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Die Erfindung betrifft ein Einkanal-Unterteil für eine Pipette und eine Pipette mit einem Oberteil und einem Einkanal-Unterteil.
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Pipetten werden insbesondere in wissenschaftlichen und industriellen Laboren mit medizinischen, molekularbiologischen und pharmazeutischen Anwendungsgebieten zum Dosieren ausgewählter Volumen von Flüssigkeiten eingesetzt. Bei den Flüssigkeiten kann es sich insbesondere um homogene (einphasige) Flüssigkeiten bestehend aus einer einzigen flüssigen Komponente oder aus einer homogenen Mischung mehrerer flüssiger Komponenten (Lösungen) handeln. Ferner können die Flüssigkeiten heterogene (mehrphasige) Gemische einer Flüssigkeit mit einer weiteren Flüssigkeit (Emulsion) oder einem Feststoff (Suspension) sein.
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Bekannte Pipetten weisen ein Pipettengehäuse in Form eines länglichen Hohlkörpers mit einem Zapfen (Ansatz) am unteren Ende zum Aufklemmen einer Pipettenspitze auf. Der Zapfen ist vielfach ein konischer, zylindrischer oder abschnittsweise konischer und zylindrischer Vorsprung und wird auch als "Arbeitskonus" bezeichnet. Eine Pipettenspitze ist ein hohles Röhrchen mit einer Spitzenöffnung am unteren Ende und einer Aufstecköffnung am oberen Ende, mit der die Pipettenspitze auf den Zapfen aufklemmbar ist. Die Flüssigkeit wird in die Pipettenspitze aufgenommen und aus dieser abgegeben. Die Aufnahme und Abgabe der Flüssigkeit werden mittels der Pipette gesteuert. Festvolumenpipetten dienen zum Pipettieren konstanter Volumen. Bei variablen Pipetten ist das zu dosierende Volumen einstellbar. Zur Anzeige des eingestellten Volumens dient ein mechanisches Zählwerk. Zum Einstellen des Volumens ist der Hub einer Antriebseinrichtung mittels einer Einstelleinrichtung einstellbar, die mit dem Zählwerk gekoppelt ist. Die Pipettenspitze wird nach dem Gebrauch vom Ansatz gelöst und kann gegen eine frische Pipettenspitze ausgetauscht werden. Hierdurch können bei nachfolgenden Pipettierungen Kreuzkontaminationen vermieden werden.
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Luftpolsterpipetten weisen im Pipettengehäuse eine Kolben-Zylinder- oder eine andere Verdrängungseinrichtung auf, die über einen Durchgangskanal mit einem Loch im unteren Ende des Zapfens verbunden ist. Durch Verlagern des Kolbens in dem Zylinder mittels der Antriebseinrichtung wird an Luftpolster bewegt, um Flüssigkeit in eine auf den Zapfen aufgeklemmte Pipettenspitze einzusaugen und aus dieser auszustoßen. Pipettenspitzen für den einmaligen Gebrauch oder Wiederverwendung bestehen in der Regel aus Kunststoff.
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Bei Luftpolsterpipetten kann es zu einer Kontamination der Verdrängungseinrichtung kommen. Dies kann auf dem Eindringen von Flüssigkeit aufgrund unsachgemäßer Handhabung oder von Dämpfen oder feinster Flüssigkeitströpfchen der zu pipettierenden Flüssigkeit in die Verdrängungseinrichtung beruhen.
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Direktverdrängerpipetten werden mit Pipettenspitzen mit integriertem Kolben gebraucht. Diese Art von Pipetten weist einen Zapfen zur Befestigung der Pipettenspitze und eine mit dem integrierten Kolben (Spitzenkolben) koppelbare Antriebseinrichtung zum Verlagern des Kolbens auf. Der Kolben kommt direkt in Kontakt mit der Flüssigkeit, sodass die nachteiligen Auswirkungen eines Luftpolsters entfallen. Direktverdrängerpipetten eignen sich insbesondere für die Dosierung von Flüssigkeiten mit hohem Dampfdruck, hoher Viskosität oder hoher Dichte und für Anwendungen in der Molekularbiologie, bei denen es auf eine Aerosolfreiheit ankommt, um Kontaminationen zu vermeiden.
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Es sind bereits Luftpolsterpipetten bekannt, bei denen ein Unterteil mit der Verdrängungseinrichtung und dem Ansatz zum Aufstecken der Pipettenspitze von einem Oberteil mit einer Antriebseinrichtung zum Antreiben der Verdrängungseinrichtung abtrennbar ist. Dies erleichtert die Montage und Demontage von Verdrängungseinrichtung und Antriebseinrichtung sowie die Reinigung, Wartung und Reparatur und ermöglicht, dasselbe Oberteil für die Verbindung mit verschiedenen Einkanal- und/oder Mehrkanal-Unterteilen zu verwenden.
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Die
EP 1 559 480 B1 beschreibt eine Pipette, bei der die Verdrängungseinrichtung und die Antriebseinrichtung einfacher und schneller verbindbar und voneinander trennbar sind. Die Pipette hat eine Verdrängungseinrichtung mit einer Verdrängungskammer mit einer verlagerbaren Begrenzung, die entsprechend einer bevorzugten Ausführung nachfolgend als Kolben bezeichnet wird. Ferner hat die Pipette einen Ansatz zum Verbinden mit einer Pipettenspitze und einen Verbindungskanal zwischen der Verdrängungskammer und dem freien Ende des Ansatzes. Zudem weist die Pipette eine Antriebseinrichtung zum Antreiben des Kolbens der Verdrängungseinrichtung mit einem Antriebsorgan auf, das eine lösbare Wirkverbindung mit dem Kolben hat. Ferner weist sie eine Bajonettverbindung zwischen der Antriebseinrichtung und der Verdrängungseinrichtung auf, die unter Herstellung der Wirkverbindung zwischen Antriebsorgan und Kolben herstellbar und unter Lösung der Wirkverbindung zwischen Antriebsorgan und Kolben lösbar ist.
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Das Antriebsorgan ist eine parallel zur Längsachse der Bajonettverbindung verlagerbare Hubstange der Antriebseinrichtung und die Verdrängungseinrichtung weist eine über eine Kolbenstange mit dem Kolben verbundene, quer zur Hubstange gerichtete Kontaktfläche auf, die von einer Hubfeder gegen das untere Ende der Hubstange gedrückt ist. Die Hubfeder ist eine Spiralfeder, die die Kolbenstange umgibt. Die Wirkverbindung zwischen dem Antriebsorgan und dem Kolben wird durch Herstellen der Bajonettverbindung hergestellt und durch Auflösen der Bajonettverbindung gelöst.
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Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Einkanal-Unterteil für eine Pipette zur Verfügung zu stellen, die ein sichereres und genaueres Pipettieren ermöglicht.
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Die Aufgabe wird durch ein erfindungsgemäßes Einkanal-Unterteil für eine Pipette gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsarten der Erfindung sind in Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung angegeben.
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Das erfindungsgemäße Einkanal-Unterteil für eine Pipette umfasst:
- ein hohlzylindrisches Gehäuseunterteil mit
- ∘ einem Innenraum,
- ∘ einer Öffnung am oberen Ende,
- ∘ einem Gehäuseboden am unteren Ende,
- ∘ einem Ansatz zum Aufstecken einer Pipettenspitze, der vom Gehäuseboden nach unten vorsteht und einen Durchgangskanal aufweist, der sich vom unteren Ende des Ansatzes bis in den Innenraum erstreckt, und
- ∘ einem Federraum, der den Innenraum oder einen Teil desselben bildet, oben die Öffnung und unten mindestens eine radial nach innen vorstehende Begrenzung mit einer Durchgangsöffnung aufweist,
- einen stangenförmigen Kolbenbetätiger zum Verlagern eines Kolbens in einem Zylinder, wobei der Kolbenbetätiger zumindest teilweise im Federraum angeordnet, in axialer Richtung des hohlzylindrischen Gehäuseunterteils erstreckt und auf die Durchgangsöffnung ausgerichtet ist,
- eine Kontaktfläche für eine Hubstange einer Antriebseinrichtung, die am oberen Ende des Kolbenbetätigers angeordnet ist,
- eine Federabstützung, die oberhalb der Begrenzung mit dem Kolbenbetätiger verbunden ist und von diesem radial nach außen vorsteht,
- eine Schraubenfeder, die im Federraum angeordnet, oben an der Unterseite der Federabstützung und unten an der Begrenzung abgestützt ist und durch die sich der Kolbenbetätiger hindurch erstreckt,
- eine erste Führung zum Führen des Kolbenbetätigers in axialer Richtung des hohlzylindrischen Gehäuseunterteils, die mindestens eine erste Führungsfläche am Innenumfang des Federraums und mindestens eine an der ersten Führungsfläche geführte zweite Führungsfläche am Außenumfang eines radial vom Kolbenbetätiger nach außen vorstehenden und mit diesem verbundenen Führungselementes aufweist.
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Die Anmelderin hat festgestellt, dass insbesondere bei großvolumigen Pipetten, die ausgebildet sind, mit Pipettenspitzen mit einem Nennvolumen von 2ml, 5ml oder 10 ml verwendet zu werden, der Kolben der Verdrängungseinrichtung unter ungünstigen Umständen im Zylinder verkippen kann. Dies kann beispielsweise bei der Ankopplung des Unterteils und der darin angeordneten Verdrängungseinrichtung an das Oberteil und die darin angeordnete Antriebseinrichtung einer Luftpolsterpipette geschehen. Nach den Erkenntnissen der Anmelderin kann durch Verkippen des Kolbens ein Spalt zwischen Dichtung und Wand des Zylinders entstehen, mit der Folge einer leichten bis deutlichen Undichtigkeit zwischen Kolben und Zylinder. Hierdurch kann das Ergebnis der Pipettierung verfälscht oder ein Pipettieren sogar unmöglich werden. Zudem kann durch das Kippen des Kolbens im Zylinder der Verschleiß und der Reparaturaufwand erhöht werden.
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Erfindungsgemäß wird das nachteilige Verkippen des Kolbens im Zylinder dadurch verhindert, dass der Kolbenbetätiger zum Verlagern des Kolbens im Zylinder im Federraum des Unterteilgehäuses ausgerichtet wird. Somit wird der Kolben nicht nur im Zylinder geführt, sondern zusätzlich mittels des Kolbenbetätigers in einem Abstand vom Zylinder im Federraum ausgerichtet. Infolgedessen wird ein Verkippen des Kolbens im Zylinder mit den damit verbundenen Nachteilen vermieden. Hierdurch wird die Genauigkeit der Pipettierungen erhöht, der Verschleiß der Pipette reduziert und der Aufwand für Kalibrierung und Reparatur verringert. Die Ausdehnung der Führungsflächen, die beim Verlagern des Kolbens auftretende Reibung und der Aufwand für die Fertigung der Führungsflächen können gering gehalten werden.
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Die vorteilhaften Wirkungen der Erfindung kommen in besonders starkem Ausmaß bei großvolumigen Pipetten mit einem Nennvolumen von mindestens 2ml zum Tragen, da die Kolben großvolumiger Pipetten aufgrund ihres großen Querschnittes in besonders starkem Ausmaß zum Kippen neigen. Die vorteilhaften Wirkungen der Erfindung können aber auch für Pipetten mit einem kleineren Nennvolumen genutzt werden. Die Erfindung kann sowohl bei Luftpolsterpipetten als auch bei Direktverdrängerpipetten zum Einsatz kommen. Sie ist für den Einsatz bei Festvolumenpipetten und bei Pipetten mit variablem Volumen geeignet. Die Erfindung eignet sich insbesondere für manuell angetriebene Pipetten und elektrisch angetriebene Pipetten, vorzugsweise für Handpipetten, die mit nur einer Hand gehalten und bedient werden können. Die Erfindung kann vorteilhaft auch für Laborautomaten und Dosierautomaten verwendet werden, die von dem Einkanal-Unterteil gemäß Anspruch 1 Gebrauch machen.
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Gemäß einer Ausführungsart der Erfindung ist die Kontaktfläche die Oberseite des Kolbenbetätigers und/oder die Oberseite der Federabstützung. Hierdurch wird die Kontaktfläche in ohnehin vorhandene Bauteile der Konstruktion integriert und kann baulicher Aufwand eingespart werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Kontaktfläche die Oberseite eines Kolbenkopfes, der mit dem oberen Ende des Kolbenbetätigers verbunden ist und der einen größeren Querschnitt als der angrenzende Bereich des Kolbenbetätigers aufweist. Hierdurch kann eine besonders große Kontaktfläche zur Verfügung gestellt werden, die das Verbinden des Gehäuseunterteils mit dem Gehäuseoberteil und das Zentrieren des unteren Endes einer Hubstange an der Kontaktfläche erleichtern kann. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist der Kolbenkopf lösbar an dem oberen Ende des Kolbenbetätigers befestigt oder einstückig mit dem oberen Ende des Kolbenbetätigers verbunden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Kontaktfläche kalottenförmig. Durch die kalottenförmige Kontaktfläche kann eine darauf mit dem unteren Ende aufgesetzte Hubstange zentriert werden, wodurch auf den Kolbenbetätiger wirkende Querkräfte vermieden werden können, die eine erhöhte Reibung in der ersten Führung bewirken.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart umfasst die Federabstützung einen auf dem Kolbenbetätiger gehaltenen Federsitz und eine den Federsitz an dem Kolbenbetätiger befestigende Federsicherung. Hierdurch kann die Montage von Kolbenbetätiger, Federsitz und Federsicherung erleichtert werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Federsicherung lösbar am Kolbentätiger befestigt. Dies ermöglicht eine Demontage, beispielsweise für Wartung oder Reparatur. Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind der Federsitz und die Federsicherung verschiedene Bauteile. Alternativ sind der Federsitz und die Federsicherung einstückig ausgebildet. Durch einstückig ausgebildete Bauteile kann Fertigungs- und Montageaufwand eingespart werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Federsicherung ein Bauteil des Unterteils, dessen einzige Funktion darin besteht, den Federsitz am Kolbenbetätiger zu befestigen. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Kontaktfläche an der Oberseite der Federsicherung ausgebildet. Infolgedessen kann eine besonders große Kontaktfläche bereitgestellt werden, welche die Montage des Unterteils am Oberteil und das Zentrieren des unteren Endes einer Hubstange erleichtern kann.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist das Führungselement der Kolbenkopf und/oder die Federabstützung. Hierdurch kann die erste Führung in besonders großem Abstand vom Zylinder angeordnet und eine besonders gute Ausrichtung des Kolbens erreicht werden. Zudem kann baulicher Aufwand eingespart werden. Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Kolbenkopf und/oder die Federabstützung die zweite Führungsfläche am Außenumfang auf.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die erste Führungsfläche und die zweite Führungsfläche kreiszylindrisch. Dies ist insbesondere für eine einfache und präzise Herstellung der Führungsflächen von Vorteil.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Federraum symmetrisch um seine Mittelachse verteilte, vorzugsweise zwei diametral einander gegenüberliegende, jeweils nur teilweise umlaufende erste Führungsflächen auf, an denen das Führungselement mit einer einzigen vollständig umlaufenden zweiten Führungsfläche oder mit entsprechend symmetrisch um den Kolbenbetätiger verteilten, vorzugsweise mit zwei einander diametral gegenüberliegenden, jeweils nur teilweise umlaufenden zweiten Führungsflächen anliegt. Hierdurch wird eine besonders reibungsarme und gleichmäßige Führung des Kolbenbetätigers ermöglicht.
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Gemäß einer alternativen Ausführungsart weist der Federraum nur eine einzige vollständig umlaufende erste Führungsfläche auf, an der das Führungselement mit symmetrisch um den Kolbenbetätiger verteilten, vorzugsweise zwei einander diametral gegenüber liegenden, jeweils nur teilweise umlaufenden zweiten Führungsflächen anliegt. Hierdurch wird eine besonders reibungsarme und gleichmäßige Führung des Kolbenbetätigers ermöglicht.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart hat das Führungselement einen hohlzylindrischen Abschnitt und weist mindestens eine zweiten Führungsfläche am Außenumfang des hohlzylindrischen Abschnittes auf und nimmt der hohlzylindrische Zentralabschnitt das obere Ende der Kolbenstange auf. Hierdurch kann eine baulich einfache Ausführung des Führungselements erreicht werden, die einfach montierbar und gegebenenfalls demontierbar ist.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die zweiten Führungsflächen an der Außenseite von Flügeln vorhanden, die vom Umfang des hohlzylindrischen Abschnittes nach außen vorstehen. Hierdurch kann eine baulich einfache Ausführung des Führungselements erreicht werden, die eine elastische Verformbarkeit aufweist, wodurch Reibungskräfte verringert werden können.
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Gemäß einer Ausführungsart weisen die Flügel parallel zum Kolbenbetätiger verlaufende Hohlräume mit kreisbogenförmigem Querschnitt auf. Hierdurch können Materialanhäufungen vermieden werden, was insbesondere vorteilhaft ein maßhaltiges Spritzgießen des Führungselements aus Kunststoff ist. Zudem wird durch einen kreisbogenförmigen, hohlen Querschnitt die Elastizität erhöht.
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Gemäß einer Ausführungsart weist das Führungselement am Außenumfang mindestens eine Riffelung auf, vorzugsweise zwei diametral einander gegenüberliegende Riffelungen. Die Riffelungen erleichtern die Montage und gegebenenfalls die Demontage des Führungselements.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist das Führungselement eine Schnappverbindung und/oder eine formschlüssige Verbindung und/oder eine Pressverbindung und/oder eine Verbindung durch ein weiteres Bauteil mit dem Kolbenbetätiger auf. Hierdurch wird die Montage und gegebenenfalls die Demontage des Führungselements erleichtert. Für eine Demontage ist die Schnappverbindung und/oder die formschlüssige Verbindung und/oder die Pressverbindung und/oder die Verbindung durch ein weiteres Bauteil als lösbare Verbindung ausgebildet.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart weisen das Führungselement und der Kolbenbetätiger jeweils mindestens ein Verbindungselement auf, die ausgebildet sind, eine Schnappverbindung und/oder eine formschlüssige Verbindung und/oder eine Pressverbindung zu bilden. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist das mindestens eine Verbindungselement des Führungselements einstückig mit dem Führungselement und das mindestens eine Verbindungselement des Kolbenbetätigers einstückig mit dem Kolbenbetätiger verbunden. Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist das weitere Bauteil ein Bauteil des Unterteils, dessen einzige Funktion darin besteht, das Führungselement am Kolbenbetätiger zu befestigen. Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der hohlzylindrische Abschnitt am Innenumfang mindestens ein Verbindungselement auf, das mit dem Kolbenbetätiger verbunden ist. Gemäß einer weiteren Ausführungsart weisen der hohlzylindrische Abschnitt und der Kolbenbetätiger aufeinander abgestimmte Verbindungselemente auf, die miteinander verbunden sind. Gemäß einer weiteren Ausführungsart sind die aufeinander abgestimmten Verbindungselemente Elemente einer Schnappverbindung und/oder einer formschlüssigen Verbindung und/oder einer Pressverbindung. Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der hohlzylindrische Abschnitt am Innenumfang vier nach innen vorstehende, parallele Beinchen auf, die mit den Enden in eine Nut am Umfang des Kolbenbetätigers eingreifen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Begrenzung ein am Innenumfang des Innenraums ganz oder teilweise umlaufender Absatz am unteren Ende des Federraums.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Pipette eine Luftpolsterpipette. Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist das Gehäuseunterteil einen hohlzylindrischen oberen Gehäuseabschnitt auf, der den Federraum umfasst, der einen Teil des Innenraums bildet, und weist das Gehäuseunterteil einen hohlzylindrischen unteren Gehäuseabschnitt auf, der einen Aufnahmeraum umfasst, der unten durch den Gehäuseboden begrenzt ist und einen weiteren Teil des Innenraums bildet, ist ein Zylinder im Aufnahmeraum angeordnet, ist der Zylinder unten mit dem Durchgangskanal des Ansatzes verbunden, ist ein Kolben im Zylinder angeordnet, liegt der Kolben am Umfang abdichtend an der Innenseite des Zylinders an und ist der Kolben in Axialrichtung des Zylinders verlagerbar, und ist ein Kolbenbetätiger in Form einer Kolbenstange mit dem Kolben verbunden, die sich vom Kolben aus nach oben durch die Durchgangsöffnung hindurch in den oberen Gehäuseabschnitt hinein erstreckt. Bei dieser Luftpolsterpipette wird der Kolben, der im Zylinder geführt ist, der sich im Aufnahmeraum befindet, durch die erste Führung des Kolbenbetätigers zusätzlich ausgerichtet und ein Verkippen des Kolbens vermieden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Aufnahmeraum des unteren Gehäuseabschnittes einen größeren Durchmesser als der Federraum des oberen Gehäuseabschnittes auf. Hierdurch kann mit verhältnismäßig geringem baulichem Aufwand ein Aufnahmeraum für einen Zylinder mit einem darin verschiebbaren Kolben mit einem vorgegebenen Hub und Volumen zur Verfügung gestellt werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart verbindet ein Verbindungsabschnitt den unteren Rand des oberen Gehäuseabschnitts mit dem oberen Rand des unteren Gehäuseabschnitts. Der Verbindungsabschnitt kann unterschiedliche Durchmesser von oberem Gehäuseabschnitt und unterem Gehäuseabschnitt überbrücken. Durch obere und untere Gehäuseabschnitte mit verschiedenen Durchmessern, die mittels eines Verbindungsabschnitt es miteinander verbunden werden, kann der bauliche Aufwand verhältnismäßig geringgehalten werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart umfasst der Verbindungsabschnitt eine kreisringscheibenförmige Abdeckung und eine vom äußeren Rand der Abdeckung nach unten vorstehende, hohlzylindrische Einfassung, ist der obere Gehäuseabschnitt mit der Oberseite der Abdeckung verbunden, ist die Einfassung mit dem oberen Rand des unteren Gehäuseabschnitts verbunden und deckt die Abdeckung den Aufnahmeraum oben ab. Der Verbindungsabschnitt bildet zugleich eine Abdeckung für den Aufnahmeraum und den darin angeordneten Zylinder. Die Abdeckung kann einstückig mit dem oberen Gehäuseabschnitt hergestellt werden. Dies ist vorteilhaft für die Herstellung des oberen Gehäuseabschnittes und des unteren Gehäuseabschnittes durch Spritzgießen, da Hinterschnitte vermieden werden können. Nach dem Spritzgießen können der obere Gehäuseabschnitt an der Einfassung der Abdeckung und der obere Rand des unteren Gehäuseabschnittes miteinander verbunden werden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist die Einfassung über eine Schraubverbindung, eine Bajonettverbindung, eine lösbare Schnappverbindung oder eine andere lösbare Verbindung mit dem oberen Rand des unteren Gehäuseabschnitt verbunden. Hierdurch ist es möglich, das Gehäuseunterteil zu Reinigungs-, Wartungsoder Reparaturzwecken zerstörungsfrei zu öffnen und danach wieder zu schließen, z.B. um eine Dichtung des Kolbens im Zylinder auszutauschen.
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Alternativ ist die Einfassung über eine nicht lösbare Verbindung mit dem oberen Rand des unteren Gehäuseabschnitt verbunden, beispielsweise durch eine nicht zerstörungsfrei lösbare Schnappverbindung, durch Heißverschmelzen oder durch Kleben.
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Gemäß einer anderen Ausführungsart ist die Pipette eine Direktverdrängerpipette. Auch bei Direktverdrängerpipetten kann es sinnvoll sein, diese aus einem Unterteil und einem Oberteil zusammenzusetzen, um Montage, Demontage, Reinigung, Wartung und Reparatur zu erleichtern und zu ermöglichen, dasselbe Oberteil für die Verbindung mit verschiedenen Einkanal- und/oder Mehrkanal-Unterteilen zu verwenden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Kolbenbetätiger an seinem unteren Ende eine Einrichtung zum Verbinden mit dem oberen Ende eines Spitzenkolbens auf, der in eine Pipettenspitze eingesetzt ist, die auf den Ansatz aufklemmbar ist. bei dieser Ausführungsart ist der Kolbenbetätiger so ausgebildet, dass er mit dem Spitzenkolben einer Pipettenspitze mit integriertem Spitzenkolben verbindbar ist, die auf den Ansatz aufklemmbar ist. Durch die Ausrichtung des Kolbenbetätigers an der ersten Führung wird ein Verkippen des Spitzenkolbens in der Pipettenspitze vermieden.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart ist eine zweite Führung des Kolbenbetätigers in axialer Richtung des hohlzylindrischen Gehäuseunterteils vorhanden, die mindestens eine dritte Führungsfläche an der Durchgangsöffnung und mindestens eine vierte Führungsfläche am Umfang des Kolbenbetätigers aufweist. Durch die zweite Führung wird die Ausrichtung des Kolbens im Zylinder noch weiter verbessert und einem Verkippen entgegengewirkt.
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Gemäß einer Ausführungsart weist die Durchgangsöffnung in der Begrenzung einen Kreisquerschnitt auf. Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist die Durchgangsöffnung zwei diametral einander gegenüberliegende Führungsnuten auf und weist die Kolbenstange am Außenumfang mindestens zwei diametral einander gegenüberliegende, nach außen vorstehende Führungsrippen auf, die in die Führungsnuten eingreifen. Durch die Führung der Führungsrippen in den Führungsnuten wird eine Verdrehsicherung erreicht. Diese kann die Ausrichtung der ersten und zweiten Führungsflächen der ersten Führung aufeinander und damit die gewünschte Ausrichtung des Kolbens sicherstellen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsart weist der Zylinder ein Volumen von mindestens 2 ml, vorzugsweise von 2, 5 oder 10 ml auf. Die Verbesserung der Dosiergenauigkeit und Vermeidung von Beschädigung wirkt sich besonders stark bei großvolumigen Pipetten aus, die ein Nennvolumen in dem zuvor angegebenen Bereich oder mit den genannten Werten haben.
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Ferner betrifft die Erfindung eine Pipette umfassend ein Oberteil und ein Einkanal-Unterteil nach einem der Ansprüche 1 bis 24 oder einer der in der Beschreibung angegebenen Ausführungsarten, wobei das Oberteil ein Gehäuseoberteil, einen Bedienknopf an der Außenseite des Gehäuseoberteils, eine im Gehäuseoberteil angeordnete, mit dem Bedienknopf wirkverbundene Antriebseinrichtung und eine verlagerbare Hubstange der Antriebseinrichtung umfasst, deren unteres Ende an einer weiteren Öffnung des Gehäuseoberteils von außen zugänglich ist, wobei das Oberteil und dass Einkanal-Unterteil ausgebildet sind, in eine Verbindungstellung gebracht zu werden, in der das untere Ende der Hubstange die Kontaktfläche des Kolbenbetätigers kontaktiert und eine Einrichtung zum Verbinden vorhanden ist, die das Oberteil und das Unterteil in der Verbindungstellung miteinander verbindet.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig.1
- eine manuell angetriebene Luftpolsterpipette mit dem erfindungsgemäßen Einkanal-Unterteil in einem Vertikalschnitt;
- Fig.2
- dasselbe Unterteil in einem vergrößerten Vertikalschnitt;
- Fig.3
- dasselbe Unterteil in einer Draufsicht;
- Fig.4
- dasselbe Unterteil in einer horizontalen Schnittansicht von oben;
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Fig.5a-e Kolbenbetätiger mit Federabstützung vor der Montage in einer Perspektivansicht schräg von oben (Fig. 5a) und von unten (Fig. 5b), im vormontierten Zustand in einer Perspektivansicht schräg von oben (Fig. 5c) und in einer Draufsicht (Fig. 5d) und im montierten Zustand in einer Draufsicht (Fig. 5e).
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In der vorliegenden Anmeldung beziehen sich die Angaben "oben" und "unten", "oberhalb" und "unterhalb" und davon abgeleitete Begriffe wie "Unterseite" und "Oberseite" und "horizontal" und "vertikal" auf eine Ausrichtung der Pipette, bei der der Sitz am unteren Ende der Pipette angeordnet und vertikal nach unten ausgerichtet ist. In dieser Ausrichtung kann eine auf dem Sitz angebrachte Pipettenspitze auf ein darunter befindliches Gefäß gerichtet werden, um Flüssigkeit in die Pipettenspitze aufzusaugen und aus der Pipettenspitze auszugeben.
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Gemäß Fig. 1 hat eine Pipette 1 ein stangenförmiges Gehäuse 2 mit einem hohlzylindrischen Gehäuseunterteil 3 und einem Gehäuseoberteil 4 in Form eines länglichen Hohlkörpers.
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Gemäß Fig. 2 bis 5 hat das Gehäuseunterteil 3 einen hohlzylindrischen oberen Gehäuseabschnitt 5, der einen Federraum 6 umfasst, und einen hohlzylindrischen unteren Gehäuseabschnitt 7, der einen Aufnahmeraum 8 umfasst. Der Federraum 6 und der Aufnahmeraum 8 bilden zusammen einen Innenraum 9 des Gehäuseunterteils 3. Der untere Gehäuseabschnitt 7 hat einen größeren Innendurchmesser als der obere Gehäuseabschnitt 5.
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Der obere Gehäuseabschnitt 5 hat eine kreiszylindrische obere Seitenwand 10, die den Federraum 6 seitlich begrenzt. Der obere Gehäuseabschnitt 5 hat oben eine vom oberen Rand der oberen Seitenwand 10 begrenzte kreisrunde Öffnung 11 zum Federraum 6 und unten eine radial nach innen vorstehende Begrenzung 12 in Form eines am Innenumfang der oberen Seitenwand umlaufenden Absatzes 13, der den Federraum 6 unten begrenzt. In dem Absatz 13 ist zentral eine kreisrunde Durchgangsöffnung 14 ausgebildet. Die Durchgangsöffnung 14 weist am Innenumfang zwei diametral einander gegenüberliegende, axial erstreckte Führungsnuten 15 auf.
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Die obere Seitenwand 10 hat am Innenumfang zwei nach innen vorstehende, sockelartige Bereiche 16, die sich in axialer Richtung entlang des Federraumes 6 und den Umfangsrichtung nur über einen Teil des Innenumfangs erstrecken und diametral einander gegenüber liegen. Die sockelartigen Bereiche 16 liegen vor und hinter der Zeichenebene von Fig.1 und 2 und sind in Fig.3 gezeigt. Die sockelförmigen Bereiche 16 bilden jeweils mit ihrer Innenseite eine erste kreiszylindrische Führungsfläche 17 mit einem Krümmungsradius um die Mittelachse des Federraums 6.
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Der untere Gehäuseabschnitt 7 hat eine kreiszylindrische untere Seitenwand 18, die den Aufnahmeraum 8 seitlich begrenzt. Oben weist der untere Gehäuseabschnitt 7 eine weitere Öffnung 19 auf. Unten hat der untere Gehäuseabschnitt 7 einen konischen Gehäuseboden 20, der den Aufnahmeraum 8 unten begrenzt. Von dem Gehäuseboden 20 steht ein schlanker rohrförmiger, leicht konischer Ansatz 21 nach unten vor, der einen Sitz 22 mit einer umlaufenden Nut für einen O-Ring zum Aufstecken einer Pipettenspitze 23 aufweist. Der Ansatz 21 weist einen Durchgangskanal 24 mit Kreisquerschnitt auf, der sich vom unteren Ende des Ansatzes bis in den Aufnahmeraum 8 erstreckt.
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Der obere Gehäuseabschnitt 5 ist über einen Verbindungsabschnitt 25 mit dem unteren Gehäuseabschnitt 7 verbunden. Der Verbindungsabschnitt 25 weist eine kreisringscheibenförmige Abdeckung 26 auf, die einstückig mit dem unteren Rand der oberen Seitenwand 10 verbunden ist. Mit dem äußeren Rand der Abdeckung 26 ist einstückig eine nach unten vorstehende, kreiszylindrische Einfassung 27 des Verbindungsabschnittes 25 verbunden. Die Einfassung 27 weist ein Innengewinde 28 auf und die untere Seitenwand 18 weist am oberen Rand ein zu dem Innengewinde 28 passendes Außengewinde 29 auf. Das Innengewinde 28 des Verbindungsabschnittes 25 ist mit dem Außengewinde 29 der unteren Seitenwand 18 verschraubt und hierdurch ist der obere Gehäuseabschnitt 5 mit dem unteren Gehäuseabschnitt 7 verbunden. Die kreisscheibenförmige Abdeckung 26 deckt die weitere Öffnung 19 des unteren Gehäuseabschnittes 7 ab.
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In dem unteren Gehäuseabschnitt 7 ist eine Verdrängungskammer 30 in Form eines Zylinders 31 angeordnet. Dieser weist einen konischen Boden 32 auf, der den Zylinder 31 unten begrenzt. Von dem konischen Boden 32 steht nach unten ein weiterer Ansatz 33 vor. Ein weiterer Durchgangskanal 34 erstreckt sich vom unteren Ende des weiteren Ansatzes 33 bis in den Zylinder 31 hinein. Der Zylinder 31 ist genau passend in den unteren Gehäuseabschnitt 7 eingesetzt. Die Außenkontur des Zylinders 31 entspricht der Innenkontur des unteren Gehäuseabschnittes 7. Der weitere Ansatz 33 ist am Außenumfang über einen O-Ring 35 am Innenumfang des Ansatzes 21 abgedichtet. Oben ist der Zylinder 31 durch den Verbindungsabschnitt 25 im unteren Gehäuseabschnitt 7 fixiert.
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Im Zylinder 31 ist ein im wesentlichen kreisscheibenförmiger Kolben 36 mit einer flachen Oberseite und einer Unterseite in Form eines flachen Kegels angeordnet. Vom Zentrum der Unterseite steht ein konischer Zapfen 37 nach unten vor, der abdichtend in den weiteren Ansatz 33 einschiebbar ist. Am Umfang weist der Kolben 36 eine umlaufende Dichtlippe 38 auf. Von Zentrum der Oberseite des Kolbens 36 steht ein stangenförmiger Kolbenbetätiger 39 vertikal nach oben vor, der auch als Kolbenstange 39 bezeichnet wird. Der Kolbenbetätiger 39 ist auf der Mittelachse des hohlzylindrischen Gehäuseunterteils 3 angeordnet. Er erstreckt sich durch die Durchgangsöffnung 14 hindurch in den Federraum 6 hinein und steht oben aus der Öffnung 11 heraus.
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Der Kolbenbetätiger 39 weist am Außenumfang vier radial nach außen vorstehende, in Längsrichtung erstreckte Führungsrippen 41 auf, von denen zwei Führungsrippen 41.1 weiter nach außen vorstehen und zwei Führungsrippen 41.2 weniger weit nach außen vorstehen. Die beiden weiter nach außen vorstehenden Führungsrippen 41.1 sind in den axial erstreckten Führungsnuten 15 der Durchgangsöffnung 14 geführt. Die beiden weniger weit nach außen vorstehenden Führungsrippen 41.2 sind am Innenumfang der Durchgangsöffnung 14 geführt und weisen am Fuß jeweils eine radial nach außen vorstehende Stufe 41.3 auf (vgl. Fig. 5a, c).
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Die Stufe 41.3 liegt in der obersten Stellung des Kolbens 36, die in Fig. 2 gezeigt ist, an der Unterseite der Abdeckung 26 an.
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Am oberen Ende des Kolbenbetätigers 39 ist eine Federabstützung 42 befestigt. Der Kolbenbetätiger 39 und die Federabstützung 42 sind vor der Montage in Fig. 5a und b gezeigt. Die Federabstützung 42 steht radial vom Kolbenbetätiger 39 nach außen vor. Sie weist einen hohlzylindrischen Abschnitt 43 und vier von seinem Innenumfang aus nach innen erstreckte, parallele Beinchen 44 auf, die sich an dem Kolbenbetätiger 39 abstützen. Der Kolbenbetätiger 39 weist am Umfang Nuten 45 auf, die von seinem oberen Ende aus axial nach unten erstreckte axiale Nutenabschnitte 45.1 und jeweils von den unteren Enden derselben ausgehend teilweise umlaufende Nutenabschnitte 45.2 aufweisen. In die axialen Nutenabschnitte 45.1 sind die Beinchen 44 mit ihren inneren Enden eingeschoben (vgl. Fig. 5c und d) und in die teilweise umlaufenden Nutenabschnitte 45.2 sind die Beinchen 44 eingedreht (vgl. Fig. 5e). Die Nuten 45 und die Beinchen 44 bilden eine Bajonettverbindung 46, welche die Federabstützung 41 an einer festen Position auf dem Kolbenbetätiger 39 hält.
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Die Federabstützung 42 ist zugleich ein Führungselement 47.
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Vom Außenumfang des hohlzylindrischen Abschnittes 43 stehen, wie in Fig.3 gezeigt, zwei Flügel 48 nach außen vor, die durch zwei bogenförmige Bereiche 49 gebildet sind. Diese sind auf diametral einander gegenüberliegenden Seiten des hohlzylindrischen Abschnittes 43 angeordnet und erstrecken sich über die gesamte Höhe oder über einen Teil der gesamten Höhe des hohlzylindrischen Abschnittes 43. Die bogenförmigen Bereiche 49 haben jeweils im Querschnitt einen kreisbogenförmig gekrümmten Bereich 50 und von den Enden dieses Bereichs ausgehende, nach außen geneigte Schenkel 51, die mit dem hohlzylindrischen Abschnitt 43 verbunden sind. Die gekrümmten Bereiche 50 bilden kreiszylindrische zweite Führungsflächen 52. Sie haben außen einen Krümmungsradius, der dem Krümmungsradius der ersten Führungsfläche 17 entspricht. Die beiden gekrümmten Bereiche 50 und der hohlzylindrische Abschnitt 43 begrenzen zwei Hohlräume 53, die sich in axialer Richtung des hohlzylindrischen Gehäuseunterteils 3 erstrecken.
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Die ersten Führungsflächen 17 und die zweiten Führungsflächen 52 bilden gemeinsam eine erste Führung 54.
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Die Führungsnuten 15 bilden dritte Führungsflächen 55 und die Führungsrippen 41 bilden vierte Führungsflächen 56. Die dritten Führungsflächen 55 und die vierten Führungsflächen 56 bilden gemeinsam eine zweite Führung 57.
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Zwischen den beiden bogenförmigen Bereichen 49 weist der hohlzylindrische Abschnitt 47 am Außenumfang zwei in Axialrichtung erstreckte Riffelungen 58 auf, die diametral einander gegenüberliegen.
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Die Federabstützung 42 ist zugleich ein Federsitz 59 und eine den Federsitz 59 auf dem Kolbenbetätiger 39 fixierende Federsicherung 60.
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Das obere Ende des Kolbenbetätigers 39 ist kalottenförmig und bildet eine Kontaktfläche 61 für das untere Ende einer Hubstange einer Antriebseinrichtung.
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Eine Schraubenfeder 62 ist im Federraum 6 angeordnet und stützt sich unten auf der Begrenzung 12 und oben an der Unterseite der Federabstützung 42 ab. Die Schraubenfeder 62 ist unter Vorspannung eingebaut, sodass sie den Kolbenbetätiger 39 nach oben drückt, bis der Kolben 36 mit den Stufen 41.3 an seiner Kolbenoberseite 63 auf der Abdeckungsunterseite 64 der Abdeckung 26 anliegt (vgl. Fig. 2, 5c).
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Das Gehäuseunterteil 3 weist außen eine Abwurfhülse 65 auf, die topfartig ausgebildet ist. Der obere Gehäuseabschnitt 5 und der untere Gehäuseabschnitt 7 sind in die Abwurfhülse 65 eingesetzt. Der Ansatz 21 steht durch ein kreisrundes unteres Loch 66 aus einem konischen Gehäuseboden 67 der Abwurfhülse 65 nach unten vor. Oben ist die Abwurfhülse 65 durch einen deckelartigen Abwurfübertrager 68 geschlossen, der ein kreisrundes oberes Loch 69 aufweist, durch das die kreiszylindrische obere Seitenwand 10 des oberen Gehäuseabschnittes 5 nach oben heraussteht. Auf der Oberseite weist der Abwurfübertrager 68 ein Auge 70 zur Aufnahme des unteren Endes einer Abwerferstange auf.
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Das Gehäuseoberteil 4 enthält gemäß Fig. 1 eine Hubstange 71, die an der Oberseite der Kontaktfläche 61 anliegt. Das untere Ende der Hubstange 71 greift in die kalottenförmige Vertiefung der Kontaktfläche 61 ein. Oben ist an der Hubstange 71 ein Bedienknopf 72 fixiert, der vom oberen Ende des Gehäuses 2 nach außen vorsteht.
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Die Hubstange 71 ist durch eine zentrale Spindelbohrung 73 einer Gewindespindel 74 hindurchgeführt, die im Gehäuseoberteil 4 angeordnet ist. Die Gewindespindel 74 hat außen ein Außengewinde 75, das in ein Innengewinde 76 eines Hubkörpers 77 schraubbar ist, der unten auf einem Träger 78 im Gehäuseoberteil 4 gehalten ist. Der Hubkörper 77 bildet eine Spindelmutter 79.
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Die untere Stirnseite der Gewindespindel 74 ist ein oberer Anschlag 80 für ein Anschlagelement 81 in Form eines ringförmigen Wulstes 82 am äußeren Umfang der Hubstange 71.
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Die Gewindespindel 74 ist am oberen Ende drehfest mit einem Mitnehmer 83 verbunden, der mittels radial nach außen vorstehender Rippen 84 in axiale Nuten 85 einer Mitnehmerhülse 86 eingreift. Die Mitnehmerhülse 86 ist konzentrisch zur Gewindespindel 74 angeordnet und auf dem Außenumfang des Hubkörpers 77 drehbar gelagert. Die Mitnehmerhülse 86 hat am unteren Rand am Außenumfang eine umlaufende Verzahnung 87.
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Auf die Mitnehmerhülse 86 ist eine Einstellhülse 88 aufgeschoben. Die Einstellhülse 88 ist drehfest mit der Mitnehmerhülse 86 verbunden. Das obere Ende der Einstellhülse 88 steht vom oberen Ende des Gehäuses 2 nach außen vor. Dort weist die Einstellhülse 88 am Außenumfang einen Einstellring 89 auf, der am Außenumfang eine weitere Riffelung 90 trägt.
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An dem ersten Träger 78 ist ein Zählwerk 91 in Form eines Rollenzählwerkes gehalten, das ein Antriebszahnrad 92 aufweist. Die Zahlenrollen des Zählwerkes 91 sind von der Außenseite des Gehäuses 2 aus durch ein Fenster im Gehäuseoberteil 4 sichtbar.
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Im Gehäuseoberteil 4 ist unterhalb des Hubkörpers 77 ein topfförmiger Halter 93 angeordnet. Der Halter 93 enthält einen unteren Anschlag 94, der sich an einer Überhubfeder 95 in Form einer Schraubenfeder abstützt, die sich an einem Boden des Halters 93 abstützt. Die Hubstange 71 ist durch zentrale Durchgänge des unteren Anschlages 94, durch die Überhubfeder 95 und einen zentralen Durchgang im Boden des Halters 93 hindurchgeführt.
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Beim Drehen der Einstellhülse 88 wird die Mitnehmerhülse 86 mitgedreht. Mit der Mitnehmerhülse 86 wird die Gewindespindel 74 im gehäusefesten Innengewinde 76 verschraubt und der obere Anschlag 80 wandert je nach Drehrichtung nach oben oder nach unten. Hierdurch wird der Abstand zwischen dem oberen Anschlag 80 und dem unteren Anschlag 94 verstellt, der das Dosiervolumen bestimmt. Das jeweils eingestellte Dosiervolumen ist am Zählwerk 91 ablesbar, das über das Antriebszahnrad 92 von der Mitnehmerhülse 86 angetrieben wird.
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Am oberen Randbereich des Gehäuseoberteils 4 sitzt neben der Einstellhülse 88 ein Abwerferknopf 96 auf einer Abwerferstange 97. Die Abwerferstange 97 verläuft parallel zur Hubstange 71 durch das Gehäuseoberteil 4 hindurch. Ihr unteres Ende ist fest in das Auge 70 des Abwurfübertragers 68 der Abwurfhülse 65 eingepresst, die auf dem Gehäuseunterteil 3 verschiebbar angeordnet ist.
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Im Gehäuseoberteil 4 ist eine als Schraubenfeder ausgebildete Abwerferfeder 98 angeordnet, die sich zum einen im Gehäuse 2 abstützt und zum anderen an der Abwerferstange 97 angreift. Die Abwerferfeder 98 drückt die Abwerferstange 87 nach oben, sodass der Abwerferboden 67 an dem Gehäuseboden 20 anliegt.
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Das Gehäuseunterteil 3 und das Gehäuseoberteil 4 sind durch eine Schnappverbindung 99 miteinander verbunden. Diese umfasst gemäß Fig. 1 vorzugsweise zwei federnde Haken 100, die in der kreiszylindrischen oberen Seitenwand 10 des oberen Gehäuseabschnittes 5 vom Gehäuseunterteil 3 durch Schlitze begrenzt sind. Die Haken 100 sind in Fig. 2 nicht gezeigt, da diese einen gegenüber Fig. 1 um 90° um die Mittelachse des Gehäuseunterteils gedrehten Vertikalschnitt zeigt. Ferner umfasst die Schnappverbindung 99 eine umlaufende Innenstufe 101 am Innenumfang einer axial gerichteten Aufnahme 102 am unteren Ende des Gehäuseoberteils 4 zum Einsetzen des oberen Gehäuseabschnittes 5 des Gehäuseunterteils 3. Durch Schnappen der federnden Haken 100 hinter die Oberseite der Innenstufe 101 sind das Gehäuseunterteil 3 und das Gehäuseoberteil 4 miteinander verbunden.
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Vor dem Pipettieren kann der Benutzer das gewünschte Dosiervolumen einstellen. Hierfür dreht er den Einstellring 33, bis das gewünschte Dosiervolumen vom Zählwerk 91 angezeigt wird.
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Der Benutzer kann eine Pipettenspitze 23 auf die Pipette 1 aufklemmen, indem er die Pipette 1 mit dem Sitz 7 in eine obere Öffnung der Pipettenspitze 23 einpresst. Zum Pipettieren drückt er zunächst den Bedienknopf 72 nach unten, sodass das Anschlagelement 81 vom oberen Anschlag 80 gegen den unteren Anschlag 94 verlagert wird. Hierbei drückt die Hubstange 67 den Kolben 36 nach unten und die Schraubenfeder 62 wird vorgespannt. Danach taucht der Benutzer die Pipettenspitze 23 mit ihrer unteren Öffnung in die Probenflüssigkeit ein und entlastet den Bedienknopf 72. Infolgedessen drückt die Schraubenfeder 62 den Kolben 31 und die Hubstange 71 nach oben, bis das Anschlagelement 81 am oberen Anschlag 80 anliegt. Dabei wird eine Flüssigkeitsmenge entsprechend dem eingestellten Dosiervolumen in die Pipettenspitze 23 eingesogen.
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Zum Abgeben der Flüssigkeitsmenge hält der Benutzer die Pipettenspitze 23 mit der unteren Öffnung über ein anderes Gefäß und drückt den Bedienknopf 72 erneut nach unten. Nach Erreichen des unteren Anschlages 94 kann er den Bedienknopf 72 unter Überwindung des Widerstandes der Überhubfeder 95 noch tiefer eindrücken, um durch einen Überhub Restflüssigkeit aus der Pipettenspitze 23 auszustoßen.
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Der Kolbenbetätiger 38 wird beim Verlagern der Hubstange 71 nach unten und nach oben durch die erste Führung 54 und die zweite Führung 57 geführt, wodurch der Kolben 36 an einem Verkippen im Zylinder 31 gehindert wird.
Bezugszeichenliste:
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- 1
- Pipette
- 2
- Gehäuse
- 3
- hohlzylindrisches Gehäuseunterteil
- 4
- Gehäuseoberteil
- 5
- oberer Gehäuseabschnitt
- 6
- Federraum
- 7
- unterer Gehäuseabschnitt
- 8
- Aufnahmeraum
- 9
- Innenraum
- 10
- obere Seitenwand
- 11
- kreisrunde Öffnung
- 12
- Begrenzung
- 13
- Absatz
- 14
- Durchgangsöffnung
- 15
- Führungsnuten
- 16
- sockelartiger Bereich
- 17
- Führungsfläche
- 18
- untere Seitenwand
- 19
- weitere Öffnung
- 20
- konischer Gehäuseboden
- 21
- konischer Ansatz
- 22
- Sitz
- 23
- Pipettenspitze
- 24
- Durchgangskanal
- 25
- Verbindungsabschnitt
- 26
- kreisringscheibenförmige Abdeckung
- 27
- Einfassung
- 28
- Innengewinde
- 29
- Außengewinde
- 30
- Verdrängungskammer
- 31
- Zylinder
- 32
- konischer Boden
- 33
- weiterer Ansatz
- 34
- weiterer Durchgangskanal
- 35
- O-Ring
- 36
- kreisscheibenförmiger Kolben
- 37
- konischer Zapfen
- 38
- Dichtlippe
- 39
- Kolbenbetätiger
- 40
- Kolbenstange
- 41, 41.1, 41.2
- Führungsrippen
- 41.3
- Stufe
- 42
- Federabstützung
- 43
- hohlzylindrischer Abschnitt
- 44
- Beinchen
- 45
- Nut
- 45.1
- axialer Nutenabschnitt
- 45.2
- umlaufender Nutenabschnitt
- 46
- Bajonettverbindung
- 47
- Führungselement
- 48
- Flügel
- 49
- bogenförmiger Bereich
- 50
- kreisbogenförmig gekrümmter Bereich
- 51
- Schenkel
- 52
- zweite Führungsfläche
- 53
- Hohlraum
- 54
- erste Führung
- 55
- dritte Führungsfläche
- 56
- vierte Führungsfläche
- 57
- zweite Führung
- 58
- Riffelung
- 59
- Federsitz
- 60
- Federsicherung
- 61
- Kontaktfläche
- 62
- Schraubenfeder
- 63
- Kolbenoberseite
- 64
- Abdeckungsunterseite
- 65
- Abwurfhülse
- 66
- unteres Loch
- 67
- konischer Abwerferboden
- 68
- Abwurfübertrager
- 69
- oberes Loch
- 70
- Auge
- 71
- Hubstange
- 72
- Bedienknopf
- 73
- Spindelbohrung
- 74
- Gewindespindel
- 75
- Außengewinde
- 76
- Innengewinde
- 77
- Hubkörper
- 78
- Träger
- 79
- Spindelmutter
- 80
- oberer Anschlag
- 81
- Anschlagelement
- 82
- ringförmiger Wulst
- 83
- Mitnehmer
- 84
- vorstehende Rippe
- 85
- axiale Nut
- 86
- Mitnehmerhülse
- 87
- Verzahnung
- 88
- Einstellhülse
- 89
- Einstellring
- 90
- weitere Riffelung
- 91
- Zählwerk
- 92
- Antriebszahnrad
- 93
- topfförmiger Halter
- 94
- unterer Anschlag
- 95
- Überhubfeder
- 96
- Abwerferknopf
- 97
- Abwerferstange
- 98
- Abwerferfeder
- 99
- Schnappverbindung
- 100
- Haken
- 101
- Innenstufe
- 102
- Aufnahme