb, sowie ein komfortables Wechseln der Filterelemente ermöglicht, da das Gehäuse der Umlufteinheit beim Wechsel der Filterelemente nicht wegrutscht. Das Distanzelement kann beispielsweise aus Filz oder aus einem Silikonwerkstoff gebildet sein. Es kann flächig über eine gesamte Bodenfläche des Gehäuses aufgebracht sein, oder nur partiell, z.B. mittels zumindest drei Füßen oder Auflagepads.
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Bevorzugt ist es, wenn das Gehäuse in einer Draufsicht eine V-Form aufweist, an dessen winklig zueinander angeordneten Rändern die Filteraufnahmen angeordnet sind. Die Geometrie weist zudem bezüglich der V-Form eine gekappte Spitze auf, welche gegenüberliegend zum Lufteinlass angeordnet ist. Das V-förmige Gehäuse mit seiner gekappten Spitze ist bevorzugt möglichst nahe an einer Sockelblende des Küchenmöbels angeordnet. Der Gehäusebereich mit der gekappten Spitze ist derjenige Bereich des Gehäuses, an dem die Filterelemente herausgezogen, bzw. eingeschoben werden können. Durch die V-Form ist es ermöglicht, dass für die Filterentnahme nur ein schmaler Entnahme- bzw. Zugriffsbereich notwendig ist. So kann ein dafür abnehmbarer Bereich einer Sockelblende sehr schmal ausfallen. Zudem ist auch eine Platzierung zwischen nahe beieinander angeordneten Möbelfüßen des Küchenmöbels möglich, da die Umlufteinheit mit ihrer spitzen, bzw. schmalen Vorderseite noch zwischen diesen Platz findet.
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Bevorzugt ist es dabei, wenn ein Winkel zwischen dem Lufteinlass und den Luftausströmbereichen jeweils zwischen 95° und 110° beträgt. Insbesondere bevorzugt weist der Winkel einen Wert von 100° auf. Nachdem die Luftausströmbereiche auch den seitlichen Abschluss, bzw. die seitliche Begrenzung des Gehäuses bilden und von einem bezüglich dieser Begrenzung rechtwinkligem Ausströmverhalten ausgegangen wird, ist die V-Form des Gehäuses derart ausgelegt, dass sich ein einerseits ein schmaler Aufbau ergibt, der leicht zwischen Möbelfüßen des Küchenmöbels angeordnet werden kann und zugleich noch eine gute Luftverteilung innerhalb eines Sockelbereichs des Küchenmöbels gegeben ist.
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Um eine Positionierung zwischen Füßen des Küchenmöbels zu ermöglichen, weist das Gehäuse an seiner breitesten Stelle, insbesondere mit eingesetzten Filterelementen, eine Breite von weniger als 35 cm und insbesondere von weniger als 28 cm auf. Dadurch kann die Umlufteinheit an einer beliebigen Position im Sockelbereich des Küchenmöbels positioniert werden, ohne wesentlich durch die Füße des Küchenmöbels eingeschränkt zu sein. Dies ist besonders vorteilhaft bei Unterschränken mit 90 cm Breite, die neben den Möbelfüßen nahe den seitlichen Außenwänden oftmals zusätzlich noch einen mittig dazwischenliegenden Möbelfuß aufweisen. Ist das Gehäuse zudem V-förmig ausgebildet, kann es leicht zwischen die Möbelfüße geschoben werden, und ein Filterwechsel ist auch unter sehr beengten Verhältnissen leicht möglich.
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Indem die Filterelemente in einer eingebauten Position an zumindest zwei, insbesondere an drei Seitenflächen durch die Filteraufnahme des Gehäuses abgedeckt werden, wird sichergestellt, dass die Luft horizontal aus den Filterelementen in einen Sockelbereich des Küchenmöbels ausströmt. Insbesondere ist das Filterelement dabei durch das Gehäuse insbesondere vollständig nach oben, nach unten und nach hinten abgedeckt, sodass dort keine Luft ausströmen kann. Dies ist besonders vorteilhaft, da eine Luftströmung in Richtung Boden oder in Richtung Möbelunterseite aufgrund des zumeist nur sehr geringen Abstandes unerwünscht ist. Die Filterelemente sind im Wesentlichen länglich ausgebildet und weisen eine rechteckige Form auf. Die Höhe der Filterelemente beträgt dabei weniger als 10 cm. Ferner weisen die Filterelemente bevorzugt eine Länge zwischen 25 und 45 cm auf. Die Breite der Filterelemente beträgt bevorzugt zwischen 5 und 10 cm.
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Die Umlufteinheit kann besonders flexibel eingesetzt werden, wenn das Gehäuse eine Höhe kleiner als 10 cm aufweist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Umlufteinheit auch bei Küchenunterschränken mit niedriger Sockelhöhe im Sockelbereich beliebig positioniert werden kann.
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Des Weiteren betrifft die Erfindung ein System, umfassend einen Downdraft-Dunstabzug, einem Luftkanal, einen Küchenunterschrank und eine Umlufteinheit, wobei im Bereich der Umlufteinheit ein separat abnehmbarer Bereich einer Sockelblende des Küchenunterschranks angeordnet ist. Dadurch ist ein einfacher Filterwechsel insbesondere auch dadurch ermöglicht, dass lediglich ein kleiner Teil der Sockelblende entfernt werden muss, um die Filterelemente an der Umlufteinheit wechseln zu können. Der abnehmbare Bereich der Sockelblende kann dabei insbesondere magnetisch fixiert sein. Weiter bevorzugt weist der abnehmbare Bereich noch einen Griff oder eine Lasche auf, mit dessen Hilfe er von dem verbleibenden Teil der Sockelblende entfernt werden kann. Der abnehmbare Bereich ist dabei schmäler als 50 cm, und besonders bevorzugt schmäler als 40 cm ausgebildet.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig.1 Ein Küchenmöbel mit darin angeordneter Umlufteinheit;
- Fig. 2 eine räumliche Ansicht der Umlufteinheit von schräg oben;
- Fig. 3 eine Draufsicht der Umlufteinheit ohne obere Gehäusewand;
- Fig. 4 ein Filterelement;
- Fig. 5 Eine Positionierung der Umlufteinheit im Küchenmöbel in einer Ansicht von unten und
- Fig. 6 die Umlufteinheit an der Unterseite des Küchenmöbels mit abgenommenem Filterelement und abgenommenem Teilbereich der Sockelblende.
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Das Küchenmöbel 8 aus Fig. 1 ist mit einen Downdraft-Dunstabzug 2 (nicht sichtbar), welcher in eine Arbeitsplatte 4 des Küchenmöbels 8 eingebaut ist, ausgerüstet. Unmittelbar vor dem Downdraft-Dunstabzug 2 ist ein Kochfeld 6 (nicht sichtbar) in die Arbeitsplatte eingelassen, dessen bei einem Kochvorgang entstehende Kochdünste durch den Downdraft-Dunstabzug 2 abgesaugt werden können. Ein Luftkanal 10 des Downdraft-Dunstabzugs 2 führt die abgesaugten Kochdünste in einen Sockelbereich 18 des Küchenmöbels, bzw. des Küchenunterschrankes 8. Im Sockelbereich 18 des Küchenmöbels 8 ist der Luftkanal 10 strömungstechnisch mit einer Umlufteinheit 16 verbunden, welche die Kochdünste filtert, und sie im Sockelbereich 18 wieder ausbläst. Die V-förmig ausgebildete Umlufteinheit 16 ist mit ihrem spitzen Ende nahe einem abnehmbaren Bereich 20 einer Sockelblende 12 angeordnet, wobei sie zudem zwischen Möbelfüßen 14 des Küchenunterschrankes angeordnet ist.
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In Fig. 2 ist die flache, V-förmig ausgestaltete, und mit einer Höhe h von weniger als 10 cm ausgebildete Umlufteinheit 16 gezeigt. Seitlich neben dem zentralen Lufteinlass 36 auf der Rückseite der Umlufteinheit 16 sind jeweils die beiden Luftausströmbereiche 26a, 26b mit den darin positionierten Filterelementen 28a, 28b angeordnet. Die Filterelemente 28a, 28b sind dabei in entsprechende Filteraufnahmen 30a, 30b eingeschoben und können zum Wechseln wieder nach vorne aus diesen herausgezogen werden. Die Filteraufnahmen 30a, 30b weisen jeweils Führungsgeometrien 32a, 32b, auf, welche spiegelsymmetrisch bezüglich einer oberen Gehäusewand 23 und unteren Gehäusewand 24 des aus Blech gebildeten Gehäuses 22 eingebracht sind. Dabei ist die näher am Gehäusezentrum angeordnete Führungsgeometrie 32a als längliche Sicke ausgebildet, welche in die beiden Gehäusewände 23, 24 des Gehäuses 22 geprägt ist. Eine zweite Führungsgeometrie 32b ist als rechtwinkliger Umbug, bzw. umgebogener äußerer Rand der oberen, bzw. unteren Gehäusewand 23, 24 ausgebildet. Die umgebogenen Bereiche sind derart ausgebildet, dass sie einander zugewandt sind. Die Filterelemente 28a, 28b sind von vorne, also der Spitze der V-förmigen Umlufteinheit 16, seitlich geführt durch die als Sicke und Umbug ausgeführten Führungsgeometrien 32a, 32b, nach hinten, also in Richtung Lufteinlass 36 einschiebbar. Kurz vor einer Endposition in der Filteraufnahme 30a, 30b kommt eine weitere Führungsgeometrie 32c (Fig. 3) zum Eingriff, welche das Filterelement 28a, 28b seitlich, also in einer Höhenrichtung h bereichsweise abdeckt, um ein Vorbeiströmen von den Kochdünsten, bzw. der Abluft zu unterbinden. An der unteren Gehäusewand 24 sind bevorzugt noch Silikonfüße angebracht (nicht gezeigt) die neben einer Geräuschentkopplung zudem noch eine Sicherung gegen Verrutschen der Umlufteinheit 16 bewirken, was insbesondere beim Wechsel der Filterelemente 28a, 28b vorteilhaft ist.
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Fig. 3 zeigt die Umlufteinheit 16 in einer Draufsicht. Ein Winkel α, der sich aus einer entlang einer Längsachse a durch den Lufteinlass 36 einströmenden Luft, sowie einer aus einem der beiden Luftausstömbereiche 26a, 26b ausströmenden Luft ergibt, weist bevorzugt einen Wert von 100° auf. Die Richtung der ausströmenden Luft ist dabei rechtwinklig zu einer den Luftausströmbereich 26a, 26b bildenden Filterfläche des Filterelements 28a, 28b. Dadurch ist trotz leicht und mit wenig Platzbedarf zu wechselnder Filterelemente 28a, 28b eine gute Verteilung der ausströmenden Luft in einem Sockelbereich 18 des Küchenunterschranks 8 ermöglicht. Die Filterelemente 28a, 28b sind zum Wechsel entlang einer Entnahmerichtung 31a, 31b herausziehbar. Das Einschieben der Filterelemente 28a, 28b erfolgt dann entgegengesetzt zur Entnahmerichtung 31a, 31b. Damit die Umlufteinheit 16 zwischen den Möbelfüßen 14 angeordnet werden kann, ist dessen maximale Breite b, welche sich im hinteren Bereich nahe dem Lufteinlass 36 ergibt, kleiner als 28 cm.
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In Fig. 4 ist ein Filterelement 28a, 28b in Ausbildung eins preisgünstigen, plissierten Geruchsfilters dargestellt, der aus zumindest zwei Lagen Filterflies, mit dazwischen eingelagerten Aktivkohlegranulat gebildet ist. Durch seine weiche und nachgiebige Struktur dichtet dieser beim Einschieben in die Filteraufnahme 30a, 30b bei entsprechender Auslegung relativ gut gegen das Gehäuse 22 ab, da sich die flexiblen Filterwände an die Gehäusegeometrie anpassen und somit leichte Unebenheiten nicht zwangsweise zu einer Undichtigkeit führen. Das Filterelement 28a; 28b weist bevorzugt eine Länge If von 25 bis 45 cm auf, die Breite bf beträgt dabei zwischen 5 und 10 cm, und eine Höhe hf beträgt weniger als 10cm. Des Weiteren ist die Verwendung von regenerierbaren Filterelementen (nicht gezeigt) möglich, welche z.B. aus mehreren Keramik-Wabenkörpern, die eine Aktivkohleschicht aufweisen, und in ein gemeinsames Metallgehäuse gefasst sind, bestehen. Derartige Filterelemente können z.B. in einem Backofen regeneriert und entsprechend wiederverwendet werden. Die regenerierbaren Filterelemente haben ähnliche Abmaße If, hf, und bf, wie die plissierten Filterelemente und sind ebenfalls in die Filteraufnahmen 30a und 30b einschiebbar.
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Fig. 5 zeigt einen Montageort der Umlufteinheit 16 im Sockelbereich 18 des Küchenmöbels. Die Umlufteinheit ist unmittelbar angrenzend an die Sockelblende 12 zwischen den Möbelfüßen 14 angeordnet, sodass die Filterelemente 28a, 28b nach vorne hin, in Richtung eines sich vor dem Unterschrank 8 befindenden Benutzers entnehmbar sind. Dazu muss vorher ein abnehmbarer Bereich 20 der Sockelblende 12 entfernt werden.
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Die im Sockelbereich 18 angeordnete Umlufteinheit 16 mit zumindest teilweise entnommenen Filterelementen 28a, 28b und dem von der Sockelblende 12 entfernten, abnehmbaren Bereich 20 ist in Fig. 6 gezeigt.
Bezugszeichenliste:
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- 2
- Downdraft-Dunstabzug
- 4
- Arbeitsplatte
- 6
- Kochfeld
- 8
- Küchenmöbel; Küchenunterschrank
- 10
- Luftkanal
- 12
- Sockelblende
- 14
- Möbelfuß
- 16
- Umlufteinheit
- 18
- Sockelbereich
- 20
- abnehmbarer Bereich
- 22
- Gehäuse
- 23
- obere Gehäusewand
- 24
- untere Gehäusewand
- 26a, 26b
- Luftausströmbereich
- 28a, 28b
- Filterelement
- 30a, 30b
- Filteraufnahme
- 31a, 31b
- Entnahmerichtung
- 32a, 32b, 32c
- Führungsgeometrie
- 36
- Lufteinlass
- α
- Winkel
- a
- Längsachse
- b
- Breite
- h
- Höhe
- If
- Länge Filterelement
- bf
- Breite Filterelement
- hf
- Höhe Filterelement