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Die Erfindung betrifft einen Dunstabzug.
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Es ist bekannt, bei der Durchführung von Garprozessen auf Kochfeldern Dunstabzüge bzw. Dunstabzugshauben zu verwenden, welche üblicherweise oberhalb des Kochfelds angeordnet sind, jedoch auch seitlich angeordnet bzw. seitlich versenkbar sein können.
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Bei einem Dunstabzug, welcher auch als Wrasenabzug bezeichnet werden kann, handelt es sich um ein Gerät zum Absaugen sowie üblicherweise zum Filtern der beim Kochen und beim Braten entstehenden Wrasen, d.h. des Koch- oder Bratdunstes. Ein derartiges Gerät besteht, wie aus der Druckschrift
DE 102021214396 A1 bekannt, üblicherweise im Wesentlichen aus einem Gehäuse, in welchem ein Fettfilter wie z.B. eine Einweg-Vliesmatte oder ein waschbarer Metallfilter angeordnet ist.
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Der Wrasenabzug weist ferner einen Lüfter auf, um einen Luftstrom mit dem Wrasen von dem Kochfeld in den Wrasenabzug anzusaugen und durch den Fettfilter hindurchzuführen, so dass dem Wrasen das Fett möglichst vollständig entzogen werden kann. Derartige Vorrichtungen zeigen exemplarisch die Druckschriften
DE 10 2014 208 388 A1 und
DE 10 2007 056 715 A1 und
DE 102 08 488 A1 und
DE 10 2010 039 411 A1 und
DE 10 2013 204 143 A1 und
US 6 293 983 B1 . Die Stärke des Luftstroms kann vom Benutzer über eine Bedienung üblicherweise an dem Dunstabzug selbst eingestellt werden, indem eine Leistungsstufe des Gebläsemotors gewählt wird, welcher den Luftstrom erzeugt.
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Wie bereits erwähnt werden Dunstabzüge üblicherweise als Deckenabzüge ausgeführt, welche oberhalb des Kochfelds an der Decke oder an einer Wand der Küche befestigt sind. Deckenabzüge weisen üblicherweise eine Beleuchtung auf, welche von Oben auf das Kochfeld gerichtet ist und vom Benutzer über eine Bedienung üblicherweise an dem Dunstabzug selbst ein- und ausgeschaltet werden können.
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Handelt es sich um einen Abluft-Wrasenabzug, so wird der Wrasen anschließend aus dem Gebäude in die Umgebung abgeführt, was jedoch zu einem Energieverlust von Wärme führen kann. Daher sind aus Gründen der Energieeffizienz heutzutage insbesondere bei privaten Haushalten Umluft-Wrasenabzüge weit verbreitet, bei denen der Wrasen nach dem Fettfilter wieder in den Raum wie z.B. in die Küche zurückgeführt wird, so dass keine Wärmeenergie an die Umgebung verloren gehen kann. Umluft-Wrasenabzüge weisen daher üblicherweise noch einen zusätzlichen Geruchsfilter zum Beispiel in Form eines Aktivkohlefilters auf, um dem Wrasen die Koch- bzw. Bratgerüche möglichst vollständig zu entziehen, was vom Benutzer als angenehmer empfunden werden kann. Eine Dunstabzugsvorrichtung mit Geruchsfilter zeigt die Druckschrift
DE 10 2022 121 417 A1 .Wie bereits erwähnt sind bei Dunstabzügen die Fettfilter nach einer gewissen Zeit auszutauschen und entweder in Form von Einweg-Vliesmatten zu ersetzen oder bei der Verwendung von zu waschbaren Metallfiltern zu reinigen und wieder einzusetzen.
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Ein wichtiges Kriterium bei Dunstabzügen ist dabei der sog. Fettabscheidegrad. Hierunter wird der Anteil bzw. der Prozentsatz an Fett verstanden, welcher bei einem Dunstabzug aus der Luft entfernt wird. Je höher der Anteil bzw. der Prozentsatz ist, desto besser ist die fettreinigende Wirkung des Dunstabzugs, was für den Kunden ein wesentliches Kaufkriterium darstellen kann. Dabei werden alle ohne Werkzeug vom Dunstabzug entnehmbaren Teile zur Ermittlung bzw. zur Bewertung des Fettabscheidegrads herangezogen.
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Bisher bekannt ist bei Dunstabzügen bzw. bei Dunstabzugshauben, wie bereits erwähnt, dass zum Filtern des Fettes aus dem Wrasen lediglich ein Fettfilter verwendet wird, welcher im Luftstrom des Wrasen, d.h. im Wrasenstrom, angeordnet ist. Der hierdurch erreichbare Fettabscheidegrad stößt jedoch an Grenzen.
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Nachteilig ist bei den bekannten Dunstabzügen auch, dass die entnehmbaren Teile bzw. Gehäuseteile vergleichsweise groß und umständlich zu reinigen sein können. Dies kann für den Benutzer unangenehm sein und zu einer zu seltenen Reinigung führen, was zu einer Benutzung des Dunstabzugs mit verschmutztem Fettfilter führen kann.
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Nachteilig ist ferner bei den bekannten Dunstabzügen, dass die entnehmbaren Teile bzw. Gehäuseteile bisher nicht verhindern können, dass Kondensat vom Dunstabzug bzw. dessen Gehäuse abtropfen kann, was das darunter angeordnete Kochfeld oder sogar Gargut im Gargeschirr verschmutzen kann. Eine Dunstabzungseinrichtung mit einer Rinne zum Auffangen von Ölen ist in der Druckschrift
DD 142 651 A1 offenbart.
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Nachteilig ist bisher des Weiteren, dass die Reinigung derjenigen Flächen der nichtentnehmbaren Teile bzw. Gehäuseteile des Dunstabzugs, welche mit dem Luftstrom des Wrasens in Kontakt kommen, nur umständlich oder gar nicht für den Benutzer zugänglich bzw. erreichbar sein kann. Dies kann die Reinigung entsprechend erschweren oder sogar verhindern.
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Der Erfindung stellt sich somit das Problem, einen Dunstabzug mit einem verbesserten bzw. erhöhten Fettabscheidegrad zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich oder alternativ sollen die Möglichkeiten zur Reinigung eines Dunstabzugs, insbesondere der mit dem Luftstrom des Wrasens in Kontakt kommenden Flächen eines Dunstabzugs, verbessert werden. Zusätzlich oder alternativ soll das Abtropfen von Kondensat bei einem Dunstabzug verhindert werden. In jedem Fall soll dies möglichst einfach, kostengünstig, kompakt, langlebig und bzw. oder benutzerfreundlich erfolgen können. Zumindest soll eine Alternative zu den bekannten Dunstabzügen zur Verfügung gestellt werden.
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Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Dunstabzug mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
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Somit betrifft die Erfindung einen Dunstabzug mit einem Wrasenschirm mit wenigstens einem Wrasenfilter, vorzugsweise einem Fettfilter, mit einem Gebläse, welches ausgebildet ist, einen Wrasenstrom durch den Wrasenfilter hindurch zu fördern, und mit einer Blende, welche mit einer Vorderseite einem Benutzer und bzw. oder einem Kochfeld zugewandt ist, wobei zwischen der Blende und dem Wrasenschirm ein Zwischenraum vorhanden ist, welcher ausgebildet ist, vom Wrasenstrom durchströmt zu werden, bevor der Wrasenstrom den Wrasenfilter erreicht.
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Derartige Konstruktionen sind von Dunstabzügen, welche auch als Dunstabzugshauben oder als Wrasenabzug bzw. als Wrasenabzugshauben bezeichnet werden können, grundsätzlich bekannt. Derartige Dunstabzüge können als Abluft-Dunstabzug oder als Umluft-Dunstabzug ausgebildet sein. Derartige Dunstabzüge können als Dunstabzug mit Flächenabsaugung oder mit Randabsaugung ausgebildet sein.
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In jedem Fall ist der erfindungsgemäße Dunstabzug dadurch gekennzeichnet, dass ein Zusatzfilter im Zwischenraum angeordnet ist, um vom Wrasenstrom erreicht zu werden.
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Somit können die Möglichkeiten der Filterung des Wrasenstroms mittels des erfindungsgemäßen Dunstabzugs gegenüber den bekannten Möglichkeiten wenigstens dadurch verbessert werden, dass zusätzlich zum bekannten Wrasenfilter als sog. Hauptfilter eine zusätzliche Filterung des Wrasenstroms durch einen weiteren Filter als Zusatzfilter erfolgen kann. Somit können mehr Filter als bisher bekannt entlang des Wrasenstroms hintereinander verwendet werden, um den Wrasen bzw. um den Wrasenstrom zu filtern, was dessen Filterung verbessern kann.
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Dabei kann wenigstens der Wrasenfilter als Fettfilter ausgebildet sein, um eben genau Fett aus dem Wrasen heraus zu filtern. Aus demselben Grund kann auch der Zusatzfilter als Fettfilter bzw. als Zusatzfettfilter ausgebildet sein. In diesem Fall kann insbesondere die fettfilternde Wirkung des erfindungsgemäßen Dunstabzugs verbessert und hierdurch dessen Fettabscheidegrad erhöht werden, was sich besonders positiv auf die Kaufentscheidung eines Benutzers auswirken kann.
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Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist der Zusatzfilter ausgebildet und im Zwischenraum angeordnet, um vom Wrasenstrom überströmt zu werden. Somit wird der Zusatzfilter derart verwendet, um zumindest im Wesentlichen nicht von Wrasenstrom durchströmt zu werden, wie dies üblicherweise beim Hauptfilter der Fall ist. Vielmehr dient der Zusatzfilter dazu, seitlich bzw. tangential vom Wrasenstrom erreicht zu werden, um die Strömung des Wrasens nicht bzw. lediglich unwesentlich zu beeinflussen bzw. zu reduzieren, aber dennoch eine ausreichende Überlappung bzw. einen ausreichenden Kontakt mit dem Wrasenstrom zu erreichen, so dass der Wrasenstrom zusätzlich teilweise gefiltert werden kann. Insbesondere eine Anhaftung von Fett am bzw. im Zusatzfilter kann auf diese Art und Weise erreicht werden, um das Fett teilweise aus dem Wrasenstrom abzuscheiden, bevor der Wrasenstrom den Wrasenfilter als Hauptfilter erreicht, so dass beide Filter nacheinander filternd bzw. reinigend wirken können.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Zusatzfilter auf der Rückseite der Blende angeordnet. Dies kann ausreichend Platz bieten, um den Zusatzfilter zu verwenden bzw. um den Zusatzfilter möglichst groß auszubilden, was die filternde Wirkung verbessern kann. Insbesondere kann der Zusatzfilter direkt an der Rückseite der Blende anliegend angeordnet sein, was dessen Halt verbessern sowie den Platzbedarf des Zusatzfilters im Zwischenraum geringhalten kann. Gleichzeitig kann der Zusatzfilter auf diese Art und Weise ausreichend nah am Wrasenstrom platziert werden, um mit den Wrasenstrom in Kontakt zu kommen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung erstreckt sich der Zusatzfilter wenigstens, vorzugsweise im Wesentlichen, quer zum Wrasenstrom. Hierdurch kann erreicht werden, dass der Wrasenstrom möglichst über eine gesamte Breite, d.h. quer zu seiner Strömungsrichtung, mit dem Zusatzfilter in Kontakt kommen kann, um entsprechend gefiltert zu werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung erstreckt sich der Zusatzfilter wenigstens, vorzugsweise im Wesentlichen, entlang des Wrasenstroms. Hierdurch kann die Strecke entlang der Strömungsrichtung des Wrasenstroms, entlang welcher der Zusatzfilter filternd auf den Wrasenstrom wirken kann, entsprechend lang bzw. groß ausfallen, was die filternde Wirkung verbessern kann.
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In der Kombination dieser beiden Aspekte kann der Zusatzfilter somit besonders vorzugsweise entsprechend breit und lang und somit rechteckig ausgebildet sein, um zum einen über möglichst die gesamte Breite des Wrasenstroms sowie zum anderen möglichst lange während der Bewegung des Wrasenstroms entlang bzw. parallel zum Zusatzfilter mit dem Wrasenstrom in Kontakt zu kommen und hierdurch entsprechend filternd auf den Wrasenstrom zu wirken. Dies kann die filternde Wirkung des Zusatzfilters besonders begünstigen bzw. verbessern.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Zusatzfilter als Zusatz-Streckmetallfilter ausgebildet. Dies kann eine Möglichkeit der Umsetzung darstellen, um die entsprechenden Eigenschaften und Vorteile zu nutzen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Zusatzfilter gleichartig und bzw. oder aus dem gleichen Material wie der Wrasenfilter ausgebildet. Unter "gleichartig" ist dabei das gleiche Wirkprinzip bzw. das gleiche Funktionsprinzip der Filterung und insbesondere der Fettfilterung und bzw. oder die gleiche Art der Konstruktion zu verstehen. In jedem Fall kann dies die Nutzung der Eigenschaften und Vorteile gleicher Arten von Filtern hinsichtlich Funktionsprinzip, Konstruktion und bzw. oder Material ermöglichen, welche sich somit ergänzen können.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Zusatzfilter eine raue Oberfläche auf, vorzugsweise weist der Zusatzfilter ein poröses Material auf, besondere vorzugsweise ist der Zusatzfilter als Sintermetallfilter ausgebildet. Eine vergleichsweise raue Oberfläche relativ zu den umgebenden Oberflächen eines Gehäuses oder dergleichen des Dunstabzugs um den Zusatzfilter herum kann die Oberfläche vergrößern sowie aufgrund der Rauigkeit an sich die Anhaftung von Partikeln und insbesondere von Fett des Wrasenstroms verbessern bzw. erhöhen, was somit die filternde Wirkung des Zusatzfilters verbessern kann. Dies als poröses Material umzusetzen, kann eine Möglichkeit der Umsetzung darstellen, um insbesondere eine möglichst große Oberfläche des Zusatzfilters zu schaffen, welche Kontakt mit dem Wrasenstrom haben und somit filternd wirken kann. Dies mittels eines Sintermetallfilters umzusetzen, kann eine konkrete Möglichkeit der Benutzung darstellen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Zusatzfilter entnehmbar ausgebildet. Dies kann die Reinigung des Zusatzfilters für den Benutzer erleichtern. Auch kann dies das Ergebnis der Reinigung des Zusatzfilters verbessern, beispielsweise durch Einlegen des verschmutzten Zusatzfilters in einem Waschbecken mit Spülmittel oder durch Waschen in einer Geschirrspülmaschine. Ferner kann ein beschädigter oder verschließener Zusatzfilter auf diese Art und Weise ausgetauscht werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Wrasenfilter entnehmbar ausgebildet. Dies kann die Reinigung des Wrasenfilters für den Benutzer erleichtern. Auch kann dies das Ergebnis der Reinigung des Wrasenfilters verbessern, beispielsweise durch Einlegen des verschmutzten Wrasenfilters in einem Waschbecken mit Spülmittel oder durch Waschen in einer Geschirrspülmaschine. Ferner kann ein beschädigter oder verschließener Wrasenfilter auf diese Art und Weise ausgetauscht werden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Dunstabzug als Kopffrei-Dunstabzug ausgebildet, so dass die Blende schräg zur Horizontalen ausgerichtet ist. Dies kann die Umsetzung bzw. Nutzung der vorliegenden Erfindung insbesondere bei Kopffrei-Dunstabzügen ermöglichen. In diesem Fall kann der Zwischenraum an einer Seite bzw. an einer Kante der Blende, welche entlang der vertikalen Achse unten angeordnet ist, vom aufsteigenden Wrasenstrom erreicht werden, was eine einfache Zuführung des Wrasenstroms hinter die Blende ermöglichen kann. Auch kann dies zu einer bevorzugten Strömungsrichtung des Wrasens führen, zu welcher relativ der Zusatzfilter ausgerichtet und angeordnet werden kann, wie zuvor beschrieben, um den Wrasenstrom möglichst gut filtern zu können.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Dunstabzug ferner eine Kondensatwanne auf, welche ausgebildet und angeordnet ist, vom Wrasenschirm heruntertropfendes Kondensat aufzufangen. Dies kann es verhindern, dass Kondensat nach unten auf das Kochfeld oder sogar in ein Gargeschirr tropfen kann, wodurch das Kochfeld sowie das Gargut im Gargeschirr verschmutzt werden könnten.
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Dies kann insbesondere bei einem Kopffrei-Dunstabzug umgesetzt werden, um die Kondensatwanne in der Horizontalen bzw. entlang der Querachse sowie entlang der vertikalen Achse unterhalb der unteren Kante des Wrasenschirms anzuordnen, um genau dort heruntertropfendes Kondensat, welche sich besondere an der schrägen Innenseite bzw. Rückseite des Wrasenschirms bilden kann, aufzufangen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist die Kondensatwanne entnehmbar ausgebildet. Dies kann auch dort die Reinigung, die Reparatur bzw. den Austausch erleichtern bzw. verbessern, wie bereits zuvor hinsichtlich der Filter beschrieben.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Dunstabzug ferner ein Gehäuse auf, welches den Wrasenfilter, vorzugsweise entnehmbar, aufnimmt, wobei die Blende gegenüber dem Gehäuse beweglich, vorzugsweise schwenkbar, und bzw. oder entnehmbar ausgebildet ist, um den Zwischenraum als Benutzer zu erreichen. Dies kann es dem Benutzer erleichtern, den Zusatzfilter zu erreichen, um diese entnehmen, reinigen und wiedereinsetzen bzw. austauschen zu können.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung weist der Dunstabzug um die Blende zumindest abschnittsweise, vorzugsweise vollständig, herum eine Randabsaugung auf. Dies kann die Umsetzung und Nutzung der vorliegenden Erfindung bei einem Dunstabzug mit Randabsaugung, welche aufgrund des konzentrierten Wrasenstroms vergleichsweise effektiv sein kann, ermöglichen.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- einen schematischen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Dunstabzug.
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Die o.g. Figur wird in kartesischen Koordinaten betrachtet. Es erstreckt sich eine Längsachse X, welche auch als Tiefe X oder als Länge X bezeichnet werden kann. Senkrecht zur Längsachse X erstreckt sich eine Querachse (nicht dargestellt), welche auch als Breite bezeichnet werden kann. Senkrecht sowohl zur Längsachse X als auch zur Querachse erstreckt sich eine vertikale Achse Z, welche auch als Höhe Z bezeichnet werden kann und der Richtung der Schwerkraft entspricht. Die Längsachse X und die Querrichtung bilden gemeinsam die Horizontale, welche auch als horizontale Ebene bezeichnet werden kann.
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Figur 1 zeigt einen schematischen Längsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Dunstabzug 1, welcher auch als Dunstabzugshaube 1 bezeichnet werden kann. Der erfindungsgemäße Dunstabzug 1 ist als Kopffrei-Dunstabzug 1 bzw. als Kopffrei-Dunstabzugshaube 1 ausgebildet.
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Der Dunstabzug 1 weist ein Gehäuse 10 auf, welches die Elemente bzw. Bauteile des Dunstabzugs 1 aufnimmt bzw. miteinander verbindet sowie der Befestigung des Dunstabzugs 1 an einer Wand (nicht dargestellt) einer Küche dient. Am Gehäuse 10 ist einem Benutzer bzw. einem Kochfeld (nicht dargestellt) zugewandt ein schräg nach unten bzw. nach hinten verlaufender Wrasenschirm 11 vorgesehen, welcher sowohl entlang der Querachse als auch entlang der vertikalen Achse Z mittig eine Durchgangsöffnung (nicht dargestellt) aufweist, in welcher ein Wrasenfilter 13 als Fettfilter 13 entnehmbar angeordnet ist. Der Fettfilter 13 ist als Streckmetallfilter 13 ausgebildet. Innerhalb eines Innenraums (nicht bezeichnet) des Dunstabzugs 1, welcher vom Gehäuse 10 und vom Wrasenschirm 11 mit Fettfilter 13 gebildet bzw. umschlossen wird, ist ein Gebläse (nicht dargestellt) angeordnet, welches einen Wrasen A von oberhalb des Kochfelds als Wrasenstrom A ansaugen, durch den Fettfilter 13 fördern sowie durch eine weitere Öffnung (nicht dargestellt) des Gehäuses 10 im Wesentlichen von Fett gereinigt bzw. von Fett gefiltert wieder zurück in die Küche führen kann. Dieser Teil des Innenraums des Dunstabzugs 1 kann als Strömungskanal 12 bezeichnet werden.
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Am Gehäuse 10 des Dunstabzugs 1 ist ferner eine schwenkbare bzw. entnehmbare Blende 14 als Frontglas 14 bzw. als Dekorglas 14 dem Benutzer bzw. den Kochfeld zugewandt angeordnet. Die Blende 14 verläuft ebenfalls schräg nach unten bzw. nach hinten und parallel zum Wrasenschirm 11 sowie vor dem Wrasenschirm 11, wodurch ein Zwischenraum 15 hinter der Blende 14 gebildet wird. In diesem Zwischenraum 15 ist ein Zusatzfilter 16 entnehmbar direkt auf der Rückseite (nicht bezeichnet) der Blende 14 entnehmbar angeordnet, welcher als Zusatzfettfilter 16 ausgebildet ist, um zusätzlich zum Fettfilter 13 weiteres Fett aus dem Wrasenstrom A aufzunehmen bzw. herauszufiltern. Hierzu kann der Wrasenstrom A entlang bzw. parallel zur Oberfläche des Zusatzfettfilters 16 strömen, dabei in ausreichenden Kontakt mit dem Zusatzfettfilter 16 kommen und so bereits einen Teil des mitgeführten Fetts des Wrasens A an den Zusatzfettfilter 16 abgeben, so dass der Fettfilter 13 im Wrasenschirm 11 lediglich das restliche Fett bzw. einen möglichst großen Anteil hiervon aus dem Wrasen A heraus filtern muss. Dies kann den Fettabscheidegrad des Dunstabzugs 1 als Ganzes erhöhen. Hierzu kann der Zusatzfettfilter 16 als Zusatz-Streckmetallfilter 16 oder auch als Sintermetallfilter 16 ausgebildet sein.
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Am Gehäuse 10 des Dunstabzugs 1 ist des Weiteren eine Kondensatwanne 17 als entlang der Querachse längliche Schiene entnehmbar derart ausgebildet und angeordnet, um vom Wrasenschirm 11 heruntertropfendes Kondensat aufzufangen und so vom Kochfeld und dergleichen fernzuhalten.
Bezugszeichenliste (Bestandteil der Beschreibung)
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- A
- Wrasenstrom; Wrasen
- X
- Längsachse; Tiefe; Länge
- Y
- Querachse; Breite
- Z
- vertikale Achse; Höhe
- X, Y
- Horizontale; horizontale Ebene
- 1
- (Kopffrei-)Dunstabzug; (Kopffrei-)Dunstabzugshaube
- 10
- Gehäuse
- 11
- Wrasenschirm
- 12
- Strömungskanal
- 13
- Wrasenfilter; Fettfilter; Streckmetallfilter
- 14
- Blende; Frontglas; Dekorglas
- 15
- Zwischenraum
- 16
- Zusatzfilter; Zusatzfettfilter; Zusatz-Streckmetallfilter; Sintermetallfilter
- 17
- Kondensatwanne