EP4755280A1 - Spülmaschine mit klarspülsystem - Google Patents

Spülmaschine mit klarspülsystem

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EP4755280A1
EP4755280A1 EP25216302.7A EP25216302A EP4755280A1 EP 4755280 A1 EP4755280 A1 EP 4755280A1 EP 25216302 A EP25216302 A EP 25216302A EP 4755280 A1 EP4755280 A1 EP 4755280A1
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EP
European Patent Office
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rinse
dishwasher
rinsing
backflow preventer
section
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Pending
Application number
EP25216302.7A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Gabriel Duregger
David Eckenfels
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Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spülmaschine (1), insbesondere gewerbliche Spülmaschine (1), welche vorzugsweise als Programmautomat und insbesondere in Gestalt einer Korbdurchschub- oder Haubenspülmaschine ausgeführt ist, wobei die Spülmaschine (1) mindestens eine Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone aufweist, in welcher insbesondere bedarfsweise und vorzugsweise während einer Klarspülphase eine Klarspülflüssigkeit versprüht wird oder versprühbar ist, wobei die Spülmaschine (1) hierzu ein Klarspülsystem mit einem Klarspülleitungssystem (3) und mit mindestens einem Klarspüldüsensystem mit Klarspüldüsen (4.1, 4.2) aufweist. Erfindungsgemäß ist insbesondere vorgesehen, dass das Klarspülsystem einen dem Klarspülleitungssystem (3) zugeordneten Rückflussverhinderer (5) aufweist, welche ausgebildet ist, den Durchfluss von zumindest einem Abschnitt des Klarspülleitungssystems (3) nur in einer Richtung zu erlauben.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Fachgebiet des gewerblichen Spülens.
  • Im Einzelnen betrifft die Erfindung eine Spülmaschine, insbesondere gewerbliche Spülmaschine, welche vorzugsweise als Programmautomat und insbesondere in Gestalt einer Korbdurchschub- oder Haubenspülmaschine ausgeführt ist. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht auf einen solchen Maschinentyp beschränkt. Vielmehr ist es grundsätzlich denkbar, dass die Erfindung auch bei Transportspülmaschinen eingesetzt wird.
  • Im Einzelnen geht es gemäß einem Aspekt insbesondere darum, in Betrieb der Spülmaschine den Frischwasserverbrauch insbesondere während der Klarspülphase zu reduzieren, wobei gleichzeitig das Klarspülergebnis nicht negativ beeinflusst wird.
  • Programmautomaten sind manuell be- und entladbare Spülmaschinen. Hierunter fallen die bereits genannten Geschirrkorbdurchschubspülmaschinen, welche auch Haubenspülmaschinen genannt werden, oder aber auch Frontlader. Frontlader können Untertischmaschinen, Auftischmaschinen oder freistehende Spülmaschinen mit Frontbeschickung sein.
  • Eine als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine weist üblicherweise eine Behandlungskammer zum Reinigen von Spülgut auf. In dieser Behandlungskammer ist in der Regel ein als Rezirkulationskreislauf ausgebildetes Waschsystem ausgebildet. Üblicherweise ist unter der Behandlungskammer der bereits genannte Waschtank angeordnet, in welchem Flüssigkeit aus der Behandlungskammer durch Schwerkraft zurückfließen kann. Im Waschtank befindet sich Waschflüssigkeit, welche üblicherweise Wasser ist, dem gegebenenfalls Reiniger zugeführt werden kann.
  • Zu dem Waschsystem gehören eine Waschpumpe, ein mit der Waschpumpe verbundenes Leitungssystem sowie ein Düsensystem mit mindestens einer Waschdüse. Die sich im Waschtank befindliche Waschflüssigkeit kann von der Waschpumpe über das Leitungssystem zu der mindestens einen Waschdüse gefördert und durch diese mindestens eine Waschdüse in der Behandlungskammer auf das zu reinigende Spülgut gesprüht werden. Die versprühte Waschflüssigkeit fließt anschließend durch Schwerkraft in den Waschtank zurück.
  • Herkömmliche als Programmautomat ausgebildete Spülmaschinen arbeiten normalerweise in zwei Hauptprozessschritten, nämlich zuerst Waschen mit Waschflüssigkeit und dann Klarspülen mit erwärmtem Frischwasser, welchem Klarspüler zudosiert wird. Die Waschflüssigkeit enthält Wasser und zudosierten Reiniger. Um diese zwei Prozessschritte durchführen zu können, ist eine gewerbliche und als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine üblicherweise mit zwei voneinander unabhängigen Flüssigkeitssystemen ausgestattet, die vollständig voneinander getrennt sind. Eines dieser beiden Flüssigkeitssysteme ist ein Waschflüssigkeitskreislauf, der für die Waschung des Spülguts zuständig ist und mit vorbenutzter Flüssigkeit aus dem Waschtank durchgeführt wird. Das andere Flüssigkeitssystem ist ein Klarspülflüssigkeitssystem, welches üblicherweise einen Wassererwärmer zum Erwärmen von Frischwasser aufweist.
  • Die Hauptaufgabe der Klarspülung mit Klarspülflüssigkeit ist es, die auf dem Spülgut befindliche Waschflüssigkeit zu entfernen. Zusätzlich dient die bei der Klarspülung in den Waschtank abfließende Klarspülflüssigkeit zur Regeneration der Waschflüssigkeit im Waschtank.
  • Eine besondere Art von gewerblichen Spülmaschinen in Form von Programmautomaten sind Geschirrkorbdurchschubspülmaschinen oder auch Haubenspülmaschinen. Ihre Behandlungskammer zum Reinigen von Spülgut ist von einer Haube umgeben. Die Haube kann zum Beladen der Behandlungskammer nach oben angehoben und dann zur Behandlung des Spülguts wieder abgesenkt werden.
  • Transportspülmaschinen ("conveyor ware washers") sind insbesondere Bandtransportspülmaschinen ("flight-type ware washers") oder Korbtransportspülmaschinen ("rack conveyor ware washer"). Transportspülmaschinen finden üblicherweise im gewerblichen Bereich Anwendung. Im Gegensatz zu Programmautomaten, welche teilweise auch als "Ein-Tank-Maschinen" bezeichnet werden und bei welchen das zu reinigende Spülgut während der Reinigung ortsfest in der Maschine verbleibt, findet bei Transportspülmaschinen ein Transport des Spülguts durch verschiedene Behandlungszonen der Transportspülmaschine statt. Transportspülmaschinen sind in der Regel als Mehrtank-Maschinen ausgeführt.
  • Eine Transportspülmaschine weist üblicherweise mindestens eine Vorwaschzone sowie mindestens eine Hauptwaschzone auf, welche in der Transportrichtung des Spülgutes gesehen nach der/den Vorwaschzone(n) angeordnet ist. In Transportrichtung gesehen nach der/den Hauptwaschzone(n) ist in der Regel mindestens eine Nachwaschzone und mindestens eine der Nachwaschzone(n) nachgeschaltete Klarspülzone angeordnet. In Transportrichtung gesehen läuft das entweder unmittelbar auf dem Transportband aufgenommene Spülgut oder durch Körbe gehaltene Spülgut in der Transportrichtung üblicherweise durch einen Einlauftunnel, die sich daran anschließende(n) Vorwaschzone(n), Hauptwaschzone(n), Nachwaschzone(n), Klarspülzone(n), eine Trocknungszone in eine Auslaufstrecke ein.
  • Den genannten Waschzonen der Transportspülmaschine sind jeweils ein Waschsystem zugeordnet, welches eine Waschpumpe und ein mit der Waschpumpe verbundenes Leitungssystem (Waschleitungssystem) aufweist, über welches den Sprühdüsen der Waschzone Flüssigkeit zugeführt wird. Die den Sprühdüsen zugeführte Waschflüssigkeit wird in der jeweiligen Waschzone auf das Spülgut gesprüht, das von einer Transportvorrichtung der Transportspülmaschine durch die jeweiligen Waschzonen transportiert wird. Jeder Waschzone ist ein Tank zugeordnet, in welchem versprühte Flüssigkeit aufgenommen wird, und/oder in welchem Flüssigkeit für die Sprühdüsen der betreffenden Zonen bereitgestellt wird.
  • Bei den üblicherweise aus dem Stand der Technik bekannten Transportspülmaschinen wird Klarspülflüssigkeit in Form von Frischwasser, welches rein oder mit weiteren Zusätzen, wie beispielsweise Klarspüler, versetzt sein kann, über die Sprühdüsen der Klarspülzone auf das Spülgut gesprüht. Zumindest ein Teil der versprühten Klarspülflüssigkeit wird über ein Kaskadensystem entgegen der Transportrichtung des Spülgutes von Zone zu Zone transportiert.
  • Die versprühte Klarspülflüssigkeit wird in einem Tank (Nachwaschtank) der Nachwaschzone aufgefangen, von welchem sie über die Waschpumpe des zur Nachwaschzone gehörenden Waschsystems zu den Sprühdüsen (Nachwaschdüsen) der Nachwaschzone gefördert wird. In der Nachwaschzone wird Waschflüssigkeit von dem Spülgut abgespült. Die hierbei anfallende Flüssigkeit fließt in den Waschtank der zumindest einen Hauptwaschzone, welche in Transportrichtung des Spülgutes gesehen der Nachwaschzone vorgeschaltet ist. Hier wird die Flüssigkeit üblicherweise mit einem Reiniger versehen und durch ein zu dem Waschsystem der Hauptwaschzone gehörenden Pumpensystem (Waschpumpe) über die Düsen (Waschdüsen) der Hauptwaschzone auf das Spülgut gesprüht. Von dem Waschtank der Hauptwaschzone fließt die Flüssigkeit - sofern keine weitere Hauptwaschzone vorgesehen ist - anschließend in den Vorwaschtank der Vorwaschzone. Die Flüssigkeit in dem Vorwaschtank wird über ein zu dem Waschsystem der Vorwaschzone gehörenden Pumpensystem über die Vorwaschdüsen der Vorwaschzone auf das Spülgut gesprüht, um grobe Verunreinigungen von dem Spülgut zu entfernen.
  • Unabhängig davon, ob die Spülmaschine als Programmautomat oder als Transportspülmaschine ausgebildet ist, umfassen die hierin berücksichtigten Spülmaschinen somit üblicherweise mindestens ein Waschsystem, welches eine Waschpumpe aufweist, die über die Dauer eines Waschprozesses in der Behandlungskammer (bei Programmautomaten) bzw. in der jeweiligen Behandlungszone (bei Transportspülmaschinen) eine quasikonstante Wasserumwälzleistung gewährleistet.
  • Die hierin berücksichtigten Spülmaschinen weisen ferner mindestens ein Klarspülsystem auf, wobei in der mindestens einen Behandlungskammer bzw. Behandlungszone der Spülmaschinen insbesondere bedarfsweise und vorzugsweise während einer Klarspülphase eine Klarspülflüssigkeit versprüht wird oder versprühbar ist. Bei der Klarspülflüssigkeit handelt es sich in der Regel um Frischwasser, welches häufig in einem Wassererwärmer entsprechend erwärmt wurde. Dem Frischwasser ist in der Regel eine Klarspüler-Chemikalie zudosiert.
  • Zum Versprühen der Klarspülflüssigkeit in der mindestens eine Behandlungskammer bzw. in der mindestens eine Behandlungszone kommt ein Klarspülsystem mit einem Klarspülleitungssystem und mit mindestens einem Klarspüldüsensystem zum Einsatz.
  • Mit dem Ziel, im Betrieb der Spülmaschine den Frischwasserverbrauch zu reduzieren, ohne dass dabei das Klarspülergebnis negativ beeinflusst wird, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Klarspülsystem der Spülmaschine mindestens einen dem Klarspülleitungssystem zugeordneten Rückflussverhinderer aufweist, welcher ausgebildet ist, den Durchfluss von zumindest einem Abschnitt des Klarspülleitungssystem nur in eine Richtung zu erlauben.
  • Die technische Wirkung, die durch das Vorsehen eines entsprechenden Rückflussverhinderers in dem Klarspülleitungssystem des Klarspülsystems erzielbar ist, wird nachfolgend dargelegt:
    Insbesondere dann, wenn im Betrieb der erfindungsgemäßen Spülmaschine die Klarspülflüssigkeit intermittierend in der mindestens einen Behandlungskammer oder Behandlungszone versprüht wird, wie es insbesondere beispielsweise bei als Programmautomat ausgebildeten Spülmaschinen der Fall ist, wird durch den in den Klarspülleitungssystem angeordneten Rückflussverhinderer in einer besonders leicht zu realisierenden aber dennoch effektiven Weise verhindert, dass sich in sogenannten Pausenzeiten, also dann, wenn in der mindestens einen Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine keine Klarspülflüssigkeit versprüht wird, das Klarspülleitungssystem zumindest teilweise entleeren kann.
  • Das Phänomen des zumindest bereichsweisen Entleerens des Klarspülleitungssystems tritt insbesondere bei Klarspülsystemen auf, die - wie üblich - mehrere Düsensysteme aufweisen, welche in unterschiedlichen Ebenen in der mindestens eine Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine angeordnet sind. Bei derartigen Spülmaschinen besteht die Gefahr, dass sich in den genannten Pausenzeiten, in denen in der mindestens eine Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine keine Klarspülflüssigkeit versprüht wird, insbesondere ein Abschnitt des Klarspülleitungssystems, über den ein Klarspüldüsensystem bedarfsweise mit Klarspülflüssigkeit versorgt wird, der in einem oberen Bereich der mindestens eine Behandlungskammer oder der mindestens einen Behandlungszone angeordnet ist, durch Schwerkraft entleert.
  • Wenn anschließend Klarspülflüssigkeit über das Klarspülsystem in der mindestens einen Behandlungskammer oder Behandlungszone zu versprühen ist, werden aufgrund der zumindest teilweisen Entleerung des Abschnittes des Klarspülleitungssystems das in einer oberen Ebene der mindestens eine Behandlungskammer oder Behandlungszone angeordnete Klarspüldüsensystem erst zeitverzögert mit Klarspülflüssigkeit versorgt, während hingegen die weiter unten angeordneten Düsensysteme des Klarspülsystems, deren entsprechende Abschnitte des Klarspülleitungssystems nicht entleert sind, bereits zu einem früheren Zeitpunkt mit Klarspülflüssigkeit versorgt werden.
  • Mit anderen Worten, ohne das Vorsehen eines entsprechenden Rückflussverhinderers erfolgt zumindest in der Anfangsphase ein Versprühen der Klarspülflüssigkeit in einer ungleichmäßigen Weise. Dies wird üblicherweise dadurch ausgeglichen, dass die Zeitdauer der Klarspülphase, d.h. die Zeitdauer, während welcher über das Klarspüldüsensystem des Klarspülsystems Klarspülflüssigkeit versprüht wird, entsprechend verlängert wird, um so ein gewünschtes Klarspülergebnis erzielen zu können.
  • Bei dem herkömmlichen Ansatz, bei welchem die Klarspülphase entsprechend verlängert wird, erfolgt bereichsweise eine Überbehandlung des klarzuspülenden Spülguts, nämlich eine Überbehandlung von den Bereichen des Spülguts, die mit dem unteren Klarspüldüsensystem des Klarspülsystems mit Klarspülflüssigkeit beaufschlagt werden.
  • Indem ein entsprechender Rückflussverhinderer in dem Klarspülleitungssystem angeordnet/integriert wird, wird somit verhindert, dass sich Abschnitte des Klarspülleitungssystems in Pausenzeiten oder Ruhephasen entleeren können. Eine ungleichmäßige Beaufschlagung des Spülguts mit Klarspülflüssigkeit bereits bei Beginn der Klarspülphase wird somit wirksam verhindert.
  • Dies wiederum hat zur Folge, dass eine Verlängerung der Klarspülphase nicht notwendig ist, so dass letztendlich Klarspülflüssigkeit und somit Ressourcen, insbesondere Frischwasser und Energie sowie Chemikalien, eingespart werden können.
  • Gemäß Realisierungen der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist somit vorgesehen, dass der mindestens eine Rückflussverhinderer stromaufwärts eines Klarspülleitungsabschnitts des Klarspülleitungssystems in dem Klarspülleitungssystem angeordnet und insbesondere integriert ist, wobei dieser Klarspülleitungsabschnitt ein Leitungsabschnitt des Klarspülleitungssystems ist, aus welchem außerhalb der Klarspülphase, d.h. in Ruhephasen, Klarspülflüssigkeit durch Schwerkraft ablaufen würde und sich so der Leitungsabschnitt zumindest teilweise leeren würde, wenn kein Rückflussverhinderer vorgesehen wäre.
  • Insbesondere ist der mindestens eine Rückflussverhinderer derart in dem Klarspülleitungssystem angeordnet und insbesondere integriert, dass auch außerhalb der Klarspülphase, also in Ruhephasen, ein Abschnitt des Klarspülleitungssystems, der - in Durchflussrichtung durch das Klarspülleitungssystem gesehen - stromabwärts des Rückflussverhinderers liegt, zumindest teil- oder bereichsweise und vorzugsweise vollständig mit Klarspülflüssigkeit gefüllt bleibt.
  • Gemäß bevorzugten Anwendungsfällen der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass das Klarspülsystem ein erstes und ein zweites Klarspüldüsensystem jeweils mit mindestens einer Sprühdüse aufweist, wobei über das Klarspülleitungssystem des Klarspülsystems den Sprühdüsen des ersten und zweiten Klarspüldüsensystems insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zugeführt wird oder zuführbar ist.
  • Hierbei liegt vorzugsweise die mindestens eine Sprühdüse des ersten Klarspüldüsensystems in einer ersten Ebene und die mindestens eine Sprühdüse des zweiten Klarspüldüsensystems in einer von der ersten Ebene vertikal beabstandeten und im Hinblick auf die erste Ebene höher gelegenen zweiten Ebene.
  • Insbesondere in derartigen Anwendungsfällen bietet es sich an, dass das Klarspülleitungssystem einen den ersten Klarspüldüsensystem zugeordneten ersten Klarspülleitungsabschnitt aufweist, über den der mindestens einen Sprühdüse des ersten Klarspüldüsensystems insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zuführbar ist. Andererseits weist das Klarspülleitungssystem einen dem zweiten Klarspüldüsensystem zugeordneten zweiten Klarspülleitungsabschnitt auf, über den der mindestens einen Sprühdüse des zweiten Klarspüldüsensystems insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zuführbar ist.
  • Vorzugsweise weist das Klarspülleitungssystem ferner einen dritten Klarspülleitungsabschnitt auf, über den sowohl dem ersten Klarspülleitungsabschnitt als auch dem zweiten Klarspülleitungsabschnitt insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zuführbar ist.
  • Hierbei bietet es sich an, dass der mindestens eine Rückflussverhinderer in dem zweiten Klarspülleitungsabschnitt angeordnet und insbesondere integriert ist.
  • Alternativ oder zusätzlich hierzu kann der mindestens eine Rückflussverhinderer in dem ersten und/oder dritten Klarspülleitungsabschnitt angeordnet und insbesondere integriert sein.
  • Vorzugsweise ist der mindestens eine Rückflussverhinderer derart in dem Klarspülleitungssystem angeordnet und insbesondere intergiert, dass auch außerhalb der Klarspülphase, d.h. während einer Ruhephase, der zweite Klarspülleitungsabschnitt zumindest teil- oder bereichsweise und vorzugsweise vollständig mit Klarspülflüssigkeit gefüllt bleibt.
  • Gemäß denkbaren Realisierungen insbesondere der zuletzt genannten Ausführungsformen ist vorgesehen, dass das Klarspülleitungssystem einen insbesondere als T- oder Y-Stück ausgeführten Verbindungsbereich aufweist, über den der erste und zweite Klarspülleitungsabschnitt mit dem dritten Klarspülleitungsabschnitt strömungsmäßig verbunden ist.
  • Hierbei ist es vom Vorteil, dass der mindestens eine Rückflussverhinderer in dem zweiten Klarspülleitungsabschnitt und insbesondere unmittelbar angrenzend an den Verbindungsbereich angeordnet und insbesondere integriert ist.
  • Alternativ oder zusätzlich hierzu kann der mindestens eine Rückflussverhinderer in dem dritten Klarspülleitungsabschnitt und insbesondere unmittelbar angrenzend an den Verbindungsbereich angeordnet und insbesondere integriert sein.
  • Gemäß Ausführungsvarianten der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist vorgesehen, dass ein Abschnitt des Klarspülleitungssystems, der - in Durchflussrichtung durch das Klarspülleitungssystem gesehen - stromaufwärts des Rückflussverhinderers liegt, strömungsmäßig mit einer Klarspülflüssigkeitsversorgung verbunden oder verbindbar ist. Die Klarspülflüssigkeitsversorgung kann dabei eine Klarspülpumpe und vorzugsweise einen Wassererwärmer ("Boiler") aufweisen.
  • Insbesondere zum Reinigen des Klarspülleitungssystems ist vorgesehen, dass der mindestens eine Rückflussverhinderer derart insbesondere manuell deaktivierbar ist, dass im deaktivierten Zustand des Rückflussverhinderers der Durchfluss von dem zumindest einen Abschnitt des Klarspülleitungssystems und vorzugsweise der Durchfluss von dem gesamten Klarspülleitungssystem in beiden Richtungen erlaubt ist.
  • Als Rückflussverhinderer kommen verschiedene Ausführungsformen in Frage. Insbesondere bietet es sich an, dass der Rückflussverhinderer mindestens eine Rückschlagklappe und/oder Rückschlagventil, insbesondere Kugelventil oder KFR-Ventil, aufweist.
  • Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
  • Es zeigt:
  • FIG. 1
    ein Hydraulikschema einer als Programmautomat ausgebildeten Spülmaschine gemäß einer exemplarischen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • In FIG. 1 ist ein Hydraulikschema einer exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 dargestellt. Hierbei sei angemerkt, dass - obgleich die exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 gemäß FIG. 1 in Gestalt eines Programmautomaten ausgeführt ist - die Erfindung nicht auf Spülmaschinen dieser Art beschränkt ist.
  • Vielmehr betrifft die Erfindung insbesondere auf Spülmaschinen 1, die als Transportspülmaschine ausgebildet sind.
  • Die exemplarische Ausführungsform der als Programmautomat ausgebildeten Spülmaschine 1 weist eine Programmsteuereinrichtung 100 zur Steuerung von mindestens einem Reinigungsprogramm und eine durch eine Tür (in FIG. 1 nicht gezeigt) oder eine Haube (ebenfalls in FIG. 1 nicht gezeigt) verschließbare Behandlungskammer 2 in einem Maschinengehäuse zur Aufnahme von zu reinigendem Spülgut (in FIG. 1 nicht gezeigt) auf, wie beispielsweise Geschirr, Besteck, Töpfe, Pfannen und Tabletts.
  • Unter der Behandlungskammer 2 befindet sich ein Waschtank 11 zur Aufnahme von versprühter Flüssigkeit aus der Behandlungskammer 2. Eine Waschpumpe 12 ist zum Fördern von Waschflüssigkeit aus dem Waschtank 11 durch ein Waschflüssigkeitsleitungssystem 13 zu Waschdüsen 14.1, 14.2 vorgesehen, welche in der Behandlungskammer 2 auf dem Bereich des zu reinigenden Spülguts gerichtet sind und die Waschflüssigkeit auf das zu reinigende Spülgut sprühen. Die versprühte Waschflüssigkeit fällt durch Schwerkraft in den Waschtank 11 zurück.
  • Dadurch bilden der Waschtank 11, die Waschpumpe 12, das Waschflüssigkeitsleitungssystem 13 und die Waschdüsen 14.1, 14.2 zusammen mit der Behandlungskammer 2 einen Waschflüssigkeitskreislauf aus. Das Waschflüssigkeitsleitungssystem 13 verbindet die Druckseite der Waschpumpe 12 mit den entsprechenden Waschdüsen 14.1, 14.2.
  • Ferner ist ein Klarspülsystem zum Fördern von Klarspülflüssigkeit mittels einer Klarspülpumpe 7 durch ein Klarspülflüssigkeitsleitungssystem 3 zu Klarspüldüsen 4.1, 4.2 vorgesehen, welche in der Behandlungskammer 2 auf den Bereich des zu reinigenden Spülguts gerichtet sind. Die versprühte Klarspülflüssigkeit fällt durch Schwerkraft von der Behandlungskammer 2 in den Waschtank 11. Das Klarspülflüssigkeitsleitungssystem 3 verbindet die Druckseite der Klarspülpumpe 7 mit den Klarspüldüsen 4.1, 4.2.
  • Vorzugsweise ist eine Vielzahl von Waschdüsen 14.2 an mindestens einem oberen Wascharm, eine Vielzahl von Waschdüsen 14.1 an mindestens einem unteren Wascharm, eine Vielzahl von Klarspüldüsen 4.2 an mindestens einem oberen Klarspülarm und eine Vielzahl von Klarspüldüsen 4.1 an mindestens einem unteren Klarspülarm vorgesehen.
  • Bevor während einer Klarspülphase Klarspülflüssigkeit versprüht wird, wird jeweils eine der Klarspülflüssigkeit entsprechende Menge an Waschflüssigkeit aus dem Waschtank 11 mittels einer Ablaufpumpe 19 abgepumpt, deren Saugseite über eine Ableitung an einen Sumpf des Waschtanks 11 angeschlossen ist.
  • Wenn vor einem ersten Start der als Programmautomat ausgebildeten Spülmaschine 1 der Waschtank 11 leer ist, muss er zunächst mit Frischwasser über eine Frischwasserleitung oder mittels des Klarspülsystems und dessen Klarspülpumpe 7 mit Frischwasser oder einer anderen Klarspülflüssigkeit oder Waschflüssigkeit gefüllt werden. Die Klarspülflüssigkeit kann Frischwasser, aufbereitetes Frischwasser oder Frischwasser mit Klarspüler sein.
  • Die Waschflüssigkeit enthält Reiniger, welcher der im Waschtank 11 enthaltenen Flüssigkeit von einem Reiniger Zudosiervorrichtung (in FIG. 1 nicht gezeigt) vorzugsweise automatisch zudosiert wird.
  • Die Programmsteuereinrichtung 100 steuert die Waschpumpe 12, die Klarspülpumpe 7, die Ablaufpumpe 19 und eine Reinigerlösungspumpe (in FIG. 1 nicht gezeigt) in Abhängigkeit von dem jeweils an der Programmsteuereinrichtung 100 von einer Bedienperson gewählten Reinigungsprogramm. Es ist mindestens ein Reinigungsprogramm vorgesehen, vorzugsweise sind mehrere wahlweise auswählbare Reinigungsprogramme vorgesehen.
  • Bei der in FIG. 1 schematisch dargestellten exemplarischen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 ist die Klarspülpumpe 7 mit ihrer Saugseite an einem Auslass eines Wassererwärmers 8 ("Boilers") angeschlossen.
  • Der Wassererwärmer 8 ("Boiler") weist des Weiteren einen mit einer Frischwasserzuleitung 16 verbundenen Einlass auf, über welchen den Wassererwärmer 8 entweder Frischwasser oder Frischwasser mit zudosiertem Klarspüler zugeführt wird. In dem Wassererwärmer 8 wird die über den Einlass zugeführte Flüssigkeit (reines Frischwasser oder Frischwasser mit zudosiertem Klarspüler) nach Vorgabe eines Prozessablaufes aufgeheizt. Über die mit ihrer Saugseite am Auslass des Wassererwärmers 8 angeschlossene Klarspülpumpe 7 kann die in dem Wassererwärmer 8 aufgeheizte Klarspülflüssigkeit beispielsweise während einer Frischwasser-Klarspülphase über das Klarspülleitungssystem 3 zu den Klarspüldüsen 4.1, 4.2 zugeführt werden. Die Klarspüldüsen 4.1, 4.2 sind in der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 angeordnet, um die mit dem Wassererwärmer 8 aufgeheizte Klarspülflüssigkeit in der Behandlungskammer 2 auf das Spülgut zu sprühen.
  • Selbstverständlich ist es auch denkbar, dass der Wassererwärmer 8 über den Einlass und die Frischwasserzuleitung 16 reines Frischwasser zugeführt wird, welchem nach Erwärmung in dem Wassererwärmer 8 Klarspüler zudosiert wird.
  • Obgleich in FIG. 1 nicht dargestellt, kann der exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 zusätzlich oder alternativ zu den Wassererwärmer 8 auch ein Frischwasserbehälter ohne Heizung zugeordnet sein. Dieser Frischwasserbehälter kann dabei vorzugsweise einen Einlass aufweisen, der mit einer Frischwasserzuleitung 16 verbunden ist, über welche dem Frischwasserbehälter wieder reines Frischwasser oder Frischwasser mit zudosiertem Klarspüler zugeführt wird.
  • Selbstverständlich ist es aber auch denkbar, stromabwärts hinter dem Auslass des Frischwasserbehälters eine Dosiereinrichtung zum Zudosieren von Klarspüler anzuordnen.
  • Bei der in FIG. 1 schematisch dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 ist der Wassererwärmer 8 (und falls vorhanden auch der Frischwasserbehälter) über die mindestens eine Frischwasserzuleitung 16 mit einem Rücksaugverhinderer 18 verbunden. Der Rücksaugverhinderer 18 dient dazu, zu verhindern, dass Frischwasser von der Saugseite der Klarspülpumpe 7 bzw. einer dem in der Zeichnung nicht gezeigten Frischwasserbehälter zugeordneten (weiteren) Klarspülpumpe in die Frischwasserzuleitung 16 zurückgesaugt werden kann.
  • Obgleich ebenfalls in FIG. 1 nicht dargestellt, kann der Rücksaugverhinderer 18 einen Auslass aufweisen, welcher über eine Frischwasserzuleitung 16 mit einer Wasserenthärtereinrichtung verbunden ist. Die Wasserenthärtereinrichtung kann einerseits einen an die Frischwasserzuleitung 16 angeschlossenen Salzbehälter aufweisen, und andererseits parallel zueinander angeordnete erste und zweite Wasserenthärter aufweisen. Die beiden parallel zueinander angeordneten Wasserenthärter können über ein entsprechendes Frischwasserleitungssystem und die Frischwasserzuleitung 16 mit dem Auslass des Rücksaugverhinderers verbunden sein.
  • Die Wasserenthärter der Wasserenthärtereinrichtung können durch geeignetes Ansteuern von Ventilen wechselseitig betrieben werden, um das dem Wassererwärmer 8 über die Frischwasserzuleitungen zugeführte Frischwasser und das (falls vorhanden) dem Frischwasserbehälter über die Frischwasserzuleitung 16 zugeführte Frischwasser zu enthärten.
  • Der Wasserfluss innerhalb der in FIG. 1 schematische dargestellten Spülmaschine 1 ist wie folgt:
    Über ein Füllventil Y1 und den Rücksaugverhinderer 18 gelangt das Frischwasser in den Wassererwärmer 8. Bedarfsweise wird das Frischwasser dort durch eine Heizung E1 erhitzt. Der Flüssigkeits-Füllstand in dem Wassererwärmer 8 wird durch einen Drucksensor B3 erfasst. Das in dem Wassererwärmer 8 ggf. erhitzte Frischwasser wird über die Klarspülpumpe 7 und die Klarspüldüsen 4.1, 4.2 in die Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 gepumpt.
  • Das in der Behandlungskammer 2 versprühte Frischwasser sammelt sich in dem Waschtank 11. Vorzugsweise in dem Waschtank 11 eine Heizung E2 vorgesehen, um die in dem Waschtank 11 gesammelte Flüssigkeit auf Temperatur zu halten.
  • Der Flüssigkeits-Füllstand des Waschtanks 11 kann über einen Drucksensor B4 erfasst werden.
  • Nach einer Waschphase wird ein Teil der in dem Waschtank 11 gesammelten Flüssigkeit (Waschflüssigkeit) durch die Ablaufpumpe 19 aus der Spülmaschine 1 in einen Abfluss gefördert. Diese abgepumpte Waschflüssigkeit wird durch Frischwasser bzw. Flüssigkeit aus dem Wassererwärmer 8 ersetzt.
  • Am Ende jedes Waschprogramms der in FIG. 1 schematisch gezeigten Spülmaschine 1 wird die Waschlauge auf dem Spülgut mit Frischwasser im Zuge des Prozessschrittes "Klarspülung" abgespült. In der Regel verfügt die Spülmaschine 1 über entsprechende als Düsensystem dienende Spülarme, bei welchen es sich häufig um drehende Spülarme mit Klarspüldüsen 4.1, 4.2 handelt, wobei die Spülarme oberhalb und unterhalb des Spülguts in der Behandlungskammer 2 angeordnet sind.
  • Die Aufteilung des Förderstroms der Klarspülpumpe 7 zum oberen und unteren Spülarm erfolgt in einem T- oder Y-Stück 6 welches höhentechnisch unterhalb des oberen Klarspülarms platziert ist. Die Klarspülpumpe 7, das T- oder Y-Stück 6 und die beiden Klarspülarme sind mit Wasserleitungen 3.1, 3.2 in Gestalt von Schläuchen und/oder Rohren verbunden.
  • Aufgrund der niedrigeren Position des T-Stücks 6 verglichen zum oberen Klarspülarm läuft die Klarspülflüssigkeit, welche sich während der Klarspülphase in dem Leitungsabschnitt 3.2 zwischen dem T- oder Y-Stück 6 und dem oberen Klarspülarm befindet, nach jeder Klarspülung durch das T- bzw. Y-Stück 6 zurück in den Wassererwärmer 8 oder in die Leitung 3.1 des unteren Klarspülarms, so dass sich die Leitung 3.2 zum oberen Klarspülarm zumindest teilweise leert.
  • Die Leitung 3.1 zum unteren Klarspülarm verbleibt dagegen nach jeder Klarspülung nahezu gefüllt.
  • Dies hat zur Folge, dass bei der nächsten Klarspülung zunächst die Leitung 3.2 zum oberen Klarspülarm gefüllt werden muss, bevor Wasser/Klarspülflüssigkeit aus dessen Klarspüldüsen 4.2 auf das Spülgut gesprüht wird. Währenddessen kommt beim unteren Klarspülarm direkt zu Beginn der Klarspülung Wasser bzw. Klarspülflüssigkeit aus den Klarspüldüsen 4.1.
  • Aufgrund der kurzen Dauer einer Klarspülung von nur wenigen Sekunden hat dies zur Folge, dass aus dem oberen Klarspülarm weniger Klarspülflüssigkeit über das Spülgut gesprüht wird als aus dem unteren Klarspülarm. Je weniger Wasser für die Klarspülung verwendet wird, desto relevanter wird dieser Unterschied.
  • Um die Frischwassermenge während einer Klarspülung weiter reduzieren zu können, und im gleichzeitig sicherzustellen, dass aus dem oberen und dem unteren Klarspülarm in ähnlicher Weise Klarspülflüssigkeit kommt, ist erfindungsgemäß ein Rückflussverhinderer 5 vorgesehen, welcher verhindert, dass die Leitung 3.2 zwischen dem T- bzw. Y-Stück 6 und dem oberen Klarspülarm nach jeder Klarspülung leerläuft.
  • Bei einer Haubengeschirrspülmaschine können ca. 120 ml (bis zu 10% der Gesamtspülmenge, abhängig vom jeweiligen Programm) Frischwassermenge erhalten bleiben.
  • Bei einer Untertischmaschine wären es mit der vorliegenden Erfindung ungefähr 50 ml (bis zu 6% der Gesamtspülmenge, abhängig vom jeweiligen Programm).
  • Im Einzelnen ist in der Klarspülleitung 3.2 zwischen dem T- bzw. Y-Stück 6 und dem oberen Klarspülarm unmittelbar nach dem T- bzw. Y-Stück 6 der bereits genannte Rückflussverhinderer 5 integriert, welches von dem T- bzw. Y-Stück 6 zum oberen Klarspülarm durchlässig ist, in die Gegenrichtung jedoch den Wasserfluss blockiert.
  • Dadurch wird sichergestellt, dass die Klarspülflüssigkeit nach der Klarspülung in dem entsprechenden Leitungsabschnitt 3.2 zum oberen Klarspülarm verbleibt und der Leitungsabschnitt 3.2 nicht bei jeder Klarspülung neu gefüllt werden muss.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in der Zeichnung gezeigte Ausführungsform beschränkt, sondern ergibt sich aus einer Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.
  • Bezugszeichen
  • 1
    Spülmaschine
    2
    Behandlungskammer
    3
    Klarspülleitungssystem
    3.1
    erster Klarspülleitungsabschnitt
    3.2
    zweiter Klarspülleitungsabschnitt
    3.3
    dritter Klarspülleitungsabschnitt
    4.1
    erste (untere) Klarspüldüsen
    4.2
    zweite (obere) Klarspüldüsen
    5
    Rückflussverhinderer
    6
    Verbindungsbereich/T-/Y-Stück
    7
    Klarspülpumpe
    8
    Wassererwärmer
    11
    Waschtank
    12
    Waschpumpe
    13
    Waschflüssigkeitsleitungssystem
    14.1
    erste (untere) Waschdüsen
    14.2
    zweite (obere) Waschdüsen
    16
    Frischwasserzuleitung
    18
    Rückflussverhinderer (Frischwasserzuleitung)
    19
    Ablaufpumpe
    100
    Programmsteuereinrichtung 100
    B3
    Drucksensor
    B4
    Drucksensor
    E1
    Heizung E1
    E2
    Heizung E1
    Y1
    Füllventil Y1

Claims (13)

  1. Spülmaschine (1), insbesondere gewerbliche Spülmaschine (1), welche vorzugsweise als Programmautomat und insbesondere in Gestalt einer Korbdurchschub- oder Haubenspülmaschine ausgeführt ist, wobei die Spülmaschine (1) mindestens eine Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone aufweist, in welcher insbesondere bedarfsweise und vorzugsweise während einer Klarspülphase eine Klarspülflüssigkeit versprüht wird oder versprühbar ist, wobei die Spülmaschine (1) hierzu ein Klarspülsystem mit einem Klarspülleitungssystem (3) und mit mindestens einem Klarspüldüsensystem mit Klarspüldüsen (4.1, 4.2) aufweist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Klarspülsystem mindestens einen dem Klarspülleitungssystem (3) zugeordneten Rückflussverhinderer (5) aufweist, welche ausgebildet ist, den Durchfluss von zumindest einem Abschnitt des Klarspülleitungssystems (3) nur in einer Richtung zu erlauben.
  2. Spülmaschine (1) nach Anspruch 1,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) stromaufwärts eines Klarspülleitungsabschnitts (3.2) des Klarspülleitungssystems (3) in dem Klarspülleitungssystem (3) angeordnet und insbesondere integriert ist, wobei der Klarspülleitungsabschnitt (3.2) ein Leitungsabschnitt des Klarspülleitungssystems (3) ist, aus welchem außerhalb der Klarspülphase Klarspülflüssigkeit durch Schwerkraft ablaufen würde und sich so der Leitungsabschnitt (3.2) zumindest teilweise leeren würde, wenn kein Rückflussverhinderer (5) vorgesehen wäre.
  3. Spülmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) derart in dem Klarspülleitungssystem (3) angeordnet und insbesondere integriert ist, dass auch außerhalb der Klarspülphase ein Abschnitt (3.2) des Klarspülleitungssystems (3), der - in Durchflussrichtung durch das Klarspülleitungssystem (3) gesehen - stromabwärts des Rückflussverhinderers (5) liegt, zumindest teil- oder bereichsweise und vorzugsweise vollständig mit Klarspülflüssigkeit gefüllt bleibt.
  4. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    wobei das Klarspülsystem ein erstes und ein zweites Klarspüldüsensystem jeweils mit mindestens einer Klarspüldüse (4.1, 4.2) aufweist, wobei über das Klarspülleitungssystem (3) des Klarspülsystems den Klarspüldüsen (4.1, 4.2) des ersten und zweiten Klarspüldüsensystems insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zugeführt wird oder zuführbar ist.
  5. Spülmaschine (1) nach Anspruch 4,
    wobei die mindestens eine Klarspüldüse (4.1) des ersten Klarspüldüsensystems in einer ersten Ebene und die mindestens eine Klarspüldüse (4.2) des zweiten Klarspüldüsensystems in einer von der ersten Ebene vertikal beabstandeten und im Hinblick auf die erste Ebene höher gelegenen zweiten Ebene liegt.
  6. Spülmaschine (1) nach Anspruch 4 oder 5,
    wobei das Klarspülleitungssystem (3) einen dem ersten Klarspüldüsensystem zugeordneten ersten Klarspülleitungsabschnitt (3.1), über den der mindestens einen Klarspüldüse (4.1) des ersten Klarspüldüsensystems insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zuführbar ist, und einen dem zweiten Klarspüldüsensystem zugeordneten zweiten Klarspülleitungsabschnitt (3.2) aufweist, über den der mindestens einen Klarspüldüse (4.2) des zweiten Klarspüldüsensystems insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zuführbar ist, und wobei das Klarspülleitungssystem (3) ferner einen dritten Klarspülleitungsabschnitt (3.3) aufweist, über den sowohl dem ersten Klarspülleitungsabschnitt als auch dem zweiten Klarspülleitungsabschnitt insbesondere bedarfsweise Klarspülflüssigkeit zuführbar ist.
  7. Spülmaschine (1) nach Anspruch 6,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) in dem zweiten Klarspülleitungsabschnitt (3.2) angeordnet und insbesondere integriert ist; und/oder
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) in dem ersten Klarspülleitungsabschnitt (3.1) angeordnet und insbesondere integriert ist; und/oder
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) in dem dritten Klarspülleitungsabschnitt (3.3) angeordnet und insbesondere integriert ist.
  8. Spülmaschine (1) nach Anspruch 6 oder 7,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) derart in dem Klarspülleitungssystem (3) angeordnet und insbesondere integriert ist, dass auch außerhalb der Klarspülphase der zweite Klarspülleitungsabschnitt (3.2) zumindest teil- oder bereichsweise und vorzugsweise vollständig mit Klarspülflüssigkeit gefüllt bleibt.
  9. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
    wobei das Klarspülleitungssystem (3) einen insbesondere als T- oder Y-Stück (6) ausgeführten Verbindungsbereich aufweist, über den der erste und zweite Klarspülleitungsabschnitt (3.1, 3.2) mit dem dritten Klarspülleitungsabschnitt (3.3) strömungsmäßig verbunden sind,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) in dem zweiten Klarspülleitungsabschnitt (3.2) und insbesondere unmittelbar angrenzend an den Verbindungsbereich (6) angeordnet und insbesondere integriert ist; und/oder
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) in dem dritten Klarspülleitungsabschnitt (3.3) und insbesondere unmittelbar angrenzend an den Verbindungsbereich (6) angeordnet und insbesondere integriert ist.
  10. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
    wobei ein Abschnitt (3.3) des Klarspülleitungssystems (3), der - in Durchflussrichtung durch das Klarspülleitungssystem (3) gesehen - stromaufwärts des mindestens einen Rückflussverhinderers (5) liegt, strömungsmäßig mit einer Klarspülflüssigkeitsversorgung verbunden oder verbindbar ist.
  11. Spülmaschine (1) nach Anspruch 10,
    wobei die Klarspülflüssigkeitsversorgung eine Klarspülpumpe (7) und vorzugsweise einen Wassererwärmer (8) aufweist.
  12. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) derart insbesondere manuell deaktivierbar ist, dass im deaktivierten Zustand des Rückflussverhinderers (5) der Durchfluss von dem zumindest einen Abschnitt des Klarspülleitungssystems (3) und vorzugsweise der Durchfluss von dem gesamten Klarspülleitungssystem (3) in beiden Richtungen erlaubt ist.
  13. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
    wobei der mindestens eine Rückflussverhinderer (5) mindestens eine Rückschlagklappe und/oder Rückschlagventil, insbesondere Kugelventil oder KFR-Ventil, aufweist.
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EP1723887A2 (de) * 2005-05-20 2006-11-22 Premark FEG L.L.C. Gewerbliche Geschirrspühlmaschine, insbesondere Gläserspülmaschine
US20090120467A1 (en) * 2007-11-13 2009-05-14 Byung Kwon Kim Commercial dish washer equipped with an auxiliary rinsing water pipe and rinsing step
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