EP4764102A1 - Anordnung - Google Patents

Anordnung

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EP4764102A1
EP4764102A1 EP24221623.2A EP24221623A EP4764102A1 EP 4764102 A1 EP4764102 A1 EP 4764102A1 EP 24221623 A EP24221623 A EP 24221623A EP 4764102 A1 EP4764102 A1 EP 4764102A1
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EP
European Patent Office
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fastening
section
profile
functional
opening
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Pending
Application number
EP24221623.2A
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English (en)
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Inventor
Stefan SALZMANN
Maurus Zwicker
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Geberit International AG
Original Assignee
Geberit International AG
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Publication date
Application filed by Geberit International AG filed Critical Geberit International AG
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Abstract

Eine Anordnung zur Bereitstellung einer Verbindung zwischen einem Profil (1) und einem weiteren Element (E), wobei die Anordnung
ein sich entlang einer Profilachse (A) ersteckendes Profil (1) mit einer Seitenwand (2), welche einen Profilinnenraum (3) seitlich begrenzt, und mit Stirnflächen (4), welche das Profil (1) jeweils endseitig begrenzen, und
mindestens ein mit dem Profil (1) verbindbares Funktionselement (5) mit einem Funktionsabschnitt (6) und mindestens einem Befestigungsabschnitt (7), umfasst,
wobei im verbundenen Zustand, wenn das Funktionselement (5) mit dem Profil (1) verbunden ist, der Funktionsabschnitt (6) von der Stirnfläche (4) her vom Profil (1) wegragt und der Befestigungsabschnitt (7) von der Stirnfläche (4) in Richtung des Profil (1) ragt, und
wobei das Profil (1) in der Seitenwand (2) mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung (8) aufweist und wobei der Befestigungsabschnitt (7) mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung (9) aufweist, und
wobei die Anordnung weiterhin mindestens ein Befestigungselement (10) aufweist, welches sich durch die mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung (8) und die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung (9) hindurcherstreckt, so dass zwischen dem Profil (1) und dem Funktionselement (5) eine feste Verbindung bereitgestellt ist.

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Bereitstellung einer Verbindung zwischen einem Profil und einem weiteren Element nach Anspruch 1.
  • STAND DER TECHNIK
  • Aus dem Stand der Technik sind Wandsysteme für Sanitärräume bekannt geworden. Derartige Wandsysteme werden mit Profilen bereitgestellt, welche dann mit einer Beplankungswand verkleidet werden. Die Profile dienen einerseits als Stützelemente für die Beplankungswand. Andererseits sind die Profile auch dafür ausgebildet, Lagerstellen für Sanitärartikel bereitzustellen.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung anzugeben, welche ein Profil und ein Funktionselement aufweist und welche die Verbindung des Profils mit einem weiteren Element zulässt, wobei das Funktionselement einfach montiert am Profil werden kann.
  • Diese und andere Aufgaben löst der Gegenstand nach Anspruch 1. Die Anordnung nach Anspruch 1 dient der Bereitstellung einer Verbindung zwischen einem Profil und einem weiteren Element. Die Anordnung umfasst ein sich entlang einer Profilachse ersteckendes Profil mit einer Seitenwand, welche einen Profilinnenraum seitlich begrenzt, und mit Stirnflächen, welche das Profil jeweils endseitig begrenzen, und mindestens ein mit dem Profil verbindbares Funktionselement mit einem Funktionsabschnitt und mindestens einem Befestigungsabschnitt. Im verbundenen Zustand, wenn das Funktionselement mit dem Profil verbunden ist, ragt der Funktionsabschnitt von der Stirnfläche her vom Profil weg. Der Befestigungsabschnitt ragt von der Stirnfläche in Richtung des Profils. Das Profil weist in der Seitenwand mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung auf. Der Befestigungsabschnitt weist mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung auf. Die Anordnung umfasst weiterhin ein Befestigungselement. Das mindestens eine Befestigungselement erstreckt sich durch die mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung und die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung hindurch, so dass zwischen dem Profil und dem Funktionselement eine feste Verbindung bereitgestellt ist.
  • Die anspruchsgemässe Anordnung stellt eine Struktur bereit, bei welcher sehr einfach eine Verbindung der Anordnung mit einem weiteren Profil bereitgestellt werden kann.
  • Dadurch, dass das mindestens eine Befestigungselement sich durch die beiden Befestigungsöffnungen hindurch erstreckt, wird eine Trennbewegung zwischen dem Profil und dem Funktionselement verunmöglicht. Eine bei einer Trennbewegung auftretende Kraft wird vom Befestigungselement aufgenommen.
  • Bevorzugt erstrecken sich die Befestigungsöffnungen entlang einer gemeinsamen Achse, welche Winklig geneigt, insbesondere rechtwinklig, zur Profilachse verläuft. Vorzugsweise weist das Profil an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenwänden jeweils eine sich in Richtung der Profilachse erstreckende Nute auf. In jeder der beiden Nuten ist je eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen angeordnet.
  • Das Befestigungselement ist bevorzugt als einstückiges Befestigungselement ausgebildet. Vorzugsweise ist das Funktionselement aus einem druckgiessbaren Material, wie Zinkdruckguss oder Aluminiumdruckguss.
  • In einer ersten Ausführungsform wird der Befestigungsabschnitt durch zwei Armabschnitte bereitgestellt. Einer der Armabschnitte erstreckt sich in die eine der Nuten und der andere der Armabschnitte erstreckt sich in die andere der Nuten hinein. Die Armabschnitte weisen jeweils mindestens eine der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen auf.
  • Die genannten Armabschnitte erstrecken sich von der Stirnseite des Profils her gesehen in die jeweilige Nute hinein. Das Funktionselement kann dabei in Richtung der Profilachse auf das Profil montiert werden, wobei die Armabschnitte beim Montieren in die Nuten eingleiten.
  • Die Nuten sind quer zur Mittelachse gesehen nach aussen hin vorzugsweise offen ausgebildet.
  • In einer ersten Variante erstreckt sich das Befestigungselement durch die beiden befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen in den Armabschnitten und durch die beiden profilseitigen Befestigungsöffnungen hindurch.
  • In einer zweiten Variante erstreckt sich eines der Befestigungselemente durch eine der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen und eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen hindurch und ein anderes der Befestigungselemente erstreckt sich durch eine andere der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen und eine andere der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen hindurch.
  • Vorzugsweise ist die Nute durch jeweils einen Grundschenkel und zwei vom Grundschenkel abstehende Seitenschenkel begrenzt. Jeder der Seitenschenkel weist eine in die jeweilige Nute einragende Auskragung auf. Der Armabschnitt weist beidseitig jeweils einen Halteabschnitt und einen Ausnehmungsabschnitt auf, wobei die Auskragung in den Ausnehmungsabschnitt einragt und wobei der Halteabschnitt zwischen die Auskragung und den Grundschenkel zu liegen kommt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass die Armabschnitte und die Nuten zueinander gut geführt sind, was die Stabilität der Verbindung erhöht.
  • Vorzugsweise weist der Armabschnitt eine Armlänge vom Funktionsabschnitt bis zu seinem freien Ende auf. Das Befestigungselement kann in verschiedenen Varianten an unterschiedlichen Positionen liegen. In einer ersten Variante liegt die mindestens eine Befestigungsöffnung näher zum freien Ende als zum Funktionsabschnitt. In einer zweiten Variante liegt die mindestens eine Befestigungsöffnung näher zum Funktionsabschnitt als zum freien Ende. In einer dritten Variante liegt die mindestens eine Befestigungsöffnung mittig zwischen dem freien Ende und dem Funktionsabschnitt. Die drei Varianten können bei der Anordnung von mehreren Befestigungselementen auch miteinander verknüpft werden.
  • In einer zweiten Ausführungsform wird der Befestigungsabschnitt durch einen Steckabschnitt bereitgestellt. Der Steckabschnitt ragt im verbundenen Zustand in den Profilinnenraum ein. Die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung ist im besagten Steckabschnitt angeordnet.
  • Vorzugsweise weist das Profil an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden je eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen auf. In einer ersten Variante erstreckt sich das Befestigungselement durch die beiden profilseitigen Befestigungsöffnungen und durch die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung im besagten Steckabschnitt hindurch. In einer ersten Variante erstreckt sich ein erstes Befestigungselement von der einen profilseitigen Befestigungsöffnung in eine der befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen hinein und ein zweites Befestigungselement erstreckt sich von der anderen profilseitigen Befestigungsöffnung in eine der befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnung hinein.
  • Vorzugsweise weist mindestens eine der Seitenwände eine Vielzahl von beabstandet zueinander liegenden Rasteinbuchtungen auf, welche sich in den Profilinnenraum hineinerstrecken, wobei der besagte Steckabschnitt mindestens einen Freischnitt aufweist, in welchen die Rasteinbuchtungen im verbundenen Zustand zu liegen kommen.
  • Vorzugsweise weist der Steckabschnitt einen Hohlraum aufweist, welcher durch Seitenwände begrenzt ist.
  • In einer weiteren Ausführungsform weist das Funktionselement die Armabschnitte nach obiger Beschreibung und den Steckabschnitt nach obiger Beschreibung auf. Der Steckabschnitt liegt dabei zwischen den beiden Armabschnitten.
  • Vorzugsweise weist der Funktionsabschnitt eine Funktionsstruktur auf, an welche ein weiteres Profil befestigbar ist.
  • In einer Variante wird die Funktionsstruktur durch einen Armabschnitt gemäss obiger Beschreibung bereitgestellt. In einer anderen Variante wird die Funktionsstruktur durch eine Gewindeöffnung bereitgestellt.
  • In einer Variante ist das mindestens eine Befestigungselement eine Befestigungsniete, insbesondere eine Blindniete. In einer anderen Variante kann das Befestigungselement auch ein Befestigungsstift sein.
  • In einer anderen Variante ist das mindestens eine Befestigungselement eine Befestigungsschraube, insbesondere eine Befestigungsschraube mit einem metrischen Gewinde oder einem selbstschneidenden Gewinde.
  • Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1
    eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Anordnung mit einem Profil und einem Funktionselement nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 2
    eine Schnittdarstellung der Anordnung nach Figur 1 im verbundenen Zustand und mit einem weiteren Element;
    Fig. 3
    eine perspektivische Ansicht der Anordnung nach den Figuren 1 und 2 im verbundenen Zustand;
    Fig. 4
    eine perspektivische Ansicht der Anordnung nach den Figuren 1 bis 3 2 im verbundenen Zustand und mit dem weiteren Element;
    Fig. 5
    eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Anordnung mit einem Profil und einem Funktionselement nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 6
    eine Schnittdarstellung der Anordnung nach Figur 5 im verbundenen Zustand und mit einem weiteren Element;
    Fig. 7
    eine perspektivische Ansicht der Anordnung nach den Figuren 5 und 6 im verbundenen Zustand; und
    Fig. 8
    eine perspektivische Ansicht der Anordnung nach den Figuren 5 bis 7 im verbundenen Zustand und mit dem weiteren Element.
    BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In den Figuren 1 bis 4 wird eine erste Ausführungsform der Anordnung gemäss der vorliegenden Erfindung gezeigt und in den Figuren 5 bis 8 wird eine zweite Ausführungsform der Anordnung gemäss der vorliegenden Erfindung gezeigt. Gleiche Teile sind dabei mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die in den Figuren 1 bis 8 dargestellten Anordnungen dienen Bereitstellung einer Verbindung zwischen einem Profil 1 und einem weiteren Element E.
  • Die Anordnung umfasst ein sich entlang einer Profilachse A ersteckendes Profil 1 und mindestens ein mit dem Profil 1 verbindbares Funktionselement 5. Das Funktionselement 5 dient der Verbindung zwischen dem Profil 1 und dem weiteren Element E.
  • Das Profil 1 weist eine Seitenwand 2 auf, welche einen Profilinnenraum 3 seitlich begrenzt. Endseitig ist das Profil 2 mit Stirnflächen 4 begrenzt. Die Stirnflächen 4 stehen vorzugsweise rechtwinklig zur Profilachse A. In der gezeigten Ausführungsform weist das Profil 1 vier Seitenwände 2 auf. Jede der Seitenwand 2 weist eine Nute 11 auf. Die Nuten 11 erstrecken sich entlang der Profilachse A. Die Nute 11 ist durch jeweils einen Grundschenkel 13 und zwei vom Grundschenkel 13 abstehende Seitenschenkel 14 begrenzt. Jeder der Seitenschenkel 14 weist eine in die jeweilige Nute einragende Auskragung 15 auf. Andere Formen des Profils 2 sind ebenfalls denkbar.
  • Das Funktionselement 5 weist einen Funktionsabschnitt 6 und einen Befestigungsabschnitt 7 auf. Der Funktionsabschnitt 6 ist für die Befestigung des weiteren Elements E vorgesehen. Der Befestigungsabschnitt dient der Befestigung des Funktionselements 5 am Profil 2.
  • In den Figuren 1 und 5 wird eine Explosionsansicht der Anordnung gezeigt. Das Funktionselement 5 wird über mindestens ein Befestigungselement 10 mit dem Profil 1 verbunden. Für die Verbindung mit dem mindestens einen Befestigungselement 10 weist das Profil 1 in der Seitenwand 2 mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung 8 und der Befestigungsabschnitt 7 weist mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung 9 auf. Das mindestens eine Befestigungselement 10 erstreckt sich durch die mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung 8 und durch die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung 9 hindurch. Zwischen dem Profil 1 und dem Funktionselement 5 wird durch das Befestigungselement 10 eine feste Verbindung bereitgestellt.
  • In den Figuren 1 bis 8 wird als Befestigungselement 10 eine Befestigungsniete gezeigt. Die Befestigungsniete ist hier eine Blindniete. Es können auch andere Varianten von Befestigungsnieten eingesetzt werden. Das Befestigungselement kann auch als Schraube ausgebildet sein.
  • In den Figuren 2 bis 4 und 6 bis 8 wird der verbundene Zustand zwischen dem Funktionselement 5 und dem Profil 1 gezeigt. Im verbundenen Zustand, das heisst, wenn das Funktionselement 5 mit dem Profil 1 verbunden ist, ragt der Funktionsabschnitt 6 von der Stirnfläche 4 her vom Profil 1 weg und der Befestigungsabschnitt 7 ragt von der Stirnfläche 4 in Richtung des Profil 1.
  • Der Funktionsabschnitt 6 kann, wie in den beiden Ausführungsformen gezeigt, verschiedenartig ausgebildet sein. In der ersten Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4 ist der Funktionsabschnitt 6 im Wesentlichen gleich dem Befestigungsabschnitt 7 ausgebildet. Das weitere Element E ist hier ein weiteres Profil, welches gleich dem Profil 1 ausgebildet ist und mit dem Funktionsabschnitt 6 verbunden ist. In der zweiten Ausführungsform nach den Figuren 5 bis 8 weist der Funktionsabschnitt 6 eine Lagerplatte 26 auf, an welcher ein weiteres Befestigungselement 27 befestigt ist. Am Befestigungselement 27 selbst, ist mindestens eines der weiteren Elemente E befestigt. Hier sind die weiteren Elemente E weitere Profile. Das Befestigungselement 27, an dem die weiteren Profile E befestigt sind, kann auch als Funktionselement 5 in Bezug auf die weiteren Profile E bezeichnet werden.
  • Anhand der Figuren 1 bis 4 wird nun der Befestigungsabschnitt gemäss der ersten Ausführungsform genauer beschrieben.
  • In der zweiten Ausführungsform sind an zwei einander gegenüberliegenden Nuten11 je eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen 8 angeordnet. Der Befestigungsabschnitt 7 wird durch zwei Armabschnitte 12 bereitgestellt. Einer der Armabschnitte 12 erstreckt sich von der Stirnfläche 4 her in die eine der Nuten 11 und der andere der Armabschnitte 12 erstreckt sich von der Stirnfläche 4 her in die andere der Nuten 11 hinein. Die beiden Armabschnitte 12 verlaufen parallel zueinander und können in Richtung der Profilachse A in die Nuten 11 eingeschoben werden. Die Armabschnitte 12 weisen jeweils mindestens eine der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen 9 auf.
  • In der gezeigten Ausführungsform erstreckt sich das Befestigungselement 10 durch die beiden befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen 9 in den Armabschnitten 12 und durch die beiden profilseitigen Befestigungsöffnungen 8 hindurch. Es wird demnach ein Befestigungselement 10 eingesetzt, welches sich durch alle Befestigungsöffnungen 8 hindurch erstreckt.
  • In einer nicht gezeigten Variante der ersten Ausführungsform erstreckt sich eines der Befestigungselemente 10 durch eine der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen 9 und eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen 8 hindurch. Ein anderes der Befestigungselemente 10 erstreckt sich durch eine andere der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen 9 und eine andere der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen 8 hindurch. Es werden demnach mindestens zwei Befestigungselemente 10 eingesetzt, welche sich von unterschiedlichen Seiten des Profils 1 in die jeweiligen Befestigungsöffnungen 8, 9 erstrecken.
  • In der gezeigten Ausführungsform weist jeder der Armabschnitte 12 beidseitig jeweils einen Halteabschnitt 16 und einen Ausnehmungsabschnitt 17 aufweist. Die Auskragung 15 ragt in den Ausnehmungsabschnitt 17 ein und der Halteabschnitt 16 kommt zwischen die Auskragung 15 und den Grundschenkel 13 zu liegen.
  • Der Armabschnitt 12 weist eine Armlänge L vom Funktionsabschnitt 6 bis zu seinem freien Ende 25 auf. Die mindestens eine Befestigungsöffnung 9 liegt hier näher zum freien Ende 25 als zum Funktionsabschnitt 6. Alternativerweise liegt die mindestens eine Befestigungsöffnung 9 näher zum Funktionsabschnitt 6 als zum freien Ende 25 liegt. Die mindestens eine Befestigungsöffnung 9 kann aber auch mittig zwischen dem freien Ende 25 und dem Funktionsabschnitt 6 liegen.
  • Anhand der Figuren 5 bis 8 wird nun der Befestigungsabschnitt gemäss der zweiten Ausführungsform genauer beschrieben.
  • Der Befestigungsabschnitt 7 wird in der zweiten Ausführungsform durch einen Steckabschnitt 18 bereitgestellt. Im verbundenen Zustand ragt der Steckabschnitt 18 in den Profilinnenraum 3 ein. Dies ist von der Figur 6 ersichtlich. Die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung 9 ist im besagten Steckabschnitt 18 angeordnet.
  • Das Profil 1 weist an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 2 je eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen 8 auf. In der in den Figuren 5 bis 8 gezeigten Ausführungsform erstreckt sich das Befestigungselement 10 durch die beiden profilseitigen Befestigungsöffnungen 8 und die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung 9 im besagten Steckabschnitt 18 hindurch.
  • In einer nicht gezeigten Variante der zweiten Ausführungsform erstreckt sich ein erstes Befestigungselement 10 von der einen profilseitigen Befestigungsöffnung 8 in eine der befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen 9 hinein und wobei sich ein zweites Befestigungselement 10 von der anderen profilseitigen Befestigungsöffnung 8 in eine der befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen 9 hineinerstreckt. Es werden demnach mindestens zwei Befestigungselemente 10 eingesetzt, welche sich von unterschiedlichen Seiten des Profils 1 in die jeweiligen Befestigungsöffnungen 8, 9 erstrecken.
  • Bei den Profilen 1 beider Ausführungsformen weisen mindestens eine der Seitenwände 2 eine Vielzahl von beabstandet zueinander liegenden Rasteinbuchtungen 19 aufweist. Die Rasteinbuchtungen 19 erstrecken sich in den Profilinnenraum 3 hinein. Der besagte Steckabschnitt 18 weist mindestens einen Freischnitt 20 auf. In den Freischnitt 20 kommen die Rasteinbuchtungen 19 im verbundenen Zustand zu liegen.
  • In der gezeigten Ausführungsform weist der Steckabschnitt 18 einen Hohlraum 21 auf. Der Hohlraum 21 ist durch Seitenwände 22 begrenzt. Das mindestens eine Befestigungselement 10 erstreckt sich hier durch den Hohlraum 21 hindurch. Der Hohlraum 21 erstreckt sich von der vorderen Seite gegenüber des Funktionsabschnitts 6 in den Befestigungsabschnitt 7 hinein.
  • In einer dritten, in den Figuren nicht gezeigten Ausführungsform, sind die oben beschriebenen Armabschnitte 12 und der oben beschriebene Steckabschnitt 18 am Funktionselement 5 angeordnet.
  • Von der Figur 5 ist weiterhin ein Funktionselement 5 ersichtlich, welches zwei der genannten Steckabschnitte 18 aufweist. Die beiden Steckabschnitte 18 verlaufen in einem Winkel von 90° zueinander. Ferner ist zwischen den beiden Steckabschnitten 18 eine weitere Lagerplatte 26 angeordnet, welche mit der Lagerplatte 26 des oben beschrieben Funktionselements 5 verbunden werden kann. Für die Verbindung der Lagerplatten ist hier eine Schraube 28 vorgesehen, welche durch eine Öffnung 29 in der einen Lagerplatte 26 und in ein Gewinde 30 der anderen Lagerplatte 26 geführt wird.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Profil
    2
    Seitenwand
    3
    Profilinnenraum
    4
    Stirnfläche
    5
    Funktionselement
    6
    Funktionsabschnitt
    7
    Befestigungsabschnitt
    8
    profilseitige Befestigungsöffnung
    9
    befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung
    10
    Befestigungselement
    11
    Nute
    12
    Armabschnitt
    13
    Grundschenkel
    14
    Seitenschenkel
    15
    Auskragung
    16
    Halteabschnitt
    17
    Ausnehmungsabschnitt
    18
    Steckabschnitt
    19
    Rasteinbuchtungen
    20
    Freischnitt
    21
    Hohlraum von 18
    22
    Seitenwände von 18
    23
    Funktionsstruktur
    25
    freies Ende
    26
    Lagerplatte
    27
    weiteres Befestigungselement
    28
    Schraube
    29
    Öffnung
    30
    Gewindeöffnung
    A
    Profilachse
    E
    weiteres Element
    L
    Armlänge

Claims (15)

1. Anordnung zur Bereitstellung einer Verbindung zwischen einem Profil (1) und einem weiteren Element (E), wobei die Anordnung
ein sich entlang einer Profilachse (A) ersteckendes Profil (1) mit einer Seitenwand (2), welche einen Profilinnenraum (3) seitlich begrenzt, und mit Stirnflächen (4), welche das Profil (1) jeweils endseitig begrenzen, und
mindestens ein mit dem Profil (1) verbindbares Funktionselement (5) mit einem Funktionsabschnitt (6) und mindestens einem Befestigungsabschnitt (7), umfasst,
wobei im verbundenen Zustand, wenn das Funktionselement (5) mit dem Profil (1) verbunden ist, der Funktionsabschnitt (6) von der Stirnfläche (4) her vom Profil (1) wegragt und der Befestigungsabschnitt (7) von der Stirnfläche (4) in Richtung des Profil (1) ragt, und
wobei das Profil (1) in der Seitenwand (2) mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung (8) aufweist und wobei der Befestigungsabschnitt (7) mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung (9) aufweist, und
wobei die Anordnung weiterhin mindestens ein Befestigungselement (10) aufweist, welches sich durch die mindestens eine profilseitige Befestigungsöffnung (8) und die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung (9) hindurcherstreckt, so dass zwischen dem Profil (1) und dem Funktionselement (5) eine feste Verbindung bereitgestellt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) an mindestens zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (2) jeweils eine sich in Richtung der Profilachse (A) erstreckende Nute (11) aufweist, wobei in jeder beiden Nuten (11) je eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen (8) angeordnet ist, und
dass der Befestigungsabschnitt (7) durch zwei Armabschnitte (12) bereitgestellt wird, wobei sich einer der Armabschnitte (12) in die eine der Nuten (11) und der andere der Armabschnitte (12) in die andere der Nuten (11) hineinerstreckt und wobei die Armabschnitte (12) jeweils mindestens eine der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen (9) aufweisen.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass sich das Befestigungselement (10) durch die beiden befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen (9) in den Armabschnitten (12) und durch die beiden profilseitigen Befestigungsöffnungen (8) hindurch erstreckt; oder
dass sich eines der Befestigungselemente (10) durch eine der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen (9) und eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen (8) hindurch erstreckt und sich ein anderes der Befestigungselemente (10) durch eine andere der genannten befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen (9) und eine andere der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen (8) hindurch erstreckt.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nute durch jeweils einen Grundschenkel (13) und zwei vom Grundschenkel (13) abstehende Seitenschenkel (14) begrenzt ist, wobei jeder der Seitenschenkel (14) eine in die jeweilige Nute einragende Auskragung (15) aufweist, und wobei der Armabschnitt (12) beidseitig jeweils einen Halteabschnitt (16) und einen Ausnehmungsabschnitt (17) aufweist,
wobei die Auskragung (15) in den Ausnehmungsabschnitt (17) einragt und wobei der Halteabschnitt (16) zwischen die Auskragung (15) und den Grundschenkel (13) zu liegen kommt.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Armabschnitt (12) eine Armlänge (L) vom Funktionsabschnitt (6) bis zu seinem freien Ende (25) aufweist, wobei die mindestens eine Befestigungsöffnung (9) näher zum freien Ende (25) als zum Funktionsabschnitt (6) liegt; oder wobei die mindestens eine Befestigungsöffnung (9) näher zum Funktionsabschnitt (6) als zum freien Ende (25) liegt; oder wobei die mindestens eine Befestigungsöffnung (9) mittig zwischen dem freien Ende (25) und dem Funktionsabschnitt (6) liegt.
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (7) durch einen Steckabschnitt (18) bereitgestellt wird, welcher im verbundenen Zustand in den Profilinnenraum (3) einragt, wobei die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung (9) im besagten Steckabschnitt (18) angeordnet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden (2) je eine der genannten profilseitigen Befestigungsöffnungen (8) aufweist,
wobei sich das Befestigungselement (10) durch die beiden profilseitigen Befestigungsöffnungen (8) und die mindestens eine befestigungsabschnittsseitige Befestigungsöffnung (9) im besagten Steckabschnitt (18) hindurch erstreckt; oder
wobei sich ein erstes Befestigungselement (10) von der einen profilseitigen Befestigungsöffnung (8) in eine der befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnungen (9) hineinerstreckt und wobei sich ein zweites Befestigungselement (10) von der anderen profilseitigen Befestigungsöffnung (8) in eine der befestigungsabschnittsseitigen Befestigungsöffnung (9) hineinerstreckt.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Seitenwände (2) eine Vielzahl von beabstandet zueinander liegenden Rasteinbuchtungen (19) aufweist, welche sich in den Profilinnenraum (3) hineinerstrecken, wobei der besagte Steckabschnitt (18) mindestens einen Freischnitt (20) aufweist, in welchen die Rasteinbuchtungen (19) im verbundenen Zustand zu liegen kommen.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckabschnitt (18) einen Hohlraum (21) aufweist, welcher durch Seitenwände (22) begrenzt ist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (5) die Armabschnitte (12) nach einem der Ansprüche 2 bis 6 und den Steckabschnitt (18) nach einem der Ansprüche 7 bis 9 aufweist, wobei der Steckabschnitt (18) zwischen den beiden Armabschnitten (12) liegt.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsabschnitt (6) eine Funktionsstruktur (23) aufweist, an welche ein weiteres Profil (E) befestigbar ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsstruktur durch Armabschnitt gemäss dem Anspruch 2 bereitgestellt werden.
12. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsstruktur durch eine Gewindeöffnung (30) bereitgestellt wird.
13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (10) eine Befestigungsniete (10), insbesondere eine Blindniete ist; oder dass das Befestigungselement (10) ein Befestigungsstift ist.
14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (10) eine Befestigungsschraube, insbesondere eine Befestigungsschraube mit einem metrischen Gewinde oder einem selbstschneidenden Gewinde, ist.
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US20230103559A1 (en) * 2021-10-06 2023-04-06 David H. Goodman Connectors for a framing system
US20230366202A1 (en) * 2020-09-30 2023-11-16 Pod Structures Pte Ltd Elongated section for construction structures

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