EP4747018A1 - Ausbringvorrichtung zum ausbringen von spritzflüssigkeit und zum anbringen an einem spritzgestänge einer landwirtschaftlichen feldspritze - Google Patents
Ausbringvorrichtung zum ausbringen von spritzflüssigkeit und zum anbringen an einem spritzgestänge einer landwirtschaftlichen feldspritzeInfo
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- EP4747018A1 EP4747018A1 EP24732254.8A EP24732254A EP4747018A1 EP 4747018 A1 EP4747018 A1 EP 4747018A1 EP 24732254 A EP24732254 A EP 24732254A EP 4747018 A1 EP4747018 A1 EP 4747018A1
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Ausbringvorrichtung (1) zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum Anbringen an einem Spritzgestänge (51) einer landwirtschaftlichen Feldspritze (50) aufweisend: eine Befestigungseinrichtung (2) zur mechanischen Verbindung mit einem Spritzgestänge (51) einer landwirtschaftlichen Feldspritze (50) und zum fluidkommunizierenden Anschluss der Ausbringvorrichtung (1) an zumindest eine fluidführende Versorgungsleitung (52) einer landwirtschaftlichen Feldspritze (50), wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) zum gerichteten Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum wahlweisen Schalten zwischen Freigeben oder Absperren von Spritzflüssigkeit, und wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) zum fluidkommunizierenden Verbinden der Befestigungseinrichtung (2) mit einer Dosiereinrichtung (3), wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) so ausgebildet ist, dass der räumliche Abstand (X, Y) der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) veränderbar ist. Ferner betrifft die Erfindung eine landwirtschaftliche Feldspritze (50) zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit.
Description
Ausbrinqvorrichtunq zum Ausbringen von Spritzflüssiqkeit und zum Anhängen an einem Spritzqestänqe einer landwirtschaftlichen Feldspritze
Die Erfindung betrifft eine Ausbringvorrichtung zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum Anbringen an einem Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze sowie eine landwirtschaftliche Feldspritze zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit.
Aus der DE 10 2017 110 564 A1 ist ein Mehrfachdüsenkörper zur Anordnung an einem sich quer zur Fahrtrichtung einer Feldspritze erstreckenden Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze bekannt. Der Mehrfachdüsenkörper umfasst einen ersten und einen zweiten Kupplungsstutzen zum Anschluss von als Spritzdüsen ausgebildeten Ausbringelementen.
Gemäß der DE 10 2017 110 564 A1 sind mehrere Mehrfachdüsenkörper an einem Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze angeordnet. Dabei sind die Mehrfachdüsenkörper so ausgebildet, dass ein Ausbringelement eines ersten Kupplungsstutzens eines ersten Mehrfachdüsenkörpers einen Abstand von 50 cm zu einem Ausbringelement eines ersten Kupplungsstutzen eines zweiten Mehrfachdüsenkörpers aufweist. Dabei beträgt der Abstand eines Ausbringelements eines zweiten Kupplungsstutzens des ersten Mehrfachdüsenkörpers zu einem Ausbringelement eines zweiten Kupplungsstutzens des zweiten Mehrfachdüsenkörpers 25 cm. Somit verkürzen also die zweiten Kupplungsstutzen den Abstand zwischen zwei Mehrfachdüsenkörpern. Die zweiten Kupplungsstutzen eines Mehrfachdüsenkörpers sind dabei starr bzw. fix und unveränderlich in ihrer Länge ausgebildet. So ist also auch der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Kupplungsstutzen eines Mehrfachdüsenkörpers vorgegeben bzw. fix. Dadurch sind feste Sprühbreiten für die landwirtschaftliche Feldspritze vorgegeben.
Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Ausbringvorrichtung zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum Anbringen an einem Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze sowie eine landwirtschaftliche Feldspritze zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit anzugeben, welche einen beliebigen o- der vorgebbaren Abstand zwischen zwei Ausbringelementen erlaubt, um somit eine hohe Variabilität einer Ausbringvorrichtung und/oder einer Feldspritze zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine Ausbringvorrichtung zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum Anbringen an einem Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze.
Die Ausbringvorrichtung weist eine Befestigungseinrichtung zur mechanischen Verbindung mit einem Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze und zum fluidkommunizierenden Anschluss der Ausbringvorrichtung an zumindest eine fluidführende Versorgungsleitung einer landwirtschaftlichen Feldspritze auf. Dabei kann die Befestigungseinrichtung so ausgebildet sein, dass diese bewegungsfest oder starr mit einem Spritzgestänge einer landwirtschaftlichen Feldspritze verbindbar ist, sodass sich beide als Einheit oder nur als Einheit miteinander bewegen lassen.
Ferner weist die Ausbringvorrichtung wenigstens eine Dosiereinrichtung zum gerichteten Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum wahlweisen Schalten zwischen Freigeben oder Absperren von Spritzflüssigkeit auf. Somit kann also mithilfe der wenigstens einen Dosiereinrichtung entweder Spritzflüssigkeit ausgegeben werden oder nicht ausgegeben werden.
Des Weiteren weist die Ausbringvorrichtung, z. B. pro Dosiereinrichtung, wenigstens eine Verbindungseinrichtung zum fluidkommunizierenden Verbinden der Befestigungseinrichtung mit der wenigstens einen Dosiereinrichtung oder mit einer Dosiereinrichtung auf. Folglich kann Spritzflüssigkeit von der Befestigungseinrichtung über die wenigstens eine Verbindungseinrichtung hin zur wenigstens einen Dosiereinrichtung strömen bzw. gelangen.
Außerdem ist die wenigstens eine Verbindungseinrichtung so ausgebildet, dass der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung veränderbar ist. Somit ist ein Abstand oder auch ein beliebiger oder vor- gebbarer Abstand zwischen zwei Dosiereinrichtung möglich, um somit eine hohe Variabilität einer Ausbringvorrichtung und/oder einer Feldspritze zu gewährleisten.
Zudem kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung längenveränderlich und/oder teleskopierbar und/oder drehbar ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung erlaubt
eine einfache Veränderung des Abstandes von einer Befestigungseinrichtung hin zu einer Dosiereinrichtung.
Die wenigstens eine Verbindungseinrichtung kann ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung, z. B. lediglich, entlang oder entgegen einer ersten Raumrichtung verschiebbar ist. Folglich kann die Richtung, in und entgegen welche die wenigstens eine Dosiereinrichtung mithilfe der wenigstens einen Verbindungseinrichtung verstellbar ist, festgelegt bzw. vorgegeben werden.
Zusätzlich oder alternativ kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung, z.
B. lediglich, entlang oder entgegen einer zweiten Raumrichtung verschiebbar ist. Folglich kann auch hier die Richtung, in und entgegen welche die wenigstens eine Dosiereinrichtung mithilfe der wenigstens einen Verbindungseinrichtung verstellbar ist, festgelegt bzw. vorgegeben werden.
Ebenfalls zusätzlich oder alternativ kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung kann ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung, z. B. lediglich, entlang oder entgegen einer dritten Raumrichtung verschiebbar ist. Auch diese Ausgestaltung erlaubt es, die Richtung, in und entgegen welche die wenigstens eine Dosiereinrichtung mithilfe der wenigstens einen Verbindungseinrichtung verstellbar ist, festzulegen bzw. vorzugeben.
Ferner kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung, z. B. lediglich, um eine erste, zweite oder dritte Raumrichtung herum drehbar ist. Somit kann ebenfalls ein Abstand zwischen Befestigungseinrichtung und Dosiereinrichtung bezogen z. B. auf eine erste Raumrichtung verändert werden.
Außerdem kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung an einer beliebigen oder vorgebaren Position, z R innerhalb einer ersten fiktiven
Ebene, aufgespannt von einer ersten und einer dritten Raumrichtung, die zueinander senkrecht ausgerichtet sein können, anordenbar ist. Dabei kann die erste fiktive Ebene zur Erdoberfläche gleichorientiert oder gleich ausgerichtet sein. Somit kann also der Abstand zwischen Befestigungseinrichtung und Dosiereinrichtung innerhalb der ersten fiktiven Ebene frei verändert werden. Anders ausgedrückt, kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung in zwei Raumrichtungen, z. B. eine erste und eine dritte Raumrichtung, die zueinander senkrecht ausgerichtet sein können, zur Befestigungseinrichtung verändert werden. Folglich ist die Variabilität einer Ausbringvorrichtung und/oder einer Feldspritze erhöhbar, da mit dieser Ausgestaltung unterschiedliche Spritzbreiten realisierbar sind.
Zudem kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung alternativ oder zusätzlich ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung an einer beliebigen oder vorgebaren Position, z. B. lediglich, innerhalb einer zweiten fiktiven Ebene, aufgespannt von einer zweiten und einer dritten Raumrichtung, die zueinander senkrecht ausgerichtet sein können, anordenbar ist. Dabei kann die zweite fiktive Ebene im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene orientiert oder ausgerichtet sein, die zur Erdoberfläche gleichorientiert oder gleich ausgerichtet ist. Mithilfe dieser Ausbildung kann der Abstand zwischen Befestigungseinrichtung und Dosiereinrichtung innerhalb der zweiten fiktiven Ebene frei verändert werden. Anders ausgedrückt, kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung in zwei Raumrichtungen, z. B. eine zweite und eine dritte Raumrichtung, die zueinander senkrecht ausgerichtet sein können, zur Befestigungseinrichtung verändert werden. Folglich ist die Variabilität einer Ausbringvorrichtung und/oder einer Feldspritze erhöhbar, da mit dieser Ausgestaltung unterschiedliche Spritzbreiten realisierbar sind.
Des Weiteren kann alternativ oder zusätzlich die wenigstens eine Verbindungseinrichtung ausgebildet sein, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung an einer beliebigen oder vorgebaren Position im Raum anordenbar ist. Dabei können die erste Raumrichtung und die zweite Raumrichtung und/oder die dritte Raumrichtung senkrecht zueinander ausgerichtet sein. Diese Ausgestaltung erlaubt eine maximale Variabilität einer Ausbringvorrichtung und/oder einer Feldspritze. Denn der Abstand zwischen Befestigungs''^^^*' ■ '" Dosiereinrichtung ist im Raum frei
veränderbar. Mit anderen Worten ausgedrückt, kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung in allen drei Raumrichtungen, z. B. eine erste, eine zweite und eine dritte Raumrichtung, die zueinander senkrecht ausgerichtet sein können, zur Befestigungseinrichtung verändert werden.
Die drei Raumrichtungen können entlang dreier Koordinatenachsen verlaufen, die ein dreidimensionales Koordinatensystem ergeben oder aufspannen.
Auch kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Verbindungseinrichtung einen ersten und einen zweiten Arm aufweist, die zusammen einen teleskopierbaren oder längenveränderlichen oder einen in sich beweglichen Kragarm bilden. Dabei kann der erste Arm mit dem zweiten Arm verschieblich oder teleskopierbar ausgebildet sein o- der der erste Arm mit dem zweiten Arm drehbar verbunden sein und diese zusammen einen in sich beweglichen Kragarm bilden. Bei einem in sich beweglichen Kragarm kann es sich um einen zweigeteilten Kragarm handeln, dessen erster Teil fest oder drehbeweglich z. B. am Spritzgestänge anordenbar ist. Auch kann es sich bei einem in sich beweglichen Kragarm um einen zweigeteilten Kragarm handeln, dessen zweiter Teil beweglich, drehbeweglich oder verschieblich oder teleskopierbar zum ersten Teil ausgebildet sein kann.
Des Weiteren kann der erste Arm drehfest oder drehbar mit seinem ersten Ende an der Befestigungseinrichtung angeordnet sein oder an einem Spritzgestänge einer Feldspritze anordenbar sein.
Der erste Arm kann mit seinem zweiten Ende drehbar oder verschiebbar/telekopierbar mit dem zweiten Arm verbunden sein. Ferner kann der erste Arm wenigstens in einem Winkelbereich zwischen 0 und 100 Grad oder auch um 360 Grad relativ drehbar oder verdrehbar an der Befestigungseinrichtung ausgebildet oder angeordnet sein.
Der zweite Arm kann mit seinem ersten Ende relativ drehbar oder relativ verschiebbar/telekopierbar mit dem ersten Arm verbunden sein. Auch kann der zweite Arm mit seinem zweiten Ende an der wenigstens einen Dosiereinrichtung angeordnet sein. Zudem kann der zweite Arm wenigstens in einem Winkelbereich zwischen 0 und 100 Grad oder auch um 360 Grad relativ zum ersten Arm drehbar oder verdrehbar ausgebildet sein.
Außerdem kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung einen Aktor, z. B. einen Linearaktor oder einen Linearantrieb oder einen Drehaktor, zur Veränderung des räumlichen Abstandes zwischen Dosiereinrichtung und Befestigungseinrichtung umfassen.
Die wenigstens eine Verbindungseinrichtung und/oder der Aktor kann stufenlos oder gestuft ausgebildet sein. Auch kann der Aktor ein Gehäuse und einen Stellausgang, der als Welle ausbildbar ist, aufweisen. Zudem kann der Aktor mit seinem Gehäuse an einem ersten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung oder an der Befestigungseinrichtung befestigt sein oder an einem Spritzgestänge einer Feldspritze befestigbar sein. Ferner kann der Aktor mit seinem Stellausgang mit einem zweiten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung verbunden sein. Durch Anbringung der wenigstens einen Verbindungseinrichtung und/oder des Aktors können der erste und zweite Arm zueinander bewegt werden. Dabei kann der Aktor als Servomotor, als Schrittmotor, als elektrischer, als pneumatischer oder als hydraulischer Aktor ausgebildet sein.
Des Weiteren kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung einen Rastmechanismus aufweisen. Der Rastmechanismus kann zwei Endanschläge aufweisen, die die Verschiebung oder die Drehung der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung begrenzen. Die beiden Endanschläge können an dem ersten oder zweiten Arm ausgebildet sein. So kann also der Rastmechanismus zwei Endanschläge aufweisen, die die Drehung eines zweiten Arms relativ zu einem ersten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung begrenzen.
Zudem kann der Rastmechanismus wenigstens einen Rastpunkt zwischen zwei Endanschlägen aufweisen. Dabei kann der wenigstens eine Rastpunkt eine vorkonfigurierbare Position festlegen, in welcher ein definierter Abstand zwischen der wenigstens einen Dosiereinrichtung und der Befestigungseinrichtung erreichbar ist.
Auch kann der Rastmechanismus einen federkraftbeaufschlagten Raststift umfassen. Zudem kann der Rastmechanismus wenigstens ein Rastloch als Rastpunkt aufweisen, in welches ein Raststift einrastbar ist. Das wenigstens eine Rastloch kann in einem ersten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung oder in einem zweiten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung angeordnet sein. Der federkraftbeauf-
schlagte Raststift kann in einem zweiten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung oder in einem ersten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung angeordnet sein.
Des Weiteren kann die wenigstens eine Dosiereinrichtung mindestens ein Ausbringelement zum Ausbringen einer Spritzflüssigkeit und mindestens ein steuerbares Ventil zum Freigeben und Sperren eines Flüssigkeitsstroms aufweisen.
Das mindestens eine Ausbringelement kann am mindestens einen Ventil oder an einem Ausgang des mindestens einen Ventils angeordnet sein. Auch kann das mindestens eine Ausbringelement stromabwärts zum mindestens einen Ventil oder stromabwärts zu einem Ausgang des mindestens einen Ventils angeordnet sein.
Das mindestens eine Ventil kann ausgebildet sein, wahlweise zu öffnen oder zu sperren bzw. zu schließen. Auch kann das mindestens eine Ventil für die Ansteuerung mittels Pulsweitenmodulation ausgebildet sein. So kann also das mindestens eine Ventil so ausgebildet sein, dass dieses lediglich öffenbar und schließbar ist, wobei es nur einen dieser Zustände annehmen kann.
Auch können das mindestens eine Ventil und das mindestens eine Ausbringelement so miteinander ausgebildet sein, dass der Weg einer Spritzflüssigkeit vom Ventil zum Ausbringelement kleiner 20 cm ist. Dabei kann der Abstand zwischen dem mindestens einen Ventil und dem mindestens einen Ausbringelement konstant oder unveränderbar sein. Ferner können das mindestens eine Ventil und das mindestens eine Ausbringelement so aneinander angeordnet oder miteinander verbunden sein, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung stets als Ganzes/Einheit oder stets gemeinsam mit ihrem mindestens einen Ventil und mit ihrem mindestens einen Ausbringelement relativ zur Befestigungseinrichtung bewegbar ist. Zudem können das mindestens eine Ventil und das mindestens eine Ausbringelement so aneinander angeordnet oder miteinander verbunden sein, dass der Abstand sowie die räumliche Orientierung der beiden zueinander nicht veränderbar oder unveränderbar ist.
Das mindestens eine Ausbringelement kann ferner so ausgerichtet sein, dass dieses Spritzflüssigkeit in oder entgegen die zweite Raumrichtung ausbringen kann. Dabei kann die zweite Raumrichtung in Richtung der Erdoberfläche orientiert sein oder im Wesentlichen senkrecht zur Erdoberfläche ausgerichtet sein.
Außerdem kann das mindestens eine Ausbringelement als Düse und/oder als Schleppschlauch ausgebildet sein.
Des Weiteren kann die wenigstens eine Dosiereinrichtung einen drehbaren und in verschiedenen Positionen einstellbaren Ausbringelementeträger aufweisen.
Der Ausbringelementeträger kann drehbar zur wenigstens einen Verbindungseinrichtung, wie z. B. zu einem zweiten Arm der wenigstens einen Verbindungseinrichtung, ausgebildet sein.
Zudem kann die mindestens eine Verbindungseinrichtung und die wenigstens eine Dosiereinrichtung so ausgebildet sein, dass der Ausbringelementeträger relativ drehbar zur mindestens einen Verbindungseinrichtung ist.
Außerdem können an dem Ausbringelementeträger wenigstens zwei Ausbringelemente angeordnet bzw. angebracht sein.
Der Ausbringelementeträger kann so ausgebildet sein, dass lediglich das in Richtung einer zweiten Raumrichtung ausgerichtete Ausbringelement über die wenigstens eine Verbindungseinrichtung mit der Befestigungseinrichtung fluidkommunizierend verbindbar sind. Dabei kann die zweite Raumrichtung in Richtung der Erdoberfläche orientiert sein oder im Wesentlichen senkrecht zur Erdoberfläche ausgerichtet sein. Durch manuelles Drehen des Ausbringelementeträgers oder auch durch dessen Drehen mithilfe eines Aktors kann ein Ausbringelement, durch das Spritzflüssigkeit ausgebracht werden kann und/oder soll, schnell und einfach gewechselt und/oder in Position gebracht werden.
Dabei kann stromaufwärts vom Ausbringelementeträger das mindestens eine steuerbare Ventil angeordnet sein, um Spritzflüssigkeit mittels des steuerbaren Ventils für den Austritt aus dem mindestens einen Ausbringelement freizugeben oder zusperren. Anders formuliert kann der Ausbringelementeträger zwischen dem mindestens einen steuerbaren Ventil und dem wenigstens einen Ausbringelement angeordnet sein.
Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst eine landwirtschaftliche Feldspritze zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Merkmale der Ausbringvorrichtung, wie sie unter dem ersten Aspekt erwähnt werden, einzeln oder miteinander kombinierbar bei der landwirtschaftlichen Feldspritze Anwendung finden können.
Anders ausgedrückt, die oben unter dem ersten Aspekt der Erfindung genannten Merkmale betreffend die Ausbringvorrichtung können auch hier unter dem zweiten Aspekt der Erfindung mit weiteren Merkmalen kombiniert werden. Somit ist eine Feldspritze realisierbar, mit welche ein beliebiger oder vorgebbarer oder einstellbarer Abstand zwischen Ausbringelementen umsetzbar ist, wodurch eine hohe Variabilität der Feldspritze gewährleistet werden kann.
Eine landwirtschaftliche Feldspritze zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit umfasst ein Spritzgestänge, das quer zur Fahrtrichtung der Feldspritze ausgerichtet ist und sich quer zur Fahrtrichtung der Feldspritze erstreckt.
Ferner weist die landwirtschaftliche Feldspritze wenigstens eine Ausbringvorrichtung zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zur Anbringung an dem Spritzgestänge nach dem ersten Aspekt auf. Dabei können mehrere Ausbringvorrichtungen im Abstand zueinander an dem Spritzgestänge angeordnet oder befestigt sein.
Zudem umfasst die landwirtschaftliche Feldspritze zumindest eine Versorgungsleitung zur Versorgung der wenigstens einen Ausbringvorrichtung mit Spritzflüssigkeit.
Die wenigstens eine Ausbringvorrichtung ist an dem Spritzgestänge angeordnet und mit der zumindest einen Versorgungsleitung fluidkommunizierend verbunden. Somit ist ein Ausbringen von Spritzflüssigkeit mittels der Feldspritze möglich.
Des Weiteren kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung einer Ausbringvorrichtung so ausgebildet sein, dass der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung in einer ersten Raumrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung veränderbar ist, jedoch der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zum Spritzgestänge und/oder in einer zweiten Raumrichtung konstant ist oder nahezu konstant bleibt. Auch kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zum Spritzgestänge und/oder in einer zweiten Raumrichtung unveränderbar sein.
Der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung innerhalb einer ersten fiktiven Ebene, aufgespannt von einer ersten und einer dritten Raumrichtung, kann veränderbar sein.
Des Weiteren kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung einer Ausbringvorrichtung so ausgebildet sein, dass der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosie-
reinrichtung in einer dritten Raumrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung veränderbar ist, jedoch der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zum Spritzgestänge und/oder in einer zweiten Raumrichtung konstant ist oder nahezu konstant bleibt. Zudem kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zum Spritzgestänge und/oder in einer zweiten Raumrichtung unveränderbar sein.
Ferner kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung der Ausbringvorrichtung so ausgebildet sein, dass der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung in einer zweiten Raumrichtung veränderbar ist, jedoch der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zur Befestigungseinrichtung und/oder in einer ersten Raumrichtung konstant ist oder nahezu konstant bleibt. Auch kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zum Spritzgestänge und/oder in einer ersten Raumrichtung unveränderbar sein.
Auch kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung innerhalb einer zweiten fiktiven Ebene, aufgespannt von einer zweiten und einer dritten Raumrichtung, veränderbar sein.
Ferner kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung einer Ausbringvorrichtung so ausgebildet sein, dass der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung in einer dritten Raumrichtung relativ zur Befestigungseinrichtung veränderbar ist, jedoch der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zur Befestigungseinrichtung in einer ersten Raumrichtung konstant ist oder nahezu konstant bleibt. So kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zum Spritzgestänge und/oder in einer ersten Raumrichtung auch unveränderbar sein.
Außerdem kann die wenigstens eine Verbindungseinrichtung der Ausbringvorrichtung drehbar, z. B. an der Befestigungseinrichtung, ausgebildet sein. Dabei kann der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung zur Befestigungseinrichtung in der ersten fiktiven Ebene kontant sein.
Auch kann die Drehachse im Wesentlichen senkrecht zum Verlauf des Spritzgestänges oder zur Erdoberfläche oder entlang der zweiten Raumrichtung ausgerichtet sein, wodurch der Abstand zwischen zwei Dosiereinrichtungen benachbarter Ausbringvorrichtungen veränderbar ist.
Unter „im Wesentlichen senkrecht“ kann in der vorliegenden Beschreibung verstanden werden, dass auch eine Drehachse oder fiktive Ebene als senkrecht anzusehen ist, wenn diese zwischen +/- 10 % von einer idealen Senkrechten auf einer Ebene oder auf/zu einem Spritzgestänge abweicht.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen schematisch:
Fig. 1 eine Schnittansicht auf eine landwirtschaftliche Feldspritze zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit in einem ersten Zustand;
Fig. 2 die Feldspritze aus Figur 1 in einem zweiten Zustand;
Fig. 3 eine Ansicht auf eine Ausbringvorrichtung aus Figuren 1 und 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung auf die Verbindungseinrichtung der Ausbringvorrichtung aus Figur 3 nach einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung auf die Verbindungseinrichtung der Ausbringvorrichtung aus Figur 3 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei Figur 5 im Vergleich zu Figur 3 um 90 Grad gedreht dargestellt ist;
Fig. 6 die Feldspritze aus Figur 1 in einem dritten Zustand; und
Fig. 7 die Feldspritze aus Figur 1 in einem vierten Zustand.
In der nachfolgenden Beschreibung werden gleiche Bezugszeichen für gleiche Gegenstände verwendet.
Figur 1 zeigt eine Schnittansicht auf eine landwirtschaftliche Feldspritze 50 zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit in einem ersten Zustand, wobei Figur 2 die Feldspritze 50 aus Figur 1 in einem zweiten Zustand zeigt.
Der Einfachheit und Kürze halber werden nachstehend die Figuren 1 und 2 gemeinsam beschrieben.
So zeigen Figuren 1 und 2 eine landwirtschaftliche Feldspritze 50 zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit mit einem Spritzgestänge 51 , das quer zur Fahrtrichtung der Feldspritze 1 (senkrecht zur Zeichenblattoberfläche) ausgerichtet ist und sich quer zur Fahrtrichtung der Feldspritze 1 erstreckt.
Dabei hat die Feldspritze 50 mehrere Ausbringvorrichtungen 1 zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zur Anbringung an dem Spritzgestänge 51. Die Ausbringvorrichtungen 1 sind im Abstand zueinander an dem Spritzgestänge 51 angeordnet bzw. befestigt.
Des Weiteren zeigen Figuren 1 und 2, dass die Feldspritze 50 eine Versorgungsleitung 52 zur Versorgung jeder Ausbringvorrichtung 1 mit Spritzflüssigkeit umfasst, wobei die Ausbringvorrichtungen 1 an dem Spritzgestänge 51 angeordnet und mit der Versorgungsleitung 52 fluidkommunizierend verbunden sind. Somit ist ein Ausbringen von Spritzflüssigkeit mittels der Feldspritze 50 möglich.
Die Ausbringvorrichtungen 1 zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum Anbringen am Spritzgestänge 51 der Feldspritze 50 weisen je eine Befestigungseinrichtung 2 zur mechanischen Verbindung mit dem Spritzgestänge 51 der landwirtschaftlichen Feldspritze 50 und zum fluidkommunizierenden Anschluss der Ausbringvorrichtung 1 an die fluidführende Versorgungsleitung 52 auf. Dabei ist jede Befestigungseinrichtung 2 so ausgebildet, dass diese bewegungsfest oder starr mit dem Spritzgestänge 51 verbunden ist, sodass sich beide nur als Einheit miteinander bewegen lassen.
Zudem umfasst jede Ausbringvorrichtung 1 zwei Dosiereinrichtungen 3 zum gerichteten Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum wahlweisen Schalten zwischen Freigeben oder Absperren von Spritzflüssigkeit. Somit kann also mithilfe der Dosiereinrichtungen 3 entweder Spritzflüssigkeit ausgegeben oder nicht ausgegeben werden.
Außerdem zeigen Figuren 1 und 2, dass jede Ausbringvorrichtung 1 pro Dosiereinrichtung 3 eine Verbindungseinrichtung 4 zum fluidkommunizierenden Verbinden der Befestigungseinrichtung 2 mit einer Dosiereinrichtung 3 aufweist. Folglich kann Spritzflüssigkeit von der Befestigungseinrichtung 2 über die Verbindungseinrichtung hin zur Dosiereinrichtung 3 strömen bzw. gelangen.
Die Verbindungseinrichtungen 4 sind so ausgebildet, dass der räumliche Abstand X einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 veränderbar ist. Generell geschildert sind die Verbindungseinrichtungen 4 längenveränderlich und/oder te- leskopierbar und/oder drehbar ausgebildet. Folglich ist ein beliebiger Abstand zwischen zwei Dosiereinrichtungen möglich, um somit eine hohe Variabilität der Ausbringvorrichtungen und/oder der Feldspritze zu gewährleisten.
Bei Vergleich der Figuren 1 und 2 fällt auf, dass jede Verbindungseinrichtung 4 ausgebildet ist, die räumliche Position einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 so zu verändern, dass die Dosiereinrichtung 3 entlang und entgegen einer ersten Raumrichtung R1 verschiebbar ist. Mit Blick auf Figur 2 kann jede Verbindungseinrichtung 4 zudem ausgebildet sein, die räumliche Position einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 so zu verändern, dass die Dosiereinrichtung 3 an einer beliebigen oder vorgebaren Position innerhalb einer ersten fiktiven Ebene E1 anordenbar ist, aufgespannt von der ersten und einer dritten Raumrichtung R1 , R3. Hierbei ist die erste fiktive Ebene E1 zur Erdoberfläche gleichorientiert oder gleich ausgerichtet.
Gemäß Figuren 1 und 2 sind die erste Raumrichtung R1 und eine zweite Raumrichtung R2 sowie die dritte Raumrichtung R3 senkrecht zueinander ausgerichtet. Die drei Raumrichtungen R1 , R2, R3 verlaufen entlang dreier Koordinatenachsen, die ein dreidimensionales Koordinatensystem ergeben bzw. aufspannen.
Des Weiteren zeigen Figuren 1 und 2, dass jede Dosiereinrichtung 3 zwei Ausbringelemente 11 zum Ausbringen einer Spritzflüssigkeit und ein steuerbares Ventil 12 zum Freigeben und Sperren eines Flüssigkeitsstroms aufweist.
Die Ausbringelemente 11 sind an einem Ausgang des Ventils 12 angeordnet. Dabei ist jedes Ausbringelement 11 stromabwärts zum Ventil 12 oder stromabwärts zu einem Ausgang des Ventils 12 angeordnet. Konkret ist jedes Ausbringelement 11 als Düse ausgebildet, kann aber auch als Schleppschlauch ausgebildet sein.
Ferner ist das Ventil 12 ausgebildet, wahlweise zu öffnen oder zu sperren bzw. zu schließen. Dabei ist das Ventil 12 für die Ansteuerung mittels Pulsweitenmodulation ausgebildet, wobei das Ventil 12 so ausgebildet ist, dass dieses lediglich öffenbar und schließbar ist.
Das Ventil 12 und die Ausbringelemente 11 sind so miteinander ausgebildet, dass der Weg einer Spritzflüssigkeit vom Ventil 12 zum Ausbringelement 11 kleiner 20 cm ist. Zudem ist der Abstand zwischen Ventil 12 und Ausbringelementen 11 konstant bzw. unveränderbar. Mit anderen Worten ausgedrückt, sind das Ventil 12 und die Ausbringelemente 11 so aneinander angeordnet oder miteinander verbunden, dass eine Dosiereinrichtung 3 stets als Ganzes/Einheit oder stets gemeinsam mit ihrem Ventil 12 und mit ihren Ausbringelementen 11 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 bewegbar ist.
Ferner zeigen Figuren 1 und 2, dass jede Dosiereinrichtung 3 einen drehbaren und in verschiedenen Positionen einstellbaren Ausbringelementeträger 13 hat. Der Ausbringelementeträger 13 ist dabei drehbar zur Verbindungseinrichtung 4 ausgebildet. Anders ausgedrückt, sind die Verbindungseinrichtung 4 und die Dosiereinrichtung 3 so ausgebildet, dass der Ausbringelementeträger 13 relativ drehbar zur Verbindungseinrichtung 4 ist.
Wie bereits erwähnt, sind am Ausbringelementeträger 13 zwei Ausbringelemente 11 angeordnet bzw. angebracht. Dabei ist der Ausbringelementeträger 13 so ausgebildet, dass lediglich das in Richtung der zweiten Raumrichtung R2 ausgerichtete Ausbringelement 11 über die Verbindungseinrichtung 4 mit der Befestigungseinrichtung 2 fluidkommunizierend verbunden ist. Durch manuelles Drehen des Ausbringelementeträgers 13 oder auch durch dessen Drehen mithilfe eines Aktors kann das Ausbringelement 11 , durch das Spritzflüssigkeit ausgebracht werden soll, schnell und einfach gewechselt bzw. in Position gebracht werden.
Stromaufwärts vom Ausbringelementeträger 13 ist das steuerbare Ventil 12 angeordnet, um Spritzflüssigkeit mittels des steuerbaren Ventils 12 für den Austritt aus einem Ausbringelement 11 freizugeben oder zusperren.
Figur 3 zeigt eine Ansicht auf eine Ausbringvorrichtung 1 aus Figuren 1 und 2, wobei Figur 4 eine vergrößerte Darstellung auf die Verbindungseinrichtung 4 der Ausbringvorrichtung 1 aus Figur 3 nach einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt.
Gemäß Figur 4 hat die Verbindungseinrichtung 4 einen ersten und einen zweiten Arm 6, 7, die zusammen einen teleskopierbaren oder längenveränderlichen Kragarm 5 bilden. Hierbei ist der erste Arm 6 mit dem zweiten Arm 7 verschieblich oder teleskopier- bar ausgebildet.
Der erste Arm 6 ist drehtest mit seinem ersten Ende 6A an der Befestigungseinrichtung 2 angeordnet, wobei der erste Arm 6 mit seinem zweiten Ende 6B verschiebbar und telekopierbar mit dem zweiten Arm 7 verbunden ist. Anders ausgedrückt, ist der zweite Arm 7 mit seinem ersten Ende 7A relativ verschiebbar und telekopierbar mit dem ersten Arm 6 verbunden. Dabei ist der zweite Arm 7 mit seinem zweiten Ende 7B an einer Dosiereinrichtung 3 angeordnet.
Wie in Figur 4 gezeigt, umfasst die Verbindungseinrichtung 4 einen Aktor 8, z. B. einen Linearaktor oder einen Linearantrieb, zur Veränderung des räumlichen Abstandes X zwischen Dosiereinrichtung 3 und Befestigungseinrichtung 2. Die Verbindungseinrichtung 4 sowie der Aktor 8 sind stufenlos ausgebildet.
Der Aktor 8 hat ein Gehäuse 9 und einen Stellausgang 10, der als Welle ausbildbar ist. Der Aktor 8 ist mit seinem Gehäuse 9 an dem ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4 befestigt. Dabei ist der Aktor 8 mit seinem Stellausgang 10 mit dem zweiten Arm 7 der Verbindungseinrichtung 4 verbunden. Im vorliegenden Fall ist der Aktor 8 als Schrittmotor ausgebildet. Er kann aber auch als Servomotor oder als pneumatischer oder hydraulischer Aktor ausgebildet sein.
Gemäß Figur 4 hat die Verbindungseinrichtung 4 einen Rastmechanismus, der zwei Endanschläge 14, 15 aufweist, die die Verschiebung der Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 begrenzen. Dabei sind die beiden Endanschläge 14, 15 an dem zweiten Arm 7 ausgebildet.
Zudem kann der Rastmechanismus mehrere Rastpunkte (nicht dargestellt) zwischen den zwei Endanschlägen 14, 15 aufweisen, wobei jeder Rastpunkt eine vorkonfigurierbare Position festlegt, in welcher ein definierter Abstand zwischen der Dosiereinrichtung 3 und der Befestigungseinrichtung 2 erreichbar ist. Der Rastmechanismus kann einen federkraftbeaufschlagten Raststift und mehrere Rastlöcher als Rastpunkte aufweisen, in welche der Raststift einrastbar ist. Dabei können wahlweise die Rastlöcher im ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4 oder im zweiten Arm 7 der Verbindungseinrichtung 4 angeordnet sein. Analoges gilt für den federkraftbeaufschlagten Raststift. Auch dieser kann im zweiten Arm 7 der Verbindungseinrichtung 4 oder im ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4 angeordnet sein.
Wie Figur 4 ferner zeigt, ist der Ausbringelementeträger 13 drehbar zur Verbindungseinrichtung 4 bzw. zum zweiten Arm v^rhinriungseinrichtung 4 ausgebildet.
Figur 5 zeigt eine vergrößerte Darstellung auf die Verbindungseinrichtung 4 der Ausbringvorrichtung 1 aus Figur 3 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, wobei Figur 5 im Vergleich zu Figur 3 um 90 Grad gedreht dargestellt ist - vgl. dargestellte Koordinatensysteme von Figuren 3 und 5.
Entsprechend Figur 5 hat die Verbindungseinrichtung 4 einen ersten und einen zweiten Arm 6, 7, die zusammen einen in sich beweglichen Kragarm 5 bilden. Genauer geschildert ist der erste Arm 6 mit dem zweiten Arm 7 drehbar verbunden und diese bilden zusammen den Kragarm 5.
Des Weiteren ist aus Figur 5 erkennbar, dass der erste Arm 6 drehfest mit seinem ersten Ende 6A an der Befestigungseinrichtung 2 angeordnet ist. Es ist aber auch möglich, dass der erste Arm 6 mit seinem ersten Ende 6A drehbar an der Befestigungseinrichtung 2 angeordnet ist.
Ferner ist der erste Arm 6 mit seinem zweiten Ende 6B drehbar mit dem zweiten Arm
7 verbunden. Mit anderen Worten geschildert ist der zweite Arm 7 mit seinem ersten Ende 7A relativ drehbar mit dem ersten Arm 6 verbunden.
Dabei ist gemäß Figur 5 der zweite Arm 7 mit seinem zweiten Ende 7B an einer Dosiereinrichtung 3 angeordnet, wobei der zweite Arm 7 in einem Winkelbereich zwischen 0 und 100 Grad relativ zum ersten Arm 6 verdrehbar ausgebildet ist. Zwar ist es nicht dargestellt, jedoch wird es der Vollständigkeit halber dennoch erwähnt; und zwar ist es möglich, dass der erste Arm 6 in einem Winkelbereich zwischen 0 und 100 Grad oder auch um 360 Grad relativ verdrehbar an der Befestigungseinrichtung 2 ausgebildet oder angeordnet sein kann.
Ferner zeigt Figur 5, dass die Verbindungseinrichtung 4 einen Aktor 8, z. B. einen Drehaktor, zur Veränderung des räumlichen Abstandes X zwischen Dosiereinrichtung 3 und Befestigungseinrichtung 2 umfasst. Die Verbindungseinrichtung 4 und der Aktor
8 sind stufenlos ausgebildet.
Der Aktor 8 hat ein Gehäuse 9 und einen Stellausgang 10, der als Welle ausgebildet ist. Ferner ist der Aktor 8 mit seinem Gehäuse 9 am ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4 befestigt. Demgegenüber ist der Aktor 8 mit seinem Stellausgang 10 mit dem zweiten Arm 7 der Verbindungseinrichtung 4 verbunden.
Außerdem ist der Aktor 8 als elektrischer Aktor ausgebildet. Er kann aber auch als Servomotor, als Schrittmotor als pneumatischer oder hydraulischer Aktor ausgebildet sein.
Gemäß Figur 5 hat die Verbindungseinrichtung 4 einen Rastmechanismus, der zwei Endanschläge 14, 15 aufweist, die die Drehung der Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 begrenzen. Konkret begrenzen die zwei Endanschläge 14, 15 die Drehung des zweiten Arms 7 relativ zum ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4. Dabei sind die beiden Endanschläge 14, 15 an dem ersten Arm 6 ausgebildet.
Ferner kann der Rastmechanismus Rastpunkte (nicht dargestellt) zwischen den zwei Endanschlägen 14, 15 aufweisen, wobei jeder Rastpunkt eine vorkonfigurierbare Position festlegt, in welcher ein definierter Abstand zwischen der Dosiereinrichtung 3 und der Befestigungseinrichtung 2 erreichbar ist. Der Rastmechanismus kann einen federkraftbeaufschlagten Raststift und mehrere Rastlöcher als Rastpunkte aufweisen, in welche der Raststift einrastbar ist. Die Rastlöcher können im ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4 oder im zweiten Arm 7 der Verbindungseinrichtung 4 angeordnet sein, wobei der federkraftbeaufschlagte Raststift im zweiten Arm 7 der Verbindungseinrichtung 4 oder im ersten Arm 6 der Verbindungseinrichtung 4 angeordnet sein kann.
Figur 6 zeigt die Feldspritze 50 aus Figur 1 in einem dritten Zustand, wohingegen in Figur 7 die Feldspritze 50 aus Figur 1 in einem vierten Zustand dargestellt ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Beschreibung betreffend die Figuren 1 und 2 auch auf die Figuren 6 und 7 anwendbar ist bzw. zutrifft.
In Figur 6 ist exemplarisch eine Ausbringvorrichtung 1 in einem dritten Zustand dargestellt. Hierbei ist erkennbar, dass jede Verbindungseinrichtung 4 ausgebildet ist, die räumliche Position einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 so zu verändern, dass die Dosiereinrichtung 3 entlang oder entgegen einer zweiten Raumrichtung R2 verschiebbar ist.
In Figur 6 sind also die Verbindungseinrichtungen 4 ausgebildet, die räumliche Position einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 so zu verändern, dass die Dosiereinrichtung 3 an einer beliebigen oder vorgebaren Position innerhalb
einer zweiten fiktiven Ebene E2, aufgespannt von der zweiten und der dritten Raumrichtung R2, R3 anordenbar ist. Dabei ist die zweite fiktive Ebene E2 im Wesentlichen senkrecht zu einer Ebene orientiert, die zur Erdoberfläche gleichorientiert oder gleich ausgerichtet ist.
Demgegenüber ist in Figur 7 exemplarisch eine Ausbringvorrichtung 1 in einem vierten Zustand gezeigt. Hierbei sind die Verbindungseinrichtungen 4 ausgebildet, die räumliche Position einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 so zu verändern, dass die Dosiereinrichtung 3 entlang oder entgegen einer ersten und zweiten Raumrichtung R1 , R2 verschiebbar ist. So ist also jede Verbindungseinrichtung 4 ausgebildet, die räumliche Position einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 so zu verändern, dass die Dosiereinrichtung 3 an einer beliebigen oder vorgebaren Position im Raum anordenbar ist.
Zurück zu Figuren 1 und 2. Dabei zeigen im Speziellen die Figuren 1 und 2, dass die Verbindungseinrichtungen 4 einer Ausbringvorrichtung 1 so ausgebildet sind, dass der räumliche Abstand X einer Dosiereinrichtung 3 in einer ersten Raumrichtung R1 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 veränderbar ist, jedoch der räumliche Abstand Y der Dosiereinrichtung 3 zum Spritzgestänge 51 bzw. in einer zweiten Raumrichtung R2 konstant ist.
Auch kann in den Figuren 1 und 2 der räumliche Abstand einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 innerhalb einer ersten fiktiven Ebene E1 , aufgespannt von der ersten und dritten Raumrichtung R1 , R3, veränderbar sein. Also können die Verbindungseinrichtungen 4 einer Ausbringvorrichtung 1 so ausgebildet sein, dass der räumliche Abstandeiner Dosiereinrichtung 3 in der dritten Raumrichtung R3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 veränderbar ist, wobei jedoch der räumliche Abstand Y der Dosiereinrichtung 3 zum Spritzgestänge 51 bzw. in der zweiten Raumrichtung R2 konstant ist.
Demgegenüber zeigen Figuren 6 und 7, dass die Verbindungseinrichtungen 4 einer Ausbringvorrichtung 1 so ausgebildet sind, dass der räumliche Abstand Y einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 in der zweiten Raumrichtung R2 veränderbar ist, jedoch ist der räumliche Abstand X der Dosiereinrichtung 3 zur Befestigungseinrichtung 2 und/oder in der ersten Raumrichtung R1 konstant.
Ferner kann in den Figuren 6 und 7 der räumliche Abstand einer Dosiereinrichtung 3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 innerhalb einer zweiten fiktiven Ebene E2, aufgespannt von der zweiten und dritten Raumrichtung R2, R3, veränderbar sein. Also können die Verbindungseinrichtungen 4 einer Ausbringvorrichtung 1 so ausgebildet sein, dass der räumliche Abstand einer Dosiereinrichtung 3 in der dritten Raumrichtung R3 relativ zur Befestigungseinrichtung 2 veränderbar ist, jedoch der räumliche Abstand X der Dosiereinrichtung 3 zur Befestigungseinrichtung 2 in der ersten Raumrichtung R1 konstant ist.
Alternativ können die Verbindungseinrichtungen 4 der Ausbringvorrichtung 1 drehbar an der Befestigungseinrichtung 2 ausgebildet sein, wobei der räumliche Abstand der einer Dosiereinrichtung 3 zur Befestigungseinrichtung 2 in der ersten fiktiven Ebene E1 konstant ist. Dabei kann die Drehachse im Wesentlichen senkrecht zum Verlauf des Spritzgestänges 51 oder zur Erdoberfläche oder entlang der zweiten Raumrichtung R2 ausgerichtet sein. Somit kann der Abstand zwischen zwei Dosiereinrichtun- gen 3 benachbarter Ausbringvorrichtungen 1 verändert werden.
Bezuqszeichenhste
1 Ausbringvorrichtung
Befestigungseinrichtung R1 erste Raumrichtung
Dosiereinrichtung R2 zweite Raumrichtung
Verbindungseinrichtung R3 dritte Raumrichtung
Kragarm erster Arm X räumlicher Abstand A erstes Ende Y räumlicher Abstand B zweites Ende zweiter Arm
7A erstes Ende
7B zweites Ende
8 Aktor
9 Gehäuse
10 Stellausgang
11 Ausbringelement
12 Ventil
13 Ausbringelementeträger
14 Endanschlag
15 Endanschlag
50 landwirtschaftliche Feldspritze
51 Spritzgestänge
52 Versorgungsleitung
E1 erste fiktive Ebene
E2 zweite fiktive Ebene
Claims
1 . Ausbringvorrichtung (1 ) zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum Anbringen an einem Spritzgestänge (51 ) einer landwirtschaftlichen Feldspritze (50) aufweisend:
- eine Befestigungseinrichtung (2) zur mechanischen Verbindung mit einem Spritzgestänge (51 ) einer landwirtschaftlichen Feldspritze (50) und zum fluidkommunizierenden Anschluss der Ausbringvorrichtung (1 ) an zumindest eine fluidführende Versorgungsleitung (52) einer landwirtschaftlichen Feldspritze (50),
- wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) zum gerichteten Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zum wahlweisen Schalten zwischen Freigeben oder Absperren von Spritzflüssigkeit, und
- wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) zum fluidkommunizierenden Verbinden der Befestigungseinrichtung (2) mit einer Dosiereinrichtung (3),
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) so ausgebildet ist, dass der räumliche Abstand (X, Y) der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) veränderbar ist.
2. Ausbringvorrichtung nach Anspruch 1 ,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) längenveränderlich und/oder teleskopierbar und/oder drehbar ausgebildet ist,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) ausgebildet ist, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) so zu verändern, a. dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) entlang oder entgegen einer ersten Raumrichtung (R1 ) verschiebbar ist, b. und/oder dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) entlang oder entgegen einer zweiten Raumrichtung (R2) verschiebbar ist,
c. und/oder dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) entlang oder entgegen einer dritten Raumrichtung (R3) verschiebbar ist.
3. Ausbringvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) ausgebildet ist, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) so zu verändern, dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) um eine erste, zweite oder dritte Raumrichtung (R1 , R2, R3) herum drehbar ist.
4. Ausbringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) ausgebildet ist, die räumliche Position der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) so zu verändern, a. dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) an einer beliebigen oder vorgebaren Position innerhalb einer ersten fiktiven Ebene (E1 ), aufgespannt von einer ersten und einer dritten Raumrichtung (R1 , R3), die zueinander senkrecht ausgerichtet sind, anordenbar ist, b. und/oder dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) an einer beliebigen oder vorgebaren Position innerhalb einer zweiten fiktiven Ebene (E2), aufgespannt von einer zweiten und einer dritten Raumrichtung (R2, R3), die zueinander senkrecht ausgerichtet sind, anordenbar ist, c. und/oder dass die wenigstens eine Dosiereinrichtung (3) an einer beliebigen oder vorgebaren Position im Raum anordenbar ist.
5. Ausbringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) einen ersten und einen zweiten Arm (6, 7) aufweist, die zusammen einen teleskopierbaren oder längenveränderlichen oder einen in sich beweglichen Kragarm (5) bilden,
- wobei der erste Arm (6) mit dem zweiten Arm (7) verschieblich oder teleskopier- bar ausgebildet ist,
oder
- wobei der erste Arm (6) mit dem zweiten Arm (7) drehbar verbunden ist und diese zusammen einen in sich beweglichen Kragarm (5) bilden.
6. Ausbringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) einen Aktor (8) zur Veränderung des räumlichen Abstandes (X, Y) zwischen Dosiereinrichtung (3) und Befestigungseinrichtung (2) umfasst.
7. Ausbringvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) einen Rastmechanismus aufweist,
- wobei der Rastmechanismus zwei Endanschläge (14, 15) aufweist, die die Verschiebung oder die Drehung der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) begrenzen, und/oder
- wobei der Rastmechanismus wenigstens einen Rastpunkt zwischen zwei Endanschlägen (14, 15) aufweist,
- wobei der wenigstens eine Rastpunkt eine vorkonfigurierbare Position festlegt, in welcher ein definierter Abstand zwischen der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) und der Befestigungseinrichtung (2) erreichbar ist.
8. Landwirtschaftliche Feldspritze (50) zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit aufweisend:
- ein Spritzgestänge (51 ), das quer zur Fahrtrichtung der Feldspritze (1) ausgerichtet ist und sich quer zur Fahrtrichtung der Feldspritze (1 ) erstreckt,
- wenigstens eine Ausbringvorrichtung (1 ) zum Ausbringen von Spritzflüssigkeit und zur Anbringung an dem Spritzgestänge (51 ) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
- zumindest eine Versorgungsleitung (52) zur Versorgung der wenigstens einen Ausbringvorrichtung (1 ) mit Spritzflüssigkeit,
wobei die wenigstens eine Ausbringvorrichtung (1) an dem Spritzgestänge (51 ) angeordnet und mit der zumindest einen Versorgungsleitung (52) fluidkommunizierend verbunden ist.
9. Feldspritze nach Anspruch 8,
- wobei der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) innerhalb einer ersten fiktiven Ebene (E1 ), aufgespannt von einer ersten und einer dritten Raumrichtung (R1 , R3), veränderbar ist.
10. Feldspritze nach Anspruch 8 oder 9,
- wobei der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) relativ zur Befestigungseinrichtung (2) innerhalb einer zweiten fiktiven Ebene (E2), aufgespannt von einer zweiten und einer dritten Raumrichtung (R2, R3), veränderbar ist.
11 . Feldspritze nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
- wobei die wenigstens eine Verbindungseinrichtung (4) der Ausbringvorrichtung (1 ) drehbar an der Befestigungseinrichtung (2) ausgebildet ist,
- wobei der räumliche Abstand der wenigstens einen Dosiereinrichtung (3) zur Befestigungseinrichtung (2) in der ersten fiktiven Ebene (E1 ) kontant ist, und
- wobei die Drehachse im Wesentlichen senkrecht zum Verlauf des Spritzgestänges (51) oder zur Erdoberfläche oder entlang der zweiten Raumrichtung (R2) ausgerichtet ist, wodurch der Abstand zwischen zwei Dosiereinrichtungen (3) benachbarter Ausbringvorrichtungen (1) veränderbar ist.
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