ANWENDUNGSGEBIET UND STAND DER TECHNIK
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Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für ein Elektrokochgerät, beispielsweise ein Kochfeld oder einen Backofen. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Elektrokochgerät mit einer solchen Bedienvorrichtung und ein Verfahren zum Bedienen eines solchen Elektrokochgeräts.
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Aus der
DE 102 12 953 A1 und der
DE 102 12 954 A1 sind Bedienvorrichtungen bekannt mit einem drehbaren zweiteiligen Drehbedienknebel, in dem selbst eine Leuchtanzeige angeordnet sein kann. Dabei ist der Drehbedienknebel jeweils drehbar auf einem Sockel gelagert, der sich dabei nicht mit dreht.
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Aus der
DE 10 2009 022 339 A1 sind Bedienvorrichtungen bekannt mit einem drehbaren Bedienknebel, bei denen Licht durch eine Bedienblende in den Bedienknebel hinein und durch diesen hindurchgestrahlt werden kann. So ist vorne am Bedienknebel eine Leuchtanzeige und/oder Beleuchtung möglich.
AUFGABE UND LÖSUNG
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Bedienvorrichtung sowie ein damit versehenes Elektrokochgerät und ein Verfahren zum Bedienen zu schaffen, mit denen Probleme des Standes der Technik gelöst werden können und es insbesondere möglich ist, eine Leuchtanzeige oder eine Anzeige an einem Bedienelement zur Verfügung zu haben, die praxistauglich sind und gleichzeitig gut ablesbar sind.
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Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Bedienvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1, durch ein Elektrokochgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 14 sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 15. Vorteilhafte sowie bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im Folgenden näher erläutert. Dabei werden manche der Merkmale nur für die Bedienvorrichtung, nur für ein damit versehenes Elektrokochgerät oder nur für ein Verfahren zum Bedienen genannt. Sie sollen jedoch unabhängig davon sowohl für eine solche Bedienvorrichtung als auch für ein solches Elektrokochgerät und für ein Verfahren zum Bedienen selbständig und unabhängig voneinander gelten können. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
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Die Bedienvorrichtung ist für ein Elektrokochgerät vorgesehen, das in einer Arbeitsplatte auf einem Möbel oder in ein Möbel eingebaut ist. Die Bedienvorrichtung kann zumindest teilweise an einer Vorderfront des Möbels angeordnet sein. Sie weist eine Bedienblende auf, die vorzugsweise an der Vorderfront oder durch die Vorderfront des Möbels, an bzw. in dem das Elektrokochgerät angeordnet ist, gebildet sein kann. Sie weist mindestens ein Bedienelement für das Elektrokochgerät an der Bedienblende auf, vorteilhaft mehrere wie beispielsweise zwei bis vier. Das Bedienelement weist eine Vorderseite und eine umlaufende Mantelfläche auf, die vorteilhaft um die Vorderseite umläuft. Das Bedienelement weist eine Bedien-Position zum Bedienen und eine davon unterschiedliche Verstau-Position auf, in der es anders angeordnet bzw. ausgerichtet ist. An seiner Vorderseite weist es mindestens eine Anzeigevorrichtung auf.
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Das Bedienelement weist einen Drehring auf, der die Mantelfläche zumindest teilweise einnimmt, wobei dieser Drehring gegenüber bzw. relativ zu dem sonstigen Bedienelement drehbar ist, um damit einen Bedienvorgang für eine Bedienung des Elektrokochgeräts durchzuführen. Dies kann einer normalen Bedienung mit bekannten Drehknebeln entsprechen wie den eingangs genannten, nur dass hier die Drehknebel an der vertikalen Vorderfront angeordnet sein sollten.
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Erfindungsgemäß weist die Bedienvorrichtung eine bewegbare bzw. in sich bewegliche Halteeinrichtung für das Bedienelement auf, an der es befestigt ist, so dass das Bedienelement mittels dieser Halteeinrichtung von der Bedien-Position in die Verstau-Position und umgekehrt bzw. zurück bewegt werden kann. Dabei können Zwischen-Positionen zwischen diesen beiden EndPositionen vorgesehen sein, vorteilhaft ist das Bewegen bzw. Schwenken stufenlos möglich. Die Bedienvorrichtung erkennt zumindest in der Bedien-Position eine Drehung des Drehrings für einen Bedienvorgang, also für eine Bedienung, vorteilhaft wie es aus dem Stand der Technik bekannt ist, beispielsweise dem oben genannten, insbesondere mit Signalmagneten und Hall-Sensoren.
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Die Vorderseite des Bedienelements verläuft in der genannten Bedien-Position in einem Winkel zwischen 0° und 60° zur Horizontalen, und in der Verstau-Position in einem Winkel zwischen 80° und 90°zur Horizontalen. So ist die Anzeigevorrichtung in der Bedien-Position von oben gut erkennbar, anders als in der Verstau-Position. Des Weiteren steht das Bedienelement in der Verstau-Position weniger weit von der Vorderfront des Möbels ab als in der Bedien-Position. So ist die Anzeigevorrichtung in der Verstau-Position besser vor Beschädigung geschützt, wenn sie nicht gebraucht wird, und stört auch nicht.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann die Halteeinrichtung derart ausgebildet sein, dass eine Bewegung des Bedienelements zwischen der Bedien-Position und der Verstau-Position eine Rotation um eine einzige Rotationsachse ist, wobei diese Rotationsachse horizontal und/oder parallel zur Vorderfront des Möbels verlaufen kann. Dabei kann die Rotationsachse außerhalb des Bedienelements und vorzugsweise zwischen der Vorderfront des Möbels und dem Bedienelement in der Bedien-Position verlaufen, alternativ knapp hinter der Vorderfront, damit die tatsächliche Achse nicht so sehr sichtbar ist.
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In alternativer Ausgestaltung der Erfindung kann die Halteeinrichtung für ein Verschwenken des Bedienelements um mehrere Drehachsen ausgebildet ist derart, dass bei seinem Verschwenken von der Verstau-Position in die Bedien-Position die Vorderseite des Bedienelements relativ zur Horizontalen gekippt wird und gleichzeitig die Vorderseite von der Vorderfront des Möbels entfernt wird, vorteilhaft das Bedienelement selbst auch. Dabei können vorzugsweise sämtliche Drehachsen horizontal und/oder parallel zur Vorderfront des Möbels verlaufen.
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In Weiterbildung der Erfindung kann die vorgenannte Halteeinrichtung zum Verschwenken als mehrachsiges Gelenk ausgebildet sein, wobei sie vorzugsweise zwei Gelenkarme aufweist, die mit der Vorderfront verbunden sind, und zwei Gelenkarme aufweist, die mit dem Bedienelement verbunden sind. Dabei sind die Gelenkarme jeweils um Drehachsen drehbar miteinander verbunden, wobei insbesondere alle Drehachsen horizontal und parallel zueinander verlaufen.
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In nochmals alternativer Ausgestaltung der Erfindung kann die Halteeinrichtung einen Schiebe-Teil und einen Rotations-Teil aufweisen. Dabei sind der Schiebe-Teil und der Rotations-Teil derart ausgebildet, dass, wenn das Bedienelement von der Verstau-Position in die Bedien-Position bewegt wird, zuerst der Schiebe-Teil das Bedienelement translatorisch, insbesondere in horizontaler Richtung, von der Vorderfront des Möbels nach vorne wegbewegt bzw. herausbewegt wird. Danach, vorzugsweise nach maximal weit möglichem Herausbewegen des Schiebe-Teils, dreht bzw. kippt das Bedienelement mittels des Rotations-Teils sozusagen nach oben, insbesondere um eine horizontale Drehachse. So kann die Anzeigevorrichtung an der Vorderseite des Bedienelements in der Bedien-Position gut von oben erkannt und abgelesen werden.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann das Bedienelement in der Bedien-Position einrasten oder durch Federkraft in der Bedien-Position gehalten sein. Dies kann vorzugsweise auch in der Verstau-Position vorgesehen sein. So ist das Bedienelement stabil gehalten in einer jeweiligen End-position, vor allem in der Bedien-Position. Dann kann das Bedienelement möglichst gut und stabil gedreht werden.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann das Bedienelement in der Bedien-Position einen Abstand zur Vorderfront des Möbels aufweisen, insbesondere mindestens 2 mm, vorzugsweise bis zu 5 mm bzw. 10 mm oder 20 mm. So kann es gut gefasst werden zum Drehen.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann die Bedienvorrichtung ohne separaten elektrischen Antrieb für die Bewegung des Bedienelements zwischen der Verstau-Position und der Bedien-Position ausgebildet sein, also sehr einfach und ohne Energieversorgung. Dabei kann vorzugsweise eine auslösbare Federeinrichtung vorgesehen sein, die das Bedienelement nach Auslösen von der Verstau-Position in die Bedien-Position bewegt. Das Auslösen kann vorteilhaft ein Drücken auf die Vorderseite des Bedienelements oder den Drehring in Richtung zum Möbel hin sein, wie es auch von sogenannten Drück-Öffnern für Möbeltüren bekannt ist.
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In alternativer Ausgestaltung der Erfindung kann die Bedienvorrichtung einen elektrischen Antrieb für die Halteeinrichtung aufweisen, der zum Bewegen des Bedienelements von der Verstau-Position in die Bedien-Position ausgebildet ist. Insbesondere kann er auch für das Bewegen in der entgegengesetzten Art und Weise bzw. Richtung ausgebildet sein, wobei vorzugsweise der elektrische Antrieb ein Elektromotor ist bzw. einen Elektromotor aufweisen kann, alternativ einen Elektromagneten.
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In Weiterbildung der Erfindung kann der elektrische Antrieb durch einen Steuerbefehl der Bedienvorrichtung aktiviert werden, wobei vorzugsweise der Steuerbefehl an einem Steuerelement am Elektrokochgerät ausgelöst werden kann. Alternativ kann auch das Annähern einer Hand oder einer Bedienperson erkannt werden und das Bewegen des Bedienelements ausgelöst werden.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann die Anzeigevorrichtung an der Vorderseite des Bedienelements eine Leuchtanzeige sein, so dass sie gut sichtbar ist. Vorteilhaft kann es ein OLED-Display sein. Sie kann ein Pixel- oder Matrix-Display sein, alternativ kann sie mehrere einzelne LED aufweisen, beispielsweise nach Art einer Sieben-Segment-Anzeige. Die Anzeigevorrichtung an der Vorderseite des Bedienelements bzw. aller Bedienelemente kann in Weiterbildung der Erfindung die einzige Anzeige bzw. Leuchtanzeige für das Elektrokochgerät und daran sein.
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In Ausgestaltung der Erfindung können an der Vorderseite des Bedienelements Berührsensoren oder mechanische Druckschalter angeordnet sein. So können weitere Bedienmöglichkeiten geschaffen werden.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann das Bedienelement mittels eines elektrischen Leiters, vorzugsweise als Folienleiter oder als Flachleiter, mit einer Steuerung der Bedienvorrichtung verbunden sein. So muss es keine eigene Energieversorgung oder drahtlose Signalübertragung aufweisen.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann die Bedienvorrichtung derart ausgebildet sein, dass sie in der Bedien-Position und in der Verstau-Position des Bedienelements mittels dieses Bedienelements bedient werden kann. Vorzugsweise kann dies auch in den Zwischen-Positionen dazwischen möglich sein.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann die Halteeinrichtung einen Sensor aufweisen zur Unterscheidung zwischen der Bedien-Position und der Verstau-Position. Dies kann vorzugsweise mittels Erfassung einer Winkelausrichtung des Bedienelements erfolgen, derartige Sensoren sind bekannt.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann die Halteeinrichtung einen Schalter aufweisen, der zwischen der Bedien-Position und der Verstau-Position selbsttätig umschaltbar ist bzw. umgeschaltet wird durch Bewegen des Bedienelements von der Bedien-Position in die Verstau-Position. Dabei kann vorteilhaft der Schalter in der Verstau-Position sein, um mindestens eine mit dem Bedienelement bedienbare Heizeinrichtung oder sonstige Funktionseinheit des Elektrokochgeräts zu deaktivieren.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann das Bedienelement in der Verstau-Position im Wesentlichen, insbesondere mit dem Drehring, über die Vorderfront des Möbels überstehen. Es soll also nicht unbedingt ganz versenkt sein, sondern vor allem erkannt werden können.
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In Ausbildung der Erfindung kann das Elektrokochgerät ein Elektrokochgerätgehäuse aufweisen, wobei die Bedienvorrichtung oder zumindest das Bedienelement außerhalb des Elektrokochgerätgehäuse angeordnet ist und mittels elektrischer Leiter mit dem Elektrokochgerätgehäuse verbunden ist. Ein Teil der Bedienvorrichtung und insbesondere die Steuerung können vorteilhaft in dem Elektrokochgerätgehäuse angeordnet sein, so dass nur die Bedienelemente samt einer elektrischen Zuleitung davon abgeht.
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Vorteilhaft ist das Elektrokochgerät ein Kochfeld mit einer Kochfeldplatte, bevorzugt aufgeteilt in mehrere Teil-Kochfeldplatten mit jeweils Heizeinrichtungen daran als Kochstellen. Alternativ kann das Elektrokochgerät ein Backofen, Dampfgarer oder Mikrowellenofen sein.
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In Ausgestaltung der Erfindung kann das Verfahren zum Bedienen eines Elektrokochgeräts mit einer vorbeschriebenen Bedienvorrichtung vorsehen, dass das Elektrokochgeräts eingeschaltet wird durch Drehen des Drehrings oder durch Bewegen des Bedienelements aus der Verstau-Position heraus. Dann kann die Bedienvorrichtung erkennen, dass das Elektrokochgerät bedient werden soll, also eingeschaltet werden muss.
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Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung der Anmeldung in Zwischen-Überschriften und einzelne Abschnitte beschränkt die unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht von vorne auf eine Anordnung eines Kochfelds an einem Möbel mit Drehbedienelementen an der Vorderfront des Möbels,
- Fig. 2
- eine Draufsicht von vorne auf das Drehbedienelement mit Leuchtanzeige,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht auf das Drehbedienelement aus Fig. 2 mit Zweiteilung in Sockel und Drehring in einer Verstau-Position an der Vorderfront,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3 mit von der Vorderfront weg rotiertem Drehbedienelement in einer Zwischen-Position,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht entsprechend Fig. 3 mit von der Vorderfront noch weiter weg rotiertem Drehbedienelement in einer End-Position als Bedien-Position,
- Fig. 6
- eine Abwandlung der Bedienvorrichtung mit anders ausgebildetem Schwenkgelenk für das Drehbedienelement in einer Verstau-Position an der Vorderfront,
- Fig. 7
- eine Seitenansicht entsprechend Fig. 6 mit von der Vorderfront weggeschwenktem Drehbedienelement in einer Endposition als Bedien-Position,
- Fig. 8
- eine weitere Abwandlung der Bedienvorrichtung mit Schiebeteil für das Drehbedienelement in einer Verstau-Position an der Vorderfront, und
- Fig. 9
- eine Seitenansicht entsprechend Fig. 8 mit von der Vorderfront weggefahrenem und rotiertem Drehbedienelement in einer Endposition als Bedien-Position.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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In der Fig. 1 ist eine Anordnung 10 eines Kochfelds 11 als Elektrokochgerät an einer Arbeitsplatte 14 eines Möbels 16 dargestellt. Das Kochfeld 11 weist eine Kochfeldplatte 12 und daran im vorderen Bereich angeordnete Drehknebel 13 auf oder sonstige, übliche Berührschalter für verschiedene Bedienungen. Es weist auf bekannte Art und Weise ein unter der Kochfeldplatte 12 angeordnetes Kochfeldgehäuse auf, in dem übliche Funktionseinheiten wie Heizeinrichtungen angeordnet sind. Auch der Einbau auf oder in die Arbeitsplatte 14 ist wie bekannt.
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Das Möbel 16 kann eine Küchenfront aus mehreren einzelnen Teilen sein, vor dem Kochfeld 11 weist das Möbel 16 eine Vorderfront 17 auf, beispielsweise aus Holz oder ähnlichem Material, insbesondere lackiert. Die Vorderfront 17 geht üblicherweise über die gesamte Höhe. Sie kann aber auch in vertikaler Richtung in einen oberen unbeweglichen Teil und einen unteren beweglichen Teil, beispielsweise für eine Tür oder einen Auszug, unterteilt sein.
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Für das Kochfeld 11 ist eine erfindungsgemäße Bedienvorrichtung 18 vorgesehen, welche eine gestrichelt dargestellte abstrahierte Bediensteuerung 20 und vier Drehbedienelemente 22a bis 22d aufweist. Die Bediensteuerung 20 ist Teil des Kochfelds 11 und kann in dem genannten Kochfeldgehäuse angeordnet sein. Die Drehbedienelemente 22 sind elektrisch leitend damit verbunden. Des Weiteren sind die Drehbedienelemente 22a bis 22d fest und unbewegbar an der Vorderfront befestigt. Sie können eine eigene zusätzliche Zusatz-Bedienblende aufweisen, alternativ direkt auf eine beispielsweise lackierte Vorderfront des Möbels 16 montiert sein. Dabei können sie unabhängig voneinander sein, und jeweils separat an die genannte Bediensteuerung 20 angeschlossen sein.
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In der
Fig. 2 ist eine Draufsicht von vorne auf ein Drehbedienelement 22 der Bedienvorrichtung 18 dargestellt, und in der
Fig. 3 von der Seite. Das Drehbedienelement 22 weist einen an der Vorderfront 17 des Möbels 16 anliegenden, unter Umständen auch darin versenkten Sockel 35 auf. Dieser Sockel 35 ist nicht drehbar. An dem Sockel 35 ist ein Drehring 32 drehbar angeordnet, wobei im Wesentlichen nur dieser Drehring 32 drehbar ist. Ein wesentlicher Bereich des Drehbedienelements 22 radial innerhalb des Drehrings 32 ist ebenfalls fest, vorteilhaft fest mit dem Sockel 35 verbunden oder auf diesem montiert. Der Drehring 32 kann beliebig weit drehbar sein, möglicherweise mit einer Rasteinrichtung für eine haptische Rückmeldung an eine Bedienperson sowie für eine genaue Einstellung einer bestimmten Position. Eine Drehung kann beispielsweise erkannt werden wie in den eingangs genannten
DE 102 12 953 A1 und
DE 102 12 954 A1 beschrieben, beispielsweise mittels kapazitiven oder magnetischen Sensoren. Der Drehring 32 sollte auch nicht leicht von dem Sockel 35 entfernbar sein, beispielsweise kann er angeschraubt sein. Er kann beispielsweise aus Kunststoff oder Aluminium bestehen.
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Eine Vorderseite 24 des Drehbedienelements 22 kann in einer Ebene mit dem vorderen Rand des Drehrings 32 übereinstimmen bzw. fluchten oder leicht versenkt sein. Vorteilhaft ist es eine durchgängig ebene und geschlossene Fläche, beispielsweise mit einer Glasplatte oder Kunststoffblende. An der Vorderseite 24 ist eine eingangs genannte Anzeigevorrichtung in Form einer Leuchtanzeige 26 vorgesehen, welche beispielsweise durch ein gepunktet dargestelltes OLED-Display 29 gebildet sein kann. Sie kann mehrere hier dargestellte Anzeigeelemente 27 darstellen, beispielsweise eine zentrale Ziffer "5". Links daneben ist eine stilisierte Flamme als Symbol zur Anzeige eines Heizbetriebs einer Kochstelle am Kochfeld 11 dargestellt. Unterhalb der Ziffer ist ein leuchtender Punkt dargestellt, um weitere Möglichkeiten anzuzeigen. Für die hier dargestellten Anzeigeelemente 27 kann grundsätzlich auch eine bekannte Leuchtanzeige mit diskreten LED verwendet werden, insbesondere mit einer zentralen Sieben-Segment-Anzeige. Durch die Verwendung des OLED-Display 29 können vielfältige, sehr detaillierte und unterschiedliche Leuchtanzeigen realisiert werden sowie beliebige Informationen angezeigt werden.
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Links unten neben der Ziffer "5" ist gestrichelt eine Sensortaste 30 dargestellt, die kapazitiv arbeitend ausgebildet sein kann. So ist eine Art einfacher Touch-Screen gebildet, durch die Sensortaste 30 können bestimmte Funktionen oder Bedienoptionen an der Bedienvorrichtung 18 bestätigt werden. Alternativ kann es auch eine mechanische Drucktaste sein.
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Wichtig ist, dass bei einer Drehung des Drehrings 32 im Uhrzeigersinn oder entgegen des Uhrzeigersinns in Fig. 2 der Sockel 35 sowie der Bereich innerhalb davon, insbesondere das OLED-Display 29, nicht mitgedreht werden bzw. stationär bleiben.
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Aus dem Vergleich der Fig. 1 bis 3 ist leicht zu ersehen, dass in der Verstau-Position gemäß Fig. 3 das Drehbedienelement 22 möglichst nahe an der Vorderfront 17 ist bzw. möglichst wenig davon weg steht. Dies entspricht einer üblichen Anordnung von seit jeher bekannten Drehknebeln an Herden. Allerdings ist in dieser Position die Leuchtanzeige 26 bzw. die gesamte Anzeigevorrichtung des OLED-Display 29 quasi nicht zu erkennen. Hierzu müsste eine Bedienperson von dem Kochfeld 11 wegtreten und sich bücken, was als sehr nachteilig angesehen wird.
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Deswegen kann das Drehbedienelement 22 gemäß den Fig. 4 und 5 mittels einer Halteeinrichtung, die hier als einfaches Drehgelenk 37 um eine horizontale Drehachse ausgebildet ist, von der Vorderfront 17 wegrotiert bzw. durch Drehung wegbewegt werden. Die Fig. 4 zeigt eine Zwischen-Position, und die Fig. 5 eine End-Position als Bedien-Position. Ein dargestellter Winkel α zur Horizontalen kann etwa 45° betragen, er könnte aber auch geringer sein, so dass die Leuchtanzeige 26 noch besser erkennbar ist. Ein solcher Winkel reicht jedoch in der Praxis. Der Normalfall soll so sein, dass das Drehbedienelement 22 bedient wird bzw. der Drehring 32 relativ zum Sockel 35 gedreht wird in der Bedien-Position gemäß Fig. 5. Eine dadurch eingestellte Leistungsstufe kann sofort an der Leuchtanzeige direkt von oben gut und komfortabel und einfach abgelesen werden. Das Drehbedienelement 22 kann dann während eines Kochvorgangs am Kochfeld 11 in der Bedien-Position gemäß Fig. 5 verbleiben, könnte aber auch zurückgestellt werden.
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Diese Ausgestaltung der Bedienvorrichtung 18 weist den Vorteil auf, dass dann oben am Kochfeld 11 bzw. an der Kochfeldplatte 12 keine weiteren Anzeigevorrichtungen vorgesehen sein müssen, oder zumindest keine, die Leistungsstufen oder sonstige ausführliche Informationen anzeigen. Des Weiteren kann an dem Drehbedienelement 22, insbesondere am Sockel 35, eine zusätzliche Leuchtanzeige aktiviert werden, um überhaupt einen eingeschalteten Zustand des Kochfelds 11 anzuzeigen. Dann muss auch dies nicht oben am Kochfeld 11 bzw. an der Kochfeldplatte 12 angezeigt werden.
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Eine elektrische Verbindung zwischen dem Drehbedienelement 22 und der Bedienvorrichtung 18 bzw. der Bediensteuerung 20 kann mittels eines dargestellten Flachleiters oder Folienleiters 25 erfolgen. Dieser kann durch eine entsprechende Öffnung in der Vorderfront 17 des Möbels 16 geführt sein.
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Aus den Fig. 4 und 5 ist auch zu erkennen, dass das Drehgelenk 37 knapp innerhalb der Vorderfront 17 bzw. hinter dieser verläuft. Dies bedeutet, dass, um ein geringes Einschwenken des Sockels 35 am oberen Bereich zu erreichen, hier eine entsprechende Ausnehmung in der Vorderfront 17 vorgesehen sein sollte. Alternativ könnte auch der Sockel 35 etwas abgeschrägt bzw. abgeflacht sein.
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In den Fig. 6 und 7 ist eine Abwandlung einer Bedienvorrichtung mit einem Drehbedienelement 122 dargestellt, welches etwas aufwändiger von der Vorderfront 117 des Möbels 116 weggeschwenkt werden kann. Es ist zu erkennen, dass das Drehbedienelement 122 in der Fig. 6 entsprechend der Fig. 3 an der Vorderfront 117 anliegt als Verstau-Position. In der Bedien-Position der Fig. 7 weist das Drehbedienelement 122 einen Abstand von mehr als 1 cm von der Vorderfront 117 auf. Dies kann natürlich auch weniger oder mehr sein, wobei mehr wohl nachteilig wäre. Auch hier ist ein Winkel α von etwa 45° zur strichpunktiert dargestellten Horizontalen für eine Vorderseite 124 des Drehbedienelements 122 dargestellt.
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Das Drehbedienelement 122 mit Sockel 135 und Drehring 132 samt Mantelfläche 131 kann genauso ausgebildet sein wie zuvor zu den Fig. 2 bis 5 erläutert. Hier ist allerdings die Haltevorrichtung mit dem Schwenkgelenk 138 erheblich aufwändiger ausgebildet. In einem Aufnahmeraum 141 im Möbel 116 ist das Schwenkgelenk 138 in der Verstau-Position der Fig. 6 angeordnet. Bei der Bedien-Position der Fig. 7 ist es weitgehend außerhalb davon. Es ist zu erkennen, dass zwei Gelenkarme 139a und 139b mit dem Möbel 116 verbunden sind. Zwei weitere Gelenkarme 140a und 140b des vierarmigen Schwenkgelenks 138 sind an der Rückseite des Sockels 135 befestigt. Die Gelenkarme 139a und 140b sind jeweils nur an ihren Enden gelenkig verbunden. Die Gelenkarme 139b und 140a sind jeweils an drei Punkten verbunden, insbesondere auch miteinander. Diese Art eines Schwenkgelenks 138 ist gut bekannt und braucht hier nicht weiter erläutert zu werden. Aus einer entsprechenden Verwendung insbesondere im Möbelbau ist auch bekannt, wie für die beiden Endpositionen der Verstau-Position und der Bedien-Position sozusagen einrastende Endpositionen ausgebildet sein können, möglicherweise auch unter Zuhilfenahme von Federelementen odgl.. Ähnlich wie das Drehbedienelement 22 gemäß den Fig. 3 bis 5 manuell durch Ziehen oder Drehen bewegt wird, kann bei dem Drehbedienelement 12 der Fig. 6 und 7 ein manuelles Wegschwenken vorgesehen sein.
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In der Fig. 6 ist links im Aufnahmeraum 141 ein Endabschalter 142 dargestellt. Das untere Ende des Gelenkarms 139a liegt an einem vom Endabschalter 142 abstehenden Schaltarm an und kann diesen beispielsweise ausschalten. So kann eine mit dem Drehbedienelement 122 verbundene und bedienbare Kochstelle am Kochfeld 11 deaktiviert sein. Erst wenn der Endabschalter 142 nicht mehr gedrückt wird, kann eine Leistungsfreigabe erfolgen. Dies kann eine Sicherheitsmaßnahme gegen ein Bedienen in der Verstau-Position gemäß Fig. 6 sein, wie es eingangs erläutert worden ist.
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In den Drehbedienelementen 22 und 122 kann auch ein Sensor angeordnet sein, der die Schrägstellung des Drehbedienelements erkennt. Abhängig davon kann eine Bedienung erfolgen bzw. werden Bedienbefehle, die aus einer Drehung des Drehrings 32 bzw. 132 erfolgen, in Bedienbefehle umgesetzt.
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Eine nochmals weitere Ausgestaltung einer Bedienvorrichtung mit anders ausgebildeter Halteeinrichtung ist aus den Fig. 8 und 9 zu ersehen. Hier ist in einem Aufnahmeraum 241 ein längliches, zylindrisches oder rohrartiges Schiebeteil 244 angeordnet, welches in gerader Richtung horizontal bewegbar ist. An seiner Oberseite kann eine Zahnstange 245 vorgesehen sein, in welche ein Antriebszahnrad 246 eines nicht dargestellten Elektromotors greift. So kann das Schiebeteil 244 elektromotorisch ein- und ausgefahren werden.
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Am rechten Ende des Schiebeteils 244 ist ein Drehgelenk 237 an einer Schrägfläche 247 angeordnet. An dem Drehgelenk 237 ist ähnlich wie in den Fig. 4 und 5 ein Drehbedienelement 222 mit einem Sockel 235 drehbeweglich gelagert. In der Verstau-Position der Fig. 8 ist das Drehbedienelement 222 sozusagen an die Vorderfront 217 gedrückt und steht somit samt seiner Vorderseite 224 im Wesentlichen vertikal. So überdeckt es auch den Aufnahmeraum 241.
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Wird nun das Schiebeteil 244 aus dem Möbel 216 herausgefahren, so entsteht erkennbar ein gewisser Bewegungsraum für das Drehbedienelement 222, damit es um das Drehgelenk 237 gedreht werden kann. Um dies zwangsläufig zu bewirken, ist im unteren Bereich des Schiebeteils 244 eine Federkammer 248 vorgesehen, in der eine Schraubenfeder 249 zusammengedrückt angeordnet ist. Sie drückt gegen die Rückseite des Sockels 235 unterhalb des Drehgelenks 237, kann diesen aber nicht drehen, da er mit seiner Oberseite an der Vorderfront 217 abgestützt ist.
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Bis hin zur Bedien-Position der Fig. 9 kann die Schraubenfeder 249 den Sockel 235 jedoch so weit wegdrücken, dass die Rückseite des Sockels 235 an der Schrägfläche 247 in einer stabilen Endposition anliegt. Hier kann, ähnlich wie in den Fig. 5 und 7, die Leuchtanzeige an der Vorderseite 224 von oben gut abgelesen werden. Des Weiteren kann mittels Drehens des Drehrings 232 eine Bedienung erfolgen, wie dies zuvor erläutert worden ist.
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Das Ausfahren des Schiebeteils 244 kann, wenn es elektromotorisch erfolgt, beispielsweise durch Erkennen eines Berührens des Drehrings 232 erfolgen. Alternativ kann eine Sensortaste 30 entsprechend Fig. 2 an der Vorderseite 224 betätigt werden. In ähnlicher Form kann auch ein elektromotorisches Einfahren bewirkt werden.
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Eine rein mechanische Möglichkeit für das Einfahren und das Ausfahren des Schiebeteils 244 kann ausgebildet sein, wie es bei Drückern für Möbeltüren umgesetzt ist. Durch das Hineindrücken wird eine Feder gespannt, die dann verriegelt wird. Durch nochmaliges leichtes Antippen oder Drücken auf das Drehbedienelement 222 kann dann die Verriegelung gelöst und die Feder freigegeben werden und das gesamte Schiebeteil 244 herausschieben zum Drehen des Drehbedienelements 222.