EP4739948A1 - Vorrichtung zur führung eines schubelements - Google Patents

Vorrichtung zur führung eines schubelements

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EP4739948A1
EP4739948A1 EP24737688.2A EP24737688A EP4739948A1 EP 4739948 A1 EP4739948 A1 EP 4739948A1 EP 24737688 A EP24737688 A EP 24737688A EP 4739948 A1 EP4739948 A1 EP 4739948A1
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EP
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rail
sliding
sliding element
fixed rail
movable rail
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EP24737688.2A
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Thomas TRAUNER
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Grass GmbH
Grass GmbH Deutschland
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Grass GmbH
Grass GmbH Deutschland
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Publication date
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00—Details
    • F24C15/16—Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor
    • F24C15/168—Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor with telescopic rail systems
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40—Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/49—Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts
    • A47B88/493—Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts with rollers, ball bearings, wheels, or the like
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Abstract

Es wird eine Vorrichtung (6) zur Führung eines Schubelements (7), das mittels der Vorrichtung (6) verschieblich an einem Wandabschnitt (5) aufnehmbar ist, wobei die Vorrichtung (6) eine an dem Wandabschnitt (5) befestigbare feste Schiene (11) und eine dem Schubelement (7) zuordenbare bewegliche Schiene (8) umfasst, wobei eine Schiene relativ zur anderen Schiene beweglich vorhanden ist. Erfindungsgemäß umfasst die Vorrichtung (6) mindestens ein Gleitelement (12, 13, 14, 15), wobei das Gleitelement (12, 13, 14, 15) aus einem anorganischen Festschmierstoff ist, wobei das Gleitelement (12, 13, 14, 15) fest an einer Schiene (8, 11) der Vorrichtung (6) angeordnet ist und sich an der anderen Schiene (8, 11) abstützt.

Description

"Vorrichtung zur Führung eines Schubelements"
Stand der Technik
Es sind bereits Vorrichtungen zur Führung eines Schubelementes , insbesondere für Küchengeräte , wie z . B . Backöfen oder Mikrowellen, in viel fältiger Form bekannt .
Weiter ist die Verwendung eines Festschmiermittels , wie z . B . Graphit , als Schmiermittel bekannt . Dabei wird bei bekannten Vorrichtung das Schmiermittel auf einen Laufsteg der Vorrichtung aufgetragen . Nachteilig daran ist , dass das Schmiermittel nach mehreren Reinigungsvorgängen des Küchengerätes von den Laufstegen abgewaschen wird .
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es , eine alternative Vorrichtung zur Führung eines Schubelements bereitzustellen, welches insbesondere in einem Backofen oder Mikrowellen-Gargerät bzw . Mikrowellen-Backofen zum Einsatz kommt .
Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst .
Vorteilhafte und zweckmäßige Aus führungs formen, Varianten und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen ausgeführt .
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Führung eines Schubelements , das mittels der Vorrichtung verschieblich an einem Wandabschnitt aufnehmbar ist , wobei die Vorrichtung eine an dem Wandabschnitt befestigbare feste Schiene und eine dem Schubelement zuordenbare bewegliche Schiene umfasst, wobei eine Schiene relativ zur anderen Schiene beweglich vorhanden ist.
Beispielsweise weist das Haushaltsgerät bzw. Möbel zwei vertikal verlaufende Seitenwände auf. Die Seitenwände weisen z.B. Wandabschnitte auf, wobei die Vorrichtung bzw. die feste Schiene der Vorrichtung an einen Wandabschnitt befestigbar ist. Weiter ist denkbar, dass die Vorrichtung bzw. die feste Schiene an einem dem Wandabschnitt zugehörigen Seitengitter eines Backrohrs anbringbar ist. Beispielsweise weist das Seitengitter z.B. mehrere horizontal verlaufende Stäbe auf, wobei das Seitengitter insbesondere geringfügig von einer Wandfläche des Wandabschnitts absteht. Die Seitengitter können beispielsweise an den jeweiligen Seitenwänden bzw. Wandabschnitten lösbar eingesteckt werden .
Zur verschieblichen Führung des Schubelements sind z.B. zwei Vorrichtungen vorgesehen, die jeweils seitlich am Schubelement und an der zugehörigen Seitenwand bzw. Wandabschnitt angebracht sind. Beispielsweise kann das Schubelement bzw. die Seitenränder des Schubelements auf die beweglichen Schienen der Vorrichtungen aufgelegt werden. Beispielsweise wird das Schubelement auf die bewegliche Schiene aufgesetzt bzw. zum Herausnehmen davon abgehoben. Die festen Schienen der Vorrichtungen sind beispielsweise mit jeweils einem Wandabschnitt der gegenüberliegenden Seitenwände verbunden.
Das Schubelement ist zum Beispiel ein Gargutträger, ein Backrost, ein Backblech, ein Ausziehboden oder eine Schublade.
Gegebenenfalls ist die Vorrichtung als Vollauszug, mit einer Mittelschiene zwischen der festen Schiene und der beweglichen Schiene, ausgebildet.
Die Schienen der Vorrichtung sind regelmäßig als Profile aus umgebogenem Blechmaterial gebildet, z.B. als C-Profile oder U- Prof ile . Der Kern der Erfindung liegt darin, dass die Vorrichtung mindestens ein Gleitelement umfasst , wobei das Gleitelement aus einem anorganischen Festschmierstof f ist , wobei das Gleitelement fest an einer Schiene der Vorrichtung angeordnet ist und sich an der anderen Schiene abstützt .
Dadurch, dass das Gleitelement aus einem anorganischen Festschmierstof f ist , können beispielsweise die Schienen durch die Bewegung der Schienen relativ zueinander geschmiert werden . Dabei wird beispielsweise ein geringer Teil des Festschmierstof fes von dem Gleitelement , durch Reibung der Schienen auf dem Gleitelement , abgetragen . Durch das Bewegen des Schubelements bzw . der beweglichen Schiene relativ zur festen Schiene werden beispielsweise abgeriebene Partikel des Festschmierstof fs auf den Schienen verteilt . So wird beispielsweise die Gleit fähigkeit der Schienen verbessert .
Beispielsweise ist das Gleitelement an der festen Schiene angeordnet und stützt sich an der beweglichen Schiene ab . Weiter ist denkbar, dass das Gleitelement an der beweglichen Schiene angeordnet ist und sich an der festen Schiene abstützt . Beispielsweise ist das Gleitelement fest mit der festen Schiene verbunden . Weiter ist denkbar, dass das Gleitelement fest mit der beweglichen Schiene verbunden ist .
Weiter ist vorstellbar, dass das Gleitelement Graphit umfasst .
Die Vorrichtung ist vorzugsweise in Backöfen anordenbar, beispielsweise in pyrolysefähige Backöfen . Dabei ist entscheidend, dass das Gleitelement beispielsweise für Temperaturen von 400 ° C bis 600 ° C geeignet ist . Vorteilhafterweise ist Graphit beständig bei hohen Temperaturen, so dass das Graphit als Schmiermittel in pyrolysefähigen Backöfen eingesetzt werden kann .
Weiter ist Graphit auch beständig z . B . bei tiefen Temperaturen .
Graphit ist beispielsweise lebensmittelecht . Eine vorteilhafte Eigenschaft von Graphit ist dass es beispielswiese resistent gegenüber den geläufigen Spülmitteln ist . Beim Spülen wird zwar das Graphit von der Schiene entfernt , allerdings können beim Bewegen der beweglichen Schiene relativ zur festen Schiene die Schienen wieder mit Graphit beschichtet werden .
Beispielsweise ist der Abtrag des Graphits des Gleitelements sehr gering, wodurch die Gleitelemente sehr langlebig sind . Dadurch wird eine langzeitige Schmierung der Schienen gewährleistet .
Beispielsweise ist mindestens ein Gleitelement vorhanden, wobei das Gleitelement Graphit umfasst oder vollständig aus Graphit ist . Weiter ist vorstellbar, dass genau zwei oder genau vier Gleitelemente vorhanden sind . Beispielsweise umfassen alle Gleitelemente Graphit oder sind vollständig aus Graphit .
Beispielsweise weisen die Schienen j eweils einen Grundabschnitt auf , an den sich auf eine gleiche Seite j eweils an gegenüberliegenden Enden des Grundabschnitts in einem Querschnitt senkrecht zu einer Längserstreckung der Schienen betrachtet seitlich abstehende vom Grundabschnitt sich weg erstreckende Laufstege anschließen .
Beispielsweise sind die Schienen derart mit dazwischenliegenden Gleitelementen ineinander geschachtelt , dass ein Laufsteg einer Schiene einen Laufsteg der anderen Schiene quer zu einer Längserstreckung der Schienen überlappt und wobei j eweils eine Schiene einen außenliegenden und einen innenliegenden Laufsteg aufweist . Durch diese Art der Verschachtelung, von z . B . fester Schiene und beweglicher Schiene , lässt sich beispielsweise ein Innenraum der Vorrichtung von einer aussenliegenden Mikrowellenquelle abschirmen . Außerdem wird beispielsweise durch die Art der Verschachtelung in Einbaulage in einer Höhenerstreckung gesehen ein insbesondere kompakter Aufbau geschaf fen . Beispielsweise ist zwischen den Laufstegen der festen Schiene ein Laufsteg der beweglichen Schiene angeordnet . Denkbar ist auch, dass zwischen den Laufstegen der beweglichen Schiene ein Laufsteg der festen Schiene angeordnet ist .
Die Schienen weisen beispielsweise j eweils ein C-Profil im Querschnitt betrachtet auf . Es ist allerdings auch eine andere Form denkbar, insbesondere zum Beispiel j eweils ein U-Profil , so dass zum Beispiel die feste Schiene und bewegliche Schiene als U-Profil entsprechend ineinander geschachtelt sind .
Beispielsweise sind die Schienen identisch ausgestaltet . Weiter ist denkbar, dass die Schienen spiegelsymmetrisch zueinander in Einbaulage angeordnet sind . Weiter ist vorstellbar, dass die Schienen in ihrer Erstreckung von einem Laufsteg zum gegenüberliegenden Laufsteg beispielsweise identisch ausgestaltet sind .
Der Grundabschnitt ist beispielsweise eben ausgestaltet . Vorteilhafterweise ist , in einer vorgesehenen Einbaulage der Vorrichtung, der j eweilige Grundabschnitt vertikal ausgerichtet . Zum Beispiel liegen die Grundabschnitte der Schienen im montierten Zustand gegenüber und sind zum Beispiel beide vertikal ausgerichtet , insbesondere parallel und insbesondere sind in Einbaulage die Grundabschnitte exakt senkrecht . Vorstellbar ist , dass der Grundabschnitt der festen Schiene an den Wandabschnitt angeordnet wird .
Beispielsweise ist am Grundabschnitt das Gleitelement angeordnet . Denkbar ist , dass das Gleitelement fest mit dem Grundabschnitt einer Schiene verbunden ist . Dabei kann das Gleitelement am Grundabschnitt fest fixiert sein, z . B . eingepresst , eingenietet oder eingeschweißt . Weiter ist es möglich, dass ein Lagerelement , z . B . ein zylindrischer Bol zen oder Sti ft , das Gleitelement mit der Schiene verbindet . Das Lagerelement ist zum Beispiel am Grundabschnitt fest fixiert , zum Beispiel eingepresst , eingenietet oder eingeschweißt. Beispielsweise erstreckt sich die Längserstreckung des Lagerelements senkrecht zur Längserstreckung des Grundabschnitts der Schiene . Beispielsweise steht das Lagerelements vom Grundabschnitt in die gleiche Richtung ab, wie die Laufstege vom Grundabschnitt .
Es ist weiter vorstellbar, dass das Gleitelement eine Anlagefläche aufweist , welche auf die Kontur des Laufstegs angepasst ist .
Der Laufsteg ist beispielsweis rinnenförmig ausgestaltet , wobei die Rinnenform symmetrisch oder unsymmetrisch sein kann . Ein in Längsrichtung der Schiene sich erstreckender rinnenförmiger Laufstegabschnitt ermöglicht zum Beispiel eine sichere Führung des Gleitelements bzw . der Anlagefläche des Gleitelements , insbesondere gegenüber einem seitlichen Versatz , insbesondere senkrecht zur Längserstreckung der Schienen und/oder senkrecht zur Höhenerstreckung der Schienen . Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anlagefläche der Gleitelemente , die der Rinnenform im Querschnitt betrachtet auf deren Innenfläche zumindest abschnittsweise entspricht .
Beispielsweise ist die Kontur des Gleitelements , welche in Anlage mit dem Laufsteg kommt , die Anlagefläche . Weiter ist vorstellbar, dass die Anlagefläche dauerhaft in Anlage mit dem Laufsteg ist . Beispielsweise ist das Gleitelement an der festen Schiene angeordnet , wobei die Anlagefläche des Gleitelements in Anlage mit dem Laufsteg der beweglichen Schiene ist , insbesondere dauerhaft in Anlage mit dem Laufsteg der beweglichen Schiene ist . Beispielsweise ist das Gleitelement an der beweglichen Schiene angeordnet , wobei die Anlagefläche des Gleitelements in Anlage mit dem Laufsteg der festen Schiene ist , insbesondere dauerhaft in Anlage mit dem Laufsteg der festen Schiene ist .
Vorstellbar ist , dass die Vorrichtung mindestens zwei
Gleitelemente aufweist , wobei ein Gleitelement an der festen Schiene angeordnet ist und sich an der beweglichen Schiene abstützt , wobei ein anderes Gleitelement an der beweglichen Schiene angeordnet ist und sich an der festen Schiene abstützt .
Beispielsweise weist die Vorrichtung genau zwei Gleitelemente auf .
Beispielsweise ist ein Gleitelement am Grundabschnitt der festen Scheine und ein Gleitelement am Grundabschnitt der beweglichen Schiene angeordnet , insbesondere fest angeordnet . Weiter ist vorstellbar, dass beide Gleitelemente mittels eines Lagerelements mit dem j eweiligen Grundabschnitt verbunden sind . Die Längserstreckung der Lagerelemente verlaufen beispielsweise parallel zueinander und senkrecht zum Grundabschnitt der festen Schiene .
Es ist vorstellbar, dass die Anlagefläche des Gleitelements an der festen Schiene dauerhaft in Anlage mit dem Laufsteg der beweglichen Schiene ist und das die Anlagefläche des Gleitelements an der beweglichen Schiene dauerhaft in Anlage mit dem Laufsteg der festen Schiene ist .
Beispielsweise sind die Gleitelemente , im geschlossenen Zustand der Vorrichtung an den unterschiedlichen Enden der festen Schiene oder beweglichen Schiene angeordnet . Weiter ist denkbar, dass im geschlossenen Zustand der Vorrichtung das Gleitelement an der festen Schiene an einem Ende der feste Schiene angeordnet und das Gleitelement an der beweglichen Schiene am gegenüberliegenden Ende zum Gleitelement an der festen Schiene angeordnet ist .
Beispielsweise ist , im angeordnetem geschlossenen Zustand der Vorrichtung am Haushaltsgerät bzw . Möbel , das Gleitelement an der beweglichen Schiene in Richtung der Rückwand des Haushaltsgeräts , z . B . Backofen, oder des Möbelkorpus angeordnet . Beispielsweises ist , im angeordnetem geschlossenen Zustand der Vorrichtung am Haushaltsgerät bzw . Möbel , das andere Gleitelement an der festen Schiene in Richtung der Öf fnung des Haushaltsgerätes bzw . des beweglichen Möbelteils , z . B . der Backofentür, angeordnet .
Beispielsweise wird das Gleitelement an der beweglichen Schiene beim Bewegen des Schubelements mitbewegt . Bei der Bewegung der beweglichen Schiene stützt sich beispielsweise das Gleitelement an der beweglichen Schiene dauerhaft am Laufsteg der festen Schiene ab . Weiter stützen sich bei der Bewegung der beweglichen Schiene das Gleitelement an der festen Schiene dauerhaft an dem Laufsteg der beweglichen Schiene ab, wobei das Gleitelement an der festen Schiene nicht bewegt wird .
Beispielsweise sind im geöf fneten Zustand der Vorrichtung die Gleitelemente nebeneinander angeordnet , betrachtet in Richtung der Längserstreckung des Grundabschnitts . Weiter ist denkbar, dass sich der Abstand zwischen den zwei Gleitelementen beim Schließen des Schubelements vergrößert .
Ebenfalls ist vorstellbar, dass die Vorrichtung mindestens vier Gleitelemente aufweist , wobei zwei Gleitelemente an der festen Schiene angeordnet sind und sich an der beweglichen Schiene abstützen, wobei die anderen zwei Gleitelemente an der beweglichen Schiene angeordnet sind und sich an der festen Schiene abstützen .
Beispielsweise weist die Vorrichtung genau vier Gleitelemente auf .
Beispielsweise sind am Grundabschnitt der festen Schiene zwei Gleitelemente angeordnet . Dabei sind vorzugsweise beide Gleitelemente mit j eweils einem Lagerelement an der festen Schiene befestigt . Die Längserstreckung der Lagerelemente verlaufen beispielsweise parallel zueinander und senkrecht zum Grundabschnitt der festen Schiene . Weiter ist denkbar, dass am Grundabschnitt der beweglichen Schiene zwei Gleitelemente angeordnet sind . Dabei sind vorzugsweise beide Gleitelemente j eweils mit einem Lagerelement an der beweglichen Schiene befestigt . Die Längserstreckung der Lagerelemente verlaufen beispielsweise parallel zueinander und senkrecht zum Grundabschnitt der beweglichen Schiene . Beispielsweise verlaufen alle Längserstreckungen der Lagerelemente parallel zueinander .
Beispielsweise sind die zwei Lagerelemente , mit welchen die Gleitelemente an der Schiene befestigt sind, an einer Schiene in Längsrichtung der Schiene betrachtet , versetzt . Somit sind in Längsrichtung betrachtet , die Lagerelemente bzw . die Mittelpunkte der zylindrischen Lagerelemente vorzugsweise nicht auf einer Linie , sondern in der Höhe versetzt . Damit wird es möglich, dass die Anlageflächen der Gleitelemente an den Laufstegen auf deren Innenseite anliegen .
Weiter sind beispielsweise die Mittelpunkte der Lagerelemente der festen Schiene in Längsrichtung der Schiene betrachtet , senkrecht versetzt zu den Mittelpunkten der Lagerelemente der beweglichen Schiene .
Beispielsweise sind die Gleitelemente im geschlossen Zustand der Vorrichtung an den unterschiedlichen Enden der festen Schiene oder beweglichen Schiene angeordnet . Weiter ist denkbar, dass im geschlossen Zustand die zwei Gleitelement an der festen Schiene an einem Ende der feste Schiene angeordnet und die zwei Gleitelemente an der beweglichen Schiene am gegenüberliegenden Ende zu den Gleitelementen an der festen Schiene angeordnet sind .
Beispielsweise sind, im angeordnetem geschlossenen Zustand der Vorrichtung am Haushaltsgerät bzw . Möbel , die zwei Gleitelemente an der beweglichen Schiene in Richtung der Rückwand des Haushaltsgeräts , z . B . Backofen, oder des Möbelkorpus angeordnet . Beispielsweises sind, im angeordnetem geschlossenen Zustand der Vorrichtung am Haushaltsgerät bzw . Möbel , die anderen zwei Gleitelemente an der festen Schiene in Richtung der Öf fnung des Haushaltsgerätes bzw . des beweglichen Möbelteils , z . B . der Backofentür, angeordnet .
Beispielsweise werden die zwei Gleitelement an der beweglichen Schiene beim Bewegen des Schubelements mitbewegt . Bei der Bewegung des Schubelements bzw . der beweglichen Schiene mit den Gleitelementen stützten sich beispielsweise die zwei Gleitelemente an der beweglichen Schiene dauerhaft am Laufsteg bzw . den Laufstegen der festen Schiene ab . Weiter stützen sich bei der Bewegung der beweglichen Schiene die zwei Gleitelemente an der festen Schiene dauerhaft am Laufsteg bzw . den Laufstegen der beweglichen Schiene ab, wobei die zwei Gleitelemente an der festen Schiene nicht bewegt werden .
Beispielsweise sind im geöf fneten Zustand der Vorrichtung die Gleitelemente nebeneinander angeordnet , betrachtet in Richtung der Längserstreckung des Grundabschnitts . Der Abstand zwischen den zwei Gleitelementen an der beweglichen Schiene und den zwei Gleitelementen an der festen Schiene vergrößert sich beispielsweise beim Schließen des Schubelements .
Beispielsweise sind zwei Gleitelemente an der festen Schiene angeordnet , wobei ein Gleitelement sich an einem ersten Laufsteg der beweglichen Schiene und ein weiteres Gleitelement sich an einem zweiten Laufsteg der beweglichen Schiene abstützt .
Beispielsweise ist der erste Laufsteg der beweglichen Schiene zwischen den beiden Laufstegen der festen Schiene angeordnet . Dabei ist der erste Laufsteg der beweglichen Schiene beispielsweise ein innenliegender Laufsteg . Weiter ist beispielsweise der zweite Laufsteg der beweglichen Schiene ein außenliegender Laufsteg .
Beispielsweise sind die Gleitelemente gleichartig ausgestaltet . Beispielsweise sind die Gleitelemente in Längsrichtung der Laufstege bzw . entlang der Öf fnungs- und Schließrichtung des Schubelements beabstandet zueinander an der festen Schiene angeordnet . Der Abstand der Gleitelemente zueinander ist vorzugsweise vergleichsweise gering .
Bevorzugterweise sind die Anlageflächen der Gleitelemente an der festen Schiene in entgegengesetzte Richtungen ausgerichtet . Beispielsweise liegen die Anlagefläche eines ersten Gleitelements der festen Schiene an dem ersten Laufsteg der beweglichen Schiene und die Anlagefläche des zweiten Gleitelements der festen Schiene am zweiten Laufsteg der beweglichen Schiene an, insbesondere dauerhaft an .
Ebenfalls ist vorstellbar, dass zwei Gleitelemente an der beweglichen Schiene angeordnet sind, wobei ein Gleitelement sich an einem ersten Laufsteg der festen Schiene und ein weiteres Gleitelement sich an einem zweiten Laufsteg der festen Schiene abstützt .
Beispielsweise ist der erste Laufsteg der festen Schiene zwischen den beiden Laufstegen der beweglichen Schiene angeordnet . Dabei ist der erste Laufsteg der festen Schiene beispielsweise ein innenliegender Laufsteg . Weiter ist beispielsweise der zweite Laufsteg der festen Schiene ein außenliegender Laufsteg .
Beispielsweise sind die Gleitelemente gleichartig ausgestaltet . Beispielsweise sind die Gleitelemente in Längsrichtung der Laufstege bzw . entlang der Öf fnungs- und Schließrichtung des Schubelements beabstandet zueinander an der beweglichen Schiene angeordnet . Der Abstand der Gleitelemente zueinander ist vorzugsweise vergleichsweise gering .
Bevorzugterweise sind die Anlageflächen der Gleitelemente an der beweglichen Schiene in entgegengesetzte Richtungen ausgerichtet . Beispielsweise liegt die Anlagefläche eines ersten Gleitelements der beweglichen Schiene an dem ersten Laufsteg der festen Schiene und die Anlagefläche des zweiten Gleitelements der beweglichen Schiene am zweiten Laufsteg der festen Schiene an, insbesondere dauerhaft an.
Ebenfalls ist vorstellbar, dass das Gleitelement ein Anbringkörper aufweist, welcher an der Schiene anbringbar ist.
Beispielsweise ist der Anbringkörper quaderförmig ausgestaltet. Beispielsweise weist der Anbringkörper eine zylindrische Ausnehmung auf, durch welche ein Lagerelement gesteckt werden kann. Beispielsweise ist der Anbringkörper über das Lagerelement mit der Schiene, insbesondere mit dem Grundabschnitt der Schiene, verbunden .
Denkbar ist auch, dass der Anbringkörper zwei von dem Anbringkörper vorstehende Erhebungen aufweist. Die Erhebungen sind z.B. zylindrisch ausgestaltet. Die Erhebungen können z.B. als Abstandshalter dienen. Beispielsweise sind die Erhebungen an der Seite des Anbringkörpers ausgestaltet, welche mit der Schiene verbunden wird. Der Durchmesser der kreisförmigen Grundfläche der zylindrischen Erhebungen und der zylindrischen Ausnehmung ist beispielsweise gleich. Weiter ist denkbar, dass die Mittelpunkte der kreisförmigen Grundfläche der Erhebungen und der zylindrischen Ausnehmung auf einer Linie liegen, welche im angeordneten Zustand der Vorrichtung z.B. waagerecht ist.
Beispielsweise weist das Gleitelement ein Anlagekörper auf, wobei am Anlagekörper die Anlagefläche ausgebildet ist.
Der Anlagekörper ist beispielsweise als dreieckiges Prisma ausgebildet. Dabei ist z.B. eine Spitze abgerundet, welche beispielsweis auf die Kontur des Laufstegs, welcher beispielsweise rinnenförmig ist, abgestimmt ist. Denkbar ist auch, dass die Flächen neben der abgerundeten Spitze teilweise am Laufsteg anliegen. Dabei bilden beispielsweise die Flächen des Anlagekörpers, welche am Laufsteg anliegen die Anlageflächen. Vorstellbar ist , dass die Vorrichtung ein Halteelement umfasst , wobei das Halteelement an der festen Schiene angeordnet ist , wobei das Halteelement an dem Wandabschnitt befestigbar ist .
Das Halteelement ist beispielsweise L- förmig oder U- förmig ausgestaltet . Das Halteelement ist beispielsweise fest mit der festen Schiene verbunden, wobei das Halteelement mit dem Laufsteg und/oder Grundabschnitt verbunden sein kann . Das Halteelement weist z . B . Aufnahmen für ein Befestigungsmittel , wie z . B . Schrauben, auf .
Beispielsweise weist ein Laufsteg einer Schiene eine Aussparung auf , wobei z . B . der Anlagekörper und ein Teil des Anbringkörpers eines einzigen Gleitelements durch die Aussparung durchragt .
Beispielsweise weist die Aussparung eine Länge auf , welche der Länge von mindestens einem Gleitelement entspricht . Weiter ist denkbar, dass die Länge der Aussparung der Länge von zwei Gleitelementen entspricht . Es ist auch vorstellbar, dass die Aussparung am Endabschnitt einer Schiene beginnt und sich bis zum Ende des zweiten Gleitelements , welches weiter weg vom Endabschnitt der Schiene entfernt ist , erstreckt .
Beispielsweise weist ein Laufsteg der festen Schiene und ein Laufsteg der beweglichen Schiene eine Aussparung auf .
Beispielsweise weist der erste Laufsteg der festen Schiene und der erste Laufsteg der beweglichen Schiene j eweils eine Aussparung auf . Beispielsweise sind die Aussparungen in entgegengesetzte Richtung ausgerichtet .
Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Schubelement , das an einem Wandabschnitt bewegbar anordenbar ist , mit einer Vorrichtung gemäß einer der oben stehenden Aus führungs formen .
Bei einem weiteren wesentlichen Aspekt der Erfindung ist ein Haushaltsgerät oder Möbel , mit einer Vorrichtung gemäß einer der oben stehenden Aus führungs formen ausgestattet . Beispielsweise weist das Haushaltsgerät oder Möbel zwei gegenüberliegende Vorrichtungen auf . Durch die Vorrichtung kann ein Schubelement aus dem Haushaltsgerät oder Möbel eingeschoben oder herausgeschoben werden .
Figurenbeschreibung
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind anhand eines in den Figuren schematisiert dargestellten Aus führungsbeispiels näher erläutert .
Im Einzelnen zeigt :
Figur 1 ein Haushaltsgerät perspektivisch von schräg seitlich mit einer an einem Wandabschnitt angeordneten erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Figur 2 eine perspektivische Ansicht auf ein Gleitelement der Vorrichtung,
Figur 3 eine dreidimensionale Darstellung auf eine Vorrichtung gemäß Figur 1 im geschlossenen Zustand,
Figur 4 eine Seitenansicht auf eine Endbereich einer Schiene der Vorrichtung gemäß Figur 1 ,
Figur 5 eine dreidimensionale Darstellung auf eine Endbereich einer Schiene der Vorrichtung gemäß Figur 3 , wobei der Grundabschnitt durchscheinend dargestellt ist ,
Figur 6 eine Seitenansicht auf eine Vorrichtung gemäß Figur 1 im geöf fneten Zustand,
Figur 7 eine Seitenansicht auf einen Ausschnitt A gemäß Figur 6 ,
Figur 8 eine dreidimensionale Darstellung auf einen Abschnitt der Vorrichtung gemäß Figur 7 .
In Figur 1 ist ein Haushaltsgerät 1 , z . B . ein Backofen, mit einer teilweise auf geschwenkten Türe 2 , z . B . Backofen-Tür, dargestellt , so dass das Innere mit dem Backrohr 3 ersichtlich ist . Das Backrohr 3 weist zwei gegenüberliegende Seitenwände 4 mit Wandabschnitten 5 auf , wobei an den Wandabschnitten 5 j eweils eine Vorrichtung 6 angeordnet ist . An den beiden so angebrachten Vorrichtungen 6 kann ein gemeinsames Schubelement 7 , wie z . B . ein Backblech, aufgesetzt werden . Zur Aufnahme des Schubelements 7 in dem Backrohr 3 stützt sich j eweils ein Randabschnitt von gegenüberliegenden Seitenrändern des Schubelements 7, also eines rechtsseitigen Randes und eines linksseitigen Randes des Schubelements 7 an der jeweiligen Vorrichtung 6 ab. Die unterseitige beidseitige Abstützung des Schubelements 7 erfolgt jeweils einem oberen horizontalen Laufsteg einer beweglichen Schiene 8, der sich über die gesamte Länge der Vorrichtung 1 erstreckt.
Zur Begrenzung einer möglichen Relativbewegung des auf dem Laufsteg aufgelegten Randabschnitts des Schubelements 7 an der Vorrichtung 1 sind an den beiden Endbereichen der Vorrichtung 6 Begrenzungen 9 und 10 vorhanden (s. Fig. 3) . Die endseitigen Begrenzungen 9, 10 sind durch vertikal hoch stehende Begrenzelemente, wie z.B. Bolzen, gebildet.
Die Vorrichtung 6 ist hier als Teilauszug ausgebildet. Die Vorrichtung 6 umfasst beispielsweise eine feste Schiene 11 und eine bewegliche Schiene 8, die jeweils aus einem Blechmaterial sind. Mittels der beweglichen Schiene 8 ist das Schubelement 7 verschieblich angeordnet. Die bewegliche Schiene 8 samt Schubelement 7 kann relativ zur festen Schiene 11 in
Öf fnungsrichtung PI und Schließrichtung P2 bewegt werden. Die Vorrichtung 6 ist in Figur 1 im vollständig zusammengeschobenen Zustand der beweglichen Schiene 8 und der festen Schiene 11 gezeigt.
An den Schienen 8, 11 der Vorrichtung 6 ist jeweils mindestens ein Gleitelement 12, 13, 14, 15 angeordnet. Das Gleitelement (s. Fig. 2) umfasst beispielsweise Graphit oder ist komplett aus Graphit. Beispielsweise sind alle Gleitelemente 12, 13, 14, 15 komplett aus Graphit oder umfassen Graphit. Damit kann bei einer Bewegung der beweglichen Schiene 8 relativ zur festen Schiene 11 die Schienen 8, 11 geschmiert werden.
Beispielsweise weist das Gleitelement 12 einen Anbringkörper 16 und einen Anlagekörper 17 auf. Der Anbringkörper 16 ist z.B. quaderförmig ausgestaltet, wobei beispielsweise manche Kanten abgerundet sind. Der Anbringkörper 16 weist beispielsweise eine zylindrische Ausnehmung 18 auf, in welcher ein Lagerelement 19 aufgenommen werden kann, z.B. kann mittels des Lagerelements 19 das Gleitelement 12, 13, 14, 15 mit einer Schiene 8, 11 verbunden werden (s. Fig. 5) , insbesondere fest verbunden werden.
Beispielsweise weist der Anbringkörper 16 mindestens eine Erhebung 20, vorzugsweise genau zwei Erhebungen 20 auf. Die Erhebungen 20 sind beispielsweise zylindrisch. Beispielsweise sind die Erhebungen 20 an der Außenfläche des Anbringkörpers 16 ausgebildet, mit welcher der Anbringkörper 16 an der Schiene 8, 11 befestigt wird. Beispielsweise wird durch die Erhebungen 20 ein Abstand zu der Schiene 8, 11, an welche das Gleitelement 12, 13, 14, 15 angebracht ist, geschaffen. Denkbar ist, dass die Mittelpunkte der kreisförmigen Grundflächen der zylindrischen Ausnehmung 18 und der Erhebungen 20 eine Linie bilden (s. Fig. 4) . Beispielsweise verläuft die Linie parallel zur Öf fnungsrichtung PI und Schließrichtung P2 (s. Fig. 7) .
Beispielsweise ist der Mittelpunkt des Lagerelements 19 des Gleitelements 12 senkrecht zur Längserstreckung des Grundabschnitts 23 versetzt zum Mittelpunkt des Lagerelements 19 des Gleitelements 13 ist (s. Fig. 4) . Beispielsweise ist der Mittelpunkt des Lagerelements 19 des Gleitelements 14 senkrecht zur Längserstreckung des Grundabschnitts 22 versetzt zum Mittelpunkt des Lagerelements 19 des Gleitelements 15 (s. Fig. 7) . Denkbar ist auch, dass die Mittelpunkte der Lagerelemente 19 der Gleitelemente 12, 13, 14, 15 alle senkrecht zu Öf fnungsrichtung PI und Schließrichtung P2 versetzt zueinander sind bzw. unterschiedliche Höhen aufweisen (s. Fig. 7) .
Weiter weist das Gleitelement 12, 13, 14, 15 ein Anlagekörper 17 auf, welcher an einer Seite des Anbringkörpers 16 anschließt. Der Anlagekörper 17 ist beispielsweise als dreieckiges Prisma ausgebildet. Dabei ist beispielsweise eine Spitze des Anlagekörpers 17 abgerundet, wobei beispielsweise die abgerundete Spitze an der Schiene 8, 11, insbesondere an einen Laufsteg der Schiene 8, 11 anliegt. Die Flächen des Anlagekörpers 17, welche sich bei der Öffnungs- und Schließbewegung des Schubelements 7, an der Schiene 8, 11 an welcher das Gleitelement 12, 13, 14, 15 nicht angeordnet ist, abstützen sind z.B. die Anlageflächen 21.
In der Figur 3 ist die Vorrichtung 6 in der geschlossenen Position gezeigt. Die bewegliche Schiene 8 und die feste Schiene 11 weisen beispielsweise eine C-Form auf. Die Schienen weisen beispielsweise jeweils einen Grundabschnitt 22, 23 und einen Laufsteg 24, 25, 26, 27 auf. Dabei stehen beispielweise die Laufstege 24, 25 der beweglichen Schiene 8 auf eine Seite vom Grundabschnitt 22 in Richtung der festen Schiene 11 ab. Weiter stehen die vom Grundabschnitt 23 der festen Schiene 11 abstehenden Laufstege 26, 27, beispielsweise auf eine Seite in Richtung der beweglichen Schiene 8 ab. Dabei sind die Schienen 8, 11 z.B. ineinander geschachtelt, wobei beispielsweise zwischen den Laufstegen 24, 25 der beweglichen Schiene 8 der erste Laufsteg 26 der festen Schiene 11 angeordnet und zwischen den Laufstegen 26, 27 der festen Schiene 11 der erste Laufsteg 24 der beweglichen Schiene 8 angeordnet ist. Weiter überlappt beispielsweise der unterste zweite Laufsteg 27 der festen Schiene 11 den ersten Laufsteg 24 der beweglichen Schiene 8 unterseitig. Beispielsweise überlappt der oberste zweite Laufsteg 25 der beweglichen Schiene 8 den ersten Laufsteg 26 der festen Schiene 11 oben.
Der Grundabschnitt 23 der festen Schiene 11 ist beispielsweise direkt an einem Wandabschnitt 5 der Innenwand 4 des Backrohrs 3 anordenbar. Weiter ist denkbar, dass der Grundabschnitt 23 an einem Seitengitter anordenbar ist, welches mit dem Wandabschnitt 5 verbunden ist. Weiter kann ein Halteelement 28 mit der festen Schiene 11 verbunden werden, um die feste Schiene 11 mit dem Wandabschnitt 5 zu verbinden, z.B. fest zu verbinden. Denkbar ist auch, dass das Halteelement 28 mit dem Seitengitter verbunden wird. Das Halteelement 28 kann beispielsweise mit dem Laufsteg 25 und/oder Grundabschnitt 23 der festen Schiene 11 verbunden sein. Das Halteelement 28 weist z.B. Aufnahmen für ein Befestigungsmittel, wie z.B. Schrauben, auf.
An der festen Schiene 11 und beweglichen Schiene 8 sind z.B. jeweils zwei Gleitelemente 12, 13, 14, 15 angeordnet. Dabei sind beispielsweise die Gleitelemente 12, 13 mit dem Grundabschnitt 23 der festen Schiene 11 und die Gleitelemente 14, 15 mit dem Grundabschnitt 22 der beweglichen Schiene 8 verbunden. Die Gleitelemente 12, 13, 14, 15 können beispielsweise mittels der Lagerelemente 19 mi den Schienen 8, 11 verbunden sein (s. Fig. 8) .
Dabei sind beispielsweise die Gleitelemente 12, der festen Schiene 11 im angeordneten geschlossenen Zustand der Vorrichtung 6 an dem Haushaltsgerät 1 in Richtung der Öffnung bzw. der Türe 2 des Haushaltsgeräts 1 an der festen Schiene 11 angeordnet. Weiter sind die zwei Gleitelemente 14, 15 der beweglichen Schiene 8 beispielsweise im angeordneten geschlossenen Zustand der Vorrichtung 6 an dem Haushaltsgerät 1 in Richtung der Rückwand des Haushaltsgeräts 1 an der beweglichen Schiene 8 angeordnet .
Somit kann z.B. die bewegliche Schiene 8 soweit in Öf fnungsrichtung PI bewegt werden, bis die Gleitelemente 12, 13, 14, 15 der beiden Schiene 8, 11 aufeinander treffen (s. Fig. 6) . Dabei ist beispielsweise das Gleitelement 15 der beweglichen Schiene 8 benachbart zum Gleitelement 12 der festen Schiene 11.
Eine Anlagefläche 21 des erstes Gleitelement an der festen Schiene 11 stützt sich z.B. an dem ersten Laufsteg 24 der beweglichen Schiene 8 und die Anlagefläche 21 des zweite Gleitelements 13 an der festen Schiene 11 stützt sich z.B. an dem zweiten Laufsteg 25 der beweglichen Schiene 8 ab. Weiter ist vorstellbar, dass sich die Anlagefläche 21 des erstes Gleitelements 14 an der beweglichen Schiene 8 z.B. an dem ersten Laufsteg 26 der festen Schiene 11 und die Anlagefläche des zweite Gleitelements 15 an der beweglichen Schiene 8 sich z.B. an dem zweiten Laufsteg 27 der festen Schiene 11 abstützt. Dabei liegen jeweils die Anlageflächen 21 der Gleitelemente 12, 13, 14, 15 beispielsweise an den Laufflächen 24, 25, 26, 27 der Schienen 8, 11 an, insbesondere dauerhaft an.
In den Figuren 4 und 5 ist ein Endbereich einer Schiene 11 dargestellt. Dabei ist erkenntlich, dass z.B. der erste Laufsteg 26 eine Aussparung 29 aufweist. Die Anlagefläche 21 des zweiten Gleitelements 13 an der festen Schiene 11 schaut dabei beispielsweise über den Laufsteg 26 über, damit die Anlagefläche 21 des Gleitelements 13 an den zweien Laufsteg 25 der bewegliche Schiene 8 gelangt. Auch die Anlagefläche 21 des Gleitelements 15 an der beweglichen Schiene 8 schaut beispielsweise über den ersten Laufsteg 24 der beweglichen Schiene 8 über, damit die Anlagefläche 21 des Gleitelements 15 an den zweiten Laufsteg 27 der festen Schiene 11 gelangt (s. Fig. 3, 8) . Dass die Anlagefläche 21 der Gleitelemente 13, 15 einer Schiene 8, 11 an die Laufstege 25, 27 der anderen Schiene 8, 11 gelangen, ist nur möglich, da z.B. die Laufstege 24, 26 eine Aussparung 29 aufweisen. Somit sollte die Aussparung 29 beispielsweise zumindest die Länge eines Gleitelementes haben. Bevorzugterweise erstreckt sich die Aussparung 29 von einem Ende der Schiene 8, 11 bis zum Ende des, von dem Ende der Schiene 8, 11 weitesten entfernten Gleitelements 12, 15.
Bei der Öf fnungsbewegung des Schubelements 7 bzw. der beweglichen Schiene 8 werden beispielsweise die Gleitelemente 14, 15 an der beweglichen Schiene in Öf fnungsrichtung PI bewegt.
Dabei liegen beispielsweise die Anlagefläche 21 des ersten Gleitelements 14 der beweglichen Schiene 8 am erste Laufsteg 26 der festen Schiene 11 und die Anlagefläche 21 des zweite Gleitelement 15 der bewegliche Schiene 8 am zweiten Laufsteg 27 der festen Schiene 11 an. Dabei werden beispielsweise durch die Reibung der festen Schiene 11 an den Gleitelementen 14, 15 der beweglichen Schiene 8 Graphitpartikel auf den Laufstegen 26, 27 der festen Schiene 11 verteilt. Weiter verbleiben beispielsweise bei der Öf fnungsbewegung des Schubelements 7 die Gleitelemente 12 , 13 der festen Schiene 11 orts fest , wobei die Laufstege 24 , 25 der beweglichen Schiene 8 in Öf fnungsrichtung PI bewegt werden . Dabei liegen beispielsweise die Anlagefläche 21 des ersten Gleitelements 12 der festen Schiene 11 am erste Laufsteg 24 der beweglichen Schiene 8 und die Anlagefläche 21 des zweite Gleitelement 13 der festen Schiene 11 am zweiten Laufsteg 25 der beweglichen Schiene 8 an . Dabei werden beispielsweise durch die Reibung der beweglichen Schiene 8 an den Gleitelementen 12 , 13 der festen Schiene 11 Graphitpartikel auf den Laufstegen 24 , 25 der beweglichen Schiene 8 verteilt .
Bezugs zeichenliste
1 Haushaltsgerät
2 Tür
3 Backrohr
4 Innenwand
5 Wandabschnitt
6 Vorrichtung
7 Schube lernen t
8 Schiene
9 Be gr en zungs element
10 Be gr en zungs element
11 Schiene
12 Gleitelement
13 Gleitelement
14 Gleitelement
15 Gleitelement
16 Anbringkörper
17 Anlage körper
18 Ausnehmung
19 Lagerelement
20 Erhebung
21 Anlagefläche
22 Grundabschnitt
23 Grundabschnitt
24 Laufsteg
25 Laufsteg
26 Laufsteg
27 Laufsteg
28 Halteelement
29 Aussparung

Claims

Ansprüche
1. Vorrichtung (6) zur Führung eines Schubelements (7) , das mittels der Vorrichtung (6) verschieblich an einem Wandabschnitt (5) aufnehmbar ist, wobei die Vorrichtung (6) eine an dem Wandabschnitt (5) befestigbare feste Schiene (11) und eine dem Schubelement (7) zuordenbare bewegliche Schiene (8) umfasst, wobei eine Schiene relativ zur anderen Schiene beweglich vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (6) mindestens ein Gleitelement (12,
13, 14, 15) umfasst, wobei das Gleitelement (12, 13, 14, 15) aus einem anorganischen Festschmierstoff ist, wobei das Gleitelement (12, 13, 14, 15) fest an einer Schiene (8, 11) der Vorrichtung (6) angeordnet ist und sich an der anderen Schiene (8, 11) abstützt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (12, 13, 14, 15) Graphit umfasst.
3. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen (8, 11) jeweils einen Grundabschnitt (22, 23) aufweisen, an den sich auf eine gleiche Seite jeweils an gegenüberliegenden Enden des Grundabschnitts (22, 23) in einem Querschnitt senkrecht zu einer Längserstreckung der Schienen (8, 11) betrachtet seitlich abstehende vom Grundabschnitt (22, 23) sich weg erstreckende Laufstege (24, 25, 26, 27 ) anschließen .
4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (12, 13, 14, 15) eine Anlagefläche (21) aufweist, welche auf die Kontur des Laufstegs (24, 25, 26, 27) angepasst ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (6) mindestens zwei Gleitelemente (12, 13, 14, 15) aufweist, wobei ein Gleitelement (12, 13) an der festen Schiene (11) angeordnet ist und sich an der beweglichen Schiene (8) abstützt, wobei ein anderes Gleitelement (14, 15) an der beweglichen Schiene (8) angeordnet ist und sich an der festen Schiene (11) abstützt.
6. Vorrichtung einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (6) mindestens vier Gleitelemente (12, 13, 14, 15) aufweist, wobei zwei Gleitelemente (12, 13) an der festen Schiene (11) angeordnet sind und sich an der beweglichen Schiene (8) abstützen, wobei die anderen zwei Gleitelemente (14, 15) an der beweglichen Schiene (8) angeordnet sind und sich an der festen Schiene (11) abstützen.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gleitelemente (12, 13) an der festen Schiene (11) angeordnet sind, wobei ein Gleitelement (12) sich an einem ersten Laufsteg (24) der beweglichen Schiene (8) und ein weiteres Gleitelement (13) sich an einem zweiten Laufsteg (25) der beweglichen Schiene (8) abstützt.
8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Gleitelemente (14, 15) an der beweglichen Schiene (8) angeordnet sind, wobei ein Gleitelement (14) sich an einem ersten Laufsteg (26) der festen Schiene (11) und ein weiteres Gleitelement (15) sich an einem zweiten Laufsteg (27) der festen Schiene (11) abstützt .
9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (12, 13, 14, 15) ein Anbringkörper (16) aufweist, welcher an der Schiene (8, 11) anbringbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitelement (12, 13, 14, 15) ein Anlagekörper (17) aufweist, wobei am Anlagekörper (17) die Anlagefläche (21) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (6) ein Halteelement (28) umfasst, wobei das Halteelement (28) an der festen Schiene (11) angeordnet ist, wobei das Halteelement (28) an dem Wandabschnitt (5) befestigbar ist.
12. Schubelement (7) , das an einem Wandabschnitt (5) bewegbar anordenbar ist, mit einer Vorrichtung (6) nach einem der vorherehenden Ansprüche.
13. Haushaltsgerät (1) oder Möbel mit einer Vorrichtung (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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