EP4739602A1 - Vorrichtung und verfahren zum sperren und freigeben eines transportwegs für behälter oder verschlussmittel für behälter - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum sperren und freigeben eines transportwegs für behälter oder verschlussmittel für behälterInfo
- Publication number
- EP4739602A1 EP4739602A1 EP24735930.0A EP24735930A EP4739602A1 EP 4739602 A1 EP4739602 A1 EP 4739602A1 EP 24735930 A EP24735930 A EP 24735930A EP 4739602 A1 EP4739602 A1 EP 4739602A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- containers
- closure means
- functional position
- transport path
- blocking
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/74—Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
- B65G47/88—Separating or stopping elements, e.g. fingers
- B65G47/8807—Separating or stopping elements, e.g. fingers with one stop
- B65G47/8823—Pivoting stop, swinging in or out of the path of the article
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
- B65G2201/02—Articles
- B65G2201/0235—Containers
- B65G2201/0244—Bottles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2201/00—Indexing codes relating to handling devices, e.g. conveyors, characterised by the type of product or load being conveyed or handled
- B65G2201/02—Articles
- B65G2201/0235—Containers
- B65G2201/0244—Bottles
- B65G2201/0247—Suspended bottles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Specific Conveyance Elements (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (10) zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs (24) für Behälter (12) von Behältern aus thermoplastischem Material, insbesondere Vorformlinge, oder Verschlussmittel (12a) für Behälter, umfassend ein erstes Führungselement (20) zum Tragen eines ersten Haltekragenabschnitts (16) von Behältern oder zum Führen eines ersten Seitenabschnitts (16a) eines Verschlussmittels (12a) und ein zweites Führungselement (22) zum Tragen eines zweiten Haltekragenabschnitts (18) der Behälter (12) oder zum Führen eines zweiten Seitenabschnitts (18a) eines Verschlussmittels (12a), wobei sich der Transportweg (24) zwischen den Führungselementen (20, 22) erstreckt, sowie mindestens ein Sperrelement (26) für die entlang des Transportwegs (24) bewegten Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a), wobei das Sperrelement (26) um eine Drehachse (28) zumindest schwenkbar gelagert ist und zwischen einer ersten Funktionsstellung, in der das Sperrelement (26) den Transportweg (24) für die Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) freigibt, und einer zweiten Funktionsstellung, in der das Sperrelement (26) den Transportweg (24) für die Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) sperrt, schwenkbar ist.
Description
Vorrichtung und Verfahren zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter oder Verschlussmittel für Behälter
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter aus thermoplastischem Material, insbesondere Vorformlinge, oder Verschlussmittel für Behälter.
Behälter aus Kunststoff können mittels Blasformung oder hydraulischer Formung hergestellt werden. Um große Stückzahlen zu produzieren, werden Rotationsmaschinen verwendet. Dabei nimmt eine Übergabevorrichtung nacheinander eine Vielzahl von Kunststoff-Vorformlingen von einer Zuführvorrichtung auf. Die Vorformlinge sind dabei Behälter, die umgeformt werden können. Die Übergabevorrichtung übergibt die Kunststoff-Vorformlinge an eine Heizeinrichtung zum Heizen der Vorformlinge. Nach dem Heizen werden die Vorformlinge an ein Transportrad übergeben, das die Vorformlinge an eine Vielzahl von Umformeinheiten an eine Formvorrichtung weitergibt.
Das Vereinzeln der Vorformlinge erfolgt mittels eines Ladesterns, dem die Vorformlinge mittels der Zuführvorrichtung bereitgestellt werden. Ein Sperrfinger kann dabei den Transport der Vorformlinge zwischen der Zuführvorrichtung und dem Ladestern stoppen und freigeben. Der Transport der Vorformlinge wird z. B. dann gestoppt, wenn der Ladestern bzw. die Vorrichtung zur Herstellung von Behältern von den Vorformlingen und hergestellten Behältern geleert werden soll. Der Sperrfinder wird linear zwischen die Vorformlinge bewegt. Dies kann bei Kollisionen mit einem Vorformling zu einem Ausfall der Maschine führen.
Analoges gilt für Verschlussmittel für Behälter.
Aus DE 10 2020 130 535 A1 ist ein Sperrstern bekannt, der mit einem Schrittmotor angetrieben werden kann. Der Sperrstern dient zum maschinell gesteuerten Freigeben und Blockieren der Zuführung der Vorformlinge in das Heizmodul. Solange der Sperrstern gedreht wird, erfolgt eine Zuführung der Vorformlinge. Sobald der Sperrstern anhält, wird die Zuführung der Vorformlinge gestoppt.
Weiter ist aus FR 2487308 A1 eine Vorrichtung zum Vereinzeln von Flaschen auf einem Förderband bekannt, bei der zwei Hebel in eine Sperrposition geschwenkt werden können, um eine erste Flasche getrennt von einer nachfolgenden Flasche zum Behandeln der ersten Flasche stillstehend zu positionieren. Die Hebel sind dazu entlang der Transportrichtung hintereinander angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitzustellen, die eine verbesserte Energieeffizienz und Kosteneffizienz sowie eine erhöhte Flexibilität bei der Handhabung aufweisen.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche sowie der folgenden Beschreibung.
Bei einer Vorrichtung zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter aus thermoplastischem Material, insbesondere Vorformlinge, oder Verschlussmittel für Behälter, insbesondere Kappen oder Deckel usw., umfassend ein erstes Führungselement zum Tragen eines ersten Haltekragenabschnitts von Behältern oder zum Führen eines ersten Seitenabschnitts von Verschlussmitteln und ein zweites Führungselement zum Tragen eines zweiten Haltekragenabschnitts der Behältern oder zum Führen eines zweiten Seitenabschnitts eines Verschlussmittels, wobei sich der Transportweg zwischen den Führungselementen erstreckt, sowie mindestens ein Sperrelement für die entlang des Transportwegs bewegten Behälter oder Verschlussmittel, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, dass das Sperrelement um eine Drehachse zumindest schwenkbar gelagert ist und zwischen einer ersten Funktionsstellung, in der das Sperrelement den Transportweg für die Behälter oder Verschlussmittel freigibt, und einer zweiten Funktionsstellung, in der das Sperrelement den Transportweg für die Behälter oder Verschlussmittel sperrt, schwenkbar ist.
Mit der Erfindung wird eine Vorrichtung bereitgestellt, bei der Behälter, insbesondere Vorformlinge, die an ihrem Haltekragen von dem ersten Führungselement und dem zweiten Führungselement getragen werden bzw. Verschlussmittel, die zwischen den
Führungselementen seitlich geführt werden, insbesondere bei hohen Transportgeschwindigkeiten, schonend und sicher angehalten werden können. Die Behälter oder Verschlussmittel werden entlang eines Transportwegs transportiert, der zwischen den Führungselementen angeordnet ist und durch die Führungselemente definiert werden kann. Weiter können die Behälter an dem Haltekragen zwischen den Führungselementen hängend gelagert sein. Dabei können die Führungselemente in die Transportrichtung derart geneigt ausgebildet sein, dass die Behälter bereits durch die Schwerkraft in Transportrichtung entlang der Führungselemente gleiten können. Die Verschlussmittel können analog auf einer geneigten Schiene gelagert werden, so dass sie durch die Schwerkraft zwischen den Führungselementen geführt entlang der Schiene gleiten. Auf diese Weise kann sich eine Kette von Behältern bzw. Verschlussmitteln entlang des Transportweg bewegen. Das Sperrelement ist derart am Transportweg angeordnet, dass es in einer ersten Funktionsstellung den Transportweg freigibt und in der zweiten Funktionsstellung den Transportweg sperren kann. Wenn der Transportweg gesperrt ist, können die Behälter oder Verschlussmittel die Position des Sperrelements am Transportweg nicht überwinden. Das Sperrelement wird zwischen der ersten Funktionsstellung und der zweiten Funktionsstellung um eine Drehachse geschwenkt bzw. gedreht. Dabei kann das Sperrelement vollständig um die Drehachse drehbar gelagert sein, ohne damit auszuschließen, dass das Sperrelement auch lediglich um einen Kreisbogen schwenkbar gelagert sein kann. Durch die Schwenkbewegung des Sperrelements beim Wechsel in die zweite Funktionsstellung wirkt der Hauptvektor der Kraft nicht senkrecht zu der Transportrichtung der Behälter oder Verschlussmittel, sondern in einem Winkel, der zumindest teilweise in die Transportrichtung orientiert ist. Dadurch werden bei möglichen Kollisionen zwischen dem Sperrelement und den Behältern oder Verschlussmitteln beim Überführen in die zweite Funktionsstellung Beschädigungen an den Behältern oder Verschlussmitteln vermieden. Das Anhalten der Behälter oder Verschlussmittel kann damit schonender als im Stand der Technik bewirkt werden. Weiter kann die Vorrichtung am anzuhaltenden Behälter oder Verschlussmittel in verschiedenen Höhen zur Anlage kommen, sodass die Vorrichtung in verschiedenen Höhen flexibel an dem Transportweg angeordnet werden kann. Auf diese Weise kann die Vorrichtung an einer für den jeweiligen Transportweg optimalen Position angeordnet werden und so zum Beispiel die bereitstehenden Platzverhältnisse optimal ausnutzen. Weiter
benötigt die Erfindung vergleichsweise wenige Teile und ist damit kosteneffizient her- steil- und verwendbar.
Denkbar ist beispielsweise, dass das Sperrelement an einem der Führungselemente gelagert sein kann.
Damit kann das Sperrelement schwenkbar an dem Führungselement gelagert sein. Das Führungselement dient damit als Lager für das Sperrelement, sodass Bauteile eingespart werden können. Weiter kann das Sperrelement damit auch bei geringem Platzangebot verwendet werden.
Sofern in einem Beispiel mehrere Sperrelemente vorgesehen sind, können die Sperrelemente auf alle Führungselemente verteilt angeordnet sein. Dann kann beispielsweise von zwei Seiten des Transportwegs eine Sperrwirkung auf einen Behälter oder Verschlussmittel, der in den Bereich der Sperrelemente hineinbewegt wird, bewirkt werden.
Gemäß einem Beispiel kann das Sperrelement bündig zu dem ersten Führungselement oder dem zweiten Führungselement angeordnet sein und vorzugsweise einen Führungsabschnitt zum Tragen eines Haltekragenabschnitts von Behältern oder Führen eines Seitenabschnitts von Verschlussmitteln bilden.
In der ersten Funktionsstellung kann das Sperrelement damit bündig zu dem ersten Führungselement sein und auch als Komponente des Führungselements ausgebildet sein. Mit dem Sperrelement kann in der ersten Funktionsstellung dann eine Tragefunktion für den entsprechenden Haltekragenabschnitt der Behälter bzw. eine Führungsfunktion für die Verschlussmittel entlang des Transportwegs bereitgestellt werden. Die Haltekragen der Behälter bzw. die Seitenabschnitte der Verschlussmittel, die entlang des Transportwegs bewegt werden, können dann über das Sperrelement entlang des Führungselements gleiten.
In der zweiten Funktionsstellung kann das Sperrelement weiterhin in den Transportweg hinein geschwenkt werden, um als Sperre für die Behälter oder Verschlussmittel in den Transportweg hineinzuragen.
Gemäß einem weiteren Beispiel kann das Sperrelement in der zweiten Funktionsstellung zum Kontakt mit einem Behälter oberhalb oder unterhalb eines der Haltekragenabschnitte des Behälters ausgebildet sein.
Das Sperrelement kann damit an einem Körper des Behälters oder an einem Mündungsbereich des Behälters angreifen, wenn es in der zweiten Funktionsstellung ist. Damit wird die Flexibilität der Anordnung des Sperrelements an dem Transportweg weiter erhöht. Bei Verschlussmitteln kann das Sperrelement überall seitlich angreifen.
Weiter ist zum Beispiel denkbar, dass das Sperrelement drehfest mit einem Hebelarm zum Verbinden mit einer Antriebseinrichtung verbunden sein kann, wobei die Drehachse zwischen dem Sperrelement und dem Hebelarm angeordnet ist.
Das Sperrelement kann damit mittels des Hebelarms zwischen der ersten Funktionsstellung der zweiten Funktionsstellung geschwenkt werden. Dazu kann eine Antriebseinrichtung den Hebelarm um die Drehachse schwenken. Durch die drehfeste Verbindung zwischen dem Sperrelement und dem Hebelarm, wird dann gleichzeitig das Sperrelement geschwenkt.
Das Sperrelement kann beispielsweise drehfest mit mindestens einem Mitnehmerelement für die entlang des Transportwegs transportierten Behälter oder Verschlussmittel verbunden sein, wobei das Mitnehmerelement zum Mitnehmen des mindestens einen Behälters oder Verschlussmittels oder mindestens eines dem Behälter oder Verschlussmittel nachfolgenden Behälters oder Verschlussmittels ausgebildet ist, wenn das Sperrelement von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung wechselt.
Mit dem Mitnehmerelement kann der zuvor durch das Sperrelement angehaltene Behälter oder Verschlussmittel beim Wechsel von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung beschleunigt werden. Weiter kann durch das Mitnehmerelement oder weitere Mitnehmerelemente zumindest ein, vorzugsweise unmittelbar, nachfolgender Behälter oder Verschlussmittel ebenfalls beschleunigt werden. Mit weiteren Mitnehmerelementen können weitere nachfolgende Behälter oder Verschlussmittel beschleunigt werden, bis das Sperrelement wieder in der ersten Funktionsstellung ist und bevor das Sperrelement erneut in die zweite Funktionsstellung übergeht. Damit können die am Kopf angeordneten Behälter oder Verschlussmittel der von den Führungselementen geführten Vorformlingskette zusätzlich zu einer gegebenenfalls passiv erfolgenden Beschleunigung aktiv beschleunigt werden. Die Vorrichtung vereinigt dann mehrere Funktionen auf einmal, wobei lediglich unwesentlich mehr oder keine zusätzlichen Bauteile benötigt werden.
Das mindestens eine Mitnehmerelement kann beispielsweise als ein Vorsprung ausgebildet sein, der weiter beispielsweise zwischen dem angehaltenen Behälter oder Verschlussmittel und seinem Nachfolger in den Transportweg eingeführt werden kann. Durch eine Schwenkbewegung des Mitnehmerelements in Transportrichtung kann das Mitnehmerelement den Behälter oder Verschlussmittel anschieben. Wenn weitere Mitnehmerelemente mit dem Sperrelement drehfest verbunden sind, können diese zwischen die nachfolgenden Behälter oder Verschlussmittel in den Transportweg eingeschwenkt werden, um diese durch die Schwenkbewegung in Transportrichtung weiter zu beschleunigen.
In einem Beispiel kann das Sperrelement mit den Mitnehmerelementen einen Zahnkranzbogen bilden, der um die Drehachse gedreht werden kann. Der Zahnkranzbogen kann derart ausgebildet sein, dass in der ersten Funktionsstellung weder das Sperrelement noch eines der Mitnehmerelemente in den Transportweg ragen.
Weiter kann die Vorrichtung beispielsweise eine Antriebseinrichtung für das Sperrelement aufweisen, wobei die Antriebseinrichtung vorzugsweise als Linearantrieb oder als Drehantrieb ausgebildet ist.
Damit wird die Flexibilität der Auswahl der Antriebe erhöht. Insbesondere kann zum Beispiel das Sperrelement mit dem Linearantrieb mittels einer Pleuelstange verbunden werden, sodass das Sperrelement vollständig um die Drehachse gedreht werden kann. Mit dem Drehantrieb kann das Sperrelement beispielsweise über einen Bandantrieb oder direkt über die Achse angetrieben werden, um die Schwenkbewegung zu bewirken.
Gemäß einem anderen Beispiel kann das Sperrelement eine Drehrichtung beim Wechsel von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung aufweisen, die einer Drehrichtung beim Wechsel von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung entspricht.
Sowohl mit dem Linearantrieb als auch mit dem Drehantrieb kann das Sperrelement derart angetrieben werden, dass das Sperrelement eine vollständige Drehung um die Drehachse durchführen kann. Damit kann das Sperrelement aus der ersten Funktionsstellung zunächst in die zweite Funktionsstellung gedreht werden. In der zweiten Funktionsstellung kann das Sperrelement so lange positioniert bleiben, bis die Behälter oder Verschlussmittel nicht mehr angehalten werden sollen. Danach kann das Sperrelement mit dem gleichen Drehsinn um die Drehachse weitergedreht werden, den es bei dem Wechsel von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung hatte. Idealerweise korrespondiert die Drehrichtung am Transportweg mit der Richtung, in der die Behälter oder Verschlussmittel transportiert werden. Damit kann das Sperrelement dann von der zweiten Funktionsstellung wieder die erste Funktionsstellung wechseln.
Gemäß einem weiteren Beispiel kann das Sperrelement ein stoßdämpfendes Material aufweisen, das in der zweiten Funktionsstellung an einem Kontaktbereich des Sperrelements mit einem Behälter oder Verschlussmittel angeordnet ist.
Beim Wechsel in die zweite Funktionsstellung, bei der das Sperrelement in den Transportweg der Behälter oder Verschlussmittel eingeschwenkt wird, erfolgt eine kontrollierte Kollision mit einem Behälter oder Verschlussmittel, der auf das
Sperrelement trifft. Mit dem Stoßdämpfermaterial kann die Wahrscheinlichkeit von Beschädigungen an dem angehaltenen Behälter oder Verschlussmittel verringert werden.
Die Erfindung betrifft weiter ein Zuführsystem für Behälter oder Verschlussmittel für Behälter für eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern oder Verschlussmitteln für Behälter, umfassend mindestens eine Vorrichtung nach der vorangegangenen Beschreibung und einem Übergabeabschnitt zum Übergeben von Behältern oder Verschlussmitteln an ein System der Anlage, wobei die Vorrichtung in Transportrichtung der Behälter oder Verschlussmittel stromaufwärts des Übergabeabschnitts angeordnet ist.
Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen des Zuführsystems ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Be-schreibung verwiesen.
Weiter betrifft die Erfindung eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern oder Verschlussmitteln für Behälter umfassend eine Vorrichtung nach der vorangegangenen Beschreibung und/oder ein Zuführsystem nach der vorangegangenen Beschreibung sowie mindestens ein System zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern oder Verschlussmitteln, wobei die Vorrichtung in Transportrichtung der Behälter oder Verschlussmittel stromaufwärts des mindestens einen Systems angeordnet ist.
Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen der Anlage ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung und dem oben beschriebenen Zuführsystem. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen.
Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter aus thermoplastischem Material, insbesondere Vorformlinge, oder Verschlussmittel für Behälter mittels einer Vorrichtung nach der
vorangegangenen Beschreibung und/oder einem Zuführsystem nach der vorangegangenen Beschreibung, umfassend zumindest die Schritte: Transportieren von Behältern oder Verschlussmittel entlang des Transportwegs, wobei ein erster Haltekragenabschnitt der Behälter auf dem ersten Führungselement und ein zweite Haltekragenabschnitt der Behälter auf dem zweiten Führungselement aufliegt oder wobei ein erster Seitenabschnitt der Verschlussmittel an dem ersten Führungselement und ein zweiter Seitenabschnitt der Verschlussmittel an dem zweiten Führungselement anliegt; Schwenken des Sperrelements von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung zum Sperren des Transportwegs; und Schwenken des Sperrelements von der zweiten Funktionsstellung die erste Funktionsstellung zum Freigeben des Transportwegs.
Einem Beispiel gemäß kann das Sperrelement drehfest mit mindestens einem Mitnehmerelement für die entlang des Transportwegs transportierten Behälter oder Verschlussmittel verbunden sein, wobei das Mitnehmerelement zum Mitnehmen des mindestens eines Behälters oder Verschlussmittels oder mindestens eines dem Behälter oder Verschlussmittel nachfolgenden Behälters oder Verschlussmittels ausgebildet ist, wenn das Sperrelement von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung wechselt, und das Verfahren weiter zumindest den folgenden Schritt aufweist: Mitnehmen zumindest des mit dem Sperrelement in Kontakt stehenden Behälters oder Verschlussmittels oder mindestens eines dem Behälter oder Verschlussmittel nachfolgenden Behälters oder Verschlussmittels beim Wechseln von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung, wobei eine Schwenkbewegung des Sperrelements zumindest zeitweise beschleunigt wird.
Weitere Vorteile und Wirkungen sowie Weiterbildungen des Verfahrens ergeben sich aus den Vorteilen und Wirkungen sowie Weiterbildungen der oben beschriebenen Vorrichtung und dem oben beschriebenen Zuführsystem. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher in dieser Hinsicht auf die vorangegangene Beschreibung verwiesen.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer beispielhaften Ausführungsform mittels der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Figur 1a, b eine schematische Draufsicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter oder Verschlussmittel;
Figur 2a, b eine schematische Draufsicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung;
Figur 3a, b eine schematische Draufsicht eines dritten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung;
Figur 4a, b eine schematische Draufsicht eines vierten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung;
Figur 5a, b eine schematische Draufsicht eines fünften Ausführungsbeispiels der Vorrichtung;
Figur 6 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung;
Figur 7 eine schematische Darstellung einer Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern;
Figur 8 eine schematische Draufsicht eines sechsten Ausführungsbeispiels der Vorrichtung; und
Figur 9 ein Flussdiagramm des Verfahrens zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter oder Verschlussmittel.
Die Vorrichtung zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter oder Verschlussmittel für Behälter wird im Folgenden in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet.
Die folgenden Erläuterungen für Behälter gelten, soweit übertragbar, auch für Verschlussmittel für Behälter, ohne die Verschlussmittel zwingend zu erwähnen. D. h.,
wenn im Folgenden von Behältern die Rede ist, sollen Verschlussmittel für Behälter, soweit übertragbar, ebenfalls umfasst sein, auch wenn Verschlussmittel nicht genannt werden.
In Figur 1a und 1 b ist ein erstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10 dargestellt, die für Behälter 12 ausgebildet ist.
Gemäß Figur 1a weist die Vorrichtung 10 ein erstes Führungselement 20 und ein zweites Führungselement 22 für die Behälter 12 auf. Die Führungselemente 20, 22 können beispielsweise Führungsschienen sein. Zwischen den beiden Führungselementen 20, 22 erstreckt sich der Transportweg 24. Die Darstellungen der Figuren können dabei auch Transportwegabschnitte zeigen. D. h., der Transportweg 24 kann sich auch über das in den Figuren Dargestellte hinaus erstrecken.
Die Behälter 12 weisen jeweils einen Haltekragen 14 auf, der abschnittsweise auf den Führungselementen 20, 22 aufliegt. Dabei liegt ein erster Haltekragenabschnitt 16 auf dem ersten Führungselement 20 auf und ein zweiter Haltekragenabschnitt 18 auf dem zweiten Führungselement 22. D. h., dass die Führungselemente 20, 22 einen Abstand voneinander aufweisen, der im Wesentlichen dem Außendurchmesser eines Körpers des Behälters 12 entspricht.
Die Führungselemente 20, 22 können geneigt ausgebildet sein, sodass die Behälter 12 in einer Transportrichtung 11 an den Führungselementen 20, 22 entlang gleiten können.
In der Darstellung der Figuren 1 a und 1 b werden die Behälter 12 auf diese Weise von rechts nach links transportiert.
Die Vorrichtung 12 weist weiter ein Sperrelement 26 auf, das um eine Drehachse 28 drehbar gelagert ist. Die Drehachse 28 kann mit einem der Führungselemente 20, 22 verbunden sein. In diesem Beispiel ist das Sperrelement 26 an dem zweiten Führungselement 22 drehbar gelagert. Damit sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass die
Drehachse 28 an einem von dem Führungselement 20, 22 separaten Bauteil installiert ist.
Die Drehachse 28 kann parallel zu einer Längsachse 29 der Behälter 12 orientiert sein. Unter der Längsachse 29 wird dabei die Achse der Behälter 12 verstanden, die sich von der Mündung des Behälters 12 zu seinem Boden erstreckt.
Durch Schwenken des Sperrelements 26 um die Drehachse 28 kann das Sperrelement 26 zwischen einer ersten Funktionsstellung und einer zweiten Funktionsstellung wechseln. Die erste Funktionsstellung ist in Figur 1 a dargestellt.
In der ersten Funktionsstellung gibt das Sperrelement 26 den Transportweg 24 frei, sodass die Behälter 12 in Transportrichtung 11 bewegt werden bzw. gleiten können. Die Behälter 12 bilden dabei eine sog. Vorformlingskette, die sich entlang der Transportrichtung 11 auf dem Transportweg 24 bewegt.
Wenn das Sperrelement 26 wie in diesem Beispiel am zweiten Führungselement 22 angeordnet bzw. gelagert ist, kann das Sperrelement 26 zumindest in der ersten Funktionsstellung bündig mit einer die Haltekragen 14 tragenden Oberfläche des zweiten Führungselements 22 sein. Dabei kann das Sperrelement 26 einen Führungsabschnitt 30 bereitstellen, auf dem die Behälter 12 bei einem Transport in Transportrichtung 11 entlang gleiten können, wenn sie im Bereich des Sperrelements 26 sind. Analoges gilt, wenn das Sperrelement 26 an dem ersten Führungselement 20 angeordnet bzw. gelagert ist.
In diesem Beispiel weist der Führungsabschnitt 30 eine Länge auf, die zwischen den Durchmessern zweier bzw. dreier Behälter 12 liegt. Generell kann der Führungsabschnitt 30 bevorzugt eine Länge aufweisen, die im Bereich von einem bis drei Durchmessern der Behälter 12 liegt. In diesem Beispiel können das ca. 5 mm bis 80 mm sein.
Figur 1 b zeigt die Vorrichtung 10 in der zweiten Funktionsstellung. In der zweiten
Funktionsstellung sperrt das Sperrelement 26 den Transportweg 24 für die Behälter
12. Dabei ragt zumindest ein Teil des Sperrelements 26 in den Transportweg 24 und blockiert ihn. Der Wechsel zwischen der ersten Funktionsstellung und der zweiten Funktionsstellung kann durch eine Schwenkbewegung erfolgen, wobei in diesem Beispiel der Drehsinn der Schwenkbewegung derart ist, dass die Drehrichtung des Sperrelements 26 zumindest eine Richtungskomponente in Transportrichtung 11 aufweist. Es kann daher bereits ein Wechsel in die zweite Funktionsstellung stattfinden, wenn noch ein Behälter 12, der noch nicht angehalten werden soll, noch durch den Führungsabschnitt 30 geführt wird. Der nachfolgende Behälter 12 wird dann angehalten.
Das Sperrelement 26 kann in der zweiten Funktionsstellung beispielsweise in einem Bereich zwischen 0,5 mm und 30 mm, vorzugsweise zwischen 1 mm und 15 mm, weiter vorzugsweise zwischen 1 ,2 und 5 mm, meisten bevorzugt 1 ,5 mm in den Transportweg 24 hineinragen. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Sperrelement 26 in der zweiten Funktionsstellung den Abstand zwischen dem ersten Führungselement 20 und dem zweiten Führungselement 22 überbrückt.
In diesem ersten Ausführungsbeispiel ist das Sperrelement 26 als Scheibe ausgebildet, die in einem Bereich anstatt eines Kreisbogens eine gerade Kante aufweist.
An der geraden Kante kann der Führungsabschnitt 30 des Sperrelements 26 ausgebildet sein. Ein Kontaktbereich 27 des Sperrelements 26 mit den Behältern 12 kann eine Kreisbogenform aufweisen.
Weiter kann das Sperrelement 26 am Kontaktbereich 27 mit einem stoßdämpfenden Material ausgebildet sein. Dabei kann das Sperrelement 26 auch vollständig aus einem stoßdämpfenden Material ausgebildet sein.
Weiter kann das Sperrelement 26 durch ein Antriebselement 34 angetrieben werden. Das Antriebselement 34 kann eine Schwenkbewegung oder eine Drehbewegung des Sperrelements 26 bewirken.
In diesem Beispiel ist das Antriebselement 34 als Linearantrieb 38 ausgebildet. Beim Einfahren des Linearantriebs 38 kann das Sperrelement 26 von der ersten Funktionsstellung die zweite Funktionsstellung wechseln. Beim Ausfahren des Linearantriebs 38 kann das Sperrelement 26 dann wieder in die erste Funktionsstellung wechseln. Zum Wechseln in die erste Funktionsstellung kann in diesem Beispiel hinsichtlich eines Wechsels in die zweite Funktionsstellung ein Wechsel der Drehrichtung stattfinden.
Es ist selbstverständlich, dass der Linearantrieb 38 auch anders orientiert sein kann, sodass beim Ausfahren des Linearantriebs 38 ein Wechsel in die zweite Funktionsstellung bewirkt wird und umgekehrt.
Weiter kann der Linearantrieb 38 auch derart ausgebildet sein, dass er das Sperrelement 26 sowohl beim Wechsel in die erste Funktionsstellung als auch beim Wechsel in die zweite Funktionsstellung jeweils in dieselbe Drehrichtung dreht.
In Figur 2a und Figur 2b ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10 dargestellt. Figur 2a zeigt die Vorrichtung in der ersten Funktionsstellung und Figur 2b zeigt die Vorrichtung in der zweiten Funktionsstellung.
Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel weist die Vorrichtung 10 einen Hebelarm 32 auf, der drehfest mit dem Sperrelement 26 verbunden ist. Die Drehachse 28 ist zwischen dem Sperrelement 26 und dem Hebelarm 32 angeordnet. Weiter ist der Hebelarm 32 mit der Antriebseinrichtung 34 verbunden. Da die Antriebseinrichtung 34 in diesem Beispiel ebenfalls als Linearantrieb 38 ausgebildet ist, bewirkt ein Schwenken des Hebelarms 32 durch den Linearantrieb 38 ein Schwenken des Sperrelements 26. Der Führungsabschnitt 30 weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Länge auf, die in etwa einem Durchmesser eines Behälters 12 entspricht.
Figur 3a und Figur 3b zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10. Figur 3a zeigt die Vorrichtung 10 in der ersten Funktionsstellung und Figur 3b zeigt die Vorrichtung 10 in der zweiten Funktionsstellung.
Im Vergleich zu den ersten beiden Ausführungsbeispielen wird das Sperrelement 26 in diesem Ausführungsbeispiel durch einen Drehantrieb 40 angetrieben. Der Drehantrieb kann zum Beispiel koaxial mit der Drehachse 28 ausgebildet sein. Eine Drehung des Drehantriebs 40 wird dann direkt als Drehung des Sperrelements 26 umgesetzt.
Weiter kann mit dem Drehantrieb 40 auf einfache Weise einer Drehung in beide Drehrichtungen durchgeführt werden. Dann kann der Drehantrieb 40 das Sperrelement 26 bei einem Wechsel in die erste Funktionsstellung zum Beispiel in eine erste Drehrichtung drehen und bei einem Wechsel in die zweite Funktionsstellung in die entgegengesetzte Richtung.
Damit sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass der Drehantrieb denselben Drehsinn beim Wechsel in die erste Funktionsstellung und beim Wechsel in die zweite Funktionsstellung aufweist.
Figur 4a und Figur 4b zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10. Figur 4a zeigt die Vorrichtung 10 in der ersten Funktionsstellung und Figur 4b zeigt die Vorrichtung 10 in der zweiten Funktionsstellung.
Das Sperrelement 26 weist in diesem Beispiel vier Führungsabschnitte 30 auf. Die Führungsabschnitte 30 sind in diesem Beispiel auf den Seiten eines Quadrats angeordnet. Zwischen den Führungsabschnitten 30 sind jeweils Kontaktbereiche 27 angeordnet. Bei einer Drehung des Sperrelements 26 werden damit abwechselnd Führungsabschnitte 30 und Kontaktbereiche 27 an dem Transportweg 24 angeordnet.
So kann jeweils mit einer Achteldrehung zwischen der ersten Funktionsstellung und der zweiten Funktionsstellung gewechselt werden. Weiter kann jeweils die gleiche Drehrichtung verwendet werden, um zwischen den Funktionsstellungen zu wechseln.
Es können auch weniger oder mehr Führungsabschnitte 30 bzw. Kontaktbereiche 27 vorgesehen werden. Wenn zum Beispiel drei Führungsabschnitte 30 vorgesehen werden können diese als insbesondere gleichseitiges Dreieck angeordnet sein.
Wenn mehr als vier Führungsabschnitte 30 vorgesehen sind, können diese als entsprechendes, vorzugsweise regelmäßiges, Vieleck angeordnet werden.
Die Figuren 5a bis 5c zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10. Figur 5a zeigt die Vorrichtung dabei in der zweiten Funktionsstellung. Figur 5c zeigt die Vorrichtung 10 in der ersten Funktionsstellung. Figur 5b zeigt einen Zustand der Vorrichtung 10, zwischen der zweiten Funktionsstellung und der ersten Funktionsstellung.
In diesem Beispiel ist das Sperrelement 26 drehfest mit mindestens einem Mitnehmerelement 36 verbunden. Dargestellt sind fünf Mitnehmerelemente 36, wobei auch mehr oder weniger Mitnehmerelemente 36 vorgesehen werden können.
Der Winkel zwischen dem Sperrelement 26 und dem nachfolgenden Mitnehmerelement 36 ist derart ausgebildet, dass sowohl das Sperrelement 26 als auch das nachfolgende Mitnehmerelement 36 an dem angehalten Behälter anliegen. Zwischen dem Sperrelement 26 und dem nachfolgenden Mitnehmerelement 36 kann eine Ausnehmung 37 angeordnet sein, die passend zur Aufnahme zumindest eines Teilbereichs des angehaltenen Behälters 12 ausgebildet ist.
Relativ zur Transportrichtung 11 kann das Mitnehmerelement 36 stromaufwärts zum Sperrelement 26 an dem angehaltenen Behälter 12 anliegen.
Bei einer Drehung des Sperrelements 26 wird auch das Mitnehmerelement 36 gedreht und kann daher den mit ihm in Kontakt stehenden Behälter 12 entlang der Transportrichtung 11 antreiben.
Die weiteren Mitnehmerelemente 36 können voneinander derart beanstandet sein, dass sie ebenfalls zwischen sich eine Ausnehmung 37 aufweisen können, in die zumindest ein Teil eines Behälters 12 angeordnet werden kann. In die weitere Mitnehmerelemente 36 können nachfolgende Behälter 12 bei einer Drehung in die Transportrichtung 11 antreiben.
Damit kann mit den Mitnehmerelementen 36 durch die Drehung mittels der Antriebseinrichtung 34 bei einem Wechsel des Sperrelements 26 von der zweiten
Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung eine aktive Beschleunigung der Vorformlingskette bewirkt werden.
Das Sperrelement 26 und die Mitnehmerelemente 36 können einen Zahnkranzbogen ausbilden, der sich um die Drehachse 28 erstreckt. An den Zahnkranzbogen kann sich ein kreisbogenförmiger Führungsabschnitt 30 anschließen. Auf diese Weise können abwechselnd der Zahnkranzbogen und der Führungsabschnitt 30 zum Transportweg 24 gedreht werden.
In Figur 6 ist eine seitliche Darstellung der Vorrichtung 10 dargestellt. In dieser Darstellung ist ersichtlich, dass die Führungselemente 20, 22 geneigt ausgebildet sind. Das rechte Ende ist in diesem Beispiel höher angeordnet als das linke Ende der Führungselemente 20, 22. Das erste Führungselement 20 ist in dieser Darstellung durch das zweite Führungselement 22 verdeckt. Weiter ist ersichtlich, dass die Behälter 12 mit ihrem Halskragen 14 auf den Führungselementen 20, 22 aufliegen. Durch die Schwerkraft gleiten die Behälter 12 entlang der Neigung der Führungselemente 20, 22.
Das Sperrelement 26 kann in verschiedenen Höhen relativ zu den Behältern 12 angeordnet sein. Diese verschiedenen Höhen sind mit drei Beispielen in gestrichelter Darstellung in Figur 6 gezeigt. Es können auch andere Höhen vorgesehen werden.
Dabei zeigt Figur 6, dass das Sperrelement 26 beispielsweise im Mündungsbereich der Behälter angreifen kann. Weiter kann das Sperrelement 26 auch unterhalb des Haltekragens 14 an den Körpern der Behälter 12 angreifen. In der zweiten Funktionsstellung kann das Sperrelement 26 damit oberhalb oder unterhalb des Haltekragens 14 der Behälter 12 mit dem jeweiligen Behälter 12 in Kontakt treten.
Bevorzugt ist das Sperrelement 26 nicht auf Höhe des Haltekragens angeordnet, sodass es oberhalb oder unterhalb des Haltekragens 14 an den Behältern 12 angreift.
Weiter ist bevorzugt, dass das Sperrelement 26 mit einer in dieser Ansicht nach oben weisenden Seite bündig mit einem der beiden Führungselemente 20, 22 sein kann.
Es können auch mehrere Sperrelemente 26 vorgesehen werden, wobei sowohl am ersten Führungselement 20 als auch am zweiten Führungselement 22 ein Sperrelement 26 vorgesehen sein kann.
Weiter wird in Figur 7 eine Anlage zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern dargestellt, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 60 referenziert wird.
Die Anlage 60 kann ein Zuführsystem 50 aufweisen, das die mindestens eine Vorrichtung 10 aufweist. Das Zuführsystem 50 kann dabei einen Übergabeabschnitt 52 aufweisen, an dem Behälter 12 an ein weiteres System 62, 64 der Anlage 60 übergeben werden. Bei den weiteren Systemen kann es sich beispielsweise um einen La- destern 62 oder eine Heizvorrichtung 64 handeln. Es können auch andere Systeme vorgesehen sein.
Die Behälter 12 können beispielsweise über eine Sortiervorrichtung (nicht dargestellt) dem Zuführsystem bereitgestellt werden. In Transportrichtung 11 , in der die Behälter 12 entlang des Zuführsystems 50 transportiert werden, ist die mindestens eine Vorrichtung 10 stromaufwärts von dem Übergabeabschnitt 52 angeordnet.
Weiter kann die Vorrichtung 10 auch stromaufwärts der weiteren Systeme 62, 64 angeordnet sein.
Wenn das Sperrelement 26 in der ersten Funktionsstellung ist, können die Behälter 12 entlang des Zuführsystems 50 stromabwärts zu den weiteren Systemen 62, 64 transportiert werden. In den weiteren Systemen 62, 64 können die Behälter 12 dann behandelt, zum Beispiel aufgeheizt, werden. Weiter ist denkbar, dass die Behälter in einem weiteren System 62, 64 umgeformt werden.
Figur 8 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung 10, bei der Verschlussmittel 12a transportiert werden. Die Führungselemente 20, 22 führen dabei einander gegenüberliegende Seitenabschnitte 16a, 18a der Verschlussmittel 12a.
Das Sperrelement 26 ist in diesem Beispiel in der zweiten Funktionsstellung dargestellt.
In Figur 9 wird ein Flussdiagramm des Verfahrens zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter von Behältern dargestellt. Das Verfahren wird in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 100 referenziert.
Das Verfahren 100 kann mit einer Vorrichtung 10 oder im Zuführsystem 50 durchgeführt werden.
Dabei weist das Verfahren 100 den Schritt 102 auf, bei dem Behälter 12 entlang des Transportwegs 24 transportiert werden. Der Transport der Behälter 12 erfolgt dabei derart, dass die Haltekragenabschnitte 16, 18 auf Führungselementen 20, 22 gleitend gelagert sind.
Weiter weist das Verfahren 100 den Schritt 104 auf, bei dem das Sperrelement 26 von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung geschwenkt wird. Dabei wird der Transportweg 24 gesperrt. D. h. gleichzeitig, dass der Schritt 104 dann durchgeführt wird, wenn der Transportweg 24 gesperrt werden soll.
Mit dem Sperren des Transportwegs 24 kann der Transport der Behälter 12 entlang der Führungselemente 20, 22 angehalten werden.
Weiter weist das Verfahren 100 den Schritt 106 auf, bei dem das Sperrelement von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung geschwenkt wird. Dabei wird der Transportweg 24 freigegeben. Der Schritt 106 wird dann durchgeführt, wenn der Transportweg 24 nach einer Sperrung wieder freigegeben werden soll.
Nach dem Freigeben des Transportwegs können die Behälter 12 wieder entlang der Führungselemente 20, 22 transportiert werden.
Während des Schritts 106 kann optional der Unterschritt 108 durchgeführt werden. Dabei kann der von dem Sperrelement 26 angehaltene Behälter 12 mitgenommen
werden, während das Sperrelement 26 von der zweiten Funktionsstellung die erste Funktionsstellung wechselt.
Beim Mitnehmen des Behälters 12 kann die Schwenkbewegung des Sperrelements 26 zumindest zeitweise beschleunigt werden. Dies bewirkt eine zusätzliche Beschleunigung des zuvor angehaltenen Behälters 12. Die zusätzliche Beschleunigung wirkt dabei in Summe mit der durch die Gravitation verursachten Beschleunigung, wenn die Führungselemente 20, 22 geneigt ausgebildet sind und die Behälter 12 auf den Führungselementen 20, 22 gleitend gelagert sind.
Der Unterschritt 108 kann beispielsweise mittels mindestens eines Mitnehmerelements 36 ausgeführt werden, das drehfest mit dem Sperrelement 26 verbunden ist. Eine Drehung des Sperrelements 26 um die Drehachse 28 bewirkt damit gleichzeitig eine Drehung des Mitnehmerelements 36 um die Drehachse 28.
Es können mehrere Mitnehmerelemente 36 vorgesehen werden, die mehrere nachfolgende Behälter 12 mitnehmen können. Dadurch können diese Behälter 12 ebenfalls beschleunigt werden.
Das oben beschriebene Beispiel dient in keiner Weise einer Beschränkung der Erfindung. Vielmehr kann die Erfindung in vielfältiger Weise abgewandelt werden. Alle oben beschriebenen Merkmale der Erfindung können allein oder in Kombination miteinander wesentlich für die Erfindung sein.
Bezugszeichenliste
10 Vorrichtung zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs
11 Transportrichtung
12 Behälter
14 Haltekragen
16 erster Haltekragenabschnitt
18 zweiter Haltekragenabschnitt
20 erstes Führungselement
22 zweites Führungselement
24 Transportweg
26 Sperrelement
27 Kontaktbereich
28 Drehachse
29 Längsachse
30 Führungsabschnitt
32 Hebelarm
34 Antriebseinrichtung
36 Mitnehmerelement
37 Ausnehmung
38 Linearantrieb
40 Drehantrieb
42 Drehrichtung
50 Zuführsystem
52 Übergabeabschnitt
60 Anlage
62 weiteres System
64 weiteres System
Claims
1. Vorrichtung (10) zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs (24) für Behälter (12)Behälter aus thermoplastischem Material, insbesondere Vorformlinge, oder Verschlussmittel (12a) für Behälter, insbesondere Kappen oder Deckel, umfassend ein erstes Führungselement (20) zum Tragen eines ersten Haltekragenabschnitts (16) von Behältern (12) oder zum Führen eines ersten Seitenabschnitts (16a) von Verschlussmitteln (12a) und ein zweites Führungselement (22) zum Tragen eines zweiten Haltekragenabschnitts (18) der Behälter (12) oder zum Führen eines zweiten Seitenabschnitts (18a) der Verschlussmittel (12a), wobei sich der Transportweg (24) zwischen den Führungselementen (20, 22) erstreckt, sowie mindestens ein Sperrelement (26) für die entlang des Transportwegs (24) bewegten Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a), dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) um eine Drehachse (28) zumindest schwenkbar gelagert ist und zwischen einer ersten Funktionsstellung, in der das Sperrelement (26) den Transportweg (24) für die Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) freigibt, und einer zweiten Funktionsstellung, in der das Sperrelement (26) den Transportweg (24) für die Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) sperrt, schwenkbar ist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) an einem der Führungselemente (20, 22) gelagert ist.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) bündig zu dem ersten Führungselement (20) oder dem zweiten Führungselement (22) angeordnet ist und vorzugsweise einen Führungsabschnitt (30) zum Tragen eines Haltekragenabschnitts (16, 18) von Behältern (12) oder zum Führen eines Seitenabschnitts (16a, 18a) von Verschlussmitteln (12a) bildet.
4. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) in der zweiten Funktionsstellung zum Kontakt mit einem Behälter (12) oberhalb oder unterhalb eines der Haltekragenabschnitte (16, 18) des Behälters (12) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) drehtest mit einem Hebelarm (32) zum Verbinden mit einer Antriebseinrichtung (34) verbunden ist, wobei die Drehachse (28) zwischen dem Sperrelement (26) und dem Hebelarm (32) angeordnet ist.
6. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) drehtest mit mindestens einem Mitnehmerelement (36) für die entlang des Transportwegs (24) transportierten Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) verbunden ist, wobei das Mitnehmerelement (36) zum Mitnehmen des mindestens einen Behälters (12) oder Verschlussmittels (12a) oder mindestens eines dem Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) nachfolgenden Behälters (12) oder Verschlussmittels (12a) ausgebildet ist, wenn das Sperrelement (26) von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung wechselt.
7. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) weiter eine Antriebseinrichtung (34) für das Sperrelement (26) aufweist, wobei die Antriebseinrichtung (34) vorzugsweise als Linearantrieb (38) oder als Drehantrieb (40) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) eine Drehrichtung (42) beim Wechsel von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung aufweist, die einer Drehrichtung (42) beim Wechsel von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung entspricht.
9. Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) ein stoßdämpfendes Material aufweist, das in der zweiten Funktionsstellung an einem Kontaktbereich (27) des Sperrelements (26) mit einem Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) angeordnet ist.
10. Zuführsystem (50) für Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) für Behälter für eine Anlage (60) zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern oder Verschlussmitteln (12a) für Behälter, umfassend mindestens eine Vorrichtung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche und einem Übergabeabschnitt (52) zum Übergeben von Behältern (12) oder Verschlussmitteln (12a) an ein System (62, 64) der Anlage (60), wobei die Vorrichtung (10) in Transportrichtung (11 ) der Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) stromaufwärts des Übergabeabschnitts (52) angeordnet ist.
11 . Anlage (60) zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern oder Verschlussmitteln (12a) für Behälter umfassend eine Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und/oder ein Zuführsystem (50) nach Anspruch 10 sowie mindestens ein System (62 ,64) zum Herstellen und/oder Behandeln von Behältern oder Verschlussmitteln, wobei die Vorrichtung (10) in Transportrichtung der Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) stromaufwärts des mindestens einen Systems (62, 64) angeordnet ist.
12. Verfahren zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs (24) für Behälter aus thermoplastischem Material, insbesondere Vorformlinge, oder Verschlussmittel (12a) für Behälter mittels einer Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und/oder einem Zuführsystem (50) nach Anspruch 10, umfassend zumindest die Schritte:
Transportieren (102) von Behältern (12) oder Verschlussmitteln (12a) entlang des Transportwegs (24), wobei ein erster Haltekragenabschnitt der Behälter (12) auf dem ersten Führungselement (20) und ein zweiter Haltekragenabschnitt der Behälter (12) auf dem zweiten Führungselement (22) aufliegt oder wobei ein erster Seitenabschnitt (16a) der Verschlussmittel (12a) an dem ersten
Führungselement (20) und ein zweiter Seitenabschnitt (18a) der Verschlussmittel (12a) an dem zweiten Führungselement (22) anliegt;
Schwenken (104) des Sperrelements (26) von der ersten Funktionsstellung in die zweite Funktionsstellung zum Sperren des Transportwegs; und - Schwenken (106) des Sperrelements (26) von der zweiten Funktionsstellung die erste Funktionsstellung zum Freigeben des Transportwegs.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrelement (26) gemäß Anspruch 6 ausgebildet ist und das Verfahren (100) weiter zumin- dest den folgenden Schritt aufweist:
Mitnehmen (108) zumindest des mit dem Sperrelement (26) in Kontakt stehenden Behälters (12) oder Verschlussmittels (12a) oder mindestens eines dem Behälter (12) oder Verschlussmittel (12a) nachfolgenden Behälters (12) oder Verschlussmittels (12a) beim Wechseln von der zweiten Funktionsstellung in die erste Funktionsstellung, wobei eine Schwenkbewegung des Sperrelements (26) zumindest zeitweise beschleunigt wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023117675.7A DE102023117675A1 (de) | 2023-07-05 | 2023-07-05 | Vorrichtung und Verfahren zum Sperren und Freigeben eines Transportwegs für Behälter oder Verschlussmittel für Behälter |
| PCT/EP2024/067076 WO2025008182A1 (de) | 2023-07-05 | 2024-06-19 | Vorrichtung und verfahren zum sperren und freigeben eines transportwegs für behälter oder verschlussmittel für behälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4739602A1 true EP4739602A1 (de) | 2026-05-13 |
Family
ID=91664992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24735930.0A Pending EP4739602A1 (de) | 2023-07-05 | 2024-06-19 | Vorrichtung und verfahren zum sperren und freigeben eines transportwegs für behälter oder verschlussmittel für behälter |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4739602A1 (de) |
| DE (1) | DE102023117675A1 (de) |
| WO (1) | WO2025008182A1 (de) |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2487308A1 (fr) | 1980-07-23 | 1982-01-29 | Remy Ets Pierre | Dispositif pour amener des bouteilles a un poste de traitement et les immobiliser dans ce poste |
| DE3102669C2 (de) * | 1981-01-28 | 1984-08-23 | Krones Ag Hermann Kronseder Maschinenfabrik, 8402 Neutraubling | Sperrvorrichtung für Gefäßförderer, insbesondere Flaschenförderer |
| JPS5964415A (ja) * | 1982-10-01 | 1984-04-12 | Toyo Shokuhin Kikai Kk | 物品移送装置 |
| US4830173A (en) * | 1986-07-21 | 1989-05-16 | Hartness International, Inc. | Indexing apparatus for aligning articles in parallel rolls |
| DE4102618A1 (de) * | 1991-01-30 | 1992-08-06 | Krupp Corpoplast Masch | Vorrichtung zur vereinzelung von vorformlingen |
| JP2009298492A (ja) * | 2008-06-10 | 2009-12-24 | Toppan Printing Co Ltd | ストッパー |
| CN208278877U (zh) * | 2018-04-24 | 2018-12-25 | 贵州光正制药有限责任公司 | 一种药瓶整理传送轮盘设备 |
| DE102020130535A1 (de) | 2020-11-19 | 2022-05-19 | Krones Ag | Abfüllanlage für flüssige Produkte und Verfahren zur Abfüllung flüssiger Produkte in Flaschen |
| CN112499224B (zh) * | 2021-02-03 | 2021-06-11 | 山东力美喷墨科技有限公司 | 一种墨水瓶输送装置 |
| CN117529441A (zh) * | 2021-06-08 | 2024-02-06 | 弗莱林克有限公司 | 用于传送系统的止动装置和包括止动装置的传送系统 |
-
2023
- 2023-07-05 DE DE102023117675.7A patent/DE102023117675A1/de active Pending
-
2024
- 2024-06-19 WO PCT/EP2024/067076 patent/WO2025008182A1/de not_active Ceased
- 2024-06-19 EP EP24735930.0A patent/EP4739602A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102023117675A1 (de) | 2025-01-09 |
| WO2025008182A1 (de) | 2025-01-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2179960B1 (de) | Vorrichtung zum Transportieren von Behältnissen | |
| DE102011016855B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Transportieren von Behältnissen oder Behältnisgebinden | |
| EP3578483B1 (de) | Vorrichtung zum transportieren von behältern | |
| DE102007022910B4 (de) | Vorrichtung zum Verschieben von Gebinden gegenüber einer Transportbahn | |
| DE1786486C3 (de) | Vorrichtung zum Sammeln und Be fordern einer Gruppe von Verpackungs einheiten, beispielsweise Flaschen, Dosen u dgl in eine Station zum gruppen weisen Einhüllen solcher Verpackungs einheiten in Verpackungsmaterial Ausscheidung aus 1561939 | |
| EP3450361B1 (de) | Transportvorrichtung zum transportieren von behältern | |
| EP1812323B1 (de) | Behälterumgreifer | |
| EP2881332B1 (de) | Transportvorrichtung zum Fördern von Produkten | |
| DE102020113601A1 (de) | Klammervorrichtung und Behälterbehandlungsvorrichtung | |
| WO2000061470A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur stückgutförderung | |
| DE102019204540A1 (de) | Puffervorrichtung und Verfahren zum Puffern von Behältern | |
| WO2025008182A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum sperren und freigeben eines transportwegs für behälter oder verschlussmittel für behälter | |
| DE102021128817A1 (de) | Zuführeinrichtung und Zuführverfahren für die Zuführung und die Übergabe von Behältern in eine Behälterreinigungsmaschine | |
| EP4023351B1 (de) | Behälterreinigungsmaschine mit sperrelementen | |
| WO2020094290A1 (de) | Vorrichtung zum lückenlosen und/oder staudrucklosen verteilen eines einreihigen behälterstroms auf wenigstens zwei behälterströme | |
| EP3838813B1 (de) | Behälterbehandlungsvorrichtung mit einer vorrichtung zum zuführen oder zum abführen eines behälters | |
| WO2018141933A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum spülen von kunststoffvorformlingen | |
| DE102017130352A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Transportieren von Packungen | |
| DE102024121630A1 (de) | Vorrichtung zum Halten eines Behälters, Behälterbehandlungsvorrichtung, und Behälterbehandlungsanlage | |
| WO1999064220A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kunststoffhohlkörpern | |
| DE102023113713A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Transportieren von Behältern und/oder Vorformlingen | |
| DE102024105116A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Umgang mit Getränkebehältern | |
| EP4171918B1 (de) | Behältnisübergabeeinrichtung einer einsternzuführung für behandlungseinrichtung und verfahren zur behältnisübergabe | |
| DE102024101714A1 (de) | Verpackungssystem für Artikel und Verfahren zum Verpacken von Artikeln | |
| DE29708808U1 (de) | Kippvorrichtung für Rohformlinge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20260205 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |